Heike Wanner Rosen, Tulpen, Nelken

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Inhaltsangabe zu „Rosen, Tulpen, Nelken“ von Heike Wanner

Die Physikerin Sophie Lensing staunt, als sie plötzlich das Poesiealbum ihrer früh verstorbenen Mutter in den Händen hält. Jahrzehntelang hatte es unbemerkt im Keller gelegen. Als Sophie neugierig darin blättert, stellt sie fest, dass sie keinen der Namen darin kennt. Wieso hatte ihre Mutter offenbar alle Kontakte abgebrochen? Mit ihren besten Freundinnen Vanessa und Sandra macht Sophie sich im Wohnmobil auf eine Spurensuche quer durch Deutschland. Sie ahnt nicht, wie sehr die Reise ihr eigenes Leben verändern wird … Ein hinreißender Roman über Mütter und Töchter und die Geheimnisse, die sie bewahren.

Rosen, Tulpen, Nelken

— Petroel
Petroel

Unterhaltsamer Roman zum Entspannen

— BookfantasyXY
BookfantasyXY

Drei Freundinnen, ein Wohnmobil, ein Poesiealbum & eine Reise quer durch Deutschland. Ein wundervolles Buch über Freundschaft!

— TraumTante
TraumTante

Ganz gutes Buch, aber teilweise zu seicht und rosarot.

— Jisbon
Jisbon

Sehr einfaches Buch und ein leichter Lesestil. Vollgestopft von Klischees und vorhersehbaren Dingen, - ist dieses Buch ein kleiner Schatz.

— Mia-S
Mia-S

Ein wunderbares Buch für zwischendurch, das die hohe Bedeutung von Freundschaft hervorhebt.

— Gelinde
Gelinde

ein nettes Buch für zwischendurch

— gesil
gesil

[i]Ein knuffiges und sehr herzliches Buch, ich fühlte mich wunderbar unterhalten[/i]

— silberfischchen68
silberfischchen68

Traumhafte Geschichte! Schönes Cover! Must Read! *.*

— BuecherFeenkiste
BuecherFeenkiste

tolles buch mit tollem ende!!!

— Farmgirl78
Farmgirl78

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  • Rosen, Tulpen, Nelken

    Rosen, Tulpen, Nelken
    Petroel

    Petroel

    06. July 2017 um 19:18

    Ich habe in meiner Jugend nie ein Tagebuch geführt. Aber die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Alte Erinnerungen wurden wieder lebendig.

  • Geheimnisse eines Poesiealbums

    Rosen, Tulpen, Nelken
    Babyv

    Babyv

    27. December 2016 um 12:05

    Der Roman "Rosen, Tulpen, Nelken" handelt von der fast 30 jährigen Sophie Lensing, die ihre Mutter als kleines Kind verloren hatte. Sie weiß kaum noch etwas über diese und auch ihr Vater, der nie mit ihrer Mutter zusammenlebte, kann ihr nur wenig sagen. Im Keller ihrer Stiefmutter findet es sich dann, das Poesiealbum.Das Poesiealbum ihrer Mutter mit Namen, die Sophie nichts sagen. Sophie versucht die dazugehörigen Frauen ausfindig zu machen und begibt sich anschließend mit Vanessa und Sandra, ihren besten Freundinnen, auf den Weg zu den wichtigsten Lebensstationen ihrer Mutter und die Reise in die Vergangenheit beginnt ... Es ist ein sehr ansprechendes Buch, das mich gar nicht wieder aufgehört hat lassen zu lesen. Ich war binnen weniger Tage durch, obwohl ich eigentlich nicht die Zeit gehabt hätte zu lesen ... Aber ich denke, dass ihr das auch kennt... Die Hauptakteurin wächst im Buch über sich hinaus und lernt ihre Mutter, von der ihr nur so wenig erhalten geblieben ist, immer mehr kennen. Ihr begegnen nette Menschen, die ihr Sachen eröffnen, von denen sie anfangs eher Angst hat und nicht weiß, wie sie sich verhalten soll. Mit der Zeit löst sich aber der Konflikt und Sophie kann sogar einen alten Streit zweier Freundinnen bei legen und lernt nicht nur die "Freundinnen" ihrer Mom kennen, sondern auch Menschen, die mit ihr befreundet sein möchten und die SIE Kennenlernen wollen. Auch die Freundschaft von Vanessa und Sophie wird kurzzeitig arg auf die Probe gestellt und so ist an manchen Stellen des Buches für mich schon deutlich wie nah Sophie der Verzweiflung ist und wie wenig zufrieden sie momentan überhaupt mit ihrem eigenen Leben ist. Heike Wanner hat hier eine tolle Geschichte mit wichtigem Inhalt geschaffen: es gibt zwar viele die in Poesiealben als "Freundin" eintragen aber am Ende ist es doch nur ein Bruchteil, der es wirklich ist und auf den konnte sich Sophie hier verlassen. Sie hat früh ihre Mutter verloren und so traurig die Geschichte auch ist, so hat die Autorin doch eine gewisse Prise Witz und Charme (beispielsweise in für vom Luca dem "Pizzabäcker" mit einfließen lassen. Für mich war es ein durchaus lesenswertes und interessantes Werk einer deutschen Autorin mit einem gewichtigen Thema, das ganz nebenbei noch eine Rundfahrt durch Deutschland mit sich brachte ... Von mir gibt es daher 5 Sterne und ich kann es empfehlen!

