Heike Eva Schmidt Die gestohlene Zeit

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Inhaltsangabe zu „Die gestohlene Zeit“ von Heike Eva Schmidt

Auf einer Bergwanderung im Jahr 1987 findet Emma einen geheimnisvollen Ring, nichtsahnend, dass dieser dem sagenhaften Zwergenkönig Laurin gehört. Zwei Mitreisende nehmen ihr den Schmuck ab und türmen, doch auf einmal taucht eine Horde Zwerge auf, die Emma in Laurins unterirdisches Reich verschleppen. Dort trifft sie Jonathan, ebenfalls ein Gefangener des Königs. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht, aber Laurin belegt sie mit einem grausamen Fluch. Zurück in der Oberwelt stellt Emma schockiert fest, dass inzwischen fast 30 Jahre vergangen sind. Um den Fluch zu lösen, müssen sie und Jonathan den Ring wiederfinden - aber wie sollen sie die beiden Diebe nach all den Jahren ausfindig machen?

Schöne Ideen und äußerst lustig, aber leider auch waaahnsinnig kitschig...

— xxLITTERAxx

toles Fantasybuch mit Elementen der Dietrich-Sage und tollen Charakteren

— thiefladyXmysteriousKatha

Was als "Es war einmal..." Märchen begonnen hat, nahm doch noch nach einigem Lesen Fahrt auf und wurde zu einem spannenden Fantasy....

— thelastfairy

Unterhaltsam, vor allem sobald Emma die Zwergenhöhle verlässt, jedoch nichts außergewöhnliches

— Knorke

Nette Geschichte mit romantischer Liebe, bei der ich mir etwas mehr Spannung und Dramatik erhofft hatte. Zwerge waren nur nettes Beiwerk.

— Schlehenfee

sehr süßes Buch mit authentischen Charakteren, schönes Märchen

— Phoibe

Das Buch hat mich schwer enttäuscht! Hatte so viel davon erwartet, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte...

— hauntedcupcake

Fantasy-Kitsch mit spannenden Wendungen und sprachlich speziellem Stil.

— Thaelwen

nett geschrieben, halt Fantasy (nicht meins, hatte Zeitreise-Roman erwartet), Zwerge und magische Kräfte, die große Liebe,

— Schokolatina

Einfach genial, ich konnte bis zur letzten Seite nicht aufhören zu lesen :)

— Daaaaliiiia

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  • Gefangen in Laurins Zwergenreich

    Die gestohlene Zeit

    thiefladyXmysteriousKatha

    15. March 2017 um 12:02

    Die gestohlene ZeitDieses Buch lag sehr lange auf meinem Sub doch plötzlich hat es mich sehr angesprochen. Da ich schon Purpurmond von heike Eva Schmidt sehr mochte, war ich mir sicher, dass auch diese Geschichte toll ist. Meine Erwartungen wurden sogar übertroffen. Eine tolle Geschichte, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte.InhaltAuf einer Bergwanderung im Jahr 1987 findet Emma einen geheimnisvollen Ring, nichtsahnend, dass dieser dem sagenhaften Zwergenkönig Laurin gehört. Zwei Mitreisende nehmen ihr den Schmuck ab und türmen, doch auf einmal taucht eine Horde Zwerge auf, die Emma in Laurins unterirdisches Reich verschleppen. Dort trifft sie Jonathan, ebenfalls ein Gefangener des Königs. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht, aber Laurin belegt sie mit einem grausamen Fluch. Zurück in der Oberwelt stellt Emma schockiert fest, dass inzwischen fast 30 Jahre vergangen sind. Um den Fluch zu lösen, müssen sie und Jonathan den Ring wiederfinden - aber wie sollen sie die beiden Diebe nach all den Jahren ausfindig machen?MeinungIn diesem Buch begleiten wir die Lehramtstudentin Emma bei einer Wandereise in den Dolomiten. Dort findet sie durch unglückliche Umstände den sagenumwobenen Rosengarten des Zwergen Laurin und wird in seinem Reich gefangen genommen. Bereits aus einigen Mediävistikkursen kenne ich die Sage um Dietrich von Bern, Laurins Rosengarten etc., die alle in diesem tollen Buch von Heike Eva Schmidt verarbeitet wurden. Was mir sehr gut an der Geschichte gefallen hat ist, dass Emma keine Reise in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft machen muss, denn zu lesen, wie sie mit Youtube oder MP3 konfrontiert wird war wirklich sehr lustig. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Jonathan war berührend und die Tatsache, dass die täglich nur eine gemeinsame Stunde als Menschen haben ließ mich kontinuirlich mit ihnen leiden. Auf keiner Seite kam für mich Langeweile auf und das Buch hatte für mich einen ganz besonderen Charme. Die vielen durchschnittlichen Bewertungen kann ich nicht nachvollziehen, denn für mich war es ein absolutes 5 Sterne-Buch. Sicherlich werde ich noch mehr von der Autorin lesen und diese Geschichte nicht so schnell vergessen.

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  • Unterhaltsames Fantasybuch

