Heike Fröhling Inselsommer

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Inhaltsangabe zu „Inselsommer“ von Heike Fröhling

Liebe und Meer Karin Brahms, eine Journalistin aus Hamburg, will endlich ihren seit Jahren aufgeschobenen Traum verwirklichen: einen eigenen Roman schreiben. Mit ihrem verwitweten Vater und den beiden Söhnen Leon und Jonas fährt sie in den Sommerferien nach Borkum. Sie möchte Sonne und Strand genießen und endlich das Buch in Angriff nehmen, doch jedes Mal, wenn sie mit dem Roman beginnen will, kommt etwas dazwischen. Zuerst ist ihre Handtasche verschwunden - dann ihr Sohn. Ihre Wege führen sie immer wieder auf die Polizeistation, und da sitzt der Kriminalhauptkommissar Andreas Wegner, ein ziemlich attraktiver Mann. Doch Männer, so hat Karin sich geschworen, werden in ihrem Leben keinen Platz mehr haben. Die Nordsee als Kulisse für eine turbulente Liebesgeschichte.

Ganz nett, aber zum Teil unstimmig und ungenau. Ohne Wiedererkennungswert.

— woll-garten

Eine allzu leichte Lektüre, die nur so vor sich hinplätscherte und langweilte. Bei mir kam kein Insel-Feeling auf.

— Cellissima

Sommer, Sonne, Strand und .... Probleme

— ChattysBuecherblog

Ein Hauch von Urlaubsfeeling - Abschalten, die Seele baumeln lassen und einfach die zarte Romantik mit ein wenig Familienwahnsinn genießen

— justitia

Ein Roman wie eine hauchzarte Sommerbrise... löst sich in Nichts auf. Bald nach dem Lesen hat man ihn wieder vergessen...

— TochterAlice

Netter, kurzweiliger Roman, der etwas mehr Insel- und Urlaubsfeeling versprühen könnte.

— Guaggi

Sommer, Sonne, Strand und ... Chaos ... Ein heiterer, turbulenter und kurzweiliger Roman, den man an einem Tag gelesen hat.

— 19angelika63

Die Kleine Auszeit vom Alltag. Eine Geschichte die Inselfeeling aufkommen lässt und Lust auf Urlaub macht.

— tweedledee

Es ist ein netter unterhaltsamer Frauenroman. Perfekte Lektüre für den Strandkorb-sehr gut zu lesen

— Buchraettin

Gute sommerliche Unterhaltung

— Crazybookworm1984

Stöbern in Liebesromane

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Auch der dritte Teil ist eine Gefühlsachterbahn ❤️.

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Eine schöne Geschichte über Entscheidungen, Liebe, Angst, Kunst, Filmemacherei, Geheimnis, Freundschaft – und unerwartete Ereignisse.

peedee

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  • Leserunde zu "Rapunzel auf Rügen" von Emma Bieling

    Rapunzel auf Rügen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Liebe Lovelybooks-Gemeinde, ich möchte Euch heute herzlich zu einer Leserunde einladen, die ich mit meinem Roman „Rapunzel auf Rügen“ hiermit feierlich einläuten möchte. Weshalb feierlich? Na ja, es ist meine erste Leserunde auf Lovelybooks, und ich bin furchtbar aufgeregt. Wer Lust hat meine Heldin und mich zu begleiten, der sollte Humor mitbringen, denn es wird heiter bis superlustig ;)) Rapunzel auf Rügen - Ein Sommermärchen Jessica, wegen ihren langen Haare auch Rapunzel genannt, muss wegen akuten Geldmangels ihre Ausbildung zur Schauspielerin abbrechen. Sie findet einen Job auf Rügen ausgerechnet als Servicekraft für Seebestattungen. Bei ihrem ersten Einsatz passiert ihr ein folgenschweres Missgeschick. Sie öffnet aus Versehen eine Urne und lässt die Asche über das Meer wehen. Doch dabei lernt sie Hendrik kennen und ist sehr erstaunt, als er wenig später wieder auf ihrem Schiff steht. Eine turbulente Liebesgeschichte, die auf und vor Rügen spielt. Über mich: Im Grunde bin ich ebenso Büchersüchtig wie ihr, lese gern und mag es mich von faszinierenden Geschichten mitreißen zu lassen, mal abenteuerlich, mal romantisch verspielt. Und wenn ich mal nicht gerade lese, bin ich als Journalistin im Auftrag der Presse unterwegs, recherchiere und führe Interviews oder sortiere meine Flausen im Kopf und schreibe ein Buch, das irgendwie immer ein Chick Lit wird ;)) Und mittendrin ist Junior, mein Sohn, der mich schon zu mancher Geschichte inspirierte und mir immer wieder die wundervolle Welt des kindlichen Denkens offenbart. Eine bezaubernde, bunte Welt, in die ich nur allzu gerne eintauche. Ich liebe Tiere, das Meer, alles Geschriebene, die Märchen der Gebrüder Grimm sowieso, Wortspielereien, wie sie Wilhelm Busch vermochte, alte Burgruinen und klare Bäche, die sich durch Wälder, Wiesen und Täler schlängeln. Fazit: Ich bin eine unverbesserliche Romantikerin, die in allem was sie entdeckt, das märchenhafte sucht und findet. Leseprobe Wer jetzt neugierig auf die Leserunde geworden ist, der kann sich bis einschließlich 1. September für eines von 15 Freiexemplaren nach Wahl bewerben (Print- oder E-Book). Solltet Ihr zu den Mitlesenden zählen, setzen wir eine Teilnahme am Austausch in den Leseabschnitten und eine abschließende Rezension voraus. Und so bewirbt man sich: Berichtet einfach bis zum 1. September von Eurem schönsten, verrücktesten oder unglaublichsten Urlaubserlebnis. Am 1. September um 12 Uhr mittags endet die Bewerbungsphase, dann wird ausgelost. Ich freu mich schon auf jeden einzelnen von Euch und verbleibe bis dahin mit einem herzlichen Winke-Winke, Eure Emma Meine offizielle Autorenseite auf Facebook Meine Autorenseite beim Aufbau Verlag Hier könnt ihr für mich und meinen Debütroman Voten

