Heike Wanner Das Leben ist kein Punschkonzert

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Inhaltsangabe zu „Das Leben ist kein Punschkonzert“ von Heike Wanner

Drei Schwestern, Kartoffelpuffer im Advent und jede Menge Sternschnuppenwünsche

Die selbstsichere Carolin hat Karriere gemacht, aber Pech in der Liebe. Die durchorganisierte Dreifach-Mutter Melanie wünscht sich ihr eigenes Leben zurück. Und Julia, die jüngste der drei Schwestern, weiß mit Anfang zwanzig immer noch nicht so recht, wohin sie im Leben will. Fürs erste betreibt sie den alten Kartoffelpufferstand der Familie und tingelt damit von Markt zu Markt. Doch so richtig gut läuft das Geschäft nur im Winter. Und ausgerechnet kurz vor Beginn der Weihnachtssaison kommt es zur Katastrophe: Julia rutscht auf dem Glatteis aus und bricht sich das Handgelenk. Einen verzweifelten Hilferuf später finden sich ihre beiden älteren Schwestern im Imbisswagen auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt wieder, um Julias Jahresumsatz zu retten. Familie verpflichtet eben. Doch zwischen Pufferteig und Punschtopf fliegen bald schon die Fetzen ...

wunderschöner weihnachtlicher Roman!

— vronika22

schöner Weihnachtsroman...

— Twin_Kati

Weihnachten, Kartoffelpuffer mit Apfelmus (mmmhhh!), Liebe, Wunschzettel und gute Unterhaltung – was will man mehr?

— peedee

Habe es nun doch schon zu Ende gelesen, es war spannend und es liest sich super...

— leniks

Wieder ein Wohlfühlbuch von Heike Wanner. Passt super zu Weihnachten

— zessi79

Hat mich so richtig in Weihnachtsstimmung gebracht

— spozal89

Eine zuckersüße Wohlfühlgeschichte, die Lust auf Kartoffelpuffer, Punsch und Weihnachtsmarkt macht!

— Anni_im_Leseland

Zuckersüß und mit einem Gefühl von "nach Hause kommen" - perfekt, um in Weihnachtsstimmung zu kommen.

— DrunkenCherry

Leichter Roman mit schwacher Spannung aber viel Romantik für Zwischendurch. Sehr früh ist das Ende schon vorhersehbar.

— sandra1983

Eine wunderschöne Geschichte zur Weihnachtszeit!

— Monika58097

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  • Sternschnuppenwünsche, die drei Leben verändern ;-)