    Die gestohlene Zeit

    Knorke

    29. August 2016 um 17:42

    Eigentlich wollte ich das Buch unbedingt haben und als ich mich endlich aufgerafft habe, es auch zu lesen, hatte irgendwie gar keine Lust auf Zwerge :D Trotzdem habe ich weitergelesen und am Ende hat mich das Buch doch unterhalten können.Im Jahre 1987 ist Emma Lehramtsstudentin und mit einer Klasse auf einem Ausflug in den Bergen. Dort folgt sie zwei  Schülern in eine Höhle und läuft ausgerechnet einem Zwerg in die Arme. Ehe sie sich versieht, wird sie schon in ihr Reich gebracht und soll mit dem Zwergenkönig verheiratet werden. Doch ihr gelingt die Flucht, sie wird jedoch von einem Zauber getroffen. Als sie die Höhle verlässt, muss sie schnell feststellen, dass im Zwergenreich die Zeit anders verläuft und sie landet 30 Jahre in der Zukunft mit einem Fluch am Hals.Im Großen und Ganzen war das Buch unterhaltsam. Zu Beginn ging mir Emma ein bisschen auf die Nerven. Von ihrem Verhalten war sie eher auf dem Niveau der Schüler als auf dem Niveau einer erwachsenen Studentin. Das ändert sich auch im Laufe des Buches nicht, aber irgendwann hab ich mich daran gewöhnt, dass sie im Geiste eben erst 14 Jahre alt ist ;)Auch der erste Teil der Geschichte im Zwergenreich konnte mich nicht so überzeugen (und das nicht nur, weil ich keine Lust auf Zwerge hatte^^). Der Teil war sicherlich spannend, aber irgendwie hat er mir trotzdem nicht gefallen. Vermutlich lag es an den Zwergen, die auf eine nervige Art richtig fies und grausam waren. Auf jeden Fall war ich froh, als Emma endlich fliehen konnte und ab da hat mir die Geschichte auch wirklich gut gefallen. Alleine der Kulturschock, der Emma erlebt, ist einfach herrlich, der Fluch hat auch sehr interessante Auswirkungen auf sie und dazu gibt es auch noch ein bisschen was fürs Herz.Schließlich wird es dann auch noch ziemlich spannend und das Buch endet mit einem filmreifen Showdown, der jedoch für ziemlich vorhersehbar war. Das Ende ist dann fast schon zu happy, aber wenn man davon ausgeht, dass das Buch in Richtung Märchen geht, passt es eigentlich ganz gut.FazitEin unterhaltsames Fantasybuch, dass mich nach einem etwas holbrigen Start dann doch noch ziemlich unterhalten kann. Die Geschichte ist nichts völlig außergewöhnliches, aber doch für zwischendurch genau das richtige.Lesen dürfen dieses Buch alle, die gerne Jugend-Fantasybücher lesen oder moderne Märchengeschichten mögen. Wer mit einer eher kindlichen Fantasygeschichte nichts anfangen kann, sollte lieber ein anderes Buch lesen.

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  • Atemberaubende Geschichte

    Die gestohlene Zeit

    JuliasBuecherallerlei

    16. September 2015 um 16:31

    im Sommer 1987 fährt die Studentin Emma als Aufsichtsperson mit einer 12ten klasse eines Gymnasiums in die Dolomiten . Dort im Gebirge findet sie einen Ring der ihr aber von zwei ihrer Schüler Udo und Frank abgenommen wird, die beiden lassen sie verletzt und blutend zurück... Als Emma wieder zu Besinnung kommt findet sie sich in einem verzauberten Rosegarten wieder und wird so gleich von Zwergen umstellt. Diese bringen sie gleich zum Zwergen König Laurin der sie zur Braut nehmen will und gefangen hält. Doch sie ist nicht der einzige Mensch der hier gefangen ist, auch der Junge Jonathan wird festgehalten, allerdings seit 200 Jahren... werden die beiden die Flucht schaffen und das innerhalb von drei Tagen oder muss Emma den hässlichen Zwerg heiraten... was hat es mit dem Fluch auf sich den Laurin ausspricht als Emma und Jonathan versuchen zufliegen. .. und werden sie den Ring finden der als einzigster ein Ausweg darstellt? mein Fazit das Buch ist spannend und wundervoll geschrieben ich konnte es nicht aus der hand legen eine wunderschöne Geschichte

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  • Spannend mit einer guten Portion Liebeskitsch

    Die gestohlene Zeit

    Thaelwen

    31. January 2015 um 19:13

    Der Klappentext beeindruckte mit einer innovativen Idee, die ganz nach meinem Geschmack war: ein Gegenwartsroman, der mal nicht die üblichen Fantasy-Welten und -Geschichten bedient und eine spannende Flucht aus dem Reich des Zwergenkönigs beschreibt. Auch das Cover ist  durchaus ansprechend und stimmig gestaltet - das Auge liest schließlich mit. ;) So kam das Buch also auf meinen E-Reader. Die ersten Seiten ließen mich allerdings doch bereits etwas enttäuscht durch die Story stolpern, denn der sprachliche Stil der Ich-Erzählerin ist sehr gewöhnungsbedürftig. Die betont locker-flockige und pseudo-jugendlich gestaltete Ausdrucksweise störte mich sehr, sodass ich einige Kapitel brauchte, bis die Handlung mich doch noch packte. Das tat sie dann aber auch: es gab keine nennenswerten Längen, denn in jedem Moment mussten Emilia und Jonathan einer Gefahr entkommen. Das ist definitiv ein Pluspunkt an diesem Roman! Geschmackssache ist die sich entwickelnde Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptfiguren. Dies bringt natürlich zusätzliche Motive und Ebenen in die Handlung ein, wodurch diese an Tiefe gewinnt. Aber auch hier war es wieder die konkrete Ausgestaltung, die mich störte. Warum musste es nur so dermaßen kitschig sein? Ich habe bei so manchem heißen Liebesschwur und "ohne ihn kann ich nicht Leben"-Gedanken innerlich die Augen verdreht. Auch in diesem Punkt wirkt die Protagonistin eher wie eine pubertierende 15-Jährige, denn wie die 21-jährige Lehramtsstudentin, die sie sein soll. Das Ende möchte ich natürlich nicht vorwegnehmen. Nur so viel: das lief mir auf den letzten Seiten alles etwas zu glatt. Der getriebene, wendungsreiche Plot hätte meiner Meinung nach ein komplexeres, ausgewogeneres Ende verdient gehabt. Nach dem Showdown flacht es mir dann doch zu schnell ab. Also noch einmal kurz und knapp meine Begründung für die durchschnittlichen 3 Sterne: Die Handlung ist innovativ und spannend, doch sprachlich und in der Charakterentwicklung für meinen Geschmack etwas schwach. Die gut gemeinte Liebesgeschichte war mir zu triefend, das Ende zu simpel. Insofern hat es durchaus Spaß gemacht, das Buch zu lesen, aber begeistert hat es mich nicht.

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  • Diese Zeit war nicht gestohlen...

