Schlehenherz

von Heike Eva Schmidt 
3,9 Sterne bei107 Bewertungen
Schlehenherz
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (85):
Elefantenloves avatar

Sehr spannendes Buch. Trauriges Ende ^^

Kritisch (8):
tomatenjohnny91s avatar

Aktuelles Thema, gut umgesetzt und hilft sicher junge Menschen zu sensibilisieren. Wirklich eher nur für Teenies gedacht...

Alle 107 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Schlehenherz"

Vio und Lila sind beste Freundinnen – bis Vio nach einer Party spurlos verschwunden ist. Am nächsten Tag werden die schlimmsten Befürchtungen wahr: Vio wurde ermordet und unter einem Schlehenbaum verscharrt. Lila ist geschockt, todtraurig, wütend und beschließt, die Tat auf eigene Faust aufzuklären. Eine Spur führt sie zu SchülerVZ, wo sie sich mit dem Nickname 'Schlehenherz' anmeldet, um zu recherchieren. Lila ahnt nicht, dass sie dadurch ins Visier des Mörders gerät und seinen Jagdtrieb erneut weckt. Ein ebenso herzzerreißender wie packender Thriller!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783800056705
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:238 Seiten
Verlag:Ueberreuter
Erscheinungsdatum:01.01.2012

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Rezensionen und Bewertungen

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    Elefantenloves avatar
    Elefantenlovevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr spannendes Buch. Trauriges Ende ^^
    Spannend

    Sehr spannendes Buch. Toller Schreibstyle. Trauriges Ende ^^

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    Heanes avatar
    Heanevor 2 Jahren
    Ordentlicher Jugendthriller

    Lila und Vio sind beste Freundinnen, sie teilen alles miteinander. Ganz normale Teenager eben. Lila ist die ruhigere von beiden, aus gutem Elternhaus. Vio ist rebellisch und hat es mit ihrer alleinerziehenden Mutter nicht immer leicht. Sie ergänzen sich also perfekt und sind immer füreinander da, Geheimnisse voreinander kennen sie gar nicht. Oder vielleicht doch?

    Kurz vor einer Schulparty hat Vio wieder eine Auseinandersetzung mit ihrer Mutter, sie setzt sich über ihren Hausarrest hinweg und möchte bei Lila unterkommen. Doch diese hat Bedenken. Vio fühlt sich von der besten Freundin verraten und zieht alleine in Richtung Party. Dort allerdings verliert sich ihre Spur...

    Die Charaktere sind in sich schlüssig aufgebaut und handeln nach ihren Eigenschaften, es entsteht nicht der Eindruck, dass die Autorin zugunsten des Plotts der Charaktergestaltung untreu wird. Lila leidet unter dem Verlust der besten Freundin und wer auch immer schon einen lieben Menschen verloren hat, kann ihre Gefühle und Gedanken voll und ganz nachvollziehen.

    Das zieht die LeserInnen in das Buch, es macht traurig, aber es macht auch gleichzeitig Hoffnung und diese Komponenten sind im Genre des Jugendthrillers wichtig und es ist schön sie hier anzutreffen.

    Mit "Schlehenherz" finden sich die LeserInnen in einem bedrückenden Jugendthriller wieder, der es trotz seiner jugendlichen Ausrichtung schafft ganz schön Tempo zu machen.

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    Schokolatinas avatar
    Schokolatinavor 4 Jahren
    Geht zu Herzen

    Es ist ein Jugendbuch. Dies vorweggeschickt. Die Story wird von der 15jährigen Lila erzählt. Sie ist mit Vio, ihrer besten Freundin eigentlich unzertrennlich. Als Vio aber eines Abends von zu Hause wegläuft, um sich die Schulparty trotz elterlichen Verbots nicht entgehen zu lassen, wehrt sie sich allerdings gegen die emotionale Erpressung ihrer Freundin und macht nicht mit. Zu ihrem Entsetzen ist Vio am nächsten Tag tot. Wie Lila die Trauer und den Verlust erlebt, ist unglaublich tief und empfindsam beschrieben, wie viel Kraft es sie kostet, an ihrem (angeblichen) „Verrat der Freundschaft“ nicht zu verzweifeln. Um diesen wieder gut zu machen, begibt sie sich dann selber in Gefahr.