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  • Ein Roman über Freundschaften

    Rosen, Tulpen, Nelken
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    29. September 2016 um 16:58

    In dieser Geschichte steht die dreißigjährige Physikerin Sophie Lensing im Mittelpunkt. Ihre Mutter starb als sie gerade einmal sechs Jahre alt gewesen ist. Nach deren Tod wuchs Sophie bei ihrem Vater Mark und dessen Frau Rosie auf, zu denen sie bis heute ein enges Verhältnis pflegt. Eines Tages findet Rosie in einem Karton im Keller ein Poesiealbum mit vielen Gedichten und Sprüchen. Es stellt sich heraus, dass dieses Poesiealbum einst Sophies Mutter Angelika gehörte. Sophie weckt die Neugier und liest die Namen unter den Sprüchen, wobei sie keinen der Namen kennt. Bisher kannte Sophie ihre Mutter Angelika nur aus ihren eigenen Erinnerungen und den Erzählungen ihres Vaters. Sophie recherchiert zunächst die damaligen Freundinnen ihrer Mutter, stellt fest, dass nur wenige Freundinnen von damals aufzufinden sind. Somit begibt sich Sophie auf eine Reise mit ihren Freundinnen Sandra und Vanessa, die sie seit ihrem Studium kennt, um die damaligen Freundinnen ihrer Mutter zu finden. Übrig geblieben sind aus der Jugend- und Studienzeit damals die Freundinnen Marita und Romana sowie die Brieffreundin Jenny, die damals in der DDR lebte. Sophie lernt die Vergangenheit und die Höhen und Tiefen ihrer Mutter kennen, die nicht immer schöne Facetten darstellen. Die deutsche Autorin Heike Wanner versteht es davon, wenn sie über Verhältnisse zwischen Mütter und Töchter sowie Mädchen-Frauen-Freundschaften Geschichten schreibt. Da Sophie ihre Mutter Angelika früh verlor, kannte sie bisher nur wenig über ihre Mutter und deren Vergangenheit – vor allem als Angelika ein Teenager war. Durch Erzählungen und Briefe zwischen Sophies Vater Mark, seiner Frau Rosie sowie die damaligen Freundinnen von Angelika bildet sich eine Biografie über Angelika. Sophie lernt somit mehr über ihre Mutter und über sich selbst als Tochter und junge Frau kennen. Mit einer bildhaften und retro-perspektivischen Sprache gelingt der Autorin eine Geschichte, die jeder anderen Frau damals in den 1970er und 1980er Jahren hätte passieren können. Männer spielen in diesem Roman auch eine Rolle, aber eher eine Nebenrolle. Sophie, ihre Freundinnen, ihre Mutter und deren damaligen Freundinnen bilden die zentralen Figuren in diesem Roman.   Diesen Roman habe ich inhaliert, weil er in seiner Sprache nachvollziehbar und angenehme emotional erzählt wird. Mir schien die Geschichte weder kitschig noch zu überladen von Emotionen. Eine Geschichte, die es sicherlich in der einen oder anderen Art und Weise in einer Familie XY passiert sein könnte. Ein unterhaltsamer Roman für entspannte Tage.

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  • Wundbares Buch über Freundschaft

    Rosen, Tulpen, Nelken
    winter-chill

    winter-chill

    15. June 2016 um 20:12

    Aufkleber, selbst gemalte Bildchen, dazu kurze Verse – mit Füller geschrieben: Ein Poesiealbum werden viele als Kind selbst gehabt haben. Wenn man Jahre später darin blättert, werden Erinnerungen wach und man fragt sich vielleicht: Was ist aus all den Freunden von damals geworden? In Heike Wanners Roman „Rosen, Tulpen, Nelken“, bekommt Physikerin Sophie das Poesiealbum ihrer verstorbenen Mutter in die Hände. Weil Sophie noch ein kleines Mädchen war, als ihre Mutter starb, kann sie sich kaum an sie erinnern. Da kommt ihr eine Idee: Sie möchte Kontakt zu den alten Freundinnen ihrer Mutter, die sich im Poesiealbum verewigt haben, aufnehmen. Mit ihren zwei besten Freundinnen macht sich Sophie in einem Wohnmobil auf eine Spurensuche quer durch Deutschland. Und dabei verändert sich auch ihr eigenes Leben ein kleines Stückchen. Heike Wanner ist mit „Rosen, Tulpen, Nelken“ ein sehr warmherziger, unterhaltsamer Roman über Freundschaft gelungen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, angenehm und bildlich. Man ist sofort in der Geschichte drin und glaubt irgendwann selbst mit Sophie und ihren Freundinnen im Wohnmobil zu sitzen. Die Charaktere sind alle sehr authentisch und liebenswürdig und auf keinen Fall eindimensional. Natürlich ist die Geschichte nicht sehr anspruchsvoll und hier und da auch ein wenig vorhersehbar. Insgesamt aber ein wunderbares, gefühlvolles Buch mit einer traumhaften Geschichte. Genau das Richtige für einen gemütlichen Sonntagnachmittag.

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  • Rosen, Tulpen, Nelken - alle Blumen welken...

