Heike Groos Ein schöner Tag zum Sterben

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Inhaltsangabe zu „Ein schöner Tag zum Sterben“ von Heike Groos

Ein Knall zerreißt die flirrende Luft auf der Jalalabad Road in Kabul. Dann Stille. Für vier junge deutsche Männer wird der Weg zurück in die Heimat zur Todesfalle. Heike Groos, Bundeswehrärztin in Afghanistan, ist eine der ersten, die die verletzten Soldaten am Ort des Selbstmordanschlags versortgen. Wie Groos sind sie im Glauben an den humanitären Charakter ihres Einsatzes an den Hindukusch gekommen. Doch was die Soldaten, was die Ärzte erwartet, ist die erbarmungslose Realität eines Krieges. Wohin mit dem Schrecken, der Angst, dem Hass, den Bildern, die auch bleiben, wenn man der Hölle längst entkommen ist?

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da es sehr gut geschrieben ist und sie sich & ihre Arbeit in diesem Buch sehr realistisch darstellt.

— Crazy-Girl6789

Die Storys aus den Einsatzgebieten sind super, die Beschreibung der Gegenwart (nach den Einsätzen, in Neuseeland) zu langatmig

— JayMins

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    Ein schöner Tag zum Sterben

    Crazy-Girl6789

    25. February 2016 um 16:49

    Das Buch Ein schöner Tag zum Sterben wurde von Heike Groos geschrieben. Das Buch erschien 2009 im Krüger Verlag. Die Geschichte des Buches ist folgende: Ein Knall zerreißt die flirrende Luft auf der Jalalabad Road in Kabul. Dann Stille. Für vier junge deutsche Männer wird der Weg zurück in die Heimat zur Todesfalle. Heike Groos, Bundeswehrärztin in Afghanistan, ist eine der ersten, die die verletzten Soldaten am Ort des Selbstmordanschlags versortgen. Wie Groos sind sie im Glauben an den humanitären Charakter ihres Einsatzes an den Hindukusch gekommen. Doch was die Soldaten, was die Ärzte erwartet, ist die erbarmungslose Realität eines Krieges. Wohin mit dem Schrecken, der Angst, dem Hass, den Bildern, die auch bleiben, wenn man der Hölle längst entkommen ist? Das Buch ist ein Teil der Lebensgeschichte von der Frau Oberstabsarzt Heike Groos. Es spielt in verschiedenen Jahren und auch an verschiedenen Orten, wie z.B. Deutschland oder in Kabul. Die Autorin erzählt von sich und ihren Erfahrungen in ihren Auslandseinsätzen, aber auch vom Leben im Heimatland. Die Ich-Sicht finde ich sehr gut gewählt, da man manchmal fast denkt das man danebensteht, so genau werden die Situationen beschrieben. Aus diesem Grund ist das Buch sehr realistisch dargestellt und man bekommt einen Einblick in das Leben im Krieg, die Situation der Soldaten dort und auch in die Beziehungen zwischen den Soldaten. Sie schildert in einer sehr nahegehenden Sprache und authentischen Formulierungen, was in den Menschen vorgeht, welche in ständiger Bedrohung leben. Am Anfang fand ich das Buch sehr schwer zu lesen, da es oft zwischen heute und damals bzw. zwischen Afghanistan, Deutschland und später dann auch noch Australien, hin und her gesprungen ist. Aber wenn man erst einmal ein längeres Stück gelesen hat, wurde es einfacher dem Inhalt zu folgen. Das Buch regt meiner Meinung nach auch zum Nachdenken an. Alles in allem kann ich sagen, das das Buch ein sehr gelungenes Buch ist und ich nun einen besseren Einblick in das Leben als Bundeswehrärztin habe. Hinzu kommt auch noch, dass ich viele der Aspekte die sie genannt hat wie z.B. das zurückgekehrte Soldaten in Deutschland nicht sehr gut akzeptiert werden und sogar behauptet wird das sie nur aus dem Urlaub zurückkehrten, war mir gar nicht bewusst. Dieses Buch ist vor allem für Personen zu empfehlen, die sich für Krieg oder auch für Medizin interessieren.   Viel Spaß am Lesen… Hinweis: Es ist alles meine Meinung; andere empfinden vielleicht anders.

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  • Rezension zu "Ein schöner Tag zum Sterben" von Heike Groos

    Ein schöner Tag zum Sterben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. July 2012 um 01:34

    es ist intersant das geschenen am hindukusch mal aus einer anderen sicht zusehen. aus der sicht eines "unterstützers" also von keinem der in erner "kampfkompanie" ist. zu sehen wie sie sachen erleben damit umgehen und verarbeiten! Ich finde es gut geschrieben man will immer wissen wie es weiter geht. das einzigste was mir nicht gefallen hat war das ende es kamm etwas plötzlich! ich kann es nur empfehlen!

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  • Rezension zu "Ein schöner Tag zum Sterben" von Heike Groos

    Ein schöner Tag zum Sterben

    bücherelfe

    06. January 2011 um 22:08

    Nachdem ich ein Radiointerview mit der Autorin gehört hatte, war für mich klar, dass ich dieses Buch auf jeden Fall lesen will. Und das habe ich getan. Als Oberstabsärztin der Bundeswehr hat Heike Groos viele Monate am Hindukusch gedient. Was sie dort erwartet hat, hätte sie sich in ihren schlimmsten Alpträumen nicht vorstellen können. Flirrende Hitze, Staub der bis in die letzten Poren zu dringen scheint und rund um die Uhr in Alarmbereitschaft. Nie zu wissen, was sie bei einem Vorfall genau erwartet, wie schwer die Kameraden verletzt sind, ob ihre ärztliche Kunst ausreicht, zermürbt. Genauso wie die bürokratischen Mühlen, in der Bürohengste absurde Entscheide treffen. Als auf einen Bus, der deutsche Soldaten auf dem Weg zum Heimaturlaub ein Selbstmordattentat verübt wird, ist Heike Groos eine der ersten, die vor Ort sind. Die rettet und doch nicht alle retten kann. Vier junge Soldaten sterben. Und mit ihnen ein Stück von allen, die dieses Grauen miterleben mussten. Und doch; Afghanistan steht nicht nur für Schrecken. Dieses Land hat auch wunderschöne Seiten. Die Landschaft mit ihren hohen, schneebedeckten Bergen, die gleissende Sonne, die zeitweise alles rundherum in Gold zu tauchen scheint, der orientalische Duft von Zimt und Kardamom und die bunten Märkte mit ihren liebenswerten Menschen. All das wächst ihr ans Herz und ist die andere Seite der Medaille. Heike Groos lebt heute mit ihren drei jüngsten Kindern in Neuseeland. Als sie in ihrer neuen Wahlheimat im Rahmen ihrer Tätigkeit als Ärztin in einer Klinik gebeten wird, einen Vortrag über ihre Erfahrungen in Afghanistan zu halten, kommt der Zusammenbruch. Sie fällt in eine tiefe Depression aus der sie nur mit viel Mühe wieder auftaucht. Die Autorin switcht in ihrem Buch zwischen den verschiedenen Zeiten vor, zwischen und während den beiden Einsätzen in Afghanistan bis zum Auftauchen nach ihrem Zusammenbruch. In einer Mischung aus Reportage und Seelenstriptease berichtet sie mal in nüchternem Ton und mal voller Emotionen. Fazit: sprachlich anspruchslose aber interessante Reportage.

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