Heike Fröhling Stille zwischen den Noten

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Inhaltsangabe zu „Stille zwischen den Noten“ von Heike Fröhling

Sie bewundert ihn, weil er das, was sie sich von Herzen wünscht, längst erreicht hat. Er ist erfolgreicher Musiker, wird zuerst ihr Mentor, dann ihr Geliebter. Schon bald muss sich Madeleine die Frage stellen, inwieweit ihre Liebe zu Sven eine Zukunft hat, wenn dieser bereit ist, für die Musik alles zu opfern. Wie ist es unter diesen Umständen möglich, etwas Gemeinsames aufzubauen?
Spät begreift Sven, was Madeleine ihm bedeutet. Sie steht mit beiden Beinen auf der Erde, ist warmherzig, findet Auswege, wo er selbst keine sieht. Beide verbindet mehr als die Liebe zum Geigenspiel.
Erst als sie sich von ihm trennen möchte, beginnt er, um die Liebe zu kämpfen, ohne die auch er nicht leben kann. Doch ist es bereits zu spät?

Der Roman „Stille zwischen den Noten“ wurde 2012 unter dem Titel “Paganinis Nachfolger” erstveröffentlicht. Die ab Juli 2015 lieferbare Ausgabe wurde neu lektoriert und gestaltet.

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  • Der schmale Grad zwischen Musik und Wahnsinn

    Stille zwischen den Noten

    maria61

    19. September 2015 um 01:36

    Sie bewundert ihn, weil er das, was sie sich von Herzen wünscht, längst erreicht hat. Er ist erfolgreicher Musiker, wird zuerst ihr Mentor, dann ihr Geliebter. Schon bald muss sich Madeleine die Frage stellen, inwieweit ihre Liebe zu Sven eine Zukunft hat, wenn dieser bereit ist, für die Musik alles zu opfern. Wie ist es unter diesen Umständen möglich, etwas Gemeinsames aufzubauen? Liebe und Musik eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen Madeleine und Sven. Eine besondere Geschichte zwischen Freundschaft und Musik. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein, aber durch ihre Liebe und die Musik für immer verbunden. Heike Fröhlich hat einen flüssigen und ausgewogenen klaren Schreibstil der ein angenemes lesen bereitet. Die ruhige Detailierte Beschreibung der Probanten und Umgebung läst sich sehr nah an dem Geschehen dabeisein. Dadurch erlebt man die entfesselten Emotionen so als wäre man dabei. Heike Fröhlich schafft es einem unmusikalischen Leser die Sensibilität von Musikern und Instrumenten nahezubringen. Die Seele des Buches spiegelt sich im Cover und Titel wieder. Die spannende Handlung und die ungewöhnliche Geschichte um Liebe und Musik, macht dieses Buch unvergesslich. Eine Leseempfehlung ist es auf jeden Fall.

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  • Tolle Story

    Stille zwischen den Noten

    Carol-Grayson

    27. August 2015 um 17:14

    Liebe, Aufopferung, Sehnsucht, Verzweiflung - all das findet sich in diesem berührenden Roman, der viel mehr ist als ein Liebesroman. Der junge Geiger Sven ist besessen davon, eine "große" Geige wie Stradivari zu erschaffen und nur Madeleine, selbst Violinistin, scheint ihn zu verstehen. Doch seine Stimmungsschwankungen und Wankelmütigkeit machen es der jungen Frau schwer. Sven geht für seine Liebe zur Musik bis zum Äußersten. Aber Madeleine fühlt sich dabei, als würde sie nur die "zweite Geige" spielen. Streit und Versöhnung wechseln sich ab. Dabei ist der innere Kampf, den Sven mit sich führt, noch viel schwerwiegender. Alles in allem eine packende Story. Der Autorin gelingt es hervorragend, selbst dem musikalisch unbedarften Leser die Emotionen und die Sensibilität von Musikern und ihren Instrumenten nahezubringen. Für diese große Geschichte ist - und das ist nur meine persönliche Meinung - das Buch etwas zu kurz geraten. Man könnte es sich locker mit ein paar hundert Seiten mehr vorstellen. 

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  • Eine Geschichte, die bedrückt!