    Rosen, Tulpen, Nelken
    Jisbon

    Jisbon

    20. May 2016 um 17:04

    "Rosen, Tulpen, Nelken, alle drei verwelken, aber wie das Immergrün soll stets unsere Freundschaft blüh'n."  "Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken, aber nur die eine nicht, und die heißt: Vergissmeinnicht." Die meisten von uns kennen wohl die oben stehenden oder andere Sprüche für das Poesiealbum - und viele hatten vermutlich selbst eines. In einem Poesiealbum verewigen sich Freunde aus der Schulzeit, Klassenkameraden, Verwandte, Bekannte - und dadurch hat man, wenn man später das Album zur Hand nimmt, schöne Erinnerungen an vergangene Zeiten, daran, was man mit diesen Menschen erlebt hat. Es können bittersüße Erinnerungen sein, wenn eine Freundschaft zerbrochen ist, oder glückliche, wenn man daran denkt, wie alles angefangen hat. In jedem Fall aber hat man normalerweise noch irgendeinen Bezug zu den Menschen, die sich in diesem Album eingetragen haben. In dieser Geschichte aber ist die Lage eine andere: Sophie, eine fast dreißigjährige Physikerin, bekommt das Album ihrer Mutter Angelika lange nach ihrem Tod in die Hände. Sie kann sich generell kaum an ihre Mutter erinnern, da sie noch ein kleines Mädchen war, als sie starb, und hat deshalb die Idee, alle Frauen aus dem Poesiealbum, deren vollen Namen und Adresse sie herausbekommen kann, anzuschreiben und um ein Gespräch zu bitten. Sie wünscht sich sehr, mehr über Angelika zu erfahren und zu wissen, wie sie gelebt hat, und sieht in diesen ihr fremden Frauen eine neue - vielleicht ihre einzige - Chance. Also schreibt sie die Frauen an - und bekommt ganz unterschiedliche Antworten, die zu verschiedenen, unvergesslichen Erlebnissen und neuen Informationen führen können. Doch will man wirklich alles über seine Eltern wissen? Auch wenn es das Bild, das man von ihnen hat, zerstören könnte...? Die Handlung von "Rosen, Tulpen, Nelken" ist schnell zusammengefasst und es gibt auch keine überraschenden Wendungen. Die Geschichte verläuft relativ vorhersehbar, auch das Ende kann man schon nach wenigen Kapiteln recht genau vorhersagen. Insgesamt passiert auch nicht besonders viel, es geht hauptsächlich um die Reise in Angelikas Vergangenheit und den Erkenntnissen, die Sophie daraus in Bezug auf ihr eigenes Leben ziehen kann. Der Roman hat aber auch gar nicht den Anspruch, ereignisreich zu sein: vielmehr kann man ihn als Tribut an die Freundschaft (damals wie heute) bezeichnen. Die Autorin stellt mehrere Arten von Freundschaften vor: innige Brieffreundschaften, Sandkastenfreunde, die sich auseinanderleben, sogar "Facebook-Freunde" finden eine Erwähnung. Es wird gestritten, gelacht, geweint, gehasst und sich wieder versöhnt. Die ganze Zeit macht Heike Wanner dabei aber klar, wie wichtig gute Freunde sind, und gerade am Ende wird es wieder ausdrücklich betont. Das hat mir gut gefallen, denn die Freundschaften, um die es in diesem Buch geht, wirken alle sehr lebensecht und authentisch und zeigen, wie wichtig es ist, Menschen zu haben, denen man vertrauen kann - aber auch, dass man nicht in allem einer Meinung sein muss und dass auch unterschiedliche Charaktere super miteinander klar kommen können. Die Charaktere sind alle recht liebenswert und nicht nur eindimensional. Sophie, die Protagonistin, macht ihre Fehler, während eine frühere Freundin Angelikas, die zunächst sehr unsympathisch wirkt, später auch ihre weichen Seiten zeigen darf. Allerdings ist alles stellenweise doch ein wenig zu "rosarot" und mehr Ecken und Kanten hätten auch nicht geschadet. Gerade am Ende ging alles doch ein wenig zu glatt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und lässt sich flüssig lesen. Die Sprache ist eher einfach gehalten, ohne dabei aber "platt" zu wirken - man kann dem Text einfach gut folgen. Dies wird auch durch die klare Handlung ohne viele Nebenbaustellen unterstützt. Insgesamt ist "Rosen, Tulpen, Nelken" meiner Meinung nach ein nettes kleines Buch, das man sehr gut an einem trüben Tag oder auch im Urlaub "nebenbei" lesen kann. Wie gesagt ist einiges sehr vorhersehbar und die Geschichte ist nicht besonders anspruchsvoll, dafür punktet sie mit sympathischen Charakteren und vor allem damit, mit welcher Wertschätzung Freundschaften verschiedenster Art vorgestellt werden. Auch die Reise in Angelikas Vergangenheit hat mich interessiert und die immer wieder eingestreuten Sprüche fürs Poesiealbum haben Lust darauf gemacht, mein eigenes Album mal wieder hervorzukramen. Ich würde 3,5 Sterne geben, da mir das Buch eigentlich ganz gut gefallen hat, es für mich aber nur leichte, stellenweise zu rosarote Unterhaltungsliteratur ist. __________________Herzlichen Dank an den Verlag und Vorablesen für den Gewinn.

