Heike Dorsch Blauwasserleben

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Inhaltsangabe zu „Blauwasserleben“ von Heike Dorsch

Es begann als großer Traum vom Leben auf den Weltmeeren: Mit zwanzig lernt Heike Dorsch den lebensfrohen Studenten Stefan Ramin kennen. Beide sehnen sich danach, die Welt zu entdecken. Vierzehn Jahre später machen sie ihren Plan wahr. Sie werfen ihr Erspartes zusammen und brechen auf, die Welt zu umsegeln. Das Blauwassersegeln auf dem offenen Meer fasziniert sie ebenso wie das relaxte Feiern in den Marinas von Guatemala oder das Eintauchen in die Unterwasserwelt vor Belize. Und auf den marquesischen Südseeinseln haben sie das erste Mal das Gefühl, angekommen zu sein. Doch ausgerechnet hier findet ihr Glück ein grausames Ende.

Interessant und spannend zu lesen - wäre aber definitiv nicht meine Art und Weise zu leben

— MellieS

Sehr mitreißend geschrieben!

— Ernie1981

Schön zu lesen, man träumt sich mit, leider trauriges Ende.

— Ankili

Das buch ist toll. Ich konnte sofort eintauchen, in die Welt, die Heike Dorsch beschreibt. Traurig und zugleich traumhaft schön.

— BieneMaja88

Faszinierender Einblick in einen Lebenstraum, mit leider tragischen Ende

— louella2209

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  • "In der Welt, in der er lebte, war alles harmonisch."

    Blauwasserleben

    R_Manthey

    15. July 2015 um 14:45

    Das schreibt die Autorin über ihren auf der Südseeinsel Nuku Hiva unter unaufklärbaren Umständen ermordeten Lebenspartner Stefan. Er hätte kein Fingerspitzengefühl dafür gehabt, Gefahren frühzeitig zu erkennen, liest man einen Satz früher (S. 226). Das Schicksal ihres Lebenspartners und das jähe Ende einer schon fast vier Jahre dauernden Weltumseglung schafften es auch in Deutschlands Abendnachrichten und in andere Fernsehformate. Man weiß nur soviel: Stefan ging auf Nuku Hiva mit einem ihm kaum bekannten Einheimischen auf die Ziegenjagd in eine ihm nicht vertraute Gegend. Eine Waffe besaß er dabei nicht. Da der Mörder Stefans Leiche fast restlos verbrannte, können die Umstände dieser Tat nicht mehr rekonstruiert werden. Es gab keine Zeugen. Nun würde man dieses Buch wahrscheinlich kaum beachten, wenn es diese schreckliche Tat nicht gegeben hätte. Was man nämlich darüber hinaus zu lesen bekommt, erscheint nur im Zusammenhang mit dem späteren Schicksal Stefans von einigem Interesse. Beschrieben werden die Motive und die Umstände einer nicht vollendeten Weltumseglung aus dem Mittelmeer über die Kanaren und die Kapverdischen Inseln bis nach Venezuela, weiter über Kuba, durch den Panama-Kanal bis nach Nuku Hiva. Vielleicht erinnert der Text den einen oder anderen Segler wieder an das faszinierende Gefühl, auf dem Meer zu sein. Doch man merkt schnell, dass die Autorin keine leidenschaftliche Seglerin ist. Sie beschreibt lieber Leute, die die beiden in den verschiedenen Marinas oder an anderen Liegeplätzen getroffen haben. Und wenn doch einmal das Lebensgefühl auf dem Meer oder Erlebnisse an interessanten Plätzen (wie beispielsweise auf Kuba) in den Vordergrund rücken, dann bleiben die Erzählungen farblos und dünn. Das kann man natürlich gut verstehen, denn möglicherweise dient dieses Buch für die Autorin auch dazu, ihrem Lebenspartner ein Denkmal zu bauen, das Schreckliche zu verarbeiten und einen gewissen Abschluss zu finden. Allerdings setzen sie sich dabei auch einer kritischen Bewertung aus. Nicht jeder wird verstehen, wie man sich zu einem dauerhaften Leben auf den Weltmeeren entschließen kann, auf denen es keine Absicherung, kein Denken an die Rente oder an eine frühere Zukunft gibt. Selbst bei dem Wenigen, was man über das tatsächliche Segeln in diesem Buch liest, spürt man schon einen gewissen naiven Optimismus, gelegentlich auch hart an der Grenze zur Dummheit. Wenn man kein Gefühl für Gefahren besitzt, wie das hier offensichtlich der Fall war, macht man es dem Schicksal etwas zu leicht. Das jedenfalls habe ich wieder einmal beim Lesen dieses Buches erfahren.

