Eine Handvoll Sommerglück

von Heike Wanner 
4,5 Sterne bei50 Bewertungen
Eine Handvoll Sommerglück
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S

Schön, aber die ein oder andere Träne wurde verdrückt.

Kleines91s avatar

Ein ganz nettes und lebensbejahendes Buch, das einem schöne Lesestunden schenkt.

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Inhaltsangabe zu "Eine Handvoll Sommerglück"

Der Tod ihrer besten Freundin Alexandra ist für Christine ein Wendepunkt. Kurz entschlossen verlässt sie ihre Familie für einen Sommer und zieht auf eine Alm in den Bergen. Sie hofft auf Ruhe und will ein bisschen zu sich kommen. Doch bald entdeckt sie, dass man erst die Vergangenheit verstehen muss, um die Gegenwart richtig zu genießen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548286600
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:06.03.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    Miroqus avatar
    Miroquvor 2 Monaten
    TRAUMHAFT

    Das Cover des Buches verspricht einem eher eine lustige/ liebliche Geschichte, doch der allererste Satz ist schon genau das Gegenteil. 
    Statt Sonne und Wärme, beginnt das Buch mit der Beerdigung von Lexi und das hat mich schon sehr schockiert. 
    Christine, die ihre beste Freundin bis zur letzten Sekunde gepflegt hat, geht fünf Tage nach ihrer Beerdigung wieder arbeiten. 
    Ihr werden viele Projekte entzogen und sie beschließt letztendlich in den Schwarzwald zu gehen, nachdem sie die Haupterbin ihrer Freundin war. 
    Die Charaktere lockern die Stimmung auf. Gerade durch Norbert, habe ich mich sehr heimisch gefühlt. 
    Ganz Besonders empfinde ich die Briefe von Lexi, welche an Christine gerichtet sind. 
    Lexi begleitet Christine durch die Stadien der Trauer. 
    Mithilfe ihrer Briefe soll Christine Schritt für Schritt, die Trauer überwinden und in ihrem Alltag zurückkehren. 
    Jedoch mit mehr Sommer und ein wenig Glück. 
    Die Liebschaften, am Ende des Buches haben Christine die Trauer vergessen lassen und zeigen ihr neue Seiten an ihr, die Lexi sehr ähneln.

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 2 Jahren
    nachdenklich...

    Der Tod ihrer besten Freundin Alexandra ist für Christine ein Wendepunkt. Kurz entschlossen verlässt sie ihre Familie für einen Sommer und zieht auf eine Alm in den Bergen. Sie hofft auf Ruhe und will ein bisschen zu sich kommen. Doch bald entdeckt sie, dass man erst die Vergangenheit verstehen muss, um die Gegenwart richtig zu genießen..

    Ein sehr schönes, gut zu lesendes und auch ein Buch zum Nachdenken – über das Leben, über sich selbst, über das was war und sein wird, über Verlust und Tod, über Glück und Familie und Freundschaft.

    Das Thema ist ernst und trotzdem ist das Buch leicht und gut zu lesen und mit viel Humor gespickt.


    Zum Inhalt möchte ich nicht viel mehr sagen, ausser : so könnte es in der Realität durchaus auch sein. Oder – so IST es…..

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    Anni59s avatar
    Anni59vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nach Lexis Tod ist alles anders. Zeit für Veränderung für Christiane, Helga und Jule!
    Almhütte, Familiendrama und neue Freunde

    Christine wird durch den Tod ihrer besten Freundin Lexi ganz schön aus der Bahn geworfen. Nicht genug, dass die neue im Büro bereits versucht, ihren Job wegzunehmen, nein, auch zuhause gibt es nur Streitereien zwischen ihrer Mutter Helga und ihrer Tochter Jule. Überraschend erbt Christine Lexis Hütte in der Alm und beschließt, sich dort vorübergehend eine Auszeit zu gönnen. Sie restauriert dort das Haus, macht Bekanntschaft mit dem brummigen Ziegenhirten und der äußerst gesprächigen Postbotin. Als dann auch noch Jule mit dem griesgrämigen Nachbarn von Zuhause auftaucht und wenige Tage später auch noch Oma Helga mit Begleitung, ist Ärger vorprogrammiert.
    Das Buch lässt sich super leicht lesen, ist spannend geschrieben und man fiebert sofort mit :)

