Heike Schulz Hexengesicht

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Inhaltsangabe zu „Hexengesicht“ von Heike Schulz

So hat sich Josephine die Klassenfahrt nicht vorgestellt. Nicht nur, dass sie sich mit der Esoterikerin Tamara ein Zimmer teilen muss, auch das Kaff, in das sie die Reise geführt hat, ist total öde. Wer will es ihr da verübeln, dass sie sich während einer Besichtigungstour lieber verdrückt? Auch Tamara treibt etwas dazu, sich während des Rundganges abzusetzen. Seltsamerweise begegnen sich die beiden Mädchen vor einem Gemälde in einer kleinen Kirche. Fasziniert betrachten sie das geheimnisvolle Bild  – bis ihnen die Porträtierte plötzlich den Blick zuwendet. Josephine tut das Ereignis als Sinnestäuschung ab. Doch Tamara lässt sich nicht so leicht beruhigen. Schon gar nicht, als sie erfährt, dass die unheimliche Frau vor Hunderten von Jahren als Hexe angeklagt und gefoltert wurde. Was will sie nur von den beiden Mädchen? Gemeinsam beschließen Tamara und Josephine, der Sache nachzugehen. Doch als sie die Kirche erneut aufsuchen, ist das magische Gemälde verschwunden. Dafür dringt nun ein Wimmern durch das Gemäuer.

Tolle Geschichte, lohnt sich zu lesen!

— MissS
MissS

Spannend und kurzweilig. Sehr lesenswert

— ShangriLadj
ShangriLadj

Ein schön aufgemachtes Büchlein, das eine spannende Geschichte mit realem und historischem Hintergrund erzählt.

— Lua23
Lua23

Ein hervorragendes, sehr spannendes und fesselndes Jugendbuch zum Thema Hexenverfolgung, das ich nicht mehr aus der Hand legen konnte!

— Cellissima
Cellissima

In wenigen Worten: Spannend, mysteriös und zu 100% lesenswert!

— Loony_Lovegood
Loony_Lovegood

Schönes Romandebüt einer vielversprechenden Autorin. Habe ich sehr gerne gelesen.

— Susanne_Boeckle
Susanne_Boeckle

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  • Super Debüt

    Hexengesicht
    LeseMama82

    LeseMama82

    09. September 2016 um 18:18

    Tamara und Josephine gehen zwar in dieselbe Klasse, haben allerdings wenig miteinander zu tun. Während Tamara lieber für sich bleibt, einen Hang zur Esoterik hat und ihre Klamotten am liebsten im Secondhand-Laden kauft, ist Josephine das genaue Gegenteil: sie gehört zur angesagten Mädchenclique, trägt nur Markenklamotten und ihre Lieblingsthemen sind Styling und Jungs. Die beiden 16-jährigen verschlägt es bei einem einwöchigen Schulausflug zum Thema Hexenverfolgung allerdings ins selbe Zimmer. Die anfängliche Abneigung gegen einander wandelt sich mit der Zeit, als beide erkennen, dass mehr in der Klassenkameradin steckt, als auf den ersten Blick erkennbar ist. Nachdem Tamara und Jo in der Kirche der kleinen Stadt ein mysteriöses Gemälde einer jungen Frau entdeckt haben und mehr über sie in Erfahrung bringen wollen, verschwindet das Gemälde plötzlich und Tamara hat das Gefühl verfolgt zu werden. Jemand versucht zu verhindern, dass sie mehr über die junge Frau in Erfahrung bringen, die vor 500 Jahren als Hexe verfolgt und getötet worden ist. Dabei wird Tamara von Visionen begleitet, die mehr über das Leben der jungen Frau (Friederike) erzählen. Nach und nach kommen Tamara und Jo einer Geschichte auf die Spur, die ihnen (und uns) den Atem verschlägt und sie in höchste Gefahr bringt. Dieses Buch ist der tolle Debütroman der Grevenbroicher Autorin Heike Schulz. Es handelt sich um einen Jugend-Mystery-Roman, der neben Spannung und Grusel auch eine tolle Freundschafts- und Liebesgeschichte bietet. Die Autorin schreibt sehr flüssig und absolut fesselnd. Ich freue mich jetzt schon darauf mehr von ihr zu lesen!

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  • Wundervoller Debütroman!

