Heike Fröhling Mutterfeuer

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Inhaltsangabe zu „Mutterfeuer“ von Heike Fröhling

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  • Wenn ein Telefonat das ganze Leben verändert

    Mutterfeuer

    Bücherwahnsinn

    23. April 2013 um 13:54

    Hm... was soll ich sagen. Ersten zum Titel, der passt mir bis zum Schluss nicht wirklich. Gut, man kann sich denken was die Autorin dachte als sie sich für ihn entschieden hat, aber ich find ihn dann doch etwas unglücklich gewählt. Vor allem die Zusammenstellung ist irgend wie eigenartig. Das Cover find ich ok aber halt wirklch nichts besonderes. Vielleicht wär ein blankes Cover besser gewesen? Zum Schreibstiel kann ich nur sagen das er speziell ist. Gut, man muss bedenken das es ein "Handyroman" ist, somit sind die Kurzenabschnitte und manchmal schon fast Memoartigen Sätze. Die Geschichte ist in der Gegenwarts- und Ich-Form geschrieben. Welches einem sicher hilft sich besser mit der Protagonistin zu identifizieren. Zudem bekommt man einen sehr guten Eindruck von der Situation und man ist ziemlich schnell genau so gehetzt wie Helena. Die Autorin hat diese Art der Schreibkunst echt hervorragend im Griff. Warum dann nur 3 Herzen? Die Geschichte beschreibt einfach einen Ausschnitt von ein paar wenigen Tagen. Weder bekommt man nichts zum vergangenen Leben von Helena geliefert noch wird die Geschichte noch weiter geführt, es geht schlicht um die Suche nach der Wahrheit, woher Helena kommt, wer ihre Mutter war und vor allem was mit ihr passiert ist. Während des Buches hab ich immer wieder mal nach Luft schnappen müssen. Helena wirkte auf mich schon fast paranoied, ich denke man hätte das Ganze auch etwas anders aufziehen können. Mit ihrer Art kam ich schlecht klar. Für mich wahren ihre Empfindungen und Handlungen total übertrieben. Nicht das ich kein Verständnis für ihre Lage hätte, ich mein wie würde ich reagierten wenn mir verheimlicht wurde das ich adoptiert wurde,  aber sich gleich so, ja schon fast manisch, zu benehmen? Ich weiss nicht, etwas unglaubwürdig. Dann wär da noch Tobi, ihr Freund. Ein sehr sympathischer und vor allem fürsorglicher und verständnisvoller Typ. Und ihre Eltern, hm... da hat die Autorin tief in die Klischeeschublade gegriffen. Eltern die den "richtigen" Moment "verpassen" um ihrer Tochter zu sagen das sie in Wirklichkeit adoptiert ist. Der Vater hat die Hosen an und die Mutter kuscht, welche bei Stress immer leicht Kopfschmerzen bekommt. Selbstschutz? Alles in allem fand ich die Geschichte also ok, aber auch nicht mehr. Man hätte vielleicht doch ein paar Seiten mehr daraus machen können. Mein Fazit: Ein "Handy"roman für Unterwegs, der einem sicher die fahrt zur Arbeit, Uni oder Schule verkürzt.

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