Heike Rommel Zwischen Schatten und Licht

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Inhaltsangabe zu „Zwischen Schatten und Licht“ von Heike Rommel

Nacht über Bielefeld Die Jazz-Sängerin Marleen Seismo ist wieder da! Bei ihrer Heimkehr nach Bielefeld, wo sie auf alte Kontakte und neue Impulse hofft, ist sie der gefeierte Star. Doch dann werden während eines Konzerts im Bunker Ulmenwall Hunderte Fans Zeugen eines Mordes: Die erfolgreiche, von allen verehrte Marleen wird heimtückisch vergiftet. Kommissarin Nina Tschöke und ihre Kollegen vom KK11 können sich vor Verdächtigen und möglichen Motiven gar nicht retten. Schnell stellt sich heraus, dass Marleens Ehe zerrüttet, ihre Band zerstritten und ehemalige Freunde von Neid und Missgunst zerfressen sind. Für Nina ist dieser Fall besonders heikel, denn ihr schwerbehinderter Bruder, um den sie sich liebevoll kümmert, hat als begeisterter Autogrammjäger Marleens Konzert besucht. Nina ahnt, dass er etwas beobachtet hat …

Spannender Krimi, der auch moralische Fragen anspricht!

— mabuerele
mabuerele

Guter Krimi aus der Region Bielefeld mit herrlich erfrischenden Ermittlern un einer Menge an Verdächtigen, was das Miträtseln spannend macht

— tinstamp
tinstamp

Ein sehr unterhaltender Krimi aus Bielefeld

— Odenwaldwurm
Odenwaldwurm

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  • Tod einer Sängerin

    Zwischen Schatten und Licht
    mabuerele

    mabuerele

    23. September 2017 um 21:30

    „...Die letzten Tage, ja sogar die letzten Wochen, die er wie im Rausch verbracht hatte, kamen ihn unwirklich vor. Fast so, als wäre er nur eine Marionette in einem Stück, dessen Plot er nicht kannte...“ Bei Kommissarin Nina Tschöke herrscht die übliche morgendliche Hektik. Sie hat ihren geistig behinderten Bruder Kai bei sich aufgenommen und sorgt dafür, dass er rechtzeitig auf Arbeit kommt. Am gleichen Tag erwacht Marleen Seismo im Hotel in Bielefeld. Sie ist in die Stadt ihrer Kindheit zurückgekehrt, um ein Konzert zu geben. Am Abend vorher war sie zu einem Klassentreffen. Stefan, Ninas ehemaliger Freund, nimmt Kai zu dem Konzert mit. In der Pause lässt sich Kai am Tisch der Sängerin ein Autogramm geben. Kaum hat sie die Bühne wieder betreten, bricht sie zusammen. Jede ärztliche Hilfe kommt zu spät. Die Autorin hat einen fesselnden Krimi geschrieben. Es ist der dritte Band mit dem Team der Kriminalisten. Ab und an gibt es kurze Hinweise auf die Vorgängerbände. Das betrifft dann vor allem die Entwicklung im Team, kaum die alten Fälle. Schnell stellt sich heraus, dass es in Marleens Ehe nicht zum besten stand. Auch in der Band gab es Reibereien, denn nicht jeder war mit Marleens neuen Plänen einverstanden. Natürlich mussten auch die Teilnehmer des Klassentreffens befragt werden. Dort schien alles eitel Sonnenschein. Marleen war der Star des Abends, und das wurde von allen akzeptiert. Und dann gibt der Blick in ihre Mails einen weiteren Hinweis. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Schritt für Schritt darf ich die Ermittlungen verfolgen. Gleichzeitig werden die Spannungen im Team deutlich. Bent, der Leiter, schickt Dominik grundsätzlich zu Außenterminen. Dafür fühlt sich Nina von Bent angezogen. Doch der hat ein Geheimnis, von dem bisher keiner weiß. Kai, der einer der letzten war, die mit Marleen gesprochen haben, schweigt zu den Vorgängen. Er mag die neugierigen Fragen nicht und fühlt sich bedrängt. Die Befragungen erlauben mir einen Einblick in die Vergangenheit der Protagonisten. Nicht für jeden haben sich die Lebensträume erfüllt. Die Band existierte schon in der Schulzeit. Damals gab es unterschiedliche Besetzungen, bis sich die endgültige Gruppe fand. Das ging natürlich nicht ohne Verletzungen ab. Gut ausgearbeitete Dialoge bringen die Handlung voran, aber nicht die Ermittlungen. Das liegt an den komplexen Beziehungen zwischen den Protagonisten. Den Ablauf der Tat konnten die Kriminalisten fast exakt recherchieren. Nur die handelnden Personen entziehen sich ihrer Kenntnis. Obiges Zitat stammt von Sebastian Siekmann. Der Pianist soll neu in die Band einsteigen, nachdem er einst den Platz räumen musste. Sehr vorsichtig spricht die Autorin ein Thema an, was für die Handlung eine besondere Rolle spielt. Wie weit darf man in einer Befragung gehen, um den Täter zu einer Aussage zu bewegen? Auch hier zeigen sich die verschiedenen Charaktere der Kriminalisten. Bent setzt die Grenzen sehr eng. Korrektheit gehört zu seinen wichtigsten Charaktereigenschaften. Dominik sieht etwas mehr Spielraum. Sehr genau werden die Emotionen der Protagonisten herausgearbeitet. Sebastians Trauer, Ninas Angst und die Neugier einer Mutter sind wenige Beispiele dafür. Diese Gefühle werden nicht nur in Worten formuliert, sondern sie spiegeln sich im Handeln wider. Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. Das lag nicht zuletzt an dem gekonnten Zusammenspiel von dienstlichen Aufgaben und Privatleben und an der psychischen Tiefe, mit der die Personen gekennzeichnet wurden.

