Heike Eva Schmidt Schlehenherz

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Inhaltsangabe zu „Schlehenherz“ von Heike Eva Schmidt

Vio und Lila sind beste Freundinnen – bis Vio nach einer Party spurlos verschwunden ist. Am nächsten Tag werden die schlimmsten Befürchtungen wahr: Vio wurde ermordet und unter einem Schlehenbaum verscharrt. Lila ist geschockt, todtraurig, wütend und beschließt, die Tat auf eigene Faust aufzuklären. Eine Spur führt sie zu SchülerVZ, wo sie sich mit dem Nickname 'Schlehenherz' anmeldet, um zu recherchieren. Lila ahnt nicht, dass sie dadurch ins Visier des Mörders gerät und seinen Jagdtrieb erneut weckt. Ein ebenso herzzerreißender wie packender Thriller!

Sehr spannendes Buch. Trauriges Ende ^^

— Elefantenlove

Ein durchaus gut lesbarer Jugend-Thriller, der absolut altersgerecht ist.

— tuesdayblind

Gut geschrieben, traurige Geschichte

— MandyS98

Aktuelles Thema, gut umgesetzt und hilft sicher junge Menschen zu sensibilisieren. Wirklich eher nur für Teenies gedacht...

— tomatenjohnny91

Ein sehr gutes Jugendbuch, allerdings wirklich nur für Jugendliche; nervig-pubertäre Gefühlswelt.

— LittleMissEMmA

Schönes Buch für zwischendurch.

— Franzichen

Ganz gut :)

— RahelHunar

Richtig spannend und gut, ich konnte es nicht aus der Hand legen. Ein aktuelles Thema, super umgesetzt!

— Queenelyza

Eines der besten Bücher die ich gelesen haben !!!!!!

— LoVeBooks1

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    Schlehenherz

    Elefantenlove

    29. September 2017 um 18:37

    Sehr spannendes Buch. Toller Schreibstyle. Trauriges Ende ^^

  • Ordentlicher Jugendthriller

    Schlehenherz

    Heane

    12. November 2016 um 20:51

    Lila und Vio sind beste Freundinnen, sie teilen alles miteinander. Ganz normale Teenager eben. Lila ist die ruhigere von beiden, aus gutem Elternhaus. Vio ist rebellisch und hat es mit ihrer alleinerziehenden Mutter nicht immer leicht. Sie ergänzen sich also perfekt und sind immer füreinander da, Geheimnisse voreinander kennen sie gar nicht. Oder vielleicht doch? Kurz vor einer Schulparty hat Vio wieder eine Auseinandersetzung mit ihrer Mutter, sie setzt sich über ihren Hausarrest hinweg und möchte bei Lila unterkommen. Doch diese hat Bedenken. Vio fühlt sich von der besten Freundin verraten und zieht alleine in Richtung Party. Dort allerdings verliert sich ihre Spur... Die Charaktere sind in sich schlüssig aufgebaut und handeln nach ihren Eigenschaften, es entsteht nicht der Eindruck, dass die Autorin zugunsten des Plotts der Charaktergestaltung untreu wird. Lila leidet unter dem Verlust der besten Freundin und wer auch immer schon einen lieben Menschen verloren hat, kann ihre Gefühle und Gedanken voll und ganz nachvollziehen. Das zieht die LeserInnen in das Buch, es macht traurig, aber es macht auch gleichzeitig Hoffnung und diese Komponenten sind im Genre des Jugendthrillers wichtig und es ist schön sie hier anzutreffen. Mit "Schlehenherz" finden sich die LeserInnen in einem bedrückenden Jugendthriller wieder, der es trotz seiner jugendlichen Ausrichtung schafft ganz schön Tempo zu machen.

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  • Geht zu Herzen

    Schlehenherz

    Schokolatina

    12. May 2014 um 14:19

    Es ist ein Jugendbuch. Dies vorweggeschickt. Die Story wird von der 15jährigen Lila erzählt. Sie ist mit Vio, ihrer besten Freundin eigentlich unzertrennlich. Als Vio aber eines Abends von zu Hause wegläuft, um sich die Schulparty trotz elterlichen Verbots nicht entgehen zu lassen, wehrt sie sich allerdings gegen die emotionale Erpressung ihrer Freundin und macht nicht mit. Zu ihrem Entsetzen ist Vio am nächsten Tag tot. Wie Lila die Trauer und den Verlust erlebt, ist unglaublich tief und empfindsam beschrieben, wie viel Kraft es sie kostet, an ihrem (angeblichen) „Verrat der Freundschaft“ nicht zu verzweifeln. Um diesen wieder gut zu machen, begibt sie sich dann selber in Gefahr.   Es ist ein Jugendbuch. Wie gesagt. Es orientiert sich an den Gefühlen und dem Seelenleben einer 15jährigen, an deren Art, sich auszudrücken, anderen Prioritäten und deren Lebenserfahrungen. Es ist gut und sehr einfühlsam geschrieben. Ich habe mit Lila getrauert, habe mit ihr geweint, um die verlorene Freundin, um die auf’s Spiel gesetzte Freundschaft, um ihren Verlust. Anfangs dreht sich alles um die beiden Mädchen, um Klamotten und Ausgehen und wie die anderen in der Schule sind und die Schule selber. Alles nur weltbewegend, wenn man im selben Alter ist. Aber dann nimmt das Buch langsam Fahrt auf, als Lila sich mit einem Jungen aus dem Chat anfreundet und immer faszinierter von ihm ist. Lila ist auf der Suche nach Vios Mörder und merkt nicht, dass sie selber nicht Jäger sondern Jagdwild ist. Gut zu lesender Schreibstil, auch wenn man nicht mehr 15 ist, trotzdem ein unglaublicher Tiefgang, wenn es um Verlust und Trauer geht. Sehr gut! So muss ein Jugendbuch! Dass man danach etwas vorsichtiger ist im Internet, Facebook& Chat, ist klar. Da muss man am Ende nicht noch den moralischen Holzhammer rausholen. Dieses Buch hier kommt ohne aus und das ist gut so

