Heike Vullriede

 4.2 Sterne bei 102 Bewertungen
Autorin von Notizen einer Verlorenen, Emotion Caching und weiteren Büchern.
Heike Vullriede

Lebenslauf von Heike Vullriede

geb. in Essen, verheiratet, 3 Kinder, wohnt im schönen Münsterland, ist Mitglied der Autorinnenvereinigung e.V., der Künstlervereinigung Rekener Farbmühle e.V. und der Deutschen Buddhistischen Union. Seit 2013 ist sie Teil der Autorengruppe LitVier 2008 stieg sie komplett aus, um sich dem Schreiben (und Zeichnen) zu widmen, ohne Angst vor provokanten und umstrittenen Themen. 2012 erschien ihr erster Roman “Der Tod kann mich nicht mehr überraschen”, der als ironisch-tragisches Werk aus der Sicht eines sterbenden Menschen die Gemüter erhitzte und der inzwischen dabei ist, sich zu einem echten Kultbuch einer kleinen Fangemeinde zu entwickeln. 2013 legte sie mit “Notizen einer Verlorenen” einen melancholisch fesselnden Psychothriller zum Thema Selbstmord vor. Ende Juli 2015 erscheint der Thriller “Emotion Caching”, ein bitterböser Roman über den alltäglichen, mit Schadenfreude gespickten Voyeurismus mit der Kamera und die Nöte vierer Jugendlicher, die vom Weg abkommen. In ihrer Freizeit zeichnet und malt die vielseitig interessierte Künstlerin. Gemeinsam mit Künstlerinnen aus ihrer Autorengruppe LitVier arbeitet sie an der Verwirklichung Genre übergreifender Kunstprojekte. Nebenbei schreibt sie an einem spannenden Fantasieroman für Kinder und einige federleichte Geschichten. Gerade entsteht eine Novelle über den Mord in einem nicht ganz so idyllischen Dorf.

Alle Bücher von Heike Vullriede

Notizen einer Verlorenen

Notizen einer Verlorenen

 (42)
Erschienen am 28.11.2013
Emotion Caching

Emotion Caching

 (33)
Erschienen am 31.07.2015
Der Tod kann mich nicht mehr überraschen

Der Tod kann mich nicht mehr überraschen

 (22)
Erschienen am 01.08.2012
Notizen einer Verlorenen: Psychothriller

Notizen einer Verlorenen: Psychothriller

 (3)
Erschienen am 23.10.2013
Emotion Caching: Roman

Emotion Caching: Roman

 (0)
Erschienen am 31.07.2016
Notizen einer Verlorenen

Notizen einer Verlorenen

 (2)
Erschienen am 02.05.2014

Neue Rezensionen zu Heike Vullriede

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Virginys avatar

Rezension zu "Emotion Caching" von Heike Vullriede

Emotion caching
Virginyvor 4 Monaten

Was tut man, wenn man so abgestumpft ist, dass einen scheinbar alles kalt lässt?
Richtig, man sucht sich ein Hobby, dass die Gefühle in Wallungen bringt…
So ergeht es auch Kim und ihren Freunden.
Seitdem ihr Vater vor Jahren spurlos verschwunden ist, hat sich ihr Leben sehr verändert.
Der Mutter wird der neue Freund nicht gegönnt, aber nicht nur das, sie steigert sich immer mehr in die Sache hinein und entwickelt fast schon blinden Hass auf den Mann, der sich immer öfter bei ihr Zuhause blicken lässt.
Generell ist Kim unzufrieden mit ihrem Leben, an sich nichts wirklich außergewöhnliches für einen Teenie, doch sie hat einen ganz speziellen Weg, damit umzugehen.
Seitdem sie Mr. Haifisch, wie sie ihn nennt, versehentlich vors Auto gelaufen ist, macht sie sich Woche für Woche einen Spaß daraus, ihn an jener Kreuzung abzupassen und bis aufs Blut zu reizen, dann fühlt sie sich frei, während ihre Freunde das Ganze filmen.

