Heike Denzau Opa will zum Nordkap

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Inhaltsangabe zu „Opa will zum Nordkap“ von Heike Denzau

Einmal das Nordlicht sehen, das ist
Opa Fridos Herzenswunsch.
Um ihm den zu erfüllen hat die
siebzehnjährige Esther ihren leicht
dementen Opa kurzerhand aus dem
Pfl egeheim entführt. Aufgelesen
werden die beiden von Audrey, die
auf dem Weg nach Nordfriesland
ist – in einer ganz eigenen Mission.
Audrey muss Frido als ihren eigenen
Opa ausgeben, was in seinen
lichten Momenten nicht ganz
einfach ist. Außerdem neigt der Alte
zum Weglaufen und schickt sie
damit auf eine Odyssee durch
Nordfriesland. Doch mitten im
größten Chaos fi ndet auch Audrey
zu sich selbst und erkennt ihren
eigenen Herzenswunsch

Sehr nettes Buch, das sowohl eine humorvolle als auch eine zum Nachdenken animierende Komponente bietet.

— Das_Blumen_Kind

Ein stimmiges Buch - berührend und heiter zu gleich

— nati51

Ein wunderschönes Buch, das man mit einem weinenden und einem lachenden Augen liest.

— Sophie215

Ein herzerwärmendes Buch, bei dem man das Gefühl hat, die Personen wirklich zu kennen - oder zumindest, sie kennenlernen zu wollen...

— parden

liebevolle, emotionale Geschichte

— Booky-72

Humorvoll und herzergreifend!

— LadyIceTea

Wundervolles Buch, humorvoll und trotzdem mit viel Tiefe!

— vronika22

WOW dieses Buch hat meine Erwartungen übertroffen!!! Ein witziges, unterhaltsames Buch mit total viel Tiefgang den man so gar nicht erwartet

— BeaSurbeck

Zum Heulen schön!!! Mal Lachtränen, mal welche der Freude und der Rührung - unbedingt lesenswert!!!

— Huschdegutzel

Ein Buch das humorvoll,tiefgründig,emotional und besser nicht sein hätte können hat mich total überrascht.

— claudi-1963

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Herzberührend und wunderschön

    Opa will zum Nordkap

    Sophie215

    18. July 2016 um 21:27

    Erstmal ein paar Info: Das Buch Opa will zum Nordkap wurde von Heike Denzau geschrieben und erschien im Verlag Knaur. Es hat 397 Seite und ich würde es ab 13/14 empfehlen, es kommt auch darauf an wie weit man einfach ist (würde ich sagen).   Zum Inhalt: Audrey und ihr Bruder Moritz sind auf dem Weg nach Nordfriesland, auf dem Weg dorthin sammeln sie Esther und ihren leicht dementen Opa Frido auf. Fridos größter Traum ist einmal den Nordkap zu sehen. Um ihm diesen Wunsch zu erfüllen, hat Esther ihn kurzerhand aus dem Pflegeheim entführt. Audrey möchte Frido diesen Wunsch unbedingt erfüllen sie tischen den anderen kurzerhand eine Lüge auf, was nicht immer leicht ist-besonders in den lichten Momenten von Frido.   Meine Meinung: Es ist ein herzberührendes Buch, das ich mit einem lachenden und einem weinenden Augen gelesen habe. Es hat mir sehr Spaß gemacht diese Buch zu lesen. Ich würde es einfach jedem erzählen, da ich diese Video einfach so fantastisch fand. Wirklich fantastische Leistung von Heike Denzau.

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  • Von Reisenden und Suchenden...

