Heike Stöhr Die Fallstricke des Teufels

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Inhaltsangabe zu „Die Fallstricke des Teufels“ von Heike Stöhr

Historischer Roman, spannender Krimi, dramatische Liebesgeschichte

1541 in Pirna: Rätselhafte Todesfälle häufen sich, als habe der Teufel selbst die Hand im Spiel. Gerade ist die 19-jährige Sophia in ihre Heimatstadt zurückgekehrt, herangewachsen zu einer jungen Frau mit einem großen Interesse für Medizin, seit sie als Kind Mutter und Bruder an die Pest verlor. Im Kontor ihres Vaters fällt ihr ein seltsames Buch in die Hände ? und sie hofft, darin ein Heilmittel gegen den Schwarzen Tod zu finden. Auch ein anderer weiß um die Existenz jenes Buches, das ungeheures Wissen verspricht: Stadtschreiber Wolf Schumann. Er ist besessen davon, es an sich zu bringen. Und schreckt selbst vor Mord nicht zurück.

Heike Stöhr ist es in diesem Roman gelungen, historische Ereignisse und Personen miteinander zu einer spannenden Handlung zu verbinden.

— MellisBuchleben

Ein gelungener Mix aus historischen Fakten und Fiktion - spannender und informativer Lesegenuß!

— miriamB

Mittelalterliche History im unscheinbaren Gewand präsentiert...

— widder1987

Eine spannende Geschichte, die unterhaltsam, lehrreich und auch humorvoll ist.

— ChattysBuecherblog

Muss man gelesen haben

— winniehex

Ein fantastisches Buch. Ich muss wissen, wie es weiter geht.

— verruecktnachbuechern

Toller, sehr genau recherchierter Roman, der eine spannende Geschichte erzählt!

— Ellaliest

Sehr gut durchdachter und recherchierter Roman über Pirna. Lesenswert!!!

— Diana182

Fesselnder historischer Roman - unbedingte Leseempfehlung!

— mabuerele

Die Autorin schreibt den Roman lebendig, spannend und emotional. Mitten in der Geschichte endet das Buch. Leider.

— Taluzi

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  • Gelungener Auftakt einer historischen Trilogie

    Die Fallstricke des Teufels

    MellisBuchleben

    17. February 2018 um 10:55

    "Die Fallstricke des Teufels" ist der Auftakt einer Trilogie, die im historischen Pirna und Umgebung (z. B. Leipzig) spielt. Im Buchumschlag befindet sich eine Karte, die ebenso wie die Personenübersicht und der Glossar zum einen die Handlung untermalen und zum anderen sehr hilfreich beim Nachschlagen sind.  Mir hat es viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Es ist keine Lektüre, die man in einem Rutsch durchliest, sondern ich habe mir Zeit dafür genommen und aufmerksam gelesen.  Historische Romane, deren Handlung weit vor unserer Zeit angesiedelt ist, mag ich sehr gerne, weil ich etwas über das damalige Leben erfahren kann. Immer wieder hat die Autorin kleine, aber auch wichtige Dinge in die Geschichte eingebaut, die zum früheren Alltag gehört haben und heute ganz anders sind. Heike Stöhr ist es in diesem Roman gelungen, historische Ereignisse und Personen miteinander zu einer spannenden Handlung zu verbinden. Die mysteriösen Todesfälle soll es tatsächlich gegeben haben, wie sie im Nachwort anspricht. Solche realistischen Hintergründe und gründlichen Recherchen machen für mich historische Romane aus, weshalb es ganz nach meinem Geschmack ist.  Das Buch hatte für mich ein paar Längen, nichtsdestotrotz freue ich mich schon auf den zweiten Band, der voraussichtlich im April 2018 erscheint.

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  • Ein starker Trilogie Auftakt, der auf ganzer Ebene überzeugt

