Heike Vullriede Notizen einer Verlorenen

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Inhaltsangabe zu „Notizen einer Verlorenen“ von Heike Vullriede

Im dämmrigen Licht alter Petroleumlampen in einer verlassenen Scheune entdeckt ein Unbekannter die Leiche von Sarah. Fliegen schwirren um ihren Kopf, der unter der Last eines schweren Ofens – Teil einer bizarren Maschinerie – zerquetscht wurde. Unter ihrem Körper findet sich ein rotes Notizbuch. Es enthält Aufzeichnungen der letzten Wochen ihres jungen Lebens: die Notizen einer Verlorenen … Nach ihrem erfolgreichen Debüt DER TOD KANN MICH NICHT MEHR ÜBERRASCHEN entführt Heike Vullriede in den NOTIZEN EINER VERLORENEN ihre Leser in eine bizarre Welt, wie sie in Ihrer - ja, auch IHRER - Nachbarschaft bestehen könnte. Mit leisen Tönen umschreibt sie das Unfassbare. spannend, ergreifend – und realistisch.

Habe was vollkommen anders erwartet.. War leider nicht so meins.

— SophieNdm
SophieNdm

Habe was ganz anderes erwartet. War nicht so meins!

— SophieNdm
SophieNdm

Ein absolut spannender Roman, der zeigt, wie sehr uns die Liebe den Verstand rauben kann.

— DunklesKapitel
DunklesKapitel

Konnte mich nicht ganz überzeugen ...

— MissNorge
MissNorge

Anders als erwartet. Zu Beginn etwas langatmig und undurchsichtig, auf den letzten 80 Seiten dann doch noch spannend und ergreifend

— ElaBenke
ElaBenke

Sehr interessantes Buch, krasse Story - leider ganz mies korrigiert, zu viele Fehler trüben den Lesegenuss.

— Moryahh
Moryahh

Einzigartig, spannend und bewegend! Geht unter die Haut!

— Tintenfass
Tintenfass

Selten hat mich ein Buch so erschüttert und nachdenklich gestimmt.

— MaariSkog
MaariSkog

Thriller mit Hirn.

— Jeami
Jeami

Ein sehr spannendes Buch, obwohl man bereits am Anfang erfährt, wie die Geschichte endet...sehr zu empfehlen!!!

— GrOtEsQuE
GrOtEsQuE

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  • Notizen einer Verlorenen von Heike Vullriede

    Notizen einer Verlorenen
    SophieNdm

    SophieNdm

    23. September 2016 um 10:03

    Inhalt:Im dämmrigen Licht alter Petroleumlampen in einer verlassenen Scheune entdeckt ein Unbekannter die Leiche von Sarah. Fliegen schwirren um ihren Kopf, der unter der Last eines schweren Ofens Teil einer bizarren Maschinerie zerquetscht wurde. Unter ihrem Körper findet sich ein rotes Notizbuch. Es enthält Aufzeichnungen der letzten Wochen ihres jungen Lebens: die Notizen einer Verlorenen. Meine Meinung:Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Luzifer Verlag erhalten. Vielen Dank dafür!Daher fällt es mir auch echt schwer, hier nur 2 Sterne vergeben zu können aber ich hatte leider komplett falsche Erwartungen an diesen Roman. Aufgrund des Klappentextes ging ich davon aus, dass es sich um eine spannende Geschichte über die letzten Wochen aus Sarahs Leben und ihren Tod handelt.Das trifft zwar auch zu, aber so ganz anders als erwartet. Die Geschichte dreht sich nur um das Thema Selbstmord und die Verbindung der "Verlorenen". Dieser Schwerpunkt war für mich leider nicht besonders spannend und so musste ich mich schon etwas durch diese relativ langatmige Erzählung quälen. Sarahs Handeln war für mich absolut nicht nachvollziehbar. Sie hat auf mich einen sehr verschreckten und labilen Eindruck gemacht, was ich überhaupt nicht gut fand. Sie war außerdem extrem naiv und sehr leicht zu Beeinflussen. Das Ende des Buches war für mich sehr vorhersehbar. Der Tod von Sarah stand ja schon von Anfang an fest. Das hat mich auch weniger gestört.Was ich aber ziemlich weit hergeholt fand, war die "Wahrheit" über Alex und die anderen. Die letzten 40-60 Seiten waren für mich das einzige am Buch, was noch ein wenig "Fahrt" in die Story brachte. Der Schreibstil der Autorin hat mir trotzdem gut gefallen, auch wenn er nicht besonders außergewöhnlich war. Fazit:Wenn ich von Anfang an gewusst hätte, in welche Richtung sich das Buch entwickelt, hätte ich es wohl nicht gelesen.Für Leute die sich für das Thema Suizid und Beihilfe interessieren, kann der Roman aber durchaus interessant sein.