    Opa will zum Nordkap

    parden

    VON REISENDEN UND SUCHENDEN... Ziemlich blauäugig ist die gerade mal 18jährige Esther losgezogen, hat ihren Großvater aus dem Altersheim entführt und sich mit ihm auf den Weg gen Norden gemacht. Fest entschlossen, ihm seinen einen großen Traum zu erfüllen, den er in seinem Leben hatte: eine Reise zum Nordkap, um das Nordlicht zu sehen. Opa Frido leidet seit einer Hirnblutung vor einigen Jahren an einer Demenz, hat aber auch noch seine wachen Momente. Er freut sich dann an den kleinen Dingen des Alltags, erkennt allerdings seine Enkelin nicht, sondern hält diese für seine verstorbene Frau Aurora. An einer Autobahnraststätte treffen Esther und Frido auf Audrey, den eigentlichen Hauptcharakter dieses Romans, und ihren Zwillingsbruder Moritz. Beide sind trotz des Porsches wenig begeistert von dem väterlichen Auftrag, in dem sie unterwegs sind. Bevor sie sich drei lange Ferienwochen auf Sylt vergnügen können, sollen sie in Dagebüll Halt machen, einem kleinen Nest an der Nordsee. Dort sollen sie ihrem Vater den Kauf eines alten Hotels sichern, mit dem ihn angenehme Erinnerungen an seine Lehrzeit verbinden. Obwohl Audrey ein ungutes Gefühl befällt, nimmt sie gegen den Widerstand ihres Zwillingsbruders die beiden Ausreißer mit bis zur Nordsee. Dem leisen Charme Fridos hat sie einfach wenig entgegenzusetzen. In Dagebüll angekommen, geraten die Dinge plötzlich aus dem Ruder. Ein Unfall verhindert die zügige Weiterfahrt nach Sylt, so dass Audrey sich und ihre drei Begleiter kurzerhand in dem Hotel einquartiert, das ihr Vater gerne erwerben würde. Da sie sich denken kann, dass Esther und Frido durch besorgte Angehörige zur Fahndung ausgeschrieben werden, gibt sie bei der Anmeldung der beiden falsche Namen an. Und auch sonst verstrickt sie sich immer mehr in ein Geflecht aus Halbwahrheiten und Lügen, bis die Dinge eine Dimension entwickeln, die nicht länger berechenbar ist. Das Chaos ist vorprogrammiert... Doch wer jetzt an bloßen Klamauk denkt, der irrt. Natürlich gibt es Szenen, bei denen ich lauthals lachen musste. Aber es gibt auch viele andere Aspekte, die den Roman zu etwas Besonderem machen. Klar, ein Wohlfühlroman. Aber eben einer, der alle Facetten bedient. Angefangen bei den liebevoll ausgearbeiteten Charakteren - nicht alle sympathisch, beileibe nicht. Aber eben sehr authentisch angelegt, so dass man beim Lesen nahezu die Gesichter vor Augen hat. Audrey, die 32jährige Frau, die kurz vor der Hochzeit mit einem aufstrebenden Arzt steht, modebewusst und stilsicher durchs Leben geht, aber immer noch nicht recht weiß, was für einen Beruf sie wählen soll. Etliche begonnene und wieder verworfene Studiengänge zeugen von ihrer Unentschlossenheit - und von der Großzügigkeit ihres Vaters. Ihr Zwillingsbruder Moritz, hypochondrisch veranlagt und ein Künstler mit einem morbiden Hang zu düsteren Darstellungen, ein wenig das schwarze Schaf in der Familie und liiert mit einer sehr temperamentvollen Frau, die für sein aktuell bunt schillerndes und zugeschwollenes Auge verantwortlich ist. Esther, lebhaft und naiv, liebevoll und blauäugig, die ihr Herz auf der Zunge trägt. Und Frido, der demente Großvater, den jeder rasch in sein Herz schließt, weil er unglaublich liebenswürdig erscheint, was selbst sein Hang zum ständigen Davonlaufen nicht vermindert. Aber auch die Geschichte selbst ist plausibel und liebevoll ausgearbeitet - es geht um Herzenswünsche, um Zwischenmenschliches, um die Suche nach sich selbst und um so manches mehr noch, das sich zu entdecken lohnt. Trotz der vagen Vorhersehbarkeit aufgrund des Genres 'Wohlfühlroman' gibt es zahlreiche Überraschungen, und vor allem die Klaviatur der Gefühle wird hier rauf und runter bedient. Lachen und Weinen liegen manchmal nur einen Satz auseinander, und an einer Stelle klappte ich das Buch spontan ungläubig zu, stand auf, starrte entgeistert auf das Cover und sagte mehrfach: 'Nein!'. Das passiert mir nicht häufig, dass ich eine Geschichte derart miterlebe und mit den Charakteren mitfiebere. Ein herzerwärmendes Buch, bei dem man das Gefühl hat, die Personen wirklich zu kennen - oder zumindest, sie kennenlernen zu wollen. Ein Buch, das mir einen verregneten Tag versüßt hat und mich mit einem leisen Lächeln zurücklässt. Mehr kann man nicht erwarten... © Parden

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    • 10
  • Leserunde zu "Opa will zum Nordkap" von Heike Denzau

    Opa will zum Nordkap

    Heike_Denzau

    Liebe „Lovelybooker“, ihr habt Humor? Ihr mögt Romanzen? Dann hüpft schnell in das Lostöpfchen, denn der Knaur Verlag stellt 15 Exemplare meines brandaktuellen Romans „Opa will zum Nordkap“ zur Verfügung. Ein Liebesroman - in vielschichtiger Hinsicht.   Zum Inhalt, kurz und knackig: Die 32jährige Audrey ist mit ihrem hypochondrischen Zwillingsbruder Moritz auf dem Weg nach Sylt, als sie an einer Autobahnraststätte die 18jährige Esther und deren Opa Frido auflesen. Esther hat Frido aus dem Seniorenheim entführt, um ihm seinen Traum zu erfüllen: einmal das Nordkap sehen. Allerdings bleiben sie in Nordfriesland hängen, und dort erlebt das Quartett eine wahrhafte Odyssee, bevor sich jeder seinen Herzenswunsch erfüllen kann. Wer die Chance ergreifen möchte, eines der Leseexemplare zu gewinnen, darf gern bis zum 13. März 2016 in das Lostöpfchen hüpfen. Good luck! Eure Heike Denzau P.S.: Auf der Homepage des Knaur Verlags findet ihr eine umfangreiche Leseprobe: http://www.droemer-knaur.de/buch/8134462/opa-will-zum-nordkap

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    • 367
  • Opa will zum Nordkap

    Opa will zum Nordkap

    Booky-72

    22. April 2016 um 12:12

    Audrey hat von ihrem Vater den Auftrag, ein Kaufangebot für ein Hotel in Nordfriesland zu überbringen. In diesem Hotel hatte er damals als Lehrling begonnen und es liegt ihm sehr am Herzen. Sie übernimmt den Auftrag und fährt im Porsche mit ihrem Bruder Moritz an die Küste. An einer Raststätte begegnen sie der 18-jährigen Esther, die ihren Opa Frido kurzerhand aus dem Pflegeheim entführt hat, um ihm seinen letzten Wunsch zu erfüllen, denn: Opa will zum Nordkap! Doch es gibt ein ganz gravierendes Problem, Opa Frido hatte eine Hirnblutung und lebt seitdem ab und zu im Feenland, so nennt Esther liebevoll und absolut treffend seine zeitweise Abwesenheit von der realen Welt. In dieser Zeit sieht Frido in Esther seine verstorbene Frau Aurora und seine Enkelin lässt ihn dann in dem Glauben. Eine Tatsache, die Audrey richtig gut gefällt, sie beschließt daher, den beiden bis ans Ende ihrer Reise beizustehen und zu helfen, Opas Traum zu erfüllen. Dabei verstrickt sie sich allerdings in immer mehr Lügen und setzt sogar ihre baldige Hochzeit mit Jasper aufs Spiel. Nicht so einfach, sich da wieder heraus zu manövrieren, da außerdem auch noch ein anderer Mann ins Spiel kommt. Eine liebevolle Geschichte, die mich sehr begeisterte. Sehr emotionale gestaltete Szenen mit durchweg netten Charakteren, die 5 Sterne verdient.

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  • Herzergreifend!