    Hexengesicht
    anastasiahe

    anastasiahe

    Titel: Hexengesicht Autorin: Heike Schulz Verlag : Schwarzkopf & Schwarzkopf ISBN: 9783862651818 Fester Einband: 256 Seiten Sprache: Deutsch Preis: 14,95 € Inhalt: Es gibt Seelen, die nicht ruhen, ehe ihnen Gerechtigkeit widerfährt – eine atemberaubende Reise in die Zeit der Hexenverfolgung Zwei Mädchen und ein Geheimnis, das die Zeit überdauert hat: Tamara und Josephine werden in ein jahrhundertealtes Intrigenspiel verwickelt. Ein fesselnder Urban-Fantasy-Roman über Schuld, Gerechtigkeit und die Gefahr von Vorurteilen. Geschichte spannend erzählt: die Hexenverfolgung in Deutschland. Meine Meinung: Dieses Cover ist einfach nur wunderschön! ich muss echt sagen, dass es eines meiner schönsten Bücher ist von innen wie von außen! Es hat etwas sehr schön edles mit den goldenen Verzierungen und unterstreichen noch einmal diese leicht bedrohliche Atmosphäre, die durch das dunkle, aber dennoch gut erkennbare Bild entsteht. Das ganze Cover passt perfekt zu der Handlung, denn die Person die auf dem Cover abgebildet ist , ist indirekt eine der Hauptpersonen. Ich kann jetzt aber nicht viel verraten, da dies sonst ein Spoiler wäre. aber auf jeden Fall allein schon wegen dieser Protagonistin lesenwert. Innen drin ist das Buch auch noch wunderschön gestaltet. Es ist ein bisschen auf alt gemacht und hat immer Zeichen auf der Seite.Also allein schon vom cover- da ich eine echte Cover-Käuferin bin lohnt es sich sehr. Und nun zum Inhalt: Die gesamte Geschichte ist verdammt fesselnd und packend und man kann irgendwie nicht aufhören zu lesen , da man immer weiterlesen will. Aber auch der historische Hintergrund der Geschichte ist sehr gut ausgearbeitet, wie ich es nicht erwartet habe. Eine wundervolle Geschichte über die Macht von Freundschaft und Gerechtigkeit und, die zudem am Beispiel der Hexenverfolgung aufzeigt, wie gefährlich Vorurteile sein können. "Hexengesicht" ist der spannende Debütroman der Autorin Heike Schulz, von der ich in Zukunft hoffentlich noch viel lesen werde. Ich muss sagen der gesamte Inhalt war sehr auf Jugendbuch gemacht,aber im positiven Sinn! Da ich ja selbst ungefähr in dem Alter der beiden Protagonistinnen bin kann man sehr gut in ihre Situation hineinfühlen und so manche Dinge versteht man ja nur als Jugendlicher so richtig;) Deshalb finde ich es umso erstaunlicher, dass die Autorin es geschafft hat diese Dinge mit einzubauen, da sie ja nicht mehr 16 ist! Aber ist ja auch nicht schlimm. Deshalb ziehe ich meinen Hut, denn ich habe kaum Bücher gelesen die Urban Fantasy waren (hier noch mit Horror gemixt),die aus der Sicht von Jugendlichen geschrieben ist und nicht nur als idealisierter Fall, NEIN dieses Buch ist jeden falls von den Protagonisten her und den Charakteren echt extrem real! Jeder Jugendliche hat so eine Klassenfahrt schon erlebt und hat auch wahrscheinlich eine Zicke in der Klasse gehabt , genau so wie die "Coole Clique" und den Rest.Aber die Handlung ist nicht ohne! Es ging sehr in die Tiefe und an manchen Stellen war es so genial beschrieben und detailliert , wie z. B. die Katakomben, dass man meint man steht selbst drin und erlebt gerade das Abenteuer von Tamara und Jo. Der Schreibstil selbst ist einfach überwältigend! Ich habe mit gefiebert,gezittert, mich gegruselt,mich gefreut und es war einfach ein Buch vor dem man sitzt und einfach nur einen Seufzer loslässt, weil man so glücklich damit ist! Ich bin einfach nur begeistert. Wie ich ja schon oben geschrieben habe ist vor allem der reale Schreibstil der Autorin ihre große Stärke. Die Charakter sind einfach manchmal nur zum Schießen und dann hat man wieder enormen Respekt vor ihrem Mut! Ich verbeuge mich vor ihnen , Frau Schulz! Mein Fazit: Also Leute , wer hier keine 5 Sterne gibt hat das Buch nicht richtig verstanden, beziehungsweise gelesen. Ich kann es allen empfehlen, die Jugendbücher mit ein bisschen Fantasy und einer Prise Horror mögen und entweder in meinem Alter sind oder jung geblieben sind <3 Wirklich kauft es euch, denn ihr werdet für diesen Preis innen wie außen keinen Fehler machen!Eine wundervolle Geschichte über die Macht von Freundschaft und Gerechtigkeit und, die zudem am Beispiel der Hexenverfolgung aufzeigt, wie gefährlich Vorurteile sein können. "Hexengesicht" ist der spannende Debütroman der Autorin Heike Schulz, von der ich in Zukunft hoffentlich noch viel lesen werde

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    • 2
    Avirem

    Avirem

    27. April 2015 um 06:19
  • Buchverlosung zu "Hexengesicht" von Heike Schulz

    Hexengesicht
    heike_schulz

    heike_schulz

    Hallo zusammen! Im Rahmen des Welttags des Buches möchte ich bei der Aktion "Autoren schenken Lesefreude" mitmachen. Dazu werde ich zwei signierte Exemplare meines Jugendromans "Hexengesicht" verlosen. Bewerben könnt ihr euch bis zum 30. April, und da es in "Hexengesicht" recht mysteriös und unheimlich zugeht, möchte ich von euch euer unheimlichstes Erlebnis wissen. Ward ihr zum Beispiel schon mal um Mitternacht auf einem Friedhof? Habt ihr euch vielleicht schon mal im Wald verirrt? Dann her damit! Die beiden spannendsten, lustigsten oder originellsten Geschichten gewinnen! Viel Glück und viel Spaß, Heike Schulz