    Die Fallstricke des Teufels

    aly53

    13. February 2018 um 04:33

    “Die Fallstricke des Teufels” ist der Auftakt einer Trilogie rund um die mutige junge Sophia und ein geheimnisvolles Buch.Ich mag historische Romane sehr gern. Daher stürzte ich mich ohne zu zögern darauf.Es spielt im Jahre 1541 in Pirna. Eine Stadt mit einem historischen Hintergrund. Die Autorin hat hier wirklich sehr gut recherchiert und so manche Gepflogenheiten sehr schön in ihre Handlungen mit eingewoben.Sie hat eine sehr fesselnde, einnehmende und leichte Art zu schreiben.Man lernt ein kleines Mädchen kennen, das man beschützen möchte und gleichzeitig ist sie ein sehr starker kleiner Mensch. Man bekommt direkt einen Einblick in eine Zeit voller Schmerz und Tod.Hoffnungslosigkeit wallte in mir auf, wie eine nie endende Welle.Sie zeigt uns Sophia. Eine mutige junge Frau, die ich sofort ins Herz schloss.Bereits die ersten Zeilen haben mich in dieses Buch gezogen und ich wollte mehr über Sophia und das geheimnisvolle Buch erfahren.Man erfährt hier zwei Perspektiven. Die von Sophia und die von ihrem Widersacher.Demzufolge gibt es auch zwei Handlungsstränge, die sich allein schon der Atmosphäre her, sehr unterscheiden.Neben Sophia, mochte ich auch Niklas und Marten sehr. Aber auch Maria hat mein Herz sofort erobert.Die Charaktere sind allesamt sehr schön ausgearbeitet, authentisch und mit Leben gefüllt.Sophia bildet die Sonnenseite dieser Geschichte.Auf der anderen Seite finden wir einen Mann, der die Abgründigkeit in Person ist. Er hat in mir die unterschiedlichsten Emotionen wachgerufen und ich wusste nie, wie ich ihn einschätzen sollte.Er war mir einfach zuwider. In allem was er tat und wie er es tat. Ein Antagonist, wie man ihn nicht besser hätte in Szene setzen können.Die Handlung selbst ist von Anfang sehr spannend gehalten. Die Autorin schreibt sehr detailliert und bildreich. Man erlebt wie die damalige Zeit war und wie “Bestrafungen” erfolgten.Aber auch über die Bräuche und die Pest erfährt man eine ganze Menge, was es ungleich interessanter und abwechslungsreicher macht.Ein Umstand der mich wirklich nicht unberührt gelassen hat. Aber was mir wirklich unter die Haut ging ist, wie die Frauen damals behandelt wurden. So viel Ungerechtigkeiten und es hat mir einfach nur die Luft abgeschnürt.Dinge , die man sich heute nicht mehr vorstellen kann, die aber damals einfach so waren.Zudem wurde es sprachlich sehr gut angepasst, wodurch man sich noch tiefer hineinbegeben kann.Die Autorin schafft es auf einzelne Aspekte einzugehen, ohne dabei den roten Faden zu verlieren.Ich hab an Sophias Seite kräftig mitgelitten und mitgefiebert. Es hat mich mitgerissen und völlig abtauchen lassen.Ich habe genossen, wie erste zarte Gefühle entstanden sind. Das ist einfach realistisch und aufgrund dessen konnte ich mich sehr gut in die einzelnen Situationen hineinversetzen und es auch nachvollziehen.Schmerz, Qual, Tränen.Verlust und Trauer.Glück, Liebe und Freundschaft.Es ist erschreckend, teilweise wirklich grauenhaft wozu Menschen fähig sind. Es hat mich mehr als einmal geschüttelt und doch hat es mir auch mehr über das Innerste des jeweiligen verraten.Sophias Weg ist nicht leicht. Sie hat mit allerhand zu kämpfen.Dinge die sie formen und ihren Weg ebnen.Ich mochte ihre Entwicklung sehr. Ihren Mut und ihre Unerschrockenheit.Wie sie sich einfach allem entgegenstellt und sich selbst als Dedektivin versucht.Doch manchmal passieren einfach Dinge, gegen die man machtlos ist. Hoffnungslosigkeit und nie endende Wut bricht über einen herein und man will einfach nur schreien oder wie in meinem Fall, in die Handlung eingreifen.Besonders auf der emotionalen Ebene konnte ich mich sehr gut hineinfallen lassen. Sophia ging mir einfach unheimlich nahe.Mit jeder Seite lebt diese Geschichte mehr. Es gibt unheimlich viele Geheimnisse, die ergründet werden wollen.Todesfälle die einer Klärung bedürfen.Mystik, Historik und Krimi Elemente sehr gut miteinander kombiniert.Besonders “das Buch” hat mich fasziniert. Ich hätte mir gewünscht, das man darauf noch intensiver eingegangen wäre.Obwohl ich es recht vorhersehbar fand, gerade weil man die zweite Perspektive noch erfährt, so wurde es doch zu keiner Zeit langweilig.Und trotz allem wurden gerade zum Ende hin, noch sehr gute Wendungen platziert.Wendungen, die mich jetzt erneut zum umdenken zwingen.Plötzlich wird alles anders betrachtet und man hat seine Vermutungen.Ich habe eine brennende Hoffnung und bin wirklich gespannt, ob sich diese im Folgeband erfüllen wird.Erwähnenswert ist auch unbedingt das Glossar und Personenverzeichnis. Ebenso wie die Geschichte hinter der Geschichte, wo man nochmal einiges erfährt.Heike Stöhr beweist das geschichtliches, enorm spannend und niemals langweilig ist.Ein Debütroman der herausragend und fundiert ist und auf kompletter Ebene überzeugt.Fazit:Eine mutige junge Frau und ein geheimnisvolles BuchEin Trilogie Auftakt der mich sofort in den Bann gezogen hat. Man kann es kaum glauben, das es ein Debütroman ist. Denn er ist herausragend und sehr fundiert, überwältigt in seiner Ausarbeitung und Vielschichtigkeit.Pirna im 16.Jahrhundert, das mich nicht losließ.Es ist sehr komplex und hat mich mit jeder Seite mehr in den Bann gezogen, mehr berührt.Wahrheit und Fiktion wurden hier sehr gelungen miteinander verwoben.Eine Auftakt der nicht nur vielversprechend ist, sondern den man unbedingt weiterverfolgen muss.Jeder der historisches mag, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Ich bin wirklich begeistert und vollkommen hin und weg von der Ausstrahlung und Lebendigkeit des Ganzen.

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  • Eine starke Frau in einer Zeit wo starke Frauen nicht gern gesehen waren