    Opa will zum Nordkap

    LadyIceTea

    18. April 2016 um 12:57

    Es geht um Audrey und Moritz. Aber auch um Frido und Esther. Audrey und Moritz, Zwillinge und auf dem Weg nach Dagebüll um ihrem Vater den Kauf eines Hotels zu sichern, treffen auf dem demenzkranken Frido und seine Enkelin Esther. Die sind auf dem Weg ans Nordkap, da Frido sich seinen Wunsch erfüllen soll das Nordlicht zu sehen, denn daher hatte seine Frau ihren Namen.In dem Moment, als die ungleichen Paare sich begegnen verknüpfen sich ihre Abenteuer ineinander und bleiben bis zum Schluss verwoben.Bis es zu diesem Schluss kommt, wird geliebt, gestritten, gelebt, geprobt und gelogen was das Zeug hält. Das dieses Chaos nicht ohne Folgen bleiben kann, ist selbstverständlich.Doch irgendwie kommt alles doch immer so wie es soll.Ich bin wirklich berührt von diesem Buch. Der Schreibstil ist so angenehm, dass man sich einfach mitnehmen lassen kann und davon gespült wird. Die Protagonisten sind herzerwärmend und natürlich. Grade Frido ist so ein toller Charakter. Ich habe mich mit ihm gefreut, habe mit ihm gelitten und gelacht. Man wünscht sich einfach nur das Beste für ihn. Aber auch die Protagonistin Audrey ist mit ihren Ecken und Kanten eine richtige Persönlichkeit. Ich finde die Protagonisten in diesem Buch alle sehr gut charakterisiert. Auch die unsympathischen. Und grade bei dieser Geschichte ist das sehr wichtig, da sie von ihren Personen lebt.Ergreifend war für mich, die Reise von Frido und seine Krankheit. Neben all dem Chaos und auch einigen Lachern, war da immer der alte süße Frido, der durch seine Demenz immer weiter ins Feenland verschwand und nur zwischendurch wieder hervor kam. Aber dann mit einer Herzlichkeit und einer entwaffnenden Offenheit, die mich wünschen lässt, so einen Menschen einmal kennen zu lernen.Für mich war dieses Buch eine heitere und doch sehr ergreifende Geschichte vor der Kulisse der Nordsee. Eine klare Empfehlung.

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  • Eine Reise zum Nordkap mit Hindernissen

    Opa will zum Nordkap

    mari-87

    15. April 2016 um 14:34

    „Opa will zum Nordkap“ ist ein Roman von Heike Denzau, erschienen 2016.Inhalt:Audrey muss kurz vor ihrer Hochzeit mit ihren Zwillingsbruder Moritz nach Sylt reisen. Unterwegs in Dagebüll muss sie eine Hotelübernahme für ihren Vater klären. Auf einen Rastplatz begegnet Audrey Esther und ihren Großvater Frido. Frido ist dement und Esther hat ihn aus dem Pflegeheim entführt um seinen großen Wunsch an den Nordkap zu reisen, zu erfüllen. Esther überredet Audrey sie mitzunehmen und Audrey hat keine Ahnung auf was sie sich da einlässt. Zudem verstrickt sie sich immer mehr in Lügen. Ob alles gut gehen wird?Meine Meinung:Insgesamt war das Buch sehr unterhaltsam. Es waren witzige, aber auch rührselige Momente vorhanden. Besonders deutlich wird die Schwere der Demenzkrankheit, die Frido hat. Es regt schwer zum Nachdenken an, besonders das Gesundheit doch das wichtigste im Leben ist.Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und klar, hat mir sehr gut gefallen. Die Protagonisten haben Charakter, teilweise waren sie mir aber etwas zu klischeehaft.Im Verlauf des Buches gerät meiner Meinung nach Fridos Reise zum Nordkap immer mehr in den Hintergrund und das Hauptthema wird Audreys Lebenskrise. Das fand ich etwas Schade und hatte es mir bei dem Titel etwas anders vorgestellt. Dafür ziehe ich einen Stern ab. Insgesamt 4 von 5 Sternen für einen tollen Roman.

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  • Rezension zu "Opa will zum Nordkap" von Heike Denzau

    Opa will zum Nordkap

    tigerbea

    11. April 2016 um 13:37

    Audrey Tannheim und ihr Bruder Moritz, Kinder eines Hotelbesitzers, sind mit einem Kaufangebot auf dem Weg nach Nordfriesland. Ihr Vater möchte unbedingt das Hotel kaufen, in dem er seine Ausbildung gemacht hat. An einer Raststätte treffen sie auf die 18jährige Esther, die mit ihrem dementen Opa Frido auf dem Weg zum Nordkap ist. Denn Frido hat einen Lebenstraum: Er will das Nordlicht sehen. Und dafür hat Esther Frido schlicht und einfach mal eben aus dem Altenheim "entführt" und beide werden gesucht. Audrey will zunächst nur ihrem Bruder eins auswischen und nimmt die beiden mit nach Nordfriesland. Doch dann entwickelt sich die Geschichte ganz anders, als zunächst geplant... Heike Denzau, die bisher auf Krimis spezialisiert war, wagt hier ein Experiment und wagt sich in ein neues Genre. Und es ist ihr rundum gelungen. Dieser Roman ist teils witzig, teils spannend und es menschelt hier sehr.  Die Charaktere sind einfach liebenswert, selbst der hypochondrisch veranlagte Moritz wird hier auf eine Art beschrieben, daß man selbst seine Marotten mögen muß und herzhaft darüber lachen kann. Audrey selbst macht in diesem Buch eine wunderbare Wandlung durch. Von der verwöhnten Millionärstussi zur Frau, die Verantwortung übernimmt und auch mal an andere denkt. Der Schreibstil von Heike Denzau ist einfach toll. Fließend und leicht lesbar, so daß man als Leser nur so durch das Buch fliegt. Das Thema Demenz wird hier nicht beschönigt, es wird zweiseitig dargestellt. Einerseits schafft die Autorin es, den Leser nachdenklich zu machen, andererseits kann man über Opa Frido aber auch herzhaft lachen. Für mich ein empfehlenswertes Buch, das alles beinhaltet. Hier findet man Spannung, Herzlichkeit, Humor und Nachdenklichkeit auf einmal.