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  • Ein absolut spannender Roman, der zeigt, wie sehr uns die Liebe den Verstand rauben kann.

    Notizen einer Verlorenen
    DunklesKapitel

    DunklesKapitel

    14. August 2016 um 21:02

    Äußerst spannender Aufbau der Geschichte von Anfang an. Ich tauchte regelrecht in das Buch ein. Die Autorin hat sich den langen Einstieg erspart und lässt uns gleich voll auf unsere Kosten kommen  und weckt unsere Neugier auf den weiteren Werdegang der Geschichte.  Der Leser wird auch in den nächsten Kapiteln bis hin zum allerletzten nicht enttäuscht. Auch die Personen sind sehr reell und mit jeweilig individuellen Charakterzügen ausgearbeitet. Ich konnte das Buch nur schwer weglegen, denn ich wurde vor Neugier verrückt.                                                                      Nicht der schönste Gedanke, aber unausweichlich ist der eigene Tod, welcher hier im Buch behandelt wird. Hat jeder Mensch das Recht, sein Leben auf gewünschte Art und Weise zu beenden? Das Haus der Verlorenen unterstützt deren Mitglieder hierbei, deren Wunsch das eigene Leben zu beenden. Jeder muss einen Plan vorlegen, wie derjenige wünscht, sein Leben wann und wo zu beenden. Doch Sarahs Wunsch war alleine, Alex näher zu kommen und wieder Anschluss in der Gesellschaft zu finden. Sie ist wie gefangen zwischen Vernunft und ihrer rosaroten Brille. Doch wie weit geht man wirklich für die Liebe? Setzt man dafür das eigene Leben aufs Spiel? Das Buch beginnt mit den Tod von Sarah, also weiß man von Anfang an, dass ein Happy End ausgeschlossen ist. Doch es ist nicht alles wie es scheint. Eine super Geschichte mit einem grandiosen Ende.

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  • Spannendes Thema, aber ...

    Notizen einer Verlorenen
    MissNorge

    MissNorge

    31. May 2016 um 10:04

    Kurz zur Geschichte: Ein Unbekannter findet die Leiche von Sarah in einer Scheune. Unter ihr findet er ein Notizbuch mit ihren Aufzeichnungen der letzten Tage und Wochen. Meine Meinung: Das Buch beginnt mit dem Ende. Und zwar dem Lebensende von Sarah und somit wusste ich als Leserin gleich, das es nicht gut ausgehen wird für die Hauptperson des Buches. Das tat aber der Geschichte keinen Abbruch. Hauptsächlich dreht es sich um das Thema Selbstmord, welches hier aufgegriffen wird, aber irgendwie konnte es mich nicht richtig packen und mitnehmen. Die Charaktere und die Story an sich blieben für mich so farblos, so schwarz-weiß, wie das Cover, welches ich allerdings sehr passend finde. Die Gedankenwelt der Personen hätte man noch tiefer, eindringlicher und intensiver beschreiben können, was bei dem Thema Selbstmord bestimmt auch oftmals so ist, aber das kam mir irgendwie zu kurz und zu oberflächlich rüber. Der Klappentext hat, meiner Meinung nach, mehr versprochen, als letztendlich gehalten.