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    • 117
  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. Teilnehmer: AefKaey, (3) Ajana, (2) Anendien (5/15) angiana, Anneblogt, Annilane, (2) battlemaus, (5/20) Bellchen, (2/20), Birnchen (0/14) Bluebell2004,  (2) BluevanMeer, (6/12) books4life, bookscolorsandflavor, (6/16) Buchrättin, (1) Buechermaus96, (1) Büchernische (0/12) Buecherwurm1973, (1/15) Carina2302, carooolyne, Caruschia, celynn, (4/15) christiane_brokate, CitizenWeasel, Clairchendelune, Clouud, Code-between-lines, Daniliesing, (1/18) Desaris,, die_moni (0/12) Dunkelblau, (4/15) Eatacatify, (2) eighttletters, (3) elena2607, (2/12) Elfendy, (9/24) Emma.Woodhouse, Eskarina*, (1) Fanny2011, (7/18) FantasyDream, Fay1279, (5) Federchen, (1/18) fireez, franzzi, (2) frozenhighways, (4/15) Ginger1986 (1/12), grinselamm (1/12) Gruenente, (2) HarIequin, (2), Hello-Jessi (0/35) irishlady, jana_confused (7/12) janaka, Jeanne_Darc, (6/20) jess020, (1) Juliaa, Julia_Ruckhardt, justitia, (2) kabahaas, Kajaaa, (0/12) Kanujga, (5/20) Karokoenigin, (3/20) Katesbooks, KatharinaJ, (4/12) kathrineverdeen, , katrin_langbehn (0/14) Kendall, (9/20), Kirschbluetensommer (0/12) kiwi_,  Kleine1984, (4/10) Kleines91, (11/15) kolokele, (1) kornmuhme, (1) Krisse, (2) kugelblitz85, Kurousagi, LaDragonia, (6/12) LadySamira091062, LaLecture, Larischen, (4) Leochiyous, , Leopudding (0/15) LeseAlissaRatte, lesebiene27 (1/20 Leselotteliese, (1) Lesemaus85, (1) Lialotta, LibriHolly, (1/12) Lilawandel, (6/15) Lilli33, (11/18) lilliblume, (4) lisam, (11/20) Literatur, (1/20) Lizzy_Curse, Loony_Lovegood, (2) Lovely_Lila (0/12) LuluCookBakeBook, (1) Lumpadumpa (0/12) Lyiane, (3) mamenu, (1) Manja82, (4) manu2581 (5/25) mareike91, (3), maristicated (0/12) mecedora, (1) merlin78, (5/12) MiHa_LoRe, (5) Mikki, (4/12) milasun, minnimaus, (1/12) Mira123, (1) MissMisanthropie, (4/12+1) MoniUnwritten, moorlicht, Moosbeere, (4/12) Morrighan, Naddlpaddl, (2) NaGer, (1) Nancymaus, (5/12) Ninasan86, Niob, (2/12) Normal-ist-langweilig, (6/12) NussCookie, (4/13) oOVioOo, pamN, (2/15) paschsolo, (12/12) passionelibro, (3/12) Philip, Phini, problembaum, (0/12) Queenelyza, (11) Rine, (5) RinoaHeartilly, Ritja, , Robsi (0/16) Rocio, (4/20) Roxy Malon, Salzstaengel, (1) samea, Schlehenfee, (7/12) schokoloko29, (4/12) SchwarzeRose, sechmet, (2/12) Seelensplitter, (3) sKy, (8/20) Sommerleser, (4/12) Starlet, sternblut, (2) sugarlady83, (3) summi686, (5/25) Sunny Rose, Sunny87, Sunshine_Books, (5/20) supertini, (1/12) Sweetybeanie, (5/12) Synic (0/12) The iron butterfly, (3/12) Tiana_Loreen, (1/15) Tini_S, (4/12) Tintenelfe, (2) viasera, (4/15), weinlachgummi (3/12) werderaner, (3) Wiebkesmile, (1) Wildpony, World_of_tears91, xXeflihXx, (1) Yvonnes-Lesewelt, (1) Zidisbuecherwelt, Zuellig, (5)

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    • 2011
  • Rezension zu "Hexengesicht" von Heike Schulz

    Hexengesicht
    Leseglueck

    Leseglueck

    18. January 2013 um 17:30

    Erster Satz: Sub tuum praesidium confugimus, Sanecta Dei Gentrix ... " Keuchend stieß Friederike die Gebetsformel aus, die ihre Mutter sie einst gelert hatte. Cover: Das Cover sieht in echt noch viel schöner aus als auf dem Bild. Der Titel schimmert in gold und hebt sich so perfekt von dem dunklen Hintergrund ab. Auch das junge Mädchen sieht hübsch aus und passt gut dazu. Meinung: Hexengesicht ist ein gelungener Urban-Fantasy-Roman für Jugendliche, der aber auch alle anderen begeistern wird. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Die Verknüpfung von Gegenwart und Vergangenheit ist der Autorin sehr gut gelungen und macht das Buch zu etwas Besonderem. Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von Tamara und Jo. Schon im Prolog des Buches ist man als Leser mitten in der Geschichte und fiebert mit. Auf diesen ersten Seiten wird aus der Sicht von Friederike erzählt, die in der Zeit der Hexenverfolgung lebt. Dieser Abschnitt reißt einen sofort in die Geschichte und ist ein wichtiger Teil für den weiteren Verlauf. Der Prolog wurde wirklich toll geschrieben und man konnte sich sofort in Friederike hineinversetzen. Eigentlich haben schon dieser ersten Seiten dafür gesorgt, dass ich begeistert von dem Buch bin. Im Ersten Kapitel gibt es dann einen großen Zeitsprung. Man befindet sich in der Gegenwart wieder und sieht die Welt plötzlich durch Tamaras Augen. Tamara ist gerade mit ihren Mitschülern auf Klassenfahrt. Sie ist selbstbewusst und macht was sie will. Tamara zieht sich an, wie eine richtige Esoterikerin, was sie ja eigentlich auch ist und ist eher ein Außenseiter und Einzelgänger. Etwas das mir sehr gut an ihr gefallen hat ist, dass sie sich trotz ihrer besonderen Art nicht von den anderen ärgern lässt und sehr aufgeschlossen ist. Tamara war mir von Anfang an sehr sympathisch. Jo ist das ganze Gegenteil von Tamara. Sie gehört zu den beliebten Mädchen der Klasse und legt natürlich sehr viel Wert auf ihr Äußeres. Als sie erfährt dass sie sich mit Tamara ein Zimmer teilen muss, ist sie überhaupt nicht begeistert. Trotzdem nimmt sie sich vor, sich deswegen nicht die Klassenfahrt vermiesen zu lassen. Nachdem sie zusammen mit Tamara das unheimliche Bild entdeckt hat, ist sie was Tamaras Meinung über dieses Bild angeht nicht sehr aufgeschlossen. Trotzdem schaffen es verschiedene Umstände, dass die beiden Mädchen zusammen versuchen das Geheimnis um das Bild zu lüften. Jo lässt sich dabei von Tamara mitreißen und im Laufe der Geschichte freunden sich die beiden sogar an. Jo merkt das sie mit ihren alten Freundinnen eigentlich nur eine oberflächliche Beziehung hatte und nabelt sich etwas von ihnen ab. Es beginnt eine spannende und geheimnisvolle Suche. Die Autorin hat es in diesem Buch geschafft das Thema Hexenverfolgung perfekt umzusetzen. Als Leser erfährt man viel über die damalige Zeit und wie grauenhaft Leute, die anders waren und aufgefallen sind, behandelt wurden. Es herrscht überwiegend eine sehr dunkle Stimmung, das natürlich für viel Spannung sorgt. Alles wurde so toll beschrieben, dass ich mich gefühlt habe als wäre ich mittendrin. Obwohl die Geschichte in der Gegenwart spielt, kann man sich alles bildhaft von der Vergangenheit vorstellen. Es ist einfach eine perfekte Mischung aus beiden. Natürlich kommen in diesem Roman auch die Probleme von Tamara und Jo nicht zu kurz. Beide haben die üblichen Teenagerprobleme zu bewältigen und sind auf dem Weg erwachsen zu werden. Sowohl Jo als auch Tamara entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter und wirken zum Ende hin viel erwachsener, als noch am Anfang. Fazit: Hexengesicht beinhaltet eine tolle Geschichte mit sympathischen Charakteren. Am liebsten würde ich dem Buch 4,5 von 5 Sterne geben. Da das aber leider nicht geht und ja eigentlich ab 5 aufgerundet wird, werde ich 5 von 5 Sterne vergeben.