    Die gestohlene Zeit

    KleineMona

    31. January 2015 um 15:35

    Dieses Buch zu lesen war keine gestohlene Zeit. Obwohl ich anfangs etwas skeptisch war muss ich sagen, mir hat´s gefallen. Immer wieder hab ich mir gedacht, dass Emma und Jonathan nun das Problem mit dem Ring gelöst haben und sich die Geschichte dem Ende zuneigt. Aber nein, da kommt schon das Unerwartete, dass alles wieder auf Anfang setzt. Und jedesmal hab ich mich gefragt, wie sollen Emma und Jonathan trotz der Hindernisse nun wieder an diesen Ring kommen? Es dreht sich alles um diesen Ring, doch es bleibt immer spannend und wird nie vorhersehbar oder wiederholt sich. Am Ende haben die Beiden es natürlich geschafft und leben glücklich bis ans Lebensende... Es ist eine Mischung aus Liebesroman, Märchen und Abenteuer!

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  • eBook Kommentar zu Die gestohlene Zeit von Heike Eva Schmidt

    Die gestohlene Zeit

    Thomas R.

    15. December 2014 um 22:59 via eBook 'Die gestohlene Zeit'

    Das war mal ein besonderes Buch! Die Schreibweise und Rechtschreibung und Zeichensetzung sind auf hohen Niveau und ließen mich das Buch einfach nur genießen. Doch das Thema war einfach besonders und originell, so dass ich nach dem Lesen jetzt sogar glaube, dass es die Zwerge wirklich gibt. Danke für die Stunden, die ich dieses Buch lesen durfte!

  • Ein vielseitiges Fantasy-Buch

    Die gestohlene Zeit

    TigorA

    07. December 2014 um 18:56

    Darum geht es: Im Sommer 1987 macht die junge Lehramtsstudentin Emma ein Praktikum in einer 12. Klasse eines Gymnasiums und begleitet diese auf einen Wanderausflug in die Dolomiten. Als ihr zwei Klassenclowns entwischen, geht sie ihnen auf einen Berg nach um sie zur Gruppe zurück zu bringen. Allerdings passiert ihnen dort etwas seltsames. Ein kleines Wesen huscht hinter einem Felsen hervor und lässt vor Schreck etwas fallen. Emma hebt den Gegenstand auf: einen kleinen goldenen Ring, der eine seltsame Anziehungskraft auszuüben scheint. Doch Udo, ein feister und gemeiner Schüler, reißt ihr den Ring aus den Händen und schubst sie gegen den Felsen. Emma schlägt mit dem Kopf auf und wird bewusstlos, als sie wieder aufwacht geht die Sonne schon unter und von ihrer Klasse keine Spur. Doch dann entdeckt sie zwischen den Felsen einen Rosengarten. Magisch davon angezogen betritt sie ihn und ist plötzlich von einem Haufen hässlicher Zwerge umringt. Sie verschleppen sie zu ihrem Zwergenkönig Laurin in ihr unterirdisches Reich im Berg, wo sie gezwungen wird, ihn zu heiraten. Doch sie trifft außerdem auch auf den Koch Jonathan, der seinerzeit ebenfalls von den Zwergen verschleppt wurde. Gemeinsam planen sie ihre Flucht aus der Knechtschaft der Zwerge. So fand ich es: Ich merke gerade, dass es total schwierig ist dieses Buch vernünftig zusammen zu fassen, weil so viel passiert, das wichtig für die Geschichte ist. Kennt ihr das auch? Zuerst einmal muss ich es einfach erwähnen: Ich finde dieses Cover SO schön! Man sieht es auf dem Bild leider nicht so gut aber das Gold glitzert und funkelt ganz herrlich. Der Inhalt kann zwar mit der Aufmachung nicht ganz mithalten, war aber dennoch sehr unterhaltsam. Der Schreibstil ist sehr dynamisch und man kommt flüssig durch das Buch. Die Idee der Story fand ich echt super. Es handelt sich hier um eine Legende, die man sich über die Dolomiten erzählt. So beginnt auch das Buch damit, dass Emma ihrer besten Freundin (und dem Leser) diese Sage vorliest, in der der Zwergenkönig Laurin die wunderschöne Prinzessin Similde erblickt und sich Hals über Kopf in sie verliebt. Er verschleppt sie in seinen Berg und zwingt sie ihn zu heiraten. Allerdings kann sie gerettet werden, ein Kampf entbrennt bei dem Laurins geliebter Rosengarten zerstört wird und er muss sich nach seiner Niederlage schmachvoll zurückziehen. Er wartet noch heute darauf, dass Similde zu ihm zurückkehrt, nicht wissend, dass ein normales, irdisches Jahr im Zwergenreich nur einen Wimpernschlag andauert und Similde längst tot ist. Emma sieht Similde natürlich zufällig wahnsinnig ähnlich und Laurin denkt, dass seine Similde tatsächlich zu ihm zurückgekehrt ist nachdem sie auf dem Wanderausflug in seinen Garten gestolpert ist. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Zwerge nicht als friedliches Arbeitervolk dargestellt wurden, wie man das aus vielen neueren Fantasy-Büchern kennt, sondern als überaus hässliche, stinkende und fiese kleine Gesellen denen man lieber nicht begegnen möchte, wie in den alten Märchen und Legenden üblich. Auch, dass die Zeit im Berg bei den Zwergen kaum vergeht, während an der Oberfläche die Jahre vorbei ziehen, fand ich echt spannend und hat der Geschichte sehr gut getan. Das hatte sogar ein bisschen Zeitreise-Feeling. Die Protagonistin Emma habe ich jedoch nicht so sehr gemocht. Sie war mir irgendwie zu flapsig und hat oft nicht ganz nachvollziehbar gehandelt. Dass es zwischen ihr und Jonathan, mit dem sie aus Laurins Gefangenschaft fliehen will, später eine Liebesgeschichte geben wird, könnt ihr euch bestimmt denken. Aber die hat sich für meinen Geschmack viel zu schnell entwickelt, mir hätte ein bisschen mehr Zeit besser gefallen, in der die Beiden sich einander annähern. Jonathan hat mir an sich ganz gut gefallen auch wenn er sich genau wie Emma oft unlogisch verhalten hat, aber all die Nebencharaktere waren richtig toll. Ich möchte euch natürlich nicht zu viel verraten und rumspoilern wie nichts gutes, aber die Geschichte hat einfach sehr viele Aspekte die verfolgt werden. Der Ring spielt später noch eine Rolle (bei dem ich mir ein kleines 'mein Schaaaaahhtz' in Gedanken nicht verkneifen konnte), ein Fluch kommt vor, der nochmal alles umwirft, die Zeitverschiebung ja sowieso und über Jonathan gibt es auch etwas besonderes zu erfahren. Wenn ihr das alles herausfinden möchtet, was es genau damit auf sich hat und was da alles passiert, dann müsst ihr das Buch selber lesen ;). Mein Fazit: Mir hat die Geschichte gut gefallen und ich habe mich trotz der paar Kritikpunkte super unterhalten gefühlt und fand es sehr erfrischend mal wieder einen Einzelband zu lesen. Die Story ist zwar teilweise vorhersehbar aber recht ungewöhnlich und vielseitig. Ich finde das Buch lesenswert.