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    • 5
  • Ermittlungen im Musikbusiness

    Zwischen Schatten und Licht
    tweedledee

    tweedledee

    21. September 2017 um 14:01

    "Zwischen Schatten und Licht" ist der dritte Teil der Bielefeld-Krimis um Kommissar Dominik Domeyer und sein Team und führt die Leser in die Welt des Musikbusiness. Die Jazz-Sängerin Marleen Seismo hat in Bielefeld einen Auftritt, doch nach der Pause bricht sie auf der Bühne zusammen, der herbeigerufene Rettungswagen kann nichts mehr für sie tun. Recht schnell steht fest, dass die Sängerin vergiftet wurde. Kommissar Domeyer und seine Kollegin Nina Tschöke vom KK11 ermitteln in dem Fall. Schon bei den ersten Befragungen im Umfeld der Toten wird klar, dass es Neider gab, die ihr den Erfolg nicht gönnten. Ist hier das Mordmotiv zu finden? Ich konnte wunderbar flüssig in die Geschichte eintauchen, das Wiedersehen mit Dodo und seinem Team war für mich wie ein Treffen mit alten Bekannten. Im Vordergrund stehen die Ermittlungen im Mordfall, diesmal besonders Nina und ihr behinderter Bruder Kai. Denn Kai war bei dem Konzert mit dabei und hat den Zusammenbruch von Marleen Seismo hautnah miterlebt. Ihr Tod hat ihn sehr verstört, Nina stellt behutsam Fragen, um ihn nicht noch mehr zu verunsichern. Die Ermittlungsarbeit ist sehr gut beschrieben, durch verschiedene Sichtweisen bekommt man als Leser einen allumfassenden Überblick und kann sich selbst ein Bild machen. Es gibt eine Vielzahl an Verdächtigen, der perfekte Fall um mitzurätseln, und hier hatte ich diesmal auch den richtigen Riecher. Die bekannten Charaktere gewinnen an Tiefe, es sind authentische Personen, die überwiegend sehr sympathisch rüberkommen. Auch das Privatleben der Ermittler wird immer wieder kurz thematisiert, ohne zu stark von der Handlung abzulenken. Aber doch so, dass die Charaktere dadurch sehr lebendig wirken. Durch den wunderbar flüssigen und bildhaften Schreibstil hatte ich die meiste Zeit über Kopfkino, hatte Personen und Szenen bildlich vor Augen. Auch wenn ich Bielefeld mich kenne, kommt durch die Beschreibungen von Straßen und Orten Lokalkolorit auf. Spannungstechnisch hat der Krimi einiges zu bieten und  die Handlung ist durchweg fesselnd. Fazit: Spannender Krimi der mich voll überzeugen konnte. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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  • toller Fall, tolle Krimireihe - ich freue mich schon auf den nächsten Fall

