Heike Oldenburg Das Geheimnis von Caeldum

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis von Caeldum“ von Heike Oldenburg

Die siebzehnjährige Hexe Arina hat ein Problem: In der schwebenden Stadt Caeldum wird sie von den Bewohnern gehasst und gefürchtet. Einsam und mittellos fristet sie ihr Dasein als Ausgestoßene. Die einzige Chance auf ein besseres Leben ist die Aufnahme an der Akademie für Arkane Künste. Doch ihr Eignungstest geht schief und die Beschwörung ihrer Quelle setzt Ereignisse in Gang, die alles infrage stellen, was sie zu wissen glaubte. Eine Jagd beginnt und sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht.

Eine echt tolle Geschichte, die süchtig macht. Heike Oldenburg schreibt so spannend man möchte das Buch nicht zur Seite legen.

— engelchen2211
engelchen2211

Tolle Geschichte, bezaubernde Charaktere, aber leider noch nicht ganz so viel Spannung wie erwartet. Der Schluss verspricht aber viel.

— Silvermoonnight
Silvermoonnight

Spannung und Magie überschneiden sich zu einer tollen Geschichte. War anfangs etwas skeptisch, aber dann ging es gut.

— lunau-fantasy
lunau-fantasy

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    Das Geheimnis von Caeldum
    engelchen2211

    engelchen2211

    21. January 2017 um 11:06

    Arina lebt in Caeldum, einer schwebenden Stadt. Dieser Ort ist voller Magie, doch während jeder Bewohner sich dessen bewusst ist, dass sogar der Schneider mit Magie seine Arbeit verrichtet, betitelt jeder Arina als Hexe. Und Hexen sind verboten. Arina versucht alles, um akzeptiert zu werden. Sie bräut Tränke, Elixiere und anderes für die Bewohner. Trotzdem tuscheln sie und verspotten das Mädchen, die zwei verschiedene Augenfarben hat. Arina will unbedingt an die Akademie für Arkane Künste, damit sie endlich akzeptiert und nicht mehr als Hexe verschrieben wird.Der Hohe Rat der Akademie gibt ihr nur noch eine Chance. Sie muss, damit sie endlich aufgenommen wird, eine Quelle beschwören. Eine Prüfung, die normalerweise erst fortgeschrittene Schüler hinbekommen. Kann Arina es schaffen?Eine echt tolle Geschichte, die süchtig macht. Heike Oldenburg schreibt sehr flüssig und man möchte das Buch nicht zur Seite legen, da es einen mitreißt. Ich habe das Buch verschlungen , leider war es viel zu schnell zu Ende und ich musste unbedingt Teil 2 haben

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  • Hexenabenteuer mit sehr faszinierenden Charakteren

    Das Geheimnis von Caeldum
    Silvermoonnight

    Silvermoonnight

    10. October 2016 um 15:25

    Meine Meinung:  Der Schreibstil ist einfach und schnell zu lesen. Hier und da fallen einem ein paar Worte ins Auge, welche man heute nicht mehr all zu häufig hört bzw. liest, was aber durchaus in dem Buch passend ist, da die Welt in der die Geschichte spielt, zeitlich wohl etwas hinter uns liegt. So wird man gelegentlich mit altertümlichen Waffen oder Ansichten konfrontiert, die den Lesefluss und das Lesevergnügen aber keineswegs stören. Auffällig war allerdings für mich, dass die Autorin sich häufig wiederholte, sowohl in der Wortwahl, als auch in den Beschreibungen und Ausführungen. Was leider dazu führte, dass die Geschichte zeitweise etwas langatmig und stellenweise auch langweilig wirkte.  Die Grundidee der Geschichte ist sehr schön und konnte mich auch für sich gewinnen, ebenso wie die Charaktere, welche alle sehr liebevoll und facettenreich dargestellt wurden. Arina ist die Hauptprotagonistin der Geschichte und ist eine sehr nette und symphatische Person. Es macht wirklich Spass und brachte mir Freude sie in ihrem Leben zu begleiten und die Wandel ihrer Situationen zu verfolgen. Eine Spur spannender hingegen fand ich Rheon, der den zweiten Part im Hauptkern der Geschichte übernahm. Er konnte mich vor allem durch seine zwiespältige Aussagen und Gedanken überzeugen, welche er immer wieder mit einem gewissen Humor unterstrichen hat. Aber auch viele der Nebencharaktere fanden einen Platz in meinen Gedanken und Herzen. Leider hat man hier in diesem Teil noch nicht wirklich viel über die Bewohner sonst erfahren außer ihrer Haltung gegenüber Arina. Warum und wieso diese allerdings so sind, ist mir noch immer nicht ganz klar. Da es sich aber hier ja auch erst um das Auftaktsbuch einer Trilogie handelt, hoffe ich noch mehr Infos aus den zwei folgenden Bändern zu bekommen.  Was die Spannung der Geschichte anging, so kam diese erst gegen Ende des Buches wirklich auf, vorher war davon leider nur wenig zu spüren. Bis auf kleinere spannende Episoden, welche aber dafür um so mehr begeistern konnten und stark in Erinnerung blieben, lag der Schwerpunkt in diesem Buch wohl eher darin, den Leser mit der Umgebung und den Persönlichkeiten vertraut zu machen. Das Buch endet mit einem sehr gemeinen Cliffhanger, daher solltet ihr bei gefallen dafür sorgen, schnell das nächste Buch schnappen zu können oder am Besten griffbereit haben.  Fazit:  Eine sehr schöne Geschichte, mit wirklich faszinierenden Persönlichkeiten, welche aber in diesem Band noch nicht sehr viel Spannung beinhaltet, aber das Ende lässt darauf hoffen, dass der zweite Teil einiges mehr zu bieten hat.Mich konnte die Geschichte auf jeden Fall für sich gewinnen, trotz der kleineren Schwächen bin ich sehr gespannt nun auf Band zwei. Vor allem freu ich mich auf ein Wiedersehen mit Rheon und Arina <3.  Von mir bekommt ihr eine klare Leseempfehlung für dieses Fantasyabenteuer. Geeignet ist das Buch grundsätzlich für alle Altersklassen, vorrausgesetzt man steht auf zauberhafte Hexen und Magie, so wie ich.  