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    • 690

    Cappuccino-Mama

    10. September 2014 um 12:16
    Ein LovelyBooks-Nutzer schreibt HURRA! Das coverlose Buch hat jetzt ein Gesicht! Schaut: http://www.beautyandbook.com/search?s=rapunzel+auf+r%C3%BCgen

    ...so, hab auch gevotet. Und die Cover des Verlags passen ja ganz toll zusammen - diese beiden von Dir und dann noch dieses:

  • Ohne Wiedererkennungswert

    Inselsommer

    woll-garten

    01. September 2014 um 09:50

    Karin Brahms, eine Journalistin aus Hamburg, will endlich ihren seit Jahren aufgeschobenen Traum verwirklichen: einen eigenen Roman schreiben. Mit ihrem verwitweten Vater und den beiden Söhnen Leon und Jonas fährt sie in den Sommerferien nach Borkum. Sie möchte Sonne und Strand genießen und endlich das Buch in Angriff nehmen, doch jedes Mal, wenn sie mit dem Roman beginnen will, kommt etwas dazwischen. Zuerst ist ihre Handtasche verschwunden – dann ihr Sohn. Ihre Wege führen sie immer wieder auf die Polizeistation, und da sitzt der Kriminalhauptkommissar Andreas Wegner, ein ziemlich attraktiver Mann. Doch Männer, so hat Karin sich geschworen, werden in ihrem Leben keinen Platz mehr haben. Die Nordsee als Kulisse für eine turbulente Liebesgeschichte Turbulent ist dabei aber nur der Urlaub der Protagonistin, das ganze Drumherum mit ihrer Familie. Der Teil „Liebesgeschichte“ bildet eher einen Ruhepol, und das ist auch gut so. Das Buch ist locker leicht und sympathisch geschrieben, der Liebesgeschichte hätte sich die Autorin aber weit mehr widmen können. Sie wirkt etwas grob dargestellt, lässt die Leserin teilweise mit Fragezeichen im Kopf zurück. Man ist nicht richtig dabei, und am Ende doch recht überrascht bzw. verwirrt. Es hätte auch ruhig mehr Lokalkolorit eingebaut werden dürfen. Dass die Protagonistin aus Hamburg ist möchte ich auch mal bezweifeln – zumindest beginnt ihre Reise irgendwo um Köln. Mein Fazit: Ganz nette Geschichte, aber leider zum Teil unstimmig und ungenau.

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  • Schreibblockade auf Borkum

    Inselsommer

    Igelmanu66

    28. February 2014 um 14:13

    Karin Brahms, eine Journalistin, will endlich ihren seit Jahren aufgeschobenen Traum verwirklichen: einen eigenen Roman schreiben. Mit ihrem verwitweten Vater und den beiden Söhnen Leon und Jonas fährt sie in den Sommerferien nach Borkum. Sie möchte Sonne und Strand genießen und endlich das Buch in Angriff nehmen, doch jedes Mal, wenn sie mit dem Roman beginnen will, kommt etwas dazwischen. Zuerst ist ihre Handtasche verschwunden – dann ihr Sohn. Ihre Wege führen sie immer wieder auf die Polizeistation, und da sitzt der Kriminalhauptkommissar Andreas Wegner, ein ziemlich attraktiver Mann. Doch Männer, so hat Karin sich geschworen, werden in ihrem Leben keinen Platz mehr haben. (Klappentext) Erwartet hatte ich nach diesem Klappentext einen klassischen Liebesroman. Überraschenderweise stellte sich für mich die eigentliche Liebesgeschichte zwischen Karin und Andreas als eher nebensächlich heraus. Was aber keineswegs negativ zu bewerten ist! In diesem Inselsommer geht es um viel mehr, als um einen Urlaubsflirt. Es geht um eine Frau, die gefangen ist in einem selbstgefertigten Netz aus viel zu hohen Erwartungen an sich und ihre Mitmenschen. Eine Frau, die sich nichts zutraut und anderen ebenfalls nicht. Schon auf der Hinfahrt sind die Konflikte vorprogrammiert. Ein harmonischer und erholsamer Strandurlaub soll es sein, gemeinsam mit zwei halbwüchsigen Jungen, von denen der eine eigentlich schon aus dem Alter des gemeinsamen Verreisens raus ist und lieber mit einer Jugendgruppe unterwegs wäre und dem Vater, der eine völlig andere Lebensauffassung vertritt. Und parallel dazu will sie noch ihren Roman schreiben – ein Unternehmen, für das im Alltag nie Zeit blieb. Unschwer zu erahnen, dass in kurzer Zeit gewaltige Frustration eintritt. Zumal Karin mit einer Schreibblockade zu kämpfen hat, da sie auch hier viel zu viel von sich erwartet… Ich muss gestehen, dass ich mich ein paar Mal ziemlich über die Protagonistin geärgert habe. Die Probleme, die sich im Zusammenleben mit Kindern und (alten) Eltern ergeben können, sind mir schon vertraut. Bei einigen Aktionen von ihr war ich fassungslos und dachte: Wie kann sie nur? Und wann fängt sie endlich an, sich der Realität zu stellen? Aber ein solches Gefühlschaos wie das, in dem Karin steckt, lässt sich nicht so leicht überwinden. Sehr amüsant und für mich die absolute Lieblingsfigur: Der Vater. Früher war er Hippie, Friedensaktivist, Atomkraftgegner und noch immer ist er alles, nur nicht konventionell. Herrlich. Und ein wunderbarer Kontrast zu seiner gegen ihn völlig spießigen Tochter. Alles in allem also eine durchaus anspruchsvolle Thematik, die sich in diesem Liebesroman versteckt. Ich finde nur, sie hätte mehr Umfang gebraucht, um sie eingehender zu behandeln. 234 Seiten in Großdruck sind da einfach etwas zu wenig.

