Heike Karen Gürtler Dieser Sommer gehört noch uns

(23)

Lovelybooks Bewertung

  • 21 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 1 Leser
  • 18 Rezensionen
(0)
(10)
(10)
(2)
(1)

Inhaltsangabe zu „Dieser Sommer gehört noch uns“ von Heike Karen Gürtler

"Unsere Unterarme lagen so nah beieinander, hätten wir beide Gänsehaut bekommen, hätten sich die Spitzen unserer Haare berührt." Schon länger ist Franziska heimlich in ihren besten Freund Flo verliebt und sie schreibt alles auf, um mit der Situation zurechtzukommen. Auch ihre Sehnsucht nach einer zufälligen Berührung auf der Fahrt nach Italien. Gemeinsam mit ihren engsten Freunden verbringen sie den Sommer in einem Ferienhaus am Gardasee – es ist der letzte gemeinsame Sommer, bevor sich ihre Wege trennen werden. Mitten in der Unbeschwertheit des italienischen Sommers zieht ein Gewitter auf: Eifersucht und Zukunftsängste trüben die Urlaubsstimmung an den Abenden nach Tagen voller Sonne. In langen nachdenklichen Gesprächen über das, was war, und das, was wird, versuchen die Freunde, ihre widerstreitenden Gefühle zu verstehen.

Ein tolles, tiefgründiges Jugendbuch, welches einer wahren Geschichte entsprechen könnte.

— Bella-Anastasia
Bella-Anastasia

War okay!

— ASchmiedi
ASchmiedi

Ein Buch, das den merkwürdigen Schwebezustand zwischen Schule und Zukunft danach sehr gut einfängt

— Lainybelle
Lainybelle

Die Spannung steigt ins unermessliche und dann reißt der Faden und man bleibt als Leser unbefriedigt zurück.

— Neujahrsgirl
Neujahrsgirl

Eine angenehme Sommerlektüre, die verschiedene Jugendprobleme/-erfahrungen verdeutlicht.

— Anja_Seb
Anja_Seb

Mehr als der typische "Sommerroman" und mit einigem Tiefgang, jedoch bleiben die Charaktere etwas blass.

— m_ndovermatter
m_ndovermatter

Ein schöner und leichter Schreibstil. Passend zur Sommerlektüre. Der Inhalt dagegen eher schwer und nachdenklich.

— LubaBo
LubaBo

Sommer, Sonne, Sonnenschein? Mitnichten, denn es zeigt sich, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat.

— MelE
MelE

Stöbern in Jugendbücher

Amrita. Am Ende beginnt der Anfang

Eine tolle Fantasygeschichte aus dem Orient.

Anni-Booklove

Erwachen des Lichts

Sehr guter erster Band! Typisch Jennifer L. Armentrout...

germanbookishblog

The Make Up Girl - Im Rampenlicht

Ganz nett, hätte aber mehr erwartet.

Buechervielfalt

The Sun is also a Star.

So viel mehr, als nur ein Liebesroman. Ein Buch über das Schicksal, Diversity, Religion, Familie... Einfach etwas ganz besonderes!

hidingbehindthecurtain

Evolution (3). Die Quelle des Lebens

Erst etwas langatmig, dann aber spannend hoch zehn!

Skyline-Of-Books

Ewig - Wenn Liebe erwacht

Gelungene Dornröschen - Adaption, die ganz anders verläuft als erwartet und mich vor allem in der zweiten Hälfte richtig begeistern konnte.

ConnyKathsBooks

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein gutes, tiefgründiges Jugendbuch - frei von unrealistischen Stellen.

    Dieser Sommer gehört noch uns
    Bella-Anastasia

    Bella-Anastasia

    25. December 2016 um 21:53

    Inhalt: Franziska ist schon längerem in ihren besten Freund Flo verliebt. Sie schreibt alles auf, um mit dieser Situation zurechtzukommen. Auch, als sie sich während der Fahrt in die Ferien nach einer zufälligen Berührung mit ihm sehnt. Zusammen mit ihren Freunden verbringt Franziska zwei Wochen am Gardasee in einem Ferienhaus. Es sind die letzten gemeinsamen Ferien, bevor sich die Wege von ihnen allen trennen werden. Doch mitten in dieser unbeschwerten Zeit ziehen Wolken auf – Zukunftsängste und Eifersucht trüben die Ferien. Und die Freunde versuchen ihre widerstreitenden Gefühle zu verstehen. Meine Meinung zum Buch: Ich habe das Buch wohl nur wegen des Covers ausgewählt – das muss ich zugeben. Der Inhalt hat mich zu Beginn nicht zu hundert Prozent überzeugt, da ich dachte, dass es sich wieder um eines dieser Standardjugendbücher handelt. Aber dem war nicht so. Von der Geschichte her ist leider wirklich nicht viel herauszuholen. Dies lag aber daran, dass sie sehr bodenständig und nie unrealistisch war, was ich wiederum eigentlich sehr gut fand. Die Geschichte hätte genauso gut eine wahre sein können. Das Buch war dafür sehr tiefgründig, was die einfache Geschichte wieder wettmachte. Ich hatte während des Lesens das Gefühl, dass die Autorin sich sehr gut in Jugendliche hineinversetzen oder sich gut an ihre eigene Jugendzeit erinnern konnte. Jedenfalls erinnerten mich viele Dinge an meine eigene Zeit und ich konnte mich sehr gut mit dem Buch identifizieren. Im Buch geht es hauptsächlich um das Thema Zukunftsängste. Also um die Frage: Was passiert nach der obligatorischen Schulzeit? Deshalb spielt das Buch auch in den Ferien nach dem obligatorischen Schulabschluss der Freunde. Dieses Thema ist meiner Meinung nach ein sehr wichtiges, welches einmal angesprochen werden sollte, denn die meisten Jugendbücher setzen sich leider nicht mit diesem Thema auseinander. Meine Meinung zum Cover: Das Cover hat mich wie schon gesagt direkt angesprochen. Es vermittelt den Eindruck eines unbeschwerten Sommers, den man zusammen mit Freunden verbringt. Auch die Schriftart wurde sehr schön gewählt. Fazit: Ein tolles Jugendbuch für alle, die einmal ein realistisches, nicht kitschiges Buch lesen möchten – und eine Prise Gardasee zu sich nach Hause bringen wollen.

