Heike Hübscher Tödlicher Hundekurs

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Inhaltsangabe zu „Tödlicher Hundekurs“ von Heike Hübscher

Die Kommissare Doris Fletscher und Max Müller der Kripo Köln stapfen in ihrem ersten gemeinsamen Mordfall durch das winterliche Kölner Naherholungsgebiet. Dort fanden Waldspaziergänger eine Frau und Hunde, die aus nächster Nähe erschossen wurden. Kaum folgen die Ermittler einer ersten Spur, wird eine zweite Frauenleiche gefunden. Gemeinsamer Nenner: Sie hatten die Hundeleinen um ihre Hälse gelegt. Angst breitet sich unter den Hundebesitzern aus. Ist der Königsforst noch sicher? Die Ermittler wühlen sich durch ein Dickicht von Aussagen der Ehemänner und Nachbarn sowie von Mitgliedern eines Kölner Hundezuchtvereins und geraten dabei immer tiefer in einen undurchsichtigen Wald aus Mobbing, Rachegedanken, Wut und Enttäuschungen, bis sie kaum noch den einzelnen Baum im Wald erkennen. Schließlich führen unerwartete Hinweise zum Täter. So ganz nebenbei versucht der Rheinländer seiner Vorgesetzten aus der Hauptstadt die Bedeutung von Köln, Kirche und Karneval zu erklären, während er die Hochzeit mit seinem Lebenspartner plant.

solider Krimi für Zwischendurch

— SaintGermain
SaintGermain

Tödliches Erlebnis im Kölner Königsforst!

— detlef_knut
detlef_knut

Ein gelungener Regionalkrimi mit einem schlüssigen Ende, der jedoch etwas mehr Spannung vetragen hätte. Trotzdem ein tolles Debüt!

— tinstamp
tinstamp

Ein spannender Regionalkrimi für den Kölner raum

— Diana182
Diana182

Nicht nur die Hundeleinen sind hier verwickelt, auch das Mordmotiv

— fredhel
fredhel

Spannender und flott zu lesender Roman.

— juergen_schmidt
juergen_schmidt

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  • solider Krimi für Zwischendurch

    Tödlicher Hundekurs
    SaintGermain

    SaintGermain

    18. September 2016 um 12:47

    Die Kommissare Doris Fletscher und Max Müller der Kripo Köln stapfen in ihrem ersten gemeinsamen Mordfall durch das winterliche Kölner Naherholungsgebiet. Dort fanden Waldspaziergänger eine Frau und Hunde, die aus nächster Nähe erschossen wurden. Kaum folgen die Ermittler einer ersten Spur, wird eine zweite Frauenleiche gefunden. Gemeinsamer Nenner: Sie hatten die Hundeleinen um ihre Hälse gelegt. Angst breitet sich unter den Hundebesitzern aus. Ist der Königsforst noch sicher? Die Ermittler wühlen sich durch ein Dickicht von Aussagen der Ehemänner und Nachbarn sowie von Mitgliedern eines Kölner Hundezuchtvereins und geraten dabei immer tiefer in einen undurchsichtigen Wald aus Mobbing, Rachegedanken, Wut und Enttäuschungen, bis sie kaum noch den einzelnen Baum im Wald erkennen. Schließlich führen unerwartete Hinweise zum Täter. So ganz nebenbei versucht der Rheinländer seiner Vorgesetzten aus der Hauptstadt die Bedeutung von Köln, Kirche und Karneval zu erklären, während er die Hochzeit mit seinem Lebenspartner plant. Das Coverbild ist zwar passend zum Buch, dennoch wirkt das gesamte sehr nüchtern und eher für ein Sachbuch geeignet. Der Schreibstil der Autorin ist relativ einfach, sodass das Bcuh schnell gelesen werden kann. Die Protagonisten und Orte werden gut dargestellt. Der Spannungsbogen blieb das ganze Buch über, auch wenn dieser nie das Höchstniveau erreichte. Ein Kapitel wurde aus Sicht eines Rehs geschrieben, dies fand ich total unnötig, verwirrend und unpassend. Zudem fiel mir folgendes auf. Auf Seite 127 steht folgendes geschrieben: "Bis Salzburg bin ich geflogen, dort hat mich meine Lebensgefährtin abgeholt. Zusammen sind wir mit einem Leihwagen nach Österreich gefahren." Darauf kam dann noch die Frage." Dauert das nicht ewig?". Die wirkt auf mich sehr komisch, denn Salzburg liegt in Österreich, wie wohl jedes Schulkind weiss (zumindest in der heutigen Zeit, wo auch der Krimi spielt). Fazit: 4 Sterne für einen soliden Krimi für Zwischendurch

