Das Leben ist kein Punschkonzert

von Heike Wanner 
4,6 Sterne bei39 Bewertungen
Das Leben ist kein Punschkonzert
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Neue Kurzmeinungen

alice169s avatar

Perfekter leichter Weihnachtswohlfühlroman mit allem was dazugehört: Liebe,Familie,Schnee und ordentlich Weihnachtspunsch!

nussi2510s avatar

Definitiv eine richtig tolle Geschichte zu Weihnachten. Das Leben ist halt kein Punschkonzert.

Alle 39 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Leben ist kein Punschkonzert"

Drei Schwestern, Kartoffelpuffer im Advent und jede Menge Sternschnuppenwünsche

Die selbstsichere Carolin hat Karriere gemacht, aber Pech in der Liebe. Die durchorganisierte Dreifach-Mutter Melanie wünscht sich ihr eigenes Leben zurück. Und Julia, die jüngste der drei Schwestern, weiß mit Anfang zwanzig immer noch nicht so recht, wohin sie im Leben will. Fürs erste betreibt sie den alten Kartoffelpufferstand der Familie und tingelt damit von Markt zu Markt. Doch so richtig gut läuft das Geschäft nur im Winter. Und ausgerechnet kurz vor Beginn der Weihnachtssaison kommt es zur Katastrophe: Julia rutscht auf dem Glatteis aus und bricht sich das Handgelenk. Einen verzweifelten Hilferuf später finden sich ihre beiden älteren Schwestern im Imbisswagen auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt wieder, um Julias Jahresumsatz zu retten. Familie verpflichtet eben. Doch zwischen Pufferteig und Punschtopf fliegen bald schon die Fetzen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548289687
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:13.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    trollchens avatar
    trollchenvor 4 Monaten
    Perfekter Weihnachtsgenuss

    Das Leben ist kein Punschkonzert
    Herausgeber ist Ullstein Taschenbuch (13. Oktober 2017) und es hat 304 unterhaltsame Seiten.
    Kurzinhalt: Drei Schwestern, Kartoffelpuffer im Advent und jede Menge Sternschnuppenwünsche
    Die selbstsichere Carolin hat Karriere gemacht, aber Pech in der Liebe. Die durchorganisierte Dreifach-Mutter Melanie wünscht sich ihr eigenes Leben zurück. Und Julia, die jüngste der drei Schwestern, weiß mit Anfang zwanzig immer noch nicht so recht, wohin sie im Leben will. Fürs erste betreibt sie den alten Kartoffelpufferstand der Familie und tingelt damit von Markt zu Markt. Doch so richtig gut läuft das Geschäft nur im Winter. Und ausgerechnet kurz vor Beginn der Weihnachtssaison kommt es zur Katastrophe: Julia rutscht auf dem Glatteis aus und bricht sich das Handgelenk. Einen verzweifelten Hilferuf später finden sich ihre beiden älteren Schwestern im Imbisswagen auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt wieder, um Julias Jahresumsatz zu retten. Familie verpflichtet eben. Doch zwischen Pufferteig und Punschtopf fliegen bald schon die Fetzen ...
    Meine Meinung: Ich brauche ja zwischendurch mal ein seichtes Buch, wo man nicht viel überlegen muss und mit diesem lag ich nicht falsch. Eigentlich hab ich ja für diese Bücher nicht so viel übrig, weil es meist zu romantisch und zu überzogen wirkt. Aber bei diesem Buch überhaupt nicht, es war so geschrieben, dass man denken könnte, so könnte es sich wirklich im realen Leben abspielen. Auch die Protagonisten waren alle irgendwie sympathisch und ihre Reaktionen und Aktionen waren irgendwie nachvollziehbar. Der Schauplatz war überschaubar und auch die netten Zwischenaktionen der Darsteller fand ich sehr kurzweilig und die Dialoge waren auch sehr lustig. Auch wenn man vielleicht schon von Anfang an weiß, dass alles ein gutes Ende nehmen wird, ist man doch überrascht, wie flüssig und lebendig die Geschichte erzählt wird, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Auch wenn ich die Geschichte im Sommer gelesen habe, tat es der guten Laune keinen Abbruch, auch wenn es sich um die Weihnachtszeit gedreht hat, für mich kein schlechtes Buch, sondern ein Rundum Wohlfühlbuch für die Weihnachtszeit, wo man beim Lesen richtig gute Laune bekommt. Und es zeigt wiedermal, dass Geschwisterliebe auch viele Facetten hat und dass Blut dicker ist und dass man in schwierigen Zeiten sich beistehen muss.
    Mein Fazit: Ein absoluter Lesegenuss, nicht nur in der Weihnachtszeit, kein reiner Schnulzenroman, sondern ein handfester Liebesroman mit witzigen Dialogen und Elementen. Ich vergebe 5 gute Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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    Die-weins avatar
    Die-weinvor 6 Monaten
    Wunderbar warmherzige Geschichte ...