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  • Inselsommer

    Inselsommer

    Themistokeles

    19. September 2013 um 11:43

    Wer eine sehr lockere und leichte Sommerunterhaltung sucht, bei der man ruhig entspannen kann und nicht nachdenken muss, der ist bei diesem Roman gut bedient. Was man nur nicht erwarten sollte, ist irgendeine Art von Tiefgang, denn dieser fehlt dem Buch einfach gänzlich, was ich aber bei einer solchen lockeren Unterhaltung nicht sonderlich schlimm finde, da ich ihn auch nicht erwarten würde. Durch die vollkommen unterschiedlichen Arten von Karin und ihrem Hippie-Vater Walter sind von Beginn an Turbulenzen vorprogrammiert, da die beiden einfach nicht harmonisieren können, er sieht alles sehr lax und ruhig, sie liebt klare Abläufe, Ruhe und vor allen Dingen, dass alles geregelt verläuft und sicher ist. Bei der Kinderbetreuung laufen die Meinungen der beiden daher natürlich durcheinander und da ist es kein Wunder, dass Walter die Kinder verloren gehen, auf einer Insel ja nicht so schlimm, wo sollen sie schon hin und die Mutter vollkommen am Rad dreht, schließlich kann man im Meer ertrinken. Alles wirkt ein wenig überzogen, weil natürlich viel zu viele Dinge passieren, die die Urlaubsruhe stören und Karin ist auch ein bisschen zu dünnhäutig gezeichnet, aber man wird dadurch durchaus ganz gut unterhalten. Was natürlich klar ist, man weiß eigentlich genau, wie der Ablauf dieses Romans sein wird. Viele verrückte Dinge, die passieren, immer wieder taucht dabei der gutaussehende Polizist auf etc. Wodurch natürlich Spannung in dem Sinn nicht zu erwarten ist, sondern einfach diese lockere Unterhaltung, die einen nicht fordert, sondern entspannen lässt. Es ist daher keiner dieser erinnerungswürdigen Romane, die einem bei jedem erneuten lesen wieder neue Facetten aufzeigen, sondern einfach ein seichter Unterhaltungsroman. Von daher, nichts besonderes, aber für ein paar Stunden am Strand auf jeden Fall eine gute Lektüre mit der zu erwartenden Prise Romantik.

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  • Eine Familie im Chaos-Urlaub