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  • Rezension zu "Hexengesicht" von Heike Schulz

    Hexengesicht
    Marakkaram

    Marakkaram

    03. January 2013 um 19:08

    Die Botschaft der drei vermummten Gestalten, die sie beim morgendlichen Ausritt überfielen, war eindeutig: "Liefere die Zaubersche aus oder wir zerschlagen bald mehr als nur das Antlitz!" ~ ~ ~ Eine Hexengeschichte, in der die Vergangenheit mit der Gegenwart verschwimmt. ~ Geschichtsexkursion nach Walnik. Eigentlich sollte es eine schöne Woche werden, doch für Tamara und Jo kommt alles ganz anders als geplant. Es fängt schon damit an, dass sich die eher esoterisch eingestellte Tamara, mit der Schulschickse Jo ein Zimmer teilen muss. Und plötzlich überfallen Tamara auch noch ständig Visionen, in der sie als Hexe angeklagt zu sein scheint. Als die beiden sich bei einer Besichtigung von der Gruppe absetzen und in einer Kirche dazu passend, das alte Gemälde eines Mädchens entdecken, ist auch Jo endgültig überzeugt, denn sie hat gesehen, wie das Mädchen sich bewegt und sie direkt angeschaut hat. Gemeinsam stellen sie Nachforschungen an und geraten dadurch immer mehr in Gefahr... ~ ~ ~ An sich ein sehr spannendes Thema und eine interessant erdachte Geschichte, auf die ich mich richtig gefreut habe. Leider war die Umsetzung nicht ganz wie erwartet. Das fängt mit dem Schreibstil an, der sehr trocken ist und jegliche Spannung im Keim erstickt. Auch die Personen, besonders die Hauptcharaktere, sind sehr oberflächlich gezeichnet. Für mich waren sie nicht wirklich präsent, lebendig, greifbar und ich habe keinen Bezug zu ihnen gefunden. Somit waren sie auch weder sympathisch noch unsympathisch. Allerdings fand ich die ach so plötzliche Freundschaft der beiden Mädels dann doch etwas unglaubwürdig. ~ Die Geschichte aus der Vergangenheit, meist in Tagebuchform, hat mir am Besten gefallen. Hierzu passte der Schreibstil ideal. Die Auflösung und der Bezug zur Gegenwart waren zum Schluss extrem grobmaschig gestrickt. Es fehlte einfach an Komplexität. Ich hatte das Gefühl, die Geschichte war zum Ende hin nicht richtig ausgearbeitet. Und damit meine ich nicht schwammig oder ein offenes Ende, sondern es fehlte an Erklärungen und Hintergrundinformationen. ~ ~ ~ Fazit: Eine gute Story, nicht ganz so optimal umgesetzt und vom Alter her fast noch eher im Bereich Kinderbuch anzusiedeln.

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  • Rezension zu "Hexengesicht" von Heike Schulz