    Julchen war von jeher das Sorgenkind der Familie und so ist es auch wenig verwunderlich, dass ihre beiden Schwestern nach ihrem Unfall sofort alle Hebel in Bewegung setzen, um ihr mit dem Kartoffelpufferstand auf dem Weihnachtsmarkt zu helfen. Die kleine Schwester kann sich mit dem kleinen Imbisswagen, den sie einst von den Eltern übernahm, ohnehin keine großen Sprünge erlauben und durch die Gipshand würde ihre wichtigste Einnahmequelle wegfallen. Doch während die beruflich erfolgreiche Caro versucht mit einem völlig neuen Konzept, die Gewinne zu steigern, kommt es in Mellys Familie immer wieder zum Streit, da plötzlich alle mit anpacken müssen. Und dann schmeißt auch noch Julchens einzige Aushilfskraft das Handtuch...

    Seit Wochen hatte ich bereits große Lust, ein weihnachtliches Buch zu lesen, denn diese kamen in den letzten Jahren immer viel zu kurz. Wenn überhaupt, schnappte ich mir während der Feiertage dann noch kurzerhand eins vom Bücherstapel, aber dabei blieb es dann leider immer. Dabei gibt es soviele großartige Weihnachtsbücher und "Das Leben ist kein Punschkonzert" ist definitiv eines davon.

    Julchen wurde schon immer zu wenig zugetraut, denn erst kam sie zu früh auf die Welt, dann stotterte sie und so war es stets so, dass ihre beiden älteren Schwestern die Entscheidungen für sie trafen. Wenige Tage bevor der Wiesbadener Weihnachtsmarkt startet, rutscht sie im Schnee aus und bricht sich das Handgelenk. Caro und Melly sehen sich in der Pflicht auszuhelfen und versuchen sich zeitweise reinzuteilen.

    Caro ist beruflich sehr erfolgreich, hat stets einen vollen Terminkalender, aber da sie ohnehin die nächsten Wochen Urlaub hat, erklärt sie sich bereit Julchen zu helfen. Sie hat ohnehin nichts anderes geplant und beneidet ihre Schwester Melly für deren harmonisches Familienleben, wo nie Langeweile aufkommt.

    Ich hatte anfangs etwas Schwierigkeiten mit den verschiedenen Handlungssträngen, aber das legte sich sehr schnell, nachdem mehr über die drei Hauptcharaktere bekannt wurde. Die drei Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein, sind allesamt beruflich oder privat so eingespannt, dass sie sich üblicherweise lediglich einmal im Monat treffen. Nun müssen sie plötzlich auf dem Weihnachtsmarkt, auf engstem Raum, miteinander auskommen und sich zusammenraufen. Mir gefiel sehr, wie detailgetreu Heike Wanner die Schwestern beschrieben hat und ich konnte deren Handeln prima nachempfinden.

    Die Beschreibungen des Wiesbadener Weihnachtsmarktes gaben der ganzen Geschichte eine tolle Kulisse und versetzten mich schnell in die dazugehörige Stimmung. Es gab immer wieder urkomische Szenen, insbesondere mit Frau Pfeiffer, deren herrlich trockene Art mir gefiel, aber auch traurige sowie melancholische Stellen, die irgendwie auch zur Weihnachtszeit dazugehören.

    Mein Fazit:

    Eine wunderbar warmherzige Geschichte, in der sich jeder ein Stück weit wiederfinden kann und die einen sofort in Weihnachtsstimmung versetzt. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

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    nussi2510s avatar
    nussi2510vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Definitiv eine richtig tolle Geschichte zu Weihnachten. Das Leben ist halt kein Punschkonzert.
    Tolle Geschichte

    Eine Geschichte dreier Schwestern, die es alle nicht leicht haben.