     

    Es ist ein Jugendbuch. Wie gesagt. Es orientiert sich an den Gefühlen und dem Seelenleben einer 15jährigen, an deren Art, sich auszudrücken, anderen Prioritäten und deren Lebenserfahrungen. Es ist gut und sehr einfühlsam geschrieben. Ich habe mit Lila getrauert, habe mit ihr geweint, um die verlorene Freundin, um die auf’s Spiel gesetzte Freundschaft, um ihren Verlust.

    Anfangs dreht sich alles um die beiden Mädchen, um Klamotten und Ausgehen und wie die anderen in der Schule sind und die Schule selber. Alles nur weltbewegend, wenn man im selben Alter ist.
    Aber dann nimmt das Buch langsam Fahrt auf, als Lila sich mit einem Jungen aus dem Chat anfreundet und immer faszinierter von ihm ist. Lila ist auf der Suche nach Vios Mörder und merkt nicht, dass sie selber nicht Jäger sondern Jagdwild ist.

    Gut zu lesender Schreibstil, auch wenn man nicht mehr 15 ist, trotzdem ein unglaublicher Tiefgang, wenn es um Verlust und Trauer geht. Sehr gut! So muss ein Jugendbuch! Dass man danach etwas vorsichtiger ist im Internet, Facebook& Chat, ist klar. Da muss man am Ende nicht noch den moralischen Holzhammer rausholen. Dieses Buch hier kommt ohne aus und das ist gut so

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    LittleSky21s avatar
    LittleSky21vor 4 Jahren
    Sehr gutes 'Zwischendurchbuch' !

    Es ist zwar ein relativ typischer Jugendthriller, aber wirklich sehr spannend und vor allem flüssig geschrieben. Man hat es schnell gelesen und es bereitet einem auch viel Freude es zu lesen.
    Meiner Meinung nach ein perfektes Zwischendurchbuch - keines das einem ewig in Erinnerung bleibt oder ein Lieblingsbuch wird aber ein durchaus wirklich gutes Buch !

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    Amelie_loves avatar
    Amelie_lovevor 5 Jahren
    traurig......

    Ich finde die Geschichte ist sogar ziemlich realistisch, weil es kann einem passieren,dass man einem Psychopathen im Internet kennen lernt....
    Ich könnte mein Leben glaube ich nicht in den Griff kriegen wenn meine Beste Freundin stirbt durch einen Mörder. Ich weiß nicht ob ich es schaffen könnte weiter zuleben im Wissen, dass der Mörder frei herumläuft........aber ob ich mutig genug wäre so wie Lila ihn aufzuspüren und mich dem Mörder so zu präsentieren ?
    Fazit: Ich kann das Buch weiter empfehlen die Story ist wirklich durchdacht und man kommt bis zum Ende nicht wirklich darauf wer es ist. Außerdem sind die E-Mails die Lila an die verstorbene Vio schreibt wirklich rührend. 

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    pelznases avatar
    pelznasevor 5 Jahren
    Für junge Thriller-Fans