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  • Arina, ihr Leben in der schwebenden Stadt Caelum

    Das Geheimnis von Caeldum
    starone

    starone

    01. June 2016 um 13:51

    Inhalt :Arina lebt in der schwebenden Stadt Caeldum und ihr bisheriges Leben gestaltet sich nicht eben einfach. Einsam lebt sie in einem Turm ohne Eltern und Verwandtschaft und muss sich als Hexe beschimpfen lassen von ihren Mitmenschen. Denn in dieser Stadt, die auf Magie sich aufbaut zählt nur, wer in die Akademie für arkanische Künste aufgenommen wurde und da eine Ausbildung machen darf. Ohne ist man ein Niemann und lebt am Rande der Gesellschaft. Doch es gibt einen Lichtblick, denn Arina bekommt einen Post von der Akademie. Sie erhält ihre letzte Chance zur Aufnahme in die Akademie und soll eine Quelle beschwören. Leider geht einiges schief dabei, denn die Quelle entpuppt sich als eher ungewöhnlich und zu dem gefährlich. Wird Arina trotzdem in der Akademie aufgenommen und könnte sich dadurch ihr Leben verändern. Meine Meinung: Vorweg ein kleines Manko, leider hält sich die Autorin Heike Oldenburg etwas sehr zurück mit Infos über die Stadt Caeldum und auch über Arinas Eltern erfährt man wenig. Was ich schon etwas schade finde, aber da es sich ja um einen Mehrteiler handelt, denke mir kommt die Infos dazu sicherlich im 2. Band. Nichts destotrotz ist es eine schöne Geschichte um die Hexe, Arina und ihre Quelle, den Dämon Rheon. Liebevoll beschreibt die Autorin ihre Figuren und haucht ihnen damit Leben ein. Gerne fiebert man als Leserin mit, wenn Arina plötzlich Gefühle für Mister Dämon bekommt so unmöglich es auch erscheinen mag. Wenn man weiß wie ein Dämon so ausschaut in seiner Dämonengestalt. Oder mal wieder einiges so gar daneben geht. Bei vielen Stellen musste ich schmunzel... wie z.B. Lavendel macht Dämonen liebestoll...hihi. Abwechseln erfährt man auch die Gedankengänge von Arina und Rheon was der Geschichte zusätzlichen Pep bringt. Das Ende ist erwartungsmäßig ein Chiffhanger, aber das ist ja auch klar bei einem Mehrteiler. Mir hat der Roman schöne Lesestunden bereit.

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  • 【REZENSION】"DAS GEHEIMNIS VON CAELDUM - SEELENPAKT" VON HEIKE OLDENBURG