    Der Klappentext hat mich von Anfang an begeistert. Es ist eine Geschichte, die aus dem wahren Leben gegriffen ist, denn auch im wahren Leben gibt es Situationen, in denen man froh ist, wenn man sich auf seine Familie verlassen kann.

    Die dreier Schwestern, Caro, Melly und Julia, haben mir sehr gut gefallen. Die Autorin Heike Wanner hat sie sehr lebhaft beschrieben und sie wirkten authentisch. Ich war von Anfang an mit drin in der Geschichte und durfte erleben, wie jede der Schwestern an ihren Aufgaben wächst.

    Aber nicht nur die drei Schwestern wurden sehr authentisch beschrieben, auch die Nebenrollen waren klasse integriert und das macht, meiner Meinung nach, einen großen Teil eines Buches aus. Was bringt es mir, wenn die Geschichte toll ist, ich aber zu den Figuren keinerlei Beziehung aufbauen kann?

    Ganz klasse fand ich, dass ich am Ende diverse Rezepte finden konnte. Kartoffelpuffer Rezept, oder gar das Rezept vom Punsch.

    Mein Fazit:

    Definitiv eine richtig tolle Geschichte zu Weihnachten, mit einem passenden Titel, denn so ist es eben. Das Leben ist halt kein Punschkonzert. 5 Sterne für eine tolle Geschichte, mit tollen Figuren, einer Umgebung, die ich gern zur Advents- und Weihnachtsmarktzeit einmal besuchen möchte.

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    Gartenkobolds avatar
    Gartenkoboldvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Sternschnupperwünsche in der Vorweihnachtszeit- einfach schön
    Romantischer Weihnachtsroman

    Klappentext: Drei Schwestern, Kartoffelpuffer im Advent und jede Menge Sternschnuppenwünsche
    Die selbstsichere Carolin hat Karriere gemacht, aber Pech in der Liebe. Die durchorganisierte Dreifach-Mutter Melanie wünscht sich ihr eigenes Leben zurück. Und Julia, die jüngste der drei Schwestern, weiß mit Anfang zwanzig immer noch nicht so recht, wohin sie im Leben will. Fürs erste betreibt sie den alten Kartoffelpufferstand der Familie und tingelt damit von Markt zu Markt. Doch so richtig gut läuft das Geschäft nur im Winter. Und ausgerechnet kurz vor Beginn der Weihnachtssaison kommt es zur Katastrophe: Julia rutscht auf dem Glatteis aus und bricht sich das Handgelenk. Einen verzweifelten Hilferuf später finden sich ihre beiden älteren Schwestern im Imbisswagen auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt wieder, um Julias Jahresumsatz zu retten. Familie verpflichtet eben. Doch zwischen Pufferteig und Punschtopf fliegen bald schon die Fetzen ...
    Ein weihnachtliches Cover mit einem Glas Punsch und den passenden Gewürzen auf einem Shabby Tisch fällt sofort ins Auge und der Prolog über die Entstehung der Sternschnuppen und den Sternschnuppenwünschen spricht den Leser sofort an.
    Heike Wanner schreibt flüssig, leicht lesbar und nimmt den Leser schon in den ersten Seiten mit auf eine Reise in die Vorweihnachtszeit. Bildhafte Charaktere, die alle unterschiedlich wirken, machen den Reiz dieser Geschichte aus. Manchmal emotional, manchmal heiter, ein wenig seicht, doch romantisch geht es von Kapitel zu Kapital, ohne jedoch kitschig zu werden. Eine schöne vorweihnachtliche Erzählung mit der gewissen Prise gewürzt bekommt von mir eine Leseempfehlung.

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    Lese-Krissis avatar
    Lese-Krissivor 10 Monaten
    Sternschnuppenwünsche, die drei Leben verändern ;-)

    Aufmachung des Buches
    Das Buch „Das Leben ist kein Punschkonzert“ von Heike Wanner ist schön weihnachtlich gestaltet. Ein Punschbecher, Orangenscheiben, Mandarinenstücke und Zimtstangen zieren das Cover. Es ist direkt zu erkennen, dass es sich bei der Geschichte um einen Weihnachtsroman handelt.