    Die Fallstricke des Teufels

    Seelensplitter

    04. February 2018 um 09:16

    Meine Meinung zum historischen Roman:Die Fallstricke des TeufelsAufmerksamkeit:Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meinem Blog.Inhalt in meinen Worten:Im Jahre 1541 passieren merkwürdige Todesfälle, alles scheint auf Selbstmord hinauszulaufen, doch ist es das wirklich?Sophia, hat es nicht leicht. Starb ihre Mutter recht früh, durfte sie in Leipzig lernen, zurück in Pirna, muss sie Heiraten, doch sie glaubt an die Liebe. Bis eine Nachricht kommt, das ihr Vater verunglückt ist.Doch geht hier alles mit rechten Dingen zu?Was ist das für ein Geheimnisvolles Buch, das Sophia stets vor ihrem Vater verbirgt, denn lesen kann es seltsamerweise niemand, und warum ist hinter Sophia jemand hinterher und macht ihr Leben zur Hölle?Dies und vielen anderen Fragen muss sich Sophia stellen.Wie ich das gelesene empfand:Der Einstieg in das Buch hat mir irre gut gefallen, gerade weil es richtig frisch wirkte, schnell änderte das Buch aber sein Gesicht und ich musste dann erst einmal eine mittlere Durststrecke überstehen und dachte mir schon zwischendrin, hoffentlich komme ich an das Ende des Buches, doch die Autorin machte es mir dann irgendwann wieder leichter und ich wollte einfach nur erfahren was mit Sophia los ist, warum so viele blöde Umstände passieren und was es heißt 1541 in Pirna Erwachsen zu werden.Schreibstil:Die Autorin verwendet eine recht einfache Sprache, hat am Anfang auch einen echt spannenden Verlauf angezeigt nur in der Mitte holte mich die Autorin nicht ab, zu sehr bauschte Sie Dinge auf, die vielleicht auch kürzer hätten gefasst werden können. Doch gerade die letzten 100 Seiten schafften es dann wieder mich an das Buch und seine Handlung zu bringen. Was mich übrigens begeistert, dass dieses Buch wirklich einfach geschrieben ist und nicht in einem Dialekt oder gar in einer Sprache angehaucht ist, mit der ich nicht zurecht komme, denn ehrlich, da musste ich schon öfters feststellen das manche Historische Romane doch ziemlich schwer lesbar sind, hier nicht. Das einzige was mich hin und wieder ausbremste waren manch Flüchtigkeitsfehler.Die Handlung wird übrigens von einem Alles Wissenden Erzähler geschrieben und nicht aus der Ich-PerspektiveCharaktere:Die Autorin baut sehr auf Charaktere Ausbildung, gleichzeitig treibt Sie die Handlung aber auch wunderbar voran.Mein liebster Charakter, da mag ich noch nicht daran glauben, dass er wirklich gestorben ist. Denn das war eine harte Szene im Buch.Sophia ist eine wahnsinnig starke Persönlichkeit und weiß was sie will und was nicht, sie setzt sich für sich ein, was damals sicherlich nicht so gerne gesehen war und für manche Frau sicherlich nicht gut endete, doch Sophia hat Glück und schafft sich mehr Freunde als Feinde mit ihrer Mitfühlenden und echten Art. Das fand ich sehr schön zu entdecken und mit ihr zusammen durch die Zeit zu streifen.Themen:Ich finde es toll, dass Rätsel eine richtig große Rolle im Buch spielen, gerade am Ende greift die Autorin dazu noch einmal etwas auf.Manches das im Buch spielt, wie zum Beispiel ein aufgescheuchtes wildes Schwein was wirklich anstrengend ist und manchen nicht nett mitspielt gab es wirklich, auch manche Figur im Buch gab es wirklich, vielleicht auch nicht so, wie die Autorin die Figur in den Rahmen gesetzt hat.Für mich kam auch klar die Not der Schwangerschaft ohne Ehemann zu Wort, hier hoffe ich irgendwie das im zweiten Teil noch etwas mehr darüber erfahre, ich hoffe auch, dass das Buch in guten Händen landet und das Sophia eine gute Frau wird, mal sehen, wie die Autorin mit der lieben Sophia spielen wird.Empfehlung:Für mich, die ich eher weniger Historische Romane lese und mag, hat dieses Buch die richtige Spannung und die richtige Geschichte geliefert, so das ich wirklich gerne das Buch gelesen habe, nur der Mitteilteil war etwas langatmig, wer sich hier aber nicht dran stört, wird bestimmt auch Sophia in sein Herz schließen.Für mich ist übrigens die Rolle von Sophia sehr stark gezeichnet und ich hoffe noch mehr über diese Frau zu erfahren. Nebenbei hoffe ich auch, dass manche Frage noch geklärt wird und was es denn nun wirklich mit diesem Buch auf sich hat, mal sehen, ob die Autorin mir im zweiten Teil mehr dazu sagt.Wer Rätsel mag, starke Frauen die sich zur Wehr gegen seltsame Männer setzen und zeitgleich liebenswert und besonders sind, sollte einen Blick in dieses Buch werfen.Bewertung:Mich hat das Buch unterhalten, bewegt, berührt und zeitgleich staunen, hoffen und kurzzeitig Fassungslos werden lassen, das war wirklich toll. Der Mitteilteil machte es mir schwer, und mancher Fehler im Buch bremste mich im lesen aus, letztlich ist das aber kein Grund das Buch nicht zu mögen.Ich gebe Sophia und ihrer Geschichte vier Sterne.

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  • Spannender und sehr gut recherchierter Auftakt der Trilogie von Heike Stöhr

