Heike Stöhr

 4.6 Sterne bei 36 Bewertungen
Autorenbild von Heike Stöhr (©Christine Fenzl)

Lebenslauf von Heike Stöhr

Heike Stöhr wurde 1964 in Leipzig geboren und wuchs in Pirna auf. Die Begeisterung für die Historie und das Schreiben begleitet sie seit ihrer Kindheit. Sie studierte deutsche Sprache und Literatur sowie Geschichte in Leipzig und schrieb ihre Diplomarbeit zur sächsischen Geschichte. Heute lebt sie in Berlin, arbeitet als Lehrerin und hat begonnen, in ihrer Freizeit historische Romane zu schreiben. „Fallstricke des Teufels“ ist ihr erster Roman und der erste Teil einer Trilogie um die unkonventionelle Kaufmannstochter Sophia aus Pirna, die 2019 mit "Die Handschrift des Teufels" ihre Fortsetzung fand.

Neue Bücher

Die Handschrift des Teufels

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Neu erschienen am 23.08.2019 als Taschenbuch bei dtv Verlagsgesellschaft. Es ist der 2. Band der Reihe "Teufels-Trilogie".

Alle Bücher von Heike Stöhr

Cover des Buches Die Fallstricke des Teufels (ISBN:9783423217903)

Die Fallstricke des Teufels

 (26)
Erschienen am 28.02.2019
Cover des Buches Die Handschrift des Teufels (ISBN:9783423218177)

Die Handschrift des Teufels

 (10)
Erschienen am 23.08.2019

Neue Rezensionen zu Heike Stöhr

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Rezension zu "Die Handschrift des Teufels" von Heike Stöhr

Rezension zu "Die Handschrift des Teufels" von Heike Stöhr
dorlivor 4 Tagen

In ihrem historischen Roman „Die Handschrift des Teufels“ nimmt Heike Stöhr den Leser mit in das 16. Jahrhundert nach Pirna und zeichnet ein facettenreiches und glaubwürdiges Bild von Zeit und Region. Die Autorin hat zahlreiche historische Fakten und Gegebenheiten mit einer spannenden fiktiven Handlung verwoben und lässt diesen Roman damit zu einer interessanten, kurzweiligen Zeitreise werden.

„Die Handschrift des Teufels“ ist der zweite Band rund um Sophia und das geheimnisvolle Manuskript und knüpft an die Geschehnisse des ersten Teils an. Auch wenn es für das Verständnis der Handlung in diesem Band nicht unbedingt vonnöten ist, den ersten Teil gelesen zu haben, halte es für ratsam, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da das Wissen über die vorherigen Ereignisse den Lesegenuss dieser spannenden Fortsetzung noch erhöht.

Schon nach wenigen Seiten war ich wieder mit Sophia und ihrem Umfeld vertraut und habe gespannt das Geschehen verfolgt. Die Geschichte spielt im Jahr 1544 und wird in mehreren Handlungssträngen erzählt.

Sophia ist mittlerweile mit dem Magister Heinrich Fuchs verheiratet und lebt mit ihm in der Vorstadt. Ihrem Ziel, den Text des geheimnisvollen Buches zu entschlüsseln und damit ein Heilmittel gegen die Pest zu finden, kommt sie einen kleinen Schritt näher, als der frühere Klostergärtner Elias ihr von einem Büchlein berichtet, welches einen Code enthalte, ohne den man das geheimnisvolle Buch nicht lesen könne. Sophia vermutet das Codebuch im ehemaligen Kloster und drängt Heinrich, danach zu suchen…

Moses wurde vor einigen Monaten von Flößern aus der Elbe gezogen und lebt und arbeitet seit dem bei den Männern in der Flößersiedlung Krummhermsdorf. Moses hat aufgrund von schweren Verletzungen sein Gedächtnis verloren – wer „Die Fallstricke des Teufels“ gelesen hat, dem wird schnell klar, um wen es sich bei Moses handelt. Sofort fiebert man daher mit dem jungen Mann mit und hofft, dass er sich möglichst bald an sein früheres Leben erinnert...