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  • Die gestohlene Zeit ist ein wunderschönes und magisches Abenteuer durch die Jahrhunderte

    Die gestohlene Zeit

    Keltica

    02. December 2014 um 11:01

    Der Rosengarten in den Dolomiten und die Sage von Laurin, dem sagenhaften Zwergenkönig , der im Kampf Dietrich von Bern unterlieget. Beides ist mir seit Kindesbeinen, durch viele Südtirolurlaube bestens bekannt. Ein ansprechendes Cover, ein Klappentext der neugierig auf diese Geschichte macht und schon habe ich mir das Buch gekauft ;-)) Auf einer Bergwanderung im Jahr 1987 findet Emma, die als Betreuererin bei einer Schulfahrt mitfährt,einen geheimnisvollen magischen Ring, nichtsahnend, dass dieser dem sagenhaften Zwergenkönig Laurin gehört. Zwei Schüler nehmen ihr den Schmuck ab, verletzten sie dabei und lassen sie bewusstlos liegen. Plötzlich tauchen Zwerge auf, die Emma in Laurins unterirdisches Reich verschleppen. Dort trifft sie Jonathan, ebenfalls ein Gefangener des Königs. Gemeinsam gelingt ihnen irgendwann die Flucht, aber Laurin belegt sie mit einem grausamen Fluch. Zurück in der Oberwelt stellt Emma schockiert fest, dass inzwischen fast 30 Jahre vergangen sind, für Jonathan bereits 200. Wie sollen sie da die beiden Diebe ausfindig machen? Insbesondere da Jonathan am Tag in einen Raben verwandelt wird und Emma in der Nacht in eine Katze. Nur zwischen Tag und Nacht sind den beiden einige kostbare Momente vergönnt, die sie zusammen in Menschengestalt verbringen können. Um den Fluch zu lösen, müssen sie Laurins Ring wiederfinden. Heike Eva Schmidt ist mit "Die gestohlene Zeit" ein wunderbarer Roman gelungen, den ich noch so gar nicht in eine Sparte stecken kann. Etwas Zeitreise, etwas Fantasy. Die Protagonisten sind sehr liebenswert und glaubhaft dargestellt und nehmen einen gleich mit ins Geschehen. Es gibt unzählige Passagen im Buch, die ich nur mit einem Lächeln beenden konnte. Die Sprache ist erfrischend jugendlich. Auch das Ende lässt mich zufrieden zurück, da es für mich logisch erzählt wird, wie die beiden ihre Identität in der Gegenwart bekommen und wie Jonathan zu einem Broterwerb kommt. Ein kostbarer Ring, eine alte Legende und ein grausamer Fluch! Ich habe mich gut unterhalten gefühlt!

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  • Die gestohlene Zeit.... leider Zeitverschwendung

    Die gestohlene Zeit

    Ricku

    19. November 2014 um 01:26

    Hallo :) Ich möchte euch hier meine Meinung zu dem Buch schreiben. Ich werde nicht auf die Geschichte eingehen, denn ich möchte nicht spoilern, und für Angaben zum Inhalt gibt es eh den Klappentext! Ich habe mir das Buch gekauft, nachdem ich im Internet, und vor allem hier bei lovelybooks die Kurzrezensionen überflogen habe. 4 Sterne sprachen ebenfalls dafür, dass das Buch lesenswert ist. Leider kann ich dies nicht bestätigen. Ich habe nun den Prolog, und die ersten beiden Kapitel gelesen, und für mich beschlossen, dieses Buch nicht weiter zu lesen. Ich mache dies nur äußerst ungern, wenn ich ein Buch einmal angefangen habe, aber hier kann ich einfach nicht anders. Für mich wirkt das ganze so, als wenn die Geschichte von einem 16jährigen Mädchen geschrieben wurde (ich möchte damit niemandem zu nahe treten), dass ihr idealisiertes Traumbild von sich selbst, in spannende Abenteuer schickt. Dafür spricht auch die Ich-Perspektive, in der dieses Buch geschrieben wurde. Im FanFiction-Universum würde man diese Erzählung sicher als "Mary-Sue" einordnen - eine Geschichte, dessen Hauptperson eine weibliche, und oft sehr junge, von der Autorin eingefügte Person ist, die mit höchst idealisierten Zügen und Charaktereigenschaften ausgestattet ist, alle Probleme mit Bravur meistert, und in die sich, im Laufe des Abenteuers, mehrere Figuren verlieben. Hinzu gesellen sich leider schlecht ausgearbeitete Charaktere, Logikfehler und die gewisse "Magie" von der hier einige so schwärmen. Zudem bekommt man den Eindruck, dass die Autorin (wie gesagt, ich möcht hier niemandem zu nahe treten) eine schlechte Menschenkenntnis hat, denn die Protagonistin erlebt auf nur wenigen Seiten ganze Gefühlswelten. Aus Todesangst wird dann ruck zuck innerhalb weniger Seiten - oder sogar Zeilen - bittere Wut, gefolgt von Patzigkeit. Das wirkt für mich schlecht durchdacht, und als logisch denkender Mensch passt es, meiner Meinung nach, nicht in das Verhaltensmuster, dass in dieser Situation angemessen wäre. Dadurch kann man sich leider sehr schlecht mit der Hauptfigur identifizieren.