    Mehr
  • Ein schönes Buch für zwischendurch

    Dieser Sommer gehört noch uns
    startbeingabooklover

    startbeingabooklover

    17. April 2016 um 17:17

    Der Sommer ist für die meisten Menschen wohl die schönste Zeit des Jahres - wenn die Tage immer länger werden, die Sonne ununterbrochen scheint und man seine Freunde trifft. Genau dann werden meistens die schönsten Geschichten unseres Lebens geschrieben. Inhalt: “Dieser Sommer gehört noch uns” von Heike Karen Gürtler erzählt eine dieser Geschichten, die von sechs engen Freunden handelt und von deren Erlebnissen während ihrem letzten gemeinsamen Sommerurlaub am Gardasee berichtet. Die Jugendlichen haben ihr Abitur hinter sich und die große ungewisse Zukunft vor sich und so beschließen sie in der letzten verbleibenden Zeit, noch einmal gemeinsam etwas spannendes und schönes zu erleben. Doch so sehr die Freunde auch versuchen, ihre Zukunftsängste beiseite zu schieben und den Sommer in vollen Zügen zu genießen, klappt es nicht ganz und die Sorgen und Ängste der Freunde ziehen wie eine dunkle Wolke über ihre Köpfe hinweg. In nachdenklichen Gesprächen an den zahlreichen Sommerabenden, versuchen die Freunde ihre Ängste zu verstehen und mit ihren Gefühlen umzugehen, auch wenn sie sich dabei mit dem was war und dem was sein wird, auseinander setzten müssen. Meinung: Das Buch ist auf Grund seiner nicht all zu vielen Seiten schnell gelesen und meiner Meinung nach ein Buch, das man super auf einer Reise oder am Strand lesen kann. Die Handlung des Buches wird im Laufe der Zeit immer verstrickter und interessanter, sodass es schwierig wird, das Buch auch nur für einen Moment aus den Händen zu legen. Die sechs Charaktere in diesem Buch werden so gut umschrieben, dass man sich am Ende wünscht, selbst solche Freunde zu haben, mit denen man so viele wunderbare Sachen erleben kann. Was mir aber leider ein wenig in diesem Buch gefehlt hat, war die Tiefe und die Gefühle der Jugendlichen - natürlich wurden die Gefühle in dem Buch genannt, doch sie reichten nicht so weit, dass der Leser sie auch spüren und miterleben konnte. Fazit: Das Buch kann ich mit gutem Gewissen jedem empfehlen, der Lust auf eine kurze und schöne Geschichte über Freundschaft hat. Jeder, der eine tiefsinnige und weitgreifende Geschichte lesen möchte, die einen komplett in dem Buch versinken lässt und noch Tage nach dem Lesen nicht aus dem Kopf gehen will, wird mit diesem Buch nicht ganz zufrieden sein.

    Mehr
  • mehr erwartet

    Dieser Sommer gehört noch uns
    dieFlo

    dieFlo

    18. January 2016 um 07:38

    Wer kennt diese Erinnerung nicht - Pläne für den letzten Sommer, Vorhaben für das weitere Leben  - und dann kommt alles anders .... "Dieser Sommer gehört noch uns" erzählt die Geschichte eines letzten Sommers, die Geschichte von Chrissi, Franzi, Flo, Tobi, Sina und Pascal - alle irgendwie anders und doch nicht so, wie sie sich nach außen hin geben. Sie wollen ncoh einmal 14 Tage frei sein, träumen, genießen und doch geht es nicht. Zu viele Geheimnisse haben sie - da ist diese heimliche Liebe zu Flo und Chrissi kann es nicht sagen, da sind Sina und Pascal - das Pärchen der Clique aber das sie nur nach außen glänzen, fällt keinem auf. Das buch sollte die Veränderung zeigen, doch irgendwie fehlte mir der Zugang zu den Protagonisten, es war alles sehr melancholisch, sehr wehmütig und das empfand ich für einen Jugendroman nicht dem Cover entsprechend.  Mir fehlte es an Energie, an Leben, an dem typischen Teenager sein - ich arbeite jeden Tag mit ihnen ...  Natürlich geht es im Leben nicht immer gerade aus, natürlich gibt es Dinge, die anders laufen, das Leben schreibt seine eigenen Gesetze - das ist vielleicht der Hinweis, den die Autorin mitgeben wollte. Frei nach dem Motto: egal, was du planst, es kommt anders  Fazit:leider nur 3 Sterne @dieflo