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  • Ein Buch, kitschik und schön zugleich

    Rosen, Tulpen, Nelken
    Mia-S

    Mia-S

    29. March 2016 um 16:05

    Sophie ist erfolgreich im Berufsleben. Sie hat ein heiles Elternhaus und 2 ganz tolle Freundinnen, - die gegensätzlicher nicht sein könnten. Mit dem Poesiealbum ihrer verstorbenen Mutter (ihrer leiblichen Mutter) beginnt eine Reise, die sie nicht nur mit Vanessa und Sandra in einem alten Wohnmobil tun will, sondern auch in ihrem Leben. Durch die Geschehnisse übdenkt sie ihre Affäre mit Martin. Mir ist unklar, warum die Stiefmutter alle Dinge von Sophies leiblicher Mutter entsorgt, ohne Sophie vorher darüber zu infomieren, und Sophie von wildfremden Frauen gleich herzlich und gar nicht skeptisch empfangen wird. Auch weitere Verläufe in der Geschichte sind eher einem Märchenbuch entsprungen, als dass sie so real passieren könnten. Vollgestopft von Kitsch und Klischees ist dieses Buch ein pures Lesevergnügen für zwischen durch, - und läd zu träumen ein.

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  • Rosen, Tulpen, Nelken

    Rosen, Tulpen, Nelken
    Gelinde

    Gelinde

    08. March 2015 um 19:43

    Rosen, Tulpen, Nelken, ein Roman von Heike Wanner Cover: Ein Hingucker, ohne Zweifel, aber mit dem Buch hat es meiner Meinung nach nichts zu tun. Inhalt: Als die Physikerin Sophie, plötzlich das Poesiealbum ihrer früh verstorbenen Mutter in den Händen hält, wächst in ihr der Wunsch, die unbekannten Frauen, die doch Freundinnen ihrer Mutter waren, kennen zu lernen. Mit Vanessa und Sandra, ihren besten Freundinnen, macht sie sich mit dem Wohnmobil auf eine Spurensuche quer durch Deutschland. Meine Meinung. Ein wundervolles Buch über Freundschaft. Es ist sehr warmherzig, emotional, humorvoll, witzig, schlagfertig und mit sehr viel Situationskomik geschrieben. Es ist wie mitten aus dem Leben geschrieben, eine Geschichte wie sie jederzeit passieren könnte und ich habe mich in einigen Situationen wiedergefunden oder Parallelen zu meinem Leben entdeckt. Ein Zitat: Nicht der, der mit dir lacht, nicht der, der mit dir weint, nur der, der mit dir fühlt, das ist der wahre Freund. Autorin: Heike Wanner arbeitet als Angestellte bei einer Fluggesellschaft und lebt in der Nähe von Wiesbaden. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn. Mein Fazit: Ein wunderbares Buch für zwischendurch, das die hohe Bedeutung von Freundschaft hervorhebt.

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  • Das Poesie-Album

    Rosen, Tulpen, Nelken
    gesil

    gesil

    21. January 2015 um 08:19

    Kurz vor ihrem Geburtstag erhält die junge Sophie aus dem Nachlass ihrer früh verstorbenen Mutter ein Poesiealbum. Doch an keinen der darin enthaltenen Namen kann sie sich erinnern und Sophie fragt sich, wie ihre Mutter wirklich gewesen ist. Zusammen mit ihren beiden Freundinnen macht sie sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch Deutschland und in die Vergangenheit ihrer Mutter. Meine Meinung: Heike Wanner erzählt hier die Geschichte dreier junger Frauen, ihrer Freundschaft untereinander, aber auch der Probleme, die mit Freundschaften einhergehen. Denn alle drei sind vom Charakter her grundverschieden. Zum einen ist da Sophie Lensing, die ihre Mutter Angelika früh verloren und keine rechten Erinnerungen mehr an sie hat. Und da sind die Freundinnen Sandra und Vanessa, die Sophie auf ihrer Reise begleiten. Sandra ist dabei die mitfühlende, immer auf Ausgleich bedachte Seele, während Vanessa die rationale, eher zweifelnde Stimme darstellt. Mit ihrem Pessimismus ist sie mir als Leserin manchmal direkt auf die Nerven gegangen. Andererseits hat sie sicher manche überstürzte Handlung verhindert. Doch in der Enge der „rollenden Behausung“ ist es nur eine Frage der Zeit, wann die unterschiedlichen Frauen ernsthaft aneinander geraten. Angelikas ehemalige Freundinnen konnten durch ihre Erzählungen und aufbewahrten Briefe die Mutter für Sophie, aber auch für mich als Leserin, (wieder) lebendig machen und mir erschien sie als warmherziger Mensch, der durch die Verkettung unglücklicher Umstände eine liebe Freundin verloren hat. Am Ende stehen nicht nur drei junge Frauen, deren Freundschaft eine unschätzbare Kraftquelle für jede von ihnen darstellt, sondern auch neue Freundschaften, die gepflegt werden wollen, sowie der Anfang einer neuen Liebe. Fazit: Rosen, Tulpen, Nelken ist ein Roman, der gut geeignet ist, um in der kommenden Jahreszeit etwas Licht in den tristen Tag zu bringen. Er lässt sich angenehm, flüssig lesen und sicher ist mir die eine oder andere Träne entwischt. Doch auch der Humor kommt nicht zu kurz. Gut gelungen fand ich, wie die Autorin mit dem Geschenk am Ende des Buches einen Bogen zu Angelikas Album und damit zum Anfang der Geschichte schlägt - eine in sich abschließende, runde Sache.