    Das Geheimnis von Caeldum
    Nele91

    Nele91

    26. March 2016 um 15:53

    Link zur vollständigen Rezension: http://time-for-nele.blogspot.de/2016/03/rezensiondas-geheimnis-von-caeldum.html → FAZIT ← Die Geschichte von Arina schlummert bereits seit Oktober bei mir und hat darauf gewartet, von mir verschlungen zu werden. Im Rahmen der Blogtour zum Buch habe ich die Chance genutzt und es endlich gelesen. Und ich kann nur sagen, dass es verdammt nochmal Zeit wurde und es viel zu lange unangerührt blieb.Heike Oldenburg hatte mich von der ersten bis zur letzten Seite mit ihrem Schreibstil um den Finger gewickelt. Das Buch lies sich wunderbar leicht lesen und entführte mich in eine ferne, magische Welt.Egal ob Umgebung oder Charaktere, ich konnte sie mir unfassbar gut vorstellen. Die vielen, liebevollen Details hauchten dem Buch Leben ein und lies die Charaktere zum Leben erwachen. Und nicht nur die Darstellung der Protagonisten brachte mich diesen näher, sondern auch der Perspektivenwechsel, sodass ich immer mal wieder einen Blick auf die Gedanken von Arina und Rheon werfen konnte.Auch die Geschichte ist neuartig und erinnert nicht, wie bei so vielen anderen Büchern, an bereits bekannte Werke. So lebt Arina in Caeldum, einer Stadt die hoch oben im Himmel schwebt. Das Thema Magie wird sehr kreativ behandelt und von sogenannten "Quellen" erzählt, die die Macht der Magier stärken soll. Auch die Vorstellung von den Wegen der Magie bzw. den Machtlinien fand ich sehr interessant. Teilweise hatte ich tatsächlich das Gefühl, eine Magierschülerin zu sein.Einen Punkt muss ich dem Buch aber leider aufgrund seiner Rechtschreibung abziehen. Leider gab es vermehrt Wörter, die gefehlt haben oder die falsch geschrieben waren. Es wurden Absätze vergessen einzufügen, sodass von einer auf die andere Zeile ein neues Kapitel begonnen hat, ohne dass dies in irgendeiner Weise ersichtlich war.  Da dies leider vermehrt aufgetreten ist, habe ich mich immer mehr gefragt, ob das Buch vielleicht gar kein Lektorat gesehen hat, weil wirklich verdammt viel Fehler durchgerutscht sind.Abgesehen von diesem einen Punkt war das Buch ein wahrer Lesegenuss. Band 2 wird in Kürze ebenfalls verschlungen, da die Geschichte in einem völlig offenen Ende abschließt und noch einiges erwarten lässt. Für alle Fans von Magie und Dämonen ist das Buch also perfekt geeignet!

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  • Perfekt! Wortgewaltiges Fantasybuch!

    Das Geheimnis von Caeldum
    Miss_Lilly

    Miss_Lilly

    14. March 2016 um 21:53

    Sie führt ein einsames und zurück gezogenes Leben. Sie wird im Dorf als Hexe bezeichnet, und das nur, weil sie bisher nie die Chance hatte, als Magierin ausgebildet zu werden. Das soll sich ändern, indem sie eine Quelle beschwört und somit die Zulassung zur Aufnahmeprüfung. Nur ihre Quelle ist so ganz anders, als die der anderen. Ihre Quelle ist ein Dämon und trägt den irdischen Namen Rheon, und sieht dabei auch noch herzergreifend schön aus. Rheon stellt Arina's Leben gewaltig auf den Kopf und weicht ihr kein Millimeter mehr von der Seite. Von anfänglicher Feindschaft wird schnell Vertrautheit.Dies ist so ein Buch, welches einen auf der Stelle fesselt und nicht mehr entlässt, bis man es bis zum Ende durch gelesen hat. Man kann auch schlichtweg nicht anders. Es ist spannend und aufregend dargestellt, dass man Angst hat, nicht genug davon zu bekommen. Zum Glück konnte ich umgehend mit Band 2 fortsetzen. Ich wäre sonst irre geworden. Sie hat einen flüssigen, wortgewaltigen Schreibstil, der mich völlig verzaubert hat. Jedes Wort, jeder Satz, einfach perfekt aufeinander abgestimmt. Die Charaktere erlebte ich hautnah, als stände ich neben ihnen. Das ist einfach so fantastisch, dass es mich sprachlos macht. Spannend von Anfang bis Ende. Einige Überraschungen erwarten euch, sowie eine kleine niedliche Liebesgeschichte, voll süß, tolle Charaktere. Rheon ist hierbei besonders interessant. Gerade in seiner Rolle als Dämon. Heike Oldenburg entführt uns direkt auch in eine neu geschaffene, wunderbare Welt, in der Magie die Hauptrolle spielt. Zu jedem Zeitpunkt fühlte ich mich direkt mittendrin, statt nur dabei. Ich liebe es einfach , wenn alles perfekt zusammen passt! Gut gemacht Heike Oldenburg, bitte mehr aus deiner Hand.

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  • Interessant und magisch!

