Heike Eva Schmidt Moorseelen

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Inhaltsangabe zu „Moorseelen“ von Heike Eva Schmidt

Feline haut von zu Hause ab, weil sie den Dauerzoff mit ihrem Vater nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter nicht mehr aushält. Als sie sich in den charismatischen Zeno verliebt, folgt sie ihm in die „Oase“ – eine Kommune junger Leute im Spreewald. Feline ist fasziniert von dem Zusammenhalt und der Fröhlichkeit dieser Gemeinschaft. Weil sie sich nichts sehnlicher wünscht, als genauso glücklich und frei wie die Bewohner der Oase zu sein, lässt sie sich auf die Kommune ein – und auf Zeno. Erst als Feline eine schreckliche Entdeckung macht, muss sie erkennen, wie gefährlich Widerstand gegen die Gemeinschaft ist und dass Liebe tödlich sein kann …

Lohnt zu lesen :-)

— Snowdog

Eine interessante Geschichte, deren ganzes Potenzial aber leider kaum ausgeschöpft wurde.

— Cuddister

Ehrlich gesagt, hat mich die Geschichte gelangweilt. Ein bisschen Spannung kam erst im letzten Drittel auf. Schade!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Problematische Hauptfigur, aber ein wichtiges Thema

    Moorseelen

    pelznase

    22. March 2014 um 14:22

    Mit langen Vorreden hält sich diese Geschichte wahrlich nicht auf. Bereits der Prolog lässt deutlich durchblicken, dass auf den folgenden Seiten etwas wirklich Grauenvolles auf den Leser wartet. Das macht natürlich neugierig. Da habe ich schnell weitergeblättert. Zunächst war ich allerdings nicht so richtig angetan. Vor allem nicht von Feline. Ja, ihre Mutter ist vor nicht allzu langer Zeit gestorben und Feline trauert noch immer. Ja, ihr Vater hat sich ziemlich schnell eine ziemlich junge neue Frau gesucht. Und ja, er versucht gelegentlich wirklich, Feline in ihre Schranken zu weisen, wenn sie mal wieder austickt. Aber das finde ich nicht mehr als völlig richtig. Feline ist immerhin mal gerade 16 Jahre alt! Welcher Vater ließe sich eine solch freche und aufmüpfige Tochter schon gefallen? Und auch an Felines Uneinsichtigkeit habe ich mich mächtig gestört. Sie fühlt sich doch so erwachsen und denkt, sie hätte überall den Durchblick. Aber ihren Vater mal zu fragen, wie es ihm in dieser Situation geht, darauf kommt sie nicht. Gegen solche Überheblichkeit habe ich schlichtweg was. Und vor allem habe ich etwas dagegen, wenn der jugendlichen Leserschaft so jemand noch als Hauptfigur an die Hand gegeben wird. Nicht gerade ein gutes Vorbild, das ist mal klar. Etwas weniger dick aufgetragen hätte die Situation immer noch dafür gereicht, den Grund dafür zu liefern, dass Feline sich zu dem charismatischen Zeno in dessen Kommune zu flüchten.  