    Zwischen Schatten und Licht
    irismaria

    irismaria

    18. September 2017 um 18:55

    Da mir Heike Rommels Bielefeld-Krimi "Das fremde Grab" gut gefallen hat, war ich gespannt auf den neuen Fall für das Ermittlerteam und wurde nicht enttäuscht. In "Zwischen Schatten und Licht" steht die Kommissarin Nina Tschöke im Mittelpunkt, denn ihr Bruder Kai war zufällig beim Jazzkonzert, in dem die Sängerin Marleen Seismo auf der Bühne zusammenbrach und später verstarb. Schnell findet das Team heraus, dass Marleen vergiftet wurde, aber beim Motiv wird es schwierig, denn es gibt sowohl Eheprobleme als auch Unstimmigkeiten in der Band. Oder hat der Mord etwas mit dem Klassentreffen zu tun, auf dem Marleen vorher war? Ninas Bruder, der am Down-Syndrom leidet, scheint etwas beobachtet zu haben, schweigt aber. Dazu kommen noch Beziehungsprobleme, denn Ninas Exfreund Stefan will das Missverständnis, das zur Trennung geführt hat, aufklären, während Nina Interesse am Chef Bent hat, da sie noch nicht weiß, dass er schwul ist.Der Krimi ist eine gelungene Mischung aus einem spannenden Fall mit psychologischem Hintergrund und dem Privatleben der Ermittler. Auch der Schauplatz Bielefeld ist gut in die Story integriert und einige humorvolle Szene beleben das Kopfkino und sorgen für gute Unterhaltung. Mein Fazit: toller Fall, tolle Krimireihe - ich freue mich schon auf den nächsten Fall

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  • Zwischen Licht und Schatten

