Heiko Kraft Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit

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Inhaltsangabe zu „Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit“ von Heiko Kraft

Man schreibt das Jahr 1368. In der Elbmündung, vor der Insel Neuwerk, sinkt eine Hamburger Kogge im Sturm. Ein Strandräuber will diese Gelegenheit nutzen, um den achtjährigen Martin in sein schmutziges Gewerbe einzuführen. Der Junge zeigt sich wenig lernwillig und verhilft lieber dem gefangenen Hansekaufmann zur Flucht. Als Dank wird er in dessen Hamburger Familie aufgenommen. Martin möchte das Geheimnis seiner Herkunft lösen. Wer sind seine wahren Eltern? Hat er noch Geschwister? Wo wurde er geboren? Seine Suche führt ihn nach Norwegen, wo er im dortigen Hansekontor die brutalen Aufnahmerituale für Lehrjungen durchleiden muss. Zurück in Hamburg trainiert Martin mit der Stadtwache und er verliebt sich in eine exotische Prinzessin. Seine Geliebte wird von den Piraten entführt und schließlich kommt es zum Endkampf der Hansestädte gegen die Seeräuber. In diesem historischen Roman lernen Sie die wichtigsten Akteure der damaligen Zeit persönlich kennen: Königin Margarethe von Dänemark, Klaus Störtebeker, Magister Wigbold, Simon von Utrecht und natürlich auch den Scharfrichter. Unternehmen Sie eine Zeitreise in die wahre Geschichte Hamburgs und Nordeuropas. GUTE UNTERHALTUNG ! --- MACHEN SIE DEN TEST --- Dieses Buch wird Ihnen gefallen, wenn mindestens drei der folgenden Aussagen auf Sie zutreffen: - Sie mögen Norddeutschland und die Stadt Hamburg und Sie möchten wissen, wie man dort zur Hansezeit vor 600 Jahren gelebt hat. - Sie möchten mehr über norddeutsche Geschichte erfahren und Sie lesen hierzu lieber einen spannenden Roman, als Fachbücher zu wälzen. - Sie möchten nur echte historische Romane lesen, die auf den tatsächlichen Ereignissen beruhen und die gut recherchiert sind. - Sie möchten im Serviceteil des Romans eine Chronik der historischen Ereignisse finden und dort auch Hintergrundinformationen zum Buchinhalt erhalten. - Sie haben die Störtebeker-Festspiele auf der Insel Rügen gesehen und Sie fragen sich, wie die Konflikte zwischen Seeräubern, Hansestädten und Dänemark wirklich abliefen. (Quelle:'E-Buch Text/08.11.2015')

historischer Roman, der mehr historische Fakten vermittelt als romantische Schwerpunkte legt.

— vielleser18
vielleser18

Ein lesenswertes Buch über Hamburg, die Hanse, die Seefahrt, das Leben zu Störtebekers Zeiten und seine Abenteuer, mit überrachendem Ende.

— Tulpe29
Tulpe29

wundervolle Mischung aus einem Sachbuch und einem Roman - absolutes Lesemuss für Leser die sich für die Hanse und deren Zeit interessieren

— ban-aislingeach
ban-aislingeach

Martins Geschichte macht den historischen Roman mit vielen Fakten lesenswert.

— Pucki60
Pucki60

Ein sehr lesenswerter sachlicher Roman aus fiktiven und wahren Begebenheiten in der Hansezeit!

— clary999
clary999

Gelungene Mischung aus sauberer Recherche und fantasievoller Interpretation. Wer gerne historische Romane liest, kann hier noch etwas lernen

— Sick
Sick

Erfrischend anders - ein Buch, das die Bezeichnung "historisch" verdient hat und sich trotz der Fülle an Informationen flüssig lesen lässt.

— Gelis
Gelis

Ein toller sachlicher historischer Roman, der penibel recherchiert wurde

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Ich habe bei Seite 73 abgebrochen

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Hier zeigt ein Debütautor, das Geschichte auch anders vermittelt werden kann. Fundiert, sachlich und dennoch schön!

— Floh
Floh

Stöbern in Historische Romane

Das blaue Medaillon

Konnte mich leider nicht begeistern. Schade!

ChattysBuecherblog

Marlenes Geheimnis

Ein absolut gelungenes Lesevergnügen- ein perfektes Buch, mit Geschichte, die mich fesselte, die Emotionen auslöste mit lebendigen Figuren

Buchraettin

Die Stadt des Zaren

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  • Von Piraten und Pfeffersäcken

    Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit
    Solengelen

    Solengelen

    Klappentext:Man schreibt das Jahr 1368. In der Mündung der Elbe, vor der Insel Neuwerk, sinkt eine Hamburger Kogge im Sturm. Ein Strandräuber will diese Gelegenheit nutzen, um den achtjährigen Martin in sein schmutziges Gewerbe einzuführen. Der Junge zeigt sich wenig lernwillig und verhilft lieber dem gefangenen Hansekaufmann zur Flucht. Als Dank wird er in dessen Hamburger Familie aufgenommen. Martin möchte das Geheimnis seiner Herkunft lösen. Wer sind seine wahren Eltern? Hat er noch Geschwister? Wo wurde er geboren? Seine Suche führt ihn nach Norwegen, wo er im Hansekontor von Bergen die brutalen Aufnahmerituale für Lehrjungen durchleiden muss. Zurück in Hamburg trainiert Martin mit der Stadtwache und er verliebt sich in eine exotische Prinzessin. Seine Geliebte wird von den Piraten entführt und schließlich kommt es zum Endkampf der Hansestädte gegen die Seeräuber. Meine Meinung/Fazit:Das Cover hat meinen Blick auf sich gezogen, in Natura ist es noch viel farbintensiver. Man möchte  direkt in die Szene eintauchen. Ich habe schon einige Bücher, die in dieser Form veröffentlicht wurden, gelesen. Was mir an diesem Buch besonders gefällt ist, dass die Seiten nicht bis zum Innenrand bedruckt sind. So muss man das Buch nicht unnötig weit aufschlagen. Damit schont man den Buchrücken und die Seiten lösen sich nicht. Die Schrift ist schön groß und der reinweiße "Hintergrund" erleichtert das Lesen. Die kurzen Kapitel erlauben auch bei nicht soviel Zeit schnell mal ein, zwei Kapitel zu lesen. Schon das Ziel vor Augen, schlägt der "Gott des Meeres" erbarmungslos zu. Die Kogge geht mit Mann und Maus unter. Zur Freude der Landbewohner, die reiche Beute machen. Mir ist der Spruch - Des einen Leid ist des anderen Freud - in den Sinn gekommen. Es gibt einen Überlebenden, den Kaufmann Hermann. Überlebende kann man aber nicht brauchen, könnten diese doch Anspruch auf ihr Hab und Gut anmelden. Zum Glück gibt es Martin, den 8-jährige Sohn eines Strandräubers, der ungeachtet seines eigenen Wohls Hermann gleich zweimal das Leben rettet. Martin erfährt durch Zufall, dass er nicht der leibliche Sohn des Strandräubers ist. Einerseits macht es ihm das Herz schwer, wer ist er wirklich und was ist mit seinen Eltern, andererseits kann er endlich den immer wiederkehrenden Traum zuordnen. Als Dank für seine Rettung nimmt Hermann den Jungen mit und er darf fortan als Sohn bei ihm und seiner Frau Barbara in Hamburg Leben. Die Tochter der Beiden akzeptiert ihn und liebt ihn wie einen richtigen Bruder. Mädchen haben zu der Zeit keine Möglichkeit auf schulische Bildung, aber sie bekommt  zusammen mit Martin Unterricht bei einem Privatlehrer. Und Martin teilt auch sein in der Schule erlerntes Wissen mit ihr, und nicht nur das. Sie fühlt sich ernst genommen, und es wird ihr vermittelt, dass auch Mädchen "wertvoll" sind. Nicht nur Bildung wird Martin Zuteil, sondern auch die ganze Liebe und Wärme seiner neuen Familie. Er ist sehr interessiert und Hermann "zieht" ihn als seinen Nachfolger heran.Martin durchläuft eine Lehre, die ihm Hermanns Arbeit näher bringt. Dafür geht er nach Bergen. Im Handelskontor durchläuft er alle Stationen einer Lehre. Mit Höhen und Tiefen, mit Qual und Pein, aber im Endeffekt bringt ihm auch hier sein Mut, seine Selbstlosigkeit und seine Bescheidenheit den Respekt und die Ehre, die er verdient. Und egal was immer er erreicht, er ist immer auf das Wohl aller bedacht. Dabei trifft er auch sein größtes Glück und die dadurch entstehenden Kontakte sind wieder zum Wohle seiner Familie, seiner Stadt. Endlich erfährt er auch etwas über seine Herkunft, und es gibt einen Zwillingsbruder, der uns allen bekannt ist. Martin kämpft für seine Familie und darf letztendlich sein Glück genießen. Und nicht nur er, sondern auch seine Schwester. Martin hat mich sehr beeindruckt, so jung und so mutig. Sich für einen anderen einzusetzen, ungeachtet der Gefahr zeugt von wahrem Charakter. Hermann ist auch ein besonderer Mensch. In der Zeit, in dem jeder nur auf seinen Vorteil bedacht ist und sich selbst am nächsten steht, zeigt er Güte und Herzenswärme, genau wie der Rest der Familie. Martin ist unvoreingenommen gegenüber anderen, auch jenen, die zur damaligen Zeit kein Ansehen in der Gesellschaft hatten. Die zwar ihrer Aufgaben wegen geduldet wurden, aber mit denen man keinen Kontakt wollte. Er bildet sich seine eigene Meinung und scherrt sich nicht um die Meinung anderer Leute. Barbara und Hermann lassen ihn gewähren, akzeptieren seine Freunde. Dadurch geschieht in der Familie auch gutes. Martin ist ein ehrlicher, aufrichtiger Charakter, der seine "Bodenständigkeit" nicht verloren hat.Was mich neben Martin auch sehr beeindruckt hat, sind Barbara und Hermann. Sie sind sehr liberal eingestellt. Sie akzeptieren Jeden, lassen ihre Kinder selbst über ihr Leben bestimmen. In dieser Familie möchte man leben, auch zu der damaligen Zeit, die alles andere als leicht war.Mir hat die Geschichte um Martin und die Geschichte der Hanse und Hamburgs sehr gefallen. "Von Piraten und Pfeffersäcken" ist wie ein Geschichtsbuch, das die Geschichte mit Geschichten verbindet. Der bildhafte, wenn auch teilweise etwas nüchterne Schreibstil hat mich sofort ins Geschehen gezogen. Ich war an Bord der Schiffe, bin durch die "Hanse" gereist, habe exotische Orte besucht, durfte wunderbare Menschen kennen lernen. Ich habe mitgefiebert, mitgefühlt, mit gelitten. Und am Ende war ich sehr erleichtert. Gerne gebe ich diesem Buch meine Leseempfehlung.

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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  • Leserunde zu "Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit" von Heiko Kraft

    Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit
    Heiko_Kraft

    Heiko_Kraft

    Liebe Freunde historischer Romane mit deutschem Schauplatz!   Ich lade euch ganz herzlich zu einer Leserunde ein. In meinem Debütroman erlebt ihr Norddeutschland zur Hansezeit vor 600 Jahren.   In diesem spannenden Abenteuerroman lernt ihr die wichtigsten Akteure der damaligen Zeit persönlich kennen: Königin Margarethe von Dänemark, Klaus Störtebeker, Magister Wigbold, Simon von Utrecht und natürlich auch den Scharfrichter.   Kommt mit auf eine Zeitreise in das Nordeuropa des Spätmittelalters: nach Hamburg, Bergen, Wismar, Brügge, Kopenhagen und in das Emirat Granada.   Ich stelle euch 10 Bücher zur Verfügung. Da ich noch keinen Verlag habe, verschicke ich die Exemplare selbst - entweder als Taschenbuch oder als E-Book im gewünschten Format.   Eine Leseprobe bis zur Seite 41 findet ihr auf Amazon.de unter diesem Link.   Zu diesem Buch hat bereits Ende 2015 eine Leserunde stattgefunden. Mit den 400 Beiträgen der Teilnehmer habe ich den Text komplett überarbeitet und ergänzt. Das Ergebnis möchte ich nun mit euch diskutieren.   Hier sind einige Details zum Inhalt:   Man schreibt das Jahr 1368. In der Mündung der Elbe, vor der Insel Neuwerk, sinkt eine Hamburger Kogge im Sturm. Ein Strandräuber will diese Gelegenheit nutzen, um den achtjährigen Martin in sein schmutziges Gewerbe einzuführen. Der Junge zeigt sich wenig lernwillig und verhilft lieber dem gefangenen Hansekaufmann zur Flucht. Als Dank wird er in dessen Hamburger Familie aufgenommen.   Martin möchte das Geheimnis seiner Herkunft lösen. Wer sind seine wahren Eltern? Hat er noch Geschwister? Wo wurde er geboren? Seine Suche führt ihn nach Norwegen, wo er im dortigen Hansekontor die brutalen Aufnahmerituale für Lehrjungen durchleiden muss. Zurück in Hamburg trainiert Martin mit der Stadtwache und er verliebt sich in eine exotische Prinzessin. Seine Geliebte wird von den Piraten entführt und schließlich kommt es zum Endkampf der Hansestädte gegen die Seeräuber.   Für diesen Roman habe ich alle verfügbaren Quellen ausgewertet. Ihr könnt also sicher sein, dass der historische Hintergrund stimmt. Wer die Fakten nachlesen möchte, findet im Anhang eine Übersicht der Geschichtsdaten und weitere Informationen zu den Buchthemen. Wer nicht alle historischen Details wissen möchte, der kann sich einfach nur von der spannenden Handlung mitreißen lassen.   Wer neugierig geworden ist und gerne mitlesen möchte, bewirbt sich bitte bis Montag 22. Februar.    Ich freue mich schon sehr auf eure Bewerbungen.   Herzliche GrüßeHeiko Kraft Bitte bewerbt euch nur, wenn von den folgenden Aussagen mindestens vier auf euch zutreffen: Ihr mögt Norddeutschland und die Stadt Hamburg und ihr möchtet wissen, wie man dort zur Hansezeit vor 600 Jahren lebte.Ihr habt die Leseprobe „Blick ins Buch“ auf Amazon.de gelesen und soweit gefällt es euch.Ihr möchtet einen echten historischen Roman lesen, der nicht frei erfunden ist, sondern der auf den tatsächlichen Ereignissen beruht und gut recherchiert ist.Ihr erwartet KEINEN Hanse-Krimi und auch keinen Liebesroman, obwohl im Buch mehrere starke Frauen vorkommen.Ihr habt die Störtebeker-Festspiele auf der Insel Rügen oder das Hamburg Dungeon besucht und ihr fragt euch, wie die Konflikte zwischen Seeräubern, Hansestädten und Dänemark wirklich abliefen.Ein Hinweis in eigener Sache:  Dieses Buch ist auch als E-Book im Format epub (Tolino) über die meisten Online-Buchhandlungen erhältlich, zum Beispiel bei Thalia.de oder Weltbild.de.