    Die Fallstricke des Teufels

    odenwaldcollies

    28. January 2018 um 18:17

    Pirna 1541: kurz nachdem Sophia Weyner, Tochter eines angesehenen Weinhändlers, in ihr Elternhaus zurückkehrt, ereignen sich in der Stadt rätselhafte Todesfälle. Der aufgeklärten und neugierigen Sophia fallen Ungereimtheiten bei den Todesfällen auf und unversehens befindet sie sich mitten in den Ermittlungen. Dann gibt es da noch das geheimnisvolle Buch, welches Sophia im Kontor ihres Vaters entdeckt hat und in einer ihr völlig fremden Sprache geschrieben ist. Sie möchte dem Buch unbedingt seine Geheimnisse entlocken, hofft sie doch auf ein dort verborgenes Mittel gegen den Schwarzen Tod. Ein historischer Roman mit Krimianteil? Genau mein Beuteschema, daher bedurfte es keiner langen Überlegung, dieses Buch von Heike Stöhr zu lesen. Wenn man das Buch aufschlägt, fällt dem Leser als erstes die sehr schöne Kartenzeichnung des alten Pirna ins Auge. Ich habe immer wieder nach vorne geblättert, um die im Roman erwähnten Örtlichkeiten nachzuschlagen. Ebenso war ich über das Personenregister erfreut, zumal hier vermerkt ist, ob es sich bei den Figuren um fiktive oder historisch verbürgte Charaktere handelt. Das Buch beginnt direkt dramatisch: man wird Zeuge, wie der Schwarze Tod der Stadt Pirna seinen tödlichen Stempel aufdrückt und auch vor dem Haus des Weinhändlers Simon Weyner nicht haltmacht. In der Folge verbringt Sophia die nächsten Jahre bei Verwandten in Leipzig, wo der Vater ihrer Tante, ein alter Professor, seine Freude an der wiss- und lernbegierigen Sophia hat. Kein Wunder also, dass das mysteriöse Buch, welches in einer fremden Sprache geschrieben zu sein scheint, Sophia fasziniert und sie nicht aufgeben möchte, seinen Inhalt zu entschlüsseln. Zumal sie auch dabei Unterstützung durch den alten Professors erhält. Sophia ist für ihre Zeit eine moderne und gebildete Frau, jedoch ist das in ihren Kreisen nicht unbedingt von Vorteil. Als sie mit neunzehn Jahren nach Pirna zurückkehrt, wird von ihr erwartet, dass sie sich bald vorteilhaft verheiratet – die Fähigkeiten als gute Hausfrau sind dabei deutlich erwünschter als die Fähigkeit, der lateinischen Sprache mächtig zu sein. Es ist klar, dass sich Sophia einen Ehemann wünscht, der ihre geistigen Freiheiten akzeptiert und respektiert. Sehr gut hat mir ihre Freundschaft mit Maria, einer Tagelöhnerin, gefallen, eine Freundschaft, an der Sophia gegen alle Widerstände festhält. Spannend war in diesem Zusammenhang die Gegenüberstellung der unterschiedlichen Erwartungen an die beiden Frauen aufgrund ihrer verschiedenen gesellschaftlichen Stellung. Einer von Sophias Verehrern ist der Stadtschreiber Wolf Schumann, der sich von einer Verbindung zu einer alt eingesessenen Pirnaer Familie viele Vorteile verspricht. Auch er sucht seit seiner Jugend nach einem geheimnisvollen Buch, das Macht und Reichtum verspricht. Wie weit ist er bereit zu gehen, um in den Besitz des Buches zu gelangen? Schumann ist sehr ehrgeizig und strebt nach der Freiheit, für sich selbst entscheiden zu können – was kein Wunder ist, nachdem der Leser seine Geschichte erfährt. Umso gespannter war ich darauf, wie er sich in der Folge entwickeln würde. Die Figuren sind gelungen, sie werden vielschichtig und spannend dargestellt. Neben den beiden Hauptpersonen haben mir vor allem Sophias neu gewonnene Freunde sehr gut gefallen: der Bader Valentin Arnold, der Maler Niklas Dorndorf und der Magister Heinrich Fuchs, die die junge Frau bei ihren Ermittlungen und Versuchen, das Buch zu enträtseln, tatkräftig unterstützen. Die Autorin entwickelt eine komplexe und emotionsgeladene Handlung, die einzelnen Erzählstränge werden dabei gekonnt ineinander verwoben. Dabei besticht der Roman mit einer Vielzahl von sehr gut recherchierten Details, die wunderbar in das Geschehen eingebunden sind und die gesellschaftliche sowie politische Lage der damaligen Zeit authentisch wiedergeben. Nicht zu vergessen: der spannende Krimianteil, der es mir schwer gemacht hat, das Buch zur Seite zu legen. Mich konnte mein erstes Buch der Autorin vollauf überzeugen und ich bin nun sehr gespannt auf den zweiten Band, wie es mit Sophia und den anderen mehr oder weniger liebgewonnenen Figuren weitergehen wird.

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  • Spannende und informative Unterhaltung!

    Die Fallstricke des Teufels

    miriamB

    21. January 2018 um 20:15

    „Die Fallstricke des Teufels“ ist der bemerkenswerte Debütroman von Heike Stöhr. Sie zeigt dem Leser die Stadt Pirna im Jahre 1541. Sophia, die Tochter des Weinhändlers Weyner, ist die sympathische Hauptperson dieses Romans. Im Kontor ihres Vaters findet sie ein rätselhaftes, in Geheimschrift verfasstes Buch. Vorbild dafür war das Voynich-Manuskript, das bis heute nicht entschlüsselt werden konnte. Dieses Buch wird sie über Jahre begleiten und immer wieder Gegenstand ihres Interesses sein. Sie will es unbedingt enträtseln, weil sie sich ein Rezept gegen die Pest erhofft. Genau dieses Buch ist allerdings auch für den Stadtschreiber Wolf Schumann, Sophias bösartigen Gegenspieler, von Interesse – er setzt Himmel und Hölle in Bewegung um es in die Hände zu bekommen. In dieser Zeit passieren mehrere mysteriöse Todesfälle, die von offizieller Seite als Selbstmorde eingestuft werden. Sophia, ihre außergewöhnlichen Hausgenossen und der besonnene und intelligente Bader  glauben nicht an so eine zufällige Anhäufung von Selbstmorden und recherchieren auf eigene Faust.Ihre Persönlichkeiten und Schicksale werden anschaulich und lebensnah geschildert. Der Leser nimmt Anteil, lebt und fiebert mit! Neben diesem Kriminalroman wird natürlich auch eine dramatische Liebesgeschichte erzählt. Aber wirklich erstaunlich sind die zahlreichen historisch belegten Details, die den Roman zu einem besonderen Lesegenuss machen! Ein Glossar, eine schöne Stadtkarte vervollständigen das Buch und Heike Stöhr, selber Historikerin und Germanistin, widmet noch zum Abschluss ein Kapitel der Geschichte hinter der Geschichte, wo noch einmal historische Details angeführt werden. Dieser erste Teil einer Trilogie ist ein gelungener Mix aus genau recherchierten historischen Fakten und toll erzählter Fiktion – Geschichte mit Geschichten eben! Fazit: Mich hat das Buch völlig überzeugt: es bietet großartige, überaus informative und spannende Unterhaltung! Jeder der historische Romane mag, sollte „Die Fallstricke des Teufels“ unbedingt lesen und ich freue mich schon auf den zweiten Teil – „Die Handschrift des Teufels“