    Hexengesicht
    Susanne_Boeckle

    Susanne_Boeckle

    01. January 2013 um 17:51

    Tamara und Josephine (genannt Jo) sind wie Feuer und Wasser: Tamara trägt ausgeflippte Klamotten und interessiert sich für alternative Heilmethoden, während Jo am liebsten hipp und cool ist und sich nur für Shopping, Schminke und Jungs interessiert. Jedenfalls können sich die zwei nicht ausstehen. Doch ausgerechnet diese beiden müssen sich im Landschulheim ein Zimmer teilen. Das kann ja nicht gutgehen, denken sich beide. Beim Besuch ihrer Klasse in einer Kirche landen die Mädchen zufällig gemeinsam vor einem mysteriösen Gemälde. Es zeigt eine wunderschöne, junge Frau, deren eine Gesichtshälfte völlig entstellt ist. Tamara hat plötzlich den Eindruck, das Mädchen auf dem Bild verfolgt sie mit ihren Blicken, aber Jo glaubt nicht daran. Doch Jos Handyvideo bestätigt das später. Tamara, die sich für alles Mystische und Geheimnisvolle interessiert, findet schließlich heraus, dass es sich bei dem Mädchen um Friederike handelt, die zur Zeit der Hexenverfolgung hingerichtet wurde. Will Friederike den beiden Mädchen eine Botschaft senden? Und wer war überhaupt für ihren Tod verantwortlich? Langsam entwickelt sich zwischen Tamara und Jo eine Art Freundschaft und die beiden Mädchen beginnen zu recherchieren, was zur Zeit der Hexenverfolgung in dem Ort passiert ist. Jo hat aber inzwischen noch ganz andere Sorgen: Ihr Freund Kilian reist ihr ins Landschulheim nach und immer wieder kommt es zwischen den beiden wegen banaler Dinge zum Streit. Doch schließlich unterstützt Kilian die Mädchen bei ihren Recherchen über Friederike und die Zeit der Hexenverfolgung. Ein Wappen und ein alter Kamin sollen in dem Rätsel eine Rolle spielen. Aber wo sollen die Mädchen den alten Kamin finden? Und was verbirgt sich dahinter? Tamara, Jo und Kilian machen sich auf eine abenteuerliche und gefährliche Suche in die Vergangenheit. Mein Fazit: Zuerst einmal ist mir das tolle Cover des Buches ins Auge gestochen und die wunderschöne, erhabene Goldschrift. Das allein wirkt schon sehr anziehend und ist wie ein "Eye-Catcher". Die Geschichte des Buches beginnt in der Vergangenheit mit dem Schicksal von Friederike. Diese Passagen gefallen mir sehr gut. Sie vermitteln das ganze Grauen, die verzweifelte Ausweglosigkeit und die Todesangst dieser Zeit der Hexenverfolgung. Ich fühlte mich sofort in ihren Bann gezogen und habe mit Friederike gelitten. Dann wechselt die Perspektive zu den so unterschiedlichen Schulkameradinnen Tamara und Jo, die nach und nach Friederikes Geheimnis aufdecken und sich zwischendurch immer wieder (vor allem Jo) im normalen Liebes-Alltag wiederfinden. Insofern fühlt sich die Zielgruppe des Buches (Jugendliche ab ca. 12 Jahren) sicherlich angesprochen. Zuerst hat mich etwas gestört, dass der Roman nicht durchgängig aus einer einzigen Perspektive erzählt wird, sondern der personale Erzähler zwischen Tamara und Jo hin- und herspringt. Das hat mich auf den ersten Seiten etwas aus dem Konzept geworfen. Mir ist es in der Regel lieber, wenn eine Geschichte aus einer einzigen Perspektive heraus erzählt wird und ich mich auf diese eine Person komplett einlassen kann. Aber nach einiger Zeit hatte ich mich daran gewöhnt, dass ich abwechselnd die Sicht beider Mädchen miterlebe und konnte mich schließlich darauf einlassen. Die Geschichte ist insgesamt spannend erzählt, die Sprache ist flüssig und gut zu lesen, wenn mich persönlich auch das pupertäre Liebes-Hin-und-Her von Jo nicht ganz so interessiert hat, aber das ist bestimmt eine Geschmacks- bzw. auch eine Altersfrage. Die angesprochene Zielgruppe empfindet dies bestimmt anders, deshalb soll das auch keinen gravierenden Kritikpunkt darstellen. Am Ende des Buches steigert sich die Spannung, so wie es sein sollte. Das hat mir sehr gut gefallen. Von diesem Moment an konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Der Roman ist mit seinen 256 Seiten weder zu lang noch zu kurz. Ich hatte ihn nach ca. 1 Woche ausgelesen. Ich finde, dass Heike Schulz mit ihrem Roman "Hexengesicht" ein sehr ansprechendes Debüt gelungen ist. Ich habe mich auf den Roman gefreut und wurde nicht enttäuscht. Nun bin ich gespannt, welche Bücher es in Zukunft von der Autorin noch geben wird.

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  • Rezension zu "Hexengesicht" von Heike Schulz

    Hexengesicht
    KatrinWenz

    KatrinWenz

    03. December 2012 um 23:47

    Das Buch bietet eine interessante Mischung aus mittelalterlichen Gebräuchen und moderner Welt + ein Geheimnis , dem 2 völlig unterschiedliche Mädchen, Josephine und Tamara, gemeinsam auf die Spur gehen. Eine düstere Grundstimmung durchzieht das Buch und macht es schwer, es wieder aus der Hand zu legen. Auch die Gestaltung des Buches fand ich sehr liebevoll und gelungen. Lesenswert!

  • Leserunde zu "Meeresschatten" von Leonie Jockusch

    Meeresschatten
    LeonieJockusch

    LeonieJockusch

    Was, wenn der Junge, den du liebst, ein Wesen ist, das du nicht kennst? Pünktlich zum Erscheinen meines ersten Urban Fantasy Romans "Meeresschatten", möchte ich eine Leserunde mit Euch starten. Wer mitmachen möchte, kann sich bis zum 06.11. für eines von fünf Freiexemplaren bewerben. Dazu klickt doch bitte das Unterthema "Bewerbung" an und sagt mir, was Euch mit dem Meer verbindet. Die fünf Gewinner bekommen dann ihr Buch von mir zugeschickt und nehmen automatisch an der Leserunde teil. Anschließend schreiben sie eine Rezension zu dem Buch. Selbstverständlich sind bei der Leserunde auch die Leser willkommen, die das Buch bereits besitzen und / oder gelesen haben. In diesem Fall meldet Euch bitte erst bei der "Vorstellungsrunde" an. Zur Info hier noch mal der Klappentext: Als ihre Familie beschließt, nach England auszuwandern, ist die 17-jährige Jo glücklich. Denn in dem Küstenstädtchen Silver Glen hat sie nicht nur von klein auf ihre Ferien verbracht, hier ist sie dem Meer, das sie so sehr liebt, auch deutlich näher als in ihrer alten Heimat Hamburg. Doch der Küstenort birgt Geheimnisse: Eines Abends, während eines Badeausfluges, entdeckt Jo einen Jungen, der in schwindelerregender Höhe auf den Felsen am Strand herumklettert. Sie nennt ihn »das Phantom«, taucht er doch fortan immer wieder in ihrer Nähe auf, ohne sein Gesicht zu zeigen.  Als der Junge ihr schließlich auflauert und sie eindringlich davor warnt, den Klippen zu nahe zu kommen, ist Jo verwirrt. Was will er nur von ihr? Hat er etwas mit den Einbrüchen in ihr Zimmer zu tun? Sind es womöglich seine Schritte, die sie im Dunkeln hinter sich hört? Erst als Jo im Meer zu ertrinken droht und der Fremde ihr das Leben rettet, kennt sie die Antworten. Unter der Oberfläche schlummert mehr, als man auf den ersten Blick sehen kann... Das war's! Jetzt seid Ihr dran! Ich freu mich schon auf Euch :D Viele Grüße,  Leonie Jockusch