    Inhalt
    Sind die Sternschnuppenwünsche für die Lage der drei Schwestern Melanie, Carolin und Julia verantwortlich?
    Als Julia auf dem Glatteis ausrutscht und ihr Handgelenk bricht, entschließen ihre älteren Schwestern Caro und Melly ihr auf dem Wiesbadener Sternschnuppenmarkt auszuhelfen. Julia hat auf dem Weihnachtsmarkt einen Kartoffelpufferstand und benötigt nun dringend Hilfe. So kommt es, dass die drei teilweise unterschiedlichen Schwestern nun die gesamte Adventszeit miteinander verbringen. Da sind Streitigkeiten rund um den Stand vorprogrammiert. Caro versucht heimlich sich um Julias miese Finanzen zu kümmern und trifft damit nicht unbedingt auf Gegenliebe. Melly verkracht sich mit ihrem Ehemann Ole, weil sie Julia hilft statt sich in der Zeit um ihre drei Kinder zu kümmern.
    Einen Lichtblick in diesem Chaos gibt es dann doch, denn in Sachen Liebe läuft es in Julias Leben bald sehr gut.
    Werden sich die Reibereien am Kartoffelpufferstand und in der Familie bis Weihnachten wieder legen? Noch besteht Hoffnung…

    Meine Meinung
    Letztes Jahr hab ich bereits das Weihnachtsbuch „O du fröhliche Weibernacht“ von Heike Wanner mit Freude gelesen. Als ich auf „Das Leben ist kein Punschkonzert“ aufmerksam wurde, wollte ich dieses Buch unbedingt zur Weihnachtszeit lesen. Ein Grund ist auch, dass die Geschichte in Wiesbaden (also quasi um die Ecke von mir ;-) ) spielt. So kamen mir beim Lesen die Schauplätze auch bekannt vor. Ich selbst war natürlich auch schon auf dem Sternschnuppenmarkt und konnte mir die Szenen gut vorstellen. Die Autorin hat mich hier gleich mitgerissen.

    Der Buchinhalt ist auch schön zu lesen. Die Geschichte wird nicht langweilig. Man lernt die drei teilweise grundverschiedenen Schwestern Melly, Caro und Julia kennen.

    Melly ist mit einem erfolgreichen Geschäftsmann verheiratet und führt ein kleines Familienunternehmen, sprich sie kümmert sich um die Erziehung ihrer drei Kinder. Ansonsten spielt sie die brave Ehefrau, die ihren Mann auf Firmenfeierlichkeiten begleitet. Dass sie nun ihrer Schwester Julia auf dem Weihnachtsmarkt helfen möchte, findet ihr Gatte Ole überhaupt nicht lustig. Wer soll sich dann um den Nachwuchs kümmern? Das Au-Pair-Mädchen allein kann das doch nicht stämmen! Kurzerhand schlägt er seine Mutter vor, in der Hoffnung, dass Melly klein beigibt und doch daheim bleibt. Allerdings hat er sich dieses Mal bei seiner Frau verschätzt. Es kommt zum Krach. Hier musste ich immer wieder über Ole den Kopf schütteln. Er hat das Bild, dass seine Frau zu Hause bleibt, während er Karriere macht. Auch fühlt er sich nicht für die Erziehung der Kinder verantwortlich. Seiner Meinung nach ist das die Sache seiner Frau. Es war auf jeden Fall interessant über die Entwicklung in Mellys Familie zu lesen. Wird Ole vielleicht doch noch seine Meinung ändern?

    Caro ist eine Geschäftsfrau, die sich eigentlich endlich mal Urlaub gönnen wollte. Doch jetzt hilft auch sie, leicht widerwillig, im Kartoffelpufferstand aus. Sie geht Julia aber schon bald mit ihrer Art den Stand ändern zu wollen auf die Nerven. Caro bemerkt, dass Julia finanzielle Probleme hat und möchte sich heimlich darum kümmern. Als Julia davon Wind bekommt, fühlt sie sich verraten. Auf dem Sternschnuppenmarkt lernt Caro den Karussellbetreiber Jan kennen. Er wirkt teilweise sehr verschlossen und Caro versucht hinter seine Geheimnisse zu kommen. Ihr Herz öffnet sich auch bald für ihn. Doch Jan macht dicht.
      