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  • Rundherum ein sehr stimmiges Buch, das mich berührt hat.

    Opa will zum Nordkap

    Spleno

    08. April 2016 um 09:03

    Inhalt:Mit dem Auftrag ihres Vaters in der Tasche, machen sich Audrey und ihr Bruder Moritz auf den Weg in den Norden. Auf einem Parkplatz treffen sie Esther mit ihrem dementen Opa Frido, der eigentlich in einem Pflegeheim lebt. Wie es so kommen soll, fahren die vier weiter Richtung Norden. Esther möchte ihren Opa einen Traum erfüllen, die Lichter vom Nordkapp zu sehen. Das ganze wird auf einmal ziemlich turbulent und die vier stürzen in ein ungeahntes Abenteuer.Meinung:Eigentlich bin ich so positiv sprachlos über dieses großartige Buch das mir die Worte fehlen dies kurz zusammenzufassen.Das Buch war ein sehr emotionales Buch, dass mich zum nachdenken brachte. Die Autorin hat sehr viel Liebe, Gefühl und Leben in die Zeilen gebracht. Frido ist mir in diesem Buch besonders ans Herz gewachsen. Die Autorin hat es geschafft, Frido mit all seinen Facetten wundervoll zu zeichnen. Auf der einer Seite war er im Hier und Jetzt und dann in seinem Feenland - großartig wie nah Frido an die Wirklichkeit gezeichnet wurde.Der Text hat Hand und Fuß. Der Schreibstil ist grandios und lässt keine Fragen offen. Die Protagonisten sind mit viel Liebe zum Detail geschrieben worden.Rundherum ein sehr stimmiges Buch, das mich berührt hat.Eindeutig ***** von ***** Sternen

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  • Opa und sein Traum

    Opa will zum Nordkap

    Cupcakes2

    07. April 2016 um 21:15

    Audrey fährt mit ihrem Zwillingsbruder an die Nordseeküste. In Sylt soll sich ihr Bruder von einer Lungenentzündung erholen. Zuallererst müssen sie für den Vater in einem Hotel einen Kaufvertragsentwurf und einen persönlichen Brief überreichen. Bei einem Zwischenhalt werden sie an der Tankstelle von Esther angesprochen. Esther erzählt ihnen von der Entführung ihres Opas aus dem Pflegeheim. Der Opa leidet seit einer Gehirnblutung an Demenz. Sie will ihrem Opa Frido seinen einzigen Traum zum Nordkap erfüllen. Somit bittet sie Audrey mit ihnen mitfahren zu dürfen. Nach kurzem zögern nimmt sie die beiden mit. Während ihrer weiteren Reise geraten sie öfters in Turbulenzen.Das Buch hat mich sofort gefesselt und nicht mehr losgelassen. Die Handlungen sind sehr tiefsinnig. Zudem verleiten die Erzählungen einem zum Nachdenken. Ebenfalls kommen in der Geschichte sehr humorvolle Szenen vor. Die Protagonisten gehen verständnisvoll mit dem Mann um. Sie bemühen sich fürsorglich um ihn und akzeptieren seine Krankheit. Es wurden liebevolle Momente mit dem Opa erschaffen. In der Zeit wo Frido in seiner eigenen Welt lebt, ist er auf die Hilfe seiner Mitmenschen angewiesen. Die bestimmte Zeit wird von der Autorin das Feenland genannt. Frido durchlebt zwischendurch kurze Augenblicke, in dem sein Gedächtnis noch gut arbeitet. Hier erkennt man, was für ein wundervoller Mensch er ist. Die Beschreibungen um seine Krankheit haben mich sehr berührt. Audrey und Moritz haben sich seit dem Tod ihrer Mutter voneinander entfernt. Durch ihre Reise kommen sie sich langsam wieder näher. Sie stecken durch ihre Reisebegleiter mehrmals im Chaos. Wenigstens müssen sie sich nicht um das Geld kümmern. Dafür sorgt ihr Vater reichlich. Grosszügig dürfen sie es ausgeben. Ausserdem haben beide Zwillinge mit ihrem Partner einige Probleme zu bewältigen. Es ist ein vielfältiger Roman über die Hilfsbereitschaft, Krankheit, Familie, Träume und Beziehungen. Ein humorvolles und tiefsinniges Buch welches man mit einem lachenden und weinenden Auge liest.