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  • Rosen, Tulpen, Nelken - Heike Wanner

    Rosen, Tulpen, Nelken
    nef

    nef

    19. October 2014 um 10:25

    Inhalt: Sophie, Sandra und Vanessa sind seit ihrer gemeinsamen WG-Zeit beste Freundinnen. Dass es nicht immer einfach ist mit den unterschiedlichen Charakteren der Freundinnen ist natürlich klar. Aber wenn eine die anderen braucht, lassen diese alles stehen und liegen und sind zu Stelle. So wie es mit wahren Freunden sein sollte. Sophies Stiefmutter hat beim Aufräumen des Kellers einige Dinge gefunden, die einst Sophies Mutter gehörten. Darunter ein altes Poesiealbum aus Angelikas Schulzeit. Wehmütig schaut sich Sophie die Einträge an und kann kaum glauben, dass sie keine der Personen aus dem Album kennt. Leider kann sie ihre Mutter nicht mehr fragen, wer die Menschen alle sind, denn Sophies Mutter ist 23 Jahre zuvor bei einem Unfall ums Leben gekommen. Die Erinnerungen sind bereits blass, denn Sophie war damals noch ein Kind. Gemeinsam mit ihren Freundinnen liest sie die Einträge im Album. Sophie würde so gern mehr über ihre Mutter erfahren und hat einen verrückten Einfall. Sie möchte die Frauen, die damals in dieses Album geschrieben haben kontaktieren. Vielleicht könnten sie ihr etwas über die Zeit erzählen, in der sie ihre Mutter kannten. Sandra ist sofort begeistert, Vanessa jedoch macht ihr wenig Hoffnung. Sophie versucht es dennoch und hat immerhin bald 14 Kontakte gefunden. Viele davon kannten ihre Mutter nach eigener Aussage kaum und andere meldeten sich gar nicht. Zwei jedoch freuten sich sehr von ihr zu hören und so beschlossen die Freundinnen einen Ausflug zu machen. Von Frankfurt aus geht es mit dem Wohnmobil nach Havixbeck zur besten Freundin ihrer Mutter, Martina. Die Reise bringt Sophie auf die Spuren ihrer Mutter und ihr selbst etwas Zeit um ihr Leben zu sortieren. Im Gegensatz zu ihrer frisch verheirateten Freundin Sandra sieht es in ihrem Liebesleben alles andere als rosig aus. Ihre Liebe heißt Martin, ist Professor an der gleichen Uni wie sie und zudem verheiratet. Obwohl Martin ihr immer wieder beteuert, dass er seine Frau für sie verlassen wird, scheint er den endgültigen Schritt immer weiter hinauszuzögern. Sophie weiß, dass diese Liebe nicht gut für sie ist, aber kann sie Martin so einfach verlassen? Auf ihrer Fahrt hat sie viel Zeit zum Nachdenken und möchte diese auch nutzen. Doch schon bald drehen sich ihre Gedanken um ganz andere Dinge und Martin rückt immer weiter die Ferne. Meinung: Nachdem ich Anfang letzten Jahres 'Weibersommer' gelesen hatte, ist mir die Autorin Heike Wanner ein Begriff. Eine liebe Freundin aus einem Bücherforum hatte dann vor einigen Wochen dieses Buch hier gelesen und war begeistert. Und da sie wirklich ganz lieb ist, hat sie mir das Buch auch prompt ausgeliehen ^^. Die Geschichte dreht sich zu 90% um das Thema Freundschaft und ich finde, dieses Thema ist gerade heut zu Tage wichtiger als alles andere. Was sind wir ohne Freunde? Einsam, sehr richtig. Sophie hat nicht viel in ihrem Leben, aber sie hat Sandra und Vanessa. Beide sind so unterschiedlich wie Feuer und Wasser und zusammen mit Sophie bilden sie ein perfektes Gespannt. Als nun Sophie ihre zwei Freundinnen bittet mit ihr die Reise in die Vergangenheit ihrer Mutter zu unternehmen, braucht es nicht viel um beide zu überreden. Man merkt sofort, dass die drei unzertrennlich sind und gemeinsam viel Spaß haben. Ich gestehe, ich habe ein wenig gebraucht bis ich in das Buch reingekommen bin und ich kann gar nicht mal so richtig sagen woran es lag. Vielleicht weil ich zu Beginn den Kopf nicht richtig frei hatte, jedenfalls waren die ersten 50 Seiten etwas holprig. Als dann aber die Reise beginnt, war ich doch sehr angetan und musste wissen was sie so alles erleben und erfahren werden. Der Schreibstil der Autorin lässt sich wunderbar lesen. Keine Sätze über 5 Seiten und keine Begriffe die ich erst im Fremdwörterbuch nachschlagen muss. Heike Wanner schafft es wunderbar die Figuren und Gefühle selbiger zu beschreiben, so dass ich mir alle sehr gut vorstellen konnte. Am Ende steht die Entscheidung wie Sophie mit ihrem Leben weiter machen möchte. Ob sie die richtige Entscheidung getroffen hat, müsst ihr selbst herausfinden ^^

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  • Nette Idee - nicht viel draus gemacht