    Das Leben ist kein Punschkonzert

    Lese-Krissi

    29. December 2017 um 13:48

    Aufmachung des BuchesDas Buch „Das Leben ist kein Punschkonzert“ von Heike Wanner ist schön weihnachtlich gestaltet. Ein Punschbecher, Orangenscheiben, Mandarinenstücke und Zimtstangen zieren das Cover. Es ist direkt zu erkennen, dass es sich bei der Geschichte um einen Weihnachtsroman handelt.Inhalt Sind die Sternschnuppenwünsche für die Lage der drei Schwestern Melanie, Carolin und Julia verantwortlich?Als Julia auf dem Glatteis ausrutscht und ihr Handgelenk bricht, entschließen ihre älteren Schwestern Caro und Melly ihr auf dem Wiesbadener Sternschnuppenmarkt auszuhelfen. Julia hat auf dem Weihnachtsmarkt einen Kartoffelpufferstand und benötigt nun dringend Hilfe. So kommt es, dass die drei teilweise unterschiedlichen Schwestern nun die gesamte Adventszeit miteinander verbringen. Da sind Streitigkeiten rund um den Stand vorprogrammiert. Caro versucht heimlich sich um Julias miese Finanzen zu kümmern und trifft damit nicht unbedingt auf Gegenliebe. Melly verkracht sich mit ihrem Ehemann Ole, weil sie Julia hilft statt sich in der Zeit um ihre drei Kinder zu kümmern. Einen Lichtblick in diesem Chaos gibt es dann doch, denn in Sachen Liebe läuft es in Julias Leben bald sehr gut. Werden sich die Reibereien am Kartoffelpufferstand und in der Familie bis Weihnachten wieder legen? Noch besteht Hoffnung…Meine Meinung Letztes Jahr hab ich bereits das Weihnachtsbuch „O du fröhliche Weibernacht“ von Heike Wanner mit Freude gelesen. Als ich auf „Das Leben ist kein Punschkonzert“ aufmerksam wurde, wollte ich dieses Buch unbedingt zur Weihnachtszeit lesen. Ein Grund ist auch, dass die Geschichte in Wiesbaden (also quasi um die Ecke von mir ;-) ) spielt. So kamen mir beim Lesen die Schauplätze auch bekannt vor. Ich selbst war natürlich auch schon auf dem Sternschnuppenmarkt und konnte mir die Szenen gut vorstellen. Die Autorin hat mich hier gleich mitgerissen.Der Buchinhalt ist auch schön zu lesen. Die Geschichte wird nicht langweilig. Man lernt die drei teilweise grundverschiedenen Schwestern Melly, Caro und Julia kennen. Melly ist mit einem erfolgreichen Geschäftsmann verheiratet und führt ein kleines Familienunternehmen, sprich sie kümmert sich um die Erziehung ihrer drei Kinder. Ansonsten spielt sie die brave Ehefrau, die ihren Mann auf Firmenfeierlichkeiten begleitet. Dass sie nun ihrer Schwester Julia auf dem Weihnachtsmarkt helfen möchte, findet ihr Gatte Ole überhaupt nicht lustig. Wer soll sich dann um den Nachwuchs kümmern? Das Au-Pair-Mädchen allein kann das doch nicht stämmen! Kurzerhand schlägt er seine Mutter vor, in der Hoffnung, dass Melly klein beigibt und doch daheim bleibt. Allerdings hat er sich dieses Mal bei seiner Frau verschätzt. Es kommt zum Krach. Hier musste ich immer wieder über Ole den Kopf schütteln. Er hat das Bild, dass seine Frau zu Hause bleibt, während er Karriere macht. Auch fühlt er sich nicht für die Erziehung der Kinder verantwortlich. Seiner Meinung nach ist das die Sache seiner Frau. Es war auf jeden Fall interessant über die Entwicklung in Mellys Familie zu lesen. Wird Ole vielleicht doch noch seine Meinung ändern?Caro ist eine Geschäftsfrau, die sich eigentlich endlich mal Urlaub gönnen wollte. Doch jetzt hilft auch sie, leicht widerwillig, im Kartoffelpufferstand aus. Sie geht Julia aber schon bald mit ihrer Art den Stand ändern zu wollen auf die Nerven. Caro bemerkt, dass Julia finanzielle Probleme hat und möchte sich heimlich darum kümmern. Als Julia davon Wind bekommt, fühlt sie sich verraten. Auf dem Sternschnuppenmarkt lernt Caro den Karussellbetreiber Jan kennen. Er wirkt teilweise sehr verschlossen und Caro versucht hinter seine Geheimnisse zu kommen. Ihr Herz öffnet sich auch bald für ihn. Doch Jan macht dicht.  Julia leidet unter ihrem Stottern. Doch Tolga, den sie bei einer Taxifahrt ins Krankenhaus kennenlernt, hat kein Problem damit. Sie fühlen sich zueinander hingezogen. Somit hat Julias Unfall auch etwas Gutes gebracht; sie hat ihre Liebe gefunden. Julia hat aber auch Probleme. Wenn sie nicht bald ihre finanzielle Lage in den Griff bekommt, wird es das letzte Jahr auf dem Sternschnuppenmarkt sein. Ihre Schwestern wollen ihr helfen, doch irgendwann reicht es auch einmal Julia. Sie möchte endlich wie eine erwachsene Person behandelt werden und beginnt sich durchzusetzen. Bisher habe ich kein Buch gelesen, wo Stottern eine Rolle gespielt hat. So finde ich es interessant, auch wenn ich mich beim Lesen erst daran gewöhnen musste, auch einmal ein Charakter mit dieser Eigenschaft zu haben.Alle drei Schwestern haben ihre Probleme. Für mich war es interessant, wie sie alle ihre Situationen in den Griff bekommen. Außer den Schwestern arbeitet noch Frau Pfeiffer in dem Kartoffelpufferstand. Caro ist die ältere Dame ein Dorn im Auge. Die beiden bekommen sich auch ständig in die Haare. Für mich war es spannend, ob die beiden sich vielleicht doch am Ende noch besser verstehen. Aber bis dahin könnte der Weg sehr holprig sein.Vom Erzählstil erinnert mich „Das Leben ist kein Punschkonzert“ auch wieder an „O du fröhliche Weibernacht“. Auch hier werden mehrere Frauen und ihr unterschiedliches Leben dargestellt.Heike Wanner bringt mich mit ihrem Schreibstil auch öfters zum Schmunzeln. Ich habe mich beim Lesen wohlgefühlt.Wer gerne einen Apfelwein-Punsch machen möchte, findet ein Rezept dafür zu Beginn des Buches. Eine schöne Idee!Mein Fazit „Das Leben ist kein Punschkonzert“ ist ein schöner Weihnachtsroman, der mich gut unterhalten hat. Mir hat auch dieses Mal Heike Wanners Erzählstil gut gefallen. Ich gebe dem Buch gute vier Sterne und eine Leseempfehlung für Weihnachtsbuchliebhaber.

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  • Hilfe unter Schwestern in der Weihnachtszeit....

    Das Leben ist kein Punschkonzert

    Twin_Kati

    26. December 2017 um 17:25

    Zum Titel und zur Weihnachtzeit passt das Cover wirklich sehr gut, optisch gefällt es mir durchaus auch. Die 3 Schwestern, Carolin, Melanie und Julia sind die Hauptprotagonisten im Buch, alle 3 haben mir auf ihre Art echt gefallen. Klar kommt es immer mal zum Streit, aber ich denk das kennt ja jeder. Es gab auch noch einige Nebencharaktere, wovon mich vorallem Jan und Tolga überzeugen konnten. Mit den Handlungen bin ich sehr zufrieden, die weihnachtliche Stimmung kommt auch nicht zu Kurz, alles im allen ein unterhaltsames Buch. Für mich hätte es noch ein paar mehr "Höhepunkte" geben können, aber das fällt nicht weiter ins Gewicht. Das Ende find ich gut gewählt und war auch über eine Situation etwas überrascht. Locker und leicht zu lesen ist der Schreibstil der Autorin.  Ich vergebe eine Wertung von 4,5 Punkten.