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  • Tabuthema schonungslos ausgebreitet

    Notizen einer Verlorenen
    Melanie_Vogltanz

    Melanie_Vogltanz

    Schon der Beginn von "Notizen einer Verlorenen" ist äußerst ungewöhnlich - denn wir steigen am Ende ein. Die Protagonistin ist tot, wir wissen also die ganze Lektüre über, dass die Geschichte, ganz gleich, welche Wendungen und Überraschungen sich noch ergeben mögen, nicht mehr gut ausgehen kann. Ein interessanter Stilgriff, der mir ausgesprochen gut gefallen hat. Worum geht es nun? Sarah wird tot aufgefunden. Bei ihr liegt ein Notizbuch, die "Notizen einer Verlorenen", in dem sie beschreibt, wie es zu ihrem Schicksal, ihrem Tod gekommen ist. Aus erster Hand verfolgt der Leser, wie sie in eine seltsame Gesellschaft gerät, die sogenannten "Verlorenen". Auf den ersten Blick scheinen sie eine Selbsthilfegruppe für Selbstmörder zu sein, doch es wird relativ schnell klar, dass es nicht die Aufgabe dieser Selbsthilfegruppe ist, Selbstmorde zu verhindern. Nach und nach gerät Sarah tiefer in den Sog dieser Menschen, bis es irgendwann kein Zurück mehr gibt. "Notizen einer Verlorenen" ist mit Sicherheit kein Buch für jedermann. Die Lektüre ist äußerst düster und bedrückend, und dass man von Beginn an weiß, dass einem ein Ende mit Schrecken erwartet, hängt wie eine dunkle Wolke über jeder Szene - gleichzeitig wünscht man sich doch wider besseres Wissen für die Hauptperson, dass all das noch irgendwie zu einem guten Ende findet. Sprachlich hat mir das Buch ausgesprochen gut gefallen - Heike Vullriede hat eine sehr eingängige Sprache und einen angenehmen Stil, der sich gut lesen lässt. Obwohl sich ein paar Längen eingeschlichen haben, bleibt es doch immer spannend, obwohl im Grunde nur wenig passiert. Zweifellos ist es kein actiongeladenes Buch - es handelt sich vielmehr um psychologischen Horror als um Splatter mit Blut und Gewalt. Was die Charaktere betrifft, war es für mich ein wenig schwierig, eine Verbindung zu Sarah aufzubauen. Sie hat ihre psychischen Problemchen und lässt sich dadurch offenbar auch gerne mit den falschen Männern ein. Ihre Obsession gegenüber Alex konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, obgleich das Verhalten durchaus zu ihrem Charakter gepasst hat. Die "Verlorenen" sind ein überaus interessanter Haufen unterschiedlichster Menschen, die alle aus anderen Gründen dasselbe Ziel anstreben. Erschreckend an der Geschichte fand ich, wie glaubwürdig sie war - eine Vereinigung von Menschen, die sich der Euthanasie verschrieben hat, ist ganz und gar nicht weit hergeholt, obgleich das Buch sich natürlich überspitzten Darstellungen bedient. Alles in allem ein lesenswertes Buch, das man sich jedoch nur an sonnigen Tagen zu Gemüte führen sollte.

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    • 2
  • Ungewöhnliche Geschichte zu schwierigem Thema