    Mehr
  • Wehmut & Zauber der Übergangszeit

    Dieser Sommer gehört noch uns
    Lainybelle

    Lainybelle

    05. October 2015 um 21:17

    Worum geht's? Die Schulzeit ist vorbei, und der Urlaub am Gardasee ist für Franzi, Chrissi, Sina, Pascal, Tobi und Flo die vorerst letzte Zeit, die die Freunde gemeinsam verbringen können. Danach wird es sie in alle Winde zerstreuen - ob Studium oder Ausbildung, nichts wird sein wie früher. Dass da Spannungen und Zukunftsängste nicht ausbleiben, steht fest, und auch untereinander gibt es noch einige ungeklärte Gefühle... Was mich neugierig gemacht hat: Eigentlich habe mich in letzter Zeit nur wenige realistische Jugendbücher neugierig machen können. In diesem Fall war es neben dem äußeren Eindruck - ich mag den Titel und irgendwie auch das Cover in Verbindung mit der Geschichte, obwohl da ein Mädchen zu viel abgebildet ist - das Grundthema des Buches. Dieser seltsame Schwebezustand zwischen Alt und Neu, Vergangenheit und Zukunft. Bei mir ist das Abi zwar nun schon zwei Jahre her, aber auch für mich gab es in diesem Sommer wieder eine ähnliche Situation - die Übergangzeit zwischen Ausbildung und Studium. Deshalb dachte ich, es wäre ein ganz guter Zeitpunkt für dieses Buch :) Wie es mir gefallen hat: Das Buch war für mich ein etwas seltsames Phänomen - einerseits habe ich einige größere Kritikpunkte, andererseits musste ich doch immer wieder danach greifen und weiterlesen. Was ich als größten Schwachpunkt der Geschichte empfunden habe, war die Gestaltung der Figuren, vor allem in ihren Beziehungen zueinander. Dafür, dass die Sechs schon seit Jahren enge Freunde sind, kam es mir manchmal vor, als seien sie sich völlig fremd - bis zu einem gewissen Grad halte ich das für glaubwürdig, weil man eben nie alles voneinander weiß und vieles zwischen den Charakteren eben bisher nie zur Sprache kam, aber mir hat einfach das Gefühl gefehlt, dass sie tatsächlich schon viel miteinander erlebt haben. Besonders zwischen Franzi und Flo kam für mich nicht rüber, dass sie bisher beste Freunde waren. Zwar wurde jeder der sechs Jugendlichen in Grundzügen charakterisiert, Beschreibungen des Aussehens waren aber bspw. selten, und auch die Probleme, die jeder mit sich herumschleppte, sind eher angerissen als ausgestaltet. Vielleicht wäre es hier gut gewesen, ein paar Themen weniger unterzubringen und diese dafür detaillierter zu behandeln. Obwohl sich die einzelnen Stränge durch das ganze Buch zogen, gab es bei keinem eine Auflösung. Auf der einen Seite finde ich es sogar gut, dass wir als Leser nur diesen einen Sommer miterleben und uns danach von den Charakteren trennen müssen, wie sie sich auch voneinander. Auf der anderen Seite hätte ich es aber schön gefunden, wenn innerhalb dieses Sommers noch das ein oder andere Puzzleteil seinen Platz gefunden hätte - vor allem im Fall Franzi & Flo hat mir eine klare Aussprache doch sehr gefehlt, gerade vor dem Beste-Freunde-Hintergrund. Zu den klaren Pluspunkten des Buches gehören der unterhaltsame, jugendgemäße Schreibstil und die Schauplätze - ich habe richtig Lust bekommen, die Orte am Gardasee mal selbst zu sehen. Die Stimmung der Lebensphase, um die es geht, ist wirklich gut eingefangen und war wie ein roter Faden spürbar. Etwas, was mir auch sehr gut gefallen hat, waren die Auszüge aus Franzis "Schmerzprotokoll", einer Art Gefühlstagebuch, die sich mit ihrem teils poetischen Stil schön ins Buch eingefügt haben. Insgesamt habe ich mich für die 2- entschieden, da es viele gute Ansätze gab und mir das Setting und die Atmosphäre des Romans wirklich gut gefallen haben, ich mir aber bei den Figuren noch etwas mehr Tiefe und hier und da eine rundere Konfliktlösung gewünscht hätte. (Für wen) Lohnt es sich? Das Buch lohnt sich für Jugendliche, vor allem Mädchen, ab ca. 14 Jahren und idealerweise diejenigen, die gerade mit der Schule fertig geworden sind oder bald ihren Abschluss machen werden. Es fängt meiner Meinung nach die Stimmung dieser Übergangzeit sehr gut ein; Hilfestellungen oder gar Problemlösungen für die Komplikationen dieser Phase sollte man aber nicht erwarten. In einem Satz: "Dieser Sommer gehört noch uns" wiegt seine Schwächen in der Charaktergestaltung und den eher oberflächlichen Umgang mit Problemen Jugendlicher mit einer überzeugenden Atmosphäre und der lockerleichten Erzählweise größtenteils wieder auf und ist insgesamt ein schönes Debüt.

    Mehr
  • Toll geschrieben, toller Anfang, aber weniger gut Ausgearbeitet.

    Dieser Sommer gehört noch uns
    Neujahrsgirl

    Neujahrsgirl


    • 2
  • Leserunde zu "Dieser Sommer gehört noch uns" von Heike Karen Gürtler

    Dieser Sommer gehört noch uns
    katja78

    katja78

    „Unsere Unterarme lagen so nah beieinander, hätten wir beide Gänsehaut bekommen, hätten sich die Spitzen unserer Haare berührt.“ Lust auf einen schönen Sommer-Roman? Lust auf eine Geschichte, in der es rund um das Erwachsenwerden geht? Entscheidungen & emotionale Gefühle sorgen für Sommergewitter. Lest gemeinsam in einer Leserunde den Debüt-Roman von Heike Karen Gürtler und findet raus, wie Franziska mit dem Sturm umgeht, der in ihrem Herzen brodelt. Bewerbt euch jetzt für eines von 14 signierten Rezensionsexemplaren zur Leserunde. "Unsere Unterarme lagen so nah beieinander, hätten wir beide Gänsehaut bekommen, hätten sich die Spitzen unserer Haare berührt." Schon länger ist Franziska heimlich in ihren besten Freund Flo verliebt und sie schreibt alles auf, um mit der Situation zurechtzukommen. Auch ihre Sehnsucht nach einer zufälligen Berührung auf der Fahrt nach Italien. Gemeinsam mit ihren engsten Freunden verbringen sie den Sommer in einem Ferienhaus am Gardasee – es ist der letzte gemeinsame Sommer, bevor sich ihre Wege trennen werden. Mitten in der Unbeschwertheit des italienischen Sommers zieht ein Gewitter auf: Eifersucht und Zukunftsängste trüben die Urlaubsstimmung an den Abenden nach Tagen voller Sonne. In langen nachdenklichen Gesprächen über das, was war, und das, was wird, versuchen die Freunde, ihre widerstreitenden Gefühle zu verstehen. Leseprobe auf Amazon Heike Karen Gürtler, Jahrgang 1970, ist freiberufliche Grafikerin, Webdesignerin und lebt in München. Wir suchen für dieses Debüt, 14 Leser, die gerne das Buch gemeinsam in einer Leserunde lesen und sich austauschen möchten. Dafür stellt der  Verlag 15 Bücher zu Verfügung, wobei wir uns auch über einige Blogger freuen würden. Solltet ihr also bloggen, dann schreibt uns bei der Bewerbung eure Blogadresse bei. Bewerbungsfrage: Schildert und euren Eindruck zur Leseprobe Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind schon sehr gespannt auf eure Einschätzungen. Die Autorin wird die Leserunde begleiten Leser mit eigenem Buch sind gerne eingeladen, die Leserunde zu begleiten. *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt Gewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.