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    Engelchen07s avatar
    Engelchen07vor 2 Jahren
    Briefe von Lexi

    Christine ist völlig neben sich. Ihre langjährige Freundin Alexandra genannt Lexi ist nach kurzer und schwerer Krankheit verstorben. Christine, die seither immer alles im Griff hatte, bemerkt, wir ihr alles au der Hand gleitet. Ihr Job wird an eine Jüngere übertragen und sie muß zulassen, dass ihr Chef sie nicht mehr so schätzt als am Anfang.

    Bei der Testamentseröffnung von Lexi kommt es zu einer großen Überraschung: Christine erbt unter anderem eine Alm im Schwarzwald, welche Lexi immer als Rückzugsort gedient hat.

    Ein Brief von Lexi läßt Christine nachdenken und sie packt kurzerhand ihre Sachen, nimmt Urlaub und begibt sich auf die Alm im Schwarzwald. Dort beginnt für Christine eine neue Zeit und sie kann die Trauer um Lexi endlich beginnen zu verarbeiten.

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    Themistokeless avatar
    Themistokelesvor 2 Jahren
    Eine Handvoll Sommerglück

    Betrachtet man allein Cover und Titel, dann denkt man an einen lockeren, leichten Sommerroman, eine typische siechte Frauenlektüre, die zum Entspannen einlädt. Was man nicht sofort sieht, aber erahnen kann, wenn man dann den Klappentext liest, etwas mehr steckt dann doch hinter dem Roman, denn allein der Grund aus dem Christine auf die Alm fährt, ist sehr bezeichnend. Es ist nämlich doch ein sehr trauriger und tragischer Grund und aus diesem erwächst schon ein wenig Tiefgang, wie auch durch manche Begegnung, die Christine oben auf der Alm noch hat, wie ihren Nachbar Norbert.

    Der Roman macht aber auch einfach Spaß beim Lesen, denn er hat auch sehr viele humoristische Momente, einige sehr sympathische Charaktere und er lässt einen ein wenig lernen, was man eigentlich am Leben schätzen lernen sollte, denn es kann doch immer wieder schneller vorbei sein, als man sich das einmal ausgemalt hat. Toll finde ich dabei die Idee, dass Lexi, Christines verstorbene Freundin, ihr eine Handvoll Briefe hinterlassen hat, die einfach wunderbar geschrieben sind, ein wenig zum Nachdenken anregen, einem vielleicht auch selbst manchmal ein wenig die Augen öffnen können, wenn man ähnliches kennt.

    Es ist fast ein bisschen wundersam wie viele Themen die Autorin in diesem einen Roman unter bekommen hat, ohne dass er überladen wirkt, sowohl von Themen, als auch von Charakteren.
    Besonders lieb gewonnen habe ich Christines Tochter, Nachbar Norbert und Christine selbst, ihre Mutter Helga, ist wohl eine der wenigen Personen, die mir manchmal ein wenig auf die nerven gegangen ist, aber das darf in einem solchen Buch gerne, so sein.

    Klar weiß man schon, wie alles letztendlich irgendwie ausgehen wird, denn solche Romane sind immer irgendwie vorhersehbar, aber alles in allem ist es einfach ein tolles und sehr gelungenes Buch, das mit vielen Emotionen daher kommt, aber auch einfach nur Spaß macht.