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  • Einfach genial

    Die Fallstricke des Teufels

    kessi

    21. January 2018 um 15:04

    " Die Fallstricke des Teufels" von Heike Stöhr,  ist ein wundervoll geschriebener historischer Roman der mit vielen Gefühlen und historischen Fakten gespickt ist. Dies ist der erste Teil einer Trilogie.Wir schreiben das Jahr 1541,  vor viele Jahren hat Sophia ihren Bruder und ihre Mutter durch die Pest, die überall wütete, verloren und ist somit zur Halbweise geworden. Ihr Vater, in seiner Trauen gefangen und völlig überfordert, schickt sie zu seinem Bruder und Schwägerin nach Leipzig. Die Tante soll sie für eine Zeit lang erziehen. In deren Haushalt lebt auch der Vater der Tante, ein großer Professor, der sich ebenfalls Sophia annimmt.Bevor sie aus Pirna weg musste hat sie im Kontor des Vaters ein geheimnisvolles Buch gefunden, mit wunderschönen Zeichnungen und einer Schrift, die Sophia nicht kennt. Dies hat sie heimlich mit nach Leipzig genommen. In den folgenden Jahren versucht der Professor  den Text und die Bilder des Buches zu entschlüsseln, an seiner Seite stets Sophia.Als sie Jahre später nach Pirna zurück kehrt , ist sie alt genug ist um in den Stand der Ehe einzutreten. Es gibt einige Bewerber die Sophia gern zu Frau nehmen würden.  Sophias Vater hat ihr Mal ein Versprechen gegeben, sie kann sich ihren zukünftigen alleine aussuchen. Sie ist gebildet und kann sehr starsinnig sein und hat ihre eigenen Vorstellungen von einem Leben in der Ehe. Sie möchte lieben und geliebt werden.Doch dann geschehen in Pirna unerklärliche Todesfälle. Steht das im Zusammenhang mit Sophia und dem Buch welches sich im Besitz der Familie befindet?Und bald gibt es diesen " Einen"  mit dem sie den Rest ihres Lebens verbringen möchte. Aber wie so oft, ist das Leben ein mieser Verräter und man muss um sein Glück kämpfen.Es gibt einen Nebenbuhler, der mit aller Macht alles unternehmen will um Sophia zur Frau zu bekommen. Er ist hinterhältig, bösartig und ein durch und durch hinterhältiger Mann, der ebenfalls ein Ziel verfolgt. Auch er weiß um die Existenz des Buches und möchte es unbedingt in seinen Händen wissen. Es gibt ein Problem, er ist angesehen und hat viel Einfluss, ein Fakt der für Sophia zum Nachteil werden kann. Wird ihm das etwas nützen und ist Sophia ihre große Liebe der Richtige?In dieser Zeit führt sie ein aufregendes und turbulentes Leben, in der sie viel Leid , Traurigkeit und Verluste erleiden muss. Aber sie hat viele Freunde die ihr zur Seite stehen, was ein großes Glück für sie ist. Und sie ist eine starke Frau.Meine Meinung:Ich bin erstaunt über all das erstklassig recherchierte historische Hintergrundwissen. Obwohl ich schon so viele Bücher aus diesem Genre gelesen habe, konnte ich mein Wissen erweitern.Der Schreibstil ist sehr berührend und mitreißend. Der Spannungsbogen nimmt an seiner Intensität ständig zu und es fiehl mir schwer, das Buch auch Mal zur Seite legen zu müssen.Ich habe das Buch in einer Leserunde mit der Autorin gelesen und  somit die Gelegenheit erhalten viele Dinge von ihr noch ausführlicher erläutert zu bekommen. Eines ist sicher, Heike Stöhr gehört ab sofort mit zu meinen Lieblingsautoren in diesem Genre.Absolute Leseempehlung.

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  • Rezension "Die Fallstricke des Teufels"

    Die Fallstricke des Teufels

    Doscho

    20. January 2018 um 14:05

    Im Pirna des Jahres 1541 geschehen auffallend viele rätselhafte Morde. Das ruft die Kaufmannstochter Sophia Weyner auf den Plan, die aufgrund ihrer Neugier auf eigene Faust die Rätsel lösen möchte. Mit dem Stadtschreiber Wolf Schumann hat sie aber einen gefährlichen Widersacher, der es auf ein mysteriöses Buch von ihr abgesehen hat...Beim Lesen von „Die Fallstricke des Teufels“ musste ich mir wirklich mehrfach verwundert die Augen reiben. Mit einer Leichtigkeit verwebt Heike Stöhr Elemente des historischen Romans, des Krimis und der Liebesgeschichte zu einem rundum gelungenen Buch, als wäre das eine Aufgabe, die man mal eben nebenbei erledigt. Dabei sollte einem auch bewusst werden, dass dies der Debütroman von Heike Stöhr ist. Hier wird die Messlatte schon recht hoch gelegt. Wer Bücher von Wolf Serno, Ken Follett, oder Ricarda Jordan gelesen hat, wird hier zwar bekannte Elemente, wie etwa Kirchenbau, Folter oder medizinische Aspekte wiederfinden, dennoch bin ich der Ansicht, dass Heike Stöhr hier etwas Eigenes geschaffen hat.Dabei wird in diesem Buch allerdings auch nicht vor Schilderungen sexueller Vergewaltigung haltgemacht. Es ist mir ein Bedürfnis, in meiner Rezension diese schwierige Thematik anzusprechen, die definitiv in keiner Form zu verherrlichen ist. Dennoch passt für mich diese Art der Grausamkeit und Unterdrückung zum durch und durch ekelerregenden Charakter des Antagonisten Wolf Schumann, so dass mir eine solche Darstellung zwar mutig, aber dennoch stimmig erscheint. Überhaupt werden Charaktere hier zwar manchmal – vor allem bei Wolf Schumann – nervenaufreibend, aber dennoch sehr lebensnah beschrieben. Man kann die Welt des Pirna im Übergang vom Mittelalter in die Frühe Neuzeit wunderbar nachempfinden.So konnte mich „Die Fallstricke des Teufels“ vollkommen überzeugen, nicht nur, weil das Mittelalter bei historischen Romanen meine liebste Zeit ist und ich dafür ohnehin sehr empfänglich bin. Der Genremix des Buches macht nicht nur Spaß und ist spannend zu lesen, er erscheint immer ausgewogen, wird nie langweilig und bringt zudem noch etwas Frisches in diese Thematik. Volle Punktzahl und Kaufempfehlung!

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  • Wie war es damals gewesen...