    Mehr
    • 140
  • Veränderungen

    Dieser Sommer gehört noch uns
    ChrischiD

    ChrischiD

    27. September 2015 um 18:01

    Gemeinsam mit ihren besten Freunden verbringt Franziska den letzten Sommer, bevor sich ihre Wege trennen, am Gardasee. Eigentlich sollte es einfache eine letzte große Party werden, doch schon bald wird klar, dass die Unbeschwertheit bereits der Vergangenheit angehört. Jeder hat mit seinen eigenen Dämonen und Ängsten zu kämpfen, die mal mehr mal weniger an die Oberfläche drängen. Es wird Zeit der Zukunft ins Auge zu blicken, um zu verstehen was gerade vor sich geht... Auf den ersten Blick könnte man meinen in „Dieser Sommer gehört noch uns“ steckt eine locker leichte Teenager-Geschichte. Doch schnell wird deutlich, dass dem nicht so ist, dass nicht immer alles harmonisch zugeht und vor allem, dass etwas viel Tiefgründigeres dahinter steckt. Jeder, der das Alter der Protagonisten bereits überschritten hat weiß um solche Situationen, hat sie so oder in ähnlicher Form selbst erlebt, weshalb man sich gut in die Charaktere hineinversetzen kann, zumindest was ihre Zukunftsängste angeht. Sicherlich ist man mitunter von manchen Verhaltensweisen weniger angetan, doch das soll nicht daran hindern die Geschichte weiter zu verfolgen. Allerdings spürt man unterschwellig eine gewisse Schwermut, welche sich schon bald auf den Leser überträgt, weshalb ein rasches Lesen nicht unbedingt möglich ist. Manche Szenen benötigen ihre Zeit, um sie sacken zu lassen, so dass man das Buch zunächst ein wenig zur Seite legen mag, um dem Inhalt Raum zu geben. Ebenso trägt die ein oder andere überraschende Wendung dazu bei, nicht vorschnell über den weiteren Verlauf des Geschehens zu urteilen. Auch wenn man etwas anderes erhält als man möglicherweise zunächst erwartet, so bringt „Dieser Sommer gehört noch uns“ etwas im Leser zum Klingen. Der Schluss erscheint nicht gänzlich befriedigend, dennoch hat man eine berührende Geschichte vor sich, die einem noch einige Zeit im Kopf bleiben wird.

    Mehr
  • ein wirklich gutes Jugendbuch

    Dieser Sommer gehört noch uns
    Manja82

    Manja82

    18. September 2015 um 14:35

    Kurzbeschreibung „Unsere Unterarme lagen so nah beieinander, hätten wir beide Gänsehaut bekommen, hätten sich die Spitzen unserer Haare berührt.“ Schon länger ist Franziska heimlich in ihren besten Freund Flo verliebt und sie schreibt alles auf, um mit der Situation zurechtzukommen. Auch ihre Sehnsucht nach einer zufälligen Berührung auf der Fahrt nach Italien. Gemeinsam mit ihren engsten Freunden verbringen sie den Sommer in einem Ferienhaus am Gardasee – es ist der letzte gemeinsame Sommer, bevor sich ihre Wege trennen werden. Mitten in der Unbeschwertheit des italienischen Sommers zieht ein Gewitter auf: Eifersucht und Zukunftsängste trüben die Urlaubsstimmung an den Abenden nach Tagen voller Sonne. In langen nachdenklichen Gesprächen über das, was war, und das, was wird, versuchen die Freunde, ihre widerstreitenden Gefühle zu verstehen. (Quelle: Thienemann Verlag) Meine Meinung Franziska ist bereits länger in ihren besten Freund Flo verliebt. Da sie nicht genau weiß wie sie damit umgehen soll schreibt sie alles auf. Auch, dass sie am liebsten eher zufällig berührt werden möchte auf der gemeinsamen Fahrt nach Italien. Mit ihren engsten Freunden zusammen verbringt sie den Sommer in einem Ferienhaus am Gardasee. Dieser Sommer ist besonders, denn es ist der letzte gemeinsame Sommer bevor sich die Wege der Freunde trennen. Doch es kommt anders, Eifersucht und Zukunftsängste trüben die Stimmung. Jeder der Freunde versucht auf seine Art die oftmals widerstrebenden Gefühle zu verstehen … Der Jugendroman „Der Sommer gehört noch uns“ stammt von der Autorin Heike Karen Gürtler. Es ist das Debüt der Autorin und ich war aufgrund des interessant und ansprechend klingenden Klappentextes sehr neugierig darauf was mich wohl erwarten würde. Franzi, die Hauptprotagonistin, hat mir wirklich gut gefallen. Der Sommer soll etwas Besonderes werden. Franzi ist ziemlich schüchtern und schon lange in Flo verliebt. Sie schreibt ein Schmerztagebuch, was ich eine interessante Idee finde. Jedoch nicht alle Handlungen von Franzi sind wirklich nachvollziehbar. Auch die anderen Protagonisten, die Freunde, haben mir gut gefallen. Ich habe sie alle gemocht und hier konnte ich Handlungen schon eher nachvollziehen. Einzig mit Flo hatte ich ein paar Probleme. Er wirkte auf mich nicht wirklich einsichtig und im Verlauf der Handlung verstärkte sich dieses Gefühl noch weiter. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und jugendlich gehalten. Man ist direkt im Geschehen drin und kommt flott durch die Seiten. Die Handlung ist typisch dem Jugendbuchgenre. Es geht darum zu entdecken wer man ist, etwas zu erleben. Es geht spannend zu, die Jugendlichen werden quasi erwachsen im Verlauf der Handlung, entwickeln sich jeder auf seine Art und Weise weiter. Allerdings die Autorin kratzt in meinen Augen nur an der Oberfläche. In manchen Situationen hätte ein wenig mehr Tiefe gut getan. Die Schauplätze des Buches sind von der Autorin sehr anschaulich beschrieben und man kann sie sich als Leser vorstellen. Das Ende bringt auf viele Dinge Antworten. Es bleibt aber leider auch vieles offen, was ich doch schade fand. Es bleibt dem Leser selbst überlassen wie es weitergehen könnte. Fazit Kurz gesagt ist „Dieser Sommer gehört noch uns“ von Heike Karen Gürtler ein sehr gutes Debüt der Autorin Die authentisch beschriebenen Charaktere, der flüssig lesbare jugendlich leichte Stil der Autorin und eine Handlung, die an sich spannend ist aber zu wenig Tiefe besitzt, haben mich hier dennoch sehr gut unterhalten. Durchaus lesenswert!

    Mehr
  • Gelungener Jugendroman.