    Notizen einer Verlorenen
    Spatzi79

    Spatzi79

    Die Geschichte beginnt mit dem Ende: Ein Unbekannter findet die Leiche von Sarah, die in einem Schuppen zerquetscht unter einer merkwürdigen Apparatur liegt. Bei der Toten findet derjenige ein rotes Notizbuch, in dem Sarah schildert, was ihr in den letzten Monaten zugestoßen ist und wie es zu ihrem Tod gekommen ist. Damit taucht der Leser dann ab in Sarahs Aufzeichnungen. Sie beschreibt, wie sie miterleben musste, dass ihr Exfreund sich vor ihren Augen umbringt. Danach gerät sie in einen Strudel von Ereignissen und gerät in den Bannkreis von Personen, deren Ziele und Zwecke ihr viel zu lange nicht klarwerden und denen sie dementsprechend hilflos ausgeliefert ist. Ich fand das Buch durchaus faszinierend. Als Leser erlebt man Sarahs Geschichte einerseits hautnah mit, andererseits bleibt sie als Protagonistin doch immer merkwürdig distanziert. Ihre Handlungen und Gedanken konnte ich oft nicht richtig nachvollziehen, dennoch sind ihre Aufzeichnungen irgendwie fesselnd. Die Thematik Selbstmord spielt in diesem Buch eine große Rolle und ich fand die verschiedenen Ansätze diesbezüglich durchaus interessant dargestellt. Hat jede Person das Recht auf ein selbstbestimmtes Ende? In welchen Situationen kann ein Selbstmord die einzige und gerechtfertigte Lösung sein? Sarah erschien mir im Verlauf der Geschichte oft unglaublich naiv oder auch begriffstutzig, sie verhält sich immer noch passiv, als ihr schon längst irgendwie klargeworden sein müsste, dass sie sich in eine gefährliche Situation hineinmanövriert hat. Das Buch hat etwas von einem Unfall – es ist schrecklich, aber dennoch muss man einfach hinschauen! Gegen Ende wurde mir die Handlung dann allerdings ein wenig zu actionlastig und absurd. Hier hätte ich mir gewünscht, dass weiterhin mit den eher leisen, unterschwellig bedrohlichen Tönen weitergemacht worden wäre wie im Verlauf davor. Insgesamt für mich ein durchaus interessantes Buch mit einem ungewöhnlichen Ansatz zu einem schwierigen Thema. Ich finde das Buch schwer zu bewerten, aber letztlich fand ich es irgendwie einfach faszinierend.

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    • 2
  • Notice!

    Notizen einer Verlorenen
    Schnatterinchen

    Schnatterinchen

    22. April 2014 um 19:09

    Die „Notizen einer Verlorenen“ sind Ende 2013 im Luzifer Verlag erschienen. Dafür, dass es sich um einen Psychothriller handelt, zeigt der Verlag ganz neue Wege im Sinne des Horrors auf. Dies gelingt. Die Brücke zwischen einer subtilen, monotonen Abhandlung über das Thema Suizid oder die aktive Sterbehilfe wird hingezogen zum Horror, im engeren Sinne sind damit Thematiken gemeint die Fragen aufwerfen wie: Inwieweit und wodurch ist ein Mensch manipulierbar? Wann fängt aktive Sterbehilfe an, wo sind die Grenzen und ab wann geht man einen Schritt zu weit? Der Schreibstil ist sehr eindringlich, klar und wenig durch Schachtelsätze gekennzeichnet. Fernab dessen muss man auch sagen, dass die Geschichte an sich permanent in Bewegung ist. Es gibt keinerlei Pufferzonen für den Leser, was erstaunlicherweise aber kein Nachteil ist, sondern lediglich die eigene Aktivität als Leser so steigert, dass man am besten sofort bis zum Schluss lesen muss. Ein Sog aus Gedanken und Beschreibungen aus der Sicht von Sarah, der Protagonistin, Erzählerin und der für mich als Schlüsselfigur gezeichneten Frau, entsteht und wirkt wie ein Kokon. Die Sicht wird klarer auf das Ende hin, je mehr Zeit vergeht und je mehr man liest. Sobald es aber "Plopp" macht, die Hülle gen Ende fast geplatzt ist, kommt er, der Überraschungseffekt und das Ende bekommt einen merkwürdigen Touch. Doch der Kreis der Erzählung schließt sich. Anfangs werden Sarahs Notizen, in Form eines Tagebuchs, neben einer Maschine, die ihr das Leben kostete, gefunden. In diesem Tagebuch gibt Sarah ihre letzten Wochen wieder. Das überraschende Ende bildet mit dem Anfang nahezu einen Rahmen vollkommener Stabilität. Schon nach den ersten Seiten ist klar, dass Sarah keine Wahl hatte. Die einen nennen es Schicksal, die anderen würden es eher in die Richtung der gewollten Manipulation einordnen. Denn ein Jeder ist selbst dafür verantwortlich, inwiefern er sich (zu stark) manipulieren lässt oder nicht. Für mich ist es eine Mischung aus beidem. Die „Notizen einer Verlorenen“ lassen sich inhaltlich kaum wiedergeben, ohne dem Thriller zu viel vorweg zu nehmen. Es ist ein sehr komplexes Werk auf wenigen Seiten, eindringlich, charmant. Es regt sehr zum Nachdenken und Überdenken manch eigener Handlungen an. Fazit? Empfehlenswert.