    Julia leidet unter ihrem Stottern. Doch Tolga, den sie bei einer Taxifahrt ins Krankenhaus kennenlernt, hat kein Problem damit. Sie fühlen sich zueinander hingezogen. Somit hat Julias Unfall auch etwas Gutes gebracht; sie hat ihre Liebe gefunden. Julia hat aber auch Probleme. Wenn sie nicht bald ihre finanzielle Lage in den Griff bekommt, wird es das letzte Jahr auf dem Sternschnuppenmarkt sein. Ihre Schwestern wollen ihr helfen, doch irgendwann reicht es auch einmal Julia. Sie möchte endlich wie eine erwachsene Person behandelt werden und beginnt sich durchzusetzen.
    Bisher habe ich kein Buch gelesen, wo Stottern eine Rolle gespielt hat. So finde ich es interessant, auch wenn ich mich beim Lesen erst daran gewöhnen musste, auch einmal ein Charakter mit dieser Eigenschaft zu haben.

    Alle drei Schwestern haben ihre Probleme. Für mich war es interessant, wie sie alle ihre Situationen in den Griff bekommen.

    Außer den Schwestern arbeitet noch Frau Pfeiffer in dem Kartoffelpufferstand. Caro ist die ältere Dame ein Dorn im Auge. Die beiden bekommen sich auch ständig in die Haare. Für mich war es spannend, ob die beiden sich vielleicht doch am Ende noch besser verstehen. Aber bis dahin könnte der Weg sehr holprig sein.

    Vom Erzählstil erinnert mich „Das Leben ist kein Punschkonzert“ auch wieder an „O du fröhliche Weibernacht“. Auch hier werden mehrere Frauen und ihr unterschiedliches Leben dargestellt.

    Heike Wanner bringt mich mit ihrem Schreibstil auch öfters zum Schmunzeln. Ich habe mich beim Lesen wohlgefühlt.

    Wer gerne einen Apfelwein-Punsch machen möchte, findet ein Rezept dafür zu Beginn des Buches. Eine schöne Idee!

    Mein Fazit

    „Das Leben ist kein Punschkonzert“ ist ein schöner Weihnachtsroman, der mich gut unterhalten hat. Mir hat auch dieses Mal Heike Wanners Erzählstil gut gefallen. Ich gebe dem Buch gute vier Sterne und eine Leseempfehlung für Weihnachtsbuchliebhaber.

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    Twin_Kativor 10 Monaten
    Kurzmeinung: schöner Weihnachtsroman...
    Hilfe unter Schwestern in der Weihnachtszeit....

    Zum Titel und zur Weihnachtzeit passt das Cover wirklich sehr gut, optisch gefällt es mir durchaus auch.

    Die 3 Schwestern, Carolin, Melanie und Julia sind die Hauptprotagonisten im Buch, alle 3 haben mir auf ihre Art echt gefallen. Klar kommt es immer mal zum Streit, aber ich denk das kennt ja jeder. Es gab auch noch einige Nebencharaktere, wovon mich vorallem Jan und Tolga überzeugen konnten.

    Mit den Handlungen bin ich sehr zufrieden, die weihnachtliche Stimmung kommt auch nicht zu Kurz, alles im allen ein unterhaltsames Buch. Für mich hätte es noch ein paar mehr "Höhepunkte" geben können, aber das fällt nicht weiter ins Gewicht. Das Ende find ich gut gewählt und war auch über eine Situation etwas überrascht.

    Locker und leicht zu lesen ist der Schreibstil der Autorin.  Ich vergebe eine Wertung von 4,5 Punkten.

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    VeraHoehnes avatar
    VeraHoehnevor 10 Monaten
    Für mich einer der schönsten Weihnachtsromane 2017 :-)

    Autorin:
    Heike Wanner wurde in Dortmund geboren, zum BWL-Studium verschlug es sie aber erstmal gen Süden nach Kempten (Allgäu). Heute arbeitet sie bei einer großen deutschen Fluggesellschaft und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Wiesbaden. Seit 2008 hat sie bereits zahlreiche, größtenteils heitere, Frauen- bzw. Familienromane sowie einen Jugendroman veröffentlicht. „Das Leben ist kein Punschkonzert“ ist nach „Oh du fröhliche Weitermacht“ (erschienen 14.10.2016 bei Ullstein) bereits ihr 2. Weihnachtsroman.