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    • 399
  • Rezension zu "Hexengesicht" von Heike Schulz

    Hexengesicht
    Marie1990

    Marie1990

    09. October 2012 um 12:26

    So hat sich Josephine die Klassenfahrt nicht vorgestellt. Nicht nur, dass sie sich mit der Esoterikerin Tamara ein Zimmer teilen muss, auch das Kaff, in das sie die Reise geführt hat, ist total öde. Wer will es ihr da verübeln, dass sie sich während einer Besichtigungstour lieber verdrückt? Auch Tamara treibt etwas dazu, sich während des Rundganges abzusetzen. Seltsamerweise begegnen sich die beiden Mädchen vor einem Gemälde in einer kleinen Kirche. Fasziniert ­betrachten sie das geheimnisvolle Bild bis ihnen die Porträtierte plötzlich den Blick zuwendet. Josephine tut das Ereignis als Sinnestäuschung ab. Doch Tamara lässt sich nicht so leicht beruhigen. Schon gar nicht, als sie erfährt, dass die unheimliche Frau vor Hunderten von Jahren als Hexe angeklagt und gefoltert wurde. Was will sie nur von den beiden Mädchen? Gemeinsam beschließen Tamara und Josephine, der Sache nachzu­gehen. Doch als sie die Kirche erneut aufsuchen, ist das magische Gemälde verschwunden. Dafür dringt nun ein Wimmern durch das Gemäuer ... "Hexengesicht" von Heike Schulz ist ein spannender, paranormaler Jugendroman mit einem wichtigen Thema des 15./16. Jahrhunderts. Neben der eigentlichen Handlung erfährt der Leser auch ein paar Details aus der Zeit der Hexenverfolgung, die aber größtenteils auch ohne die blutigen Details auskommen, dafür aber die wesentlichen Grundzüge dieses prekären Themas anschaulich darstellen. Dabei ist die Handlung stets spannend und dem roten Faden wird ohne Abschweifungen gefolgt, dadurch kommt das Wesentliche dieses Buches stärker zum Tragen, ohne dass der Lesesfluss von Nebensächlichkeiten gestört wird. Auf Jo's und Tamara's Suche nach der Wahrheit eröffnen sich dem Leser nach und nach die Details, ohne dabei zu viel vorweg zu nehmen. Somit bleibt die Spannung gewährleistet und die Neugier geweckt. Der paranormale Faktor spielt in "Hexengesicht" eine große Rolle, denn viele unerklärliche Begebenheiten tragen sich zu, die am Ende auf einen zufriedenstellenden Schluss zu laufen, der all diese Begebenheiten nachvollziehbar erscheinen lässt. Ein weiterer wichtiger Punkt innerhalb dieser Geschichte bezeichnet die Alltagsprobleme der Hauptprotagonisten im Teenageralter, welche immer mal wieder eingesät wurden. Manchmal erschienen mir diese an der ein oder anderen Stelle etwas unpassend und hätten meiner Ansicht nach ein wenig reduziert werden können, um den Fokus stärker auf das eigentliche Thema zu legen. Die Atmosphäre besitzt stets etwas Düsteres und Geheimnisvolles, wodurch ein passendes Umfeld für die von Heike Schulz erdachte Geschichte geboten wird und sich das Thema der Hexenverfolgung gut darin einfügt. Die beiden Hauptprotagonistinnen aus deren Sicht "Hexengesicht" geschildert wird, könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Eine ist ein esoterischer Hippie und die Andere ein blondes Modepüppchen. Ihre Freundschaft entwickelt sich langsam aber stetig und wirkt daher authentisch, auch ihre Probleme mit dem anderen Geschlecht erscheinen für ihr Alter sehr real. Beide wurden interessant und facettenreich gestaltet, sie besitzen die für Hauptcharaktere wichtigen Ecken und Kanten, die für Bücher dieser Art unerläßlich sind. Der größte Teil dieses Buches ist umgangssprachlich geschrieben worden. Zwar ließ sich der Schreibstil immer flüssig lesen, doch wirkte die Jugendsprache oftmals zu überladen, es erschien mir sehr gewollt. Dennoch hat mich "Hexengesicht" auf eine schöne Art und Weise gefesselt und mir unterhaltsame Lesestunden beschert, auch wenn dieses Buch mit seinen etwas über 200 Seiten doch ziemlich dünn ist. Das Cover sei positiv erwähnt, denn es ist wirklich wunderschön gestaltet worden und weißt viele schöne Details auf. Auch innerhalb des Buches finden sich immer mal wieder optische Hingucker.