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  • Von Piraten und Pfeffersäcken

    Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit
    Blaustern

    Blaustern

    21. March 2016 um 16:21

    Hamburg im 14. Jahrhundert: Die Hamburger Kogge des Kaufmanns Hermann Nienkerken kentert vor der Insel Neuwerk bei einem heftigen Sturm. Die ganze Besatzung kommt ums Leben, nur der Kaufmann kann sich an den Strand retten. Zu seinem Übel wird er von Strandräubern gefunden. Dank Martin, dem 8jährigen Adoptivsohn des Räubers, nehmen sie ihn dann aber doch mit. Bloß sollen sie sich die Beute entgehen lassen, indem sie den Kaufmann am Leben lassen? Die Diskussionen der Räuber bekommt Martin mit und flieht mit dem Kaufmann in der Nacht. Dafür kann Martin fortan bei ihm und seiner Familie ein besseres Leben leben. Er bekommt sogar Schul- und Ausbildung und kommt viel in der Welt rum, wo er immer mal wieder in Schlachten gerät und auch Leben rettet. Schließlich macht er sich auf, um seine richtige Familie zu finden.Vierzig Jahre seines Lebens ziehen wir mit Martin durch das Mittelalter und erfahren nicht nur viel aus seinem Leben, sondern auch aus dem Alltag der Hanseaten. Über Hamburg als Handelsstadt, der Arbeit der Kaufleute, der Piraterie mit dem Beginn der Strandräuber, dem Pestausbruch, der Brauerei, aber auch über die gewalttätigen Aufnahmerituale in Bergen und Granada zu Zeiten des Islam. Da muss ich sagen, war ich doch sehr erstaunt. Denn so fortschrittlich wie damals, desto rückständiger sind sie heute und hat nichts mehr mit dem gemein. Eine Menge Informationen stürmen auf einen ein, und man lernt viel dazu. Darauf wird das Hauptaugenmerk in diesem Roman gelegt, alles historische Fakten, die überwiegend auch noch belegt sind. Im eigentlichen Sinne ist es ein Sachbuch, aber mit einer Geschichte verkleidet, die sich hier um Martin handelt. Und es kommt auch noch am Rande Klaus Störtebeker zur Sprache. Somit ist es eher kein emotionaler Roman, bei dem die Figuren in die Tiefe gehen. Dennoch ist Martin ein sympathischer Charakter, den man von der ersten Seite an mag. Er ist so selbstlos, hilft, wo er kann, rettet vielen Menschen das Leben und das Dankeschön dafür reicht er gern an diejenigen weiter, die es nötiger haben als er. Am Ende finden sich ein Personenregister, Geschichtsdaten und Worterklärungen, die recht interessant sind.

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  • Hamburg zur Hansezeit!

    Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. March 2016 um 23:06

    Inhalt: Im Jahre 1368 sinkt eine Hamburger Kogge vor der Insel Neuwerk. Ein Strandräuber will die Gelegenheit nutzen, um den achtjährigen Martin in sein schmutziges Gewerbe einzuführen. Der Junge verhilft dem gefangen gehaltenen Hansekaufmann zur Flucht. Als Dank wird er in dessen Hamburger Familie mit aufgenommen. Martin will erfahren, wer seine Eltern sind und woher er kommt. Seine Suche führt ihn nach Norwegen, wo er im dortigen Hansekontor erleben muss, wie dort Lehrjungen brutale Aufnahmerituale durchleiden müssen. Zurück in Hamburg trainiert Martin mit der Stadtwache und verliebt sich. Seine Geliebte wird von den Piraten entführt und es kommt zu einem Kampf gegen die Seeräuber. Meinung: Ich war sofort in der Geschichte drin, denn der Schreibstil war genau meins. Die Beschreibungen der Handlungsorten und wie die damalige Zeit war, sind richtig gut wiedergegeben und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Im Anhang befinden sich Geschichtsdaten, Worterklärungen und ein Personenverzeichnis. Für mich war dies sehr hilfreich und interessant. Martin ist ein Charakter, der mir von Anfang an sehr sympathisch war. Durch seine Art und wie er sich immer wieder für andere einsetzt, habe ich ihn gleich in mein Herz geschlossen. Die Spannung ist schon am Anfang, mit dem Schiffbruch, sehr hoch gehalten und lässt auch bis zum Schluss nicht nach. Die Seiten fliegen nur so dahin und am Ende war ich etwas betrübt, dass die Geschichte schon aus war. Fazit: Dieser historische Roman hat mich sehr unterhalten und kann ich nur empfehlen.

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  • Rund um Klaus Störtebeker

    Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit
    vielleser18

    vielleser18

    17. March 2016 um 08:19

    Klaus Störtebeker ist hier nicht die Hauptperson, dennoch erfahren wir viel über ihn, vieles ist historisch belegbar, einige Details sind allerdings auch der Feder des Autors entsprungen. Es ist ja auch ein Roman und kein Sachbuch. Aber von Anfang an. Die Hauptperson dieses Romans ist der junge Martin, der als 8jähriger zufällig erfährt, dass er bei Zieheltern aufgewachsen ist. Der Ziehvater gehört zu den Strandräubern an der Elbmündung. Als in einem Sturm eine Hamburger Kogge sinkt, soll Martin das erste Mal bei der Plünderung helfen. Nur ihm ist es zu verdanken, dass die Strandräuber den einzigen Überlebenden, den Hamburger Kaufmann Nienkerken, nicht erschlagen, sondern mitnehmen. Doch als die Lage sich zuspitzt flieht Martin mit dem Kaufmann. Als Dank wird er in dessen Familie aufgenommen. Wir begleiten Martin in den weiteren 40 Jahren und erleben seine Ausbildung und seine Abenteuer mit. Seine Begegnugnen mit historischen Persönlichkeiten, wie eben Klaus Störtebeker, aber auch Königin Margarethe von Dänemark, Meister Wigbold, Simon von Utrecht und anderen. Es beginnt im Jahre 1368, und der Autor vermittelt uns ein realistisches Bild vom Spätmittelalter. Der Schreibstil des Buches ist an manchen Stellen etwas sperrig, gerade am Anfang muss man in die Geschichte erst hineinkommen, doch ab dem zweiten Kapitel wird es flüssiger und ich konnte mich gut in die Geschichte hineinfinden. Dazu muss ich aber anmerken, da das Buch im Selfpublishing-Verfahren gedruckt wird, wird das Buch vom Autor aufgrund Leserhinweisen ständig überarbeitet und auch erst auf Bestellung gedruckt, so dass man als Käufer immer die aktuellste, überarbeitete Version erhält. Der Roman legt seinen Schwerpunkt nicht auf Liebesgeschichten, die laufen am Rande ab und klingen manchmal etwas unrund, da sie aber nur Nebenschauplätze sind, kann man als Leser da ruhig darüber hinwegsehen. Der Schwerpunkt des Autors liegt eindeutig auf der Vermittlung von historischen Fakten, eingebettet in eine gute Geschichte, die dem Leser einen sehr guten Eindruck über das damalige Leben und Wirken der Personen gibt. Dabei ist es kein Sachbuch, sondern ein Roman, so dass man die Fakten nicht trocken serviert bekommt, sondern eingebettet in eine spannende Geschichte. Dazu liefert der Autor noch einen ausgiebigen Anhang (Wissenswertes am Schluß, einen ausführlichen Geschichtsdatenüberblick und Worterklärungen zu den spezifischen mittelalterlichen oder seemännischen Ausdrücken, sowie ein Personenregister). Das betont noch einmal die Ausrichtung auf die Vermittlung von historischen Begebenheiten in diesem Roman. Fazit: Wer sich für eine gute und spannende Geschichte rund um Hamburg im Spätmittelalter interessiert, dem kann ich dieses Buch empfehlen.