    Zwischen Schatten und Licht
    tinstamp

    tinstamp

    17. September 2017 um 11:58

    Heike Rommel hat mir ihrem dritten Bielefeld-Krimi nach "Nacht aus Eis" und "Das fremde Grab"einen spannenden Fall vorgelegt. Für mich war es das erste Buch der Autorin.Anfangs verwirrten mich die vielen Namen, da Heike Rommel einmal den Vornamen und dann wieder den Nachnamen derselben Figur verwendet. Da es sich auch um den dritten Band einer Reihe handelt und ich das Ermittlerteam noch nicht kannte, hatte ich anfangs damit einige Probleme. Bis ich die Personen engültig zuordnen konnte, dauerte es etwas. ...Marleen Seismo und ihre Band treten nach längerer Zeit wieder in ihrer Heimatstadt Bielefeld auf. Beim Konzert im Bunker, einem Jazzkeller, bricht Marleen plötzlich tot auf der Bühne zusammen. Schnell ist klar, dass es sich um einen Giftmord handelt. Kai, der Bruder von Kommissarin Nina Tschöke, der am Down Syndrom leidet, war ebenfalls beim Konzert anwesend. Er saß sogar in der Pause bei der Künstlerin am Tisch und wirkt seitdem etwas verstört. Doch Kai bleibt gegenüber seiner Schwester verschlossen und Nina und ihre Kollegen tappen sehr, sehr lange im Dunkeln, denn Verdächtige gibt es jede Menge....Der Titel "Zwischen Licht und Schatten" passt wie die Faust aufs Auge für wohl jede Musiker-Karriere. Oft geht es um verpasste Chancen und Neid, die hier die Schattenseiten eines Lebens im Glanz des Scheinwerferlichts aufzeigen.Der kurzweilige Krimi, dessen Spannungsbogen ab der Hälfte kontinuierlich ansteigt und einen tollen Showdown beinhaltet, konnte mich überzeugen. Das interessante Ermittlerteam, bei dem man auch private Einblicke hat, ist eher atypisch. Mit Kai, dem Bruder von Nina, der am Down-Syndrom leidet, und einem schwulen Ermittler, der sein Geheimnis gegenüber den Kollegen noch nicht offen darlegen möchte, hat die Autorin alleine schon zwei sehr ungewöhnliche Charaktere erschaffen.Die Zahl der Verdächtigen steigt durch ein Klassentreffen am Vorabend des Konzertes, bei dem Marleen der strahlende Mittelpunkt war. Man rätselt als Leser sehr lange wer hinter dem feigen Giftmord steckt, als es den nächsten Toten gibt.Auch der Lokalkolorit spielt hier eine große Rolle, wobei aber die Ermittlertätigkeiten keineswegs in den Hintergrund geraten. Das Ende ist schlüssig und lässt einem zufrieden das Buch zuschlagen.Schreibstil:Der Schreibstil von Heike Rommel lässt sich flüssig und angenehm lesen. Die Autorin überzeugte mich mit sehr lebendigen Charakteren und einer Prise Humor. Wunderbar beschrieben hat Heike Rommel den Charakter von Kai. Man merkt, dass sie selbst mit Behinderten arbeitet und Kai's Gefühle und sein Verhalten sehr verständnisvoll beschreibt. Auch die Einflüsse der Region werden mit viel Liebe und Lokalkolorit dargestellt.Fazit:Ich bin nun neugierig auf die ersten beiden Bände geworden, denn Heike Rommel konnte mich mit "Zwischen Licht und Schatten" für sich gewinnen. Ein guter Krimi aus der Region Bielefeld mit herrlich erfrischenden Ermittlern und einer Menge an Verdächtigen, was das Miträtseln umso spannender macht.

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  • Regionalkrimi Bielefeld Teil 3

    Zwischen Schatten und Licht
    MelE

    MelE

    17. September 2017 um 08:16

    Da mir "Nacht aus Eis" und "Das fremde Grab" der Autorin sehr zusagten, freute ich mich auf einen weiteren Krimi, der innerhalb meiner Geburtsstadt spielte. Der Lokalkolorit Bielefelds ist wunderbar hervorgehoben und wären da nicht Morde und Unstimmigkeiten hätte sich außer Erkennen auch ein Wohlfühleffekt bemerkbar machen können. Trotzdem muss ich gestehen, dass mir "Zwischen Licht und Schatten" ein klein wenig Heimat gab. Vielleicht ist dies auch ein Grund, warum ich mich auf eine neue Leserunde mit der Autorin auf Lovelybooks freute? Es war wieder einmal sehr gelungen in den Austausch über ein Buch zu gehen und die unterschiedlichen Wahrnehmungen über Personen und Begebenheiten zu betrachten. Die Schriftgröße des Krimis ist sehr angenehm und lässt die 370 Seiten wie Nebenbei lesen. Anders als die Cover zuvor ist dieses nicht glänzend und das Taschenbuch auch ein klein wenig kleiner in der Aufmachung, aber es zeigt definitiv Bielefeld und trifft auch bildlich auf den Titel zu. Es hat Licht und Schatten, was auch auf den Inhalt des Krimis zutrifft. Das Leben der Jazz - Sängerin hat sowohl Schattenseiten, als auch Lichtmomente. Warum sie sterben musste, ist lange ungeklärt. Der eine oder andere Verdachtsmoment kam während des Lesens auf, aber wirklich geklärt wird dies erst zum Ende hin, was mir sehr zusagte.  Einen Giftmord á la Agatha Christie zu wählen habe ich als sehr gelungen empfunden.Was mir am meisten gefallen hat, ist, dass sich die Autorin nicht wie in den Krimis davor auf Dominik Domeyer fokussiert, sondern Nina Tschöke und ihrem Bruder Kai fokussiert. Kai hat das Down - Syndrom und scheint während des Konzertes im Bunker Ulmenwall mehr wahrgenommen zu haben, als vorerst angenommen. Wer hat die Sängerin am besagten Abend vergiftet? Es machen sich viele verdächtig und als dann ein zweiter Mord geschieht, stehen die Kommissare des KK11 vor einem Rätsel. Im Gesamtpaket empfand ich "Zwischen Licht und Schatten" als sehr angenehm. Der Spannungsbogen ist hoch und von Beginn an messbar. Kai Tschöke als einer der Protagonisten wertet den Krimi sichtlich auf und verdient daher eine echte Leseempfehlung. Ich bin sehr daran interessiert in einem weiteren Krimi mehr über ihn zu lesen, um ihn noch näher kennen zu lernen.Rezension zu: Nacht aus Eis -> HIER!Rezension zu: Das fremde Grab -> HIER!