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  • Für mich einer der schönsten Weihnachtsromane 2017 :-)

    Das Leben ist kein Punschkonzert

    VeraHoehne

    26. December 2017 um 16:19

    Autorin:Heike Wanner wurde in Dortmund geboren, zum BWL-Studium verschlug es sie aber erstmal gen Süden nach Kempten (Allgäu). Heute arbeitet sie bei einer großen deutschen Fluggesellschaft und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Wiesbaden. Seit 2008 hat sie bereits zahlreiche, größtenteils heitere, Frauen- bzw. Familienromane sowie einen Jugendroman veröffentlicht. „Das Leben ist kein Punschkonzert“ ist nach „Oh du fröhliche Weitermacht“ (erschienen 14.10.2016 bei Ullstein) bereits ihr 2. Weihnachtsroman. Handlung:Julia ist Anfang 20 und betreibt auf Volksfesten und dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt den alten Kartoffelpufferstand ihrer Eltern. Ihre beiden um 10 und 13 Jahre älteren Schwestern Caro und Melanie waren dagegen immer sehr zielstrebig: Caro ist die klassische Karriere-Frau, Single, Luxus-Wohnung, Reisen und beruflicher Erfolg. Melanie hat bereits mit 2o ihre Mann Ole kennengelernt, mit dem sie sehr schnell eine Familie gegründet hat und das mit dem beruflichen Erfolg nun ihm als Firmendirektor überlässt. Als sich Julia kurz vor Beginn der Weihnachtsmarkt-Saison den Arm bricht und ihre Eltern sich in der Überwinterung in Portugal befinden, springen ihre beiden Schwestern als Aushilfen ein: Für Melanie eine Flucht aus ihrem Mutter-Dasein und für Caro eher eine unliebsame Hilfeleistung. Drei unterschiedliche Ansichten über die Führung der Kartoffelpufferhütte prallen aufeinander und führen so kurz vor Weihnachten zu viel Ärger. Aber auch unerwartete männliche Verstärkung lässt hier nicht auf sich warten … Fazit:Ein weihnachtliches Bild mit Schal und Punschtopf ziert dieses Cover, verrät aber ansonsten nichts über die eigentliche Geschichte.Die 303 Seiten enthalten Prolog, 24 Kapitel (kann also auch als „Adventskalender“ gelesen werden) von sehr angenehmer Leselänge in optimalem Schriftbild, Epilog, Dankeswort und als weihnachtliche Zugabe noch einige Rezepte von Süßem und Herzhaften, wie man es auch auf Weihnachtsmärkten genießen kann.Dieses Buch ist seinerzeit bei der Durchsicht der Verlagsvorschauen nicht wegen seines Covers – sondern eher wegen des interessanten Klappentextes auf meine Wunschliste gewandert: Ein Kartoffelpufferstand auf dem Weihnachtsmarkt (für mich dort jedes Jahr der wichtigste Stand, weil ich sonst das ganze Jahr über nirgendwo Kartoffelpuffer essen kann) sozusagen als Protagonist und mit ihrer Heimatstadt Wiesbaden hat die Autorin mal einen Handlungsort gewählt, wo nicht so oft Romane spielen.Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und es war auch nicht das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe. Heike Wanner schreibt sehr schöne Familiengeschichten. Die Charaktere sind absolut real gezeichnet und haben normale menschliche Eigenarten und Wünsche: Julia mit ihrem Stottern und dass sie noch nicht so recht ihren Weg im Leben gefunden hat und auch nicht so richtig mit ihrem Geschäft planen kann; Melanie, die neben dem Familienleben so gern wieder ein Stück eigenes Leben hätte und Caro, die eher etwas kühle und selbstsichere Karrierefrau, die eigene Probleme nicht gerne anspricht. Drei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten und in dem nicht allzu langen Roman für eine Menge Stoff sorgen, aber auch zeigen, was möglich ist, wenn trotz allem Familienzwist noch eine gute Basis besteht. Auch die Nebencharaktere bereichern die Story sehr und machen das Buch mit zu einer absoluten Wohlfühl-Geschichte, die ich wahnsinnig gern gelesen habe. Für mich einer der besten Weihnachtsromane 2017, der sehr unterhaltsam war und für den ich gerne eine großartige 5*****- Sterne-Leseempfehlung gebe – absolut empfehlenswert.

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  • Das Leben ist kein Ponyhof – und auch kein Punschkonzert