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  • Sehr gutes 'Zwischendurchbuch' !

    Schlehenherz

    LittleSky21

    17. April 2014 um 11:48

    Es ist zwar ein relativ typischer Jugendthriller, aber wirklich sehr spannend und vor allem flüssig geschrieben. Man hat es schnell gelesen und es bereitet einem auch viel Freude es zu lesen.
    Meiner Meinung nach ein perfektes Zwischendurchbuch - keines das einem ewig in Erinnerung bleibt oder ein Lieblingsbuch wird aber ein durchaus wirklich gutes Buch !

  • traurig......

    Schlehenherz

    Amelie_love

    15. September 2013 um 18:07

    Ich finde die Geschichte ist sogar ziemlich realistisch, weil es kann einem passieren,dass man einem Psychopathen im Internet kennen lernt.... Ich könnte mein Leben glaube ich nicht in den Griff kriegen wenn meine Beste Freundin stirbt durch einen Mörder. Ich weiß nicht ob ich es schaffen könnte weiter zuleben im Wissen, dass der Mörder frei herumläuft........aber ob ich mutig genug wäre so wie Lila ihn aufzuspüren und mich dem Mörder so zu präsentieren ? Fazit: Ich kann das Buch weiter empfehlen die Story ist wirklich durchdacht und man kommt bis zum Ende nicht wirklich darauf wer es ist. Außerdem sind die E-Mails die Lila an die verstorbene Vio schreibt wirklich rührend. 