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  • Review: Notizen einer Verlorenen

    Notizen einer Verlorenen
    Medienjournal

    Medienjournal

    03. April 2014 um 09:22

    Notizen einer Verlorenen aus der Feder von Heike Vullriede ist ein durchaus zweischneidiges Schwert, denn während das Thema Selbstmord und Selbstbestimmtheit durchaus spannend präsentiert wird, kämpft die Handlung mit einigen dramaturgischen Mängeln, die in dem irrationalen Handeln der Protagonistin begründet liegen. Daher aus meiner Sicht leider nur bedingt empfehlenswert. Mehr gibt es unter: http://medienjournal-blog.de/2014/01/review-notizen-einer-verlorenen-heike-vullriede-buch/

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  • Suizid als letztes Mittel?

    Notizen einer Verlorenen
    nicigirl85

    nicigirl85

    23. March 2014 um 10:34

    Das überaus ansprechende Cover ließ mich auf dieses Buch aufmerksam werden und auch der Klappentext klang sehr aussichtsreich. Zunächst einmal startete die Geschichte vielversprechend, denn wir werden mit dem Tod der Hauptprotagonistin Sarah konfrontiert. Wie ist es zu ihrem Tod gekommen? Der unbekannte Finder ihrer Leiche entdeckt unter ihrem leblosen Körper ein rotes Notizbuch, in dem sie ihr Leben der letzten Wochen beschreibt und was der Finder hier zu lesen bekommt, ist keine leichte Kost. Der Finder liest genau das, was wir Leser selbst lesen, nämlich die Notizen einer Verlorenen. Leider ist die Geschichte um Sarah dann doch nicht so vielversprechend wie uns der Klappentext glauben lassen will. Hat mir der Einstieg gut gefallen und war ich über die Begebenheit wie Sarah gestorben ist geschockt, wird sehr schnell klar, dass das Buch nicht wirklich mehr zu bieten hat. Alle vorgestellten Charaktere bleiben blass und werden nur an der Oberfläche beschrieben. Ich konnte mich nicht einmal ansatzweise mit dem Hauptcharakter Sarah identifizieren, man versteht ihr Handeln nicht und oft erschien sie mir für ihr Alter einfach nur unreif. Die Autorin wollte hier ein sehr ernstes Thema, nämlich Suizid, bearbeiten, tut dies jedoch leider sehr schwach. Die Lektüre bedrückt und man gerät ins Grübeln, jedoch konnte sie mich zu keiner Zeit wirklich fesseln. Spätestens ab der Mitte des Buches hatte ich auch bald keine Lust mehr zu lesen, aber da ich noch auf ein fulminantes Ende hoffte, las ich weiter. Das Ende des Buches wartet zwar mit drastischen Wendungen auf und ein wenig Spannung kommt dann doch noch auf, jedoch empfand ich es als zu sehr an den Haaren herbei gezogen. Fazit: Schwere Kost mit guter Grundidee, die in meinen Augen jedoch schlecht umgesetzt worden ist. Dieses Buch empfehle ich daher eher nicht weiter. Ich wäre nicht traurig, wenn ich es nicht gelesen hätte.

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  • Einzigartig und hervorragend!