    Stille zwischen den Noten

    KateDakota

    10. August 2015 um 19:26

    Ich muss gestehen, dass ich mir aufgrund des Titels, der mich sehr angesprochen hat, mehr vorgestellt hat und dass mit dieses Buch leider nicht so richtig packen konnte. Ich hatte eine Liebesgeschichte erwartet. Das war es auch irgendwie, aber es war die der reichlich kranken Liebe des Geigers Sven zu seinem Instrument und alles was sich darum dreht. So meint er in seinem Wahn, ein erfolgreicher Geiger werden zu können, wenn er eine perfekte Geige baut. Dafür klaut er eine Stradivari und zerlegt sie in Einzelteile. Da ist mir ehrlich gesagt die Kinnlade nach unten gefallen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Geiger und wenn er noch so durchgeknallt ist, so etwas tun würde. Eine Stradivari ist doch für den etwas Göttliches. Nun gut! Im weiteren Verlauf bepinselt er das von ihm gebaute Instrument mit seinem eigenen Blut, um den Klang zu verbessern. Krass! Schließlich kostet ihn dieser Wahn auch das Leben. Für mich immer nebensächlich erschien die Beziehung zu Madeleine. Zwar wusste man, dass sie sich sehr verliebt hatte in Sven, aber umgekehrt hatte man den Eindruck nicht. Dafür hat er sie über Längen einfach zu schlecht behandelt. Erst als sie ihn verlassen will, rückt er mit seinen Gefühlen heraus, die dennoch nicht ausreichen, um ihn von seiner Besessenheit zu befreien. Der Roman hat mich ein bisschen ratlos zurückgelassen. Wäre er in einem anderen Genre angesiedelt, einem, welches mit der Psyche des Menschen zu tun hat, ja, das hätte ich verstehen können, aber als Liebesgeschichte konnte er mich leider nicht überzeugen. Den flüssigen und ausgewogenen Schreibstil der Autorin empfand ich als sehr positiv und das hat dann am Ende noch einiges wieder rausrei0en können. Drei Sterne

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  • Genie und Wahnsinn

    Stille zwischen den Noten

    Mauela

    20. July 2015 um 06:42

    Man sagt, dass zwischen Genie und Wahnsinn nur ein schmaler Grat liegt. In diesem Roman setzt sich die Autorin mit genau diesem schmalen Grat unglaublich anschaulich und einfühlsam auseinander. Madeleine und Sven, beide Geigenspieler, lernen sich bei einem Vorspielen kennen. Madeleine ist sofort fasziniert von Sven und seinem Können und verliebt sich in ihn. Dieser ist jedoch so besessen davon die perfekte Geige zu bauen, dass Nichts anderes, als dieser eine Gedanke, in seinem Kopf Platz findet. Und obwohl Madeleine ihn in jeder Hinsicht unterstützt und ihm beisteht, brennt in Sven ein Feuer und eine Leidenschaft, die so überwältigend ist, dass er sein komplettes Leben, Denken und Handeln diesem einen Wunsch nach der perfekten Geige in verheerender Weise unterordnet. Der Roman erinnert in Svens Leidenschaft und Besessenheit von Perfektion ein wenig an „Das Parfum“ von Patrick Süskind und erzählt dem Leser eine ungewöhnliche Geschichte, bei der die Liebe zur Musik, im Mittelpunkt steht. Die Geschichte ist leicht und gut geschrieben und mit Details des Geigenbaues ausgeschmückt. Und obwohl die persönlichen Probleme der Protagonisten mit sich und ihrer Gefühlswelt und auch ihre Probleme mit der unterschiedlichen Auffassung davon, was Liebe und Leidenschaft bedeutete sehr anschaulich und detailliert beschrieben sind, fühlt sich der Roman ein bisschen wie eine etwas zu lang geratene Kurzgeschichte an. Dennoch, eine klare Leseempfehlung für Leser, die eine ungewöhnliche, un-kitschige und nicht zu langatmige Liebesgeschichte lesen möchten, deren Ende so ganz anders und für einen Liebesroman ganz unerwartet ist.

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  • Buchverlosung zu "Stille zwischen den Noten: Roman über eine Liebe" von Heike Fröhling

    Stille zwischen den Noten

    heikefroehling

    Du hast damals die Bücher "Das Parfum" oder "Schlafes Bruder" gern gelesen und suchst neues Lesefutter? Hier ist eure Chance: Findet die 5 Fehler in der rechten Coverabbildung und mailt die Lösung an die Autorin Heike Fröhling unter info@heikefroehling.de Gewinne: 1. - 3. Preis: "Stille zwischen den Noten" als signiertes Taschenbuch 4. - 15. Preis: ein persönliches E-Book-Exemplar im gewünschten Format (epub, mobi/kindle oder pdf) von "Stille zwischen den Noten", das per Mail zugesandt wird. Bei Problemen mit der Coveransicht könnt ihr hier noch eine vergrößerte Darstellung finden: http://auf-lose-blaetter.de/lovelybooks-gewinnspiel-zur-buch-neuauflage/ Verlosung endet am Sonntag, 05.07. um 23.59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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    • 29