Nico, Benni und Lena sind von Kims neuester Idee, dem „Emotion caching“ begeistert, es geht darum Menschen zu manipulieren, sie in eine scheinbar ausweglose Situation zu bringen und wenn sie explodieren, ihre Gefühle auf Film zu bannen.
Jeder darf sich ein Opfer aussuchen und Kim hat natürlich sofort eins parat, Robert, den Freund ihrer Mutter…
Doch erstmal ist üben angesagt, schließlich will man ja etwas lernen.
Was als harmloses Spiel beginnt, gerät schon bald völlig außer Kontrolle und es gibt einen ersten Toten, auch wenn es „nur“ ein Unfall war.
Und kommt man einmal ungeschoren davon, hat man keine Hemmungen mehr.
Kim merkt, dass ihr die Leitung des Spiels immer mehr entgleitet, aber will sie wirklich aufhören?

Der Klappentext von Heike Vullfriedes „Emotion caching“ hat mich damals sehr angesprochen, doch dann hab ich das kleine Schätzchen auf meinem Reader vergessen, glücklicherweise bin ich vor kurzem doch wieder darauf gestoßen und habe es mir endlich einverleibt.^^
Auch wenn das buch für mich eigentlich ein Jugendbuch ist, ist es doch erschreckend, wie schnell man jede Hemmung verlieren kann.
Die 4 Freunde haben alle ihr Päckchen zu tragen, Kim den Verlust ihres Vaters, Nic9o kommt aus einer Großfamilie, in der er so gut wie unsichtbar ist, Lena braucht jemanden, der sie führt und dann ist da noch Benni, dessen reicher Anwalts-Vater ein Arschloch ist, wie es im Buche steht.
Benni ist es auch, der die Gruppe immer weiter vorantreibt, sich immer gemeinere Spiele ausdenkt, die Freundschaft an ihre Grenzen treibt.
Aber waren sie wirklich jemals Freunde oder verbindet sie nur diese innere Gefühlskälte?

Alles in allem war mir keiner der Freunde sonderlich sympathisch, aber ich denke, das ist durchaus beabsichtigt und zeigt in einem doch sehr erschreckendem Maße, wie schnell man eine Grenze überschreitet und was man für den ultimativen Kick alles tut, aus diesem Grund gibts für „Emotional caching“ von mir 4 von 5 Sternen.

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Janna_KeJasBlogs avatar

Rezension zu "Notizen einer Verlorenen" von Heike Vullriede

Wenn das Ende nicht überzeugt ...
Janna_KeJasBlogvor 8 Monaten

Aus: 3 Geschichten - 3 Meinungen

Eine Leiche wird gefunden, daneben ein Notizbuch. Die letzten Worte einer Toten – die Notizen einer Verlorenen.

Die Geschichte wird von Sarah aus der Ich-Perspektive erzählt, eine Frau die dem Leben überdrüssig ist und doch den Schritt nicht geht. Dann jedoch taucht ihr Ex-Freund auf, bringt ihr bisheriges Leben ins Wanken, denn vor ihren Augen stürzt er sich in den Selbstmord. Er hinterlässt Sarah einen Brief, welchen sie in ‚Das Haus der Verlorenen‘ bringen soll.

Ich bin bei meinen Eindrücken ganz hin- und hergerissen! Die Geschichte und vor allem die Thematik hat mich sehr interessiert, das Ende jedoch gab mir einen Dämpfer! Erwartet habe ich es absolut nicht, was ein dicker Pluspunkt ist. Das Ende erklärt dieses besondere Haus und wenn es an Bedeutung zwar nicht verliert, so rückt es dennoch die Thematik in den Hintergrund. Stimmig ja, doch irgendwie hatte ich mir etwas anderes erhofft – so wurde die Geschichte dank dem Ende zwar ein Thriller, aber wirklich zufriedenstellend ist es dennoch nicht.

Bei mir persönlich ist immer das Problem: der Anfang darf sich gerne mal ziehen, überzeugt das Ende jedoch nicht, mindert dies mein Lesevergnügen bzw. nimmt nochmals Einfluss auf meine Leseeindrücke! Ich hätte mir gewünscht, das die Autorin bei der Thematik ‚Selbstmord‘ geblieben wäre und dahingehend das Ende aufgebaut hätte. Es war schon faszinierend zu hören, wie sich Menschen mit solchen Gedanken gemeinsam über den Freitod unterhalten und planen – aufkommende Fragen dahingehen aufbauen und ggf. beantworten.