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  • Tod einer Jazz-Sängerin

    Zwischen Schatten und Licht
    esposa1969

    esposa1969

    17. September 2017 um 01:21

    Klappentext:Nacht über Bielefeld Die Jazz-Sängerin Marleen Seismo ist wieder da! Bei ihrer Heimkehr nach Bielefeld, wo sie auf alte Kontakte und neue Impulse hofft, ist sie der gefeierte Star. Doch dann werden während eines Konzerts im Bunker Ulmenwall Hunderte Fans Zeugen eines Mordes: Die erfolgreiche, von allen verehrte Marleen wird heimtückisch vergiftet. Kommissarin Nina Tschöke und ihre Kollegen vom KK11 können sich vor Verdächtigen und möglichen Motiven gar nicht retten. Schnell stellt sich heraus, dass Marleens Ehe zerrüttet, ihre Band zerstritten und ehemalige Freunde von Neid und Missgunst zerfressen sind. Für Nina ist dieser Fall besonders heikel, denn ihr schwerbehinderter Bruder, um den sie sich liebevoll kümmert, hat als begeisterter Autogrammjäger Marleens Konzert besucht. Nina ahnt, dass er etwas beobachtet hat …Leseeindruck:Mit "Zwischen Schatten und Licht" von Autorin Heike Rommel liegt dem Leser ein fesselnder Krimi vor. Nach "Nacht aus Eis" und "Das fremde Grab" ist dieser Fall ein weiterer Bielefeld-Krimi, der mich fesselnd unterhalten hat und zu der Dominik-Domeyer-Reihe zählt.Die Jazz-Sängerin Marleen Seismo bricht während eines Konzertes mitten auf der Bühne vor den Augen des entsetzten Publikums zusammen. Bald ist klar: Sie wurde vergiftet. Kommissarin Nina Tschöke und ihre Kollegen vom KK11 nehmen die Ermittlungen auf. Verdächtige gibt es einige Neider, Stalker, Verehrer? Wer könnte der Sängerin nach deren Leben getrachtet haben?Ich bin von Beginn an recht gut in die Handlung gekommen, obwohl der Einstieg mehr als rasant verlief mit vielen Perspektivenwechsel, so dass ich mich ein wenig konzentrieren musste, sämtliche Namen zu healten und zuzuordnen, vielleicht wäre da ein Namensregister ein wenig hilfreich gewesen, Nichtsdestotrotz tat dies weder der Handlung, noch der Spannung einen Abbruch. Letztere war konstant vorhanden und zog sich bis Ende des Krimis straff gespannt hinweg. Das Ende selbst ist schlüssig und gut gelöst aufgebaut.Der Lokalkolorit war schön bunt gefärbt, dass ich mich wirklich in Bielefeld hinversetzt gefühlt hatte, obwohl ich noch niemals dort war. Und obwohl dem Leser hier zwar keine Krimödie vorliegt, lockern die humorvollen Einladen die Ernst der Lage angenehm auf.Lobenswert die augenfreundliche Schrift, die Datums-Anzeigen vor den Kapiteln, so dass man die Handlung chronologisch mitverfolgen kann. Insgesamt haben mich die rund 370 Seiten kurzweilig unterhalten, so dass ich gerne 5 Sterne vergebe!@ esposa1969