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  • Für junge Thriller-Fans

    Schlehenherz

    pelznase

    03. April 2013 um 11:02

    Dieses Buch war ein Zufallsfund im Thalia, der mich sofort neugierig machte. Deshalb wurde er kurzerhand gekauft und ich habe es keine Sekunde lang bereut. Das Freundinnengespann Vio und Lila hat mir sofort gefallen. Die beiden sind wunderbar gegensätzlich, aber auf eine sehr symapthische Art. Die Geschichte gewährt einem die Zeit, die beiden ganz gut kennenzulernen, und auch einen Einblick in ihr Leben rund um die Schule und -es ist ein Jugendbuch- die Liebe zu gewinnen. Mein persönlicher Liebling dieser Geschichte war der blauhaarige Punk Grover, der mit den Mädchen in eine Klasse geht und sich sehr um Lila bemüht. Über seine Sprüche habe ich oft lachen müssen. Lila jedoch lässt ihn immer wieder abblitzen. Dann wird Vio nach einer Party tot aufgefunden und in Lilas Leben steht plötzlich alles Kopf. Sie ist traurig, geschockt und wild entschlossen, den Mord an ihrer Freundin aufzuklären. Die Polizei gibt sich in ihren Augen dabei nicht genug Mühe. In Mails an ihre tote Freundin hält sie diese über alles auf dem Laufenden. Eine schöne Idee, denn so erfährt man noch einmal, wie nahe sich die Mädchen standen und wie schwer Lila der Verlust getroffen hat. Es sind durchauch Mails dabei, die einen zu Tränen rühren können. Zu meinem Entsetzen stand auch Grover später plötzlich unter Verdacht. Zahlreiche Hinweise deuteten in seine Richtung. So habe ich Lila mit Spannung bei ihren Nachforschungen begleitet und dabei verfolgt, wie sie Vio äußerlich nach und nach immer ähnlicher wird. Vom Wesen her, was ich gut fand, denn Vio war eine ganze Spur selbstbewusster als Lila, aber auch äußerlich. Damit und natürlich auch mit ihren Schnüffeleien gerät Lila immer mehr ins Visier des Mörders und in einige ausgesprochen gefährliche Situationen, bei denen man sich schon mal beim aufgeregten Nägelknabbern erwischt. Vios Spur führt schließlich ins Internet, und dort zur Community SchülerVZ. Lila meldet sich ebenfalls an und trifft dort auf den Mörder, der ein Treffen vorschlägt… Was diese SchülerVZ-Sache angeht war ich erst leicht skeptisch. Einerseits fand ich es gut, dass solch moderne Themen in der Geschichte eine Rolle spielen. Und ich finde es grundsätzlich auch gut und wichtig, dass speziell junge Leute aufmerksam darauf gemacht werden, welche Gefahren Internetbekanntschaften bergen können. Ich kann es aber auf den Tod nicht ab, wenn solche Communities und Foren verteufelt und ständig der mahnende Zeigefinger geschwungen wird. Da hat Heike Eva Schmidt genau das richtige Maß gefunden. Die Gefahren werden zwar deutlich aufgzeigt, schließlich sind die das zentrale Thema der Geschichte, aber das Thema wird eben nicht so sehr vertieft, dass die Gefahr besteht, dass junge Leser gelangweilt weiterblättern. Oder dass man das Gefühl hat SchülerVZ uÄ Seiten wären nichts weiter als ein Hort des Verbrechens. Etwas schade fand ich es dagegen, dass man als Leser nicht unbedingt auf den Täter kommen kann. Dabei ist die Anzahl der Charaktere überschaubar und Lilas Nachforschungen laufen sehr sinnig ab. Da wäre regulär jede Voraussetzung dafür gegeben als Leser mitzuermitteln. Spannend ist die Geschichte aber trotzdem, und das wirklich bis zuletzt. Das Buch liest sich sehr gut. Einmal deshalb, weil Lila aus ihrer Sicht erzählt. So fällt die Erzählung jugendlich aus und auch Lilas Gefühle kommen deutlich beim Leser an. Zudem lockern die e-Mails an Vio auf, ebenso die PN-Wechsel auf SchülerVZ und auch die Passagen, die Einblick in die Gedanken des Mörders gewähren. Das helle Cover ist zwar eher thrilleruntypisch, aber genau deshalb auch ein Hingucker. Mir fiel es zwischen den ganzen bunten und dunklen Covers auf dem Büchertisch so jedenfalls sofort auf. Der blutrote, gekratzte Titelschriftzug sieht dagegen schon eher nach Thriller aus, und der Blutstropfen unter dem Schlehenzweig spricht sowieso für sich. Der Zweig ist leicht erhaben in das Cover eingeprägt, was sich schön anfühlt, wenn man darüber streicht. Und auch das Innere des Covers ist ausgefallen mit Zweig und Schrift gestaltet. Fazit: Schade, dass man durch Mitermitteln nicht auf den Mörder schließen kann. Trotzdem hat mir “Schlehenherz” prima gefallen. Ein toller Thriller für Jugendliche, der mit einer sehr spannenden und unterhaltsamen Geschichte eine wichtige Botschaft vermittelt. Meine Empfehlung für jüngere Thrillerfans und solche, die zwar schon etwas älter sind, aber noch immer Gefallen an Jugendromanen finden. Für mich ist “Schlehenherz” ein glücklicher Zufallsfund.

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  • Rezension zu "Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt

    Schlehenherz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    ----------Inhalt---------- Vio und Lila. Nicht nur ihre Namen passen perfekt zusammen; sondern auch die Mädchen selbst. Ein Herz und eine Seele, ja das sind sie; doch als sich die beiden vor einer Schulfete streiten, beginnt die Freundschaft zu bröckeln. Als Vio dann auch noch spurlos verschwindet, gerät Lila's Welt ins Wanken. Kurze Zeit später wird ihre schlimmste Vermutung auch noch wahr: ihre beste Freundin ist tot - ermordert unter einem Schlehenbaum. Doch wie soll der Mistkerl endlich gefasst werden, wenn die Polizei untätig herum sitzt? Lila beginnt, selbst nach der Wahrheit zu suchen und gerät dabei immer mehr ins Visier des Mörders ihrer besten Freundin. ----------Meine Meinung---------- Der Einstieg in diese Geschichte fiel mir relativ leicht. Es lässt sich schnell lesen und dank der bildhaften Beschreibungen hat man bereits während den ersten Seiten ein klares Bild vor Augen. Schön fand ich aber auch, dass es in einem sehr ruhigen und fast gemütlichen Tempo beginnt, dann aber immer mehr Rasanz bekommt. So hat man Zeit, sich die Charaktere zu merken und sie auch stellenweise kennen zu lernen. Nun zu den Charakteren. Lila und Vio - die beiden Mädchen, um die sich die ganze Geschichte dreht. Vio, die allerdings schon nach kurzer Zeit ermordert wird, wurde trotz der Kürze an Zeit relativ gut beschrieben und ich hatte ein klares Bild von ihr vor Augen. Auch ihre spitze Zunge brachte mich hin und wieder zum Schmunzeln. Auch Lila genoss zu Beginn noch meine vollste Sympathie, doch schon nach der ersten Zeit begann sie mir tierisch auf die Nerven zu gehen. Dieses Mädchen muss eine schwierige Zeit durchmachen, das ist klar, doch muss man sich deswegen wie ein trotziges Kleinkind benehmen und alles schlechtreden? Mir persönlich hat die Art, wie Lila mit der ganzen Situation umginig überhaupt nicht gefallen und ich fand es irre schade, dass sich das bis zuletzt nicht geändert hat. Alle anderen Figuren waren weitestgehend gut beschrieben, dennoch fehlte mir ganz klar die Tiefe und die Details, um mir auch die eher unwichtigen Personen vorstellen zu können. Natürlich ist es für den Leser schwierig, mitzurätseln, wer nun hinter dem Mord an Vio steckt, wenn man kaum Infos über die Figuren bekommt. Der schreibstil wurde sehr einfach gehalten, ließ sich sehr schnell lesen und die Autorin ist für ihren Humor ja bekannt: der kam hier nicht zu kurz. Immer wieder tauchten Sprüche und Vergleiche auf, die mich zum schmunzeln brachten; doch ich hab mich mehr als einmal gefragt: passt das wirklich zu einem Jugendthriller? Bis zuletzt mochte ich den Stil, fand ihn allerdings der Thematik eher unangepasst. Doch die Gliederung war super. Die recht kurzen Kapitel endeten an den passenden Stellen und erzeugten somit oftmals den Drang, einfach nochmal ein Kapitel zu lesen, ohne groß auf die Zeit zu achten. Dafür gibt es also doch einen Plus-Punkt! Von der Handlung her mich dieses Buch einfach von A bis Z an "Schweig still süßer Mund" von Janet Clark erinnert. Es war identisch aufgebaut, die gesamte Geschichte kam mir ziemlich abgekupfert vor. Doch da diese Bücher fast zeitgleich erschienen sind, scheint mir das nicht logisch zu sein. Dennoch kam mir alles so bekannt vor, dass es für mich kaum noch Überraschungs-Momente gab. Zwei Mädchen, eine wird umgebracht, die andere sucht verzweifelt und gerät dabei selbst ins Visier des Mörders. Nichts Neues. Spannung .. hm.. Spannung.. hm. Ich kann nicht leugnen, dass sich eine konstante Spannung durch das gesamte Buch gezogen hat. Allerdings war diese kaum stärker als bei einem Chicklit-Roman. Die einzigste Frage, die sich dem Leser stellt ist: wer ist Vio's Morgen und ist Lila ihm vielleicht schon viel näher als man vermutet? Das ist eigentlich das Einzigste, was den Leser fesselt und an das Buch "bindet". Das Ende war meiner Meinung nach einfach enttäuschend. Ich hätte mir für den Schluss wirklich ein Highlight gewünscht, mehr Tempo, mehr Spannung, mehr Nervenkitzel - doch das blieb leider völlig aus. Das "Highlight" - ich will es eigentlich garnicht so nennen - schlich so langsam dahin und die ganze Spannung wurde einfach gekillt.Schade, wirklich schade! Fazit Ein Buch was mich leider garnicht überzeugen konnte. Nicht authentische Protagonisten und eine vor sich hin plätschernde Geschichte die schon völlig ausgelutscht ist.

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  • Rezension zu "Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt

    Schlehenherz

    Angelheart76

    15. January 2013 um 15:10

    zum Inhalt: Lia und Vio sind unzertrennlich, beste Freundinnen, die eigentlich alles zusammen machen. Eines Tages kommt es allerdings zu einem Streit zwischen den Mädchen, weshalb jede für sich die Schulparty verlässt. Vio ist fortan spurlos verschwunden. Als ihre Leiche unter einem Schlehenbaum gefunden wird, macht Lia sich furchtbare Vorwürfe, weil sie Vio nach der Party allein gelassen hat. Sie beschließt alles zu tun, um Vios Mörder zu finden und gerät dabei selbst in dessen Fänge. … meine Meinung: In diesem Jugend-Thriller geht es neben dem Thema Freundschaft und vorallem um die Schattenseiten des Internets, ein Thema, dass in der heutigen Zeit aktueller denn je ist. Immer wieder gehen Jugendliche viel zu sorglos mit den sozialen Netzwerken um, ohne zu merken, wo die Tücken sind. Lila plagen Schuldgefühle, weil sie sich vor deren Verschwinden mit Vio gestritten hat. Wäre sie doch nur auf Vios verrückten Vorschlag eingegangen, alles wäre anders gekommen. Deswegen möchte sie nun unbedingt Vios Mörder finden. Ihre Gedanken und Gefühle sind sehr gut nachvollziehbar. Ihre Vorgehensweise bei der Suche nach dem Täter ist manchmal etwas plump, passt aber dennoch zu ihrem Alter. Obwohl ich finde, dass sie angesichts dessen, was mit Vio geschah doch etwas zu naiv an die ganze Sache herangeht. Sie agiert scheinbar ohne Verstand, zumindest hat sie ihn wohl vorübergehend ausgeschaltet. Die Protagonisten sind sehr sympathisch und gut dargestellt, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. So manch einer entpuppt sich als echter Freund. Groover hat mir, trotz der meiner Meinung nach vielleicht einen Tick überzogenen Darstellung seiner PC-Talente auch sehr gut gefallen. Sowohl die Charaktere, als auch die Handlung erscheinen glaubwürdig. Der Handlungsverlauf wartet allerdings nicht mit besonderen Überraschungen auf, teils ahnt man schon, was als nächstes unweigerlich folgen muss und so tritt es auch meist ein, das störte mich allerdings bei diesem Buch gar nicht. Etwas verwunderlich fand ich, dass Lia, die zuvor keinerlei Umgang mit PC, Internet und Social Network pflegte, zudem noch nicht einmal Kenntnis davon hatte, dass ihre beste Freundin dort so aktiv ist, sich dann plötzlich doch sofort so gut zurecht fand. Klar sie ist schließlich nicht dumm, aber das war mir dann doch ein wenig zu platt dargestellt. Trotz alledem ist die Geschichte einfach unheimlich fesselnd und spannend geschrieben und lässt sich sehr gut und zügig lesen. Dieses Buch habe ich geradezu in einem Rutsch verschlungen. Fazit: Ein solider, flüssig zu lesender Jugendthriller mit kleinen Schwächen, den ich dennoch gern weiterempfehle.

