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Heike_Koschyk

vor 6 Jahren

Wer hat Lust, mir auf eine Reise ins 18. Jahrhundert zu folgen? In eine Zeit, in der Aberglaube und Alchemie dasselbe zu sein schienen, bis ein Medizinstudent mit wissenschaftlichen Forschungen Licht ins Dunkel brachte und Hahnemann seine Homöopathie ersann. Eine Zeit, in der man Wahnsinnige in Ketten hielt, Experimente auch an Menschen durchführte und wahre Liebe gesellschaftlichen Konventionen opferte.

Die Leserunde startet am 10. Dezember.
Der Aufbau-Verlag hat freundlicherweise einige Freiexemplare zur Verfügung stellt. Diese werden unter denjenigen verlost, die sich bis zum 7. Dezember (12 Uhr mittags) anmelden.

Mehr Infos zur Autorin: www.heike-koschyk.de
Der Trailer zum Buch: https://www.youtube.com/watch?v=GzS1oIHAYMI
Die Buchpremiere wurde am 27. Oktober von LovelyBooks live übertragen: http://www.lovelybooks.de/lesung/heike-koschyk/

Ich freue mich sehr auf Euch und hoffe auf rege Beteiligung!


Zum Klappentext:
Jena, 1780: Der junge Medizinstudent Christoph Wilhelm Hufeland wird Zeuge, wie ein Kommilitone von einem Degenstoß niedergestreckt wird. Als die Leiche unter mysteriösen Umständen spurlos verschwindet, versucht er gemeinsam mit Helene, der Schwester des Toten, dieses Rätsel zu ergründen. Sie kommen einer blutigen Verschwörung auf die Spur – es geht um ein allmächtiges Heilmittel, skrupellose Menschenversuche an jungen Mädchen und die düsteren Machenschaften einer Freimaurerloge. Begleitet von Samuel Hahnemann, der seine Heilkunst der Homöopathie erst vollendet sieht, wenn er Gewissheit über eine letzte Frage gewinnt, begeben sie sich auf die Fährte einer geheimnisvollen Rezeptur, die ewiges Leben verheißt.

Autor: Heike Koschyk
Buch: Die Alchemie der Nacht

Heike_Koschyk

vor 6 Jahren

Warum ich diesen Roman schrieb:

Ich werde oft gefragt, wie ich auf die Idee kam, diesen Roman zu schreiben. Wer mich kennt, weiß, dass ich Homöopathin bin und andere in dieser Methode ausgebildet habe.
Dabei ist mir aufgefallen, dass die Homöopathie entweder auf totale Begeisterung oder extreme Ablehnung stößt. Ich gebe zu: Das stört es mich, denn das Leben wie auch die medizinische Wissenschaft bestehen nicht nur aus schwarz und weiß.
Um Hufeland aus dem Roman zu zitieren: „Ist es nicht Gott selbst, der die Vielfalt in seiner großen Natur unter Beweis stellt? Und war es nicht jene Ausschliesslichkeit, die die Menschen über Jahrhunderte am eigenständigen Denken hinderte?“

Im ewigen Streit um die einzig wahre Heilmethode scheint die Uhr stehengeblieben; was Hufeland vor beinahe zweihundert Jahren sagte, gilt auch heute noch. In der Vielfalt medizinischer Therapierichtungen fühlen sich Patienten ausgeliefert, von konkurrierenden Meinungen verunsichert und in ihrem Wunsch nach unparteiischer Beratung alleine gelassen. Warum ist es so schwer, sich auf dem Weg zum selben Ziel zu einen, warum liefern sich auch heute noch so viele Homöopathen und Schulmediziner erbitterte Gefechte?
Eine Frage, die mich immer wieder beschäftigt.
Würde man diesen uralten Streit besser verstehen, wenn man eine Reise in jene Zeit machte, als der Konflikt zwischen Homöopathie und Schulmedizin begann? Eine Reise, die die Welt zeigt, wie sie damals war, mit allen Ängsten, Vorstellungen und Sichtweisen? Würde man den ewig gärenden Streit mit anderen Augen sehen?
Dieser Gedanke packte mich und ließ mich nicht mehr los, bis ich endlich selbst diese Reise antrat.
Dabei traf ich auf Alchemisten und Scharlatane, auf ungewöhnliche Rezepte zur Herstellung von Marzipan, die Geschichte der Lesekonditoreien und auf menschenunwürdige Zustände in Irrenhäusern. Und damit auch die Liebe nicht zu kurz kommt, erfand ich die Protagonistin Helene, eine Alchemistentochter aus Königsberg, die sich auf der Suche nach ihrem unter mysteriösen Umständen verschwundenen Bruder nach Jena begibt. Der Stadt, in der Hufeland sein Medizinstudium begann.

Und so entstand die Geschichte.

aleue

vor 6 Jahren

Bewerbung

Liebe Heike!

Ich würde gerne bei Deiner Leserunde mitmachen, auch wenn ich das Buch schon kenne, würde ich mich sehr darüber freuen, hier mit anderen begeisterten Leserinnen und Lesern zu diskutieren.

Viele Grüße


Alf

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Arwen10

vor 6 Jahren

Leseabschnitt 4: Seiten: 297 - 403
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Die Ereignisse überschlagen sich. Albert Steinhäuser kann einem nur leid tun. Und wie es aussieht wird aus Helene und Hufeland ein Paar. Weiterhin sehr spannend und interessant.

Arwen10

vor 6 Jahren

Leseabschnitt 4: Seiten: 297 - 403
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Wow, Johann Vogt hat auf Hufeland eingestochen ! Wahrscheinlich weil der das bekommen hat, was Helene ihm nie gegeben hat. Oder doch aus anderen Gründen ? Jetzt bin ich sehr gespannt, wie alles ausgeht !
Sehr interessant, die Anfänge der Homöopathie mitzubekommen !

Arwen10

vor 6 Jahren

Leseabschnitt 4: Seiten: 297 - 403
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Aus Helene und Hufeland wird erstmal kein Paar der Kinder wegen...
Wirklich schlimme Rituale, die diese Vereinigung da hatte. Sind die überliefert oder erfunden ?

Arwen10

vor 6 Jahren

Leseabschnitt 5: Seiten 404 - Ende

Sehr schönes Ende und sehr interessante Einblicke in das wahre Leben von Hahnemann und Hufeland

Heike_Koschyk

vor 6 Jahren

Leseabschnitt 4: Seiten: 297 - 403
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Arwen10 schreibt:
Wirklich schlimme Rituale, die diese Vereinigung da hatte. Sind die überliefert oder erfunden ?

Ja, diese Art Rituale sind authentisch und mit historischen Quellen belegt. Das Schlimme: Sie gibt es zum Teil auch heute noch. Manche Anhänger hermetischer Riten feiern die sogenannte "Sexualmagie" als Weg zur Erreichung höchster Macht.

Themistokeles

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit

Auch von mir nochmal herzlichen Dank für das Buch und die interessante Leserunde. Und da ich ehrlich lange überlegen musste, wie ich meine Meinung zu diesem Buch in Worte fassen kann, hier jetzt endlich auch noch meine Rezension:

http://www.lovelybooks.de/autor/Heike-Koschyk/Die-Alchemie-der-Nacht-619847009-w/rezension-878167980/

Heike_Koschyk

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit
@Themistokeles

Ich freue mich sehr über diese wunderbare und sehr schön geschriebene Rezension! Auch Dir ganz herzlichen Dank für's Mitlesen.

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