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  • Leserunde zu "Hexengesicht" von Heike Schulz

    Hexengesicht
    heike_schulz

    heike_schulz

    Lust auf einen Roman, der euch in die Zeit der Hexenverfolgung katapultiert? Dann macht doch mit bei meiner Leserunde zu meinem Roman "Hexengesicht", der am 15. August 2012 bei Schwarzkopf⪼hwarzkopf erschienen ist. Diese Leserunde findet innerhalb der Aktion für Debütautoren statt, da es sich bei "Hexengesicht" um mein Debüt handelt. Worum geht es? Hier der Klappentext: So hat sich Josephine die Klassenfahrt nicht vorgestellt. Nicht nur, dass sie sich mit der Esoterikerin Tamara ein Zimmer teilen muss, auch das Kaff, in das sie die Reise geführt hat, ist total öde. Wer will es ihr da verübeln, dass sie sich während einer Besichtigungstour lieber verdrückt? Auch Tamara treibt etwas dazu, sich während des Rundganges abzusetzen. Seltsamerweise begegnen sich die beiden Mädchen vor einem Gemälde in einer kleinen Kirche. Fasziniert ­betrachten sie das geheimnisvolle Bild  – bis ihnen die Porträtierte plötzlich den Blick zuwendet. Josephine tut das Ereignis als Sinnestäuschung ab. Doch Tamara lässt sich nicht so leicht beruhigen. Schon gar nicht, als sie erfährt, dass die unheimliche Frau vor Hunderten von Jahren als Hexe angeklagt und gefoltert wurde. Was will sie nur von den beiden Mädchen? Gemeinsam beschließen Tamara und Josephine, der Sache nachzu­gehen. Doch als sie die Kirche erneut aufsuchen, ist das magische Gemälde verschwunden. Dafür dringt nun ein Wimmern durch das Gemäuer ... Wer jetzt Lust bekommen hat, mitzumachen, der kann sich ab jetzt bis zum 2.9. um eins von fünf Freiexemplaren bewerben. Dazu müsst ihr mir nur schreiben, warum ausgerechnet ihr ein Freiexemplar bekommen solltet. Die fünf witzigsten Begründungen gewinnen und nehmen automatisch an der Leserunde teil. Natürlich sind auch alle anderen eingeladen, die sich das Buch anderweitig besorgen. Wir starten dann am 10.9. mit der Leserunde. Ich freue mich  schon jetzt auf einen regen Austausch mit euch und auf eure Rezensionen. Bis dann also, Heike Schulz

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  • Rezension zu "Hexengesicht" von Heike Schulz

    Hexengesicht
    mithrandir

    mithrandir

    24. September 2012 um 13:04

    Tamara und ihre Klasse machen ihren jährlichen Ausflug diesmal unter dem Motto "Hexenverfolgung" in einen kleinen Ort in Mecklenburg-Vorpommern. Die Jugendherberge ist ein ehemaliges Herrenhaus und vermittelt Tamara gleich bei ihrer Ankunft ein gutes Gefühl. Dies wird nur von der Zimmerverteilung getrübt, die sie in den Genuss von Josephine, einem Glamourgirl kommen lässt. Nach kurzen, anfänglichen Schwierigkeiten der beiden, die einen Waffenstillstand nach sich ziehen, landen beide bei einer Besichtigung zufällig in einer alten Kirche, in der plötzlich Merkwürdiges geschieht. In einem abgelegenen Teil des Gebäudes finden sie ein Gemälde, das einen ziemlich alten Eindruck macht. Ein Mädchen ist darauf abgebildet und es ist wunderschön, jedoch ist eine ihrer Gesichtshälften leider entstellt. Es hat den Anschein, als würde der nebenstehende Cherubim sie bewachen. Aber - hat sich das Mädchen da tatsächlich bewegt? Jo will das nicht glauben, doch ihre geistesgegenwärtig gemachten Handyaufnahmen belehren sie schnell eines Besseren. Gemeinsam versuchen die beiden das Geheimnis des Bildes zu lösen. Wer war das Mädchen? Und warum hat es sie angesehen? Das Buch "Hexengesicht" ist optisch wirklich eine Augenweide. Die Oberfläche ist samten, der Titel prankt mit goldenen Lettern auf dem Cover, das ein hübsches, junges Mädchen darstellt, umgeben von Ranken. Es hat mir gleich von Anfang an gefallen und ist ein echter Hingucker. Der Schreibstil ist flüssig und der Roman beginnt mit einem Prolog aus der Vergangenheit. Hier erfährt der Leser etwas über das Schicksal eines jungen Mädchens namens Friederike. Sie wurde der Hexerei bezichtigt, verfolgt und dann gestellt. Ihre Geschichte ist grundlegend für den nachfolgenden Teil des Romans, der in der heutigen Zeit spielt. Dabei müssen sich die Hauptcharaktere zunächst erst einmal zusammenraufen. Da ist auf der einen Seite, die etwas flippige Tamara, die stets wallende Gewänder trägt, sich mit alternativer Heilkunst beschäftigt und eine Anhängerin der Wiccas ist. Dem gegenüber steht die stets durchgestylte Jo, mit ihren Markenklamotten, die Mitglied einer angesagten Mädchenclique ist und von sich selbst sehr überzeugt wirkt. Doch die Fassade trügt und hinter Jos Äußerlichkeiten steckt doch ein sehr verletzlicher Mensch, der sein Augenmerk nur ein wenig zu lange auf die Oberflächlichkeiten des Lebens gelegt hat. Es war sehr schön zu verfolgen, wie sich die beiden Charaktere entwickelten und sich im Laufe der Handlung immer mehr annäherten, bis hin zu einer aufkeimenden Freundschaft. Sehr bewegend waren die Szenen, in denen Tamara in die Vergangenheit abglitt und das Ende von Friederikes Leben noch einmal miterlebte. Die Beschreibungen waren sehr bildhaft und beängstigend. Durch die Detailtreue hatte ich während des Lesens das Gefühl, dabei zu sein und habe mit Friederike mitgelitten. Hier konnte man sehr gut feststellen, dass die Autorin sehr ausführlich recherchiert haben muss, da sie das Geschehen so authentisch und lebendig geschildert hat. Eine wundervolle Geschichte über die Macht von Freundschaft und Gerichtigkeit und, die zudem am Beispiel der Hexenverfolgung aufzeigt, wie gefährlich Vorurteile sein können. "Hexengesicht" ist der spannende Debütroman der Autorin Heike Schulz, von der ich in Zukunft hoffentlich noch viel lesen werde.