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  • Rezension zu "Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit" von Heiko Kraft

    Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit
    dorli

    dorli

    16. March 2016 um 09:07

    Norddeutschland 1368. Der Kaufmann Hermann Nienkerken erleidet mit seiner Kogge während eines Sturms in der Elbmündung Schiffbruch. Eine günstige Gelegenheit für die Strandräuber, sich ein ordentliches Zubrot zu sichern. Auch der Bauer Siegbert Harmsen macht sich mit dem 8-jährigen Martin auf den Weg zum Strand. Sie erbeuten nicht nur kostbare Waren, sondern rettenden dank Martins Aufmerksamkeit auch das Leben des Schiffbrüchigen Hermann Nienkerken. Durch Zufall belauscht Martin kurz darauf ein Gespräch zwischen seinem Vater und dessen Knecht und erfährt, dass man den Kaufmann aus dem Weg räumen will. Martin handelt sofort und flüchtet gemeinsam mit Hermann…Heiko Kraft nimmt den Leser in „Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit“ mit auf eine interessante Reise ins mittelalterliche Nordeuropa und wartet mit einer geballten Ladung an historischen Fakten auf. Heiko Kraft erzählt diese Geschichte sehr sachlich, Hauptaugenmerk des Autors liegt auf der präzisen Darstellung der historischen Tatsachen und Hintergründe - man merkt durchweg, dass der Autor sehr intensiv recherchiert hat. Gemeinsam mit Martin reist man durch eine abenteuerliche Zeit und erhält viele wissenswerte Informationen über die Hanse, das Strandrecht, das Bierbrauen, Piraten und natürlich auch über das Alltagsleben im 14. Jahrhundert in Hamburg. Außerdem lernt man weitere wichtige Städte der Hansezeit kennen, macht Ausflüge nach Bergen, Wismar und Brügge und reist sogar mit Martin bis nach Granada.Während die Ereignisse und Begebenheiten der damaligen Zeit spannend präsentiert werden, wirken die Figuren sehr ungelenk. Es fehlt der Handlung dadurch deutlich an Schwung und ich konnte trotz der vielfältigen Erlebnisse wenig mit den Akteuren mitfühlen und mitfiebern.„Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit“ ist ein sehr informativer Roman, der sich angenehm zügig lesen lässt und vor allen Dingen mit zahlreichen historischen Fakten punkten kann.

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  • Historischer Roman mit einem Schreibstil, der erfrischend anders ist

    Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit
    Gelis

    Gelis

    Zum Inhalt:Man schreibt das Jahr 1368. Lernen Sie die wichtigsten Akteure der damaligen Zeit persönlich kennen: Königin Margarethe von Dänemark, Klaus Störtebeker, Magister Wigbold, Simon von Utrecht und natürlich auch den Scharfrichter. Unternehmen Sie eine Zeitreise in das Nordeuropa des Spätmittelalters: nach Hamburg, Bergen, Wismar, Brügge, Kopenhagen und in das Emirat Granada. Dieser spannende Abenteuerroman wird besonders alle Norddeutschen interessieren, die auf unterhaltsame Art mehr über die Geschichte ihrer Heimat erfahren möchten. -- MACHEN SIE DEN TEST -- Dieses Buch wird Ihnen gefallen, wenn mindestens fünf der folgenden Aussagen auf Sie zutreffen: - Sie mögen Norddeutschland und die Stadt Hamburg und Sie möchten wissen, wie man dort zur Hansezeit vor 600 Jahren lebte. - Sie möchten mehr über die norddeutsche Geschichte erfahren und Sie lesen hierzu lieber einen spannenden Roman, als Fachbücher zu wälzen. - Sie schätzen einen sachlichen norddeutschen Schreibstil und sie können auf die ganz großen Emotionen verzichten. - Sie möchten einen echten historischen Roman lesen, der nicht frei erfunden ist, sondern der die tatsächlichen Ereignisse schildert, gut recherchiert ist und einen Informationsteil im Anhang bietet. - Sie erwarten KEINEN Hansekrimi und auch keinen Liebesroman, obwohl im Buch mehrere starke Frauen vorkommen. - Sie haben einen „Blick ins Buch“ geworfen und die Leseprobe hat Ihnen gefallen. - Sie haben die Störtebeker-Festspiele auf der Insel Rügen oder das Hamburg Dungeon besucht und Sie fragen sich, wie die Konflikte zwischen Seeräubern, Hansestädten und Dänemark wirklich abliefen.Das Buch beginnt im Jahr 1368 mit Hermann und seiner Kogge, die die Rückreise von Bergen schon fast geschafft haben, als sie in einen fürchterlichen Sturm geraten und die Kogge Schiffbruch erleidet. Über das seemännische Fachwissen habe ich zugegebenermaßen kurz gestutzt, fand das dann aber sehr interessant. Da scheint sich jemand mit dem Handwerk auszukennen. Der Untergang der Kogge ist jedenfalls spannend beschrieben und der Einblick, was mit dem angespülten Gut passiert ist sehr aufschlussreich. Dann lernen wir den 8jährigen Martin kennen, der schon rein charakterlich nicht in seine Familie zu passen scheint. Er findet den einzigen Überlebenden der Kogge, Hermann, und rettet ihn ein zweites Mal, als die Erwachsenen beschließen, ihn zu töten, um die angespülte Ware behalten zu können. Martin hört dabei auch zufällig, dass sein Vater gar nicht sein Vater ist und so beschließt er, mit Hermann zusammen zu fliehen, denn das Leben, was er nun kennengelernt hat, kann er sich für sich nicht vorstellen. Hermann bietet Martin an, mit ihm in Hamburg in seiner Familie zu leben, was dieser gerne annimmt. Nach geglückter Flucht und einer beschaulichen Fahrt auf der Elbe kommen sie im wuseligen Hamburg an. Was für ein Treiben! Ein lebendiges Wimmelbild. Als Hermanns Frau von Martins Heldentat erfährt, heißt sie ihn herzlich Willkommen.Das Leben in Hamburg, das Rathaus, der Markt ist alles so toll beschrieben, ich hab das lebendige Treiben bildlich vor Augen.Martin wird in die Familie aufgenommen und hat nun endlich ein liebevolles Zuhause. Er soll lernen und in Hermanns Fußstapfen treten. Dabei erfahren wir, dass ausgerechnet die Bierbrauerei das Hauptgeschäft des Kaufmanns ist. Und wie schon das Handwerk auf der Kogge sehr detailreich beschrieben wurde, folgt nun ein ausführlicher Einblick in die Kunst des Bierbrauens.Überhaupt sind wir beim Leben in der damaligen Zeit hautnah dabei. Klasse! Durch eine Ansprache des Bürgermeisters erfährt man so einiges über die Regeln für das Zusammenleben in der Stadt. Dann folgt Martins Aufbruch zu seiner Lehrzeit nach Norwegen, durch die wir das Leben im Handelskontor in Bergen kennenlernen - und Königin Margarethe.Nun jagt ein Abenteuer das nächste. Martin wird wieder zum Retter und er findet etwas über seine eigene Vergangenheit heraus.Mit Martin und seiner Frau reisen wir auch noch nach Granada, dessen Beschreibung total faszinierend ist. Beachtlich wieviel zivilisierter (und hygienischer) das Leben dort war.Am Ende wird es nochmal richtig spannend. Die Piraten werden bekämpft, denn sie verhindern den Handel der Hanse. Wie es ausgeht und was es mit Klaus Störtebeker auf sich hat, verrate ich allerdings nicht.Nach der letzten Seite geht es noch mit einem ausführlichen Anhang weiter: Literaturhinweise, ausführliche Zeittafel, Worterklärungen (gut und leicht verständlich erklärt, lebendige Wissensvermittlung), Liste der Personen. Das ganze Buch ist trotz der vielen Informationen flüssig geschrieben und lässt sich zügig lesen. Den Stil finde ich erfrischend anders. In diesem Buch spielen die historischen Begebenheiten die Hauptrolle und die Personen führen uns mit ihrer Lebensgeschichte wie ein roter Faden hindurch. Mancher mag hier die gewohnte Fülle der Emotionen vermissen, aber wenn man einmal im Lesefluss drin ist, finde ich, passt es. (Die Punkte in „Machen Sie den Test“ treffen jedenfalls zu!) Mir hat das Buch sehr viel Lesefreude bereitet. Nachdem ja leider, muss ich sagen, der historische Roman vor einiger Zeit in Mode gekommen war, hatte wie ich finde, die Qualität der Bücher hinsichtlich Recherche der historischen Hintergründe oftmals sehr zu wünschen übrig gelassen. Es wurde so manches gedruckt, was ich persönlich als „Groschenroman im historischen Gewand“ bezeichne. Das hatte mir das Lesen historischer Romane verleidet. Mittlerweile sieht man zum Glück wieder einige besser recherchierte Bücher. Aber umso erfreuter bin ich, mit „Von Piraten und Pfeffersäcken“ ein Buch gefunden zu haben, das sich genau am anderen Ende des Spektrums befindet: gut recherchiert, das Historische steht im Vordergrund, es wird nichts historisch Belegtes verdreht oder Dinge, die nicht zu der Zeit passen, dazu erfunden, um einer Liebesgeschichte oder einem Abenteuerroman zu dienen. Die (historische) Geschichte und das Leben in der damaligen Zeit sind doch spannend genug! Ich freue mich schon auf weitere Bücher des Autors!Meine Rezension bezieht sich auf folgende Ausgabe: Taschenbuch: 328 Seiten/Februar 2016. Eine weitere Überarbeitung ist geplant, das Buch wird dann voraussichtlich ca. 50-70 Seiten mehr enthalten, worauf sich sicherlich zu warten lohnt.

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    • 2
  • Von Piraten und Pfeffersäcken

    Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit
    jackdeck

    jackdeck

    13. March 2016 um 12:44

    Zum Inhalt: Im Jahr 1368. Eine Hamburger Kogge ist bei einem Sturm vor der Insel Neuwerk versunken. Der achtjährige Martin muss zum ersten Mal mit den Strandräubern die Beute vom Strand holen, dabei trifft er den verletzten Herman Nienkerken, ein Kaufmann aus Hamburg. Als Martin erfährt, dass der Kaufmann getötet werden soll, hilft er ihm bei der Flucht und ist dadurch gezwungen seine Heimat zu verlassen. Seine wahren Eltern kennt er nicht. In Hermanns freundlicher Familie findet er ein neues Zuhause. Hamburg fasziniert Martin. Das rege Treiben auf dem Markt und die vielen neuen Entdeckungen… Mit seiner Stiefschwester Wiebke versteht er sich sofort und Peter, der Sohn des Scharfrichters, wird sein bester Freund. Zunächst muss er in die Schule, danach soll er den Beruf des Kaufmanns erlernen…Durch geschicktes Aneinanderreihen von Szenen bzw. Aussparen derselben ist der Leser verführt, ständig und unablässig weiterzulesen, um die Geschichte zu einem Abschluss zu bringen. Der Schwerpunkt des Buches liegt eindeutig auf bestens recherchierter Historie, weniger auf der Erzählung an sich. Man erfährt sehr viel über das Leben der Menschen in der damaligen Zeit. Alles wird einem lebendig vor Augen geführt. Von den kleinsten liebevoll gestalteten Details des Alltagslebens bis hin zu den großen politischen Zusammenhängen in dieser Zeit ist alles enthalten. Auf diese Art haben sich mir viele Dinge erschlossen, die ich bisher nie verstanden habe. Der Autor hat einen wundervollen Schreibstil, so dass sich das Buch flüssig lesen lässt. Sehr interessant fand ich nicht nur Martins Leben, sondern auch all die historischen Sachen die ich beim Lesen lernen durfte. Bei unbekannten Wörtern stand oftmals ein Stern, welcher darauf hinwies, dass am Ende des Buches die Wörter erklärt werden.Die Mischung aus Fakt und Fiktion sowie sauberer Recherche und fantasievoller Interpretation sind wirklich gut gelungen. Wer gerne historische Hanse-Romane liest, kann hier noch etwas lernen, sollte aber keine Liebes- oder Abenteuergeschichte im herkömmlichen Sinn erwarten.

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  • Ahoi Störtebeker

    Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit
    Tulpe29

    Tulpe29

    13. March 2016 um 09:21

    Diese Geschichte ist mal erfrischend anders als die sonstigen über den berühmten Seehelden Klaus Störtebeker. Es geht aber nicht vorrangig um ihn, sondern der Leser erfährt viel Wissenswertes über die damalige Zeit, die Sitten und Gebräuche zur Blütezeit   der Hanse. Das Buch ist sehr unterhaltsam und flüssig geschrieben. es nimmt den Leser mit auf  ein Zeitreise, die sich echt lohnt. Man bedauert, den Helden und seine Freunde  nicht persönlich gekannt zu haben.