    Inselsommer

    Cappuccino-Mama

    INSELSOMMER – ein Wort, das soviel Harmonie auszustrahlen scheint, dass gleich mehrere Verlage Bücher mit diesem Buchtitel in ihrem Programm haben, was ich allerdings nicht sonderlich schlimm finde. Der von mir vorgestellte Roman ist das neueste Werk aus der Feder (oder dem PC) der Autorin Heike Fröhling. Das Cover: Ein Cover ganz nach meinem Geschmack – originell und romantisch, jedoch ohne (allzu) kitschig zu wirken. Man sieht einen schönen blauen Himmel als Hintergrund, davor das Meer und einen typisch rot-weiß-gestreiften Leuchtturm, sowie eine Landschaft mit Gräsern. Eine Verkehrskelle, die seitlich ins Bild ragt, bildet den Mittelpunkt des Covers. Im roten Rand befindet sich der Buchtitel INSELSOMMER, die rote Fläche in der Mitte zeigt ein Herz. Die Handlung: Karin Brahms ist fast vierzig Jahre alt und möchte gemeinsam mit den beiden halbwüchsigen Söhnen Leon und Jonas ihren Urlaub auf der Insel Borkum verbringen. Doch auch Walter, Karins unkonventioneller Vater ist mit dabei, nachdem er sich seiner Tochter kurzerhand geradezu aufgedrängt hat. Der agile Witwer ist jedoch weder Marihuana, noch Frauen gegenüber abgeneigt. Eigentlich möchte Journalistin Karin den Urlaub dafür nutzen, sich endlich ihren lange gehegten Traum zu erfüllen und einen Roman zu schreiben. Doch alles verläuft anders als gedacht, und schon während der Anreise auf der Fähre läuft so manches schief, Karins Handtasche, die im unverschlossenen Auto lag, ist auf einmal spurlos verschwunden. Ein Missgeschick jagt das nächste und so macht Karin schon gleich am ersten Urlaubstag die Bekanntschaft mit Andreas Wegner, dem Inselpolizisten. Und dieser gefällt Karin ausnehmend gut, obwohl Karin sich doch so sehr geschworen hatte, keinen Mann mehr in ihr Leben zu lassen ! Und doch verliebt sie sich in den äußerst attraktiven Kriminalhauptkommissar. Aber Karins Plan, an ihrem Roman zu schreiben, durchkreuzen zahlreiche Ereignisse, zudem leidet sie unter einer regelrechten Schreibblockade. Und plötzlich ist dann auch noch der zehnjährige Leon spurlos verschwunden. Karin ist verzweifelt und macht ihrem Vater bittere Vorwürfe, sollte der doch ein Auge auf ihre beiden Söhne haben. Und schnell stellt Karin fest: Dieser Urlaub wird alles andere als stressfrei werden... Meine Meinung: Karin: So richtig warm wurde ich, zumindest anfangs, nicht mit der alleinerziehenden Mutter von zwei Söhnen. Das könnte aber auch daran liegen, dass Karin auf mich mitunter regelrecht spießig gewirkt hat. Vielleicht ist sie aber auch gerade deshalb so wie sie ist, weil ihr Vater dafür um so lockerer ist!? Karin fährt mit der Familie in Urlaub, doch statt mit den beiden Jungs etwas zu unternehmen, schreibt sie lieber an ihrem Buch – zumindest hatte sie dies geplant! Und obwohl sie genau weiß, wie ihr Vater „tickt“, vertraut sie ihm die heranwachsenden Jungen an. Klar, dass dies nicht lange gut geht. Aber: Karin ist die Mutter der beiden Jungen und kann nicht alle Verantwortung auf Walter abschieben. Erst recht nicht, da sie weiß, dass auf Walter nur wenig Verlass ist! Und: Ein Buch zu schreiben ist ja gut und schön, doch Karin sollte den Urlaub auch als solchen nutzen, denn bald schon sind die Söhne nicht mehr bereit, ihren Urlaub gemeinsam mit der Mutter zu verbringen. Sehr witzig fand ich ja Karins Tollpatschigkeit, sobald Kommissar Wegner ins Spiel kam. So hatte Karin bald mit solchen unerwünschten „Nebenwirkungen“ wie eine Beule am Kopf, oder einen gequetschten Finger zu kämpfen. Da merkt man deutlich, dass Karin schon seit vielen Jahren Single war und der Umgang mit dem anderen Geschlecht so ungewohnt ist, dass diese (neue) Situation sie vollkommen aus der Bahn wirft. Walter: Man mag Walter für verantwortungslos halten – dieses Eindrucks kann man sich mitunter einfach nicht erwehren, doch wenn es hart auf hart kommt, ist auf Walter sicherlich Verlass. Es ist eben seine Lebenseinstellung, die Walter oft sorglos, unbekümmert und mitunter regelrecht dreist erscheinen lässt. Karins Vater ist nämlich ein Alt-Hippie, wie er im Buche steht. So manche Begebenheit wirkt dadurch witzig und äußerst amüsant (Monopoly ist ein Spiel für Kapitalisten! Wie kann Karin ihren Söhnen nur so ein Spiel erlauben!). Zu Karins Kinderzeiten wurde da gemeinsam mit Mutter Ulrike im Schrebergarten auch schon mal ein Joint geraucht, während die Kinder unterwegs waren. Kein Wunder, dass Walter alles andere als begeistert ist, als seine Tochter ausgerechnet an einem Polizisten, seinem ganz persönlichen Feindbild, Gefallen findet. Was allerdings gar nicht geht – Walter kann seiner Tochter in Erziehungsdingen nicht einfach in den Rücken fallen, sondern er muss sich an ihre Regeln halten. Mitunter überspannt Walter da den Bogen gewaltig. Mich persönlich erinnerte Walter an Opa Adi aus der LINDENSTRASSE, denn dieser ist ähnlich wie Walter „gestrickt“ und ebenfalls immer für einen Lacher gut. Jonas: Eigentlich hat Jonas nicht so richtig Lust auf den Familienurlaub auf Borkum. Viel lieber hätte er den Urlaub mit seinen Freunden verbracht – in einem Ferienlager in Frankreich. Ich fand es etwas unfair von Karin, dass Jonas zu diesem Urlaub sozusagen gezwungen wurde, denn am Finanziellen lag es nicht, dass er nicht mit Gleichaltrigen zusammen den Urlaub verbringen durfte. Mitunter klammert da Karin zu sehr, während sie auf der anderen Seite Walter die Betreuung der Söhne überlässt – und des öfteren stellt man fest, dass man sich auf Walter da nicht immer blind verlassen kann. Leon: Er ist zehn Jahre alt und das Nesthäkchen in der Familie. Schon kurz nach seiner Geburt ging die Ehe seiner Eltern in die Brüche. Leon ist ein wissbegieriges Kind, fotografiert gerne Sachen, die seiner Mutter nicht behagen, z.B. Tierkadaver (wobei es aber schlicht und einfach um das Thema Naturschutz und Umweltverschmutzung geht – Themen, für die der Junge sich interessiert). Und wie das bei Jungs in seinem Alter so ist, vergisst er auch mal, sich abzumelden und verschwendet keinen Gedanken an die besorgte Familie. Nur blöd, wenn man fremd ist und den Weg zurück nicht mehr kennt. Dass Leon ein sensibler Junge ist und doch noch sehr kindlich, bemerkte man, mit welcher Liebe er an seinem alten, sehr zerschlissenen Teddy hing, für den er wohl regelrecht durchs Feuer gegangen wäre und für desssen Wohl ihm (leider) nichts zu teuer war. Kommissar Wegner: Andreas Wegner verdreht der geschiedenen Karin ganz schön den Kopf – ist er doch ein attraktiver Mann – mit Grübchen am Kinn, was Karin offensichtlich sehr gut gefällt. Doch ob daraus eine Liebe entstehen könnte, oder es bei einem Urlaubsflirt bleiben würde – das werde ich hier nicht verraten. Ich empfand, jetzt rein von der Schilderung her, die Beziehung von Karin und Andreas nicht sehr intensiv, eher als lockere Beziehung, die erst einmal vermuten lässt, dass man gemeinsame Zeit verbringt und nach Ende des Urlaubs getrennte Wege geht. Gar nicht mochte ich den Ex-Mann von Karin, den Vater ihrer beiden Söhne. Er mischt sich gerne in alles ein, unternimmt aber nichts, sondern schiebt gerne als Begründung seinen Beruf und den damit verbundenen Zeitmangel vor. Bei diesem sommerlich anmutenden Buch handelt es sich um einen heiteren Roman, manchmal eine chaotische Handlung, an dem Walter (wie könnte es auch anders sein) nicht ganz unschuldig war. Ich fand es schon etwas erschütternd, wie wenig eine Familie in einem dreiwöchigen Urlaub doch letztendlich GEMEINSAM unternahm, wobei dies vermutlich doch recht realistisch ist. Jugendliche wie Jonas wollen eben nicht ständig ihre Freizeit in der Gegenwart der Mutter verbringen und ihre eigene Wege gehen. Etwas vermisst habe ich Walters Schwäche für Frauen. Zwar hatte er einige Verehrerinnen, doch dahingehend hätte die Handlung noch etwas mehr zum Thema „Walter und die Frauen“ vertragen. Die Figur des Andreas Wegner blieb für mich bis zum Schluss etwas „blass“ und farblos, aber auch sonst hätte ich mir noch einige Details zu den Protagonisten gewünscht, um sie während des Lesens so richtig vor Augen zu haben. Interessant fand ich die Rückblicke auf Karins eigene Jugendzeit. Und die Nachsichtigkeit, die die eigenen Eltern bei ihr hatten. Diese sollte sie eigentlich auch bei den Söhnen etwas mehr ausüben, denn auch Karin war nicht immer nur ein braver Engel. Trotz aller Kritik fand ich das Buch sehr unterhaltsam, kurzweilig und humorvoll und das Lesen hat mir sehr viel Freude bereitet. Der Schreibstil, sowie die Handlung gefiel mir sehr gut. Durch die kurzen Kapitel (ganze 36 Kapitel tummeln sich auf etwas mehr als 230 Seiten) las sich das Buch sehr zügig und man konnte auch mal eben zwischendurch ein oder auch mehrere Kapitel lesen. Walter war mein Lieblingsprotagonist, denn erst durch ihn und sein Wesen kam so richtig Leben in die Handlung. Und da Walter nicht immer und überall ein Vorbild war, kam es zu so manchen Turbulenzen. Man lernte auch einige Sehenswürdigkeiten von Borkum kennen, wenn auch nicht all zu ausführlich – all zu viele Informationen zur Insel darf der Leser hier insofern nicht erwarten. Für meinen Geschmack lernte man die Insel dennoch ausreichend kennen, denn schließlich soll letztendlich die Handlung im Vordergrund stehen. Da Borkum ja im „Untertitel“ des Buches („Eine Liebesgeschichte auf Borkum“) erwähnt wurde, hätte ich eine Karte von Borkum als eine tolle Ergänzung empfunden – mit eingezeichneter Strecke der Inselbahn, sowie den Leuchttürmen,... Was ist jetzt die Botschaft des Romans? Man muss seine Kinder irgendwann auch loslassen können, sie zur Selbständigkeit erziehen (Karin hätte ihren bald erwachsenen Sohn ruhig ins Ferienlager nach Frankreich lassen können, statt ihm einen Familienurlaub aufzudrängen, der ihn langweilt). Dennoch sollte man die gemeinsame Zeit im Urlaub für gemeinsame Unternehmungen nutzen, bevor die Kinder ihre eigenen Wege gehen (was Karin leider nicht so richtig umgesetzt hat). Und: Liebe lässt sich nicht planen, oder gar verhindern (Eigentlich sollten Männer ja keinen Platz mehr in Karins Leben haben – so hatte sie es sich zumindest vorgenommen). Fazit: Einen Urlaub mit dem eigenen Vater zu verbringen – das geht wohl in den seltensten Fällen gut, vor allem dann nicht, wenn es sich bei dem Vater um einen eigenwilligen Alt-68er handelt und die Tochter eher konservativ veranlagt ist. Autorin Heike Fröhling präsentierte einen heiteren, unterhaltsamen Sommer-/Urlaubsroman mit etwas Lokalkolorit und auch einigen ernsten Momenten. Ein Buch übers Loslassen der Kinder, das Neu-Verlieben nach einer gescheiterten Beziehung und der Toleranz denjenigen gegenüber, die in manchen Dingen eine andere Einstellung haben, als man selbst. Leider ist dieser humorvolle Roman nicht ganz perfekt in der Ausführung, aber dennoch durch die kurzweilige und heitere Handlung für mich ein 5-Sterne-Buch.