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  • Rezension zu "Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt

    Schlehenherz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. January 2013 um 17:56

    Lilas beste Freundin ist nach einer Party spurlos verschwunden und ihre schlimmsten Befürchtungen werden wahr: Vio ist ermordet worden. Man hat sie unter einem Schlehenbaum gefunden. Lila ist nun aufgewühlt und begnügt sich nicht mit der Arbeit der Polizei: Sie macht sich selbst auf die Suche nach dem Täter. Eine Spur führt zu „SchülerVZ“, wo sie sich als „Schlehenherz“ anmeldet. Was sie jedoch nicht ahnen kann: Der Mörder hat sie nun ins Visier genommen… Dieser Jugendthriller spricht vor allem ein Thema an: Die Anonymität im Internet. Dieses Thema ist jedem Internetnutzer bekannt und wird gerade von den jüngeren Nutzern falsch eingeschätzt, denn hier verbergen sich allerlei Gefahren. Und wie bei so einigen Thrillern fragt man sich: Wem kann man überhaupt noch trauen? Lila war für mich ein Charakter mit dem ich mich nicht vollends identifizieren konnte. Sie war mir zwar sympathisch, aber nicht all ihre Gedankengänge und Handlungen waren für mich vollends nachvollziehbar. Teilweise wirkt sie unreif, aber für eine Jugendliche von heute finde ich das vollkommen in Ordnung. Der Thriller ist durchaus spannend, doch fehlten für mich die Momente, die mich wirklich den Atem anhalten lassen. Man lernt den Täter und seine Gedanken schon früh kennen, was wirklich sehr interessant ist. Die Auflösung war für mich persönlich nicht so überraschend, kam allerdings sehr rasant und vielleicht auch ein bisschen zu schnell. „Schlehenherz“ ist ein guter Jugendthriller, der den Leser für ein paar Stunden zu unterhalten versteht. Mir persönlich hat noch das gewisse Etwas gefehlt, denn mich hat die Geschichte nicht vollkommen packen können.

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  • Rezension zu "Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt

    Schlehenherz

    katniss

    07. January 2013 um 20:14

    Tod unterm Schlehenbaum
    >>Wir kannten uns in- und auswendig, wussten alles voneinander.
    Dachte ich.
    Als du auf einmal verschwunden warst, hab ich geahnt, dass es etwas gibt, das ich nicht von dir weiß, etwas, das du mir verschwiegen hast.
    Und jetzt bist du fort.<<

    Lila ist untröstlich - ihre beste Freundin Vio ist tot, der Täter läuft noch frei herum.
    Das kann Lila nicht ertragen...