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    Langeweiles avatar
    Langeweilevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr schöne Sommerlektüre
    Lexis Vermächtnis

    Als ihre beste Freundin Lexi stirbt ,bricht für Christine eine Welt zusammen. Sie hat Probleme mit ihrer halbwüchsigen Tochter und auch mit ihrer Mutter läuft es nicht rund. Da stellt sich heraus,dass ihre Freundin noch zu Lebzeiten einige Weichen für Chrstines Leben gestellt hat.In einer ziemlich abgelegenen Berghütte ,die zu ihrem Erbe gehört,gelingt es ihr die Trauer um ihre Freundin zu verarbeiten und nach und nach nach wieder Freude in ihrem Leben zuzulassen. Die Probleme mit ihrer Tochter verlieren in der anderen Umgebung an Bedeutung und auch das Verhältnis zu ihrer Mutter bessert sich .Was sich in Christines Leben sonst noch ändert ,sei hier noch nicht verraten. Ich fand die Geschichte sehr schön,eine angenehme Sommerlektüre. Buchtitel: Eine Handvoll Sommerglück

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    Fanti2412s avatar
    Fanti2412vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein netter Frauenroman, mit liebenswerten Figuren und einer warmherzigen Geschichte.
    Eine Handvoll Sommerglück

    Zum Inhalt:
    Ein Sommer auf der Alm und eine Freundschaft über den Tod hinaus

    Der Tod ihrer besten Freundin Alexandra ist für Christine ein Wendepunkt. Kurz entschlossen verlässt sie ihre Familie für einen Sommer und zieht auf eine Alm in den Bergen. Sie hofft auf Ruhe und will ein bisschen zu sich kommen. Doch bald entdeckt sie, dass man erst die Vergangenheit verstehen muss, um die Gegenwart richtig zu genießen …
    (Kurzbeschreibung gem. Ullstein Verlag)

    Leseprobe


    Die Autorin:
    Heike Wanner...
    ... wurde vor vielen Jahren in Dortmund geboren
    ... lebt heute mit ihrer Familie in der Nähe von Wiesbaden
    ... schreibt seit 2008 erfolgreich heitere Frauenromane
    ... hat auch noch einen "richtigen" Beruf bei einer großen deutschen Airline
    ... entspannt sich am liebsten bei einem guten Buch und einem Glas Wein
    ... hat die besten Ideen für neue Geschichten beim wöchentlichen Hausputz
    ... freut sich über jedes Feedback zu ihren Büchern
    ... ist auch auf Facebook oder per Mail zu erreichen
    ... hat eine eigene Homepage: www.heike-wanner.de


    Meine Meinung:
    Der Titel und das Cover lassen einen lockeren, fröhlichen Sommerroman vermuten, was er zum Teil auch ist. Aber das Buch hat auch ein bisschen Tiefgang und nachdenkliche Momente. Die Autorin widmet sich u. a. dem Thema Trauerarbeit und Neuanfang.
    Christine hat ihre beste Freundin Lexi während ihrer schweren Krankheit gepflegt, unterstützt von ihrer Mutter Helga und ihrer Tochter Jule, deren Patentante Lexi war. Nun ist Lexi gestorben und Christine fällt in ein tiefes Loch. Lexi hat Christine nicht nur ein Haus auf einer Alm, sondern auch Vermögen hinterlassen. Dazu noch einige Briefe, die Christine nicht nur ihr aktuelles Leben vor Augen führen, sondern ihr auch aufzeigen, wie sie ihr Leben künftig gestalten könnte.
    Diese Briefe sind einfach wunderbar formuliert, voller Liebe, Dankbarkeit und positiven Gedanken.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass man nach so einem Verlust durch solche Briefe wieder Kraft finden kann. Auch mich haben die Briefe zum Nachdenken angeregt.

    Die Autorin erzählt in einem leichten aber einfühlsamen Schreibstil Christines Weg in ihr neues Leben.
    Sie fährt in das Haus auf der Alm und beginnt dieses zu ihrem neuen Heim umzugestalten. Dabei wird sie natürlich oft von ihren Erinnerungen an ihre Freundin überwältigt, aber sie erlebt auch viele schöne Momente.
    Sie lernt neue Menschen kennen, die sich nach und nach zu Freunden entwickeln und ihr auch immer wieder Denkanstöße geben.