    Handlung:
    Julia ist Anfang 20 und betreibt auf Volksfesten und dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt den alten Kartoffelpufferstand ihrer Eltern. Ihre beiden um 10 und 13 Jahre älteren Schwestern Caro und Melanie waren dagegen immer sehr zielstrebig: Caro ist die klassische Karriere-Frau, Single, Luxus-Wohnung, Reisen und beruflicher Erfolg. Melanie hat bereits mit 2o ihre Mann Ole kennengelernt, mit dem sie sehr schnell eine Familie gegründet hat und das mit dem beruflichen Erfolg nun ihm als Firmendirektor überlässt. Als sich Julia kurz vor Beginn der Weihnachtsmarkt-Saison den Arm bricht und ihre Eltern sich in der Überwinterung in Portugal befinden, springen ihre beiden Schwestern als Aushilfen ein: Für Melanie eine Flucht aus ihrem Mutter-Dasein und für Caro eher eine unliebsame Hilfeleistung. Drei unterschiedliche Ansichten über die Führung der Kartoffelpufferhütte prallen aufeinander und führen so kurz vor Weihnachten zu viel Ärger. Aber auch unerwartete männliche Verstärkung lässt hier nicht auf sich warten …

    Fazit:
    Ein weihnachtliches Bild mit Schal und Punschtopf ziert dieses Cover, verrät aber ansonsten nichts über die eigentliche Geschichte.
    Die 303 Seiten enthalten Prolog, 24 Kapitel (kann also auch als „Adventskalender“ gelesen werden) von sehr angenehmer Leselänge in optimalem Schriftbild, Epilog, Dankeswort und als weihnachtliche Zugabe noch einige Rezepte von Süßem und Herzhaften, wie man es auch auf Weihnachtsmärkten genießen kann.
    Dieses Buch ist seinerzeit bei der Durchsicht der Verlagsvorschauen nicht wegen seines Covers – sondern eher wegen des interessanten Klappentextes auf meine Wunschliste gewandert: Ein Kartoffelpufferstand auf dem Weihnachtsmarkt (für mich dort jedes Jahr der wichtigste Stand, weil ich sonst das ganze Jahr über nirgendwo Kartoffelpuffer essen kann) sozusagen als Protagonist und mit ihrer Heimatstadt Wiesbaden hat die Autorin mal einen Handlungsort gewählt, wo nicht so oft Romane spielen.
    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und es war auch nicht das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe. Heike Wanner schreibt sehr schöne Familiengeschichten. Die Charaktere sind absolut real gezeichnet und haben normale menschliche Eigenarten und Wünsche: Julia mit ihrem Stottern und dass sie noch nicht so recht ihren Weg im Leben gefunden hat und auch nicht so richtig mit ihrem Geschäft planen kann; Melanie, die neben dem Familienleben so gern wieder ein Stück eigenes Leben hätte und Caro, die eher etwas kühle und selbstsichere Karrierefrau, die eigene Probleme nicht gerne anspricht. Drei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten und in dem nicht allzu langen Roman für eine Menge Stoff sorgen, aber auch zeigen, was möglich ist, wenn trotz allem Familienzwist noch eine gute Basis besteht. Auch die Nebencharaktere bereichern die Story sehr und machen das Buch mit zu einer absoluten Wohlfühl-Geschichte, die ich wahnsinnig gern gelesen habe. Für mich einer der besten Weihnachtsromane 2017, der sehr unterhaltsam war und für den ich gerne eine großartige 5*****- Sterne-Leseempfehlung gebe – absolut empfehlenswert.

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    peedees avatar
    peedeevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Weihnachten, Kartoffelpuffer mit Apfelmus (mmmhhh!), Liebe, Wunschzettel und gute Unterhaltung – was will man mehr?
    Das Leben ist kein Ponyhof – und auch kein Punschkonzert

    Die Weihnachtszeit ist die Zeit, in der Julia mit ihrem Kartoffelpufferstand den grössten Umsatz des Jahres macht. Dumm nur, dass sie noch vor Beginn des Weihnachtsmarktes ausrutscht und das Handgelenk bricht! Was nun? Ihre Schwestern Melanie und Carolin wollen Julia helfen und stellen sich selbst hinter den Tresen – Familie verpflichtet eben. Aber es ist nicht alles nur Friede, Freude, Eierkuchen…

    Erster Eindruck: Allein der Titel war für mich schon Ausschlag genug, mir das Buch zuzulegen. Das Cover ist sehr schön gestaltet und man kann den Punsch förmlich riechen. Hinter der Deckklappe hat es zudem ein Rezept über Apfelwein-Punsch – sehr schön!

    „Sternschnuppen fallen vom Himmel, wenn Engel Hausputz machen.“ (Volksglauben im 19. Jahrhundert) – ein sehr schönes Bild!