    Die Fallstricke des Teufels

    widder1987

    13. November 2017 um 16:15

    Klappentext: 1541 in Pirna - Rätselhafte Todesfälle häufen sich, als habe der Teufel selbst die Hand im Spiel. Gerade ist die 19-jährige Sophia in ihre Heimatstadt zurückgekehrt, herangewachsen zu einer jungen Frau mit einem großen Interesse für Medizin, seit sie als Kind Mutter und Bruder an die Pest verlor. Im Kontor ihres Vaters fällt ihr ein seltsames Buch in die Hände und sie hofft, darin ein Heilmittel gegen den Schwarzen Tod zu finden. Auch ein anderer weiß um die Existenz jenes Buches, das ungeheures Wissen verspricht: Stadtschreiber Wolf Schumann. Er ist besessen davon, es an sich zu bringen. Und schreckt selbst vor Mord nicht zurück... Fazit: Mit einen Abstecher in die sächsische Provinz des Mittelalters zur Zeit des christlichen Umdenkens und auf der Spur nach geheimen unschätzbarem Wissen in Form eines uralten Schriftstückes lockt der Debütroman 'Die Fallstricke des Teufels' von Heike Stöhr die historisch-begeisternde Leserschaft. Zu Beginn landet der Leser unmittelbar im Pestjahr 1532 der Kleinstadt Pirna vor den südöstlichen Toren Dresden, nach zwei Kapitel springt die Handlung und Story nach Leipzig wie ein paar Jahre später um und kommt wenige Seiten wie wieder Monate später in Pirna zurück, wo der Haupthandlungsverlauf des knapp 500 Seitenwerkes erst richtig in Schwung kommt. Im Verlaufes des Romans, der ohne Datierungen geschrieben ist, muss sich der Leser immer wieder durch kurzen, abgehackten und unzusammenhängenden Inhalt kämpfen, der zwar auf tiefe Recherchearbeit der studierten Autorin berührt und zu einem detailgetreuen Zeitzeugnis verfasst würden ist, bleibt die Story um die Hauptakteure im Schatten der historisch-gesellschaftlichem Kulisse stehen. Der Schreibstil weckt mit seinen verschachtelten Satzbau wie einfachen Wortwahl und mit den damaligen Dialogform nicht die brennende Packheit einer spannenden Unterhaltungsliteratur, die den Leser eine groben Einblick in das mittelalterliche Klassenschichtsystem durch ein sanft dabin plascherden Erzählstil gibt. Da 'Die Fallstricke des Teufels' als kriminelle Lektüre dargeboten wird (laut Inhaltsangabe) kommt diese Gerne neben einer Lovestory und intriegende Machtschaften kaum zu Geltung. Was für den Leser als Lockmittel gilt, entpuppt sich zur kaltgestellte Nebensache und gibt den Weg für mörderische Halunken und reformären Zeitgeist frei...2,25 Sterne

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  • Leserunde zu "Die Fallstricke des Teufels" von Heike Stöhr

    Die Fallstricke des Teufels

    Buchskorpion

    1542 ereigneten sich in Pirna drei rätselhafte Selbstmorde. Wir wissen heute davon, weil sich eine der herausragenden Persönlichkeiten jener Zeit - nämlich Martin Luther – mit dieser Geschichte befassen musste. Ehrenwort – als ich 2011 auf Luthers Antwortschreiben an den Pfarrer von Pirna stieß, hätte ich mir nicht träumen lassen, dass der Roman, den ich darum stricken würde, im Lutherjahr 2017 erscheint! Zum einen, weil ich gar nicht im Blick hatte, dass dieses Jubeljahr bevorstand, zum anderen, weil das Schreiben für mich noch ein riesengroßes Abenteuer war, dessen Ausgang gänzlich ungewiss erschien. „Die Fallstricke des Teufels“ ist mein erster Roman, und ich habe all das hineingepackt, was ich selbst an einem historischen Roman schätze:  Spannung, Abenteuer, Liebe und viele skurriele Details aus dem Alltag vergangener Zeiten in einer Handlung, die möglichst dicht an den historischen Fakten bleibt. Das Objekt der Begierde in meinem Roman ist ein geheimnisvolles Buch. Sophia, die Heldin, findet es im Kontor ihres Vaters, eines Kaufmanns. Die Schriftzeichen in dem Buch entziehen sich ihrem Verständnis, aber die faszinierenden, geheimnisvollen Illustrationen regen ihre Fantasie an. Sophia, die als Kind ihre Mutter und ihren kleinen Bruder an die Pest verlor, kennt bald nur noch ein Ziel: Sie will das seltsame Buch entschlüsseln, denn darin hofft sie ein Heilmittel gegen den Schwarzen Tod zu finden. Die Entschlüsselung des Buches wird für sie zu einer Obsession. Aber sie ahnt nicht, dass es in Pirna jemanden gibt, der auf der Suche nach diesem Buch ist, das er als sein rechtmäßiges Erbe betrachtet. Dieser Mann ist bereit, wirklich alles zu tun um in dessen Besitz zu gelangen, denn er glaubt, es enthalte ein Rezept für ewiges Leben. Falls ihr jetzt neugierig geworden seid, bewerbt euch doch für die Leserunde, und mit ein wenig Glück, habt ihr das Buch schon bald in der Hand!

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    • 254
  • Rezension zu "Die Fallstricke des Teufels" von Heike Stöhr