    Das Leben ist kein Punschkonzert

    peedee

    23. December 2017 um 00:48

    Die Weihnachtszeit ist die Zeit, in der Julia mit ihrem Kartoffelpufferstand den grössten Umsatz des Jahres macht. Dumm nur, dass sie noch vor Beginn des Weihnachtsmarktes ausrutscht und das Handgelenk bricht! Was nun? Ihre Schwestern Melanie und Carolin wollen Julia helfen und stellen sich selbst hinter den Tresen – Familie verpflichtet eben. Aber es ist nicht alles nur Friede, Freude, Eierkuchen…Erster Eindruck: Allein der Titel war für mich schon Ausschlag genug, mir das Buch zuzulegen. Das Cover ist sehr schön gestaltet und man kann den Punsch förmlich riechen. Hinter der Deckklappe hat es zudem ein Rezept über Apfelwein-Punsch – sehr schön!„Sternschnuppen fallen vom Himmel, wenn Engel Hausputz machen.“ (Volksglauben im 19. Jahrhundert) – ein sehr schönes Bild!Die drei Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein: Melanie „Melly“, die Dreifach-Mama, die Familie und Haushalt managt; Carolin „Caro“, die beruflich Erfolgreiche, die nun endlich Urlaub hat; Julia „Julchen“, die Kleine, der die älteren Schwestern oftmals wenig zutrauen.Nach dem Unfall wurde ein Taxi bestellt, um ins Krankenhaus zu fahren. Aber Melly und Caro sind sich nicht einig, welches das Beste wäre. Sie diskutieren auf dem Rücksitz des Taxis, währenddessen Julchen Schmerzen hat. Da schaltet sich zum Glück der aufmerksame Taxifahrer Tolga ein.Witzig, wie Melly, als älteste Schwester, kurzum Caro überzeugt, den Kartoffelpufferstand über die Weihnachtssaison zu managen. Mellys Mann Ole war ja nicht wirklich begeistert, denn dann fehlt ihm, dass Melly alles zu Hause wuppt und ihm den Rücken freihält. Er könnte ja selbst Hand anlegen und mal mithelfen… aber das kommt ihm gar nicht in den Sinn. Schliesslich ist er ein vielbeschäftigter Mann und alle haben sich doch nach ihm zu richten, oder? Tja, Ole, so sammelst Du keine Punkte! Ole bringt sogar noch seine Mutter Rita ins Spiel, um Melly davon zu überzeugen, wieder regulär daheim zu bleiben. Aber die Dinge entwickeln sich nicht so, wie von ihm erhofft.Caro wurde von Mellys Entscheid regelrecht überrumpelt. Eigentlich hätte sie doch endlich Urlaub und wollte mal so gar nichts tun. Aber sie ist kein Unmensch – man muss der Kleinen doch helfen. Sie will dann auch mal kurzum den Betrieb neu organisieren und stösst nicht überall auf Gegenliebe. Ich sage nur Frau Pfeiffer. Und da wäre ja noch Jan, der mysteriöse Karussellbetreiber…Für Julchen ist es wahrlich nicht einfach: sie ist ausser Gefecht gesetzt, denn mit nur einer Hand kann sie nicht viel ausrichten. Sie ist dankbar für die Hilfe der Schwestern, merkt aber schnell, dass die beiden – wie so oft – das Ruder an sich reissen und alles anders machen wollen. Es berührt sie sehr, dass Tolga sich nach ihr erkundigt und ihr die im Taxi vergessenen Dinge zurückbringt.Ich fand es sehr schön, die drei Schwestern über die Weihnachtszeit zu begleiten. Überraschend fand ich, dass einmal das Stottern thematisiert wurde. Ich mag mich nicht erinnern, dass ich schon mal in einem Roman über das Stottern gelesen habe, daher ist es umso wertvoller. Über das Stottern zu schreiben, wird wahrscheinlich nicht so einfach sein, denn es soll ja respektvoll sein und nicht plump daherkommen. Die Autorin hat das sehr gut geschafft.Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und hat mich in verschiedene Leben hineinblicken lassen. Weihnachten, Kartoffelpuffer mit Apfelmus (mmmhhh!), Liebe, Wunschzettel und gute Unterhaltung – was will man mehr? Vielen Dank.

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  • Ein unterhaltsamer Weihnachtsroman

    Das Leben ist kein Punschkonzert

    zauberblume

    21. December 2017 um 16:51

    In "Das Leben ist kein Punschkonzert" entführt uns die Autorin Heike Wanner nach Wiesbaden. Ich habe es genossen, über den Weihnachtsmarkt zu schlendern und habe jetzt noch diese herrlichen Düfte in der Nase. Die Geschichte: Sie handelt von drei Schwestern, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Da ist die selbstsichere Carolin, die Karriere macht und leider noch immer nicht den Mann fürs Leben gefunden hat. Die Älteste ist Melanie. Sie ist die perfekt organisierte Mutter mit erfolgreichem Mann und drei Kindern. Und dann ist da das Netzhäckchen Julia. Sie ist Anfang 20 und weiß noch immer nicht so recht, was sie im Leben will. Julia führt die Familientradition fort. Mit ihrem Kartoffelpufferstand ist sie auf den verschiedenen Märkten vertreten, und um diese Zeit natürlich auf dem Weihnachtsmarkt. Doch dann stürzt Julia unglücklich und bricht sich das Handgelenk. Und natürlich helfen ihre Schwestern aus, wenn Not am Mann ist. Denn der Jahresumsatz soll doch stimmen. Und Familie verpflichtet eben. Aber natürlich fliegen bei den unterschiedlichen Schwestern bald die Fetzen.Schade, das dieser tolle Roman, in dem wir eine normale Familie kennenlernen, so schnell zu Ende geht. Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil von Anfang an begeistert und befand mich sofort mittendrin in der unterhaltsamen Geschichte, bei der es keine Sekunde langweilig wurde. Die Charaktere sind so wunderbar beschrieben. Ich sehe Caro vor mir, die ab und an ihre Grenzen überschreitet und sich damit nicht unbedingt beliebt macht. Und dann ist da Melly, die plötzlich merkt, das noch etwas anderes im Leben wichtig ist. Und Julchen, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Das Netzhäckchen weckt irgendwie sofort den Beschützerinstinkt, obwohl sie uns in der Geschichte ja das Gegenteil bewiesen hat. Den Zusammenhalt der Schwester fand ich klasse, ab wenn sie ab und an nicht der gleichen Meinung waren, aber das ist ja ganz normal und das macht sie um so sympathischer. Den Spazierung über den Weihnachtsmarkt habe ich sehr genossen und gerne habe ich bei Julchen am Stand halt gemacht und habe die leckeren Reibekuchen - deren Geruch ich noch in der Nase habe - sehr genossen. Und natürlich kommt auch in diesem traumhaften Weihnachtsroman die Liebe nicht zu kurz und als die Sternschnuppen vom Himmel fielen, werden Wünsche in den Himmel geschickt. Einfach zum Träumen schön!Ein absolutes Gute-Laune-Winter-Weihnachts-Wohlfühlbuch. Ich habe herrliche Lesestunden mit dieser Lektüre verbracht. Gerne vergebe ich 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

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  • Schöne, weihnachtliche Geschichte