    Die drei Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein: Melanie „Melly“, die Dreifach-Mama, die Familie und Haushalt managt; Carolin „Caro“, die beruflich Erfolgreiche, die nun endlich Urlaub hat; Julia „Julchen“, die Kleine, der die älteren Schwestern oftmals wenig zutrauen.
    Nach dem Unfall wurde ein Taxi bestellt, um ins Krankenhaus zu fahren. Aber Melly und Caro sind sich nicht einig, welches das Beste wäre. Sie diskutieren auf dem Rücksitz des Taxis, währenddessen Julchen Schmerzen hat. Da schaltet sich zum Glück der aufmerksame Taxifahrer Tolga ein.
    Witzig, wie Melly, als älteste Schwester, kurzum Caro überzeugt, den Kartoffelpufferstand über die Weihnachtssaison zu managen. Mellys Mann Ole war ja nicht wirklich begeistert, denn dann fehlt ihm, dass Melly alles zu Hause wuppt und ihm den Rücken freihält. Er könnte ja selbst Hand anlegen und mal mithelfen… aber das kommt ihm gar nicht in den Sinn. Schliesslich ist er ein vielbeschäftigter Mann und alle haben sich doch nach ihm zu richten, oder? Tja, Ole, so sammelst Du keine Punkte! Ole bringt sogar noch seine Mutter Rita ins Spiel, um Melly davon zu überzeugen, wieder regulär daheim zu bleiben. Aber die Dinge entwickeln sich nicht so, wie von ihm erhofft.
    Caro wurde von Mellys Entscheid regelrecht überrumpelt. Eigentlich hätte sie doch endlich Urlaub und wollte mal so gar nichts tun. Aber sie ist kein Unmensch – man muss der Kleinen doch helfen. Sie will dann auch mal kurzum den Betrieb neu organisieren und stösst nicht überall auf Gegenliebe. Ich sage nur Frau Pfeiffer. Und da wäre ja noch Jan, der mysteriöse Karussellbetreiber…
    Für Julchen ist es wahrlich nicht einfach: sie ist ausser Gefecht gesetzt, denn mit nur einer Hand kann sie nicht viel ausrichten. Sie ist dankbar für die Hilfe der Schwestern, merkt aber schnell, dass die beiden – wie so oft – das Ruder an sich reissen und alles anders machen wollen. Es berührt sie sehr, dass Tolga sich nach ihr erkundigt und ihr die im Taxi vergessenen Dinge zurückbringt.

    Ich fand es sehr schön, die drei Schwestern über die Weihnachtszeit zu begleiten. Überraschend fand ich, dass einmal das Stottern thematisiert wurde. Ich mag mich nicht erinnern, dass ich schon mal in einem Roman über das Stottern gelesen habe, daher ist es umso wertvoller. Über das Stottern zu schreiben, wird wahrscheinlich nicht so einfach sein, denn es soll ja respektvoll sein und nicht plump daherkommen. Die Autorin hat das sehr gut geschafft.
    Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und hat mich in verschiedene Leben hineinblicken lassen. Weihnachten, Kartoffelpuffer mit Apfelmus (mmmhhh!), Liebe, Wunschzettel und gute Unterhaltung – was will man mehr? Vielen Dank.

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    zauberblumes avatar
    zauberblumevor 10 Monaten
    Ein unterhaltsamer Weihnachtsroman

    In "Das Leben ist kein Punschkonzert" entführt uns die Autorin Heike Wanner nach Wiesbaden. Ich habe es genossen, über den Weihnachtsmarkt zu schlendern und habe jetzt noch diese herrlichen Düfte in der Nase.

    Die Geschichte: Sie handelt von drei Schwestern, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Da ist die selbstsichere Carolin, die Karriere macht und leider noch immer nicht den Mann fürs Leben gefunden hat. Die Älteste ist Melanie. Sie ist die perfekt organisierte Mutter mit erfolgreichem Mann und drei Kindern. Und dann ist da das Netzhäckchen Julia. Sie ist Anfang 20 und weiß noch immer nicht so recht, was sie im Leben will. Julia führt die Familientradition fort. Mit ihrem Kartoffelpufferstand ist sie auf den verschiedenen Märkten vertreten, und um diese Zeit natürlich auf dem Weihnachtsmarkt. Doch dann stürzt Julia unglücklich und bricht sich das Handgelenk. Und natürlich helfen ihre Schwestern aus, wenn Not am Mann ist. Denn der Jahresumsatz soll doch stimmen. Und Familie verpflichtet eben. Aber natürlich fliegen bei den unterschiedlichen Schwestern bald die Fetzen.