    Die Fallstricke des Teufels

    dorli

    08. November 2017 um 12:40

    Pirna, 1541. Die 19-jährige Kaufmannstochter Sophia Weyner kehrt nach acht Jahren Aufenthalt bei Verwandten in Leipzig zurück in ihre Heimatstadt. Die Halbwaise sollte im Haushalt ihrer Tante die Tugenden einer ehrbaren und rechtschaffenen Hausfrau lernen, fand es allerdings viel spannender, sich von dem Vater ihrer Tante, einem alten Professor, in Latein, Astronomie und Philosophie unterrichten zu lassen. In Sophias Gepäck befand sich unter anderem ein altes Buch mit rätselhaften Schriftzeichen, dass sie einst aus dem Kontor ihres Vaters entwendet hat. Gemeinsam mit ihrem Großonkel hat sie versucht, die Worte zu entschlüsseln, die beiden sind jedoch gescheitert…In einem zweiten Handlungsstrang lernt man Wolf Schumann kennen. Wolf erfährt von seinem leiblichen Vater, einem Mönch, dass dieser vier Kisten mit Kirchenschätzen und eine Kiste mit einem Buch, das angeblich ein Rezept für ewiges Leben enthält, im Weinberg des Klosters vergraben hat. Der alte Pater weist seinen Sohn an, die Kisten auszugraben und dem Bischof zu übergeben. Wolf beschließt, den Schatz als Entschädigung für seine freudlose Kindheit zu behalten und beginnt danach zu suchen, findet jedoch nur eine Kiste. Den Inhalt zu Geld gemacht, versucht er den Verbleib der anderen Kisten zu ermitteln, besonders das geheimnisvolle Buch will er unbedingt in seinen Besitz bringen… Heike Stöhr wartet in ihrem historischen Roman „Die Fallstricke des Teufels“ mit einer tollen Mischung aus Spannung, Historie und Romantik auf. Die Autorin hat eine Fülle wahrer Begebenheiten in ihre Geschichte eingeflochten und zeichnet damit ein sehr facettenreiches und glaubwürdiges Bild von Zeit und Ort. Vieles, was die Pirnaer Mitte des 16. Jahrhunderts tatsächlich beschäftigt und bewegt hat, findet man in der Handlung wieder. Sei es nun das tägliche Allerlei, die Bräuche, die medizinische Versorgung, die Arbeiten auf der Baustelle der Marienkirche, die schwere Tätigkeit der Bomätscher, die Aufgaben des Rates und besonders des Stadtschreibers oder auch der Ablauf einer Hinrichtung oder die Gestaltung von Hochzeiten. Auch die politische Lage und den Aberglauben der Menschen spart die Autorin nicht aus, selbst die rätselhaften Todesfälle, in deren Ermittlungen Sophia im Verlauf der Handlung unversehens rutscht, hat es wirklich geben.Heike Stöhr erzählt sehr unterhaltsam, jede Szene wirkt lebendig und ist fesselnd, so dass ich nicht nur ruckzuck mittendrin im Geschehen war und mir die Handlungsorte und die vorherrschenden Gegebenheiten bestens vorstellen konnte, ich konnte auch durchweg prima mit den Akteuren mitfiebern und miträtseln.Die Figuren wirken allesamt echt, sie sind ausdrucksstark und haben Persönlichkeit, zeigen Emotionen und handeln entsprechend ihren Eigenheiten. Es war äußerst spannend, ihre Wege zu verfolgen und es hat Spaß gemacht, ihr Miteinander und Gegeneinander zu beobachten. „Die Fallstricke des Teufels“ hat mich rundum begeistert. In ihrem Nachwort schreibt die Autorin, dass sie eine spannende Geschichte erzählen und sich dabei möglichst eng an belegbare historische Fakten halten wollte – das ist ihr eindrucksvoll gelungen. Absolute Leseempfehlung für alle, die gerne gut recherchierte historische Romane lesen.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1652
  • Eine spannende Geschichte, die unterhaltsam, lehrreich und auch humorvoll ist.

    Die Fallstricke des Teufels

    ChattysBuecherblog

    06. November 2017 um 12:44

    Sehr gut gefällt mir die ausdrucksstarke Karte von Pirna mit den markanten Punkten, in der vorderen Klappe, die sich in der hinteren Klappe wiederholt. Solches Bildmaterial finde ich sehr hilfreich, um noch schneller die Stadt und das Leben in der Stadt kennenzulernen. Ein weiterer Pluspunkt ist für mich das ausführliche Personenverzeichnis. Aufgrund der Vielzahl der dargestellten Personen, zeigt es mir, dass sich ein reges Stadtleben zeigen wird. Auch die Kurzbeschreibungen bei einzelnen Personen gibt Aufschluss auf den Stellenwert in der Geschichte und machen neugierig. Durch die bildhaften Beschreibungen war es sehr einfach, schnell in die Geschichte einzutauchen.  Die detaillierten Personenbeschreibungen ließen mich, speziell Sophia, direkt ins Herz schließen. Ich wollte immer mehr von ihr lesen und wissen. Auch ein weiterer Protagonist erschien sehr sympathisch: Wolf Schumann. Aber sollte ich mich zwischen beiden Personen mit Sympathiepunkten entscheiden müssen, würde ich Sophie wählen. Ihre Rolle hat mir ausgesprochen gut gefallen. Sie wirkte sehr natürlich, ihre Handlungen erschienen mir glaubhaft und nachvollziehbar. Jedoch ist mir im Laufe der Geschichte aufgefallen, dass der Klappentext etwas irreführend ist, da er nur einen minimalen Bruchteil der kompletten Story ausmacht. Das Hauptaugenmerk geht jedoch in eine andere Richtung. Hierüber war ich doch etwas erstaunt. Sehr gut hatte mir auch der Epilog, die Geschichte in der Geschichte, gefallen. Hier wird nochmals auf die dokumentierte Geschichte Sachsens und Pirnas hingewiesen. Und ganz zum Schluss das Glossar mit zahlreichen Erläuterungen zu Persönlichkeiten, Orten, Gebräuchen und Worten. Fazit: Ein toller, historischer Roman, der den Leser von der ersten Seite an, in seinen Bann zieht. Eine spannende Geschichte, die unterhaltsam, lehrreich und auch humorvoll ist.  Den Preis von 16,90 € (Klappbroschur) für ca. 510 Seiten, finde ich dennoch etwas zu hochpreisig. Dieses ist jedoch nicht Gegenstand meiner Bewertung.

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  • Ein Mädchen, ein Buch und das Allheilmittel?

    Die Fallstricke des Teufels

    winniehex

    23. October 2017 um 22:19

    Das Cover zu dem Buch finde ich wirklich sehr schön, man kann sagen, dass es schon die Geschichte wiederspiegelt. Es geht um das Jahr 1541 in Pirna, ein junges Mädchen namens Sophia lebt bei dem Onkel (Bruder ihres Vaters) in Leipzig. Bevor Sophia abreist, sucht Sie zuhause nach Erinnerungen von ihren Lieben. Bei der Suche stößt sie auf einmal auf ein Buch, was seltsames verschlüsselte Zeichen beinhaltet, kurzum beschließt Sie es mitzunehmen und der Sache auf den Grund zu gehen. Als Sophia als junges erwachsenes Mädchen wieder zurückkehrt nach Pirna, erschüttert die Stadt seltsame Todesfälle. Aber als wäre das nicht ihr einziges Problem, soll Sie sich nun fügen und heiraten. Es dauert auch nicht lange und Sophia trifft auf einen netten jungen Mann, aber dieses Buch lässt ihr keine Ruhe. Das einzige was Sie in den Jahren herausfinden konnte ist, dass es was Medizinisches sein muss. Aber was kann man damit heilen? Meiner Meinung nach, wieder ein super geniales historisches Buch. Ich liebe gute recherchierte Geschichte und ich mag die Figuren aus der Vergangenheit. Bin total begeistert und hoffe das es avon auch noch eine Fortsetzung gibt. Fazit: Einfach nur Kaufen!