    Dieses Buch war ein Zufallsfund im Thalia, der mich sofort neugierig machte. Deshalb wurde er kurzerhand gekauft und ich habe es keine Sekunde lang bereut.
    Das Freundinnengespann Vio und Lila hat mir sofort gefallen. Die beiden sind wunderbar gegensätzlich, aber auf eine sehr symapthische Art. Die Geschichte gewährt einem die Zeit, die beiden ganz gut kennenzulernen, und auch einen Einblick in ihr Leben rund um die Schule und -es ist ein Jugendbuch- die Liebe zu gewinnen. Mein persönlicher Liebling dieser Geschichte war der blauhaarige Punk Grover, der mit den Mädchen in eine Klasse geht und sich sehr um Lila bemüht. Über seine Sprüche habe ich oft lachen müssen. Lila jedoch lässt ihn immer wieder abblitzen.
    Dann wird Vio nach einer Party tot aufgefunden und in Lilas Leben steht plötzlich alles Kopf. Sie ist traurig, geschockt und wild entschlossen, den Mord an ihrer Freundin aufzuklären. Die Polizei gibt sich in ihren Augen dabei nicht genug Mühe.
    In Mails an ihre tote Freundin hält sie diese über alles auf dem Laufenden. Eine schöne Idee, denn so erfährt man noch einmal, wie nahe sich die Mädchen standen und wie schwer Lila der Verlust getroffen hat. Es sind durchauch Mails dabei, die einen zu Tränen rühren können.
    Zu meinem Entsetzen stand auch Grover später plötzlich unter Verdacht. Zahlreiche Hinweise deuteten in seine Richtung.
    So habe ich Lila mit Spannung bei ihren Nachforschungen begleitet und dabei verfolgt, wie sie Vio äußerlich nach und nach immer ähnlicher wird. Vom Wesen her, was ich gut fand, denn Vio war eine ganze Spur selbstbewusster als Lila, aber auch äußerlich. Damit und natürlich auch mit ihren Schnüffeleien gerät Lila immer mehr ins Visier des Mörders und in einige ausgesprochen gefährliche Situationen, bei denen man sich schon mal beim aufgeregten Nägelknabbern erwischt.
    Vios Spur führt schließlich ins Internet, und dort zur Community SchülerVZ. Lila meldet sich ebenfalls an und trifft dort auf den Mörder, der ein Treffen vorschlägt…
    Was diese SchülerVZ-Sache angeht war ich erst leicht skeptisch. Einerseits fand ich es gut, dass solch moderne Themen in der Geschichte eine Rolle spielen. Und ich finde es grundsätzlich auch gut und wichtig, dass speziell junge Leute aufmerksam darauf gemacht werden, welche Gefahren Internetbekanntschaften bergen können. Ich kann es aber auf den Tod nicht ab, wenn solche Communities und Foren verteufelt und ständig der mahnende Zeigefinger geschwungen wird. Da hat Heike Eva Schmidt genau das richtige Maß gefunden. Die Gefahren werden zwar deutlich aufgzeigt, schließlich sind die das zentrale Thema der Geschichte, aber das Thema wird eben nicht so sehr vertieft, dass die Gefahr besteht, dass junge Leser gelangweilt weiterblättern. Oder dass man das Gefühl hat SchülerVZ uÄ Seiten wären nichts weiter als ein Hort des Verbrechens.
    Etwas schade fand ich es dagegen, dass man als Leser nicht unbedingt auf den Täter kommen kann. Dabei ist die Anzahl der Charaktere überschaubar und Lilas Nachforschungen laufen sehr sinnig ab. Da wäre regulär jede Voraussetzung dafür gegeben als Leser mitzuermitteln. Spannend ist die Geschichte aber trotzdem, und das wirklich bis zuletzt.

    Das Buch liest sich sehr gut. Einmal deshalb, weil Lila aus ihrer Sicht erzählt. So fällt die Erzählung jugendlich aus und auch Lilas Gefühle kommen deutlich beim Leser an. Zudem lockern die e-Mails an Vio auf, ebenso die PN-Wechsel auf SchülerVZ und auch die Passagen, die Einblick in die Gedanken des Mörders gewähren.