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  • Die gestohlene Zeit von Heike Eva Schmidt

    Die gestohlene Zeit

    hauntedcupcake

    11. November 2014 um 09:01

    Nach dem mir der Klappentext sehr zugesprochen hat und nach der Übersicht der guten Bewertungen auf diversen Internetplattformen bin ich mit grosser Vorfreude an "Die gestohlene Zeit" von Heike Eva Schmidt gegangen...und wurde gewissermassen enttäuscht. Zum Inhalt gibt es nicht viel zu sagen, der wurde hier schon zur Genüge rezitiert. Die Idee der Autorin ist eigentlich ganz zauberhaft: eine Geschichte aufgebaut auf einem Märchen, ein unerwarteter Zeitsprung, böse Zwerge und ein Fluch. Unglücklicherweise ist ihr die Umsetzung nicht wirklich gut gelungen. Den Charakteren fehlt es an tiefe, manche Stellen sind sehr unglaubwürdig, die Handlung ist vorhersehbar und der ganzen Story fehlt die Spannung. Mehr als leichte Unterhaltung war es für mich leider nicht.

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  • Eine Zeitreise und ein ein Zwergenkönig haben eines gemeinsam: Emma & Jonathan!!! :D

    Die gestohlene Zeit

    Solara300

    10. August 2014 um 13:53

    Kurzbeschreibung Die 21 Jährige Emma hat bei einem Schülerausflug als angehende Lehrerin im Praktikum einen seltsamen Fund gemacht und zwar einen wunderschönen Ring, allerding wird ihr dieser entwendet von zwei Mitschüler. Aber noch ehe sie es sich versieht ist es Emma selbst die entführt wird in die Welt der Zwerge und Dinge erlebt von dennen sie bis dahin nichts ahnte.... Cover Das Cover ist ein richtiger Eyecatcher mit dem schönen Hintergrund und der herausstechenden Schrift, die wie ich finde das ganze harmonisch abrundet! :D Charaktere Emilia auch Emma gennant, ist im Begriff Lehrerin zu werden. Sie ist eine liebe und autenthische Persönlichkeit die nicht aufgibt und einen starken Willen hat. Jonathan sieht nicht nur gut aus, sondern ist Emma ein wirklich guter Freund und Helfer. Und arbeitet beim Zwergenkönig in der Küche. Schreibstil Die Autorin Heike Eva Schmidt hat einen flüssigen Schreibstil, der einen entführt in die Sagenwelt von Zwergenkönig Laurin und seiner Geschichte. Und auch wenn man einen guten Eindruck von Laurin erhält, ist er mir immer noch nicht sympathischer. Emma dagegen wehrt sich und die Charaktere sind durchweg gut beschrieben was das mitfiebern einfach macht!!! :D Meinung Laurin der Zwergenkönig traut seinen Augen kaum, als er Emma entdeckt und Sie seiner verlorenen Geliebten Similde bis aufs Haar gleicht. Emma die durch unglückliche zustände zu den Zwergen gebracht wurde ist nicht gerade begeistert. Erst als Sie Jonathan trifft der auch in der Gefangenschaft des Zwergenkönigs lebt und mit ihm die Flucht plant, scheint sich ein Ausweg aus dieser Misere zu entspinnen. Aber Laurin verflucht die beiden und Emma und Jonathan tauchen in der Zukunft auf und mittlerweile sind fast 30 Jahre vergangen. Sie wollen Ihre gestohlene Zeit wieder zurück erlangen wobei wir beim Anfang von Emmas Geschichte wären. Denn Emma war in einem Praktikum tätig das Ihr das Lehramt sichern sollte. Bei einem Schülerausflug in die Dolomiten fand sie einen Ring und genau derselbe gehört Laurin. Zwei Schüler stahlen den Ring und jetzt nach Jahren müssen Emma und Jonathan rausfinden was die zwei damit angestellt haben. Denn wer den Ring hat, dem muss Laurin drei Wünsche erfüllen. Ein Wettlauf beginnt, in der sich die zwei an die neuste Technik gewöhnen müssen, den von 1987 bis ins heutige digitale Zeitalter ist doch schon ein sprung....... Fazit Eine wunderbare Geschichte die mir sehr gut gefällt.Ich kann Sie jedem der Fantasy liest sehr ans Herz legen. :D 5 von 5 Sternen

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  • Mythen, Legenden und eine Prise Magie