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  • Rezension zu "Tödlicher Hundekurs"

    Tödlicher Hundekurs
    Zsadista

    Zsadista

    27. June 2016 um 11:32

    Kölner Naherholungsgebiet im Winter. Eigentlich ein schöner beschaulicher Ort. Wäre da nicht die Leiche einer Frau um deren Hals ihre beiden Hundeleinen liegen. Die toten Hunde neben ihr. Erschossen aus nächster Nähe. Ein Fall für Kriminalhauptkommissarin Doris Fletcher und ihr neuer Kollege Kriminalkommissar Max Müller von der Kölner Kripo. Doch wer in Köln tut so etwas. Und mitten in den Ermittlungen taucht noch eine zweite Frauenleiche auf. Ebenso mit einem erschossenen Hund neben sich. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, doch wer steckt dahinter? Ist der Mörder etwa in dem Hundekurs zu suchen, wo die beiden Damen mit ihren Hunden waren? Oder waren es die Ehemänner? Oder müssen die beiden Ermittler einer ganz anderen Spur folgen?„Tödlicher Hundekurs“ ist ein Krimi aus der Feder der Autorin Heike Hübscher. Es ist ein recht lockerer Krimi, in dem es zwar Leichen gibt, der aber nicht übermäßig blutig ist. Mir hat das sehr gut gefallen. Ich muss nicht bis in die kleinste Ecke wissen, wie jemand ermordet wird und wie viel Blut dann fliest. Ich lege da mehr Wert auf das drum herum. Ich muss gestehen, ich hatte bisher noch kein Ermittlerpaar, das ich so klasse fand. Doris Fletcher, nicht mehr die jüngste, Aussehen dem Leser überlassen, ist ein Morgenmuffel, wie er im Buche steht. Vor ihrem ersten Kaffee geht gar nichts. Wunderbar, ich kann so etwas von mitfühlen! Manchmal genervt, ab und an grantig, öfters in Hektik verfallen, einfach genau nach meinem Geschmack. Hat viel Hirn und keine Gedanken an Liebe. Ja, so mag ich das. Ihr Partner Müller, in einer Beziehung mit Ralph, ja er ist schwul, aber nicht stockschwul, sondern ganz normal. Ein toller Gegenpart zu Doris, wobei er manchmal gar nicht so anders ist. Wirklich, für mich sind die beiden das gelungenste Ermittlerpaar das ich kenne, wenn ich die humorvollen Krimis mal weg lasse. Der Fall war für mich sehr gelungen. Er war rund, spannend und man hatte ständig jemand anderen in Verdacht. Das Puzzle setzte sich schön langsam zusammen. Ich fand das Buch perfekt. Der Schreibstil war flott, sehr angenehm zu lesen und ohne Fragezeichen zu hinterlassen. Auf was ich allerdings gut verzichten konnte und was ich dann auch übersprungen habe, waren zwei Stellen. An beiden Stellen ging es um die Jagd nach einem Reh, bzw. ein Reh und sein Kitz. Das hätte echt nicht sein müssen. So etwas geht mir total nach, deswegen hab ich nach den ersten Zeilen auch gleich weiter geblättert. Ich kann das Buch gerne weiter empfehlen für alle Liebhaber des leichten Krimis. Hundeliebhaber sollten etwas aufpassen, weil es ja nicht nur Menschenleichen gibt. Trotzdem ein sehr gelungenes Werk. Bitte mehr davon!