    Das helle Cover ist zwar eher thrilleruntypisch, aber genau deshalb auch ein Hingucker. Mir fiel es zwischen den ganzen bunten und dunklen Covers auf dem Büchertisch so jedenfalls sofort auf. Der blutrote, gekratzte Titelschriftzug sieht dagegen schon eher nach Thriller aus, und der Blutstropfen unter dem Schlehenzweig spricht sowieso für sich. Der Zweig ist leicht erhaben in das Cover eingeprägt, was sich schön anfühlt, wenn man darüber streicht. Und auch das Innere des Covers ist ausgefallen mit Zweig und Schrift gestaltet.

    Fazit: Schade, dass man durch Mitermitteln nicht auf den Mörder schließen kann. Trotzdem hat mir “Schlehenherz” prima gefallen. Ein toller Thriller für Jugendliche, der mit einer sehr spannenden und unterhaltsamen Geschichte eine wichtige Botschaft vermittelt. Meine Empfehlung für jüngere Thrillerfans und solche, die zwar schon etwas älter sind, aber noch immer Gefallen an Jugendromanen finden. Für mich ist “Schlehenherz” ein glücklicher Zufallsfund.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt

    ----------Inhalt----------
    Vio und Lila. Nicht nur ihre Namen passen perfekt zusammen; sondern auch die Mädchen selbst. Ein Herz und eine Seele, ja das sind sie; doch als sich die beiden vor einer Schulfete streiten, beginnt die Freundschaft zu bröckeln. Als Vio dann auch noch spurlos verschwindet, gerät Lila's Welt ins Wanken. Kurze Zeit später wird ihre schlimmste Vermutung auch noch wahr: ihre beste Freundin ist tot - ermordert unter einem Schlehenbaum. Doch wie soll der Mistkerl endlich gefasst werden, wenn die Polizei untätig herum sitzt? Lila beginnt, selbst nach der Wahrheit zu suchen und gerät dabei immer mehr ins Visier des Mörders ihrer besten Freundin.

    ----------Meine Meinung----------
    Der Einstieg in diese Geschichte fiel mir relativ leicht. Es lässt sich schnell lesen und dank der bildhaften Beschreibungen hat man bereits während den ersten Seiten ein klares Bild vor Augen. Schön fand ich aber auch, dass es in einem sehr ruhigen und fast gemütlichen Tempo beginnt, dann aber immer mehr Rasanz bekommt. So hat man Zeit, sich die Charaktere zu merken und sie auch stellenweise kennen zu lernen.

    Nun zu den Charakteren. Lila und Vio - die beiden Mädchen, um die sich die ganze Geschichte dreht. Vio, die allerdings schon nach kurzer Zeit ermordert wird, wurde trotz der Kürze an Zeit relativ gut beschrieben und ich hatte ein klares Bild von ihr vor Augen. Auch ihre spitze Zunge brachte mich hin und wieder zum Schmunzeln. Auch Lila genoss zu Beginn noch meine vollste Sympathie, doch schon nach der ersten Zeit begann sie mir tierisch auf die Nerven zu gehen. Dieses Mädchen muss eine schwierige Zeit durchmachen, das ist klar, doch muss man sich deswegen wie ein trotziges Kleinkind benehmen und alles schlechtreden? Mir persönlich hat die Art, wie Lila mit der ganzen Situation umginig überhaupt nicht gefallen und ich fand es irre schade, dass sich das bis zuletzt nicht geändert hat.
    Alle anderen Figuren waren weitestgehend gut beschrieben, dennoch fehlte mir ganz klar die Tiefe und die Details, um mir auch die eher unwichtigen Personen vorstellen zu können. Natürlich ist es für den Leser schwierig, mitzurätseln, wer nun hinter dem Mord an Vio steckt, wenn man kaum Infos über die Figuren bekommt.

    Der schreibstil wurde sehr einfach gehalten, ließ sich sehr schnell lesen und die Autorin ist für ihren Humor ja bekannt: der kam hier nicht zu kurz. Immer wieder tauchten Sprüche und Vergleiche auf, die mich zum schmunzeln brachten; doch ich hab mich mehr als einmal gefragt: passt das wirklich zu einem Jugendthriller? Bis zuletzt mochte ich den Stil, fand ihn allerdings der Thematik eher unangepasst.
    Doch die Gliederung war super. Die recht kurzen Kapitel endeten an den passenden Stellen und erzeugten somit oftmals den Drang, einfach nochmal ein Kapitel zu lesen, ohne groß auf die Zeit zu achten. Dafür gibt es also doch einen Plus-Punkt!