Wie gesagt, grundlegend eine mehr als interessante Geschichte, dessen Ende mich jedoch eher unzufrieden zurück lässt. Ich werde mir aber weitere Bücher der Autorin näher anschauen!

Auf der Printausgabe steht ‚Roman‘, was ich grundlegend die bessere Wahl finde, beim Hörbuch wird es als ‚Psychothriller‘ beschrieben.

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Edith_Hornauers avatar

Rezension zu "Notizen einer Verlorenen" von Heike Vullriede

Großes Lob diesem Roman
Edith_Hornauervor einem Jahr

*Notizen einer Verlorenen* - ein Roman von Heike Vullriede, der in unsere Welt passt, der sich genau so abspielen könnte..
Ein Mann kann seiner kranken Frau nicht helfen, die immer wieder
bittet, sie doch zu erlösen, doch der Mann zieht den Stecker nicht.
Aber in ihm wird  eine Idee geboren, die er in die Tat umsetzt. Er 
gründet seinen Verein: Haus der Verlorenen. Jeder und jede sollen
sterben dürfen - wann, wie, wo -  nach eigenen Wünschen.....
Der Autorin ist damit etwas gelungen, was realistisch klingt.
Ich mag ihre Sprache. Den Roman stört nichts - keine lästigen Wiederholungen - klar, durchaus nachvollziehbar beschreibt sie
den Weg einer Verlorenen, einen Weg der Ausweglosigkeit...

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Gespräche aus der Community

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Heike-Vullriedes avatar

Kim und ihre drei Freunde spielen ein böses Spiel

Ein ungewöhnlicher Thriller wartet auf euch

Emotion Caching (Heike Vullriede)

"Nichts bannt mich mehr, als der Schrei eines Menschen.« - Kim

Die junge Kim und ihre drei Freunde spielen ein ungewöhnliches Spiel. Sie sammeln die Gefühle anderer Menschen. Bewaffnet mit der Kamera suchen sie nach dem großen Kick, und wenn der Zufall nicht mitspielt, helfen sie eben ein bisschen nach. Dabei hofft Kim, die Gefühlskälte, die sie seit dem Verlust ihres Vaters plagt, beim Anblick aufgewühlter Menschen vertreiben zu können. Bald merkt sie: Die wirklich überwältigenden Gefühlsausbrüche liefern Angst, Entsetzen und Verzweiflung.

Was als harmloses Spiel beginnt, in dem Kim noch die Fäden in der Hand hält, nimmt immer bösere Züge an und entgleitet ihr mehr und mehr.

Es warten in dieser Leserunde 10 Printbücher und 10 Ebooks aus dem Luzifer Verlag auf neugierige Leser/innen und Rezensionen.


Die Autorin nimmt ebenfalls an der Leserunde teil.

Ich freue mich, nach Der Tod kann mich nicht mehr überraschen und Notizen einer Verlorenen nun den dritten Roman meinen Leser/innen zu präsentieren und bin sehr gespannt auf die Meinungen zum Buch. Es geht um Voyeurismus und vier junge Menschen, und um die inneren Dämonen, die in ihnen lauern ... verpackt in einem etwas anderen, spannenden Thriller.
Viel Spaß wünscht Heike Vullriede


Das Printbuch erscheint in den nächsten Tagen, das Ebook ist bereits im Handel erhältlich. Da Amazon noch keine Leseprobe zur Verfügung stellt, siehe die Links unten.

Leseproben findet man
hier und hier
Erste Rezensionen hier
Mehr über die Autorin hier
Zur Leserunde
Heike-Vullriedes avatar
Ich freue mich, heute erneut eine Leserunde auf Lovelybooks einzuläuten. Die Leserunde im letzten Jahr zu meinem Debütroman hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich war angenehm überrascht, wie kritisch und dennoch freundlich hier miteinander umgegangen wird.

In meinem zweiten Roman

Notizen einer Verlorenen

möchte ich meine Leser/innen diesmal mit einer spannenden Mischung aus Thriller und Drama fesseln.