    Das Leben ist kein Punschkonzert

    zessi79

    18. December 2017 um 11:09

    Inhaltsangabe: Drei Schwestern, Kartoffelpuffer im Advent und jede Menge Sternschnuppenwünsche Die selbstsichere Carolin hat Karriere gemacht, aber Pech in der Liebe. Die durchorganisierte Dreifach-Mutter Melanie wünscht sich ihr eigenes Leben zurück. Und Julia, die jüngste der drei Schwestern, weiß mit Anfang zwanzig immer noch nicht so recht, wohin sie im Leben will. Fürs erste betreibt sie den alten Kartoffelpufferstand der Familie und tingelt damit von Markt zu Markt. Doch so richtig gut läuft das Geschäft nur im Winter. Und ausgerechnet kurz vor Beginn der Weihnachtssaison kommt es zur Katastrophe: Julia rutscht auf dem Glatteis aus und bricht sich das Handgelenk. Einen verzweifelten Hilferuf später finden sich ihre beiden älteren Schwestern im Imbisswagen auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt wieder, um Julias Jahresumsatz zu retten. Familie verpflichtet eben. Doch zwischen Pufferteig und Punschtopf fliegen bald schon die Fetzen ...   Meinung: Ich habe bereits viele Bücher von Heike Wanner gelesen, der Schreibstil dieses Buches ist gewohnt toll. Man ist sofort im Buch drin und die Seiten fliegen nur so beim Lesen. Aufhören zu lesen kann man auch nicht, da man unbedingt wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht. Die Charaktere sind toll beschrieben, man hat von jedem ein genaues Bild im Kopf und kann sich super identifizieren. Alle sind sympathisch auch wenn sie alle sehr unterschiedlich sind, aber ich glaube, gerade das macht die Geschichte aus.  Die Geschichte, die sehr emotional geschrieben ist, musste ich manchmal laut lachen, manchmal war mir aber auch irgendwie zum Heulen zumute.  Manchmal konnte ich auch nur ungläubig den Kopf schütteln, zum Glück hat sich aber alles gefügt und alle waren am Ende glücklich. Wieder ein tolles Buch von Heike Wanner, welches ich uneingeschränkt empfehlen kann.   Fazit: Ein weiteres tolles Buch von Heike Wanner. Genau richtig für die Weihnachtszeit.

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  • Julia und der Puffer-Stand

    Das Leben ist kein Punschkonzert

    leniks

    17. December 2017 um 22:14

    Julia ist die Inhaberin eines Kartoffelpufferstandes der auch auf dem Weihnachtsmarkt verkauft. Diesen hat sie von ihren Eltern übernommen. Doch kurz vor Beginn des Weihnachtsmarktes rutscht sie auf einem glatten Weg aus. Und um den Standplatz nicht zu verlieren, helfen ihr die Schwestern Melly und Caro aus. Doch das bringt nicht nur Freude mit sich. Melly ist Hausfrau und Mutter, ihr Mann hat eine Firma und Caro ist ganz Geschäftsfrau. Aud dem Weg ins Krankenhaus treffen die drei auf einen jungen Taxifahrer. Und das ist erst der Beginn der Höhen und Tiefen des Weihnachtsmarktgeschäftes und dem Leben der drei. Bis zum zwöflften Türchen habe ich täglich gelesen. Da ich dann aber ein paar Tage nicht mehr lesen konnte, habe ich nun am Wochenende weitergelesen und konnte nicht mehr aufhören. Nun bin ich durch mit dem Buch und ich bin einfach nur selig. Gerne hätte ich noch erfahren was aus den ganzen Personen geworden ist. Aber das ist ja eventuell eine andere Geschichte. Die Autorin  schreibt sehr einfühlsam und man spürt die Liebe zum schreiben dabei. Das Buch umfasst neben den 4. Adventskalendertürchen (Kapiteln) noch den Prolog und den Epilog auf 304 Seiten. Am Ende des Buches sind noch ein paar Rezepte von Kartoffelpuffer und Beilagen und Getränke aufgeführt. Echt tolles Buch, was von mir eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne erhält.

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  • Weihnachtszauber pur

    Das Leben ist kein Punschkonzert

    spozal89

    14. December 2017 um 12:15

    Die drei Schwestern Julia, Caro und Melly stehen vor einer großen Herausforderung. Julia hat sich die Hand gebrochen und kann nun ihren Stand am Weihnachtsmarkt nicht alleine betreiben. Dabei müssen Melly und Caro helfen und das wirbelt ihr Leben ordentlich durcheinander. Die Schwestern müssen von nun an sechs Wochen täglich miteinander zu tun haben, was für alle drei eine ordentliche Umstellung wird. Doch nach ein paar Startschwierigkeiten wachsen alle drei über sich hinaus und für alle drei erfüllen sich dadurch zu Weihnachten Wünsche, die sie sich schon seit längerem sehnlichst erhoffen.Ich liebe die Weihnachtszeit und ich liebe es im Advent Bücher zu lesen, die einen auf Weihachten einstimmen. Nicht immer geling dies einem Autor, aber Heike Wanner hat mit "Das Leben ist kein Punschkonzert" meine Weihnachtsstimmung enorm gehoben.Ich mochte die Beschreibungen des Weihnachtsmarktes und mochte es, wie die Schwestern immer enger zueinander gefunden haben. Die Gefühle kamen dabei gut rüber und trotz ein paar Situtationen in denen es kriselte kamen auch viele Emotionen vor die mir mitten ins Herz gingen. Obwohl mir Caro und auch Melly zu beginn weniger sympatisch waren, hat sich dies im Laufe des Buches aber zum positven gewendet.Wer sich gerne dem Weihnachtszauber hingeben möchte ist bei diesem Buch genau richitg.

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  • Tolle Weihnachtslektüre!

