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Amy-Maus87

vor 4 Jahren

(24)

Meine Meinung:
Bücher, die mich bewegen und mich zum Nachdenken anregen sind immer lange in meinem Kopf verankert. Und so ist es auch mit "Notizen einer Verlorenen"

Heike Vullriede spricht hier ein schwieriges Thema an. Der Selbstbestimmtheit des Todes mit einem Hauch Dramatik, die mich an das Buch regelrecht gefesselt hat.
Die Erzählung beginnt genau am Ende und zeigt uns bereits den Tod der Protagonisten Sarah an. Unweigerlich kam direkt die Frage in mir auf, wie diese junge Frau hät so grausam sterben müssen. Wer würde sich dies freiwliig antun?
Und so beginnt die Erzählung einer verloreren jungen Frau...

Die Handlung verläuft in der Vergangenheitsform und Sarah berichtet in diesen Zeilen über die Umstände, die sie in diese Lage versetzt haben. Langsam tatset sich die Autorin an das Thema daran,beschreibt Sarah und gibt uns auf der Homepage (hausderverlorenen.de) noch die Chance weiter in Sarah "Seelenleben" eindringen zu können und einen weiteren Teil ihrere Vergangenheit hinterfragen zu hinterfragen.
Es gab keine Zeile die mir überflüssig vorkam oder mich gar gelangweilt hätte, denn die Handlung hat mich einfach in ihren Bann gezogen. Sie hat mir manches mal eine Gänsehaut bereit, mich sprachlos zurück gelassen oder mich einfach den Kopf schütteln lassen.
Eine Geschichte, die ich nicht detailierter beschreiben möchte, um den Leser keine Zeile vorweg zu nehmen und ihn selbst darin versinken lassen zu können.

Auch außerhalb des Buches habe ich viel über das Thema nachgedacht. Die Selbstbestimmtheit des eigenes Todes. Ist es tatsächlich möglich von anderen manipuliert zu werden in dieser Sache? Kann es Jemanden geben, der dich immer weiter in diese Richtung treibt und die keinen Ausweg mehr weisst? Und ist es richtig, über sein eigenes Abbleben und den Zeitpunkt so frei entscheiden zu dürfen?!
Fragen über Fragen die mir im Laufe der Geschichte immer wieder im Kopf herum schwirrten und mich nicht los gelassen haben. Auch jetzt noch nicht, obwohl ich es bereits zu Ende gelesen habe. Es ist ein Thema in meinen Augen, welches die ein oder andere Person irgendwann in seinem Leben beschäftigen wird. Den einen früher, den anderen erst später.
Aber am Schluss wartet eben auf uns alle das Ende..

Mein Fazit:
Eine Geschichte die sehr zum Nachdenken anregt und teilweise mit einer Dramatik einhergeht, die mich an die Zeilen gebunden hat.
Eine mutige Erzählung über eine junge Frau, die über ihr eigenes Schicksal entschieden hat.

Autor: Heike Vullriede
Buch: Notizen einer Verlorenen
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