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  • Ein Buch über eine wahre Begebenheit...

    Blauwasserleben

    Dunkelkuss

    Inhalt: Im Jahre 2011 wird der Blauwassersegler Stefan Ramin auf der Südseeinsel Nuku Hiva ermordet. Die zurückbleibende "Witwe" Heike Dorsch erzählt nun ihre Geschichte... Cover: Zeigt das Paar Stefan Ramin und Heike Dorsch auf ihrem Katamaran "Baju". Meinung: Ich finde es gerade extrem schwierig über dieses Buch eine Rezension zu schreiben. Es handelt sich dabei wie gesagt um die 'Dokumentation', ein Niederschreiben von Erinnerungen und Erlebnissen. Diese selbst kann man ja gar nicht 'bewerten'. Das, was Heike Dorsch und ihrem Lebensgefährten auf Nuku Hiva zugestoßen ist, ist furchtbar. Es ist grässlich und als ich das Buch las, bekam ich das beklommene Gefühl, meinen eigenen Partner zu umarmen und ganz ganz lange nicht mehr loslassen zu dürfen. Rein vom Aufbau her, kann ich sagen, dass Heike Dorsch mit dem Abend beginnt, an dem Stefan Ramin bereits ermordet wurde und der mutmaßliche Mörder auch an ihr ein Verbrechen begehen will. Dann gibt es eine fast 200 Seiten lange Rückblende, in dem Heike Dorsch erklärt: Wie haben sich Stefan und sie sich kennengelernt? Wie sah ihr gemeinsames Leben an Land aus? Wie haben sie Ihre Reise geplant? Wie lief die Reise? Und schließlich... rekonstruiert anhand von kriminologischen Fakten, Aussagen, etc... wie kam es zu dem Verbrechen? Bis heute ist unklar, was den mutmaßlichen Mörder zu dieser Tat getrieben hat. Es gibt Thesen, aber keine Beweise, weil der Mann nichts mehr sagt, obwohl er schon zu Gefängnis verurteilt wurde. Es ist ein Buch, das mit der anbahnenden Katastrophe beginnt und sich dann auf die Reise begibt, hin zu dem Punkt "danach". Man bewegt sich irgendwo zwischen Reisebericht, Liebesgeschichte, Kriminaldrama und einem Nachruf an den verstorbenen Geliebten. Fazit: 5 von 5 Sternen.

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    • 3

    Ernie1981

    26. May 2015 um 06:52
  • Ein Buch, dass das Herz berührt

    Blauwasserleben

    drahtlos

    18. May 2015 um 20:14

    Autorin: Heike Dorsch Seiten: 272 Seiten Piper-Verlag Preis (Taschenbuch) : 9.99€ (D) 10.30€ (A) Einzelband Klappentext: Wie aus einer traumhaften Segelreise ein Albtraum wurde Es begann als großer Traum vom Leben auf den Weltmeeren: Mit zwanzig lernt Heike Dorsch den lebensfrohen Studenten Stefan Ramin kennen. Beide sehnen sich danach, die Welt zu entdecken. Vierzehn Jahre später machen sie ihren Plan wahr. Sie werfen ihr Erspartes zusammen und brechen auf, die Welt zu umsegeln. Das Blauwassersegeln auf dem offenen Meer fasziniert sie ebenso wie das relaxte Feiern in den Marinas von Guatemala oder das Eintauchen in die Unterwasserwelt vor Belize. Und auf den marquesischen Südseeinseln haben sie das erste Mal das Gefühl, angekommen zu sein. Doch ausgerechnet hier findet ihr Glück ein grausames Ende.  Ein Jahr später erzählt Heike Dorsch vom gemeinsamen Abenteurerleben auf allen Ozeanen, von Verlust und Trauer und ihrem eigenen Kampf ums Überleben. Meine Meinung: Dieses Buch ist ein Buch, das man mit keinem anderen vergleichen kann. Heike Dorsch beschreibt von der ersten Seite an alles so genau, sodass es sich anfühlt, als wäre man dabei. Sie erzählt von den besten Momenten ihres Lebens, und auch von den schrecklichsten. Da dieses Buch autobiografisch geschrieben ist, kommen die Gefühle natürlich sehr echt herüber und ich fühlte von Anfang an mit Heike. Schon auf den ersten paar Seiten musste ich mir ein paar Tränen verdrücken. Während ich dieses Buch gelesen habe, wurde mir bewusst, wie schön, und auch wie schrecklich das Leben sein kann, und auch, wie lächerlich teilweise unsere kleinen Probleme des Alltags sind. Mich lässt dieses Buch nicht mehr los und ich finde es auch sehr mutig von der Autorin, ihre ganze Lebensgeschichte niederzuschreiben und mit uns zu teilen.