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  • Leserunde zu "Tödlicher Hundekurs" von Heike Hübscher

    Tödlicher Hundekurs
    Huebscher

    Huebscher

    Sechs Tage vor der Veröffentlichung der Taschenbuchausgabe laden wir exclusiv LovelyBooks-Mitglieder und Leser zur Preview ein. Wir, der Verlag edition oberkassel und ich, verlosen bereits am 10. März 2016 handsignierte Exemplare meines Krimis "Tödlicher Hundekurs". Hier lautet die Frage: Was ist das Schöne an Waldspaziergängen? Worum geht es: Die Kommissare Doris Fletscher und Max Müller der Kripo Köln stapfen in ihrem ersten gemeinsamen Mordfall durch das winterliche Kölner Naherholungsgebiet. Dort fanden Waldspaziergänger eine Frau und Hunde, die aus nächster Nähe erschossen wurden. Kaum folgen die Ermittler einer ersten Spur, wird eine zweite Frauenleiche gefunden. Gemeinsamer Nenner: Sie hatten die Hundeleinen um ihre Hälse gelegt. Angst breitet sich unter den Hundebesitzern aus. Ist der Königsforst noch sicher? Die Ermittler wühlen sich durch ein Dickicht von Aussagen der Ehemänner und Nachbarn sowie von Mitgliedern eines Kölner Hundezuchtvereins und geraten dabei immer tiefer in einen undurchsichtigen Wald aus Mobbing, Rachegedanken, Wut und Enttäuschungen, bis sie kaum noch den einzelnen Baum im Wald erkennen. Schließlich führen unerwartete Hinweise zum Täter. So ganz nebenbei versucht der Rheinländer seiner Vorgesetzten aus der Hauptstadt die Bedeutung von Köln, Kirche und Karneval zu erklären, während er die Hochzeit mit seinem Lebenspartner plant. Viel Spaß beim Lesen. Ich freue mich schon auf eine lebhafte Leserunde, herzliche Grüße, Heike Hübscher

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  • Tod im Königsforst - neue Kommissarin in Köln

    Tödlicher Hundekurs
    Mausezahn

    Mausezahn

    30. March 2016 um 08:08

    Die Kommissarin Doris Fletscher kommt von Berlin nach Köln und hat gleich mit ihrem Kollegen Max Müller einen kniffligen Mordfall zu lösen. Im winterlichen Königsforst, einem sehr beliebten Naherholungsgebiet, wird eine Frauenleiche mit den Leichen ihrer zwei Hunde gefunden, die Leinen seltsam trapiert. Als eine zweite Leiche gefunden wird, macht sich die Sorge, der Hundebesitzer immer breiter, ob man noch sicher mit seinen Hunde spazieren gehen kann.Ein guter schlüssig erzählter Krimi mit einigen Überraschungen. Sehr schön geschrieben, und vom Anfang bis Ende spannend. Mit seinen knapp 200 Seiten ist es ein gelungener Krimi, den man so weglesen kann. Mir ist ein guter Krimi von der Länge lieber, als ein Krimi mit 400 Seiten, die zäh verlaufen und man manche Zusammenhänge nicht nach vollziehen kann. Ich hätte also gerne mehr spannende und kurzweilige Krimis von Heike Hübscher und hoffe auf ein Wiedersehen mit Fletscher und Müller.

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  • Tödlicher Waldspaziergang