Da bin ich sicher. Was sie an ihm so toll findet, konnte ich zwar nicht ganz nachvollziehen, aber bitte. Als Leser ahnt man ziemlich schnell, dass Feline damit einen Fehler begeht. Immerhin kennt man ja auch schon den Prolog. Doch auch ohne dieses Wissen blickt man schnell, auf was sich Feline dort einlässt. Ich habe -bildlich gesprochen- ehrlich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen über so viel Blindheit. Und ich war froh, dass Feline sich anfangs noch ihre freche Klappe und einen Blick für Risse in der Idylle bewahrt. Leider gibt sie beides bald bei Zeno ab. So wenig ich Felines Entscheidung nachvollziehen konnte, so faszinierend fand ich es aber auch, über das Leben in der Kommune zu lesen. Dieses Miteinander, dieses Weitsichtige, dieses Weltverbeserische, es hat durchaus seinen Reiz. Vielleicht weil es so anders ist als in dem Leben, das die meisten Menschen führen? Das kann gut sein. Vielleicht, weil man selber auch solche Momente hat, in denen man nicht mehr so weitermachen will wie bisher? Auch möglich. Irgendwie beängstigend, dass man sie selbst in dem Wissen, dass diese Kommune nichts Gutes bedeutet und hauptsächlich aus Blenderei besteht, noch irgendwo als attraktiv empfindet. Wundert es da, dass solche Gemeinschaften speziell Teenager so leicht ködern können? Nicht wirklich. Alleine das habe ich schon als sehr spannend empfunden. So richtig dramatisch wird es aber erst mit einer gruseligen Entdeckung, die Feline macht, die ihr aber in der Kommune natürlich niemand glaubt. Es war gleichzeitig verrückt und erschreckend zu lesen, wie Feline sich von ihren neuen Freunden einlullen lässt. Wie ab und zu noch ihr ehemaliger gesunder Menschenverstand durchblitzt, dann aber wieder von den Reden des Leute aus der Kommune zum Schweigen gebracht wird. Ich habe Feline zar geglaubt, aber was da unter den jungen Leuten genau vor sich geht, das habe ich auch nicht sofort durchblickt. Es hat Spass gemacht, gemeinsam mit Feline Licht in dieses Dunkel zu bringen. Und was dabei alles and Tageslicht kam, das hat mich teilweise echt umgehauen. Ein rasantes und dramatisches Ende setzt dem schließlich die Krone auf. Nicht eine Sekunde lang kann man sich dabei sicher sein, dass die Bösen ihre Strafe erhalten, oder dass Feline der Kommune entkommt und wieder zu ihrem alten Ich zurückfindet. Klasse “Moorseelen” liest sich ganz wunderbar. Feline hat eine jugendlich-lockere Art zu erzählen, einen schönen Humor und einen feinen Blick für andere Leuten in ihrer Nähe. Da fliegen die Seiten nur so dahin und Langeweile hat beim besten Willen keine Chance. Die Kapitel sind nicht gerade kurz, aber für ein Jugendbuch auch nicht zu lang. Jedes bringt einen in der Geschichte ein gutes Stück voran. Das ermuntert schnell dazu, immer noch eines mehr zu lesen. In das Cover bin ich ziemlich verliebt. Dieser blutrote Schriftzug wirkt toll gegen das Schwarz des Hintergrunds. Da hätte ich nicht einmal die Blume gebraucht, ich hätte auch Schwarz und Rot alleine toll gefunden. Fazit:  Trotzdem ich mit Feline anfangs meine Probleme hatte, fand ich “Moorseelen” später richtig spannend und erschreckend. Ein tolles Buch für junge Thriller-Fans! Und obendrein eine deutliche Warnung davor, sich selber auf solche Gruppierungen einzulassen. Deutlicher kann man es eigentlich gar nicht vermitteln ohne den moralischen Zeigefinger zu schwingen. Und das kann niemand wollen.

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  • Fragefreitag am 31. Mai 2013 - stellt Heike Eva Schmidt eure Fragen + Buchverlosung zu "Moorseelen"