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  • Lebenstraum auf See

    Blauwasserleben

    SarahCatherine

    25. August 2013 um 16:51

    Seit sie sich im Auslandssemester kennengelernt haben, träumen Stefan und Heike gemeinsam vom Ausstieg und dem Leben auf See. Im eigenen Segelboot um die Welt. Jahrelang arbeiten sie darauf hin, lernen Sprachen, sparen Geld, ertragen das Leben in unterschiedlichen Städten und Ländern - um dann schließlich das Traumboot zu finden, zu kaufen und in See zu stechen. Auf ihrem eigenen Katamaran Baju machen sie sich auf, die Welt zu erobern. Auf ihrer Reise erleben sie Abenteuer, lernen viele verschiedene Menschen und Kulturen kennen und genießen das Leben zu zweit. Baju wird ihr Zuhause. In jedem Hafen, in den sie einlaufen, und auf jeder Insel, vor der sie lagern, werden sie herzlich empfangen. Nicht nur mit vielen anderen Seglern, sondern auch mit vielen Einheimischen schließen sie Freundschaften. Als sie in Französisch-Polynesien ankommen, ahnen beide nicht, dass ihre Traumreise, ihr Traumleben, bald ein viel zu frühes, grausames Ende nehmen soll. Stefan verabredet sich mit einem Einheimischen zum Ziegenjagen. Heike beschließt, auf dem Boot zu bleiben und sich auszuruhen, doch Stefan sieht sie nie wieder. Das albtraumhafte Ende ihres gemeinsamen Blauwasserlebens verarbeitet Heike Dorsch ein Stück weit mit diesem Buch. Sie erzählt unverschnörkelt von traumhaften Plätzen dieser Welt, Tauchausflügen und herzensguten Menschen, denen sie begegnet ist. Auch wenn man das Ende dieser Geschichte aus den Medien kennt - mich hat die Erzählung so gepackt, dass mich Stefans Tod dann trotzdem fast ungläubig erschrocken hat. Es ist beeindruckend, wie Heike Dorsch damit umgeht. Die Liebe zu Stefan, die sie die ganze Zeit über durch die Welt geschippert hat, trägt sie auch nach seinem Tod weiter. Trotz der grausamen Erlebnisse verliert sie doch nicht den Blick für die Schönheit des Lebens - selbst als sie an den Ort zurückkehrt, an dem Stefan sein Leben lassen musste. Dieses Buch ist schlichtweg beeindruckend.

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  • Rezension zu "Blauwasserleben" von Heike Dorsch