    Das Leben ist kein Punschkonzert

    Nynaeve04

    12. December 2017 um 21:47

    Melly, Caro und Jule sind drei sehr unterschiedliche Schwestern in verschiedenen Lebenslagen. Melly, Mutter dreier Kinder und liebende Ehefrau, Caro die single Karrierefrau und Jule, das Nesthäkchen mit dem Stottern. Die Jüngste hat den Weihnachtlichen Traditionstand auf dem Weihnachtsmarkt übernommen und betreibt diesen mit viel Liebe und Hingabe. Doch dann hat sie kurz vor Beginn einen Unfall und ihre Schwestern helfen ihr natürlich sofort aus. Doch dabei decken sie auf dass das Geschäft nicht so gut läuft und es bricht auch rundherum allerlei Chaos aus. Bisher haben mir alle Bücher von Heike Wanner sehr gut gefallen und ich wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht! Genau so wünsche ich mir ein schönes Weihnachtsbuch. Denn hier ist nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen, sondern es fliegen auch mal die Fetzen und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die drei Frauen bei ihrer Entwicklung zu beobachten und die turbulente Zeit zu überstehen. Besonders toll fand ich dass die Charaktere allesamt unterschiedlich, authentisch, sympathisch und sehr stark sind. Keiner gleicht den anderen und es gibt kein null acht fünfzehn. Dadurch gibt es natürlich allerlei interessante Verwicklungen die mich manchmal mit den Kopf schütteln lassen haben. Aber letztendlich gibt es zum Glück ein Happy End und ich war auch sehr Happy mit der Geschichte!Der Schreibstil war gewohnt flüssig zu lesen, die Kapitellänge sehr angenehm und es gab zu keiner Zeit Längen oder gar das  Gefühl das Buch beiseite legen zu wollen. Im Gegenteil, ich hab es regelrecht verschlungen. Sehr schön fand ich auch die Verzierung am Anfang jedes Kapitels. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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  • Wunderbare Geschichte um drei ungleiche Schwestern

    Das Leben ist kein Punschkonzert

    santina

    10. December 2017 um 14:04

    Inhalt Julchen hat den Kartoffelpufferstand ihrer Eltern übernommen und zieht mit diesem von Markt zu Markt. Das Highlight ist jedes Jahr der Sternschnuppenmarkt in Wiesbaden. Kurz vor dem Start des Weihnachtsgeschäfts bricht sich Julia das Handgelenk. Da Caro und Melly nicht ganz unbeteiligt an dem Unglück sind, wollen sie ihrer Schwester helfen und einspringen.Während sich die drei normalerweise nur einmal im Monat treffen, sitzen sie nun Tag für Tag stundenlang auf engstem Raum zusammen. Kein Wunder, dass da Gefühle hochkochen und es zwischen den Schwestern ordentlich knallt. Steht damit Julchens Existenz auf dem Spiel? Und was können ein Taxifahrer und ein Karussell-Besitzer zum Familienfrieden beitragen? Die Protagonistinnen und ihre Geschichte Carolin (Caro) hat Karriere gemacht und dabei ist die Liebe auf der Strecke geblieben. Sie will ihre Kenntnisse einsetzen, um den Kartoffelpufferstand zu optimieren und gewinnorientierter zu wirtschaften.Melanie (Melly) ist verheirat und Mutter von drei Kindern. Um Julchen unterstützen zu können, muss sie ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten auf Eis legen. Ihr Geschäftsführer-Ehemann, der sie für Auftritte an seiner Seite bei verschiedenen Weihnachtsfeiern vorgesehen hatte, ist nicht bereit zurückzustecken und hetzt ihr dafür sogar seine Mutter auf den Hals.Julia (Julchen) ist mit Anfang 20 mehr als zehn Jahre jünger als ihre beiden Schwestern und wird von ihnen seit ihrer Kindheit bemuttert. Sie hat ständig das Gefühl, als ob man ihr nichts zutraut, steckt aber lieber zurück, als sich mit ihren Schwestern anzulegen. Meine Gedanken zum Buch Heike Wanner hat hier einen ganz zauberhaften Weihnachtsroman geschaffen. Sie arbeitet mit verschiedenen Handlungssträngen. Zum einen geht es natürlich um den Kartoffelpufferstand auf dem Sternschnuppenmarkt, die Autorin beleuchtet aber auch die unterschiedlichen Leben der drei Schwestern und ihre Beziehungen zu Männern.Während das letzte Buch, das ich von Heike Wanner gelesen habe, sehr humorvoll war und ich viel geschmunzelt habe, setzt sie in dieser Geschichte auf die ganz großen Gefühle und erzählt von Sternschnuppenwünschen, Zusammenhalt, Trauer und Liebe.Für die passende Untermalung sorgt der Weihnachtsmarkt mit seinen Lichtern und den typischen Düften. Besonders gefallen hat mir hier, wie die Autorin die Gemeinschaft der Standbetreiber und die gegenseitige Unterstützung zeichnet und damit verdeutlicht, welche Bedeutung diese Menschen für Julia haben.Als Bonus hat die Autorin hinten im Buch „Rezepte für den Weihnachtsmarkt zu Hause“ mit den Kartoffelpufferrezepten, Apfelweinpunsch, Kinderpunsch, Gebrannte Mandeln, Weihnachtliche Waffeln und Monikas Punschkuchen angehängt.„Das Leben ist kein Punschkonzert“ ist eine wunderbare Geschichte um drei ungleiche Schwestern, die mich mit einem wohligen Gefühl im Bauch zurückgelassen und außerdem frühzeitig auf die Weihnachtszeit eingestimmt hat.

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    • 2
  • Sternschnuppenwünsche....