    Tödlicher Hundekurs
    tinstamp

    tinstamp

    29. March 2016 um 16:54

    Darum geht's: Kommissarin Doris Fletcher ist vor kurzem von Berlin nach Köln gezogen, wo sie gemeinsam mit dem Kollegen Müller wegen eines Mordfalles ermittelt. Im Königsforst, dem Naherholungsgebiet der Kölner, wurde eine Frau beim Spaziergang mit ihren Hunden erschossen, die Hundeleine hatte sie um den Hals gewickelt. Für Fletcher und Müller wird es stressig, denn die 5. Jahreszeit steht unmittelbar vor der Tür und bis zum Ausbruch der Narrenzeit muss der Fall gelöst sein. Doch kurze Zeit später wird eine zweite Frauenleiche mit zwei toten Hunden gefunden und wiederum ist die Hundeleine um ihren Hals gewickelt. Wer hat es auf die Hundebesitzer abgesehen? Meine Meinung: Nachdem Doris Fletcher erst nach Köln gezogen ist, liegt auch schon der erste Mordfall auf dem Tisch. So steht das Ermittlerteam auch noch ziemlich unter Duck, denn in wenigen Tagen beginnt die närrische Zeit - in Köln natürlich eine Ausnahmesituation. Der gutgemeinte Rat bzw. Druck von oben, die Morde noch vorher abzuschließen, stellt Fletcher und Müller vor einige Probleme, denn Verdächtige gibt es jede Menge. Bald schon steht der Hundezuchtverein und dessen Mitglieder unter Verdacht, doch auch die Ehemänner der beiden Toten hätten ihre Motive.... Eigentlich hat dieser Krimi alles was es braucht: zwei spektakuläre Mordfälle, ein toughes Ermittlerpaar, interessante Hintergrundinformationen und etwas regionalen Touch. Für mich blieb jedoch die Spannung auf den etwas mehr als 200 Seiten leider etwas auf der Strecke. Bald hatte ich einen Verdächtigen, der für mich als Täter in Frage kam, ins Auge gefasst und lag damit auch richtig. Trotzdem fand ich die Idee und den Aufbau des Krimis gelungen und die Autorin hat in ihrem Debütroman auch einige überraschende Wendungen eingebaut. Ebenfalls sehr gut gefallen haben mir die Informationen zur Hundezucht und -erziehung. Ich bin zwar fünffache Katzenmama, aber wir hatten auch vierzehn Jahre lang einen süßen Mischlingshund und so ist mir manches nicht unbekannt. Für Jagdfreunde gibt es ebenfalls jede Menge interessante Themen. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und direkt aus dem Leben gegriffen. Doris Fletcher ist eine eher nüchterne Frau, die sich erst in Kön einleben muss. Ihr Partner Max Müller steht kurz vor der Hochzeit mit seinem Lebenspartner und ist ein sehr sympathischer Mann. Die Beiden sind ein sehr interessantes Ermittlerpärchen, das sich gut ergänzt. Auch die Personen aus dem Hundeverein, wie der Hundetrainer Heinz Wiefelspütz und seine Frau Elke, der zuständige Forstbeamte Alex Fries und die Ehemänner der getöteten Frauen sind sehr bildhaft beschrieben und man hat das Gefühl, man kennt jeden der einzelnen Charaktere persönlich. Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig und sehr dialoglastig. Die Kapitellänge ist bei diesem eher dünnen Buch gerade richtig und in Tage aufgeteilt. Die Autorin hat einige überraschende Wendungen eingebaut. Das Ende ist sehr schlüssig und alle Fäden laufen perfekt zusammen. Fazit: Ein gelungenes Debüt mit regionalen Touch, bei dem man einiges über die Jagd und Hundeerziehung lernen kann. Ein schlüssiges Ende und sehr bildhafte Protagonisten haben mich für die etwas fehlende Spannung entschädigt.

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  • Rezension zu "Tödlicher Hundekurs" von Heike Hübscher

    Tödlicher Hundekurs
    tigerbea

    tigerbea

    29. March 2016 um 15:53

    Im Kölner Königsforst werden drei Leichen gefunden: Eine Frau und ihre zwei Hunde wurden erschossen, die Hundeleinen der Frau um den Hals gelegt. Die Kommissare Fletscher und Müller müssen sich nun mit der örtlichen Hundesportszene auseinander setzen, denn dort scheint der Ursprung der Morde zu sein. Als noch eine weitere menschliche Leiche sowie ihre zwei ermordeten Hunde im Königsforst gefunden werden, drängt die Zeit noch mehr. Denn die Angst geht um im beliebten Königsforst. Außerdem naht die Karnevalszeit und in der läuft bekanntlich in Köln nichts mehr normal...´ Dieser Krimi ist für mich eine absolut tolle Entdeckung. Er ist von Anfang an spannend, baut sich immer mehr auf und endet mit einer Auflösung des Falles, die sehr überraschend, aber nachvollziehbar ist. Auch die Personen sind wunderbar dargestellt. Man kann sich ein richtiges Bild von ihnen machen, sie beginnen vor dem Auge des Lesers zu leben. Man merkt übrigens auch, daß die Autorin sich selbst mit dem Thema Hundesport auseinander setzt, denn hier stimmt wirklich alles, was geschrieben ist. Aber: auch Leser ohne Hundeerfahrung oder Ahnung von Hundesport- oder -zucht werden diesen Krimi lieben und mit der Szene klar kommen, denn es ist alles sehr logisch erklärt. Was mir auch sehr gut gefallen hat ist die Verknüpfung von Karneval und dem zeitlichen Druck, den Fall vorher noch aufklären zu müssen. Das hat für manchen Schmunzler gesorgt, denn das können wohl nur Kölner wirklich nachvollziehen, was an Karneval sooo wichtig ist. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen! Es lohnt sich auf jeden Fall, Hier wird wieder bewiesen, daß ein spannendes Buch nicht unbedingt über 400 Seiten haben muß, im Gegenteil. Hier liegt in der Kürze die Würze und es ist nichts künstlich in die Länge gezogen.