Und auch Wolf Schumann ist wieder mit von der Partie. Der Stadtschreiber hat nach wie vor ein großes Interesse, die Übersetzung des Buches in seine Hände zu bekommen. Er lauert darauf, dass Sophia die Handschrift enträtselt und versucht mit allerlei Tricks an Informationen über den Fortschritt der Entschlüsselung zu gelangen…

Neben der spannenden Suche nach dem Codebuch haben mir die Einblicke in die Lebens- und Arbeitsbedingungen der damaligen Zeit außerordentlich gut gefallen. Die Aufgaben der Holzfäller und Flößer sowie die Herausforderungen, mit denen sie zu kämpfen hatten, werden besonders hervorgehoben – es ist absolut bewundernswert, was die Menschen damals ohne den Einsatz von Maschinen geleistet haben.

„Die Handschrift des Teufels“ hat mir sehr gut gefallen – eine mit vielen historischen Fakten verwobene Geschichte, die anschaulich und lebendig erzählt wird und dabei schnell einen Sog entwickelt, dem man sich als Leser nicht entziehen kann.

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P

Rezension zu "Die Handschrift des Teufels" von Heike Stöhr

Absolute Empfehlung!
Prinzeravor 7 Tagen

Das Buch "Die Handschrift des Teufels" ist der zweite Teil einer Trilogie von Heike Stöhr. Der erste Teil ist schon vor Längerem erschienen, war mir jedoch bisher gänzlich unbekannt. Der dritte Teil soll im Jahr 2020 erscheinen und ich freue mich ehrlich gesagt schon sehr darauf und werde es auf jedenfall kaufen. Wie eben schon angemerkt habe ich den ersten Teil "Die Fallstricke des Teufels" bisher nicht gelesen, bin aber so begeistert von diesem zweiten Teil, dass ich ihn sehr gerne noch lesen würde. Zum Verständnis des zweiten Buches war es jedoch nicht notwendig den vorherigen Band gelesen zu haben. Die wichtigsten Details und Geschichtsstränge wurden im zweiten Teil nochmal kurz angeschnitten und wiederholt. Jedoch auf eine Art und Weise, die es auch für einen Kenner des ersten Buches, nicht zu langwierig und langweilig erscheinen lässt. Es handelt sich bei dem Buch um einen historischen Roman, welcher in der Zeit der Pest spielt, jedoch ist er im Vergleich zu manchen anderen in dieser Zeit spielenden Bücher, sehr locker und auch teilweise witzig geschrieben. Ich hatte, außer bei Ken Follet, bei historischen Romanen oft das "Problem", dass diese sehr streng geschrieben sind und der Spaß durch die ganzen Herausforderungen der damaligen Zeit, etwas zurückblieb. Teilweise lasen sich diese Bücher dann schon fast deprimierend ernst. Ganz anders bei dem Buch von Heike Stöhr. Auch hier werden die normalen Schicksale des Mittelalters beschrieben, jedoch trotzdem auf eine menschliche Art. Die Protagonisten scherzen miteinander und ich musste selbst beim Lesen mitschmunzeln. Auch die liebevolle Seite kommt in diesem Buch auf keinen Fall zu kurz. Die Gefühle der einzelnen Charaktere werden sehr schön beschrieben und durch die wechselnde Sichtweise des Lesers, kann man sich sehr gut in die wichtigsten Protagonisten hineinversetzen. Man leidet mit Sophia, freut sich mit Heinrich Fuchs und ist wütend mit (und auch auf) Wolf Schumann. Sophia ist eine sehr sympathische Person, welche einen starken Willen hat, welchen sie auch durchzusetzen vermag. Dies zeigt sich bei den Gesprächen mit ihrem Ehemann Heinrich Fuchs, welchen Sie häufig zu Taten überredet, welche er aus Sorge um seine Familie, lieber nicht getan hätte. Oder auch, dass Sie Dinge tut, von welchen Ihre Freunde ihr, zu ihrem eigenen Schutz, abraten. Sie geht zum Beispiel auch, obwohl sie hochschwanger ist, noch ihre Freundin im Gefängnis besuchen und versucht sogar diese zu befreien. Ihr Mann Heinrich Fuchs ist Sophia komplett verfallen und setzt alles daran um seine Familie zu beschützen. Er ist eine absolut liebenswerte Persönlichkeit und ist mir von Anfang an ans Herz gewachsen. Obwohl Sophias Sohn nicht sein leibliches Kind ist, kümmert er als der Kleine zu früh und dementsprechend zu schwach zur Welt kommt sich liebevoll um ihn, bis Sophia selbst wieder genug Kraft hierzu hat. Schumann ist, wie zu erwarten, das komplette Gegenteil von Sophia und Heinrich. Er ist absolut streng und herrschsüchtig und tut vor allem das, was ihm zum Vorteil dient. Er spinnt Intrigen, verbreitet böse Gerüchte und geht notfalls sogar über Leichen. Er war mir, wie schon vermutet, absolut unsympathisch und ich habe ihm sehr oft sprichwörtlich die Pest an den Hals gewünscht. Das Buch war von Anfang bis Ende absolut spannend und sehr schön flüssig geschrieben. Ich wollte es kaum aus der Hand legen. Immer wieder passierten neue Dinge, welche das ganze Geschehen aufmischen und ich fieberte mit Sophia und ihren Bekannten mit und hoffte, dass sie nicht auf die Fallen von Schumann hereinfallen würden. Außer des Hauptstrangs, die Entschlüsselung des Buches, gab es häufig noch Nebenstränge, welche zu der Geschichte an sich beigetragen haben und außerdem für Spannungen gesorgt haben, wie schon das genannte Beispiel als Sophias Freundin ins Gefängnis eingesperrt wurde.