    Die gestohlene Zeit

    his_and_her_books

    20. June 2014 um 20:10

    Inhalt: Als angehende Lehrerin begleitet Emma eine Kursfahrt in die Dolomiten, die Legenden rund um den Zwergenkönig Laurin und seinen verzauberten Rosengarten aktuell gelesen und recherchiert. Dass sie aufgrund einer Verkettung von Ereignissen tatsächlich im Reich Laurins landet – als zukünftige Braut des Zwergenkönigs – hätte sie nie vermutet. Knapp drei Tage verbringt sie dort in Gefangenschaft, ein anderer verschleppter Mensch an ihrer Seite: Jonathan. Gemeinsam glückt ihnen die Flucht – was aber danach geschieht, gehört eigentlich genauso ins Reich der Mythen und Legenden wie Laurin selbst. Meinung: Lange stand „die gestohlene Zeit“ ungelesen in meinem Regal, was ich jetzt – nach dem Lesen – eindeutig bereue. Ohne erneut den Klappen- oder Umschlagtext zu lesen, begann ich mit der Geschichte, worüber ich im Nachhinein sehr froh bin, denn sonst wäre mir einiges an Überraschung entgangen. Zwar wunderte ich mich nach dem Prolog über die ersten Kapitel, in denen Vergleiche mit Dieter Bohlen und Thomas Anders genannt wurden, aber ich dachte mir nichts groß dabei. Den wahren Grund für den gewählten Titel erkannte ich erst, nachdem ich gemeinsam mit Emma Laurins Reich verlassen hatte. Auch wenn sich das ein oder andere dort bereits angedeutet hat (dieser Umstand hat mir über die sehr zähe Episode im Zwergenreich geholfen), erstaunte mich die Umsetzung der Autorin dann doch. Ab dem Verlassen des Zwergenreichs nahm die Geschichte dann Zug um Zug immer mehr an Fahrt auf. Heike Eva Schmidt flocht Mythen und Magie so perfekt in ihre Geschichte ein und riss mich von da an in ihre Welt. Ihre Charaktere haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Protagonistin Emma, die den Großteil aus Ich-Perspektive/Vergangenheit erzählt, war glaubhaft – ganz gleich, mit welchen Tatsachen sie konfrontiert wird. Ebenso wie ihr „Helfer“ Jonathan, der stets absolut authentisch reagiert. Die Wahl der Antagonisten – in menschlicher Form und in Gestalt des Zwergenkönigs Laurin – war gut getroffen, in Sachen Bösartigkeit übertrafen sie sich stets gegenseitig. Aber auch Freunde von zarten Liebesgeschichten kommen nicht zu kurz. Für Emma und Jonathan gibt es Hürden zu überwinden, die jenseits aller Vermutungen liegen – ein äußerst gelungener Schachzug der Autorin. Lange Zeit fieberte ich mit den beiden und bangte um ein gutes Ende. Wie könnte diese Vielzahl an Problemen gelöst werden? Hier überraschte mich die Autorin ebenfalls mit gelungenen Wendungen, die mich über den Showdown zu einem befriedigenden Ende führten. Der Schreibstil von Heike Eva Schmidt war dabei stets locker und flüssig zu lesen, was mir auch über ereignislosere und ruhigere Passagen hinweghalf. Urteil: Mit „Die gestohlene Zeit“ präsentiert Heike Eva Schmidt Magie und Mythen auf ganz andere Weise und erschuf so definitiv ein ganz besonderes Leseerlebnis, das mir auch über ruhigere Passagen hinweg erhalten blieb. Sehr gute 3 Bücher für Emma, Jonathan und ihre ganz besondere Beziehung. hisandherbooks.de

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  • Eine facettenreiche, spannende und fantasievolle Geschichte!

    Die gestohlene Zeit

    Lydia255

    06. June 2014 um 16:45

    Es hat das mit Abstand schönste Cover, das ich besitze! Einfach wunderschön, wie alles Goldene auf dem Bild im Licht in den Regenbogenfarben schillert und wie es sehr schön mit dem Inhalt und dem Titel des Buches harmoniert. Auch in den Innenseiten der Klappenbroschüre ist eine Sanduhr abgebildet, die wie die edle Uhr vorne in golden glitzernden Sand zerfällt. Ein wahrer Blickfang! Das Buch beginnt damit, dass Emma Caro das Märchen erzählt. Der hässliche und mächtige Zwergenkönig Laurin entführt eine menschliche Prinzessin namens Similde in sein Zwergenreich in den Bergen, weil er ihrer Schönheit verfallen war. Er zwingt sie zur Hochzeit, doch vorher kommt das Heer ihres Vaters, um sie zu retten. Sie zerstören Laurins wunderschönen Rosengarten und der Anführer Dietrich von Bern schafft es ihn zu besiegen und Similde aus seinen Klauen zu befreien. Dietrich sperrt Laurin ein und nachdem Dietrich und Similde nach fünfzig glücklichen Jahren gestorben waren, befreit ihr Sohn den nun schwachen Zwerg aus seinem Gefängnis. Im Zwergenreich vergeht die Zeit anders und Laurin denkt, Similde sei zu ihm zurückgekehrt, als im Jahre 1987 Emma, die Similde mit ihren feuerroten Haaren sehr ähnlich sieht, seinen verzauberten Rosengarten betritt und dabei einen Alarm bei den Zwergen auslöst... Mir haben sämtliche Charaktere sehr gut gefallen, denn die Autorin hat ein Händchen dafür ihre Figuren lebendig werden zu lassen. Einige sehen es vielleicht als ungeschickten Anfängerfehler an, das Aussehen der Figuren gleich zu Anfang sehr detailliert zu beschreiben, doch ich fand es sehr vorteilhaft, was das Kopfkino anbelangt. Die Charaktere nehmen vor meinen Augen Gestalt an und alles war sehr bildhaft beschrieben, sei es die Umgebung, das Charakteraussehen oder die Handlung allgemein. Alle Figuren wirkten authentisch und der ein oder andere zeigte sogar eine Charakterentwicklung. Vor allem Emma, Jonathan, Herr Spindler und Lilly habe ich schnell ins Herz geschlossen, die in nur wenigen Tagen zusammen viele Hindernisse überwinden müssen und trotzdem nicht aufgeben. Ich liebe Frau Schmidts Schreibstil. Er ist sehr flüssig, locker und einfach toll zu lesen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven, vorwiegend allerdings aus Emmas Sicht, in Ich-Form und in Vergangenheit erzählt, sodass man die Geschichte aus verschiedenen und interessanten Blickwinkeln betrachten kann. Das macht die Geschichte sehr facettenreich, genau wie der Umstand, dass die Autorin hier Fantasy (magische Märchen und Sagen) und das Zeitreisen mischt. Alles wirkt gut durchdacht und die Geschichte punktet mit einer ganz eigenen Logik. Hin und wieder konnten mich die Dialoge auch richtig zum Lachen bringen! Zitat: "'Was tun diese Leute da? Ist ihnen nicht wohl?', wollte er wissen. 'Sie tanzen', erwiderte ich. Jonathan lachte ungläubig. 'Nein Emma, das ist kein Tanzen, das ist...", er zögerte und nahm die Tanzfläche noch einmal in Augenschein. 'Es sieht aus wie eine Teufelsaustreibung", bemerkte er und fixierte kopfschüttelnd eine junge Frau, die [...] sich mit kunstvollen Verrenkungen zur Musik bewegte." (S. 255-256) [Sie befanden sich in einer Disco.] Womit wir auch zu einem weiteren Aspekt kommen, von dem ich beeindruckt war. Frau Schmidt achtet darauf, dass sich die Figuren immer in ihrem typischen Jargon/Slang ausdrücken und dass die Sprache immer zu ihrer Zeit und zu ihrer Persönlichkeit passt. So bleiben die Figuren bis zum Schluss glaubwürdig. Das ganze Buch ist ingesamt sehr unterhaltsam, nichts hat sich in die Länge gezogen, im Gegenteil. es wurde zum Ende hin immer spannender, bis zum Schluss dann der Showdown erreicht wird. Das Ganze wird dann in einem schönen Epilog einmal abgerundet, sodass ich nach der letzten Seite tatsächlich seufzen musste. Die kleine, aber feine Liebesgeschichte hat mir sehr gefallen, denn sie entwickelt sich zum einen nach und nach und ganz natürlich und zum anderen wird sie nie zu schnulzig, bzw. drängt sich nie in den Vordergund der Handlung, was ich einfach super fand. Ein durch und durch gutes Buch, das ich jedem empfehlen würde! Fazit: 5 von 5 Punkten! :) Eine facettenreiche, spannende und fantasievolle Geschichte! Sehr empfehlenswert!