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  • ein spannender, gelungener Regionalkrimi

    Tödlicher Hundekurs
    Diana182

    Diana182

    29. March 2016 um 15:30

    Das Cover zeigt das Foto eines weißen Hundes im Schnee. Es sieht zwar sehr schön aus, direkt angesprochen hätte es mich aber leider nicht. Jedoch klingt der Klappentext sehr interessant und ich musste die Geschichte einfach lesen – und wurde hier nicht enttäuscht!Erst einmal zum Inhalt – die Buchbeschreibung:Die Kommissare Doris Fletscher und Max Müller der Kripo Köln stapfen in ihrem ersten gemeinsamen Mordfall durch das winterliche Kölner Naherholungsgebiet. Dort fanden Waldspaziergänger eine Frau und Hunde, die aus nächster Nähe erschossen wurden. Kaum folgen die Ermittler einer ersten Spur, wird eine zweite Frauenleiche gefunden. Gemeinsamer Nenner: Sie hatten die Hundeleinen um ihre Hälse gelegt. Angst breitet sich unter den Hundebesitzern aus. Ist der Königsforst noch sicher? Die Ermittler wühlen sich durch ein Dickicht von Aussagen der Ehemänner und Nachbarn sowie von Mitgliedern eines Kölner Hundezuchtvereins und geraten dabei immer tiefer in einen undurchsichtigen Wald aus Mobbing, Rachegedanken, Wut und Enttäuschungen, bis sie kaum noch den einzelnen Baum im Wald erkennen. Schließlich führen unerwartete Hinweise zum Täter. So ganz nebenbei versucht der Rheinländer seiner Vorgesetzten aus der Hauptstadt die Bedeutung von Köln, Kirche und Karneval zu erklären, während er die Hochzeit mit seinem Lebenspartner plant.Nun zu meiner Meinung:Sie lesen gerne Regionalkrimis aus dem Kölner  Raum oder möchten etwas über diese Umgebung erfahren? Dann ist dieses Buch genau das Richtige! Die Autorin hat einen schönen, flüssigen, gut zu verfolgenden Schreibstil. Das Buch ist relativ dünn und lässt sich zügig lesen. Vielerlei Wissenswertes über den Kölner Karneval, aber auch die Jagd und den Hundesportverein finden hierin einen Platz. So bildet man sich mit dem Lesen direkt noch ein Stück weiter und erfährt Dinge, die man bisher noch nicht kannte. Die Kommissare werden charakterlich tief und menschlich gezeichnet. Man hat das Gefühl, man könnte hier direkt mit ermitteln und kommt so zu einem sehr gelungenen Lesevergnügen. Bewusst wird man jedoch auf die falsche Spur gelockt und der eigentliche Täter bleibt lange im Dunkeln. So mag ich Geschichten! Mein Fazit:Ein sehr lesenswerter Regionalkrimi über Köln, der sich aber auch weit über die Landesgrenzen gut lesen lässt. Über eine baldige Fortsetzung würde ich mich sehr freuen.