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  • Opa will zum Nordkap

    Opa will zum Nordkap

    Pixibuch

    06. April 2016 um 15:06

    Die Autorin war mir bis zu diesem Buch total unbekannt, Aber das hat sich jetzt schlagartig geändert. In wirklich schöner Sprache und mit viel Witz beschreibt sie diese unkonventionelle Geschichte. Keine einzige Seite dieses Buches war langweilig und am Schluß war man mit den Personen so vertraut, als ob es gute Bekannte von uns wären. Audrey und Moritz sind Zwillinge und stammen von einer reichen Familie. Der Vater besitzt mehrere Hotels. Die Mutter der beiden verstarb früh, jedoch heiratete der Vater bald wieder. Während Audrey sich mit der Stiefmutter sehr gut verstand, blockte Moritz ab und bliebim Internat. Beide haben das Studium noch nicht beendet, obwohl sie bereits 32 Jahre alt sind. Moritz ist Künstler, ein Maler mehr schlecht als recht und Audrey versucht sich in verschiedenen Stdiengängen. Moritz ist eun Querulant und Hypochonder,  Audrey heiratet in vier Wochen den Schönheitschirurgen Jasper. Mit dem Porsche sind beide unterwegs nach Nordfriesland. Dort sollen sie das kleine Hotel erwerben, in dem ihr Vater als junger Mann seine Lehre absolviert hat. An einer Raststätte begegnet ihnen Esther mit ihrem demenzkranken Großvater Frido. Sie hat Frido aus dem Altenheim entführt, weil er unbedingt einmal das Nordlicht sehen will. Adrey nimmt sie trotz Protestes ihres Bruder mit nach Dagebüll.Und ab sofort nimmt das Schicksal seinen Lauf. Sie müssen Frido als ihren Opa ausgeben, Esther soll die Verlobte von Moritz spielen. Bei der Ankunft hat Moritz sofort einen Unfall. Er fährt  in eine Scheune und beschädigt auch noch das Bühnenbild des jährlich stattfindenden Theatersa.Der Tierarzt ist da, möchte Moritz behandeln. Jedenfalls geht alles drunter und drüber. Ein ungutes Ereignis zieht das andere hinterher. Aber die Zwillinge müssen sich bei Frl. Hetti, die das Hotel für ihren verstorbenen Bruder verwaltet, gutstellen, Mark, der Tierarzt, der mit Hettis Nichte liiert ist,  möchte nämlich auch das Hotel und es zur Tierklinik machen. Jedenfalls werden die Verwicklungen immer schlimmer, nur Frido fühlt sich wohl und meint, seine Enkelin sei seine längst verstorbene Ehefrau Aurora. Man fieber und leidet mit den Figuren, da sich Audrey in  Dagebüll in einen Mann unsterblich verliebt und dabei ganz ihren Verlobten vergißt. Ein kurzweiliges Buch, das uns auch das Problem mit dem Altwerden vor Augen führt. Es ist natürlich nur ein Buch, deswegen kann man sehr viele Ereignisse, die darin vorkommen, nicht alle allzuernst nehmen. Ein Buch, das man so leicht nicht mehr aus der Hand legen kann und für gute Unterhaltung sorgt, die uns auch nachdenklich stimmt.

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  • Überraschend schönes Buch, humorvoll und trotzdem mit viel Tiefe

    Opa will zum Nordkap

    vronika22

    Inhalt:Die 18jährige Esther enführt ihren dementen Opa Frido aus dem Pflegeheim, um ihm seinen Herzenswunsch zu erfüllen und zum Nordkap zu reisen. An einer Autobahnraststätte trifft sie auf das verwöhnte Geschwisterpaar Audrey und Moritz, die gerade mit dem Porsche geschäftlich im Auftrag ihres Vaters unterwegs sind. Audrey lässt sich von Esther überreden, die beiden mitzunehmen. Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf....Meine Meinung:Es war mein erstes Buch von Heike Denzau, aber bestimmt nicht mein letztes. Das Buch hat mich wirklich sehr positiv überrascht.Die unterschiedlichen Charaktere in diesem Buch sind ganz toll herausgearbeitet. Ich konnte sie mir alle bildlich vorstellen. Wunderbar auch wie die einzelnen Charaktere sich im Laufe des Romans verändert haben oder auch zueinander gefunden haben, nur als Beispiel die Zwillingsgeschwister Audrey und Moritz, die  wieder näher zusammengefunden haben.Das Buch ist sehr humorvoll und witzig geschrieben, lässt sich also sehr gut lesen. Trotzdem geht es sehr in die Tiefe. Gerade das Thema Demenz wird sehr realistisch angegangen und sehr treffend dargestellt. Man merkt, dass die Autorin weiß wovon sie schreibt.Ich habe mit den Hauptprotagonisten mitgelacht und mitgeweint. Das Buch ist unheimlich bewegend und emotional geschrieben.Es sind auch überall in dem Buch sehr viele tolle Gedanken und Sprüche eingestreut, die mich immer wieder zum Nachdenken angeregt haben und die ich mir teilweise sogar rausgeschrieben habe. Wirklich ein Buch mit unheimlich viel Tiefe, aber trotzdem absolut unterhaltsam und wunderschön. Das ist wirklich eine Kunst, das so zu schreiben!Auf jeden Fall weiß ich schon jetzt, dass das Buch für mich eines der Highlights des Jahres 2016 sein wird. Absolute Leseempfehlung!

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    • 2
  • Für mich schon jetzt ein Highligt 2016 - lustig, unterhaltsam aber auch bewegend