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  • Gestohlene Zeit? Sicher nicht!

    Die gestohlene Zeit

    leselurch

    21. May 2014 um 16:04

    *Worum geht's?* 1987: Die 21-jährige Lehramtsstudentin Emma begleitet eine 12. Klasse als Betreuerin auf einer Fahrt in die Dolomiten. Dabei ahnt sie nicht, welche folgenschweren Konsequenzen dieser Ausflug für sie haben wird! Als sie im Gebirge einen Ring findet, von dem eine magische Macht auszugehen scheint, wird Emma plötzlich von zwei Schülern überfallen und schwer verletzt zurückgelassen – an einem Ort, über den der grausige Zwergenkönig Laurin herrscht, den Emma immer nur für eine Märchengestalt gehalten hat. Er hält Emma für seine Geliebte Similde, sperrt sie in seine unterirdischen Höhlen und will sie in drei Tagen zur Braut nehmen. Emma muss fliehen – koste es, was es wolle! Nur Laurins menschlicher Gefangener Jonathan ist an Emmas Seite, um ihr zu helfen. Gemeinsam überlisten die beiden den Zwergenkönig und sein Volk, doch nach ihrer Flucht sind sie noch lange nicht in Sicherheit. Laurin hat sie mit einem grausamen Fluch belegt! Und als wäre das noch nicht schlimm genug, muss Emma feststellen, dass innerhalb der kurzen Zeit im Zwergenreich fast 30 Jahre in der Menschenwelt vergangen sind…  *Meine Meinung:* Mit „Die gestohlene Zeit“ legt Autorin Heike Eva Schmidt, die sich bereits mit Werken wie „Purpurmond“ oder „Schlehenherz“ einen Namen gemacht hat, ein neues Buch vor, für das sich vor allem junge Erwachsene mit einem Herz für Märchen begeistern können werden. Zwar handelt es sich bei „Die gestohlene Zeit“ nicht um eine Märchenadaption, wie sie zurzeit noch immer gerne geschrieben werden, aber im Großen und Ganzen dreht sich die Handlung um geheimnisvolle Sagen und Flüche. Eine märchenhafte Atmosphäre ist dem Roman, der verschiedene Genres in sich vereint, keinesfalls abzusprechen. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, in dem die Autorin ihren Lesern die alte Legende vorstellt, auf die der gesamte Roman aufbaut. Auf eigentümliche, aber Interesse weckende Weise lernen wir zunächst den Antagonisten und seine Hintergründe kennen: den grausamen und hässlichen Zwergenkönig Laurin. Erst im nächsten Kapitel begegnen wir Emma, die uns durch die Geschichte führen wird. Heike Eva Schmidt hat sich für „Die gestohlene Zeit“ eine wirklich außergewöhnliche Handlung ausgedacht, die amüsante Lesestunden garantiert. Spaß und Spannung wechseln sich ab und sorgen mit der sagenhaften Stimmung für echtes Pageturner-Feeling. Heike Eva Schmidt hat zahlreiche altbekannte Fantasy-Elemente in ihren Roman einfließen lassen, die sich zu einem gelungenen Gesamtbild zusammenfügen, dem man so noch nicht begegnet ist. Neben einem grausigen Zwergenkönig, einer alten Sage, einem verzwickten Fluch und einem mächtigen Ring bekommt man sogar einen Hauch Zeitreise geboten. Was auf den ersten Blick wie ein wilder Haufen zusammengewürfelter Fantasy-Elemente aussehen mag, sorgt durch ein gekonntes Zusammenspiel für abwechslungsreiche und mitreißende Magie zwischen den Buchdeckeln. Was „Die gestohlene Zeit“ leider immer wieder ein wenig ins Wanken geraten lässt, sind die langatmigen Sequenzen, die sich zwischen die bedeutsamen Kapitel drängen. Oftmals ertappt man die Handlung dabei, wie sie es Protagonistin Emma und ihren Freunden durch seltsame Zufälle und glückliche Fügungen einfacher macht als geplant. Dass nimmt dem Roman nicht nur einen Teil seiner Spannung, es macht ihn auch vorhersehbarer. Hier und da hätte Heike Eva Schmidt ihrer Geschichte mit einer kleinen Hürde für die Charaktere mehr Würze verleihen können. Die 21-jährige Emilia, genannt Emma, ist die Protagonistin und Erzählerin der Geschichte. Die Lehramtsstudentin, die tief in ihrem Herzen den Wunsch von einem eigenen Café hegt, ist eine schlagfertige junge Frau, die die Leser mit ihrer sarkastischen Art schnell für sich gewinnen kann. Sie ist eine liebenswerte Protagonistin, die man gerne auf ihrem Abenteuer begleitet, aber sie macht es einem als Leser auch nicht immer leicht. Manchmal handelt Emma so unbedarft und unüberlegt, dass man darüber nur den Kopf schütteln kann. Alles in allem machen ihre Fehlentscheidungen Emma aber nicht unsympathischer, sondern facettenreicher und plastischer.  Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Emma und Jonathan entwickelt, spielt eine wichtige Rolle, kam mir persönlich aber zu kurz. Obwohl ich in gewisser Weise nachvollziehen kann, wieso Emma so schnell dem Charme des sympathischen Jonathan verfällt, entwickelten sich ihre Gefühle zu abrupt. Ich hätte gerne mehr gefühlvolle Momente zwischen den beiden erlebt, da sie als Paar nochmals neue, intimere Seiten von sich zeigen. An dieser Stelle spricht allerdings ganz klar die Romantikerin aus mir! Heike Eva Schmidt drängt die Liebesgeschichte nicht in der Vordergrund des Geschehens und tut dem einen oder anderen Leser damit sicherlich einen großen Gefallen. Heike Eva Schmidt hat einen tollen Schreibstil, der die Seiten nahezu davonfliegen lässt. Sie schreibt mit einer natürlichen Leichtigkeit, einer lockeren Unbefangenheit, sodass man voll und ganz in die Geschichte abtauchen kann. Was an ihrem Stil besonders auffällt, ist die Authentizität, mit der sie ihren Figuren die Worte in den Mund legt. Heike Eva Schmidt wechselt je nach Charakter und Persönlichkeit problemlos zwischen altertümlichem und modernem Sprachgebrauch, zwischen humorvoller und märchenhafter Schreibe und lässt dabei niemals einen aufgesetzten oder befremdlichen Eindruck aufkommen. *Cover:* In Wirklichkeit sieht das Cover noch viel schöner aus als es ein Foto einfangen kann. Denn das Gold wurde mit einer speziellen Farbe auf das Buch gedruckt, dass das Cover glitzern und strahlen lässt. Im Kontrast zum dunklen Hintergrund ergibt sich ein tolles Bild, das neugierig macht. *Fazit:* „Die gestohlene Zeit“ von Heike Eva Schmidt ist ein toller Einzelband, der mit einer gelungenen Mischung aus Fantasy-, Sagen- und Zeitreise-Elementen für tolle Lesestunden sorgt. Dank des tollen Schreibstils der Autorin und der großartig konzipierten Handlung gerät man schnell in einen Leserausch, der einen durch die Seiten von Emmas Abenteuer fliegen lässt. „Die gestohlene Zeit“ bietet abwechslungsreiche und amüsante Unterhaltung, macht es den Charakteren für meinen Geschmack allerdings ein bisschen zu leicht. Etwas mehr Tiefe und ein paar zusätzliche Hindernisse hätten dem Roman sicherlich keinen Abbruch getan, aber auch so bietet die Geschichte alles in allem herrlichen Lesespaß. Für „Die gestohlene Zeit“ vergebe ich 4 Lurche.