    Notizen einer Verlorenen
    Tintenfass

    Tintenfass

    09. February 2014 um 15:41

    Wow!!!!!!!! Ein Roman, der einem unter die Haut geht! Unter einer jungen Frauenleiche wird ein rotes Notizbuch gefunden, und es erzählt uns die Story der Toten. Notizen einer Verlorenen. Meine Meinung: Selten hat mich ein Buch mehr gefesselt wie der Roman von Heike Vullriede. Gerade weil man vorm Lesen des Buches schon weiß wie die Geschichte ausgeht! Hilflos mußte ich miterleben, wie Sahra in den Strudel, bis hin zu ihrem Tod, hinab gerissen wird.Ihre Gedanken und ihre Ängste verewigt sie in ihr Notizbuch. Als Leser habe ich manches mal gedacht," Mensch Mädel, merkst Du nicht, was mit Dir geschieht? " Ich hätte sie schütteln wollen, ihr Beistand oder Hilfe anbieten wollen, aber sie hatte ihren, von der Autorin, vorbestimmten Weg. Und diesen ging Sahra. Mir trieb es eine Gänsehaut auf meinen Körper und meine Hilflosigkeit machte mich schier ärgerlich! Es war so, dass ich dem Buch ausgeliefert war. Echt krass! Aber, wie soll ich sagen, so wollen wir Leser ja unterhalten werden ! Heike Vollriedes Schreibstil gefällt mir sehr und ich freue mich schon auf das Leseerlebnis von ihrem Buch" Der Tod kann mich nicht mehr überraschen", welches hier schon auf mich wartet. Fazit: Eine nicht alltägliche Geschichte, guter und flüssiger Schreibstil, toll aufgebaute Charaktere und Gänsehautfeeling! Ich möchte dieses Buch sehr empfehlen!!!!

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  • Unwirklich, aber gut...

    Notizen einer Verlorenen
    Schuemel

    Schuemel

    02. February 2014 um 10:57

    Mir fällt für die Stimmung, die das Buch in mir ausgelöst hat, kein richtig passender Begriff ein. Dumpf passt am ehesten. Ich hatte keine Ahnung, worum es in diesem Buch geht - sonst hätte ich es mir wahrscheinlich nicht ausgesucht. Ich kann auch nicht sagen, dass ich das Buch als einen Psychothriller bezeichnen würde. Es war einfach so, dass die Handlung mich durch den sehr angenehmen Aufbau und Schreibstil in ihren Bann gezogen hat. Sarah war mir sehr sympathisch und ich wollte unbedingt wissen, was bis zu ihrem - schon bekannten - Tod mit ihr und den anderen passiert. Auf keinen Fall sollte man das Buch lesen, wenn man in einer depressiven Phase ist, da das Buch nicht grade aufheitert. Es war anders - aber sehr gut!!

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  • Ein sehr gutes Buch...

    Notizen einer Verlorenen
    Mark_Fahnert

    Mark_Fahnert

    31. January 2014 um 09:51

    Der Roman beginnt damit, dass ein Unbekannter Sarahs Leiche in einer Scheune findet. Neben dem Leichnam liegt ein Notizbuch, in dem die letzten Wochen der jungen Frau niedergeschrieben wurden. Das sind die Notizen einer Verlorenen ... Jens, Sarahs Ex-Freund, scheidet auf eine bizarre Art und Weise aus dem Leben. Sarah kann nur tatenlos zusehen. Dieses Ereignis führt sie schlussendlich zu einer Selbsthilfegruppe und damit auch zu Alexander, einen charismatischen Mann, zu dem sich Sarah hingezogen und gleichzeitig abgestoßen fühlt. Die Ereignisse nehmen eine finstere Wendung. Die Autorin schafft es, mit ihrem wunderbaren Erzähstil den Leser immer tiefer in den Strudel der Ereignisse zu führen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man nimmt Heike Vullriede die Handlungen, so bizarr diese auch anmuten, vollständig ab. Ich habe mir dieses Buch direkt vom Verlag und mit sehr netter Widmung der Autorin bestellt. Nun steht es neben den anderen Publikationen der neuen deutschen Autoren und sticht damit in der Gesamtheit gegen den amerikanischen Einheitsbrei heraus. Das Buch zeigt wieder einmal, dass nicht nur Amerikaner gute Bucher schreiben können. Das Cover ist wieder einmal genial. Aber etwas anderes bin ich vom Luzifer Verlag nicht gewohnt. Genauso, wie die tolle Aufmachung und gute Verarbeitung der Bücher.