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  • Leserunde zu "Zwischen Schatten und Licht" von Heike Rommel

    Zwischen Schatten und Licht
    Heike_Rommel

    Heike_Rommel

    Leserunde zu „Zwischen Schatten und Licht“ von und mit Heike Rommel Mein neuer Kriminalroman „Zwischen Schatten und Licht“ ist am 15. August 2017 beim KBV-Verlag erschienen. Ich lade Krimifans und alle, die auf den neuen Fall für mein Bielefelder Ermittlerteam gespannt sind, herzlich ein, an der Leserunde zu „Zwischen Schatten und Licht“ teilzunehmen.  Zum Inhalt des Krimis: Die gefeierte Jazz-Sängerin Marleen Seismo kehrt mit ihrer Band für ein Konzert in ihre alte Heimat  Bielefeld zurück. Im ausverkauften Bunker Ulmenwall freuen sich Hunderte Fans auf die zweite Hälfte des Konzerts, als die junge Sängerin nach der Pause mitten auf  der Bühne zusammenbricht! Der Giftmord hält Kommissarin Nina Tschöke und ihre Bielefelder Kripokollegen mit immer neuen Verdächtigen in Atem: Marleens Ehe erscheint zerrüttet, die Band zerstritten. Bald stellt sich die Frage: Hatte die schöne, charismatische Sängerin eine weniger strahlende Seite? Eine Seite, von der nur alte Freunde wissen? Auch die Bielefelder Vergangenheit des Mordopfers gerät ins Visier der Ermittler. Einer der Zeugen des Mordes ist ausgerechnet Ninas geistig behinderter Bruder Kai, der seit dem Abend im Bunker verstört wirkt. Ein zweiter Mord geschieht! Zu spät erkennt Nina, dass sie etwas Entscheidendes übersehen hat …  Eine Leseprobe meines Romans bekommt ihr unter: www.Heike-Rommel.de    Es gibt wieder Bücher zu gewinnen: Der KBV-Verlag stellt 10 Buchexemplare von „Zwischen Schatten und Licht“ zur Verfügung. Wenn ihr teilnehmen möchtet, schreibt bitte dazu in das Unterthema „Bewerbung“. In meinem Krimi geht es um den Tod einer Jazzsängerin. Daher lautet meine Bewerbungsfrage: Welche Musik hört oder macht ihr am liebsten?   Die Bewerbungsfrist endet am Samstag, dem 2. September. Am Sonntag, dem 3. September werde ich dann die Gewinner bekanntgeben sowie meine Mail-Adresse, an die die Gewinner ihre Namen und Adressen schicken sollen, damit der Verlag euch das Buch zukommen lassen kann.  Natürlich sind auch diejenigen herzlich zur Leserunde eingeladen, die nicht gewonnen haben. "Zwischen Schatten und Licht", KBV-Verlag, ist für 10.95 Euro im Buchhandel erhältlich. Ich werde die Leserunde als Autorin begleiten und freue mich schon auf eure Beiträge!  Herzliche Grüße aus Bielefeld, Heike Rommel

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    • 204
  • Bielefeld mit Feingefühl