Fazit:

Ich kann dieses Buch absolut weiterempfehlen und freue mich wie erwähnt schon sehr auf die Fortsetzung. Falls ihr den ersten Teil noch nicht kennt, empfehle ich euch diesen zuerst zu lesen. Dies ist zwar, wie gesagt, nicht notwendig um den zweiten Band zu verstehen, jedoch ist das Buch so gut geschrieben, dass ich den ersten nun auch noch lesen möchte und ich finde es immer etwas unglücklich den zweiten Teil schon zu kennen, wenn man den ersten liest. Deswegen meine Empfehlung: Teil 1 und Teil 2 lesen und hoffen, dass bis dahin der dritte Teil draußen ist :) 

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Rezension zu "Die Handschrift des Teufels" von Heike Stöhr

Ein super Buch-Lesefreude pur!
Katzenmichavor 9 Tagen

Pirna, 1544. Magister Heinrich Fuchs und sein Weib Sophia erwarten ihr erstes Kind. Aber nichts ist, wie es scheint: Fuchs ist nicht der Vater, und statt Liebe verbindet die Eheleute vor allem der Wunsch, das geheimnisvolle Buch zu entschlüsseln, das Sophia einst im Kontor ihres Vaters fand und in dem sie ein Heilmittel gegen den Schwarzen Tod zu finden hofft. Belauert werden sie dabei von Stadtschreiber Wolf Schumann, der die Macht des Buches für seine eigenen Zwecke nutzen will. Doch dann taucht ein Schatten aus Fuchs´ Vergangenheit in Pirna auf, und auch Sophia gerät in Gefahr, als ihre Freundin Maria unter Mordanklage gestellt wird.
Unterdessen kämpft im Elbsandsteingebirge in der Flößersiedlung Krummhermsdorf ein junger Mann verzweifelt um die Erinnerung an sein früheres Leben....

Fazit zum Buch:

Magister Heinrich Fuchs und seine Frau Sophia erwarten ihr erstes Knd.Leider ist der Magister nicht der Vater des Kindes.Er hat Sohia geheiratet ,um sie vor der Schande zu bewaren-den der Vater ihres Kindes ist vor ihren Augen ertrunken.Und der Magister und Sophia wollen ein geheimnisvolles Buch endschlüsseln welches Sophia aus dem brennenden Haus ihres Vaters gerettet hat.Sie haben die Hoffnung in dem Buch ein Mittel gegen den Schwarzen Tod zu finden-und damit viele Menschen zu retten.Aber auch der Stadtschreiber Wolf Schumann möchte an die Endschlüsselung des Buches gelangen-so bespitzelt er die Eheleute Fuchs.Sophia gerät in Gefahr als ihre Freundin verleugnet wird,des Mordes in den Kerker geworfen wird.Underdessen kämpft im Elbsandsteingebirge ein junger Mann um seine Erinnerungen an die Vergangenheit.Die Flößer haben ihn verletzt und ohne Besinnung aus dem Fluß gefischt.....