    Von der Handlung her mich dieses Buch einfach von A bis Z an "Schweig still süßer Mund" von Janet Clark erinnert. Es war identisch aufgebaut, die gesamte Geschichte kam mir ziemlich abgekupfert vor. Doch da diese Bücher fast zeitgleich erschienen sind, scheint mir das nicht logisch zu sein. Dennoch kam mir alles so bekannt vor, dass es für mich kaum noch Überraschungs-Momente gab. Zwei Mädchen, eine wird umgebracht, die andere sucht verzweifelt und gerät dabei selbst ins Visier des Mörders. Nichts Neues.

    Spannung .. hm.. Spannung.. hm. Ich kann nicht leugnen, dass sich eine konstante Spannung durch das gesamte Buch gezogen hat. Allerdings war diese kaum stärker als bei einem Chicklit-Roman. Die einzigste Frage, die sich dem Leser stellt ist: wer ist Vio's Morgen und ist Lila ihm vielleicht schon viel näher als man vermutet? Das ist eigentlich das Einzigste, was den Leser fesselt und an das Buch "bindet".

    Das Ende war meiner Meinung nach einfach enttäuschend. Ich hätte mir für den Schluss wirklich ein Highlight gewünscht, mehr Tempo, mehr Spannung, mehr Nervenkitzel - doch das blieb leider völlig aus. Das "Highlight" - ich will es eigentlich garnicht so nennen - schlich so langsam dahin und die ganze Spannung wurde einfach gekillt.Schade, wirklich schade!

    Fazit Ein Buch was mich leider garnicht überzeugen konnte. Nicht authentische Protagonisten und eine vor sich hin plätschernde Geschichte die schon völlig ausgelutscht ist.

    Kommentare: 1
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    Angelheart76s avatar
    Angelheart76vor 6 Jahren
    Rezension zu "Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt

    zum Inhalt:
    Lia und Vio sind unzertrennlich, beste Freundinnen, die eigentlich alles zusammen machen. Eines Tages kommt es allerdings zu einem Streit zwischen den Mädchen, weshalb jede für sich die Schulparty verlässt. Vio ist fortan spurlos verschwunden. Als ihre Leiche unter einem Schlehenbaum gefunden wird, macht Lia sich furchtbare Vorwürfe, weil sie Vio nach der Party allein gelassen hat. Sie beschließt alles zu tun, um Vios Mörder zu finden und gerät dabei selbst in dessen Fänge. …