    Daniliesing

    30. May 2013 um 21:15

    Im vergangenen Jahr gehörte Heike Eva Schmidt mit ihren ganz unterschiedlichen Jugendbüchern zu den beliebtesten Debütautoren 2012. Seit dem begeistert sie uns immer wieder mit ihren fantastischen, berührenden und spannenden Geschichten. Natürlich gibt es auch 2013 Lesenachschub von ihr. Beim morgigen Fragefreitag beantwortet sie all eure Fragen zu sich und ihren Büchern. Im März ist nach "Schlehenherz" ihr zweiter Jugendthriller im Ueberreuter Verlag erschienen. "Moorselen", ihr neues Buch, ist ein fesselnder und romantischer Roman, der jugendliche und erwachsene Leser überzeugt. Mehr zur Autorin: Heike Eva Schmidt wurde in Bamberg ­geboren. Nach einem Psychologiestudium war sie zunächst als Journalistin für Radio, TV und Print tätig, ehe sie 2000 ein Stipendium für die DrehbuchWerkstatt München erhielt. Seitdem arbeitet sie als freie Drehbuch­autorin, zum Beispiel für das Bayerische Fernsehen. 2010 erfüllte sie sich ihren Kindheitstraum und begann, Romane zu verfassen. Sie lebt im Süden Münchens im bayerischen Voralpenland. Dort entstehen in ihrer kleinen „Schreibstube“ viele Ideen. Mehr zum Buch: Feline haut von zu Hause ab, weil sie den Dauerzoff mit ihrem Vater nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter nicht mehr aushält. Als sie sich in den charismatischen Zeno verliebt, folgt sie ihm in die Oase eine Kommune junger Leute im Spreewald. Feline ist fasziniert von dem Zusammenhalt und der Fröhlichkeit dieser Gemeinschaft. Weil sie sich nichts sehnlicher wünscht, als genauso glücklich und frei wie die Bewohner der Oase zu sein, lässt sie sich auf die Kommune ein und auf Zeno. Erst als Feline eine schreckliche Entdeckung macht, muss sie erkennen, wie gefährlich Widerstand gegen die Gemeinschaft ist und dass Liebe tödlich sein kann. Stellt ab sofort hier beim Fragefreitag eure Fragen und Heike Eva Schmidt beantwortet sie morgen im Laufe des Tages. Zudem verlosen wir - zusammen mit dem Ueberreuter Verlag - 5 Exemplare von "Moorseelen" unter allen Fragestellern. Ich wünsche euch ganz viel Spaß!

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    • 204
  • Warnung vor Sekten

    Moorseelen

    loewe

    23. May 2013 um 18:54

    Klappentext, Verlagsinfo “Als ich im Spiegel in mein blasses Gesicht sehe und die Angst in meinen Augen erkenne, frage ich mich, ob jemals die Zeit kommen wird, in der ich nicht mehr jeden Tag an die Oase denke. Und an dich. Wie ein Jäger hattest du die Stadt durchstreift, auf der Suche nach leichter Beute. Und die war damals ich.’ Als sich Feline in den geheimnisvollen Zeno verliebt, will sie ihre Vergangenheit hinter sich lassen und in seiner Kommune mit ihm neu anfangen. Doch verbirgt sich hinter der ?Oase? wirklich nur eine lockere Hippiegemeinschaft? Bald wird ihr neues Leben zu einem Albtraum, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint …” ISBN 978-3-8000-5724-5 Ueberreuter Meine Meinung zum Buch Wir haben es hier mit einem Jugenthriller zu tun, der in einem flüssigen, lockeren Schreibstil verfasst wurde. In Moorseelen greift Heike Eva Schmidt ein wichtiges Thema auf. Wir lernen Feline kennen, eigentlich ein sehr sympathisches Mädel, die leider ihre Mutter verlieren musste. Sie kam bei einem Autounfall ums Leben und nun ist Feline mit ihrem Vater alleine. Den beiden fehlen die Worte füreinander , und Feline fühlt sich von ihrem Vater nicht verstanden. als dieser bereits wenige Monate nach dem Tod der Mutter seine Sekretärin ( um einiges jünger als er) als neue Freundin mit nach Hause bringt, bricht für Feline eine Welt zusammen. Sie kann und will die “Neue” nicht akzeptieren. Es kommt wie es wohl kommen muss, Feline fällt in der Schule ab, sie soll für ein Jahr nach Amerika als Austausch Schülerin, aber auch das klappt nicht und sie bricht vorzeitig ab. Nun werden die Probleme zu Hause immer schwieriger und Feline zieht sich immer mehr von allen zurück. Dann lernt sie im Park eine Gruppe junger Menschen kennen. Angeführt von Zeno, dem super toll aussehenden Typ, verkaufen die Jugendlichen Schmuck und selbstgemachte Lebensmittel. Feline ist beeindruckt und verliebt sich in Zeno. Dieser erzählt ihr von der “Oase”. Dort sind die Menschen frei und achten sich und die anderen in der Gemeinschaft. Damit rennt er offene Türen bei Feline ein, sie packt ihre Sachen und läuft von zuhause weg… Viel zu spät bemerkt sie, dass sie sich in den Fängen einer Sekte befindet und es ist fast zu spät zu entkommen…. Ein spannendes Buch, welches ich besonders für Jugendliche sehr wichtig finde. Die Autorin führt uns allen die Gefahr diverser Sekten vor Augen und sie tut dies nicht mit dem “erhobenen Zeigefinger” sondern bindet alles in eine sehr spannende Story ein. Man erkennt, wie leicht es ist, sich für die falsche Sache zu entscheiden. Wenn man traurig und unzufrieden ist, hört man oft nicht richtig hin und sieht nur die “Sonnenseite” und wenn man dann erst mal im Bann der Sekte ist hat man oft schon verloren. Ich denke dieses Buch kann eine Warnung und Mahnung sein.

