Heiko Arntz Der komische Kanon

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Inhaltsangabe zu „Der komische Kanon“ von Heiko Arntz

Tränen gelacht bei Kafkas »Prozeß« Erstmalig zwischen zwei Buchdeckeln: 120 Höhepunkte deutschsprachiger Komik von Eulenspiegel bis Wilhelm Busch, von Grimmelshausen bis Polt, von Jean Paul bis Henscheid Schluss damit! Wir wollen sie nicht mehr hören, die Mär vom bierernsten Deutschen, vom drögen Schweizer, vom miesepetrigen Österreicher. Denn zumindest was die literarische Komik angeht, gilt: Schriftsteller deutscher Zunge sind durchaus auf Weltniveau – und sie waren es auch schon immer. Kaum ein Erzähler von Rang, der sich nicht als Humorist verstand und es auch war: von Grimmelshausen über Wieland, Heine, Fontane, Mann, Kaf ka, Tucholsky, Hildesheimer, Doderer bis Henscheid oder Arno Schmidt. Heiko Arntz, ehedem langjähriger Lektor beim Haffmans Verlag, hat beschlossen, das Vorurteil vom humorlosen Deutschen ein für alle Mal zu widerlegen. Dazu hat er eine Anthologie zusammengestellt, die es in sich hat: Komik aus fünf Jahrhunderten, erstmalig zwischen zwei Buchdeckeln versammelt. Der Conradi des Humors gewissermaßen, so unterhaltsam wie bildend. Auf der Suche nach Juwelen für sein komisches Monumentalwerk hat er in mehrjähriger Recherche viele, viele Regalmeter durchforstet, zahlreiche Literaturgeschichten geplündert und so manche Gesamtausgabe von vorn bis hinten aufgesogen. Das Ergebnis: Ein Buch mit 130 Autoren, das erstmals die gesamte Bandbreite des deutschsprachigen Humors präsentiert, mit zahllosen Höhepunkten, klandestinen Entdeckungen, großen Komik-Klassikern und vielen überraschenden Funden. Eins jedenfalls ist sicher: Langweilig wird es bei der Lektüre nie.
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  • Rezension zu "Der komische Kanon" von Heiko Arntz

    Der komische Kanon
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    07. December 2011 um 12:07

    Dass die Deutschen und mithin auch ihre Literaten keinen Humor hätten, ist eine nicht nur England verbreitete Meinung. Der Lektor Heiko Arntz, der lange Jahre bei Haffmanns das Literaturmagazin „Der Rabe“ betreute und sich mit der Herausgabe einiger Werkausgaben einen Namen in der Zunft gemacht hat, legt mit diesem „komischen Kanon“ ein umfangreiches und schön ausgestattetes Lesebuch vor, das über 500 Jahre reicht und den Reichtum deutschsprachiger Erzähler an Humor und hintersinnigem Witz zeigt. Viele wunderbare sprachliche Schätze lassen sich in diesem Buch heben und genießen. Ich persönlich war immer wieder beeindruckt, von der Sprachkunst vergangener Zeiten, an deren Vielfalt sich manch heutiger Literat ein Beispiel nehmen könnte. Auf seine eigene Weise ist dieses Buch eine deutsche Literaturgeschichte der Komik und des Humors.

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