    Dieser Sommer gehört noch uns
    Line1984

    Line1984

    29. August 2015 um 06:49

    Meine Meinung: Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall aufmerksam geworden, das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen. Ich hatte das Glück und durfte dieses Buch in einer Leserunde auf LovelyBooks lesen. Man beginnt mit dem lesen und ist sofort mitten im Geschehen. Das Buch beginnt mit einem spannenden Prolog und sorgt so für zusätzliche Spannung. Die Thematik fand ich gleich zu beginn richtig klasse, der letzte Sommer vor dem Schritt zum Erwachsen werden oder vielmehr der letzte Sommer bevor einige Veränderungen anstehen. Die Hauptprotagonistin Franzi verbringt den Sommer mit ihrer besten Freundin Chrissie und vier weiteren Freunden am Gardasee. Dort leben sie in dem Ferienhaus von Chrissies Eltern. Dies hat die Autorin einfach wundervoll beschrieben, die Landschaft und die sommerliche Atmosphäre sind ein Traum. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig, so konnte ich dieses Buch in einem Zug auslesen. Erzählt wird die Story aus Franzis Sicht, das ermöglichte mir einen Recht guten Überblick über Franzis Gedanken und Gefühle. Die Protagonisten sind authentisch beschrieben. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzten und habe mit ihnen gefiebert und gezittert. An sich ein wunderbares Jugendbuch welches mich auch richtig gut unterhalten konnte, dennoch gibt einen kleinen Kritikpunkt, ich hätte mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Im allgemeinen belieben die Charaktere im Buch oberflächlich. Auch hätte ich mir gewünscht das die Autorin auf die einzelnen Charaktere etwas mehr eingeht, sie mehr beschreibt und ihnen so Tiefe verleiht. Die Handlung ist fesselnd und auch spannend. Und sorgte dafür das ich dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte. Das Ende beantwortet einige Fragen, wirft aber auch noch neue auf, somit bleibt einiges der Phantasie überlassen. Zusammenfassend gesagt ist Dieser Sommer gehört noch uns ein durchaus gelungenes Jugendbuch welches mich gut unterhalten konnte. Trotz kleiner Schwächen hat mir dieses Buch gefallen. Fazit: Mit Dieser Sommer gehört noch uns ist der Autorin ein sommerliches Jugendbuch gelungen welches mich an die Seiten fesselte und gut unterhalten konnte. Von mir bekommt dieses Buch 4 Sterne! Rezension by Lines Bücherwelt: http://linejasmin.blogspot.de/

    Mehr
  • Ein Sommer in dem sich die Freunde endlich mal richtig kennen lernen

    Dieser Sommer gehört noch uns
    LubaBo

    LubaBo

    25. August 2015 um 13:44

    Ein Sommer in dem sich die Freunde endlich mal richtig kennen lernen   Inhalt: Durch einen zwischen Fall wird Franziska ihrer Liebe zu ihrem besten Freund Flo bewusst. Um mit ihren Gefühlen besser umgehen zu können schreibt Franzi alles auf, so wie auch ihre Sehnsucht von Flo zufällig berührt zu werden, auf der Fahrt nach Italien, wo sie gemeinsam mit ihren Freunden den Sommer in einem Ferienhaus am Gardasee verbringen wird. Es wird der letzte gemeinsame Sommer für die Freunde, bevor sie alle getrennte Wege gehen werden. Leider trüben Eifersucht und Zukunftsängste die Urlaubsstimmung. Meine Meinung: Das Buch ließ sich wunderbar flüssig und schnell weg lesen, es war ein angenehmes Lesegefühl. Ich mochte den Schreibstil der Autorin ziemlich gerne, er war sehr leicht und passte somit wunderbar zu dem sommerlichen Thema des Buches. Die Autorin hat nicht nur die verschiedenen, mediterranen Orte wunderschön beschrieben, Sie hat es außerdem noch geschafft eine wunderbares Feeling mitzugeben, sodass man das Gefühl bekam selbst auch dort anwesend zu sein, das Meer riechen zu können wehrend man Sand zwischen den Zehen spürt. Auch das Schmerztagebuch, welches Franzi geführt hat, fand ich echt gelungen. Für mich so eine Art Brainstorming Ihrer Gefühle und Erlebnisse, zusammengefasst in einem Gedicht. Leider konnte ich die Charakter auch bis zum Schluss hin nicht richtig einschätzen bzw. verstehen (außer Tobi). ACHTUNG enthält ab hier Andeutungen zum Verlauf der Story – SPOILER Obwohl Franzi der Hauptcharakter in dieser Geschichte ist, konnte ich oft ihr handeln nicht nachvollziehen, weil es meistens an glaubhafter und nachvollziehbarer Begründung ihrer Seitz gefehlt hat. Zum Ende hin hat sie auch meiner Meinung nach keine Entwicklung durchgemacht. Sie hat sich ihren Ängsten nicht gestellt und auch gewisse Personen nicht mit Ihren Gefühlen konfrontiert. Bei Flo hatte ich echt noch bis zum Ende hin die Hoffnung, dass er noch einen Wendung der Geschichte gibt, damit er am Ende doch nicht so ein Arsch ist. Aber leider hat uns die Autorin nicht den Gefallen getan. Alles womit sich Flo am Ende noch Entschuldigt hat, hat ihn mir in meinen Augen zu einem noch schlechteren Menschen gemacht. An Franzis Stelle würde ich nicht mehr mit ihm befreundet sein wollen, denn Freunde tun so etwas nicht, und wenn es doch passiert mit mehr Anstand. Aber Franzi allein zu lassen und dann nicht darüber reden geht gar nicht. Auch wenn andere Freunde ein Problem haben hält er sich da komplett raus, anstatt mit demjenigen darüber zu reden. Sein Verhalten hat mir einiges am Buch kaputt gemacht. Schade. Chrissi mochte ich leider auch nicht, obwohl sie Franzi eine gute Freundin ist. Chrissi hat eine Menge Probleme, dadurch hat sie auch meiner Meinung nach auch so einen schwierigen Charakter. Das hat die Autorin eigentlich ganz gut rüber gebracht. Durch diese Probleme hat Chrissi leider manchmal so kosmische Ausfälle und stellt dann ihr Bedürfnis über den ihrer Freunde; was sie in meinen Augen sehr unsympathisch macht. Tobi ist mir von den Freunden am Sympathischsten. Er macht auch zum Ende des Buches eine Entwicklung durch. Tja und auch bei Pascal und Sina ist nicht alles so wie es zunächst scheint. Auch die beiden werden in dem Sommer so ihre Probleme haben; wobei ich bei der Entwicklung von Sina eher gemischte Gefühle habe. Einerseits kann ich ihre Sehnsucht nach mehr verstehen, aber andererseits muss sie dann auch den Tatsachen ins Auge blicken und sehen dass sie nicht nur mehr sondern auch was anders haben will, als dass was sie hat. Die Entwicklung und die Entscheidung jedes einzelnen Charakters bleibt bis zum Ende hin offen. ENDE SPOILER Auf dem Buchrücken steht „In langen nachdenklichen Gesprächen über das, was war, und das, was wird, versuchen die Freunde, ihre widerstreitenden Gefühle zu verstehen.“. Tja hört sich erst mal ganz gut an, aber dem war leider nicht so. Es wurde nicht mal über die Hälfte der entstandenen Probleme zwischen den Freunden Diskutiert, sondern zum Teil einfach zwischen den Beteiligten geschwiegen. Ich bin ganzschön enttäuscht vom Ende. Ich hatte das Gefühl, dass da noch so ca. zwei Kapitel fehlen würden. Es fühlte sich an wie das Ende eines ersten Bandes. Meiner Meinung nach gab es Probleme im Freundeskreis, welche noch Diskussionspotential hatten. Das Buch fing echt gut an, wurde aber leider zum Ende hin immer schwächer. Ich hoffe ja so sehr, dass es eine Fortsetzung gibt, weil ich den Schreibstil mochte und gerne ein richtiges Ende für die sechs Freunde haben würde. Fazit: Leider kann ich das Buch nicht weiter empfehlen, da mir schlichtweg das Ende in dem Buch fehlt. Es wurden so viele Probleme der Freunde angeschnitten, für die es aber leider auch bis zum Ende des Buches meiner Meinung nach keine zufrieden Stellende Lösung gab. Die Entscheidungen der Protagonisten wurden am Ende des Buches in der Schwebe gehalten. Ich hoffe die Autorin schreibt noch ein weiteres Buch über die Freunde, ansonsten lässt sie da einige Leser hängen, die gerne wüsten wie es mit den sechs Freunden weiter geht. Schade dass ich das Buch momentan nicht weiter empfehlen kann, denn die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil und würden am Ende des Buches nicht so viele unbeantwortete Fragen sein, wäre meine Beurteilung des Buches bestimmt viel Positiver.