    Zwischen Schatten und Licht
    heinoko

    heinoko

    13. September 2017 um 10:19

    Der  KBV Verlag hat, wie mir scheint, ein sehr glückliches Händchen in der Auswahl ausgesprochen gut zu lesender spannender Regional-Krimis, die ohne Volkstümelei und Heimatkitsch auskommen. Nach Volker Dützer aus dem Westerwald durfte ich nun eine weitere positive Entdeckung machen und bin der Autorin Heike Rommel nach Bielefeld gefolgt. Im Bunker Ulmenwall, einem tatsächlich existierenden Bielefelder Jazzkeller, bricht die gefeierte Jazzsängerin Marleen Seismo auf der Bühne zusammen. Schnell wird klar, dass sie einem Giftmord erlegen ist. Kommissarin Nina Tschöke und ihre Kollegen beginnen im Umfeld der Sängerin die Suche nach einem Motiv. Doch jede Zeugenvernehmung schafft neue Unklarheiten und Ungereimtheiten. Kreuz und quer durch Bielefeld und weiter bis Köln und schließlich sogar bis nach Baltrum werden Spuren verfolgt und wieder verworfen. Und welche Rolle spielt der mongoloide Bruder der Kommissarin? Ein weiterer Giftmord geschieht… Heike Rommel schreibt außerordentlich gut. Ihre lebendigen, oftmals mit einer Prise Humor gewürzten Dialoge, ihr fein gewebtes Netz an Verdächtigungen, ihre farbigen  Detailbeobachtungen und ihre liebevoll-atmosphärischen Ortsbeschreibungen machen das Lesen zu einem wahren Vergnügen. Dass die Autorin im realen Leben mit Behinderten arbeitet, spürt man an den tieferes  Verständnis weckenden Schilderungen des mongoloiden Kai, den man im Verlauf des Buches richtig lieb gewinnt und dabei so ganz nebenbei einige Berührungsängste verliert. Auch wenn die Fülle der Namen mitunter verwirrt, insbesondere wenn zwischen Vor- und Nachnamen gewechselt wird, so spannt sich doch ein relativ gleichmäßiger Spannungsbogen über das ganze Buch hinweg . Von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung für diesen durchweg kurzweilig zu lesenden Krimi, der ohne blutrünstige Details auskommt und das Feingefühl der Autorin auf sehr sympathische Weise auf den Leser überträgt.

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  • Jazz-Sängerin in Bielefeld ermordet

    Zwischen Schatten und Licht
    Odenwaldwurm

    Odenwaldwurm

    12. September 2017 um 08:00

    Marleen Seismo, eine bekannte Jazz-Sängerin, bei einem Auftritt, in ihrer Geburtsstadt, bricht sie tot auf der Bühne zusammen. Bei der Obduktion wird festgestellt sie wurde vergiftet. Kommissarin Nina Tschöke und ihre Kollegen ermitteln in diesem Mordfall. Inter den Zeugen ist auch Ninas Bruder Kai, der an Down-Syndrom leidet und seit dem Konzert sein verhalten geändert hat. Nina versucht etwas aus ihm heraus zu bekommen. Leider ohne erfolg, wie bei den anderen Zeugen. Werden sie den Täter oder Täterin finden? Was war der Grund für den Mord?Ich bin sehr gut in die Geschichte gekommen. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und flüssig geschrieben. Der Charakter der einzelnen Personen ist sehr bildlich dargestellt und ich habe mich sofort in Kai verliebt. Den die Autorin besonders gut sympathisch beschrieben hat. Die Spannung war am Anfang der Geschichte nicht so groß steigerte sich aber sehr gut bis zum Ende der Geschichte. Aber es gab auch andere Überraschungen privaternatur in Ninas Leben. Es dauert einige Zeit und es gibt einige Vorschritte bei den Ermittlungen. Aber trotzdem ist das Buch sehr unterhaltsam geschrieben und gar nicht langweilig. Der Schluss war für mich dann doch eine Überraschung.Ich kann das Buch nur empfehlen. Es ist kein Buch zum gruseln, sonder eher ein Familien Krimi. Der aber sehr gut und unterhaltsam von der Autorin geschrieben wurde. Ein Krimi für laue Sommerabende.

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