    Schade, das dieser tolle Roman, in dem wir eine normale Familie kennenlernen, so schnell zu Ende geht. Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil von Anfang an begeistert und befand mich sofort mittendrin in der unterhaltsamen Geschichte, bei der es keine Sekunde langweilig wurde. Die Charaktere sind so wunderbar beschrieben. Ich sehe Caro vor mir, die ab und an ihre Grenzen überschreitet und sich damit nicht unbedingt beliebt macht. Und dann ist da Melly, die plötzlich merkt, das noch etwas anderes im Leben wichtig ist. Und Julchen, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Das Netzhäckchen weckt irgendwie sofort den Beschützerinstinkt, obwohl sie uns in der Geschichte ja das Gegenteil bewiesen hat. Den Zusammenhalt der Schwester fand ich klasse, ab wenn sie ab und an nicht der gleichen Meinung waren, aber das ist ja ganz normal und das macht sie um so sympathischer. Den Spazierung über den Weihnachtsmarkt habe ich sehr genossen und gerne habe ich bei Julchen am Stand halt gemacht und habe die leckeren Reibekuchen - deren Geruch ich noch in der Nase habe - sehr genossen. Und natürlich kommt auch in diesem traumhaften Weihnachtsroman die Liebe nicht zu kurz und als die Sternschnuppen vom Himmel fielen, werden Wünsche in den Himmel geschickt. Einfach zum Träumen schön!

    Ein absolutes Gute-Laune-Winter-Weihnachts-Wohlfühlbuch. Ich habe herrliche Lesestunden mit dieser Lektüre verbracht. Gerne vergebe ich 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

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    zessi79s avatar
    zessi79vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder ein Wohlfühlbuch von Heike Wanner. Passt super zu Weihnachten
    Schöne, weihnachtliche Geschichte

    Inhaltsangabe:

    Drei Schwestern, Kartoffelpuffer im Advent und jede Menge Sternschnuppenwünsche

    Die selbstsichere Carolin hat Karriere gemacht, aber Pech in der Liebe. Die durchorganisierte Dreifach-Mutter Melanie wünscht sich ihr eigenes Leben zurück. Und Julia, die jüngste der drei Schwestern, weiß mit Anfang zwanzig immer noch nicht so recht, wohin sie im Leben will. Fürs erste betreibt sie den alten Kartoffelpufferstand der Familie und tingelt damit von Markt zu Markt. Doch so richtig gut läuft das Geschäft nur im Winter. Und ausgerechnet kurz vor Beginn der Weihnachtssaison kommt es zur Katastrophe: Julia rutscht auf dem Glatteis aus und bricht sich das Handgelenk. Einen verzweifelten Hilferuf später finden sich ihre beiden älteren Schwestern im Imbisswagen auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt wieder, um Julias Jahresumsatz zu retten. Familie verpflichtet eben. Doch zwischen Pufferteig und Punschtopf fliegen bald schon die Fetzen ...

     

    Meinung:

    Ich habe bereits viele Bücher von Heike Wanner gelesen, der Schreibstil dieses Buches ist gewohnt toll. Man ist sofort im Buch drin und die Seiten fliegen nur so beim Lesen. Aufhören zu lesen kann man auch nicht, da man unbedingt wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht.

    Die Charaktere sind toll beschrieben, man hat von jedem ein genaues Bild im Kopf und kann sich super identifizieren. Alle sind sympathisch auch wenn sie alle sehr unterschiedlich sind, aber ich glaube, gerade das macht die Geschichte aus. 

    Die Geschichte, die sehr emotional geschrieben ist, musste ich manchmal laut lachen, manchmal war mir aber auch irgendwie zum Heulen zumute.  Manchmal konnte ich auch nur ungläubig den Kopf schütteln, zum Glück hat sich aber alles gefügt und alle waren am Ende glücklich.

    Wieder ein tolles Buch von Heike Wanner, welches ich uneingeschränkt empfehlen kann.

     

    Fazit:

    Ein weiteres tolles Buch von Heike Wanner. Genau richtig für die Weihnachtszeit.

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