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  • Leserunde zu "NOTIZEN EINER VERLORENEN" von Heike Vullriede

    Notizen einer Verlorenen
    Heike-Vullriede

    Heike-Vullriede

    Ich freue mich, heute erneut eine Leserunde auf Lovelybooks einzuläuten. Die Leserunde im letzten Jahr zu meinem Debütroman hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich war angenehm überrascht, wie kritisch und dennoch freundlich hier miteinander umgegangen wird. In meinem zweiten Roman Notizen einer Verlorenen möchte ich meine Leser/innen diesmal mit einer spannenden Mischung aus Thriller und Drama fesseln. Der Klappentext: Im dämmrigen Licht alter Petroleumlampen in einer verlassenen Scheune entdeckt ein Unbekannter die Leiche von Sarah. Fliegen schwirren um ihren Kopf, der unter der Last eines schweren Ofens – Teil einer bizarren Maschinerie – zerquetscht wurde. Unter ihrem Körper findet sich ein rotes Notizbuch. Es enthält Aufzeichnungen der letzten Wochen ihres jungen Lebens: die Notizen einer Verlorenen … Hier findet ihr eine Leseprobe und hier die erste Rezension auf Amazon Zum Buch gibt es eine Internetseite mit einem Jugendtagebuch der Protagonistin - ein Text, der nicht im Roman vorkommt: Haus der Verlorenen  (http://hausderverlorenen.de) und etwas über ihr früheres Leben aussagt. Diese Seite wird laufend mit Neuigkeiten und Texten gefüllt. Zur Leserunde spendet der Verlag zunächst 10 Ebooks (wahlweise Epub oder Kindle-Format). Unter allen eingegangenen Rezensionen - egal, wie sie ausfallen! - werden anschließend 5 Printbücher ausgelost. Natürlich kann auch jeder mitlesen, der sich das Ebook selbst besorgt. Hinweis: Das Printbuch erscheint am 28.11.2013, das Ebook ist bereits jetzt verfügbar. Ich freue mich über viele Bewerber und eine vielleicht "heiße" Diskussion, denn auch dieser Roman bietet Stoff dafür und wie in meinem Debütroman "Der Tod kann mich nicht mehr überraschen" bleibe ich auch hier wieder ganz nah bei der Protagonistin. Das Genre allerdings ist dem Thriller näher als dem Drama. Ich wünsche jetzt schon viel Spaß! Heike Vullriede

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    • 286
  • Club der Selbstmörder

    Notizen einer Verlorenen
    hoonili

    hoonili

    05. December 2013 um 13:01

    Marc und Sarah treten dem "Haus der Verlorenen" bei. In diesem Verein geht es darum, seinen eigenen Selbstmord zu planen und keiner soll lebend heraus kommen. Wer beitritt, möchte sich umbringen und wird es auch tun müssen. Ganz verschiedene Charaktere werden beschrieben und man lernt deren Lebensgeschichte kennen. Das macht das Buch wahnsinnig spannend und abwechslungsreich. Ein Thema, worüber hier ohne Tabus geschrieben wird. Sehr viel Emotionen spielen eine Rolle. Ich konnte mich wahnsinnig gut einfinden und habe die Story mit großer Spannung gelesen. Ich musste noch lange über das Buch nachdenken, da es mir sehr nahe ging.