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  • Rezension zu "Hexengesicht" von Heike Schulz

    Hexengesicht
    Miracuja

    Miracuja

    23. September 2012 um 11:21

    Was mir persönlich gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass es zwei gleichberechtigte Hauptrollen gibt, die beide weiblich sind. Keine ist besser als die andere, beide haben ihre Schwächen und Stärken. Es gibt so einige spannende Szenen, allerdings fehlt mir die Romantik, die große Liebe, der Junge, den man neu kennenlernt. Die Beziehungen der Mädchen zu ihren Freunden sind mehr oder weniger schon bestehend, das finde ich schade. Da prickelt nichts. Ansonsten gefiel mir die Story an sich, die ist mal was anderes, denn die Haupthandlung bleibt im unserer Zeit und spielt nicht total im Mittelalter. Ein paar Mal hab ich auch gelacht. Der Verlag bringt mittlerweile echt interessante Fantasybücher raus. Respekt!

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  • Rezension zu "Hexengesicht" von Heike Schulz

    Hexengesicht
    Arwen10

    Arwen10

    21. September 2012 um 21:33

    Josephine muss sich auf einer Klassenfahrt das Zimmer mit Tamara teilen, mit der sie sich zuerst gar nicht versteht. Während einer Besichtigungstour treffen sich beide zufällig in der Kirche wieder. Dort erleben sie etwas Seltsames, das Bild einer jungen Frau bewegt sich plötzlich. Tamara und Josephine wollen der Sache auf den Grund gehen und sind bald mitten in der Geschichte, die während der Hexenverfolgung begann. Zuersteinmal möchte ich sagen, dass mir das Cover unheimlich gut gefällt. Es fühlt sich samtig an, die goldene Schrift vorne drauf, die Verzierungen. Auch im Buchinneren sind die Seiten sehr schön gestaltet. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin weiß zu fesseln und die Spannung bis zum Schluß zu halten. Die einzelnen Protagonisten wirken sehr realistisch, so dass Jugendlichen dieses Buch sehr gefallen wird. Die Problematik der Hexenverfolgung wird dem Leser deutlich vor Augen geführt, die Mädchen finden ein Tagebuch, aus dem sie erfahren, was sich damals zugetragen hat. Eine solche Geschichte in der Geschichte finde ich immer besonders spannend, besonders wenn wie hier das Auffinden des Tagebuchs mit einer Abenteuergeschichte verbunden ist. Auch die Liebe spielt eine große Rolle in diesem fesselnden Jugenbuch. Wobei man die Probleme der Hauptfiguren gut nachvollziehen kann. Das Ende ist einfach süß und sehr romantisch ! Fazit: Ein tolles Jugenbuch, das mich super unterhalten hat. Ich möchte unbedingt mehr von Heike Schulz lesen !

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  • Rezension zu "Hexengesicht" von Heike Schulz

    Hexengesicht
    Tinkers

    Tinkers

    19. September 2012 um 14:29

    Scary, spooky, spannend „Hexengesicht“ ist das 2012 als Herzklopfen-Fantasy bei Schwarzkopf&Schwarzkopf erschienene Debüt von Heike Schulz. Es erzählt die Geschichte von Tamara und Josephine, die während einer Klassenfahrt nach Mecklenburg-Vorpommern nicht nur die üblichen Jugenderfahrungen mit Freundschaft, Liebe und Pubertät machen, sondern auch auf das Geheimnis einer längst vergangenen Zeit und dessen düstere Folgen treffen. Jo und Tamara sind völlig unterschiedlich, Jo ist eher eine Modepüppi, während Tamara sich für Geschichte und Mystik interessiert. Bei einer Besichtigungstour stoßen sie auf das geheimnisvolle Gemälde eines Mädchens, welches vor Hunderten von Jahren als Hexe verfolgt wurde. Doch das Bild bewegt sich und die beiden Mädchen hören Stimmen… Nun recherchieren beide Mädchen eifrig was dahinter steckt und begeben sich in viele spannende, gruselige und nervenaufreibende Situationen. Ich wurde auf das Buch aufmerksam, da es sich um Urban-Fantasy handelt und ich seit „Harpyienblut“ von Daniela Ohms von diesem Genre fasziniert bin. Auch bei „Hexengesicht“ hab ich mich selbst als Erwachsene mächtig gegruselt, obwohl es ein Jugendbuch ist, aber im Endeffekt hab ich diesen spooky Faktor sehr genossen. Es ist kaum zu glauben, dass es sich hier um ein Debüt handelt, denn nicht nur die Geschichte, sondern auch die Personen und Umgebungsbeschreibungen sind wunderbar ausgearbeitet. Der Schreibstil ist sehr gut, es las sich flüssig und mir gefiel sehr, dass es in Kapitel eingeteilt war, die die Spannung bis an die Spitze trieben. Mir klopfte das Herz oft bis zum Hals und ich erschrak beim Lesen mächtig als ungewohnte Umgebungsgeräusche auftraten, dennoch war es keinerzeit zuviel Aufregung, sodass ich das Buch durchaus als Jugendbuch durchgehen lassen kann. Besonders positiv fielen mir auch die Veränderungen der Jugendlichen auf, es wird jungen Lesern leicht fallen, sich mit deren Problemen zu identifizieren. Außerordentlich gut fand ich auch, dass es am Ende noch einige Wendungen gibt, die die Spannung bis zur letzten Seite nicht abreißen ließen. Der Verlag verzichtet auf einen Schutzumschlag und verleiht dem Buch einen samtig weichen Einband, bei dem der Titel golden eingeprägt ist… es ist so unglaublich schön und fühlt sich fantastisch an. Ich hab es „Streichelcover“ genannt, denn ich musste immer wieder über das Buch streicheln, weil es sich so gut anfühlt. Alles in allem ist dieses Buch absolut empfehlenswert. Das Innere hält was das Äußere verspricht und ich freue mich sehr auf Heike Schulz‘ Folgewerke und noch mehr Urbanfantasy von Schwarzkopf&Schwarzkopf!

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