    Das Leben ist kein Punschkonzert

    abuelita

    10. December 2017 um 13:05

    Die selbstsichere Carolin hat Karriere gemacht, aber Pech in der Liebe. Die durchorganisierte Dreifach-Mutter Melanie wünscht sich ihr eigenes Leben zurück. Und Julia, die jüngste der drei Schwestern, weiß mit Anfang zwanzig immer noch nicht so recht, wohin sie im Leben will. Fürs erste betreibt sie den alten Kartoffelpufferstand der Familie und tingelt damit von Markt zu Markt. Doch so richtig gut läuft das Geschäft nur im Winter. Und ausgerechnet kurz vor Beginn der Weihnachtssaison kommt es zur Katastrophe: Julia rutscht auf dem Glatteis aus und bricht sich das Handgelenk. Einen verzweifelten Hilferuf später finden sich ihre beiden älteren Schwestern im Imbisswagen auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt wieder, um Julias Jahresumsatz zu retten. Familie verpflichtet eben. Doch zwischen Pufferteig und Punschtopf fliegen bald schon die Fetzen..Soweit der Klappentext. Es ist ein netter flüssig zu lesender Roma, der einen selbst auch gleich in Weihnachtsstimmung versetzt.Natürlich ist es von Anfang an fast klar, auf was das hinauslaufen wird, aber das mindert das Lesevergnügen wirklich nicht. 

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  • Weihnachten pur!

    Das Leben ist kein Punschkonzert

    EifelBuecherwurm

    21. November 2017 um 11:43

    Gesponserte Produktplatzierung - RezensionsexemplarPreis: € 8,99 [D]Verlag: ullsteinSeiten: 304Format: EbookAltersempfehlung: keine AngabeReihe: -Erscheinungsdatum: 13.10.2017Inhalt:Die selbstsichere Carolin hat Karriere gemacht, aber Pech in der Liebe. Die durchorganisierte Dreifach-Mutter Melanie wünscht sich ihr eigenes Leben zurück. Und Julia, die jüngste der drei Schwestern, weiß mit Anfang zwanzig immer noch nicht so recht, wohin sie im Leben will. Fürs Erste betreibt sie den alten Kartoffelpufferstand der Familie und tingelt damit von Markt zu Markt. Doch so richtig gut läuft das Geschäft nur im Winter. Und ausgerechnet kurz vor Beginn der Weihnachtssaison kommt es zur Katastrophe: Julia rutscht auf dem Glatteis aus und bricht sich das Handgelenk. Einen verzweifelten Hilferuf später finden sich ihre beiden älteren Schwestern im Imbisswagen auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt wieder, um Julias Jahresumsatz zu retten. Familie verpflichtet eben. Doch zwischen Pufferteig und Punschtopf fliegen bald schon die Fetzen ...Design:Der Titel ist Programm beim Cover! Der Punsch und die weihnachtlichen Gewürze stehen im Fokus, alles ist farblich schön abgestimmt. Ein bisschen liebevolles Chaos auf dem Tisch, so würde ich es bezeichnen. Mir wird direkt warm, wenn ich das Cover ansehe.Meine Meinung:Drei Schwestern, wie sie unterschiedlichen nicht sein könnten. Und doch halten sie zusammen, wenn es um die Familie geht. Jede der drei Schwestern wurde realistisch und nachvollziehbar von der Autorin konstruiert und sie ergänzen sich hervorragend und wachsen aneinander. Und was wäre ein richtiges Weihnachtsfest ohne ein wenig Reibung zwischen den einzelnen Parteien?Wenn man das Buch mit einem Wort zusammenfassen müsste, dann wäre es "gemütlich". Ich habe mich in der Handlung sofort wohlgefühlt und es war fast so, als würde mich die Autorin in eine dicke, rote Decke einpacken, vor dem Kamin parken mit einem heißen Kakao auf dem Beistelltisch und einem Teller voll Weihnachtsleckereien dazu. Sie entführt uns in ein Weihnachtswunderland, in dem auch Sternschnuppenwünsche Bedeutung haben.Ich habe den Roman in der Vorweihnachtszeit gelesen, wenn die Läden schon voll sind mit Lebkuchen und anderen Schnuckereien. Man bekommt richtig Lust darauf über einen Weihnachtsmarkt zu schlendern, so realistisch wurde der Wiesbadener Sternschnuppenmarkt beschrieben. Ich konnte die einzelnen Düfte fast selber riechen und den Schnee glitzern sehen. Kitschig wurde es dabei jedoch nie, eher romantisch.Kaum hatte ich angefangen, war die erste Hälfte der Geschichte auch schon vorbeigerauscht. Ich habe garnicht gemerkt, wie die Zeit verging. In nicht einmal zwei Tagen hatte ich das Buch ausgelesen. Hinterher habe ich mich ein wenig über mich selbst geärgert, da ich es nicht abwarten konnte und mir nicht mehr Zeit gelassen habe. Aber so ist das bei guten Büchern eben. Der Schreibstil ist so schön und fließend, dass ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte.Insgesamt gibt es 24 Kapitel. Vielleicht werde ich es nächstes Jahr so machen, dass ich jeden Abend eins davon lese bis Heiligabend. Das würde sich auf jeden Fall anbieten. Und zum Abschluss gibt es auch noch eine Reihe von Rezepten, die ich unbedingt ausprobieren muss. Ich freue mich immer über so kleine Gimmicks, die dem Leser noch einen gewissen Mehrwert mitgeben. Wenn ein paar der Rezepte super sind, werden sie auf jeden Fall den Weg in mein Kochbuch finden. Und jedes Mal wenn ich sie sehen werde, werde ich an das Buch denken müssen. Ich habe schon so manches Geheimrezept am Ende eines Buches gefunden!Das Ende des Buches gefiel mir (auch von der Geschichte her, nicht nur wegen den Rezepten ) sehr gut und ich habe das Buch mit einem breiten Grinsen aus der Hand gelegt. Sogar ein Tränchen ist vorher noch geflossen. Während des Lesens war ich voll weihnachtlicher Gefühle und die Geschichte hinterließ auch einen gewissen Zauber bei mir als ich das Buch abgeschlossen hatte. Schade, dass ich noch über eine Woche warten muss bis zum Start der Adventszeit. Ich bin allerdings auch froh, dass ich mir etwas Zeit gelassen habe und das Buch erst jetzt gelesen habe. Es gehört einfach in die winterlichen Monate! Ein typischer Weihnachtsroman.Fazit:Mit diesem Buch habe ich ein neues Lieblingsbuch im Bereich der Weihnachtsbücher gefunden. Ich werde es mir auf jeden Fall noch als Print bestellen und kann mir sehr gut vorstellen es regelmäßig zur Weihnachtszeit zu lesen. Wenn ich ein Rezensionsexemplar nach dem Lesen auf dem Reader behalte und nicht direkt lösche, dann war es ein sehr gutes Buch. Ich kann daher nur verdiente 5 Sterne vergeben!