    Rosen, Tulpen, Nelken
    sursulapitschi

    sursulapitschi

    03. April 2014 um 14:25

    Kurz vor ihrem 30. Geburtstag erhält Sophie ein altes Poesiealbum ihrer Mutter, die sehr früh verstorben ist und die sie eigentlich nur als kleines Kind gekannt hat. Sophie fasst den Entschluss, einige alte Freundinnen ihrer Mutter zu besuchen, die sich in dem Poesiealbum verewigt haben, um etwas mehr über ihre Mutter zu erfahren. Sie fährt mit einem Wohnmobil und zwei Freundinnen quer durch Deutschland. So weit ist die Idee ganz hübsch. Der Klappentext verrät noch, dass Sophie dabei ein großes Familiengeheimnis aufdeckt. Auch das wäre spannend gewesen, wenn sich dieses Geheimnis nicht schon nach etwa 50 Seiten als Gerücht herausstellen würde. War dann gar nicht so tragisch. Ihre Mutter hatte einfach nur eine Vergangenheit. Und was bleibt, ist eine nette Geschichte über Freundinnen, die sich locker lesen lässt, aber nicht besonders aufregend ist. Ein bisschen Liebesgeschichte ist auch dabei. Da ist dieser gutaussehende Nachbar...das kennt man auch schon. Ich hatte mir von dieser originellen Idee sehr viel mehr versprochen. So verläuft ein toller Ansatz im Sande und wird zu einem eher banalen Frauenbuch, das zum Ende auch noch einen rührseeligen Touch bekommt. Auch eine Portion Humor hätte dem Ganzen gut getan. Der scheint gelegentlich schwach durch, davon hätte es aber sehr viel mehr gebraucht, um dieses Buch aus der Belanglosigkeit zu holen. Kurz anmerken möchte ich noch, dass das Cover zwar sehr ansprechend ist, potenzielle Leser aber stark irreführen kann. Es hat eine nostalgische Note, die Geschichten aus Omas Zeiten verspricht. Die Einträge im Poesiealbum sind aber aus den 70er Jahren, der Zeit als Sophies Mutter ein Kind war. So lange ist das dann doch noch nicht her...

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  • Schöne Unterhaltung

    Rosen, Tulpen, Nelken
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. March 2014 um 15:59

    Als Sophie Lensing überraschend das Poesiealbum ihrer früh verstorbenen Mutter erhält, beschließt sie, sich auf eine Spurensuche zu begeben. Gemeinsam mit ihren Freundinnen Sandra und Vanessa macht sie sich auf, verschiedene Weggefährtinnen ihrer Mutter aufzusuchen. Dabei erlebt sie freudige und traurige Überraschungen und lernt einiges über den Wert der Freundschaft. Ein schönes, leichtes Buch für einen gemütlichen Nachmittag auf dem Sofa. Die Wortgefechte der Freundinnen fand ich manchmal etwas flach, und auch die Handlung ist an mehr als einer Stelle deutlich vorhersehbar, aber ich habe mich dennoch gut unterhalten gefühlt und mochte der Verlauf der Geschichte. Es gelingt der Autorin recht gut, ihren Figuren auf begrenztem Raum Leben einzuhauchen, und sie hat hier eine sympathische Gruppe von Frauen mit Eigenarten und Fehlern geschaffen. Bei den Männern ist das Bild vielleicht ein wenig zu sehr schwarz-weiß, aber das stört nicht, weil sie im Grunde nur eine Nebenrolle spielen. Ich kann eine Leseempfehlung aussprechen.

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  • Freundschaft gestern und heute

    Rosen, Tulpen, Nelken
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    01. March 2014 um 13:35

    Kurz vor ihrem 30. Geburtstag erhält die Physikerin Sophie Post von ihrer Stiefmutter. Beim Aufräumen hat diese nämlich das alte Poesiealbum von Sophies leiblicher Mutter gefunden. An diese hat Sophie kaum Erinnerungen, denn sie starb, als Sophie noch ein kleines Mädchen war. Beim Blättern in dem Album kommt ihr die Idee, die alten Schulfreundinnen der Mutter aufzusuchen. Schon häufig hatte sie den Wunsch verspürt, mehr und persönlichere Dinge über ihre Mutter zu erfahren. Hier sieht sie nun die Chance, denn die damaligen Freundinnen, die sich „in ewiger Freundschaft“ in dem Buch verewigt haben, können ihr doch sicher einiges erzählen? Gemeinsam mit ihren eigenen zwei Freundinnen Sandra und Vanessa macht sich Sophie auf zu einer Reise in die Vergangenheit. In diesem Buch geht es zwar scheinbar um die Suche nach Infos, die Sophie die früh verstorbene Mutter näher bringen können, aber in erster Linie geht es um Freundschaften. Und zwar um Freundschaften zwischen Frauen, um deren Bedeutung für das eigene Leben, um die Unterschiede zwischen Freundschaften früher und heute. Was bedeutet in Zeiten von sozialen Netzwerken eigentlich der Begriff „Freundschaft“? Auch Sophie differenziert genau zwischen den vielen Freunden, die sie auf Facebook hat und ihren Freundinnen Sandra und Vanessa. Ein Leben ohne die beiden kann sie sich kaum vorstellen. Auf der Reise in die Vergangenheit lernt Sophie nun die Frauen kennen, die eine ähnliche Beziehung zu ihrer Mutter hatten. Wie erhofft, bekommt sie dabei viele Informationen. Aber nicht alles, was sie erfährt, ist schön. Zudem gibt es Widersprüche in den Berichten und Sophie fragt sich, was wohl damals tatsächlich vorgefallen ist. Und auch zwischen Sophie, Sandra und Vanessa kommt es auf der Fahrt zu Differenzen und Streitigkeiten. Ich fand den Ansatz und die Idee sehr interessant und war neugierig darauf, was Sophie wohl entdecken würde. Zumal der Klappentext etwas von „Geheimnissen“ versprach… Was das angeht, war ich ein wenig enttäuscht, denn wirklich alles löste sich am Ende in größter Harmonie auf. Alle mal bestehenden Missverständnisse und Uneinigkeiten konnten behoben werden und ich konnte auch in der Vergangenheit der Mutter nichts Geheimnisvolles oder Negatives entdecken. Der Klappentext versprach ferner, dass die Reise Sophies Leben verändern würde. Tatsächlich ist es so, dass sie während der Reise Gelegenheit hat, über ihre eigene Beziehung zu einem verheirateten Mann nachzudenken. Die Schlussfolgerungen, die sie daraus zieht, verändern dann natürlich ihr Leben, aber ich denke, dazu wäre es ohnehin über kurz oder lang gekommen. Auch diese Entwicklung konnte mich daher nicht überraschen. Genauso wenig wie die Entwicklung der Beziehung zwischen ihr und dem neuen, attraktiven, italienischen Nachbarn. Das Buch ist ansonsten leicht und angenehm zu lesen. Wer also eine nette Geschichte über Freundschaften, verbunden mit einer kleinen Liebesgeschichte sucht, an deren Ende alle glücklich und zufrieden sind, dem ist dieses Buch zu empfehlen. Man sollte nur keine Überraschungen erwarten.