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    • 2
  • Leserunde zu "Inselsommer" von Heike Fröhling

    Inselsommer

    heikefroehling

    Was wird aus der geplanten Familienreise, wenn sich plötzlich der alleinstehende Großvater anschließt, voller Tatendrang und Ideen? In ihrem Roman "Inselsommer" entführt uns die Autorin Heike Fröhling in eine humorvolle Familiengeschichte, bei der am Schluss alles anders endet als geplant. Der Inhalt: Karin Brahms, eine Journalistin aus Hamburg, will endlich ihren seit Jahren aufgeschobenen Traum verwirklichen: einen eigenen Roman schreiben. Mit ihrem verwitweten Vater und den beiden Söhnen Leon und Jonas fährt sie in den Sommerferien nach Borkum. Sie möchte Sonne und Strand genießen und endlich das Buch in Angriff nehmen, doch jedes Mal, wenn sie mit dem Roman beginnen will, kommt etwas dazwischen. Zuerst ist ihre Handtasche verschwunden dann ihr Sohn. Ihre Wege führen sie immer wieder auf die Polizeistation, und da sitzt der Kriminalhauptkommissar Andreas Wegner, ein ziemlich attraktiver Mann. Doch Männer, so hat Karin sich geschworen, werden in ihrem Leben keinen Platz mehr haben... Gemeinsam mit der Autorin als Vorgeschmack auf die Sommerferien in den "Inselsommer" eintauchen - die Möglichkeit hast Du in der Leserunde zum Buch. Um eines der 25 kostenlosen Rezensionsexemplare zu erhalten, schicke hier Deine Bewerbung ab, indem Du bis einschließlich dem 26.05.2013 folgende Frage beantwortest: Kein Urlaub lässt sich zu 100% planen. Doch gibt es etwas oder jemanden Unverzichtbares für Deine nächste Reise? Der geplante Start der Leserunde ist - in Absprache mit den Teilnehmern und auch Abhängig vom Posteingang der Rezensionsexemplare - ungefähr am 3.6. vorgesehen.