  • Rezension zu "Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt

    Schlehenherz

    LiebezuBuechern

    28. December 2012 um 09:45

    Vio und Lila sind die allerbesten Freundinnen. Bis sie eines Abends auf einer Party im Streit auseinander gehen. Vio ist am nächsten Tag spurlos verschwunden und kurz darauf werden die schlimmsten Befürchtungen war, als Vios Leiche unter einem Schlehenbaum begraben, gefunden wird. Lila ist geschockt und tieftraurig. Weil ihrer Meinung nach die Polizei sowieso nichts richtig macht, beschließt sie den Mörder von Vio selbst zu finden. Eine Spur führt sie in die Online-Community "SchülerVZ", bei der sie sich unter dem Namen "Schlehenherz" registriert und recherchiert. Doch damit gerät Lila selbst in das Visier des Mörders und weckt erneut seinen Jagdtrieb. Und das grausame Spiel beginnt erneut... "Schlehenherz" ist der erste Jugendthriller von Heike Eva Schmidt, der sogleich ein sehr brisantes und allgegenwärtiges Thema behandelt. In der Anonymität des Internets lauern allerlei Gefahren, die besonders von Jugendlichen oft nicht richtig eingeschätzt werden können. Heike Eva Schmidt hat mit "Schlehenherz" einen packenden und sehr authentischen Thriller geschrieben, der einen wieder mal vor die Frage stellt, wem man überhaupt noch über den Weg trauen kann und welcher scheinbar nette Nachbar oder Bekannter eigentlich abgrundtief böse ist. Vio und Lila sind zwei besondere Freundinnen, die beide durch dick und dünn gehen. Wegen eines Jungen geraten die beiden auf einer Schulparty in Streit und Lila geht enttäuscht nach Hause. Sie ahnt nicht, dass es das letzte Mal sein wird, wo sie ihre Freundin lebend sieht. Am nächsten Tag ist Vio verschwunden und keiner hat eine Spur von ihr. Schon kurz danach wird im Murnauer Moor, begraben unter einem Schlehenbaum, ihre Leiche gefunden. Die schlimmste Befürchtung hat sich bewahrheitet und Lila hat ihre Freundin für immer verloren. Traurig und voller Wut auf den, der ihr das angetan hat beschließt sie, den Mörder auf eigene Faust zu finden und ihn ins Gefängnis zu bringen. Also stellt sie Nachforschungen an und kommt dahinter, dass Vio in der Online-Community "SchülerVZ" angemeldet war. Auch Lila loggt sich nun dort ein und hofft den Mörder auf sich aufmerksam zu machen. Dies gelingt ihr schneller als sie denkt und sein Jagdtrieb erwacht aufs Neue. Lila lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein und muss bald erkennen, dass man keinem vorschnell vertrauen sollte. Wie von der Autorin gewohnt, schreibt sie auch dieses Buch wieder gewohnt packend und flüssig und zieht den Leser von der ersten Seite an in einen Bann, aus dem man nur schwer entkommen kann. Man möchte weiterlesen und kann das Buch nicht aus der Hand legen. Anders als in "Purpurmond" ist dieses Buch aber nichts fürs Herz. Es ist voller Ungerechtigkeit, Wut und Traurigkeit über das Leben. Schwierig hier Parallelen zu ziehen, da die Thematik einfach eine völlig andere ist. Andererseits ist der Grundgedanke nichts neues, sind doch schon zahlreiche Bücher mit ähnlichem Inhalt erschienen die oftmals auch noch etwas spannender umgesetzt wurden. Die Charaktere waren mir allesamt sympathisch und auf ihre Weise gut dargestellt. Besonders natürlich Lila und Vio. Dennoch hat mir in diesem Buch etwas gefehlt um meine Begeisterung zu steigern. Ich kann gar nicht genau benennen, welcher Faktor es war. Aber die Geschichte war mir fast zu schnell vorbei, ich hatte zu wenig Zeit um einzutauschen, mich in die Gedankenwelt des Täters einzufühlen. Dieser war für mich die ganze Zeit nicht wirklich greifbar, auch wenn immer wieder Gedankenpassagen von ihm eingebaut wurden. Ich bereue nicht, dieses Buch gelesen zu haben. Es unterhält und es hat mich gefesselt. Es hat sich jedoch nicht tiefer eingeprägt, lässt mich leider auch nicht atemlos zurück. Es war gut, aber mehr leider auch nicht. Fazit: Ein unterhaltsamer Jugendthriller mit einer bekannten Thematik die aber immer wieder aktuell ist. Gut geschrieben, fesselnd von Beginn an, aber leider trotzdem nicht das was ich erwartet habe. Weil es bei mir keine halben Sachen gibt, werden die gefühlsmäßigen 3,5 Punkte auf volle 4 aufgerundet.

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  • Rezension zu "Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt

    Schlehenherz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. December 2012 um 19:57

    Sieht so der Himmel aus? Ist das über mir der Ort, an dem Vio jetzt ist? Lebt sie dort in diesem goldenen Licht und hat es ihr wehgetan zu sterben? Diese Fragen stellt sich Lila, als sie allein, ohne ihre Freundin am Hochsitz auf die Dämmerung wartet, die den Himmel noch einmal in goldorangene Strahlen hüllt, bevor das Nachtdunkel ihn umfängt. Nie wieder werden sie irgendetwas gemeinsam tun können. Ihre Freundschaft war eng und vertraut gewesen, so dass Lila glaubte, sie hätten keinerlei Geheimnisse voreinander - aber es gab etwas, das Vio ihr verschwiegen hatte. Das wurde ihr in dem Moment klar, als ihre Freundin nach dem gemeinsamen Besuch des Schulfestes, auf dem sie sogar gestritten hatten, plötzlich verschwindet und sich nicht wieder meldet. Als die Leiche des Mädchens nach wenigen Tagen vergraben unter einem Schlehenbaum gefunden wird und man feststellt, dass sie ermordet wurde, bricht für Lila eine Welt zusammen. Sie glaubt, dass die Polizei nicht intensiv genug ermittelt, und der Wille, den Mörder einer gerechten Strafe zuführen zu können, bringt sie dazu, selbst Nachforschungen anzustellen. Ihre Freundin Vio war bei Schüler VZ tätig und Lila meldet sich unter dem Pseudonym "Schehenherz" dort an, um dem Geheimnis, das die Tat umgibt, auf die Spur zu kommen. Dass der Mörder längst auf ihrer Fährte ist, ahnt sie nicht, und das ist ein mörderisches Verhängnis. Heike Eva Schmidt hat einen fesselnden Jugendroman geschrieben. Sie zeigt auf, wie gefährlich in der Jetztzeit ein Leben mit den sozialen Netzwerken ist, wie schnell man angreifbar und gläsern wird, weil zuviel in die Öffentlichkeit gerät, was dort aufgegriffen unabsehbare Folgen haben kann. Dieses Risiko ist vielen Jugendlichen nicht bewußt, und wenn sie eines Tages damit konfrontiert werden, sind sie meist schon unrettbar hineingerissen in dessen Sog. Die Autorin beschreibt die Protagonisten in flüssiger, leicht umsetzbarer Form, die Handlung ist überzeugend, voller Tempo und Spannung. Eindrucksvoll wirken die Schilderungen der Ängste des Mädchens und die kursiven Einschübe, die dem Leser auch Einblicke in die Gemütslage des Täters zubilligen ohne zuviel für eine allzu frühe Identifikation zu sorgen. Auch Lilas Nachrichten an die tote Vio zeigen ein großes Spektrum von Emotionen, die den Leser berühren. Insgesamt ist hier ein sehr empfehlenswertes Jugendbuch entstanden, authentisch und direkt spricht es seine Leser an, und wird nach dem Lesen gewiss noch lange in ihren Gedanken bleiben.