    Das Geheimnis von Caeldum
    lunau-fantasy

    lunau-fantasy

    06. January 2016 um 14:55

    Arina ist anders als die anderen und dass bekommt sie oft zu spüren. Mit ihren feuerroten Lockenpracht und den zwei verschiedenfarbigen Augen fällt sie in Caeldum auf. Hinzukommend ihre Sommersprossen die ihren braun gebrannten Körper überall verzieren. Doch nicht nur ihr Aussehen hat ihr den Namen "Hexe" eingebracht, sondern auch ihre magischen Fähigkeiten. Arina will auf die Magie-Schule und dafür tut sie alles, doch um angenommen zu werden muss sie eine Prüfung ablegen. Zweimal hat sie das bereits getan und wurde abgewiesen. Weil ihre Kleidung zerschlissen ist, weil sie keine Familie hat, weil die Bewohner der Stadt sie verachten, weil sie eine Hexe ist. Doch dieses Mal ist alles anders. Arina bekommt eine letzte Chance. Um an der Akademie angenommen zu werden muss sie eine "Quelle" beschwören, ein Wesen dass ihre Magie verstärkt. Doch sie hat nur & Tage Zeit und alles läuft anders als geplant. Der dunkle Magier, der in ihren Kessel gesperrt wurde, ihre Quelle und Alex, der sie am liebsten Tod sehen will. Arina läuft die Zeit davon, während sie nicht nur mit der Aufgabe, sondern auch dem Leben in der Himmelstadt zu kämpfen hat. Ich habe das Buch als ebook gewonnen und nach langer Zeit bin ich endlich dazu gekommen, es zu lesen.  Das Cover hat mich anfangs nicht sehr angesprochen, was wohl daran lag, dass es auf meinem kindl nur schwarz-weiß ist. In Farbe wirkt das ganze schon wieder anders und macht neugierig, wer das Mädchen auf dem Cover wohl sein mag. Heike Oldenburg ist eine Self-Publisherin und da hatte ich schon ziemlich schlechte Texte von Leuten, die ohne Lektorat und Verlag gearbeitet haben. Heike Oldenburg schreibt aber sehr lebendig und interessant, die Geschichte ist nicht zu lang und nicht zu kurz. Die Spannung, ob Arina es an die Akademie schafft und die Probleme, die dabei immer auftauchen ist stets vorhanden, es flaut nicht ab und wird nicht langweilig. Toll fand ich auch, dass es in dieser Geschichte einmal nicht nur um die Liebe geht, sondern sie nur ein kleiner Punkt am Rande ist. Es ging um Arinas Herzenswunsch und dabei blieb es, das war sehr schön. Ich habe es gerne gelesen und bin lediglich von dem Ende etwas enttäuscht. weil es für mich kein richtiges Ende ist. Man wird quasi gezwungen, Band 2 zu kaufen, um zu erfahren, wie Band 1 ausgeht, aber das entscheidet jeder für sich. Ich gebe dem Buch jedenfalls wohl verdiente 4 Sternchen :)

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  • Unterhaltsame Geschichte mit Humor und Schwächen...