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  • Ein Thriller, der einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt

    Moorseelen

    Apfelstrudel1996

    01. April 2013 um 15:59

    Der erste Satz Im Traum stehe ich wieder vor den Pforten der "Oase". Meine Meinung Ich habe seit einer halben Ewigkeit mal wieder einen Thriller in die Hand genommen. Ich bin ja wirklich nicht so der Thrillerleser und war selber davon sehr überrascht, dass mich dieses Buch so interessiert hat und ich es unbedingt lesen wollte. Der Inhalt hat sich für mich total spannend angehört, weil ich überhaupt nicht einordnen konnte wohin sich diese Geschichte entwickeln würde und wie sie abläuft. Das hat mich wirklich sehr neugierig gemacht und ich musste das Buch unbedingt anfangen zu lesen als ich es in der Hand gehalten habe. Die Geschichte hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, da sie nicht unbedingt die typische Geschichte in einem Thriller ist sondern für mich etwas ganz neues, eigenständiges war und mich deswegen auch so gereizt hat. In der Geschichte geht es um Feline, die von zu Hause abhaut, weil sie andauernd Stress mit ihrem Vater hat. Ihre Mutter ist plötzlich gestorben und eigentlich ist ihr Vater der Einzige, der ihr noch geblieben ist. Trotzdem verlässt sie ihn. Als sie daraufhin den charmanten Zeno im Park kennen lernt, der in einer Kommune außerhalb Berlins wohnt, möchte sie diese Kommune sehen. Als sie zusammen mit Zeno dorthin fährt, bemerkt sie sofort wie anders die Menschen dort sind. Sie sind glücklich und haben Freude an dem Leben dort. Diese Freude hat auf Feline einen solchen Sog, dass sie auch dort leben möchte und dieses auch in die Tat umsetzt. Aber ist dort wirklich alles so toll wie es ihr erscheint ? Oder ist das ganze nur eine Fassade ? Ich war im Sog dieser Geschichte gefangen und konnte das Buch erst weglegen als ich damit durch war. Als ich das Buch angefangen hatte, habe ich schon auf Facebook gepostet, dass ich schon nach wenigen Seiten das Gefühl habe, dass diese Geschichte nur genial werden kann. Und dies war hier der Fall ! Die Geschichte hat mir so gefesselt, aber auch trotzdem so berührt, weil in ihr so viele Sachen verarbeitet wurden, wie z.B. Trauer, Wut, Liebe, Gemeinschaft, Freundschaft, Vertrauen und auch Verlust. Ich war teilweise echt den Tränen nah, weil mich die Geschichte so mitgenommen hat. Aber natürlich war sie nicht nur berührend, nein sie war auch total spannend und das gar nicht, weil so viel passiert ist, sondern weil man die ganze Zeit gespannt wie ein Flitzebogen war, was überhaupt passieren würde und ich mir ehrlich gesagt überhaupt nicht vorstellen konnte was nun genau hinter dieser Kommune steckt. Die Geschichte wollte mich und will mich heute auch noch nicht loslassen, weil ich über die Folgen einer solchen Kommune nachdenke. Ich bin irgendwie auch ein bisschen geschockt von der Richtung, die diese Geschichte eingeschlagen hat, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet habe. Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass mir eine Geschichte in einem Thriller so gut gefallen würde, aber ich wurde mal wieder eines besseren belehrt. Diese Geschichte hat alles, was eine richtig gute Geschichte meiner Meinung nach braucht: Spannung, Gefühl, Angst, Freundschaft, Gemeinschaft, Vertrauen und Verlust. Denn genau diese Eigenschaften finden wir in unserer eigenen Lebensgeschichte auch wieder. Die Geschichte war hier für mich so realistisch und authentisch, dass ich mir wirklich Gedanken gemacht habe, ob es in meiner Nähe wohl auch so eine Art von Kommune gibt.  