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  • Toller Familienroman

    Das Leben ist kein Punschkonzert

    Lesemone

    15. November 2017 um 14:07

    Eine schöne Geschichte, die sehr gut in diese Jahreszeit passt. Durch die drei sehr unterschiedlichen Charaktere, die die Schwestern besitzen, geht es recht turbulent zu. Heike Wanner beschreibt diese einzelnen Charaktere auch sehr detailliert und als die drei Schwestern zusammenarbeiten müssen, treffen natürlich unterschiedliche Meinungen aufeinander. Man fühlte sich beim Lesen mittendrin im bunten Treiben des Weihnachtsmarktes. Die Geschichte wirkt weder kitschig noch zu schnulzig, sie ist sehr lebensnah gezeichnet. Dazu kommen alle Schwestern zu Wort und man bekommt dadurch einen Einblick in das Leben von allen dreien. Ich finde, die Autorin hat genau die richtige Mischung an Unterhaltung, Romantik, Liebe und liebevolles Miteinander geschaffen, um sich in einer ruhigen Stunde zum Lesen zurückzuziehen, um vom Alltag abzuschalten. Ein echt toller Familienroman!

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  • Hier kommt Weihnachtsstimmung auf

    Das Leben ist kein Punschkonzert

    DrunkenCherry

    14. November 2017 um 22:30

    "Das Leben ist kein Punschkonzert" hat mich mit seinem Titel total neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht, denn hier kommt schöne Weihnachtsstimmung auf. Der Roman spielt größtenteils in einer Kartoffelpufferhütte auf einem Weihnachtsmarkt und hat damit etwas angenehm heimeliges. Man kann sich das Setting gut vorstellen und schließt auch schnell die Protagonistinnen Julia, Melly und Caro ins Herz. Die drei sind Schwestern und die Autorin hat es hervorragend geschafft, jeder einen einzigartigen, speziellen Charakter zu geben. Aber auch die Nebenfiguren haben mir gut gefallen, weil sie alle etwas eigenes und außergewöhnliches hatten.  Man hat hier den Eindruck, wirklich die Geschichte von echten Menschen zu lesen und nicht von perfekten Fantasiegebilden. Die Konflikte im Roman sind nicht super dramatisch, aber ich finde, das muss auch nicht immer sein. Gerade wenns auf Weihnachten zugeht, kann es doch auch gerne mal leichtere Kost sein.Der Schreibstil von Heike Wanner ist sehr flüssig und lässt sich gut und schnell lesen. Die Kapitel sind in angenehmer Länge gehalten und besonders gut hat mir auch die hübsche Gestaltung der Kapitelnummerierungen gefallen, die mit Christbaumkugeln, Tannenbäumchen & Co illustriert worden sind.Wer also im Advent dem Alltag einfach mal mit einem netten Familienroman für Zwischendurch mit einer Prise Romantik und tollem Weihnachtsmarktfeeling entfliehen will, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

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  • Eine lebensnahe Geschichte, die spaß macht, zu lesen

    Das Leben ist kein Punschkonzert

    jenny_wen

    13. November 2017 um 13:30

    Eine Geschichte dreier Schwestern, die es alle nicht leicht haben. Ich muss sagen, der Klappentext hat mich von Anfang an begeistert. Eine Geschichte, die aus dem wahren Leben gegriffen ist, denn auch im wahren Leben gibt es Situationen, in denen man froh ist, wenn man sich auf seine Familie verlassen kann. Die drei Schwestern, Caro, Melly und Julia, haben mir sehr gut gefallen. Die Autorin Heike Wanner hat sie sehr lebhaft beschrieben und sie wirkten authentisch. Ich war von Anfang an mit drin in der Geschichte und durfte erleben, wie jede der Schwestern an ihren Aufgaben wächst. Aber nicht nur die drei Schwestern wurden sehr authentisch beschrieben, auch die Nebenrollen waren klasse integriert und das macht, meiner Meinung nach, einen großen Teil eines Buches aus. Was bringt es mir, wenn die Geschichte toll ist, ich aber zu den Figuren keinerlei Beziehung aufbauen kann? Auch wenn noch keine Adventszeit ist, so fand ich die Umgebung, die Heike Wanner hier ausgewählt hat, einfach klasse. Wiesbaden und der Sternschnuppenmarkt. Sie hat alles so lebendig beschrieben, das ich manchmal meinte, wirklich die Kartoffelpuffer riechen zu können oder gar den Glühwein oder viele Gerüche mehr.  Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, doch das mach die ganze Geschichte gerade so charmant. Ganz klasse fand ich, dass ich am Ende diverse Rezepte finden konnte. Karoffelpufferrezept, oder gar das Rezept vom Punsch. Ganz große Klasse! Mein Fazit: Definitiv eine richtig tolle Geschichte zu Weihnachten, mit einem passenden Titel, denn so ist es eben. Das Leben ist halt kein Punschkonzert. 5 Sterne für eine tolle Geschichte, mit tollen Figuren, einer Umgebung, die ich gern zur Advents- und Weihnachtsmarktzeit einmal besuchen möchte.

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