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  • Rezension zu "Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt

    Schlehenherz

    anushka

    14. November 2012 um 20:34

    Wenn Erwachsene für Jugendliche schreiben ... ... kann das auch mal schiefgehen. Und das ist meiner Meinung nach hier passiert. Vio und Lila sind beste Freundinnen. Doch dann streiten sie sich wegen einer Party und Vio kommt in der Nacht nicht nach Hause. Zunächst macht sich Lila keine Sorgen, doch dann wird Vios Leiche unter einen Schlehenbaum vergraben gefunden. Da die Polizei Lilas Meinung nicht schnell genug einen Täter findet, macht sie sich selbst auf die Suche und folgt Vios Spuren im Internet. Den vielen positiven Stimmen zu diesem Buch kann ich mich leider nicht anschließen. Ich kann allerdings nicht aus Sicht einer Jugendlichen, sondern nur aus der Erwachsenensicht urteilen. Trotzdem kommen mir diverse Dinge wenig glaubwürdig vor. Beispielsweise hat Lila als 16-Jährige fast keinen Schimmer von neuen Medien, nutzt ihr Handy kaum, ist nicht im Internet unterwegs und hat ihre E-Mail Adresse wieder abgemeldet. Zudem kann ich mir kaum vorstellen, dass beste Freundinnen in dem Alter sich nichts über ihre Online-Aktivitäten (bzw. in diesem Fall Vios Online-Aktivitäten) erzählen. Doch Lila wusste nicht einmal, dass Vio auf SchülerVZ unterwegs war. Lila ging mir mit voranschreitender Seitenzahl auch zunehmend auf die Nerven. Okay, sie steckt eigentlich noch in der Pubertät und hat gerade unter traumatisierenden Umständen ihre Freundin verloren. Aber ihr extrem zickiges Verhalten hat mir weder Identifikationsmöglichkeiten noch Sympathie für sie gegeben. Permanent wittert sie Verrat durch ihre Eltern, wenn diese Hilfe hinzuziehen wollen. Zudem hat sie sich vorgenommen, Vios Mörder zu finden, vergisst das aber scheinbar immer wieder, denn des Öfteren gibt es Szenen á la "ach so, da war ja was, jetzt muss ich mich aber WIRKLICH mal auf die Suche nach dem Mörder machen". Und wie sehr die Polizei als inkompetent dargestellt wird, ist kaum ertragbar. Wenn Lila nicht wäre, würden sie nie etwas auf die Reihe bekommen, besonders die Hauptkommissarin, die so von Selbstzweifeln zerfressen ist, dass sie kaum zu ihrem Job in der Lage ist. Zwischendurch und am Ende winkt dann noch der große Zeigefinger mit zahlreichen Plattitüden dazu, wie gefährlich das Internet doch ist und dass man dort niemandem vertrauen kann. Ich glaube nicht, dass solche Aussagen für ein gesundes Verhältnis zu sozialen Medien förderlich sind und komplett auf diese Medien zu verzichten ist heutzutage einfach keine realistische Alternative mehr. Ich habe schon sehr positive Bewertungen dieses Buches von Lesern der eigentlichen Zielgruppe gesehen und das freut mich und sollte das Wichtigste sein, denn dieses Buch ist für junge Leser geschrieben. Mich als ältere Leserin konnte es jedoch nicht überzeugen. Zwei Sterne gibt es dafür, dass ich es immerhin bis zum Ende gelesen habe und dass es doch noch etwas Spannung entwickelt.

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  • Rezension zu "Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt

    Schlehenherz

    mabuerele

    27. October 2012 um 20:17

    Lila trauert um ihre beste Freundin Vio. Vio und sie wollten gemeinsam zur Schulpartie gehen. Zuvor hatte sich Vio bei ihr umgezogen und ihr gesagt, sie wolle bei ihr übernachten. Doch da Vios Mutter nichts davon wissen sollte, fand Lila die Idee nicht gut. Vio verschwand. Auf der Partie sah Lila sie wieder. Sie flirtete bewusst mit Till, für den Lila schwärmte. Am nächsten Tag war Vio tot, und Lila fühlte sich schuldig. Die Autorin kann sich gut in junge Mädchen hineinversetzen. Das spürte ich beim Lesen des Buches. Lilas Probleme und Sorgen wirken authentisch. Die Sprache ist der Altersgruppe angemessen. Das Buch ist durchweg spannend. Als Leser habe ich mit Lila mitgefiebert, damit Vios Mörder endlich überführt wird. Gleichzeitig wollte ich sie an manchen Stellen warnen und bremsen, da ich die Gefahren sah. Überzeugend kommen die Alpträume des Mädchens und ihre Angst rüber. Die Jugendlichen sind in ihrer Verschiedenartigkeit ausreichend gekennzeichnet. Gut gefallen haben mir die kursiven Einschübe, die einen Einblick in die Psyche des Täters ermöglichten, ohne zu verraten, wer dahinter steckt. Bis zuletzt war ich auf einer falschen Fährte. Während das Verhalten der Eltern für mich als Unsicherheit durchging, war ich mit dem der Polizistin nicht immer glücklich. Ihr fehlte etwas Einfühlungsvermögen. Zu den besonderen Stellen des Buches gehören die Mails, die Lila an ihre tote Freundin schreibt. Hier ist sie ganz sie selbst. Trauer, Bitte um Vergebung, Erinnerung und die Fülle der Emotionen kommen dort zum Ausdruck. Die Geschichte ist im Heute und Hier angesiedelt. Sie könnte überall passieren. Dass die Gefahren sozialer Netzwerke thematisiert werden, finde ich richtig. Günstig ist, dass Lila ihr Erleben selbst erzählt. Das wirkt besonders ansprechend auf die Zielgruppe. Insgesamt ist es ein gelungenes Jugendbuch, das ich gern weiterempfehle.

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  • Rezension zu "Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt

    Schlehenherz

    Fabella

    11. September 2012 um 14:40

    Inhalt: Was könnte es schöneres geben, als eine gute Freundschaft und die Unbekümmertheit der Jugend? Für Vio und Lila nichts. Sie verstehen sich blind, sind ausgelassen und lustig und haben dann und wann auch schon mal eine Meinungsverschiedenheit. Und in genau so einem Moment passiert es. Vio verschwindet und wird erst tot wiedergefunden. Lila kann es nicht glauben, ihre Welt gerät aus den Fugen. Sie ist schuld, sie hat nicht zu ihr gestanden aus Angst. Doch Lila verkriecht sich nicht, sondern kämpft und versucht auf eigene Faust herauszufinden, was geschehen ist und bringt sich damit in tödliche Gefahr. Meine Meinung: Gut, wieder ein Buch, was einen vor den Gefahren des Internet warnen möchte. Und so langsam frage ich mich, wieviele Bücher man davon lesen kann, bevor man abstumpft, bevor man es wirklich nur als spannende Unterhaltung abtut. Gelesen habe ich dieses Buch eigentlich, weil mich der Schreibstil der Autorin in Purpurmond so begeistert hat. Jedoch konnte ich irgendwie keinerlei Parallelen feststellen. Was allerdings wohl am Inhalt liegt. Denn dieses Buch hier ist traurig, hart, ungerecht. Und so wechselte scheinbar auch der Schreibstil der Autorin. Es ist ein gutes Buch. Es ist spannend geschrieben, man mag es nicht wirklich aus der Hand legen. Gespannt verfolgt man, wie sich Lila entwickelt, ein Stück weit zu Vio wird aber dennoch eigenständig bleibt. Schnell fällt man Vorurteile - immer gelenkt von der Autorin, die das wirklich gut kann. Zwischendurch erhält man immer mal wieder Einblicke in die Gedankenwelt des Täters, in seine verdreht Wahrnehmung. Ohne, dass man dabei erfährt, wer wirklich der Täter ist. Das blieb bis fast zum Schluß gut getarnt. Die Charaktere sind wirklich schön herausgearbeitet, man hat das Gefühl, Vio und Lila zu kennen und sie wirklich zu begleiten. Aber auch den ein oder anderen Charakter. Und doch .. irgendwie .. war mir das Buch für das Thema nicht eindringlich genug. Kam mir nur wie ein Roman vor, nicht wie etwas, was wirklich sein konnte. Warum, das weiss ich eigentlich gar nicht genau. Vielleicht an den manchmal zu schnell ablaufenden Ereignissen ohne nähere Details? Und damit meine ich jetzt nicht die nähere Beschreibung der Taten an sich, sondern das drumherum. Ich weiß es nicht genau. Dennoch. Ich habe es nicht bereut, das Buch zu lesen. Es hat mich schon ein bisschen in seinem Bann gehalten. Doch jetzt - nach dem Ende - kann ich es zuklappen und werde wohl nicht mehr allzuhäufig daran denken. Es hat sich nicht wirklich eingeprägt. Fazit: Ein gutes Buch, das die Gefahren des Internets zeigen möchte.Dennoch finde ich, es gibt in diesem Bereich eindringlichere Bücher. Es ist spannend und symphatisch geschrieben, wirklich lesenswert - aber nicht sehr einprägsam. Eher wie ein netter Jugendroman trotz des Themas. Ich habe lange über die Bewertung nachgedacht. Eigentlich hätte es 3,5 Sterne verdient. Aber da es die nicht gibt, habe ich aufgerundet.

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