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  • Leserunde zu "Die Bücherflüsterin" von Anjali Banerjee

    Die Bücherflüsterin

    leucoryx

    Leucoryx SuB-Abbau-Challenge 2017 Ich möchte gerne mit euch zusammen daran arbeiten unsere SuBs kleiner werden so lassen oder zumindestens nicht entarten zu lassen. Ich habe mir dafür ein paar Regeln ausgedacht, an die ihr halten könnt, wenn ihr wollt. Der Einstieg ist jederzeit möglich. ------------------------------------------------------------------------------- Die Regeln:1. Schreibt einen Sammelbeitrag (den ich verlinken werde):     - Anzahl der Bücher auf eurem SuB zu Beginn     - aktuelle Anzahl der Bücher     - je Monat: Höhe eures SuBs am letzten Monatstag     - Auflistung der gelesenen Bücher + Geldbeträge2. Es zählen die Bücher zum SuB, die sich bei euch Zuhause ungelesen befinden. Geliehene Bücher (z.B. Bibliotheksbücher, Wanderbücher) müssen nicht gezählt werden.3. Geldbeträge werden in einem extra Sparschwein gesammelt. Bitte legt für euch fest, ob ihr an diesen Geldbetrag erst nach Ablauf der Challenge rangehen wollt oder ob es euer (ausschließliches) Geldreservoir für neue Bücher ist.4. Geldbeträge:         1€ je gelesenes (/gehörtes) SuB-Buch ODER         2€ falls das Buch dem Monatsthema entspricht         Ende des Monats: + 3€, falls SuB <= SuB Ende des letzten Monats;   - 3€, falls SuB > SuB Ende des letzten Monats 5. Ich werde jeden Monat ein Auswahlkriterium benennen. Das soll als Hilfestellung dienen, falls ihr nicht wisst was ihr als nächstes lesen wollt.-------------------------------------------------------------------------------Teilnehmer: (Aktualisiert am 01.01.2018)Name                      |  Aktueller SuB   |  Original-SuB  |  Erspartesleucoryx                                  17                           22                   79,00€PollyMaundrell                     15                           60                     47,00€Kirschbluetensommer     181                         181                     53,00€ annlu                                      78                        100                    318,00€Nelebooks                            422                        703                      152,30€ulrikeu                                      81                          50                      30,00€Oanniki                                    25                          38                      28,00€ChattysBuecherblog             0                          20                     133,40€ Kurousagi                             374                        251                     -2,00€StefanReschke                      69                          68                     -3,00€darkshadowroses              569                        554                     1,00€dia78                                   1.204                     1.249                    37,00€Julie209                                    72                          76                      16,00€

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    • 281
  • Ein fantastischer Roman

    Die Fallstricke des Teufels

    verruecktnachbuechern

    22. October 2017 um 18:23

    Sophia verlor ihren Bruder und ihre Mutter an die Pest. Ihr Vater schickte sie zu seinem Bruder nach Leipzig. Er sollte sich um die Erziehung von Sophia kümmern.Vor ihrem Umzug entdecke Sophia ein geheimnisvolles Buch, es war verschlüsselt und sie steckte es einfach ein. Einem Professor gelingt es nicht das Buch zu übersetzten. Als Erwachsene kehrt Sophia in ihr Elternhaus, nach Prina, eine Stadt in der Nähe von Dresden, zurück.Dort kommen einige Probleme auf sie zu. Nicht nur, dass in Prina die merkwürdigen Todesfälle und Selbstmorde nicht aufhören; Sophia ist auch im heiratsfähigen Alter und es gibt mehrere Bewerber. Das Cover des Buches ist wahnsinnig schön. Die junge Frau und die Altstadt drauf, wirken sehr ansprechend und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich.Der Klappentext passt nicht richtig zum Buch. Er spiegelt zwar den Inhalt des Buches wieder, legt aber den Schwerpunkt total anders. Es handelt sich eher um eine Liebesgeschichte mit einem Krimi und nicht um einen Krimi und die Suche nach einem Mittel gegen die Pest. Sophia ist eine sehr interessante Protagonistin. Sie interessiert sich wenig für hausfrauliche Aktivitäten, auch möchte sie ihren Ehemann mit aussuchen können und scheut sich nicht davor, die Ärmel hochzukrempeln und mit anzufassen.Sie entspricht nicht den damaligen Frauenbild und das macht sie gerade so charmant und liebenswert. Alle Charaktere sind fein ausgearbeitet und glaubhaft. Es macht Spaß sie in diesem Buch näher kennen zu lernen und sie zu begleiten. Ehe man sich versah ist man mittendrinnen, in Prina 1541. Die Sprache passt, das Verhalten passt. Die ganze Atmosphäre von damals wird von der Autorin großartig aufgegriffen und umgesetzt.Es lässt sich leicht lesen. Der Schreibstil wirkt flüssig. In diesem Buch werden Fiktion und Fakten miteinander verknüpft. Es gab die Pestwelle, welcher viele Menschen zum Opfer fielen und es gab auch den Glaubenswechsel. Heike Stöhr hat existierende Todesfälle mit eingesponnen und berichtet von Häusern, welche es noch heute gibt. Obwohl Liebesgeschichten nicht meine liebsten Geschichten sind, habe ich richtig mit gefiebert. Das Buch endet gemein mit einem Cliffhanger und ich warte gespannt auf die Fortsetzung. Zu gerne möchte ich wieder Zeit in Prina mit Sophia verbringen und sehen, was dieses mal auf sie zu kommt. Einen Punkt Abzug gibt es von mir für den Klappentext. er schürt falsche Erwartungen. Eine klare Leseempfehlung von mir. Ich habe das Buch im Rahmen einer Lesserunde gewonnen und möchte mich bei der Autorin und dem Verlag dafür bedanken. 

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