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  • Gefährlicher Hundesport

    Tödlicher Hundekurs
    fredhel

    fredhel

    25. March 2016 um 18:23

    Eigentlich ist der Königsforst ein idealer Ort für lange Spaziergänge mit Hund. Doch er wandelt sich zu einer Gefahrenzone, als hier mitten im Winter Leichen gefunden werden. Ihre Hunde sind ebenfalls ermordet worden. Die Kölner Kommissare Fletscher und Müller merken schnell, dass die Spuren beim örtlichen Hundesportverein zusammenlaufen.Dieses Ermittlerduo muss sich erst noch zusammenraufen, denn hier trifft eine bärbeißige Berlinerin auf einen sensiblen Kölner. Sie ergänzen sich wunderbar, aber das müssen sie selbst erst noch merken.Die Spurensuche gestaltet sich zunehmend spannend, denn die Zeugen verfügen über ein beachtliches Talent, sehr unschuldig zu tun. Dumm wird es nur, wenn der Hauptverdächtige selbst ermordet wird.Mir hat dieser Roman auch als Nichthundebesitzer und Nichtkölner gut gefallen. (Nebenbei: in einem Kapitel wird der Kölner Karneval sehr nett für Außenstehende erklärt.) Über Hundesportvereine, Züchter und Jagdwesen habe ich einiges erfahren, was ich so noch gar nicht wusste und was letztendlich sehr wichtig für das Mordmotiv war. Ich finde auch, dass die Handlung in genau der richtigen Länge erzählt wird. Es ist ein relativ kurzer Krimi und man kann ihn in einem Rutsch durchlesen.

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  • Von Berlin nach Köln - Krimi in neuem Kulturkreis

    Tödlicher Hundekurs
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    21. March 2016 um 13:16

    Fletscher und Müller von der Kripo Köln ermitteln in einem besonders interessanten Fall: Zwei Frauen und ihre Hunde werden erschossen aufgefunden. Beide Opfer haben Hundeleinen um ihre Hälse. Angst verbreitet sich unter den Hundebesitzern. Ist der Königsforst wirklich noch sicher?Der Krimi hat mir sehr gut gefallen. Er ist knapp 200 Seiten lang und lässt sich somit relativ zügig lesen. Außerdem ist er sehr spannend, so dass man am Ball bleibt.Die Autorin lenkt den Leser geschickt auf falsche Fährten und baut einige private Details der beiden Ermittler ein, was sie menschlicher macht und eine andere Seite im Buch aufzeigt.Ich empfehle das Buch allen Hundebesitzern, Krimi- und Kölnfans. Hoffentlich gibt es bald einen neuen Fall für Fletscher und Müller.

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  • Eine neue Kommissarin für Köln

    Tödlicher Hundekurs
    juergen_schmidt

    juergen_schmidt

    20. March 2016 um 07:48

    Die aus Berlin kommende Kommissarin Fletscher ist neu in Köln. Nicht nur die Stadt am Rhein ist ihr fremd, sondern auch der Dialekt, die Lieder sowie der sich anbahnende Trubel vor den Karnevalstagen. Nichtsdestotrotz gelingt es der nüchtern agierenden Doris Fletscher mit ihrem Kollegen Müller innerhalb von sieben Tagen eine kleinere Mordserie im Milieu eines Hundezuchtvereins aufzuklären, der drei Menschen und noch mehr Hunde zum Opfer gefallen sind. Ihren ungeduldigen Chef und die örtliche Presse dürfte sie mit der Lösung des Falls erst einmal zufriedengestellt haben. Interessant für den Leser sind nebenbei auch die unaufdringlich eingebauten Informationen über die Hundezucht, die Ausbildung und das Training mit den Tieren. Man erfährt zudem einiges über das Jagdwesen und die Köln umgebenden Wälder. Über das Privatleben der Kommissarin und ihres homosexuellen Kollegen hätte ich etwas mehr wissen wollen, aber die Autorin verzichtet in ihrem ersten Krimi auf derartige Ausflüge und konzentriert sich auf das Wesentliche. Dem Lesevergnügen schadet das aber nur wenig. Heike Hübscher hat einen flott zu lesenden, eindrucksvollen Krimi geschrieben. Ich war drauf und dran, die sicherlich unpräzise Überschrift „Hübscher Krimi“ zu verwenden.

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