    Areti

    06. July 2015 um 10:46
  • Eine eher ungewöhnliche Geschichte über die Liebe zur Musik.

    Stille zwischen den Noten

    aly53

    05. July 2015 um 21:25

    Dieses Buch hat mich sehr überrascht. Gleich zum Anfang lernen wir Sven und Madeleine kennen. Die beiden verbindet die Liebe zur Musik. Madeleine konnte endlich ihren Traum erfüllen und darf am Orchester Geige spielen. Sven, der erst ihr Mentor und später ihr Freund wird, scheint sich jedoch immer mehr zu verlieren. Immer mehr ist er an der Schwelle vom Genie  zum Wahnsinn, dabei ist seine innere Zerrissenheit immer greifbar. Das Buch nimmt immer mehr an Spannung auf, auch wenn es eher ruhig von statten geht. Dennoch ist es elektrisierend zu lesen, wie malerisch die Liebe zur Musik beschrieben wird. Man kann es nicht in Worte fassen, man muss es spüren. Eine Leidenschaft die keine Grenzen kennt. Doch in diesem Buch geht es nicht nur um Musik, auch wenn dies der zentrale Kern ist. Es geht darum was man alles opfert, um das zu erreichen, was man ersehnt. Sven ist ein eher ruhiger Charakter der sich im Laufe der Zeit immer mehr verliert. Er entwickelt eine Besessenheit, die schier unglaublich ist und unheimlich mitnimmt. Wird ihm die Liebe zu Madeleine helfen, oder ist es dafür schon zu spät? Madeleine dagegen ist sehr selbstbewusst und ich mochte sie auf Anhieb. Ihr Handeln dagegen sprach für Unsicherheit und Verletzlichkeit. Hier offenbaren sich uns Abgründe, denen man nicht immer entrinnen kann. Manchmal ist er einfach zu tief, um was dagegen zutun. Aber gibt es nicht immer eine Lösung? Svens Leben, ist das Geigen bauen. Man spürt seine Leidenschaft dafür. Es ist herzzereißend den Verlauf der Geschichte zu beobachten. Das Ende dieser Geschichte hat mich sehr überrascht, denn damit hatte ich nie im Leben grechnet. Ich musste extra nochmal zurückblättern, ob ich auch wirklich nichts überlesen habe. Dieses Buch hat mich wirklich in Atem gehalten und auch jetzt lässt es mich nicht los. Der Autorin ist es wunderbar gelungen, dem Leser ein Gespür für das ganze zu vermitteln. Man leidet und zittert mit. Einiges ist schockierend, anderes einfach nur befremdlich. Auich wenn ich diese Geschichte größtenteils ziemlich vorhersehbar fand, hat es mich dennoch nicht gestört. Es hat mich dermaßen gefesselt, daß ich einfach nur wissen musste wie es weitergeht. Viel zu schnell ist man am Ende angelangt. Ich fand die Story unheimlich schön, aber auch sehr ungewöhnlich. Wir erfahren hierbei die Perspektiven von Sven und Madeleine. Was den beiden eine besondere Tiefgründigkeit verleiht. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein und dennoch sind sie verbunden auf ewig. Durch ihre Liebe und die zu ihrer Musik. Besonders Madeleine fühlt man sich unglaublich nah. Man kann ihr Handeln und Fühlen stets sehr gut nachvollziehen. Einzig Sven blieb mir bis zum Schluss ein Rätsel. Aber auch die anderen Charaktere wirken sehr authentisch und real auf mich, auch wenn sie mehr oder weniger im Hintergrund bleiben. Die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge, die Gestaltung hat mir unheimlich gut gefallen, es verschafft dem Ganzen einfach mehr Leben und eine Seele. Der Schreibstil der Autorin ist ruhig, fließend und stark einnehmend. Durch die vielen Beschreibungen und den Details fühlt man sich dem ganzen einfach sehr nah und das entfesselt die Emotionen.  Das Cover und der Titel spiegeln die Seele des Buches wieder und sind daher sehr gut gewählt. Fazit: Eine eher ungewöhnliche Geschichte um die Liebe zur Musik. Starke Charaktere und eine ungemein spannende Handlung, machen dieses Buch unvergesslich. Es fesselt, stimmt nachdenklich und ist unheimlich emotional gestaltet. Eine klare Leseempfehlung. ich muss mir jetzt noch paar Tränchen aus den Augen wischen. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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