    Opa will zum Nordkap

    BeaSurbeck

    Opa will zum Nordkap von Heike Denzlau Klappentext: Einmal das Nordlicht sehen, das ist Opa Fridos Herzenswunsch. Um ihm den zu erfüllen, hat die siebzehnjährige Esther ihren leicht dementen Opa kurzerhand aus dem Pflegeheim entführt. Aufgelesen werden die beiden von Audrey, die auf dem Weg nach Nordfriesland ist – in einer ganz eigenen Mission. Audrey muss Frido als ihren eigenen Opa ausgeben, was in seinen lichten Momenten nicht ganz einfach ist. Außerdem neigt der Alte zum Weglaufen und schickt sie damit auf eine Odyssee durch Nordfriesland. Doch mitten im größten Chaos findet auch Audrey zu sich selbst und erkennt ihren eigenen Herzenswunsch. Meine Meinung: Cover und Klappentext machten mich neugierig auf "Opa will zum Nordkap" und ich muss sagen ich hatte mal wieder den richtigen "Riecher". Es war mein erstes Buch von Heike Denzlau das ich gelesen habe, aber mit Sicherheit nicht das letzte. Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen, er war locker und flüssig, die Seiten flogen nur so dahin. Die Geschichte selbst hat mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen, ich konnte gleich ins Geschehen eintauchen. Meine Erwartungen wurden erfüllt, das Buch war witzig und unterhaltsam aber, und damit hatte ich nun gar nicht gerechnet, es hatte auch Tiefgang. Opa Frido leidet nach einer Gehirnblutung unter Demenz und es gab Tage da tauchte er ins "Feenland" ab und war für keinen mehr erreichbar. Diese Mischung löste bei mir einen WOW Effekt aus, regte mich auch zum Nachdenken an. Eine Geschichte zum Lachen, aber auch zum Weinen. Die unterschiedlichen Charaktere haben mir gut gefallen, alle hatten sie Ecken und Kanten, Wünsche und Träume. Sie waren mir gleich sympathisch und ich konnte mit ihnen fühlen. Egal ob Audrey, Moritz oder Esther alle haben eine Vergangenheit an der sie immer noch zu knabbern haben, eine Vergangenheit die nie wirklich verarbeitet wurde. Die Zwillinge Audrey und Moritz die als Kinder eng verbunden waren und sich nach dem Tod der Mutter voneinander entfernten. Jeder dachte vom anderen das er ihn verlassen habe und nahm ihm das Übel. Das Geld des Vaters im Rücken machte ihnen das Leben leichter, aber auf der Reise merken sie das Geld alleine nicht alles ist. Audrey z.B. hat all ihre Träume und Wünsche hinten angestellt weil sie den Vater nicht enttäuschen will und Moritz entwickelte sich zu einem komischen Zeitgenossen der vor allem möglichen Angst hat. Die beiden zusammen waren schon sehr unterhaltsam, aber richtig lustig wurde es erst als die beiden im Auftrag des Vaters in Richtung Nordsee fuhren um einen Hoteldeal unter Dach und Fach zu bringen. Unterwegs trafen die beiden dann auf Esther und ihren Opa Frido die zum Nordkap reisen wollten. Tja, eigentlich wollte Audrey die beiden ja nicht mitnehmen, aber da sie ihrem Bruder eins auswischen wollte packte sie die beiden kurzerhand ins Auto und die Reise nahm ihren Lauf. So trafen dann vier total verschiedene Menschen aufeinander und wuchsen immer mehr zusammen. Auf der einen Seite die Zwillinge die noch nie Probleme mit Geld hatten, dann die 18 jährige Esther die sehr spontan handelt und natürlich der herzige Frido der die meiste Zeit im Feenland verbringt. Ist Frido mal nicht im Feenland unterwegs, dann geht er gerne auf Reisen was zu vielen witzigen aber auch tollen Situationen führt. Ihn muss man einfach gerne haben. Frido musste man einfach gerne haben, in seinen wenigen lichten Momenten war er ein Unikat und brachte mit seinen Sprüchen alles auf den Punkt. Es war faszinierend ihn im hier und im Feenland zu erleben, seine Ängste, seine Träume und seine Freude an so kleinen, teilweise banalen Sachen zu spüren. Aber auch die Art und Weise wie er selbst seine Krankheit sah, einfach unbeschreiblich. Man muss das Buch selbst lesen um zu verstehen was ich sagen will. Die vier auf ihrer etwas ungewöhnlichen Reise zu begleiten war unglaublich. Ich lernte viele tolle Leute kennen, bekam tolle Orte präsentiert zu denen ich dann auch immer ein Bild vor Augen hatte und ich lernte die Krankheit Demenz von einer anderen Seite kennen. Man spürte förmlich das die Autorin das Wissen über die Krankheit nicht nur aus Büchern hat, sondern fühlte das sie schon Umgang mit Demenzkranken hatte. Sie hat diese Erfahrungen geschickt in das Buch mit eingebunden und obwohl manches sehr witzig zum Lesen war, konnte man den Ernst und auch die damit verbundene Traurigkeit regelrecht raus lesen. Besonders gut gefallen hat mir aber auch das die einzelnen Charaktere auf dieser Reise zu sich selbst gefunden haben und sich selbst gegenüber ehrlich wurden. Ich glaube das alles wurde erst durch oder wegen Frido möglich und am Schluss der Reise sind mir alle noch mehr ans Herz gewachsen, vielleicht auch weil sie über ihren eigenen Schatten gesprungen sind und alle sehr viel von der Reise mitnehmen konnten. Am Schluss haben alle ihr Leben aus einem anderen Blickwinkel gesehen und eingesehen das man vielleicht auch mal unangenehme Sachen an- bzw. aussprechen muss um den richtigen Weg zu finden. Auch die vielen Nebencharaktere haben mir unheimlich gut gefallen, sei es nun Mark, Schwester Henny oder Lambert - alle waren sie mir sympathisch und alle hatten das Herz auf dem rechten Fleck. Mein Fazit: Ein unglaublich tolles Buch das meine Erwartungen übertroffen hat. Es hat mich total arg gefesselt, es war witzig, spannend, fesselnd aber hatte auch unheimlich viel Tiefgang. Eben dieser Tiefgang machte es zu einem besonderen Buch, machte die Geschichte aus und trieb mir so manches Mal die Tränen in die Augen. Von mir gibt es für dieses tolle Buch eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne plus. Für mich ist dieses Buch schon jetzt ein Highlight 2016 und ich bin gespannt wann wir es in der Bestseller Liste finden, für mich gehört es in jedem Falle dort mit rein.

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    • 2
  • Opa will zum Nordkap