    Mehr
  • Dieser Sommer gehört noch uns

    Dieser Sommer gehört noch uns
    Tiffi20001

    Tiffi20001

    23. August 2015 um 18:59

    Klappentext: "Unsere Unterarme lagen so nah beieinander, hätten wir beide Gänsehaut bekommen, hätten sich die Spitzen unserer Haare berührt." Schon länger ist Franziska heimlich in ihren besten Freund Flo verliebt und sie schreibt alles auf, um mit der Situation zurechtzukommen. Auch ihre Sehnsucht nach einer zufälligen Berührung auf der Fahrt nach Italien. Gemeinsam mit ihren engsten Freunden verbringen sie den Sommer in einem Ferienhaus am Gardasee – es ist der letzte gemeinsame Sommer, bevor sich ihre Wege trennen werden. Mitten in der Unbeschwertheit des italienischen Sommers zieht ein Gewitter auf: Eifersucht und Zukunftsängste trüben die Urlaubsstimmung an den Abenden nach Tagen voller Sonne. In langen nachdenklichen Gesprächen über das, was war, und das, was wird, versuchen die Freunde, ihre widerstreitenden Gefühle zu verstehen. Buchgestaltung: Das Cover zeigt neben dem Titel „Dieser Sommer gehört noch uns“ ein Foto von vier Mädchen und einem Jungen und ist überwiegend in hellen Orangetönen gehalten worden. Das Cover finde ich an sich sehr gelungen, da die Farbgestaltung die Stimmung des Buches sehr gut einfängt und mich sofort neugierig gemacht hat. Der Titel gefällt mir ebenfalls sehr, da er gut zum Buch passt und ich auch den Kontrast zum Hintergrund sehr schön finde. Das Foto allerdings ist meiner Ansicht nach nicht passend, da das Buch von drei Jungen und drei Mädchen handelt und ich mir gewünscht hätte, dass dies auch auf dem Buchcover deutlich wird, sodass beim Betrachten des Buches sofort einen Einblick in das Buchgeschehen bekommen hätte. Den Klappentext dagegen ist auf den Buchinhalt abgestimmt und gibt einen Hinweis auf die Buchhandlung. Insgesamt gesehen eine durchaus gelungene Buchgestaltung, die neugierig macht. Eigene Meinung: Die Buchhandlung beginnt schnell, sodass es mir sehr leicht gefallen ist, in das Buch hineinzukommen und das Buchgeschehen nachzuvollziehen. Ich finde auch die Grundidee des Buches, sechs Freunde, die ihren letzten gemeinsamen Sommer miteinander verbringen, sehr gelungen und auch in großen Teilen sehr gut umgesetzt. Mir hat dabei gefallen, dass es nicht nur um Sommergefühle ging, sondern die einzelnen Figuren auch alle individuelle Probleme und Zukunftsängste hatten, die während des Buches thematisiert und z.T. gelöst wurden. Leider war mir aber das Ende viel zu offen und sehr viele Fragen, die das Buch aufgeworfen hat, wurde meiner Meinung nach nicht beantwortet, was ich persönlich leider gar nicht mag. Die Figuren des Buches waren mir eigentlich alle sympathisch und ich konnte ihre Lage durchaus nachvollziehen, dennoch hätte ich mir noch mehr Einblick in ihre Gefühlswelt gewünscht und mehr zu ihren Hintergründen erfahren. Bei der Hauptprotagonistin Franzi hat mir vor allem ihr „Schmerzprotokoll“ sehr gefallen, da man dadurch einen guten Einblick in ihre Emotionen und Gedanken bekommen hat. Ich hätte mir aber auch bei ihr in einigen Situationen ein anderes Verhalten gewünscht. Die Sprache des Buches dagegen konnte mich völlig überzeugen, das Buch liest sich sehr flüssig und es hat mir dadurch beim Lesen Spaß gemacht. Vor allem die tolle Landschaftsbeschreibungen und die Schilderungen der italienischen Städte konnten mich dabei begeistern und haben wirkliches Sommer-Feeling aufkommen lassen. Fazit: Ein schöner Jugendroman mit tollen Landschaftsbeschreibungen und durchaus sympathischen Protagonisten, bei denen ich mir aber noch mehr Einblick in ihre Gefühle gewünscht hätte und einem für mich persönlich etwas zu offenen Ende, dass ich aber als Sommer-Lektüre durchaus empfehlen kann. Autor: Heike Karen Gürtler, Jahrgang 1970, ist freiberufliche Grafikerin und lebt in München. Allgemeine Infos: Titel: Dieser Sommer gehört noch uns Autor: Heike Karen Gürtler Verlag: Thienemann Verlag Seitenzahl: 256 Preis: 14,99 EUR ISBN: 978-3522202176