    Mit Christine ist der Autorin eine sympathische Protagonistin gelungen, die für mich sehr realistisch und authentisch handelt.
    Die Nebenfiguren sind alle unterschiedlich, facettenreich und bringen Abwechslung in die Geschichte. Christines Mutter Helga fand ich stellenweise ein bisschen nervig. Aber der seltsame Nachbar Norbert, der in einem Wohnwagen nahe der Alm lebt und eine Herde Ziegen hütet, ist eine wunderbare Figur, die der Geschichte nochmal etwas besonderes verleiht.

    Dieses Buch ist trotz des teilweise traurigen Themas ein schöner Sommerroman, denn er behandelt auch noch Themen wie die erste große Liebe, Freundschaft, Respekt, Toleranz und Verständnis.
    Teilweise waren die Ereignisse ein bisschen vorhersehbar, aber ein schöner Schauplatz, interessante Charaktere und ein Schuss Humor machen das wieder wett.
    Mir hat das Buch unterhaltsame Lesestunden und auch etliche schöne nachdenkliche Momente bereitet.


    Fazit: 4 von 5 Sternen


    © Fanti2412

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    SummseBeevor 3 Jahren
    Familie geht über Blutsverwandtschaft hinaus

    Nach dem Tod ihrer besten Freundin Lexi fällt Christine in ein tiefes Loch. Ihre Arbeit erfüllt sie auch nicht mehr und ihre Mutter und Tochter streiten sich andauernd. Da beschließt Christine Lexis letzten Rat zu beherzigen und flieht in die Berghütte ihrer Freundin, die sie geerbt hat um wieder neue Kraft zu tanken...

    Die letzten Ratschläge bzw. es sind eher Gendankenanstöße und Erinnerungsrückblicke bekommt Christine in Form von Briefen, die Lexi vor ihrem Tod geschrieben hat. Diese Briefe öffnet Lexi nach und nach und beginnt somit wieder ein wenig am Leben teil zu nehmen.

    Trotz des traurigen Themas ist dies ein wahres Wohlfühlbuch. Die Geschichte kann nicht viel an Spannung bieten, da man ahnen kann wohin es führen wird. Dennoch ist es eine berührende und hoffnungsvolle Geschichte, die das Herz berührt. Außerdem werden auch tolle Charaktere geboten, die wie aus dem Leben gegriffen scheinen. Lexis Briefe sind ebenfalls sehr berührend und regen zum Nachdenken an.

    Eine ideale Lektüre für kalte Winterabende oder für zwischendurch zum einfach mal wohlfühlen :)

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    LiberteToujourss avatar
    LiberteToujoursvor 3 Jahren
    "Champagner kann keine Probleme lösen, hilft aber, sie zu ertragen!"

    Als ihre beste Freundin Lexi stirbt fällt Christine in ein tiefes Loch. Sie ist unglücklich, und ihr Leben scheint immer mehr den Bach runter zu gehen. Ihre Arbeit erfüllt sie nicht mehr, Ihre Mutter und Tochter streiten sich am laufenden Band. So beschließt sie, Lexis letzten Ratschlag zu befolgen - sie fährt zu Lexis Berghütte, die nun ihr gehört. Und Stück für Stück gelingt es ihr, mit Lexis Hilfe, wieder Licht in ihr Leben zu lassen..


    "Eine handvoll Sommerglück" ist ein bisschen das, was ich einen Feel - Good Roman nennen würde. Klingt sicher komisch, wenn man das doch eher bedrückende Thema betrachtet. Aber die Art, wie Christine mit ihrem Verlust umgeht und langsam wieder zu sich selbst findet, lässt den Leser sich einfach wohl fühlen. Wer Spannung möchte wird hier aber nicht fündig - letztendlich ist nach den ersten 10 Seiten schon klar, wie sich das alles entwickeln wird und große Überraschungen kommen nicht auf. Mir hat das ein bisschen gefehlt, wer auf sowas aber gut verzichten kann ist hier absolut an der richtigen Adresse.