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    • 558
  • Perfekte Urlaubslektüre mit Leichtigkeit und Tiefgang

    Inselsommer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. August 2013 um 08:01

    Mit diesem Buch erhoffte ich mir eine wunderschöne, leichte Nordseelektüre – und habe genau das und noch ein bisschen mehr erhalten. Karin ist alleinerziehend. Seit Jahren gönnt sie sich das erste Mal wieder einen Urlaub – mit ihren beiden halbwüchsigen Söhnen und ihrem Vater. Auf Borkum stolpert sie dann von einer Katastrophe zur nächsten: Erst ist die Handtasche weg, dann mehrfach ihr jüngster Sohn. Deswegen landet sie immer wieder im Polizeirevier und sieht sich Aug in Aug mit einem hinreißenden Kommissar, dem ihr Herz zufliegt. Aber soll sie sich auf ihn einlassen? Die Geschichte ist wunderbar leicht geschrieben, und doch plätschert sie nicht einfach an der Oberfläche dahin, sondern bietet durchaus Tiefgang. Da ist zum einen die typische Situation von Alleinerziehenden: Karin macht alles, kann alles und muss alles stemmen und organisieren. Ihre eigenen Bedürfnisse hat sie komplett verdrängt. An diesem Punkt loszulassen und sich selbst zu sehen fällt ihr verdammt schwer. Zum anderen thematisiert das Buch das Erwachsen Werden von Jugendlichen und wie schwer es Eltern fällt, sich zunehmend zurückzunehmen. Umgeben ist all das von einer zaghaften Liebesgeschichte zwischen zwei Erwachsenen, die nicht wissen, was die Zukunft bringt und entsprechend unsicher sind, ob sie sich aufeinander einlassen sollen.

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  • Sehr leichte Sommerlektüre für sehr heiße Tage

    Inselsommer

    BrigitteT

    17. July 2013 um 10:45

    Nettes Ferienfeeling, leider ein sehr durchsichtiger Plot, Personen, die ebenso an der Oberfläche bleiben und deren Handlungen - zumindest für mich - nicht wirklich nachvollziehbar sind. Der interessanteste Charakter war noch der Hippie-Vater.

    Kann man lesen, wenn es sehr heiß ist, ...

  • Wie eine zarte Sommerbrise auf der Haut...

    Inselsommer

    justitia

    16. July 2013 um 15:30

    Der Roman "Inselsommer" von Heike Fröhling ist ein heiterer fröhlicher Roman über Familie, Liebe und die schönste Zeit des Jahres ;-) Zum Cover: Bereits das Cover verbreitet Sommerfeeling pur und ist sehr gelungen. Die Insellandschaft im Hintergrund und die Liebestopp-Kelle versprechen Urlaubsfeeling und Gefühlsverwirrungen pur. Insgesamt passt das Cover super zum Inhalt, der genau das einhält, was der Leser erwartet. Zum Inhalt: Endlich mal raus aus dem Alltag und ausspannen und nebenbei am neuen Roman weiterschreiben - genau das ist es, was Karin Brahms in ihrem Urlaub auf Borkum gemeinsam mit ihren beiden Söhnen vorhat. Doch dann will plötzlich auch ihr Vater dabei sein - na, ob das gut geht?? Da ist doch schon das Chaos vorprogrammiert... Meine Meinung: Die Autorin liefert hier einen unterhaltsamen und kurzweiligen Roman, der sich in einem Rutsch durchlesen lässt. Das war es dann aber auch. Allzu viel Tiefe darf man hier leider nicht erwarten... Karin wirkt überwiegend planlosund sehr unausgeglichen. Das spielgelt sich zum einen in der Erziehung ihrer Kinder aber auch in ihrem gesamten Verhalten wieder. So unternimmt sie während der meisten Zeit ihres Urlaubs nichts und verbringt den Tag größtenteils mit Essen und schlafen. Es verwundert also auch nicht, dass sie nicht so recht mit ihrem Roman vorankommt und dann unzufrieden ist. Diese Antriebslosigkeit von Karin hat mich stellenweise doch seh gestört. Ihr Vater ist da das ganze Gegenteil - ein agiler älterer Herr, der vor Energie nur so zu strotzen scheint. Doch in dieser Energie ist er auch immer wieder recht stur und im Umgang mit seinen beiden Enkeln zeitweise auch recht verantwortungslos und leichtsinnig. Dennoch wirkte er auf mich greifbarer und realistischer als Karin. Sie habe ich bis zum Ende nicht recht verstanden. Beide Charaktere machen im Laufe des Buches eine Wandlung durch. Karin wird offener, agiler und lebensfroher. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Durch ihre neue Liebe bekommt sie endlich neue Energie und geht zielorientierter durchs Leben. Die Autorin hat diese Wandlung wirklich sehr überzeugend umgesetzt. Dagegen erschien mir die Wandlung ihres Vaters nicht wirklich glaubhaft und kam mir auch viel zu plötzlich. Es wäre schöner gewesen, man hätte diese Wandlung mehr in die Geschichte eingeflochten. Extrem schade fand ich zudem, dass die Insel Borkum im Roman selbst eigentlich gar keine Rolle mehr spielt. Ich hatte gehofft, etwas mehr über die Insel, ihre Besonderheiten und auch Eigenheiten zu erfahren. Zumal der Untertitel dies versprochen hat. Doch letztlich hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte auch an jedem anderen Ort hätte stattfinden können. Insgesamt ist der Roman dennoch lesenswert, wenn man eine leichte lockere Unterhaltung für zwischendurch mit einem humorvollen Schreibstil sucht, bei dem man nicht viel nachdenken muss. Mir persönlich waren die Charaktere nicht tiefgründig genug ausgearbeitet und der Lokalkolorit, der im Titel versprochen wurde, fehlte mir - daher vergebe ich 3 von 5 Sternen. Der Roman ist wie eine zarte Sommerbrise auf der Haut - sehr angenehm, aber leider schnell wieder verflogen. ;-)