    Opa will zum Nordkap

    Manu2106

    04. April 2016 um 09:42

    Der Klappentext verspricht eine spannende und lustige Geschichte, diese bekommt der Leser auch geboten. Denn "Opa will zum Nordkap" ist eine humorvolle und spannende Geschichte, die den Leser mit den Protagonisten richtig mitfiebern lässt, die einen aber auch Lust auf Ulraub und Meer macht. Einmal das Nordlicht sehen, das ist Opa Fridos Herzenswunsch. Um ihm den zu erfüllen, hat die siebzehnjährige Esther ihren leicht dementen Opa kurzerhand aus dem Pflegeheim entführt. Aufgelesen werden die beiden von Audrey, die auf dem Weg nach Nordfriesland ist - in einer ganz eigenen Mission. Audrey muss Frido als ihren eigenen Opa ausgeben, was in seinen lichten Momenten nicht ganz einfach ist. Außerdem neigt der Alte zum Weglaufen und schickt sie damit auf eine Odyssee durch Nordfriesland. Doch mitten im größten Chaos findet auch Audrey zu sich selbst und erkennt ihren eigenen Herzenswunsch.. Mit dem auflesen von Esther und Opa Frido erhält das Chaos einzug in Audreys Leben, es geht turbulent zu in Nordfriesland, denn sie muss nicht nur den Vetrag ihres Vater unter Dach und Fach bringen, sie hat es mit ihrem Zwillingsbruder Moritz gerade nicht leicht, und dann möchte sie das Frido unbedingt seinen Herzenswunsch erfüllt bekommt, was wiederrum nicht so einfach ist, denn die Polizei sucht Esther und Frido ja schon, und dann ist da ja noch .... Audrey mochte ich von anfang an, eine symptahische und humorvolle Frau, die sich leider nicht so entfaltet hat wie sie wollte, da sie es ihrem Vater immer recht machen wollte, ganz anders ihr Zwillingsbruder Moritz, der zu Beginn recht motzig rüber kommt, den man aber mit der Zeit doch Lieb gewinnt. Moritz lebt seinen Traum, auch wenn er dadurch mehr oder weniger das schwarze Schaf der Familie gibt. Frido war einfach zum knutschen, vor allem wenn er seine lichten Momente hatte, ein knuffiger Alter Herr, den muss man einfach mögen. Seine Enkelin, die Esther stellt sich das Reisen mit ihrem Dementen Opa sehr einfach vor, wird aber nach und nach wach geküsst. Es gibt noch einige Charaktere mehr, wie z.B. Schwester Henni oder Mark, die zwei sind auch Sympathieträger. Die Charaktere sind bunte gemischt, und werden uns sehr gut beschrieben, wir können uns von jedem ein Gutes Bild machen. Das Kopfkino schlatet man am besten an, und lässt es laufen, denn man bekommt nicht nur von den Charakteren ein gutes Bild, auch die Schauplötze sowie die Landschaften werden detailliert beschrieben, so das im Kopf der passende Film zum Buch mit läuft. Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, erzählt wird diese recht humrovolle Geschichte aus Sicht von Audrey, wodurch sie uns an ihren gedanken und Gefühlen teilhaben lässt. Die 397 Seiten wurden in 19 unterschiedlich lange Kapitel plus Epilog unterteilt. Mich hat dieser Roman sehr gut unterhalten, hat mir schöne Lesestunden beschert, drum kann ich das selber lesen nur empfehlen.

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  • Zum Heulen schön!!! Mal Lachtränen, mal welche der Freude und der Rührung - unbedingt lesenswert!!!

    Opa will zum Nordkap

    Huschdegutzel

    Einmal das Nordlicht sehen, das ist Opa Fridos Herzenswunsch. Um ihm den zu erfüllen hat die siebzehnjährige Esther ihren leicht dementen Opa kurzerhand aus dem Pflegeheim entführt. Aufgelesen werden die beiden von Audrey, die auf dem Weg nach Nordfriesland ist – in einer ganz eigenen Mission. Audrey muss Frido als ihren eigenen Opa ausgeben, was in seinen lichten Momenten nicht ganz einfach ist. Außerdem neigt der Alte zum Weglaufen und schickt sie damit auf eine Odyssee durch Nordfriesland..... Nimmt man Klappentext und Cover zusammen, kommt man ganz leicht auf den Gedanken, dass es sich bei "Opa will zum Nordcap" um einen Roadtrip der ganz besonderen Art handeln könnte. Und da liegt man gar nicht mal so falsch - und doch komplett daneben. Dieses Buch ging mir schlicht und ergreifend mitten ins Herz hinein! Ich habe noch nie etwas gelesen, bei dem für mich Lachen und Weinen so nah beieinander lagen und das alles irgendwie mit gleichzeitig so herrlichem Humor und tiefgründigen Betrachtungen, dass ich gar nicht mehr aus dieser Geschichte heraus wollte. Natürlich ist das alles furchtbar konstruiert und "in Echt" niemals machbar - aber ich wünsche mir so sehr, dass so etwas möglich wäre! Ich möchte mitfühlende Menschen um mich herum, die auch mal etwas nur für andre tun, statt sich nur um sich selbst zu kümmern; ich möchte, dass Opa Frido glücklich ist, wenn ihn die Demenz ins Feenland des Vergessens schickt; ich möchte, dass man auch etwas komplett verrücktes tun kann, ohne auf den eignen Vorteil zu achten und ich möchte, dass sich immer die kriegen, die sich wirklich lieben, egal wie absonderlich das scheinen mag nach außen - ich wünsche mir die Welt genau so, wie sie hier ist! Mit Lachen und Trauer und Schmerz und Optimismus und Liebe und " es geht wieder aufwärts" und Tod und Träumen und - überhaupt! Die Protagonisten sind wundervoll, was sie tun ist - ach was breche ich mir hier denn einen ab - Lesen Sie dieses Buch bitte selbst, ich hab noch nie etwas so Zauberhaftes in den Händen gehalten!

