Heike Marion Koenig Der Gang der Welten

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Inhaltsangabe zu „Der Gang der Welten“ von Heike Marion Koenig

Für alle Freunde von Parallelwelt-Abenteuern ist „Der Gang der Welten“ eine Empfehlung wert.

— Frank1
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  • Vom 19. Jh. ins Mittelalter

    Der Gang der Welten

    Frank1

    27. December 2015 um 13:34

    Klappentext: Als die 14-jährige Leni mit ihrer Familie Hals über Kopf aufs Land zieht, beschäftigt sie nur eine Frage: Was hat ihren Vater, den angesehenen Wissenschaftler Amandus Wallorin, dazu veranlasst, seine Stelle am Medaner Forschungslaboratorium aufzugeben? Auf der Suche nach einer Antwort entdecken Leni und ihr Bruder Alwin in dem neuen Zuhause eine verborgene Kammer, in der sich Fremde aufhalten. Was die Männer tun und wie sie dorthin gelangen konnten, ist ihnen ein Rätsel. Kurz darauf trifft Leni auf den geheimnisvollen Thiron. Er bittet das Mädchen, ein seltsames Chronometer für ihn aufzubewahren. Leni ist fasziniert von dem hübschen Jungen und ahnt nicht, dass die merkwürdigen Ereignisse mit ihm zusammenhängen, denn sein Chronometer ist der Schlüssel zum Gang der Welten. Rezension: Nachdem die 14-jährige Leni und ihr nur wenig älterer Bruder Alwin einen geheimen Gang entdeckt haben, wollen sie diesen natürlich auch erforschen. Doch zunächst kommen sie nicht weit. Als kurz darauf das Gehöft der Familie von Unbekannte angegriffen wird, können sie sich jedoch zusammen mit ihrer kleinen Schwester Frida in den Gang retten – und finden einen anderen Ausgang. Doch welche Rolle spielt Thiron, in den Leni verliebt ist, dem ihr Bruder aber mit zunehmenden Misstrauen begegnet, bei der ganzen Geschichte? Dass er in die Ereignisse verwickelt ist, kann selbst Leni nicht bestreiten. Fantasy-Geschichten, in denen Bewohner unserer Welt ein Tor in eine andere finden, sind bekanntlich keine Seltenheit. Meist handeln diese jedoch etwa zu der Zeit, in der das Buch erschienen ist. Genau in diesem Punkt stellt dieses Buch eine Ausnahme dar, denn es handelt in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Entsprechend anders sind auch noch das Rollenverständnis und die Kleidung der Heldin Leni. In mancher Hinsicht wirkt sie für ein Mädchen aus dieser Epoche allerdings fast schon etwas zu selbstbewusst und selbstständig. Die Autorin erschafft in diesem Buch eine interessante magische Welt. Dass es bei der Beschreibung unserer Welt des 19. Jahrhunderts zu historischen Ungenauigkeiten kommt, kann man in diesem Kontext wohl tolerieren. Weniger gut gelungen finde ich das Finale. Auch wenn die relevanten Fragen aufgeklärt werden, kommt das Ende doch sehr abrupt. Im Nachwort wird zwar eine Fortsetzung angekündigt, doch dieser Band hätte wohl trotzdem ein ‚richtiges‘ Ende verdient gehabt. Fazit: Für alle Freunde von Parallelwelt-Abenteuern ist „Der Gang der Welten“ eine Empfehlung wert.

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