Heike Fröhling Paganinis Nachfolger

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Inhaltsangabe zu „Paganinis Nachfolger“ von Heike Fröhling

Die Begeisterung für das Geigenspiel verbindet Madeleine und Sven. Doch schon bald muss sich Madeleine die Frage stellen, inwieweit ihre Liebe zu Sven eine Zukunft hat, wenn dieser bereit ist, für die Musik alles zu opfern, einschließlich seines eigenen Lebens. Wie ist es möglich, etwas Gemeinsames mit jemandem aufzubauen, der sich geschworen hat, unsterblich zu werden wie Paganini? »Paganinis Nachfolger« ist ein Roman über ein Leben für die Musik und gleichzeitig eine leise, unpathetische Liebesgeschichte. Wer "Das Parfum" oder "Schlafes Bruder" gern gelesen hat, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen!

Genie und Wahnsinn liegen nah beieinander. Heike Fröhling setzt das Thema berührend und intensiv um. Tolle Beschreibungen klassischer Musik.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Leben für die Musik - ein äußerst spannender Roman!

— Monika58097
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  • Eine bewegende Liebesgeschichte

    Paganinis Nachfolger

    zauberblume

    04. September 2014 um 17:46

    "In Paganinis Nachfolger" entführt uns Heike Fröhling in die Welt der Musik, mit all ihren Höhen und Tiefen.Eine bewegende Liebesgeschichte. Der Inhalt: Madeleine und Sven verbindet die Begeisterung für das Geigenspiel. Doch bald stellt sich heraus, inwieweit die Liebe zu Sven eine Zukunft hat, wenn dieser bereits ist, für die Musik alles zu opfern, einschließlich sein eigenes Leben. Wie soll man sich etwas Gemeinsames aufbauen, wenn Sven geschworen hat, unsterblich wie "Paganini" zu werden? Die ist ein Roman über ein Leben für die Musik und gleichzeitig eine leise, unpathetische Liebesgeschichte. Die Autorin hat mich von Anfang an mit der Geschichte gefesselt. Die Musik war förmlich zu hören. Und die Verbissenheit von Sven zu spüren. Mir hat Madeleine oft leid getan, aber sie konnte ja nicht von Sven lassen. Die beiden leben für ihre Musik und nehmen in Kauf daran zugrunde zu gehen. Eine Geschichte, die einen auch berührt. Ich habe das Lesen genossen und werde das Buch selbstverstädnlich weiterempfehlen und vergebe natürlich 5 Sterne. Das Cover ist ein absoluter Volltreffer. Ich freue mich schon auf ein neues Buch der Autorin.

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  • Der schmale Grat zwischen Genie und Wahnsinn

