Heike Geissler Rosa

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Inhaltsangabe zu „Rosa“ von Heike Geissler

In einem eindringlichen, inneren Monolog erzählt Heike Geißler die Geschichte einer Flucht. Die tiefe Sympathie dieser Autorin für Ihre Protagonistin Rosa, die vor ihrem frühen Muttersein davonläuft, zeichnet diesen Roman aus. Geißler besitzt die Fähigkeit, ihrer Figur nicht nur eine Stimme zu verleihen, sondern die psychische Zerrissenheit und Getriebenheit genauestens fühlbar zu machen. »Rosa« ist die Geschichte einer Flucht vor dem eigenen Leben, einer Frau, die Mädchen bleiben und noch nicht erwachsen werden will. Sie hat gerade ein Kind geboren, ist ohne das Kind aus dem Krankenhaus weggelaufen und weiß nicht wohin. Ihre Flucht führt sie in mehrere Städte und schließlich nach New York. Der Gefühlsaufruhr - Zweifel an ihrem Tun, Selbsthaß, Schuldgefühle, Trotz, Sehnsucht nach dem Kind, nach Geborgenheit - steigert sich allmählich, begleitet von äußeren Ereignissen, Begegnungen mit anderen Menschen, hilflosen Versuchen, sich neue, andere Leben zu schaffen, bis sich am Ende die Ereignisse überschlagen. Dieser erstaunliche und bereits preisgekrönte Debütroman eröffnet uns die Innenwelt eines Menschen in einer Lebenskrise. Er zeugt von der großen Sensibilität und den hohen sprachlichen Fähigkeiten seiner Autorin.

Unglaublich traurig, aber zum Teil nicht nachvollziehbar und zu dick aufgetragen.

— Blinkmotte
Blinkmotte

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  • Rezension zu "Rosa" von Heike Geißler

    Rosa
    Blinkmotte

    Blinkmotte

    12. August 2007 um 01:44

    "Rosa" das ist die Geschichte einer jungen Frau die nur noch einen Ausweg für ihr Leben sieht: Flucht. Die Flucht vor ihrem Freund und dem gemeinsamen Kind. Niemanden hat sie, an den sie sich wenden kann, dem sie ihre Probleme, Ängste und Nöte schildern kann, der ihr helfen kann damit klarzukommen. Hals über Kopf flieht sie und malt sich ein Leben aus, das neu ist, besser. Aber sie kann kaum Fuß fassen in der neuen Stadt und so beschließt sie wieder zu fliehen. Ihr Weg führt sie nach Amerika und alles sieht gut aus. Wohnung, Job... Heike Geißler versucht in ihrem Debüt-Roman zu fassen und fasslich zu machen, was in einer jungen Frau vorgehen muss, die sich zu einem solchen Schritt gezwungen fühlt und diesen Weg auch einschlägt. Jedoch bleibt eine unangenehme Distanz zwischen Rosa und mir. Rosa erschien mir zuweilen ziemlich naiv, fast ein wenig zu nah am Wasser gebaut und so fiel es mir sehr schwer nachzuvollziehen, was in ihr vorging, was sie so verzweifeln ließ, warum sie keinen anderen Weg gehen konnte, was das Problem, die eigentlichen Ursache wirklich war. Denn zwischen einer Verzweiflung, die Fluchtgedanken aufkeimen lässt und einer solchen, die so einen Plan in die Tat umzusetzten zwingt, liegen Welten. Das Buch hat sehr poetische Momente, formschöne Sätze, aber Rosa blieb immer weit weg, nicht zu greifen und nicht zu verstehen.

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