    Das Geheimnis von Caeldum
    Lovely_Lila

    Lovely_Lila

    08. December 2015 um 23:07

    ~ Die meist unterhaltsame Geschichte punktet mit ihrer Idee, Humor, lebendigen Dialogen und einer sympathischen Hauptperson, glänzt aber weniger mit ihrer mangelnden Spannung, den Auffälligkeiten im Schreibstil und den klischeehaften Nebenpersonen. ~ *** Vorsicht, die Rezension enthält Spoiler! *** Inhalt Arina hat es nicht leicht: In einem Turm fristet sie ihr einsames Leben, denn von den anderen Stadtbewohnern wird sie wegen ihrer "Hexerei" gemieden. Den einzigen Ausweg sieht sie in einer Aufnahme an der Akademie. Dort werden begabte Schüler zu Meistern ausgebildet und werden von diesem Moment an von der Bevölkerung sehr geschätzt. Um ihre Aufnahmeprüfung zu bestehen, soll sie eine Quelle beschwören. Das Vorhaben gelingt, doch bei ihrer Quelle handelt es sich nicht wie erwartet um eine kleine Fee, sondern um ein ganz anderes Wesen... Meine Meinung Der Schreibstil lässt sich großteils gut und flüssig lesen. Immer wieder gelingen der Autorin schöne Beschreibungen und Sätze, auch die wörtlichen Reden sind sehr lebendig gestaltet und man kann die Stimmen der Figuren in Gedanken hören. Loben möchte ich außerdem die kreativen Vergleiche, die die Autorin gekonnt einsetzt und natürlich den subtilen Humor. Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich Humor in Büchern schätze. Es hat allerdings auch ein paar Dinge gegeben, die mir nicht gefallen haben. Besonders am Anfang sind mir ein paar Zeitenfehler (Plusquamperfekt) aufgefallen, dazu noch Beistrichfehler und Wortwiederholungen. Nach den ersten Kapiteln wird das aber glücklicherweise besser, vor allem die Wortwiederholungen kommen dann kaum noch vor. Eine weitere Sache, die mich gestört hat, sind die vielen Sätze hintereinander, die mit "Er" oder "Sie" beginnen. Hier hätte man ein bisschen Abwechslung hineinbringen können. Außerdem (aber das betrifft nur die Form): Im Buch befinden sich meiner Meinung nach VIEL zu viele Absätze. Nach beinahe jedem Satz wird ein Absatz gesetzt. So war das Leseerlebnis nicht ganz so flüssig. "Er drehte sich schwungvoll um und die Axt traf mitten in ein Beet aus bunten Wildblumen. Blüten und Blätter flogen auf wie verschreckte Vögel, als er auf sie einhackte." bei 61% Die Idee der Geschichte ist interessant. Es gefällt mir, dass die Autorin verschiedene Sagen und Bräuche abgeändert und vermischt hat. Besonders das Lichtfest mit seinen zahlreichen Laternen, die in den Himmel aufsteigen, hat es mir angetan. Ich stelle mir das nämlich extrem schön vor. Aber auch viele ganz eigene Ideen sind in diesen Roman geflossen. Die Stadt im Himmel ist auf jeden Fall ein faszinierender, noch nie gelesener Ort, der viel Potential hat, das im nächsten Band bestimmt noch mehr ausgeschöpft wird. Die Grundhandlung ist einfach, dadurch kann man ihr sehr leicht folgen. Gerade deshalb hätte man so manche Wiederholung von Arinas Gedanken oder ihrem Alltag eigentlich nicht benötigt. Die Fahrt mit dem Fahrstuhl wird z.B. mehrmals unnötig genau beschrieben, ebenso wie ihre Gedanken zu ihrer Einsamkeit. Die Spannung war nicht immer da, aber dafür intensiv, wenn sie vorhanden war. Am Beginn und gegen Ende hat aus irgendeinem Grund die Spannung gefehlt. Deshalb bin ich auch nicht immer so schnell im Buch vorangekommen wie gewünscht. Im Mittelteil war ich teilweise aber sehr neugierig wie es weitergeht. Am spannendsten waren für mich sowieso immer jene Szenen, in denen es zu Interaktionen zwischen Arina und Rheon kam, denn das Knistern zwischen den beiden kann die Autorin toll beschreiben, meistens sogar noch mit ein bisschen Humor. "[...] seine Augen wanderten an ihr hinab, als wäre sie ein schönes Möbelstück und er noch unentschlossen, ob er es kaufen sollte." bei 39% Etwas irritiert hat mich die Perspektive. Die Geschichte wird in der dritten Person meistens aus der Sicht von Arina erzählt. Immer wieder gibt es aber auch Kapitel aus der Sicht von unbekannten Personen oder Rheon. Was mich daran gestört hat, war, dass oft mitten im Kapitel mehrmals die Perspektive gewechselt wurde - das war teilweise sehr komisch und verwirrend. Arina finde ich als Person sehr sympathisch. Ich konnte sofort mit ihr mitfühlen und ihre Motive und Wünsche gut verstehen. Ihr Wesen passt gut zu ihrem Lebenshintergrund, vor allem ihre Unsicherheit Rheon gegenüber fand ich sehr glaubwürdig beschrieben. Teilweise wurde ihre Verwirrung über seine Anziehungskraft auch wirklich herzallerliebst und witzig beschrieben. Fast noch lieber mochte ich Rheon. Ich hätte nie damit gerechnet, dass Arina einen Dämon beschwört! Würde das im Klappentext stehen, würden meiner Meinung nach vielleicht mehr Leser zugreifen, denn diese Wendung hat viel Potential. Mir gefällt Theons Wesen und die subtile Gefährlichkeit, die er manchmal ausstrahlt. Leider geschieht das zu selten. Mir war sein Verhalten auf jeden Fall zu brav. Man kann stellenweise kaum glauben, dass er ein Dämon ist. Dass er Arina schätzen lernt und dann freundlich zu ihr ist, verstehe ich ja, aber er verhält sich schon von Beginn an so unglaublich zivilisiert. Er ist ja ein Incubus, dessen spezielle Fähigkeit es ist, Menschen zu verführen. Ich hätte mir da schon gewünscht, dass er sich bei Arina (oder anderen Leuten) da ein bisschen arttypischer verhalten hätte, und nicht so schnell immer aufgegeben hätte, wenn sie einmal zögerlich einen Schritt zurück macht. So ein Verhalten hätte ich auf jeden Fall besser verstehen können. Er hat ja auch nie jemanden getötet oder jemandem die Seele gestohlen. Nur davon geredet und angegeben hat er damit!  Um es noch einmal zusammenzufassen: Rheon ist ein interessanter Charakter, bei dem aber viel Potential nicht genutzt wurde - er hätte noch viel überzeugender sein können. Viele Nebenpersonen bleiben leider blass, viele werden als nur gut oder nur böse dargestellt. Beispiele sind Jura, die herzensgute Freundin von Arina, der Schneider und Alex. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr Komplexität gewünscht. Es gab in der Geschichte noch einige Ungereimtheiten, die mir aufgefallen sind. Wenn Arina einen Garten für ihre Kräuter angelegt hat, warum baut sie dann denn nicht auch Gemüse an? So hätte sie nicht immer hungern müssen! Das verstehe ich ebenso wenig wie die Tatsache, dass der Schneider ihrer Freundin "einen Gefallen schuldet" und Arina dann zwei extrem teure Kleider umsonst bekommt. Das scheint mir einfach wenig realistisch. Der Cliffhanger war gut gesetzt, so muss man fast weiterlesen um zu erfahren wie es weitergeht. Mein Fazit Eine großteils unterhaltsame Fantasy-Geschichte, in der man sich beim Lesen wohlfühlt. „Das Geheimnis von Caeldum - Seelenpakt“ punktet mit seiner Idee, Humor, lebendigen Dialogen und einer sympathischen Hauptperson, glänzt aber weniger mit seiner mangelnden Spannung, den Auffälligkeiten im Schreibstil und den klischeehaften Nebenpersonen. Übersicht Stärken: * Schreibstil (flüssig, schöne Vergleiche) * Personen (interessant) * Protagonist (sympathisch) * Spannung (Mitte des Buches) * Humor * Idee Schwächen: * Spannung (Beginn, gegen Ende) * Perspektive (wechselt zu oft) * Schreibstil (manchmal Wortwiederholungen, gleiche Satzanfänge, Fehler) * Personen (Potential verschenkt) * Ungereimtheiten im Plot Erzählstil: Personaler Erzähler, Präteritum; Perspektive: aus weiblicher Perspektive (Arina), ebenso aus Sicht Theons und anderer Figuren; Mehrmalige sprunghafte Wechsel innerhalb eines Kapitels; Bewertung: Idee: 5 Sterne Ausführung: 3 Sterne Schreibstil: 3 Sterne Personen: 3 Sterne Protagonistin: 4 Sterne Zusatzkriterien bei diesem Buch: Spannung: 3 Sterne Humor: 4 Sterne Insgesamt: ❀❀❀ Ich vergebe 3 Lilien! Ist dieses Buch Teil einer Reihe? – Ja, Teil #1 der Reihe „Das Geheimnis von Caeldum“. Band 2 ist bereits erschienen. Werde ich den zweiten Band lesen? – Vielleicht, bin noch unentschlossen.