Obwohl ich leider den ersten Teil der Serie noch nicht gelesen habe-schafft es die Autorin das ich gleich mitten im Geschehen war.Der Schreibstil der Autorin Heike Stöhr ist fesselnd und mitreisend.Sie schaffte es das ich jede freie Minute das Buch am lesen war.Vom Anfang bis Ende war das Buch sehr spannend.Ich gebe sehr gerne 5 Sterne und bin schon jetzt auf den nächsten Teil der Serie um Sophia und das geheimnisvolle Buch gespannt.Vielen Dank das ich das Buch lesen durfte-ich fand es großartig.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Die Handschrift des Teufels (ISBN:undefined)B

Ich möchte erste Lesermeinungen zu meinem neuen Roman "Die Handschrift des Teufels" sammlen, erste Rezensionen bekommen und mich mit den Lesern über ihre Eindrücke vom Buch austauschen.

165 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Die Fallstricke des Teufels (ISBN:undefined)B

1542 ereigneten sich in Pirna drei rätselhafte Selbstmorde. Wir wissen heute davon, weil sich eine der herausragenden Persönlichkeiten jener Zeit - nämlich Martin Luther – mit dieser Geschichte befassen musste.

Ehrenwort – als ich 2011 auf Luthers Antwortschreiben an den Pfarrer von Pirna stieß, hätte ich mir nicht träumen lassen, dass der Roman, den ich darum stricken würde, im Lutherjahr 2017 erscheint!

Zum einen, weil ich gar nicht im Blick hatte, dass dieses Jubeljahr bevorstand, zum anderen, weil das Schreiben für mich noch ein riesengroßes Abenteuer war, dessen Ausgang gänzlich ungewiss erschien.


„Die Fallstricke des Teufels“ ist mein erster Roman, und ich habe all das hineingepackt, was ich selbst an einem historischen Roman schätze:  Spannung, Abenteuer, Liebe und viele skurriele Details aus dem Alltag vergangener Zeiten in einer Handlung, die möglichst dicht an den historischen Fakten bleibt.


Das Objekt der Begierde in meinem Roman ist ein geheimnisvolles Buch. Sophia, die Heldin, findet es im Kontor ihres Vaters, eines Kaufmanns. Die Schriftzeichen in dem Buch entziehen sich ihrem Verständnis, aber die faszinierenden, geheimnisvollen Illustrationen regen ihre Fantasie an. Sophia, die als Kind ihre Mutter und ihren kleinen Bruder an die Pest verlor, kennt bald nur noch ein Ziel: Sie will das seltsame Buch entschlüsseln, denn darin hofft sie ein Heilmittel gegen den Schwarzen Tod zu finden. Die Entschlüsselung des Buches wird für sie zu einer Obsession.

Aber sie ahnt nicht, dass es in Pirna jemanden gibt, der auf der Suche nach diesem Buch ist, das er als sein rechtmäßiges Erbe betrachtet. Dieser Mann ist bereit, wirklich alles zu tun um in dessen Besitz zu gelangen, denn er glaubt, es enthalte ein Rezept für ewiges Leben.

Falls ihr jetzt neugierig geworden seid, bewerbt euch doch für die Leserunde, und mit ein wenig Glück, habt ihr das Buch schon bald in der Hand!

254 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  widder1987vor 2 Jahren
Hier meine Lesermeinung: https://www.lovelybooks.de/autor/Heike-St%C3%B6hr/Die-Fallstricke-des-Teufels-1436392336-w/rezension/1505662151/ Auch wenn ich feststellen musste, dass mittelalterliche Histoy nciht meins ist, sehe ich Pirna diese Jahr zu Adventszeit mit anderen Augen...Danke für das Buch und die Leserunde

Zusätzliche Informationen

Heike Stöhr wurde am 05. Januar 1964 in Leipzig (Deutschland) geboren.

Heike Stöhr im Netz:

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