    Heike Wanner ist gut darin, ihre Figuren zu leben zu erwecken. Die Oma, Christine, der neue schweigsame Nachbar - sie sind alle irgendwie das, was man als "Type" bezeichnen würde. Ein bisschen schräg, ein bisschen anders, und gerade deswegen so normal und wie aus dem Leben gegriffen. Es macht einfach Spaß, die Geschichte mit ihnen zu erleben. Der Schreibstil erleichtert das ganze zusätzlich, das lesen wird in keinem Moment anstrengend sondern geht immer leicht von der Hand.

    Mich hat das ganze Konzept sehr an "PS. Ich liebe dich" erinnert, nur mit deutlich weniger Kitsch. Deswegen hat das Buch auch in mir einen Freund gefunden. Und, Lexi stellt hier nicht direkt Aufgaben, sie gibt viel mehr Denkanstöße. Und die bringen nicht nur Christine das ein oder andere mal ins Grübeln, jeder, der ihre Sätze gründlich liest kommt - gewollt oder ungewollt - ein bisschen ins Nachdenken und Schwelgen in alten Erinnerungen.

    Nett für Zwischendurch, für regnerische Tage, immer dann, wenn man ein Lächeln oder ein wenig Seelenfrieden braucht.

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    Sunangels avatar
    Sunangelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Viel Gefühl und Wahrheit! Ein Must-have für den Frühling!
    Fantastisch!

    Für Christine bricht eine Welt zusammen als ihre beste Freundin Alexandra stirbt. Wie soll das Leben jetzt weiter gehen? Doch ihre verstorbene Freundin hilft ihr durch die schwere Zeit. 
    Christine ist eine sehr liebe Frau, die sich gerne ausnutzen lässt und es gar nicht richtig merkt. Manchmal weiß sie selber nicht mehr was sie möchte und ist deswegen unglücklich. Mir ist Christine sehr ans Herz gewachsen, denn ihre Gefühle kann sie im  Laufe der Geschichte gut zeigen und ich habe bei ihrem Kampf zurück ins normale Leben mitgefühlt und mit geweint. 

    Jule und Helga sind wichtige Protagonisten in diesem Buch und stehen Christine sehr nahe. Jule ist die Vernünftige und Bedachte, während Helga die Draufgängerin ist und sie nichts sagen lässt. Jule entscheidet nie spontan und Helga hingegen möchte mit dem Kopf durch die Wand.
    Auch die weiteren Persönlichkeiten sind wirklich hervorragend abgestimmt und durch die genaue Beschreibung der Autorin, konnte man jeden Charakter sehr gut kennen lernen.

    Die Umgebungsbeschreibungen sind fantastisch und ich freue mich jetzt umso mehr auf die warme Jahreszeit. Ich konnte mir bildlich vorstellen, wie Christine ihre Zeit auf der Alm verbringt und wie sie durch die Ruhe wieder zu kräften kommt.

    Ich war von Anfang an gefesselt von dieser Geschichte, denn Heike Wanner hat einen unvergleichlichen Schreibstil. So flüssig, leicht und ruhig. Es kam zwar in einigen Szenen Hektik auf, aber das überträgt sich nicht auf den Leser. Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen, doch meiner Meinung nach ist das hier das Beste. Ich konnte mich total entspannen und musste nicht viel nachdenken.
    Es ist zwar auch ein ernstes Thema, doch trotzdem steht es nicht direkt im Vordergrund, sondern wird nach und nach immer wieder miteingefügt. 

    Fazit:
    Eine Geschichte in der viel Gefühl und Wahrheit steckt. Wer einmal anfängt zu lesen, der kann so schnell nicht mehr aufhören. Ein absolutes Must-have für den Frühling und Sommer!

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