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  • Wunderschöne Story

    Das Geheimnis von Caeldum
    franzi271

    franzi271

    07. October 2015 um 10:33

    Kurzbeschreibung Die siebzehnjährige Hexe Arina hat ein Problem: In der schwebenden Stadt Caeldum wird sie von den Bewohnern gehasst und gefürchtet. Einsam und mittellos fristet sie ihr Dasein als Ausgestoßene. Die einzige Chance auf ein besseres Leben ist die Aufnahme an der Akademie für Arkane Künste. Doch ihr Eignungstest geht schief und die Beschwörung ihrer Quelle setzt Ereignisse in Gang, die alles infrage stellen, was sie zu wissen glaubte. Eine Jagd beginnt und sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht ... Das Cover Einfach nur Wahnsinn. Die Farben, das Mädchen mit den zwei unterschiedlich farbigen Augen – passend zu Story – und die schnörkelige Schrift spricht mich total an. Meine Meinung Ich war wirklich sehr gespannt, was mich erwartet. Der Klappentext klang so vielsprechend! Meine Erwartungen hat dieses Buch mehr als erfüllt. Es ist voller Emotionen, Spannung, Intrigen, Hexerei und Liebe! Kurz und knapp: Ich will mehr davon. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Ich konnte mich aber (leider) viel mehr in Arina einfühlen als in den anderen. Das war aber sicherlich auch Absicht von der Autorin, denn Arina mit ihren Fähigkeiten, Wünschen und Taten steht in diesem Buch im Vordergrund. Die Geschichte rundum Arina fand ich sehr traurig und bewegend. Die beschriebene Welt und dessen Verhältnisse sind sehr gut dargestellt. Ich konnte mich auch darin sehr gut einfühlen. Bis zum Schluss war es spannend und auch genau an der spannendsten Stelle hört das Buch auf. Was für eine Frechheit von der Autorin ;-) Band 2 werde ich mir auf alle Fälle nicht entgehen lassen. Dieser Auftakt hat mich mehr als nur überzeugt! Must- have dieses Jahr für jeden Fantasyliebhaber. 