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  • Buchverlosung zu "Inselsommer" von Heike Fröhling

    Inselsommer

    aufbauverlag

    Bilderquizzzzz-Spezial: »Reif für die Insel« Passend zur derzeitigen Leserrunde mit der Autorin dreht es sich bei diesem Bilderquizzzzz um Heike Fröhlings turbulente Liebesgeschichte »Inselsommer«.  Wenn Ihr eins von 4 Exemplaren gewinnen wollt, dann findet die 5 Fehler im rechten Cover und sendet Eure Lösung an holland@aufbau-verlag.de. Ihr habt Zeit bis Donnerstag, den 30.05. um 12.00 Uhr. ACHTUNG an alle Facebook-Fans: Wir haben wieder 2 Varianten online gestellt, bitte getrennt suchen.  Hier geht´s zum Suchbild. Ein 5. Exemplar PLUS eine kleine Extra-Überraschung bekommt der- oder diejenige, die uns an dieser Stelle schreiben, welche 5 Dinge Euch auf einer einsamen Insel keinesfalls fehlen dürfen. Viel Glück bei der Fehlersuche! Brit vom Aufbau Verlag

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    • 104

    aufbauverlag

    10. July 2013 um 15:07
  • Chaotische Sommerferien

    Inselsommer

    britta70

    08. July 2013 um 00:05

    Karin Brahms ist alleinerziehende Mutter zweier Söhne: Leon und Jonas. Ihr Traum ist es, einen Roman zu schreiben, doch ihr stressiger Alltag lässt ihr dafür keine Zeit. Ein Urlaub auf Borkum soll Abhilfe verschaffen. "Nicht ohne mich!" meint der verwitwete Vater Walter. Doch damit geht das Chaos schon los, denn Walter " vergisst" als erstes Mal, dass er Karins Handtasche noch in den Koffer gequetscht hat. Im Glauben, sie sei verloren lautet Karins erste Urlaubsstation Polizeiwache, wo sie dem Polizisten Andreas Wegner begegnet. Doch auch als die Handtasche wieder auftaucht, kommt Karin nicht zur Ruhe, geschweige denn dazu, sich ihrem Romanvorhaben zu widmen. Walter hat ein lockeres Verständnis von Kinderbeaufsichtigung und als Leon unauffindbar ist, dreht Karin am Rad. Und da ist ja auch noch Andreas Wegner, der ihr ebenso wenig aus dem Kopf will wie ihr Exmann. Ob sie jemals dazu kommt, ihren Roman voranzutreiben, wird hier selbstverständlich nicht verraten. Wer eine kurzweilige und unterhaltsame Sommerlektüre sucht, ist mit diesem Roman sicher gut bedient. Das Buch ist angenehm zu lesen und hat einen flüssigen Schreibstil. Die Charaktere sind plastisch dargestellt. Walter und Karin könnten nicht unterschiedlicher sein und so sind Turbulenzen vorherzusehen. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden gelesen und mich gut unterhalten gefühlt.  

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  • Eine locker leichte Sommerlektüre

    Inselsommer

    ChattysBuecherblog

    05. July 2013 um 19:30

    *ÜBER DIE AUTORIN* Heike Fröhling wurde 1971 in Unna geboren. Sie studierte Schulmusik, Germanistik und Musikwissenschaft. Als Autorin und Musiklehrerin lebt sie mit ihrem Mann und drei Kindern in Wiesbaden und Koblenz. (aus amazon) *KURZBESCHREIBUNG* Liebe und Meer Karin Brahms, eine Journalistin aus Hamburg, will endlich ihren seit Jahren aufgeschobenen Traum verwirklichen: einen eigenen Roman schreiben. Mit ihrem verwitweten Vater und den beiden Söhnen Leon und Jonas fährt sie in den Sommerferien nach Borkum. Sie möchte Sonne und Strand genießen und endlich das Buch in Angriff nehmen, doch jedes Mal, wenn sie mit dem Roman beginnen will, kommt etwas dazwischen. Zuerst ist ihre Handtasche verschwunden – dann ihr Sohn. Ihre Wege führen sie immer wieder auf die Polizeistation, und da sitzt der Kriminalhauptkommissar Andreas Wegner, ein ziemlich attraktiver Mann. Doch Männer, so hat Karin sich geschworen, werden in ihrem Leben keinen Platz mehr haben. Die Nordsee als Kulisse für eine turbulente Liebesgeschichte. (aus amazon) *MEINE MEINUNG* Sommer, Sonne, Strand und Meer...na ja, wenn da nicht die liebe Familie noch wäre. Aber es sind nicht nur die Kinder, die Blödsinn im Kopf haben, nein, es ist vielmehr Karins Vater Walter, der plötzlich seine Jungend entdeckt. Wer Opa Adi aus der Lindenstraße kennt, wird in Walter sehr viele Parallelen entdecken und seine wahre Freude haben. Denn Walter ist einfach nur köstlich. Ich habe stellenweise wirklich Tränen gelacht. Für meine Begriffe hätte zwar die Insel Borkum ein bisschen mehr erklärt werden können, aber für die Geschichte selbst, war es ausreichend. Ich bin von der Autorin sehr begeistert und hoffe, dass schon bald ein neues Buch von ihr (möglicherweise eine Fortsetzung?) auf dem Markt erscheinen wird. Von mir erhält dieses Buch die volle Punktzahl, da es mich wirklich sehr unterhalten hat. Vielen Dank für die netten Lesestunden.