Die Charaktere haben richtig gut zu der Geschichte gepasst. Teilweise haben sie mir echt ein bisschen Angst gemacht, aber das war ja auch Sinn der Sache. Sie waren zwar ziemlich verschieden, aber haben alle genau in die Geschichte reingepasst und waren super gut durchdacht. Feline ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist 16 Jahre alt und hat immer Streit mit ihrem Vater, weil er ihr nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter alles vorschreiben will. Sie kann sehr impulsiv sein und man kann sie wirklich ziemlich schnell auf die Palme bringen. In einer ihrer impulsiven und wütenden Momente packt sie einfach ihre Tasche und haut von zu Hause ab. Als sie dann Zeno und die Leute der Kommune im Park trifft, schließt sie sich ihnen an und fährt mit in den Spreewald zu der Kommune.Sie ist total begeistert in was für einem Frieden die Menschen dort zusammen leben und, dass sie rund um die Uhr glücklich zu sein scheinen. Auch von Zeno ist sie vom ersten Augenblick an begeistert und fühlt sich zu ihm hingezogen. Sie war mir von Anfang an total sympathisch und das obwohl ich mich gar nicht mir ihr identifizieren konnte, weil wir einfach zwei total unterschiedliche Typen sind. Trotzdem konnte ich ihre Beweggründe warum sie in die Kommune zieht ein bisschen nachvollziehen. Trotzdem ist sie mir manchmal ein bisschen auf die Nerven gegangen, weil sie echt schnell wütend wird und alles irgendwie persönlich nimmt. Sie ist eben nicht die typische Protagonistin. Sie ist eher ein bisschen naiv, aber trotzdem irgendwie taff und sie weiß was sie will. Oft macht sie Dinge ohne vorher über die Konsequenzen nachzudenken. So nach dem Motto: "Ich mach mein Ding, egal was die Anderen sagen." Trotz allem ist sie irgendwie liebenswert und ich hätte sie am liebsten vor allem beschützt und ihr geholfen. Sie passt einfach super in die Geschichte rein und ist mal eine etwas andere Protagonistin. Und solche wie Feline bräuchte man manchmal echt öfter, weil sie einem so realistisch vorkommen, denn es gibt wirklich mehr impulsive Menschen als die lieben und super netten. Zeno ist der Anführer der Kommune. Er hat blonde lange Haare, die er geschlossen trägt und sieht aus wie ein Surfer. Er weiß wie er die Mädchenherzen höher schlagen lässt und ist immer charmant. Trotzdem war er mir von Anfang an nicht geheuer. Er war irgendwie immer total komisch zu Feline. Mal dachte ich, dass er sie gleich küssen würde, aber dann war er schon wieder weg. Ich hatte das Gefühl, dass er mit ihr aus Spaß spielen würde. Er konnte total lieb und charmant sein, aber er konnte auch ein bisschen angsteinflößend sein, wenn jemand mal nicht nach seiner Pfeife getanzt hat. Diese Stimmungsschwankungen haben mich echt gestört und mich auch ziemlich beunruhigt, um ehrlich zu sein. Ich hatte einfach das Gefühl, dass er nicht der ist, der er vorgibt zu sein. Deswegen war ich irgendwie immer auf der Hut vor ihm und habe ihm nie wirklich vertraut. Aryana ist einer der Kommunen Bewohner. Sie mochte ich irgendwie sehr gerne. Sie hat auf mich einen echt super netten Eindruck gemacht und ihr konnte ich auch vertrauen. Sie kam mir immer so ehrlich und aufrichtig vor, so dass ich sie einfach nur gerne mochte und sie total sympathisch fand. Mia mochte ich anfangs wirklich gerne, aber dann hat sie Feline immer so scheinbar ohne Grund angefahren und war echt fies zu ihr. Ich konnte mir nur vorstellen, dass sie eifersüchtig wegen Zeno ist. Trotzdem mochte ich sie irgendwie, weil sie eigentlich total lieb ist und ich glaube, dass jede Frau Eifersucht nachvollziehen kann. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, weil er wirklich spannend und angenehm war. Die Seiten sind wirklich nur so an mir vorbei geflogen und ich war total im Sog dieser Geschichte und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Das wär aber definitiv nicht so gewesen, wenn der Schreibstil nicht so gut gewesen wär. Das Buch ist zum größten Teil in der personellen Ich- Schreibform geschrieben. Das waren dann die Teile, die Feline so miterlebt hat, aber dann gab es auch wieder so ein paar kleine Teile die aus der Nacht ihres Schulkameraden Nick geschrieben waren. Dieser Wechsel war eine wirklich interessante Ablenkung und hat den Schreibstil für mich noch besser gemacht. Der Schreibstil selbst passt sehr gut zu Feline und zu der Geschichte, da der Schreibstil wirklich so war wie ich mir vorgestellt habe, dass Feline spricht und denkt. Durch die Ich-Perspektive konnte man Felines Gedanken und Gefühle viel mehr nachvollziehen und auch ihre späteren Ängste direkt aus "erster Hand" bekommen.  Der Titel passt meiner Meinung nach richtig gut, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass man den Titel in der Einzahl gehalten hätte, weil ich finde, dass "Moorseele" irgendwie ein bisschen besser passt. Trotzdem spielt der Moorsee in der Geschichte eine große und spannende Rolle und auch das Wort Seele ist wichtig in dem Zusammenhang zu erwähnen. Für mich passt der Titel wirklich sehr gut, denn das mit der Einzahl ist wirklich nur Meckern auf höchster Ebene, weil es an dem Titel eigentlich nichts zu meckern gibt. Denn der Titel "Moorseelen" macht neugierig und passt sehr gut zu der Geschichte. Das Cover gefällt mir auch sehr gut, da es düster gehalten ist und ich es einfach sehr interessant gestaltet finde. Ich finde, dass der Kontrast zwischen dem schwarzen Hintergrund und der blutroten Schrift wirklich sehr gut zur Geltung kommt. Außerdem sieht man auf dem Cover eine Seerose, die dann ja wieder auf den Moorsee schließen lässt und, die an einer Stelle von Blut überlaufen ist. Daraus kann man allein schon schließen, dass es sich hier um einen Thriller handeln wird. Was man hier auf dem Bild natürlich nicht sieht, ist, dass die Schrift und die Seerose so hochglänzend sind und das Cover damit wirklich zu einem düsteren Eyecatcher machen. Mein Fazit "Moorseelen" von Heike Eva Schmidt ist ein sehr guter Jugendthriller, der einen durch eine spannende, aber genauso berührende und vielseitige Geschichte, sympathische aber genauso angsteinflößende Charaktere, einen abwechslungsreichen und spannenden Schreibstil, einen perfekt gewählten Titel, so wie ein perfektes Cover begeistert. Ich kann wirklich allen dieses Buch ans Herz legen und muss sagen, dass auch jeder Erwachsene von diesem Buch super begeistert und gefesselt sein wird. Dank diesem Buch habe ich sogar Lust Thriller zu lesen und das soll echt was heißen. Ich kann hier wirklich guten Gewissens volle Punktzahl geben. 

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