    meine Meinung:
    In diesem Jugend-Thriller geht es neben dem Thema Freundschaft und vorallem um die Schattenseiten des Internets, ein Thema, dass in der heutigen Zeit aktueller denn je ist. Immer wieder gehen Jugendliche viel zu sorglos mit den sozialen Netzwerken um, ohne zu merken, wo die Tücken sind.
    Lila plagen Schuldgefühle, weil sie sich vor deren Verschwinden mit Vio gestritten hat. Wäre sie doch nur auf Vios verrückten Vorschlag eingegangen, alles wäre anders gekommen. Deswegen möchte sie nun unbedingt Vios Mörder finden. Ihre Gedanken und Gefühle sind sehr gut nachvollziehbar. Ihre Vorgehensweise bei der Suche nach dem Täter ist manchmal etwas plump, passt aber dennoch zu ihrem Alter. Obwohl ich finde, dass sie angesichts dessen, was mit Vio geschah doch etwas zu naiv an die ganze Sache herangeht. Sie agiert scheinbar ohne Verstand, zumindest hat sie ihn wohl vorübergehend ausgeschaltet.
    Die Protagonisten sind sehr sympathisch und gut dargestellt, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. So manch einer entpuppt sich als echter Freund. Groover hat mir, trotz der meiner Meinung nach vielleicht einen Tick überzogenen Darstellung seiner PC-Talente auch sehr gut gefallen.
    Sowohl die Charaktere, als auch die Handlung erscheinen glaubwürdig. Der Handlungsverlauf wartet allerdings nicht mit besonderen Überraschungen auf, teils ahnt man schon, was als nächstes unweigerlich folgen muss und so tritt es auch meist ein, das störte mich allerdings bei diesem Buch gar nicht.
    Etwas verwunderlich fand ich, dass Lia, die zuvor keinerlei Umgang mit PC, Internet und Social Network pflegte, zudem noch nicht einmal Kenntnis davon hatte, dass ihre beste Freundin dort so aktiv ist, sich dann plötzlich doch sofort so gut zurecht fand. Klar sie ist schließlich nicht dumm, aber das war mir dann doch ein wenig zu platt dargestellt.
    Trotz alledem ist die Geschichte einfach unheimlich fesselnd und spannend geschrieben und lässt sich sehr gut und zügig lesen. Dieses Buch habe ich geradezu in einem Rutsch verschlungen.

    Fazit:
    Ein solider, flüssig zu lesender Jugendthriller mit kleinen Schwächen, den ich dennoch gern weiterempfehle.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt

    Lilas beste Freundin ist nach einer Party spurlos verschwunden und ihre schlimmsten Befürchtungen werden wahr: Vio ist ermordet worden. Man hat sie unter einem Schlehenbaum gefunden.
    Lila ist nun aufgewühlt und begnügt sich nicht mit der Arbeit der Polizei: Sie macht sich selbst auf die Suche nach dem Täter. Eine Spur führt zu „SchülerVZ“, wo sie sich als „Schlehenherz“ anmeldet. Was sie jedoch nicht ahnen kann: Der Mörder hat sie nun ins Visier genommen…

    Dieser Jugendthriller spricht vor allem ein Thema an: Die Anonymität im Internet. Dieses Thema ist jedem Internetnutzer bekannt und wird gerade von den jüngeren Nutzern falsch eingeschätzt, denn hier verbergen sich allerlei Gefahren. Und wie bei so einigen Thrillern fragt man sich: Wem kann man überhaupt noch trauen?

    Lila war für mich ein Charakter mit dem ich mich nicht vollends identifizieren konnte. Sie war mir zwar sympathisch, aber nicht all ihre Gedankengänge und Handlungen waren für mich vollends nachvollziehbar. Teilweise wirkt sie unreif, aber für eine Jugendliche von heute finde ich das vollkommen in Ordnung.

    Der Thriller ist durchaus spannend, doch fehlten für mich die Momente, die mich wirklich den Atem anhalten lassen. Man lernt den Täter und seine Gedanken schon früh kennen, was wirklich sehr interessant ist. Die Auflösung war für mich persönlich nicht so überraschend, kam allerdings sehr rasant und vielleicht auch ein bisschen zu schnell.

    „Schlehenherz“ ist ein guter Jugendthriller, der den Leser für ein paar Stunden zu unterhalten versteht. Mir persönlich hat noch das gewisse Etwas gefehlt, denn mich hat die Geschichte nicht vollkommen packen können.

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    K
    katnissvor 6 Jahren
    Rezension zu "Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt

    Tod unterm Schlehenbaum
    >>Wir kannten uns in- und auswendig, wussten alles voneinander.
    Dachte ich.
    Als du auf einmal verschwunden warst, hab ich geahnt, dass es etwas gibt, das ich nicht von dir weiß, etwas, das du mir verschwiegen hast.
    Und jetzt bist du fort.<<

    Lila ist untröstlich - ihre beste Freundin Vio ist tot, der Täter läuft noch frei herum.
    Das kann Lila nicht ertragen...

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