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    claudi-1963

    03. April 2016 um 14:44
  • Bauchmonster und Schmetterlinge an einem Tag so wunderschön wie heute

    Opa will zum Nordkap

    Antek

    Heike Denzau hat mich als Krimiautorin bereits überzeugt, deshalb war ich auf ihren ersten Roman sehr gespannt. Sie hat mit „Opa will zum Nordkap eine Geschichte“ geschrieben, die mich mit Humor auf eine wunderbare Reise genommen hat. Ich habe jede Seite dieser Story nicht nur liebend gern gelesen, sondern vielmehr noch, ich habe die Geschichte so richtig gelebt. Die 32 Jährige Audrey, von Beruf reiche Tochter, steht vier Wochen vor der geplanten Traumhochzeit. Da ihr zukünftiger Mann Jasper in den USA weilt, soll sie für ihren Vater, der bereits mehrere Hotels besitzt, ein Kaufangebot für ein Hotel in Nordfriesland überbringen. Auf ihrer Reise begleitet sie ihr hypochondrischer, dauernörgelnder Zwillingsbruder Moritz. Auf einer Raststätte begegnen sie Opa Frido, der nach einer Gehirnblutung nur noch er nur noch wenige lichte Momente hat,  und seiner gerade eben 18 Jahre alt gewordenen Enkelin Esther. Die beiden wollen Richtung Nordkap trampen. Was Audrey nicht weiß ist, dass Esther ihren Opa kurzerhand aus dem Pflegeheim entführt hat weil sie ihm seinen Herzenswunsch, noch einmal das Nordlicht zu sehen, erfüllen will. Eigentlich um Moritz eines auszuwischen, lässt sie sich dazu breitschlagen die beiden ein Stück weit mitzunehmen. Aus dem gemeinsamen Stück Weg wird mehr und vor dem ungleichen Quartett liegt eine wahrhaft aufregende Reise. Es gibt Hindernisse zu überwinden, der Kaufvertragsentwurf ist nicht Mal schnell nur abgegeben, da kommt erst eine Theateraufführung dazwischen, außerdem gibt es einiges in mindestens zwei Leben aufzuräumen und dann ist ja das Ziel einmal das Nordlicht sehen auch noch. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an so richtig mitgenommen. Es begann schon damit, dass Audrey am Grab stehend mit ihrer toten Mutter Zwiesprache hält. Dieser Anfang hat mich gepackt und tief bewegt, wie viele andere Szenen später auch. Gleichzeitig gibt der witzige, spritzige Schreibstil aber so viele Anlässe, dass man einfach nicht anders kann wie laut zu lachen, oder zumindest fett vor sich hin zu grinsen. Bei der Story bekommt man eine richtige Achterbahnfahrt der Gefühle geboten. Man darf ganz viel lachen, z.B. über ein Zeichen von oben, das in Form von Vogelschiss daherkommt oder über Kätzchen Biskuit nach ihrem ersten Streifzug durch die Natur. Auch die unzähligen guten Sprüche und Vergleiche sind ein humorvolles Vergnügen.  Ich war so oft tief berührt, sei es durch die schönen Erlebnisse, die Frido noch erleben darf, wie zum ersten Mal Trecker fahren oder auch die tolle Vorstellung vom Weltenwanderer, dem es im Feenland so richtig gut geht, wenn er in der Welt abwesend ist. Ich habe so richtig mit gelitten, egal ob ein richtiger Streit zwischen Moritz und Audrey der Grund war oder auch dass Audrey aus Pflichtbewusstsein und mangelndem Selbstbewusstsein, so oft nicht ihren wahren Gefühlen folgen konnte. Manchmal habe ich aber auch so eine richtige Wut bekommen, besonders auf Jasper, das arrogante Aas, das Sprüche und Aktionen bringt, bei denen einem die Spucke wegbliebt. Nicht zuletzt hätte ich Audrey nicht nur einmal liebend gern einen Tritt in den Hintern gegeben, damit sie sich endlich richtig entscheidet. Aber das hat ja Frido durch seine gesetzten Zeichen auch ganz gut gedeixelt. Ein geniales Rundumpaket, das ein Leserherz einfach glücklich machen muss.  Die Charaktere sind perfekt dargestellt. Ich habe lange meinen eigenen Vater mit gepflegt, ich glaube treffender hätte man einen teilweise dementen älteren Mann nicht zeichnen können. Opa Frido ist mir von Beginn an so richtig ans Herz gewachsen, klar vielleicht hat er mich auch an meinen eigenen Vater erinnert. In den wenigen lichten Momenten ist er so liebenswürdig, so voller Lebensfreude und bringt solch tolle Aktionen, dass ich ihm am liebsten einen dicken Knutscher auf den Backen gedrückt hätte. Aber es wird auch nicht verschwiegen, dass die Pflege eine richtig kräftezehrende und auch sehr verantwortungsvolle Aufgabe ist, was auch seine Enkelin Esther nach und nach erkennen muss. Ich ziehe meinen Hut vor diesem engagierten, taffen Mädchen, das ihrem Opa diesen Herzenswunsch erfüllen möchte. Das würden sicher nicht viele in ihrem Alter tun, aber sie hat die Aufgabe wohl auch etwas unterschätzt. Sie ist ein Mädchen mit einem kleinen Tick, das in den Tag lebt und sich nicht so viele Gedanken um das Morgen macht. Aber auf genau so jemanden haben wohl Audrey und Moritz treffen müssen. Auch wenn ich nicht von Berufs wegen Tochter war oder bin, konnte ich mich so gut in Audrey hineinversetzten, ich glaube ich habe sie in dem Roman so richtig gelebt. Sie hat einen dominanten  Vater, dem sie stets gefallen will, sich selbst muss sie dazu aber verbiegen. Auch ihrem Bruder Moritz geht es nicht viel besser. Es ist so richtig toll mitzuerleben, wie sich die beiden einander wieder annähern und welche Entwicklung ihre Persönlichkeiten nehmen. Dabei darf aber auch jede Menge gelacht werden, denn Audrey nimmt so gut wie jedes Fettnäpfchen mit und Moritz mit seiner Angst sich eine Krankheit einzufangen und seinem Gemotze liefern dafür jede Menge Stoff. Auch die anderen Darsteller sind wirklich toll gezeichnet, beim Tierarzt Mark angefangen, der noch viel mehr drauf hat als angefahrenen Hühnern den Hals umzudrehen, über den Hotelportier Lambert, der die gute Seele des Seeblicks ist, auch wenn der erste Eindruck ein ganz anderer ist, bis hin zu Jasper, der eigentlich den Namen Kasper viel besser verdient hätte.  Tierische Verstärkung gibt es durch Katzendame Biskuit, der geliebte Stubentiger von Audrey, der auf der Reise das erste Mal die Welt außerhalb der Zimmerwände erkunden darf. Richtig gut gefällt mir auch das Regionalkolorit. Da Frido sich gern mal alleine absetzt, er fährt doch einfach zu gern Bus, darf man auch die Umgebung erkunden. Straßen durch weite Wiesen- und Weideflächen führen nach St. Peter Ording für einen Badetag im Strandkorb, zur Seehundaufzuchtstation nach Friedrichskoog oder auch in das Holländerstädtchen Friedrichstadt. Gespannt darf man natürlich auch auf eventuelle Berichte vom Nordlicht sein. Alles in allem ein tolles Gesamtpaket, das mich gefesselt und super gut unterhalten hat.

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    claudi-1963

    02. April 2016 um 19:54
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