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  • Ein wunderbarer und faszinierende Auftakt....

    Das Geheimnis von Caeldum
    Ruby-Celtic

    Ruby-Celtic

    Die Schreibweise von Heike ist einfach nur malerisch, einnehmend, mitziehen und dennoch einfach und ruhig geschrieben. Ihre Sätze sind perfekt aufeinander abgestimmt, man gleitet regelrecht durch die Geschichte ohne über Unstimmigkeiten zu stolpern. Ich bin immer wieder überrascht, denn ich glaube tatsächlich dass das unglaublich schwierig ist umzusetzen. Arina ist eine ganz besondere Protagonistin, welche ich vom ersten Moment an in mein Herz schließen konnte. Sie ist ruhig, einsam, immer mal wieder hoffnungslos aber gleichzeitig auch stark und besitzt viel Durchhaltevermögen. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich, behält aber immer ihre Grundeinstellung bei was ich sehr angenehm finde. Sie erlebt viele schlimme Dinge und ist dadurch auch oft zurückhaltend und ängstlich, aber trotzdem strahlt sie regelrecht. Auch wenn viele Charaktere im Buch das nicht sehen, als Leser fällt es vom ersten Moment auf. Rheon ist ebenfalls ein ganz besonderer Protagnist, der sich mir bei der ersten Begegnung ins Herz geschlichen hat. Seine Art ist einfach nur herrlich. Von ich bin der Macho schlecht hin, über seine Mich interessiert das alles nicht Seite bis hin zur fürsorglichen und freundlichen Seite kann er vollkommen überzeugen. Seine Figur gibt sich einfach nur authentisch und voller kleiner Fehler, die ihn einfach nur noch sympathischer machen. ;o) Die Charaktere in Heikes Roman haben alle eine Seele bekommen und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich wieder einmal unglaublich begeistert bin. Ich konnte mir die wichtigen Haupt- und Nebencharaktere bildlich vorstellen und mir für jeden ein eigenes Gefühl entwickeln. Ich habe durchaus meine Favoriten auf der guten wie bösen Seite gefunden, wobei ich der Ansicht bin dass da noch viel kommen wird. Der Ort Caeldum hat ebenfalls ein Gesicht bekommen. Ich konnte mir die Stadt und diesen Ort im Gesamten sehr gut vorstellen und vor allem der Turm ist als Grafik in meinem Kopf erschienen. Einfach nur herrlich, wenn sich eine Geschichte beim Lesen im Kopf abspielt. :o) Die Geschichte im Gesamten ist super zusammengesetzt und erzählt. Zu erst einmal lernt man Arina kennen, bevor dann Rheon dazu kommt. Wo es vorher ruhiger und trauriger zugeht, fängt es mit der Ankunft von Rheon an lustiger, rasanter und interessanter zu werden. Es passieren einige Dinge, die man einfach nicht vorhersehen kann. Ich war stets gefesselt und wollte wissen wie es weitergeht. Es gab in diesem ersten Band schon einige tragische Momente, die mich unglaublich berührt haben. Die Umgangsweise von Arina und Rheon ist einfach nur zauberhaft. Man merkt, dass da eine gewisse Verbindung zwischen den beiden ist, aber auch als Leser kann man es nicht ganz einordnen wo man die Gefühle hinstecken soll. Man wird immer wieder auf eine neue Fährte gelenkt, die einen neugierig und fesselnd zurücklässt. Der Cliffhänger im ersten Band ist einfach nur gemein, ganz ehrlich. Mit diesem plötzlichen Stopp hätte ich nicht gerechnet und dann auch noch in dieser Form. Am allerliebsten würde ich jetzt sofort und auf der Stelle weiterlesen und herausfinden wie es mit der Geschichte um Arna, Rheon, Calzifer und der Himmelstadt Caeldum weitergeht. Mein Gesamtfazit: Einfach ein bombastischer Einstieg in diese unglaublich gut durchdachte und ausgeführte Geschichte. Ich war emotional wieder mitten drin, konnte mir die Charaktere unglaublich gut vorstellen und hatte eine riesige Freude am Lesen. Man wird süchtig und möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und kann schlussendlich nur sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten. :)

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    • 6
  • Hexen, Dämonen und Magie

    Das Geheimnis von Caeldum
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    10. September 2015 um 18:27