    Mehr
  • Der Sommer des Erwachsenwerdens

    Dieser Sommer gehört noch uns
    Simi159

    Simi159

    22. August 2015 um 18:01

    "Dieser  Sommer gehört noch uns" ist eine Geschichte über den letzten Sommer nach der Schulzeit, über das Erwachsen werden und Freundschaft.  Chrissi fährt mir ihren Freunden, Franziska, Flo, Tobi, Sina und Paskal in das Ferienhaus ihrer Eltern am Gardasee. Dort wollen sie noch 14 unbeschwerte Tage verbringen, bevor für jeden von ihnen  der Ernst des Lebens richtig losgeht.  Doch so idyllisch wie es auf den ersten Blick scheint, ist es nicht. Franziska ist schon seit Jahren heimlich in Flo verliebt. Sina und Pascal sind ein Paar und doch nur nach außen hin glücklich. Chrissi hat eine Borderline und kann Nähe nur sehr schwer ertragen. Und Tobi, der versteckt sich hinter seinen Büchern und liest und liest und liest.  Als Leser spürt man diese  Veränderung, die in der Luft sind. Eine Art melancholische Stimmung scheint die ganze Geschichte zu begleiten, denn wie eine Ahnung/Nebel ist das Neue/Andere schon in Sicht.  Das ist auch schon Alles,  man spürt die Melancholie, doch mehr erfährt man leider nicht. Vieles bleicbt ungesagt, unklar, und vor allem die Personen bleiben leider etwas blass.  Franzi und Flo kommen sich näher, werden aber kein Paar. Warum? Chrissi ritz sich Warum? Sina hat einen heimlichen, dann nicht mehr ganz so heimlichen Verehrer. Sie will nichts von ihm, genießt dennoch seine SMS. Warum? Schade...aber vielleicht ist das in dieser Geschichte, wie im wahren Leben. Es wird nie alles gesagt, vieles bleibt unklar und erst, meist Jahrzehnte, später wird einem bewußt, dass mit etwas mehr Kommunikation manches nur halb so schwer und schlimm gewesen wäre.  Alles in allem ist "Dieser Sommer gehört noch uns" eine angenehm zu lesende und unterhaltsame Lektüre für Zwischendurch. Mehr leider nicht.  Von mir gibt es dafür 3 STERNE.

    Mehr
  • Der letzte Urlaub in der Clique

    Dieser Sommer gehört noch uns
    Anja_Seb

    Anja_Seb

    21. August 2015 um 11:23

    Die Rezension * * * * gelesen und rezensiert von Anja Sebastian Das Buch "Dieser Sommer gehört noch uns" von Heike Karen Gürtler ist ein tolles Jugendbuch, dass sich durch ihren leichten und doch sehr bildhaften Schreibstil sehr flüssig lesen lässt, was einen geradezu durch das Buch fliegen lässt. Die Protagonistin Franzi erzählt hier aus ihrer Sicht und lässt uns mit zusätzlichen Tagebucheinträgen an ihrer Reise und ihren Gedanken teilhaben, was sie von Anfang an sympathisch macht. Sie wirkt sehr liebevoll und schüchtern zugleich und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Die anderen Charaktere kann ich leider nur wenig beurteilen, da mir diese persönlich zu kurz kamen und somit nur ansatzweise im Mittelpunkt standen, als ihre "Probleme" ein wenig verdeutlicht wurden. Und auch wenn sie realistisch wirken, hätte es hier noch mehr Potential gegeben. Es ist eine typische Jugendreise mit unterschiedlichen Ereignissen, die aber von allem etwas beinhaltet. Hier geht es um verschiedene Probleme und Situationen, mit denen man in diesem Alter konfrontiert wird und mit denen jeder seine Erfahrungen machen muss. Fazit: Ein wenig zwiegespalten, musste ich meine Eindrücke erst mal sacken lassen, bis ich diese Rezension vervollständigt hatte. Es bleiben zwar viele Fragen offen, auch wenn das Ende doch irgendwie zu diesem Urlaub passt, an dem die Jugendlichen einem Wendepunkt ihn ihrem Leben gegenüberstehen und dann ihre eigenen Wege gehen.