    Blauwasserleben

    sabrinacremer

    24. January 2013 um 20:28

    Zum Inhalt: 1994 lernt Heike Dorsch bei ihrem Auslandssemester in Schweden Stefan Ramin kennen. Beide schwimmen sofort auf einer Wellenlänge und er kann sie für seine Leidenschaft begeistern: die Welt entdecken! Ihre Jobs verschlagen sie in die verschiedenstens Metropolen: Hamburg, Paris, London, Barcelona. Doch als Stefan dann die Möglichkeit erhält, nach Asien zu gehen, entschließt Heike sich, ihm zu folgen. So zieht es die beiden nach Singapur. Sie arbeiten und sparen ihr Geld - zwischendurch gibt es immer wieder Backpacker-Urlaube - für ihren großen Traum: einen Katamaran besitzen und damit die Welt umsegeln. 2007 ist es schließlich soweit: sie brechen ihre Zelte in Singapur ab und beginnen ihr neues Leben auf ihrem Katamaran "Baju". Viel haben sie erlebt in ihrer gemeinsamen Zeit. Doch jetzt beginnt das Abenteuer richtig. Sie entdecken viele abgelegene Orte, tolle Inseln und Leben vor Ort jeweils im Einklang mit der Natur und den Inselbewohnern. Doch ausgerechnet in der Südsee, DEM Urlaubsparadies schlechthin, geschieht das Unfassbare: Stefan wird getötet und damit jäh aus Heikes Leben gerissen... "Das war Stefan, der mir nachsprang. Wir schwammen zueinander und gaben uns im Meer einen Gutenmorgenkuss. Schöner konnte kein Tag beginnen." (Seite 138) Meine Meinung: Eine unfassbare Geschichte, die 2011 durch die internationalen Medien ging. Der Deutsche Stefan Ramin wurde auf der Südseeinsel Nuku Hiva von einem Einheimischen ermordert, zerstückelt und schließlich verbrannt. Nur zu gut kann ich mich an diesen grausamen Vorfall erinnern. Ein Jahr später brachte seine Lebensgefährtin Heike Dorsch ein Buch darüber heraus. Sie beschreibt, wie sie Stefan kennenlernte und wie sie beide für ihren Traum lebten. Ihre Geschichte ist so aufregend, so real und dadurch so erschreckend. Beim Lesen war ich total hingerissen von dem, was die beiden alles auf der Welt entdecken konnten. Toll sind die Schilderungen der Weltumsegelung. Situationen, Orte und Bilder sind toll beschrieben. Und das ein oder andere Mal hatte ich so einen leichten Hauch Meeresbrise in der Nase. Nur allzu gut kann ich mir vorstellen, wie unglaublich dieses Gefühl von Freiheit für die beiden war, dass sie während des Segelns empfanden. Sehr schön finde ich auch, dass sich in der Mitte des Buches einige Seiten mit farbigen Bildern befinden. Einfach traumhaft! Ganz vorne befindet sich über 2 Seiten der Segelplan der beiden. Auch das weckt Fernweh. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar mit den wichtigsten und im Buch genannten Segelbegriffen; dahinter eine Skizze der "Baju". Damit finde ich die Aufmachung des Buches sehr gelungen. "Der Übersetzer sprach bedächtig, versuchte, dadurch die Worte weniger brutal klingen zu lassen: >>Es ist eine Feuerstelle gefunden worden, mit menschlichen Überresten. Man geht davon aus, dass sie von Stefan stammen. Hundertprozentig kann man das aber nicht sagen. Das wird man mit Sicherheit erst nach einer Zahnanalyse beantworten können.<<" (Seite 220) So traumhaft diese Urlaubsschilderungen auch für mich waren, so schlimm war das Ende. Die Ermorderung von Stefan, der Versuch, sich an Heike zu vergehen, und ihre verzweifelte Flucht. Die stundenlangen Verhöre im Polizeirevier, die Sprachbarrieren und die Ungewissheit, was nun wirklich geschehen ist: als Leser vermag man sich gar nicht vorzustellen, wie schlimm das alles für Heike gewesen sein muss. Die Geschichte hat mich beim Lesen mit voller Wucht getroffen und traurig und betroffen gemacht. Ich kann Heike Dorsch nur wünschen, dass sie irgendwann wieder glücklich werden kann. Was sonst kann ich auch schreiben? Ich kann sagen, dass ich mir vorstellen kann, wie schlimm das alles für sie gewesen sein muss. Aber sind wir mal ehrlich: das kann keiner von uns. Wir haben es nicht erlebt. Und ich kann nur jedem wünschen, dass es uns auch erspart bleiben möge. "Wird es irgendwann Momente geben, die mich nicht an Stefan erinnern? Werde ich mich irgendwann einmal erinnern können, ohne zu weinen?" (Seite 249) Wer Interesse an wahren Begebenheiten hat, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen! Ich habe es innerhalb von einem Tag gelesen. bookwives.wordpress.com

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