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  • Sommer, Sonne, Chaos

    Inselsommer

    Athene

    01. July 2013 um 13:44

    INHALT: Karin will einfach nur mit ihren beiden Söhnen Urlaub machen und endlich ihren Roman schreiben. Doch erst will ihr verwitweter Vater unbedingt mit und dann reihen sich die Katastrophen aneinander. Da ist es doch eine nette Abwechselung, dass der Inselpolizist Andreas ihr ab und an zur Hilfe eilt und dann auch noch so nett ist. FAZIT: Schade. Schade? Ja, Schade. Es war einfach zu schnell ausgelesen - das Buch -. Karin ist sympathisch und tut einem fast schon ein bisschen leid, denn ihre beiden Söhne sind quirlig und verursachen mit kindlichen und teilweise auch pubertären Ansichten ordentlich Stress. Wenn dann noch ein Marihuana rauchender Opa Walter für total entspannte "Unterstützung" sorgt, kann es nur im Chaos enden. Das Chaos ist glaubwürdig und lustig. Denn mal ehrlich, bei wem läuft der Familienurlaub planmäßig ab? Hier ist alles dabei von Probleme mit dem Ex, Erziehungsfragen, Generationskonflikt und und und Die Prise Liebe ist hier erst im Entstehen und ich hätte mir am Ende doch ein bisschen mehr gewünscht. (So ein oder zwei Kapitel). Das Cover ist ein echter Hingucker und passt sehr schön. Das 2013 ein anderer Roman mit diesem Titel herauskam ist nicht störend und ich finde durch die tollen Farben sticht eher diese Ausgabe bei der Vielfalt beim Buchhändler hervor. Da das Buch locker mit den humoristischen Büchern von Kerstin Gier mithalten kann und für Spaß im Urlaub oder auf Balkonien sorgt, vergebe ich 4 von 5 Punkten. http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2013/07/heike-frohling-inselsommer-von-sonja.html

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  • Schöne Sommerlektüre!

    Inselsommer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. June 2013 um 19:58

    Karin Brahms, eine Journalistin, will endlich ihren seit Jahren aufgeschobenen Traum verwirklichen: einen eigenen Roman schreiben. Mit ihrem verwitweten Vater und den beiden Söhnen fährt sie in den Sommerferien nach Borkum. Sie möchte Sonne und Strand genießen und endlich das Buch in Angriff nehmen, doch jedes Mal, wenn sie mit dem Roman beginnen will, kommt etwas dazwischen. Zuerst ist ihre Handtasche verschwunden – dann ihr Sohn. Ihre Wege führen sie immer wieder auf die Polizeistation, und da sitz der Kriminalhauptkommissar Andreas Wegner, ein ziemlich attraktiver Mann. Doch Männer, so hat Karin sich geschworen, werden in ihrem Leben keinen Platz mehr haben. Der Schreibstil ist locker, leicht und angenehm. Die Geschichte hat alles, was man sich von einem Unterhaltungsroman wünscht. Es gibt Chaos, Turbulenzen und natürlich darf die Liebe auch nicht fehlen. Was für mich interessant war, dass sich die Sympathien innerhalb des Buches verlagert hatten. Ich konnte am Anfang gar nichts mit Walter anfangen und fand Karin sehr sympathisch. Das hat sich aber schnell geändert. Walter wurde mir durch seine etwas gedankenlose Art und Sturheit immer sympathischer und ich konnte oft über ihn schmunzeln. Eine leichte Urlaubslektüre, die mich gut unterhalten hat. 

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  • Schöne Ferienlektüre für alle Inselliebhaber

    Inselsommer

    Jasmin88

    25. June 2013 um 11:53

    Covergestaltung: Das Cover verspricht eine sommerliche Geschichte! Es ist sehr atmosphärisch und versprüht einen Funken Romantik und Urlaubsfeeling. Es ist einfach schön, mit Liebe gemacht und ist genau auf eine Liebesgeschichte abgestimmt. Das Cover passt genau zu einem Inselroman und würde mich in einer Buchhandlung oder einem Schaufenster ansprechen. Meine Meinung: „Inselsommer“ ist eine wirklich nette Sommergeschichte. Das Buch ist nicht besonders dick und die Kapitellänge ist auch angenehm kurz gehalten. Der Schreibstil der Autorin Heike Fröhling ist leicht und das Buch lässt sich sehr zügig und flüssig lesen. Ich habe in den vergangenen Wochen einige Inselromane gelesen und muss sagen, dass ich „Inselsommer“ zwar gemocht habe und dass mich der Roman auch unterhalten hat, aber im Vergleich zu den anderen aktuellen Inselromanen sehe ich dieses Buch eher im Mittelfeld. Die Idee war gut, aber mir persönlich hat das gewisse Etwas gefehlt. Streckenweise war es mir einfach zu flach. Der Insel-Charme ist mir auch ein wenig zu kurz gekommen. Ich hätte mir detailliertere Beschreibungen der Nordseeinsel Borkum gewünscht. Trotzdem war es eine nette und kurzweilige Sommergeschichte für Zwischendurch und daher vergebe ich 4 Sterne. Fazit: Eine nette Sommergeschichte, die sich besonders für warme Sommerabende eignet! Außerdem handelt es sich bei „Inselsommer“ um eine schöne Ferienlektüre für alle Inselliebhaber.

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