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  • Von Piraten und Pfeffersäcken in Hamburg zum Ende des 14. Jahrhunderts

    Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit
    Pucki60

    Pucki60

    Der Hamburger Kaufmann Hermann Nienkerken kentert mit seine Kogge in einem Sturm n der Elbmündung. Er ist der einzige Überlebende des Unglücks und wird von Strandräubern gefunden. Martin, der Sohn des Strandräubers erfährt in der Nacht, das er als Kind adoptiert wurde und das Hermann erschlagen werden soll, damit die Räuber sich die Schiffsladung aneignen können. Er warnt Hermann und flieht in der Nacht mit ihm. Als Dank dafür wird Martin in die Familie von Hermann aufgenommen. Martin darf in Hamburg die Schule besuchen und wird dann zur Ausbildung nach Bergen geschickt. Dort rettet er zufällig dem Sohn des Oldenburger Grafen das Leben. Im weiteren Verlauf bereist er auch noch Wismar und Brügge. Bei Kämpfen gegen die Strandräuber befreit er die Prinzessin Samira aus Granada aus deren Gewalt. Mit ihr reist er nach Spanien und lernt die völlig andere Welt des Islams kennen. Weiterhin werden noch mehrere Seeschlachten gegen die Piraten geschildert, bei denen man auch Klaus Störtebeker kennenlernt. Dieses Buch erzählt die Geschichte Hamburgs in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Die Fakten sind sehr gut recherchiert und genauestens ins Buch eingebunden. Martins Leben wird vor diesen Hintergrund geschildert. Er ist ein sympathischer Junger Mensch, der immer bereit ist, anderen zu helfen. Wenn der dafür belohnt werden soll, denkt er nie an sich selber, sondern nur an andere oder die Stadt Hamburg. Man lernt in diesem Buch sehr viel über die damalige Zeit, unter anderen über das Leben in Hamburg und der Hanse, die Bierbrauerei, die Ausbildung zum Kaufmann und die Aufnahmerituale dazu in Bergen, über Piraten und den Islam in Granada. Der war zu damaligen Zeit vollkommen anders als das, was wir heute als Islam wahrnehmen. Der Schreibstil ist eher nüchtern distanziert, durch Martins Geschichte wird alles etwas aufgelockert. Große Gefühle darf man jedoch nicht erwarten. Der Anhang des Buches enthält eine genaue Personenbeschreibung und Worterklärungen. Auch eine umfangreiche Datensammlung zur Geschichte Hamburgs von 1188 bis 1402 ist angefügt. Ich vergebe für diese Buch 4 Punkte. Wer an einem gut recherchierten Buch ohne überschwängliche Gefühle interessiert ist, für den ist dieses Buch genau richtig.  

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    • 6
    clary999

    clary999

    12. March 2016 um 20:59
  • die Hansezeit

    Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit
    ban-aislingeach

    ban-aislingeach

    12. March 2016 um 12:31

    Der historische Roman „von Piraten und Pfeffersäcken“ wurde von dem deutschen Schriftsteller Heiko Kraft geschrieben und ist 2015 auf der CreateSpace Independent Publishing Platform erschienen. Das Buch umfasst 300 Seiten. Im Jahr 1368 sinkt in der Elbemündung eine Hamburger Kogge, die auf dem Weg zurück nach Hamburg war, im Sturm. Natürlich machen sich die Strandräuber auf den Weg um die geladenen Schätze zu heben. Der Bauer Sigbert nimmt seinen achtjährigen Sohn Martin mit damit er noch einen weiteren Aspekt von dem Broterwerb des Vaters lernt. Am Ende hätte er ihn wohl lieber nicht mitgenommen, denn Martin entdeckt einen verletzten Mann, den einzigen Überlebenden der Kogge, und zwingt seinen Vater ihn mitzunehmen. Durch Zufall erfährt der 8jährige mitten in der Nacht das er nicht der Sohn des Bauern ist und das dieser den Mann töten will. Da Martin dies nicht zulassen will, hilft er dem Kaufmann Herrmann Nienkerken zu entkommen und begleitet ihn letztendlich nach Hamburg. Dort angekommen nimmt dieser Martin in seine Familie auf und damit beginnen Martins Abenteuer. Martin ist ein wundervoller Junge der sich zu einem tollen Mann weiter entwickelt und wir sind live dabei. Er ist von Anfang an mutig und sehr hilfsbereit. Zudem gerecht und loyal. Im Laufe des Buches bemerkt man, dass er erst an jene denkt die er liebt und dann erst an sich. Obwohl ich ihn geliebt habe, kam er mir manches Mal für diese Zeit jedoch zu gut vor. Am Ende zeigt sich jedoch, dass er auch hart sein kann. Das Buch ist in der dritten Person Singular geschrieben und erinnert an eine Mischung aus einem Sachbuch und einem Roman, in welchem Martin den Hauptcharakter darstellt. Der Autor hat einen wundervollen Schreibstil, so dass sich das Buch flüssig lesen lässt. Sehr interessant fand ich nicht nur Martins Leben, sondern auch all die historischen Sachen die ich beim Lesen lernen durfte. Bei unbekannten Wörtern stand oftmals ein Stern, welcher darauf hinwies, dass am Ende des Buches die Wörter erklärt werden. Man begegnet beim Lesen auch historischen Personen wie z.B. Königin Margarethe von Dänemark und Klaus Störtebeker. Nicht nur Martin ist dem Autor sehr gut gelungen, auch mit den anderen Nebencharakteren konnte ich sehr gut mitfühlen. Es war als ob man direkt in diese Zeit zurück versetzt wurde. Am Ende des Buches findet man dann auch noch ein wissenswertes Kapitel über diese Zeit und eine Tabelle mit Geschichtsdaten. Dieses wundervolle Buch empfehle ich sehr gerne weiter. Es eignet sich vor allem für Leser von historischen Büchern und für alle die sich für die Hanse und deren Zeit interessieren ist es ein Lesemuss. Es lohnt sich auf jeden Fall.

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  • Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit

    Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit
    clary999

    clary999

    Eine sachlich erzählte Abenteuerreise zur Hansezeit im 14.Jahrhundert, die mich besonders durch die vielfältigen historischen Hintergründe verbunden mit den Erlebnissen der fiktiven Hauptperson Martin, beeindruckt hat! „Der Kaufmann Nienkerken stand auf dem hinteren Kastell der Kogge und schaute angestrengt nach Osten. Dort am Horizont konnte er schwach die Dünen der dänischen Insel Sylt erkennen. Wenn der Wind weiterhin so frisch und günstig wehen würde, könnten sie schon morgen um diese Zeit den Hamburger Hafen erreichen. Dann könnte er endlich seine geliebte Frau Barbara und die Tochter Wiebke wiedersehen...“ Zitat aus dem Buch, Seite 7 Zum Inhalt: Im Jahr 1368. Eine Hamburger Kogge ist bei einem Sturm vor der Insel Neuwerk versunken. Der achtjährige Martin muss zum ersten Mal mit den Strandräubern die Beute vom Strand holen, dabei trifft er den verletzten Herman Nienkerken, ein Kaufmann aus Hamburg. Als Martin erfährt, dass der Kaufmann getötet werden soll, hilft er ihm bei der Flucht und ist dadurch gezwungen seine Heimat zu verlassen. Seine wahren Eltern kennt er nicht. In Hermanns freundlicher Familie findet er ein neues Zuhause. Hamburg fasziniert Martin. Das rege Treiben auf dem Markt und die vielen neuen Entdeckungen… Mit seiner Stiefschwester Wiebke versteht er sich sofort und Peter, der Sohn des Scharfrichters, wird sein bester Freund. Zunächst muss er in die Schule, danach soll er den Beruf des Kaufmanns erlernen… In den folgenden Jahren bereist Martin verschiedene Länder in Nordeuropa und macht einen Abstecher nach Granada. Was er dort erlebt, erfährt man beim Lesen! „Martin hatte noch nie solch ein unglaubliches Durcheinander und so viele Menschen gesehen. Pferdefuhrwerke lieferten Waren die mit dem Tretkran auf Schiffe verladen wurden. Auf der großen Fläche neben dem Hafenbecken waren Marktstände aufgebaut. Der Boden war mit Schlamm und Pfützen bedeckt. Schweine liefen quiekend zwischen den Beinen der Menschen hindurch. Überall waren Misthaufen aufgeschichtet…“ Zitat aus dem Buch, Seite 46 Meine Meinung: Besonders am Anfang wirkte die Geschichte auf mich noch sehr unpersönlich, eher wie ein Sachbuch, nicht wie ein Roman. An die sachliche Schreibweise habe ich mich schon bald gewöhnt, allerdings besteht dadurch eine gewisse Distanz zwischen dem Leser und den Protagonisten. Diese wurde später zwar geringer, aber verschwindet nicht gänzlich. Gerade in sehr furchtbaren Situationen hätte ich mir mehr Gefühl gewünscht. Martin war mir sofort sympathisch. Schon als kleiner Junge war er hilfsbereit und lernbegierig, auch später verhält er sich selbstlos, immer bedacht auf das Wohl anderer. Bei Ungerechtigkeiten kann er nicht tatenlos zu sehen. Seine Begegnung mit Samira, einer exotische Prinzessin, hat Folgen… Durch detaillierte Beschreibungen erfährt man viel Wissenswertes vom Leben in der Hansezeit. Man begegnet Kaufleuten, Seeleuten, Piraten, Strandräuber, Büchsenmeister, Scharfrichter und anderen. Neben den fiktiven Personen sind auch reale dabei, wie beispielsweise Königin Margarethe und König Hakon von Dänemark, Klaus Störtebeker, Magister Wigbold, Simon von Utrecht… Auf viele historisch belegte Ereignisse im 14.Jahrhundert geht der Autor mit interessanten Informationen ein. Der schwarze Tod, Kaperkriege, der Handwerkeraufstand in Hamburg, Feindschaften unter den Adligen… Historische Fakten über Politik, Handel, Bildungssystem und Lebensweise in der damaligen Zeit wurden sehr gut recherchiert und in die fiktive Geschichte eingebracht. Im Anhang gibt es noch mehr über die Geschichtsdaten, Worterklärungen und Infos zu den (fiktiven und realen) Personen. Ein sehr lesenswerter sachlicher Roman aus fiktiven und wahren Begebenheiten in der Hansezeit! Leseempfehlung für historisch interessierte Leser! 4 Sterne

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    • 7
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    09. March 2016 um 10:27
  • Die Perle des Nordens...

    Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit
    Sick

    Sick

    Hamburg, 1368: Der Kaufmann Hermann Nienkerken ist auf dem Weg nach Hause, als sein Schiff in einen Sturm gerät. Die Kogge geht unter und mit ihr stirbt die gesamte Besatzung. Lediglich Hermann hat Glück und wird an den Strand von Ritzebüttel angespült. Dort findet ihn der Ziehsohn eines Strandräubers, der achtjährige Martin. Er überredet seinen Vater, Hermann mitzunehmen. Dieser ist nicht begeistert, könnte der Kaufmann doch das gesamte Raubgut zurückverlangen. So schmiedet er mit den anderen Halunken einen Plan, um Hermann loszuwerden. Als Martin das mitbekommt, überredet er Hermann zur Flucht und schließt sich ihm an. In Hamburg erwartet ihn fortan ein völlig neues Leben... "Von Piraten und Pfeffersäcken - Hamburg zur Hansezeit" ist zwar als historischer Roman deklariert, aber eigentlich ist Martins Geschichte nur der rote Faden, der alles zusammenhält. Im Mittelpunkt stehen vielmehr das Leben der Hamburger im vierzehnten Jahrhundert und die wichtigsten historischen Ereignisse zur damaligen Zeit. Man könnte es als "erzählendes Sachbuch" beschreiben, allerdings sind Sachbücher meistens nicht besonders spannend zu lesen. Das ist hier anders. Zugegeben, der Einstieg ist nicht besonders leicht. Schon im Vorwort wird man darauf vorbereitet, dass man mit sehr viel Wissen konfrontiert werden wird und das tritt sofort ein. Das Leben an Deck und der Schiffbruch werden sehr detailliert erzählt und man weiß noch nicht so genau, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird. Das ändert sich erst, als Martin in Erscheinung tritt. Er und Hermann sind zunächst die wichtigsten Charaktere, die im Laufe der Handlung auf viele historisch verbürgte Persönlichkeiten und fiktive Figuren treffen. Eine Übersicht darüber bekommt man im Personenregister, das außerdem darlegt, was Fakt und was Fiktion ist. Weitere Hilfsmittel sind ein Glossar und eine umfangreiche Zeittafel. Eher unbekannte Wörter sind im Text mit einem Sternchen markiert, sodass der Leser sofort weiß, dass er sich bei Bedarf mehr Informationen dazu holen kann. Die zeitliche Übersicht beginnt bereits im zwölften Jahrhundert mit der Gründung Hamburgs und enthält extrem viele Daten zu den damaligen Ereignissen. Ich bin froh, dass ich sie erst hinterher gelesen habe, denn sonst wäre ich wahrscheinlich ziemlich verwirrt gewesen. Aus der Fülle an Fakten wurde wirklich gut differenziert, sodass man beim Lesen der eigentlichen Geschichte nicht überfordert wird. Was erfährt man denn nun über die Piraten und Pfeffersäcke? Über erstere zunächst nicht sehr viel, in den ersten zwei Dritteln stehen mehr das Kaufmännische, der Alltag und wichtige Begebenheiten im Vordergrund. Wie wurden die Kaufmannssöhne ausgebildet, womit wurde gehandelt und wie haben die Hansestädte miteinander gearbeitet? Es gibt eine Bürgeransprache, königlichen Besuch und eine Pestepidemie, aber auch Auseinandersetzungen mit den Strandräubern und später mit den Piraten. Und mittendrin immer Martin mit seiner neuen Familie. Man begleitet die Nienkerkens bis ins Jahr 1400, also etwa dreißig Jahre, in denen allerhand passiert. Martin versucht in dieser Zeit etwas über seine Herkunft zu erfahren, allerdings kommt dieser Abschnitt erst nach etwa der Hälfte ins Rollen, als er erwachsen ist. Natürlich verliebt er sich auch, gründet eine Familie und führt Hermanns Geschäft weiter, aber all dies ist nicht das Hauptaugenmerk. Das merkt man besonders daran, dass die Charakterisierung eher oberflächlich bleibt. Tiefe Gefühle findet man hier eher nicht, sondern vorwiegend hervorragend recherchierte Geschichte. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen, denn es wird alles spannend und interessant vermittelt. Da heutzutage nur noch etwas über die damals wichtigen Leute bekannt ist, gibt es neben den fiktiven Figuren noch Platz für etwas künstlerische Freiheit. Mir hat das gut gefallen, denn so kommt einiges anders als erwartet. Klaus-Störtebeker-Kenner werden hier beispielsweise vergeblich auf rollende Köpfe warten. Da das Buch im Selbstverlag erschienen ist, wird zudem der Text laufend verbessert, sodass die Mängel demnächst wohl behoben sein werden. Die Mischung aus Fakt und Fiktion sowie sauberer Recherche und fantasievoller Interpretation sind wirklich gut gelungen. Wer gerne historische Hanse-Romane liest, kann hier noch etwas lernen, sollte aber keine Liebes- oder Abenteuergeschichte im herkömmlichen Sinn erwarten.