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  • Kein typischer Thriller

    Notizen einer Verlorenen
    rumble-bee

    rumble-bee

    02. December 2013 um 18:15

    Mir hat an diesem Buch besonders gefallen, dass die Autorin versucht, neue Wege zu gehen, was den handelsüblichen "Thriller" betrifft. Ich kenne Heike Vullriede schon aus einem vorigen Buch ("Der Tod kann mich nicht mehr überraschen", dort ging es um eine tödliche Erkrankung.) Sie ist sich selbst insofern treu geblieben, als sie auch hier gewissermaßen eine These in den Mittelpunkt stellt, bzw. einen Themenkomplex. Es geht rund um die Themen Selbstmord / Freitod / unterstützter Selbstmord, welche in emotionaler Sprache und immer sehr nah an den Figuren beleuchtet werden. Dabei ist es für mich eher Zufall, dass das Buch in der Gestalt eines Thrillers daherkommt. Sarah, eine seelisch gepeinigte junge Frau von 33 Jahren, ist die Erzählerin dieser Geschichte - zumindest in Rückblenden aus ihrem "roten Notizbuch". Denn Sarah ist schon zu Beginn des Buches tot. Auch dieser Kunstgriff hat mir gefallen, da es der Autorin eben nicht vorrangig um Spannung ging ("Wird sie es tun?") sondern um den Weg hin zu einer Entscheidung. Ich möchte nicht zuviel vorweg nehmen, indem ich die Handlung nacherzähle. Ohnehin würde das dem zukünftigen Leser die Arbeit abnehmen. Nein, man soll und muss bei diesem Buch mitdenken, und nach jeder schockierenden Wendung in der Handlung neu entscheiden, wie man selber gehandelt hätte. Gesteigert wird die Dramatik der Ereignisse nämlich auch noch dadurch, dass sich Sarah mitten in der tiefsten Verzweiflung verliebt... So nah beieinander liegen eben oft Glück und Tragik. Toll fand ich auch, dass das Buch multimedial durch eine begleitende Website ergänzt wird, auf der man mehr zu Sarah erfährt. Das hat mir sehr geholfen - ansonsten hätte ich Sarahs Qualen nicht so gut nachvollziehen können, da ich weder ein chronischer Schmerzpatient bin, noch größere persönliche Katastrophen in meinem Leben zu verarbeiten hatte. Wirklich verstehen kann man einen Selbstmörder allerdings wohl nie, solange man nicht selbst in dessen Lage ist. Schade fand ich nur, dass es so manche "Leerstelle" im Roman gibt, also Stellen, die nicht völlig erklärt oder durchleuchtet werden. Wie man hört, soll aber eine Fortsetzung in Vorbereitung sein - so werden die absichtlich ein wenig "offenen" Stellen verständlicher. Auch das Ende hätte ich mir ein wenig geradliniger gewünscht - da überstürzen sich die Ereignisse ein wenig, was es aber für mich, angesichts der an sich schon dramatischen Thematik, nicht gebraucht hätte. Insgesamt hat das Buch die vier Sterne aber mehr als verdient, da es so wunderbar abseits vom üblichen Thriller-Einheitsbrei liegt. Bitte mehr davon, liebe Heike!

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  • Eine spannende und tragische Geschichte, die einen nicht unberührt lässt

    Notizen einer Verlorenen
    schafswolke

    schafswolke

    01. December 2013 um 21:57

    Sarahs Geschichte beginnt an ihrem 33. Geburtstag, mit einem Brief und dem Selbstmord von Jens, ihrem Ex-Freund. Durch den Brief kommt sie zum "Haus der Verlorenen", von dem Moment gerät ihr "normales" Leben aus der Bahn und Sarah gerät in einen Strudel von Geheimnissen. Ich mag gar nicht viel mehr zu dem Buch "Notizen einer Verlorenen" schreiben, aus Angst zu viel vorweg zunehmen. Mich hat das Buch von Beginn an gefesselt. Die Geschichte wirkt zwar ruhig und manche Personen erscheinen auch sehr kühl und berechnend, das Buch hat mich aber alles andere als kalt gelassen. Manchmal hat man Verständnis für die Handlungen der Personen und manchmal möchte man sie regelrecht schütteln, um sie zur Vernunft zu bringen. Heike Vullriede hat ein Buch geschrieben, dass mich nicht unberührt gelassen hat und auch zum Nachdenken anregt. Wo sind die Grenzen zwischen Mord, Selbstmord, Beihilfe zum Mord oder auch Sterbehilfe (passiv/aktiv) und was sind die Beweggründe? Ein schwieriges Thema bzw. schwierige Themen, über die man auch reden sollte. Aber obwohl das Buch an Tabu-Themen kratzt, ist es denoch ein Buch, was nicht mit erhobenem Zeigefinger daher kommt und am Ende gibt es irgendwie kein richtig oder falsch, denn sterben muss schließlich jeder. Hinweis: Es gibt unter http://hausderverlorenen.de/ eine Ergänzung zu "Notizen einer Verlorenen" - nämlich Sarahs Tagebuch als Jugendliche/junge Frau.

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