    Mehr
  • Zu oberflächlich

    Dieser Sommer gehört noch uns
    Anneblogt

    Anneblogt

    20. August 2015 um 20:03

    Inhalt: Gemeinsam mit ihren fünft engsten Freunden verbringt Franzi den Sommer am Gardasee-den letzten Sommer, denn nach den gemeinsam verbrachten Tagen trennen sich ihre Wege. Unter ihnen: Chrissi, Franzis beste Freundin, die nicht nur ein großes Geheimnis mit sich rumträgt und ganz andere Seiten von sich zeigt, und Flo, Franzis heimlicher Liebe. Franzi hofft, dass sie sich in Italien näher kommen, was anfangs auch der Fall zu sein scheint. Doch immer mehr kippt die Stimmung und die Freunde finden sich in einem Meer aus gegensätzlichen Gefühlen wieder… Meine Meinung: Auf „Dieser Sommer gehört noch uns“ habe ich mich sehr gefreut, als ich es bei der Leserunde gewonnen habe. Den bildlichen, fast poetischen Schreibstil aus der Leseprobe findet man im gesamten Buch wieder, sodass das Lesen sehr angenehm und leicht ist. Besonders in Franzis Art Tagebuch konnte sie mich sehr überzeugen. Trotzdem bringt die Autorin auch die nötige jugendliche Frische mit rein, es liest sich wirklich, als würde Franzi alles aus ihrer Sicht erzählen. Dennoch viel es mir mehr als schwer, mich mit ihr zu identifizieren, denn bei den Charakteren fängt aus meiner Sicht das größte Problem dieses Buches an: Die Oberflächlichkeit. Es werden viele Themen angeschnitten, die (nicht nur) Heranwachsende interessieren, das ein oder andere Problem hat einen selbst schon betroffen, dass man eigentlich sehr mit der Geschichte mitfiebern oder mitleiden kann. Denn der Sommer ist nicht nur von Freude geprägt, sondern viel mehr von Trübsal, von den Fragen nach dem Später geprägt. Leider bliebt aber alles viel zu sehr an der Oberfläche, so nach dem Motto: Okay, mal kurz erwähnt und dann wieder abgehakt. Von jedem der sechs Freunde wird ein erhebliches Problem angeschnitten, anhand dessen man diesen nun näher kennenlernen soll, denn nur zu diesem Zeitpunkt sind sie wirklich präsent, treten ins Rampenlicht. Dumm nur, dass dann so kurzweilig beschreiben wird, dass man kaum einen Einblick erhält, man sich nicht in die Charaktere reinversetzen kann. Bei keinem der Sechs würde ich sagen, ich kenne den Protagonist, geschweige denn ich könnte seine Handlungen nachvollziehen. Am Extremsten ist das für mich an Chrissis und Flos Beispiel. Die beiden, als beste Freundin und große Liebe von Franzi, sollten doch wohl am ausgeprägtesten charakterisiert werden-sollte man meinen. Das hat mich echt geärgert, denn ansonsten ist das Buch ein wirklich schönes, stimmiges Sommerbuch! Vor allem die Kulisse fand ich nämlich ausgezeichnet gewählt, Heike Karen Gürtler hat den Gardasee und Umgebung klasse beschreiben und ich hätte selbst gerne am Steg gelegen oder gar mein Glück beim Surfen versucht. Auch der Stimmungsumschlag gleich zu Anfang, kurz nach der Ankunft, wurde gut beschreiben. Man hat die angespannte Atmosphäre förmlich greifen können und ich zumindest habe bis zum Ende gespannt gelesen, wie es für jeden zu guter Letzt ausgeht-was man leider nicht wirklich erfährt. Zwar spiegelt das irgendwie gut das Leben wieder, denn meist lösen sich Probleme (leider) nicht so schnell und manchmal sind wir uns erst Jahre später bewusst, wie uns bestimmte Ereignisse beeinflusst haben und wie sie uns verändert haben. Hier hätte ich aber einen Epilog richtig schön gefunden, er hätte die Geschichte abgerundet und sie für mich irgendwie versöhnlicher gestimmt. So bleibt für mich eher ein melancholischer Nachklang zurück-ich hätte gerne gewusst, ob es den Charakteren später besser ergeht, wie sie auf diesen letzten gemeinsamen Sommer zurückblicken. Fazit: Ein Sommerbuch mit definitiv ernstem Anklang, das teilweise schon fast zu bedrückend war. Leider war es aber viel zu kurzweilig, um die vielen angesprochenen Probleme abzuhandeln. Deshalb gibt es von mir eine nicht ganz so überzeugte Leseempfehlung, da es meiner Meinung nach Sommerbücher gibt, die sich mit diesen Themen deutlich besser auseinandersetzen-aber es gibt bestimmt auch Leser, denen gerade diese Kurzweiligkeit zutut. Von mir gibt es jedenfalls 3 von 5 Herzen.

    Mehr
  • Mehr als ein typischer "Sommerroman"

    Dieser Sommer gehört noch uns
    m_ndovermatter

    m_ndovermatter

    19. August 2015 um 19:03

    Inhalt:"Unsere Unterarme lagen so nah beieinander, hätten wir beide Gänsehaut bekommen, hätten sich die Spitzen unserer Haare berührt." Schon länger ist Franziska heimlich in ihren besten Freund Flo verliebt und sie schreibt alles auf, um mit der Situation zurechtzukommen. Auch ihre Sehnsucht nach einer zufälligen Berührung auf der Fahrt nach Italien. Gemeinsam mit ihren engsten Freunden verbringen sie den Sommer in einem Ferienhaus am Gardasee – es ist der letzte gemeinsame Sommer, bevor sich ihre Wege trennen werden. Mitten in der Unbeschwertheit des italienischen Sommers zieht ein Gewitter auf: Eifersucht und Zukunftsängste trüben die Urlaubsstimmung an den Abenden nach Tagen voller Sonne. In langen nachdenklichen Gesprächen über das, was war, und das, was wird, versuchen die Freunde, ihre widerstreitenden Gefühle zu verstehen." -Quelle: Verlag Schreibstil: Der Schreibstil von Heike Karen Gürtler lässt sich passend für ein Jugendbuch leicht und flüssig lesen. Dadurch dass er zusätzlich auch sehr bildhaft und manchmal fast ein wenig poetisch ist, kann man sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen und sich vor allem auch die schöne Landschaft des Gardasees sehr gut vorstellen. Durch kurze, aber sehr originelle "Tagebucheinträge" (genauer darauf einzugehen würde zu viel verraten), die durch kleine gelungene Gedichte abgerundet werden, lernt man die Ich-Erzählerin Franzi besser kennen. Allgemein hat der Schreibstil der Autorin dafür gesorgt, dass die Seiten geradezu dahingeflogen sind. Charaktere: Franzi war mir als Protagonistin von Anfang an sympathisch, sie hat eine zurückhaltende liebevolle Art, die mir allerdings manchmal etwas zu zögerlich war. Trotzdem konnte ich ihre Gefühle und Handlungsweise gut nachvollziehen. Über die anderen Charaktere kann ich leider nicht zu viel sagen ohne einen Großteil der Handlung vorwegzunehmen. Jeder von ihnen hat seine ganz eigenen Probleme, auf die jedoch meiner Meinung nach teilweise etwas zu wenig eingegangen wurde.  So bleiben die Hintergründe und auch die Figuren allgemein ein wenig blass, wenn sie auch sehr realistisch wirken. Handlung: Zur Handlung möchte ich nicht zu viel verraten. Sie war nicht ganz so ereignisreich wie ich es mir erwartet hatte, die klassische Liebesgechichte, wie man sie in so vielen Sommerroman findet fehlt bzw. steht nicht im Mittelpunkt und die Ereignisse nehmen nur langsam ihren Lauf. Stattdessen spricht das Buch viele typische Probleme an, die Jugendliche/Fast-Erwachsene in diesem Alter haben, jedoch ohne das Buch damit zu überladen.  Das Ende lässt vieles offen, was aber meiner Meinung nach sehr gut zum Roman und dem "Feeling" das er vermittelt passt. Fazit: Ein durchaus gelungenes Buch, das mehr ist als der typische "Sommerroman" und mit etwas Tiefgang aufwartet, dessen Charaktere jedoch leider ein wenig blass blieben. Trotzdem vermittelt "Dieser Sommer gehört noch uns" ein leicht melancholisches Sommer- und Urlaubsfeeling und punktet auch durch den leicht poetischen schönen Schreibstil.

    Mehr
  • weitere