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  • Die gestohlene Zeit

    Die gestohlene Zeit

    joshi_82

    18. May 2014 um 13:18

    Nachdem mich das Debüt der Autorin ("Purpurmond") damals leider ein wenig enttäuscht hatte, obwohl ich ihre Ideen durchaus gut fand, hoffte ich, dass es mir mit diesem Buch nicht ebenso gehen würde. Glücklicherweise hat Heike Eva Schmidt dieses Mal meinen Geschmack schon viel eher getroffen. Die Idee, einen Teil der Geschichte in der Zwergenwelt spielen zu lassen, finde ich wirklich toll. Dieses kleine Volk ist absolut faszinierend und die Sagen, die in diese Geschichte verflochten wurden, haben mir gut gefallen. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die verschiedenen Zeitebenen hier unterzubringen. So werden die Protagonisten aus ihrer gewohnten Zeit mal eben in die Zukunft katapultiert, nachdem sie gefühlt nur ein paar Tage im unterirdischen Reich von Zwergenkönig Laurin leben mussten. Dieser Zwergenkönig ist ein ziemlich bösartiger und hässlicher Wicht, genau wie seine Untertanen auch. Sein größter Wunsch ist es, Emma für sich zu gewinnen (und das zur Not auch mit Gewalt), weil diese seiner großen Liebe Similde (die vor vielen Jahrhunderten ebenfalls vor ihm geflüchtet ist) zum Verwechseln ähnlich sieht. Emma möchte sich in dieses Schicksal natürlich nicht so ohne weiteres fügen und flüchtet gemeinsam mit Jonathan, der schon seit langer Zeit ein Gefangener Laurins ist. Zurück aus den Höhlen der Zwerge erwartet die beiden jedoch eine große Überraschung und es sind noch einige Hindernisse zu bewältigen. Glücklicherweise hat Heike Eva Schmidt dieses Mal ihre Charaktere nicht ganz so jung ausgewählt. Bei "Purpurmond" war ich sehr genervt von der jungen Protagonistin, was hier jedoch glücklicherweise nicht der Fall war. Emma ist mutig und nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand. Ein wenig zu schnell kam mir nur die Zeit vor, die Emma und Jonathan benötigten, um sich an die neue Zeit zu gewöhnen, in der sie gelandet sind. Das hätte man vielleicht noch ein wenig mehr in den Vordergrund rücken können.  Der Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig lesen und man kann sich gut in die Umgebung hineinversetzen, die sie hier beschreibt. Die Geschichte ist fast durchgängig spannend und ganz besonders gut gefallen haben mir hier die garstigen Zwerge. Diese sind toll beschrieben und ganz besonders Laurin sorgt immer wieder für Gänsehaut. Interessante Nebencharaktere sind ebenfalls vertreten, denn nicht nur die Zwerge machen Emma und Jonathan das Leben schwer.  Fazit: "Die gestohlene Zeit" gefällt mir viel besser als das Debüt der Autorin. Die Mischung aus märchenhaften Sagen, Fantasy und Zeitreise hat mir sehr gut gefallen. Die Zwerge sind ganz anders, als man sie sonst oft beschrieben bekommt und gerade das fand ich absolut faszinierend. Eine wirklich tolle Geschichte.

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