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  • Verwelkte Freundschaft

    Rosen, Tulpen, Nelken
    dicketilla

    dicketilla

    19. February 2014 um 15:23

    Sophie Lensing, meint mit dem richtigen Make-up ginge sie vielleicht als irische Prinzessin durch. Ihre roten Locken, Sommersprossen hatte die fasst 30 jährige Physikdozentin längst akzeptiert. Ansonsten führte sie ein eher übersichtliches Leben, in dem der einzige Wehmutstropfen ihre Beziehung zu ihrem verheirateten Kollegen Martin ist. Ihr Abend endete immer mit einem Blick in ihr Facebook-Account .Ihre Freundin Sandra, Deutschlehrerin, verabschiedet den Tag immer mit einem Spruch oder Zitat, wogegen Vanessa, Besitzerin eines Fitnessstudios, über ihre sportlichen Aktivitäten berichtet. Selbst Martin lässt einen Gruß zurück, an die heimliche Geliebte, die sie war. Mit 7 Jahren verlor Sophie ihre Mutter, lebte seitdem bei ihrem Vater und dessen Frau. Diese machten sich jetzt auf eine 6 monatige Tour quer durch Australien auf. Sophie vermisste schon jetzt ihre gemeinsamen Wochenenden. Über ihren neuer Nachbar Luca Vianello, ärgerte sie sich oft, obwohl er eigentlich ein attraktiver Mann war, bei ihrer Freundin Vanessa allerdings sofort den Jagdtrieb auslöst. Im Briefkasten steckt ein Umschlag, den ihr Rosi, ihre Stiefmutter, eingeworfen hatte, in dem sie ein Poesiealbum befindet, welches Rosi bei Aufräumarbeiten im Keller fand. Es ist von Sophies leiblicher Mutter, die es als 9 jährige 1972 von ihrer Oma geschenkt bekommen hatte. Ihre Mutter hatte ihr nicht viele Erinnerungsstücke hinterlassen, so sah sie das Album als besonderen Schatz an. Sie fand Namen, die sie auf die Idee brachten mehr über ihre Mutter zu erfahren. Dank Internet waren bald einige Adressen gefunden. Zwei ehemalige Freundinnen freuten sich über Sophies Nachfrage und luden sie zu sich ein. Marita, die ehemals beste Freundin der Mutter lebte auf einem Bauernhof, und dann war da noch die Brieffreundin aus der ehemaligen DDR, die noch Briefe und Fotos besaß. Die Klavierlehrerin der Mutter, Romana Rautenberger, war inzwischen eine bekannte Politikerin geworden, reagierte aber nicht. Die drei Freundinnen machten sich mit dem alten Wohnmobil von Sandra auf die Reise, eine Reise in die Vergangenheit, die für Sophie sehr unterschiedliche Wahrheiten bereithielt, und auch eine Bewährungsprobe ihrer eigenen Freundschaft wurde. Eine schöne Idee, die sofort an die Zeit der eigenen Poesieeintragungen denken lässt. Die Freundinnen sind sehr unterschiedlich, und man fragt sich wie sie zueinander gefunden haben. Sandra, mit ihrem eigenwilligen Modegeschmack, gerade frisch verheiratet, engste Vertraute von Sophie. Vanessa, scheint etwas oberflächlich, lebenslustig, will das Leben auskosten, ein Vulkan, der schnell ausbricht, und Unruhe in die Freundschaft bringt. Aber die Mischung macht es, und so zeigt uns Heike Wanner ein Bild von Freundschaften, mit dem Hintergedanken daran festzuhalten. Die Geschichte liest sich schnell, man folgt Sophie interessiert auf ihrer Reise, eine Reise voller neuer Einblicke in das Leben ihrer so früh verstorbenen Mutter. Leider war das Ende dann doch etwas zu vorsehbar, wobei ich mir eher ein offenes Ende gewünscht hätte, dass mehr Freiraum für unterschiedliche Möglichkeiten gelassen hätte. Freundschaften sind etwas ganz Besonderes, und sie kommen oft nicht von allein, man muss ständig an ihnen arbeiten, sie pflegen, dann können sie nicht verwelken, sondern halten mit etwas Glück ein Leben lang.