Der Klappentext:

Im dämmrigen Licht alter Petroleumlampen in einer verlassenen Scheune entdeckt ein Unbekannter die Leiche von Sarah. Fliegen schwirren um ihren Kopf, der unter der Last eines schweren Ofens – Teil einer bizarren Maschinerie – zerquetscht wurde. Unter ihrem Körper findet sich ein rotes Notizbuch. Es enthält Aufzeichnungen der letzten Wochen ihres jungen Lebens: die Notizen einer Verlorenen …

Hier findet ihr eine Leseprobe
und hier die erste Rezension auf Amazon

Zum Buch gibt es eine Internetseite mit einem Jugendtagebuch der Protagonistin - ein Text, der nicht im Roman vorkommt:
Haus der Verlorenen  (http://hausderverlorenen.de) und etwas über ihr früheres Leben aussagt. Diese Seite wird laufend mit Neuigkeiten und Texten gefüllt.

Zur Leserunde spendet der Verlag zunächst 10 Ebooks (wahlweise Epub oder Kindle-Format). Unter allen eingegangenen Rezensionen - egal, wie sie ausfallen! - werden anschließend 5 Printbücher ausgelost.
Natürlich kann auch jeder mitlesen, der sich das Ebook selbst besorgt.

Hinweis: Das Printbuch erscheint am 28.11.2013, das Ebook ist bereits jetzt verfügbar.

Ich freue mich über viele Bewerber und eine vielleicht "heiße" Diskussion, denn auch dieser Roman bietet Stoff dafür und wie in meinem Debütroman "Der Tod kann mich nicht mehr überraschen" bleibe ich auch hier wieder ganz nah bei der Protagonistin. Das Genre allerdings ist dem Thriller näher als dem Drama.

Ich wünsche jetzt schon viel Spaß!

Heike Vullriede
Zur Leserunde
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Heute startet die Leserunde zu meinem Debütroman »Der Tod kann mich nicht mehr überraschen« (Luzifer-Verlag Steffen Janssen)


Worum es geht?
Ist unser Leben, wie wir es uns denken, eigentlich die Wirklichkeit? Oder hat unser ›ICH‹ da ein bisschen zu unseren Gunsten geflunkert? Es könnte ja sein, dass unsere Wahrnehmung nicht ganz unvoreingenommen ist. Aber wie lässt man dieses ›ICH‹ und dessen Gefolge bloß los?

Die Story:
Eine ironisch-tragische Erzählung, gewürzt mit einem bitteren Schuss Sarkasmus und kleinen versteckten Anspielungen auf das typisch „Menschliche“ in uns. Es darf geschmunzelt und geweint werden.

Marvin liegt in sündhaft heißem Badewasser und übt das Sterben, indem er einfach den Atem anhält. Doch während er längst wie ein bleiches Sirenenopfer dahintreiben könnte, rekeln sich Frau und Tochter im Wohnzimmer auf dem Sofa. Gestorben wird wohl allein.
Eine schlechte Diagnose hat Marvin Abel aus seinem erfolgreichen Leben gerissen. Nun steht Marvins Welt Kopf. Die Beichten seiner Lieben bereiten ihm Gänsehaut. Blumen landen in Urinflaschen, gelbe Kissen gedeihen zum Albtraum und seine Frau wird ihm zum Rätsel. War sein Leben nur ein Traum von Gestern und Morgen?
Über all dem schwebt der Tod, vor dem Marvin sich so gerne drücken würde.

Erste Rezensionen findet ihr hier: erste Rezensionen
Mehr über den Roman und weitere Leseproben findet ihr hier : Leseproben und mehr oder hier: Leseprobe . Mehr über mich auf meiner Webseite und auf den Bildern in meiner Profilgalerie.

Ich darf 10 Exemplare von »Der Tod kann mich nicht mehr überraschen« unter all denen verlosen, die sich bis zum 31.8.2012, 10 Uhr, zur gemeinsamen Leserunde anmelden.
Natürlich könnt ihr den Roman auch selbst kaufen. Wer mag, kann auch die günstige Ebook-Version lesen.

Ich freue mich schon sehr auf die Leserunde.  Liebe Grüße Heike Vullriede (Autorin)

Heike-Vullriedes avatar
Letzter Beitrag von  Heike-Vullriedevor 6 Jahren
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Zusätzliche Informationen

Heike Vullriede wurde am 02. Dezember 1960 in Essen (Deutschland) geboren.

Heike Vullriede im Netz:

Community-Statistik

in 158 Bibliotheken

auf 45 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 5 Lesern gefolgt

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