    Nach "Das Herz der Magie" war ich schon sehr auf den nächsten Roman von Heike Oldenburg gespannt. Mit "Das Geheimnis von Caeldum - Seelenpakt" startet die Autorin nun eine neue Reihe über die 17 jährige Hexe Arina, die einsam, arm und von fast allen verachtet in der schwebenden Stadt Caeldum lebt. Arinas größter Wunsch ist die Aufnahme in die Akademie für Arkane Künste, doch die dafür geforderte Beschwörung ihrer magischen Quelle verläuft leider nicht ganz so wie geplant und Arinas Leben wird plötzlich auf den Kopf gestellt. Anfangs war ich aufgrund des doch sehr einfachen Schreibstils mit den kurzen Sätzen eher skeptisch, ob mir das Buch gefällt. Doch mit Fortschreiten der Handlung wurde es besser und die spannende Geschichte um Arina fesselte mich immer mehr. Wie schon im "Sophie" - Roman entführt uns die Autorin in eine fantasievolle und neuartige Welt; mit Hexen, Dämonen und viel Magie. Hier und da hätte ich mir allerdings noch ein paar mehr Details gewünscht. Arina ist eine sympathische Protagonistin, deren Schicksal den Leser berührt. Doch am besten von allen hat mir Rheon gefallen. Ein wirklich witziger und interessanter dämonischer Charakter, welcher der Geschichte das gewisse Etwas verleiht und nicht nur Arina den Kopf verdreht. Wie schon fast befürchtet, endet der Roman mit einem großen Cliffhanger, der die Fortsetzung regelrecht herbeisehnen lässt. Empfehlenswerter Auftakt!

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  • Fantasy mit einer liebenswerten Hexe

    Das Geheimnis von Caeldum
    StellaJante

    StellaJante

    10. September 2015 um 07:49

    Inhalt: Die 17-jährige Arina lebt in Caledum, einer Stadt mit Inseln zur Versorgung rundherum, die mit Magie in den Wolken gehalten wird. Ihr sehnlichster Wunsch ist es, in die Akademie aufgenommen zu werden, die Magiebegabte den Umgang damit lehrt, aber mit deren Abschluss sie sich die Achtung der Bevölkerung erhofft und ihr auch einen ehrbaren Beruf einbringt. Sie ist bettelarm, lebt allein in ihrem Turm, und da sie ihre Magie zum Überleben nutzt, ist sie als Hexe verschrieen. Ihre einzige Chance, in die Akademie aufgenommen zu werden, ist eine Quelle zu rufen – und damit beginnt ihr Abenteuer um Leben und Tod.  Meine Meinung: Das Cover des Buches ist einfach passend: Das Mädchen mit den roten Haaren und den zweifarbigen Augen zeigt gleich, wie Arina aussieht. Mit dem dunklen Grünton und der goldenen Schrift zieht es an, wie es sich für ein Cover gehört. Dementsprechend packend auch die Kurzbeschreibung des Buches. Der Beginn des Buches ist gemächlich, was vielleicht gerade nicht unbedingt dem Zeitgeist entspricht, aber ich persönlich liebe. Man wird von der Autorin langsam in diese Welt, die sie geschaffen hat, eingeführt. Schon gleich am Anfang des Buches hat sie eine liebenswürdige Möglichkeit gefunden, die Protagonistin in ihrem Aussehen zu beschreiben, sodass man damit und dem Cover gleich ein gutes Bild von ihr hat. Der Sprachstil ist einfach, aber insofern originell, dass die Autorin immer wieder einfallsreiche Vergleiche einfließen lässt und damit stimmungsvolle Bilder im Kopf schafft. Ziemlich schnell fiebert man mit Arina mit, ob sie es in die Akademie schafft, spürt ihre Einsamkeit und die Mühe, sich alleine in der Gesellschaft zurechtzufinden. Das Tempo der Geschichte steigt langsam, aber sie fesselt einem immer mehr. Ein Wendepunkt ist das Erscheinen der Quelle in Form des Dämons Rheon, der in seiner menschlichen Hülle unleugbar heiß ist. Das Knistern zwischen den beiden ist deutlich zu spüren, aber noch nie in einem Buch war ich so auf der Seite der weiblichen Protagonistin. In sie bin ich fast verliebt: Sie ist gewohnt, sich alleine durchzuschlagen, hat einen starken Willen, Mut und weiß, was sie will. Dennoch ist sie sanft und unschuldig, wünscht sich nur, in der Gesellschaft, in der sie lebt, akzeptiert zu werden. Rheon schaffe ich fast nur aus ihren Augen zu betrachten: Er sieht gut aus, zieht sie an, aber kann man ihm vertrauen? Die einzige Kritik, die ich habe, ist, dass ich ruhig noch mehr von dieser Welt erfahren hätte können, und dass Rheon nicht so toll eingeführt worden ist wie Arina – ich habe von ihm kein so genaues Bild wie von ihr. Der Cliffhanger ist –wie immer – gemein, weil man jetzt mit Spannung auf Band 2 warten muss ;-) Fazit: Ein gelungener Auftakt einer Trilogie einer neuen Welt, bei der vor allem die weibliche Hauptdarstellerin überzeugt.

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