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  • Waren Sie eine Freundin meiner Mutter? Ich möchte Sie gern kennenlernen...

    Rosen, Tulpen, Nelken
    micia1904

    micia1904

    09. November 2013 um 10:53

    Die meisten von uns Mädchen hatten früher ein Poesiealbum mit dem Spruch „Rosen und Tulpen sie blühen und welken nur eins nicht das heißt Vergißmeinnicht“. Dies soll bedeuten, bitte vergiss mich nicht und jede Freundschaft ist auf ihre Art und Weise unterschiedlich. Und genau davon erzählt dieses Buch. Sophie, Anfang 30, hat kaum Erinnerungen an Ihre früh verstorbene Mutter. Als sie dann das Poesiealbum ihrer Mutter findet, macht sie sich mit ihren besten zwei Freundinnen auf die Suche nach den Freundinnen ihrer Mutter. Mir hat dieses Buch sehr gefallen, es ist locker und flockig geschrieben. Sophie und ihre Freundinnen sind mir mit ihrer sympathischen Art und Weise sehr ans Herz gewachsen. Des Weiteren hat mich dieses Buch sehr berührt, unter anderem mit diesem Satz: "Freundinnen sind wie Schuhe: Wenn man jung ist, kann man nicht genug davon haben; später stellt man fest, dass es immer die gleichen sind, mit denen man sich wohlfühlt." (Marion Kühl) - wohl wahr! Fazit: Wer ein Frauenroman über Freundschaften sucht und gerne in Nostalgie schwelgen möchte, dann ist „Rosen, Tulpen, Nelken“ genau das richtige Buch.

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  • Erinnert zu sehr an einen Chiclit

    Rosen, Tulpen, Nelken
    callunaful

    callunaful

    08. November 2013 um 22:39

    Als Sophie das alte Poesiealbum ihrer frühverstorbenen Mutter in die Hände fällt, erfasst sie die Gelegenheit zusammen mit ihren beiden besten Freundinnen den alten Freundinnen ihrer Mutter einen Besuch abzustatten, um so mehr über ihre Mutter zu erfahren. Der Klappentext und die Grundidee des Romans klingen sehr geheimnisvoll und wahrscheinlich habe ich einfach zu viel erwartet. Ich habe einen schönen Frauenroman erwartet, in dem es um alte Familiengeheimnisse geht, die aufgedeckt werden müssen. Ein buntes Wirrwarr, dass sich nach und nach fügt. Eine verzwickte und abenteuerliche Reise, die aufregend ist, sollte auch dabei sein. Kurzum ein Roman, der einen aus dem Alltag reißt. Im Groben und Ganzen trifft das alles den Roman zu, aber alle Geschehnisse erschienen mir zu unspektakulär. Und das war schon mal schade. Leider ist dies nicht mein einziger Kritikpunkt. Insgesamt war die Geschichte zudem noch sehr vorhersehbar. Man konnte sich ziemlich genau ausmal, wie der nächste Schritt ausgeht und was als nächstes passiert. Und nicht nur das: Man kann sich ziemlich zu Beginn des Romans ausmalen, wie sich Sophies Liebesleben entwickeln wird.  Die Charaktere waren recht gut ausgearbeitet und wirkten authentisch, allerdings wirkten alle Personen im Roman ein wenig stereotyp. Sophie war sehr allgemein, sympathisch und eher unscheinbar. Ihre Freundinnen hingegen absolute Gegensätze. Martin, Sophies heimliche Affaire, war das Arsch. Und Luca, Sophies neuer Nachbar, war eben der nette Nachbar von nebenan. Man kann wahrscheinlich schon aus dieser Personenkonstellation herauslesen, wie sich Sophies Liebesleben entwickeln wird... Die Geschichte verlief mir etwas zu geradlinig. Alles war aufeinander abgestimmt. Ich hätte mir da mehr Holpersteine und Schwierigkeiten gewünscht. Und vor allem, dass auch mehr Freundinnen ausgemacht werden. Hier und da hat die Autorin der Protagonistin Stolpersteine in den Weg gestellt, aber das wirkte auf mich viel zu gewollt und leicht zu lösen. Der Schreibstil war ganz nett. Es ließ sich zumindest sehr flüssig und schnell lesen. Insgesamt erinnerte mich nicht nur Roman, sondern auch der Schreibstil irgendwie an einen Chiclit auch wenn hier immerhin das Thema Freundschaft im Mittelpunkt stand und nicht direkt die Liebe. So musste ich mal wieder feststellen, dass dieses Genre leider gar nichts für mich ist! Blöd war wahrscheinlich auch, dass ich gar nicht mit so einem Genre gerechnet habe. So wäre ich vielleicht mit einer ganz anderen Erwartung an dieses Buch herangegangen.

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