    Paganinis Nachfolger

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. June 2014 um 10:06

    Einen Roman, der in der Welt der klassischen Musik spielt, habe ich schon ewig nicht mehr gelesen. Deswegen war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Inhalt: Madeleine ist Musikerin. Bereits während ihres Studiums hat sie Sven kennengelernt. Jetzt trifft sie ihn bei einem Probespiel für eine Orchesterstelle wieder. Seitdem geht er ihr nicht mehr aus dem Kopf. Sie möchte ihn unbedingt wiedersehen, doch er scheint verschwunden zu sein. Als er unversehens wieder auftaucht, verhält er sich merkwürdig. Selbst eine von Madeleine vermittelte Orchesterstelle schlägt er aus. Meinung: Die Geschichte des Buches lebt von den beiden Hauptfiguren Madeleine und Sven. Beide haben am Mozarteum studiert und versuchen nun, im Musikbetrieb Fuß zu fassen. Damit enden allerdings die Gemeinsamkeiten. Während Madeleine eifrig übt, bodenständig ist und auf ihr Ziel, eine Orchesterstelle zu erhalten, hinarbeitet, ist Sven ein Ausnahmetalent, das mit der Normalität Schwierigkeiten hat. Er taumelt zwischen Genie und Wahnsinn hin und her und nähert sich dabei immer mehr dem Abgrund, vor dem ihn Madeleine zu retten sucht. Sein Schwanken und seine Zerrissenheit, die er nicht als solche wahrnimmt, sind absolut überzeugend dargestellt. Immer wieder gibt es zwischen Madeleine und Sven kurze Berührungspunkte, bis er sie in seine Welt zieht. Allerdings ist auch das nicht von Dauer, obgleich Madeleine um Svens Liebe kämpft. Ich hatte den Eindruck, dass beide nicht wissen, was Liebe ist, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Mir scheint es eine Mischung aus Co-Abhängigkeit, Sucht und Besessenheit zu sein. Die Zahl der Figuren und die Handlung sind in Anbetracht der Kürze des Buches auf das Wesentliche konzentriert, was ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Mir persönlich hat es dabei sehr gut gefallen, dass Heike Fröhling relativ intensiv in die Welt der klassischen Musik und des Geigenbaus einsteigt, um die Figur Svens mit seinen Obsessionen überzeugend zu vermitteln. Bei Madeleine bin ich der Autorin an einer Stelle nur mit einem unguten Gefühl gefolgt. Madeleine hat sich ihren beruflichen Weg hart erarbeitet, und doch gibt sie alles auf, um Sven in seiner Besessenheit zu unterstützen. Für mein Gefühl passt das nicht. Es kommt mir zu extrem für eine Figur vor, die bis dahin sehr zielorientiert und vernünftig agiert hat. Wertung: Das Buch ist sehr gut geschrieben. Sprache und Dramaturgie sind ausgezeichnet. Sven hat mich als Figur sehr beeindruckt, bei Madeleine bleibt eine kleine Trübung. Beeindruckt hat mich das Wissen der Autorin um den klassischen Musikbetrieb und wie sie in der Story damit spielt. Das ergibt insgesamt mein persönliches „Sehr gut“ und knappe fünf Wertungspunkte. Mein Fazit: Faszinierende Darstellung von Genie, Obsession und Wahn

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  • Ein Leben für die Musik

    Paganinis Nachfolger

    Monika58097

    09. June 2014 um 19:38

    Madeleine und Sven, zwei junge Geigenspieler, lernen sich bei einem Vorspiel kennen. Während es Madeleine reicht, ihre Prüfungen zu bestehen und eine aushilfsweise Anstellung in einem Orchester zu bekommen, dürstet es Sven nach absoluter Perfektion. Auf illegale Weise beschafft er sich eine Stradivari, doch spielen tut er nicht auf diesem besonderen Instrument. Zu groß ist die Angst entdeckt zu werden. Sven ist nicht nur Musiker, er hat auch das Geigenbauhandwerk erlernt. Er will anhand der Stradivari seine eigene, einzigartige Geige bauen. Sein großes, sein einziges Ziel ist es, Solist zu werden. Er liebt Madeleine und doch stößt er sie immer wieder von sich. Er ist hilflos, er ist wütend. Er braucht Madeleine und schreckt dennoch vor zu viel Nähe zurück. Nur schwer kann die junge Frau seine Stimmungschwankungen ertragen. Sven geht an seine Grenzen. Er isst nicht mehr, er trinkt nicht mehr. Madeleine gibt schließlich ihre Anstellung auf. Sie sehen sich einen Film an. Dabei kommt ihnen die Idee zum Bau der besonderen Geige, doch der junge Mann geht noch weiter. Er schafft es tatsächlich. Er kann seinem Instrument überirdische Töne entlocken. Schon träumt er von einem Orchester, die nur mit seinen Instrumenten spielen, doch für welchen Preis? "Paganinis Nachfolger" - ein Roman, eine packende Geschichte, die einen nicht mehr los lässt. Ein Roman über die Liebe zur Musik, aber auch die Geschichte zweier junger Menschen, die durch die Musik zueinander gefunden haben. Svens Besessenheit, seine unbedingte Liebe zur Musik, die oft schon an Wahnsinn denken lässt, man kann es beim Lesen direkt spüren. Ein starkes Buch, ein spannendes Buch, das von Seite zu Seite mehr fesselt. "Paganinis Nachfolger" - eine raffinierte Geschichte mit etlichen Überraschungsmomenten.

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