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    • 5
    calimero8169

    calimero8169

    08. March 2016 um 22:54
  • Ein historisches Sachbuch mit romanartiger Rahmenhandlung. TOP!

    Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit
    Floh

    Floh

    Ein historisch geballter und thematisch hoch interessanter Seefahrer-Roman aus der Feder des passionierten und ambitionierten Debütautors Heiko Kraft. In "Von Piraten und Pfeffersäcken" hat der Autor, wie der Titel sogar schon erahnen lässt, die historischen und hanseatischen Fakten und Erzählungen zu einem fundierten und ausgesprochen stimmig recherchierten Roman verarbeitet und bietet interessante und faktenreiche Lektüre für neugierige und wissenshungrige Leser, die Anspruch mögen und nicht so sehr auf romanartige und schmachtende Romanzen oder Rahmenhandlungen stehen. Dieser historische Roman wirkt eher nüchtern und nordisch-kühl. Dafür bietet er geballtes Wissen und sehr viel Kenntnis. Ein romanartiges Sachbuch. Eine tolle Leseerfahrung, die man so gern wieder erfahren möchte. Erschienen im Selbst Verlag (createspace puplishing Amazon) Historischer Hintergrund: Wir befinden uns im Mittelalter, 14. Jahrhundert. Insel Neuwerk, ein Schiffunglück spült uns diese Geschichte an Land. Ein historisch ausgeprägtes Werk zu Zeiten der Hansestädte, der Kaufmannschaft, der Piraterie, Räuberei und Plünderei. Diese historische Geschichte vereint fundierte und belegbare Fakten mit einer Rahmenhandlung die das Bindeglied zwischen all den historischen Ereignissen und Personen bildet. Wir erleben das harte damalige Leben, wir erfahren über alte Handwerksberufe, Zunft, Gewerbe und Gilde. Wir erfahren von Leben und Tod, von politischen Auseinandersetzungen, Eroberungen und dem Handelskontor. Es geht nach Norwegen, Dänemark, Emden, Hamburg und weit über die Ostsee. Die Seefahrerei, der Handel, das Königshaus, Gesellschaft, Recht und Unrecht. Ein Buch, was den neugierigen Leser mit allerhand Wissen befriedigt und zudem eine ansprechende Romanhandlung einfließen lässt. Das Leben und das Schicksal des jungen Martin, der seine Wurzeln ergründen möchte und auf eine große geschichtliche Persönlichkeit trifft… Inhalt: Man schreibt das Jahr 1368. In der Mündung der Elbe, vor der Insel Neuwerk, sinkt eine Hamburger Kogge im Sturm. Ein Strandräuber will diese Gelegenheit nutzen, um den achtjährigen Martin in sein schmutziges Gewerbe einzuführen. Der Junge zeigt sich wenig lernwillig und verhilft lieber dem gefangenen Hansekaufmann zur Flucht. Als Dank wird er in dessen Hamburger Familie aufgenommen. Martin möchte das Geheimnis seiner Herkunft lösen. Wer sind seine wahren Eltern? Hat er noch Geschwister? Wo wurde er geboren? Seine Suche führt ihn nach Norwegen, wo er im dortigen Hansekontor die brutalen Aufnahmerituale für Lehrjungen durchleiden muss. Zurück in Hamburg trainiert Martin mit der Stadtwache und er verliebt sich in eine exotische Prinzessin. Seine Geliebte wird von den Piraten entführt und schließlich kommt es zum Endkampf der Hansestädte gegen die Seeräuber. In diesem historischen Roman lernen Sie die wichtigsten Akteure der damaligen Zeit persönlich kennen: Königin Margarethe von Dänemark, Klaus Störtebeker, Magister Wigbold, Simon von Utrecht und natürlich auch den Scharfrichter. Erzählweise/Schreibstil: Der Autor Heiko Kraft schafft es, durch penible Recherche einer Vielzahl von geschichtlichen Details die Welt des Mittelalters und des Handels vor uns Lesern wieder auferstehen zu lassen. Dabei vermittelt er das Wissen so geschickt, dass der Leser niemals den Eindruck hat, Wissen vermittelt zu bekommen, sondern einfach nur in den Genuss flüssiger Handlungen und Themenschwerpunkte gepaart mit einer ansprechenden Rahmenhandlung, dem Schicksal des damals 8jährigen Martins, geboten zu bekommen. Die Informationen werden zwar sachlich und klar, wenig subtil und spielerisch dargeboten, wirken aber keinesfalls trocken oder spröde. Eher ist es so als würde man nordische Zurückhaltung und Kühle genießen. Der Autor lässt seine Geschichte im Roman nur langsam auftauen. Zunächst genießt der Leser historische Hintergründe und Begebenheiten, ehe die Handlung um Martin, dem Kaufmann Herrmann, seiner Familie, der faszinierenden Prinzessin Samira und die Liebe von Stiefschwester Wiebke zum sagenumwobenen Klaus lebendig werden. In der zweiten Hälfte reichen sich Historie und Roman die Hand. Fiktion und Realität reichen sich die Hand und verschmelzen zu einer beeindruckenden und prägenden Geschichte. Was ich jedoch anmerken möchte ist, dass das Buch nur gering an Tiefe gewinnt. Die Charaktere bleiben etwas distanziert, es fehlt der moralische Zeigefinger, aber dafür erhält der Leser eine große Menge an Wissen und fundierten Fakten wunderbar verpackt. Es passt. Die Leser können sich selbst ein Urteil über die Protagonisten bilden, da der Autor dem Leser keine Vorlage gibt und sehr viel Freiraum für eigene Phantasie und Grundsatz lässt. Durch geschicktes Aneinanderreihen von Szenen bzw. Aussparen derselben ist der Leser verführt, ständig und unablässig weiterzulesen, um die Geschichte zu einem Abschluss zu bringen. Sehr klug und sehr spannend! Einige Personen werden unvermutet eingeführt. Nicht immer ist deren Rolle gleich sichtbar. Doch einige entwickeln sich rasant und warten darauf in der zweiten Hälfte des Romans ihren Platz zu finden. Charaktere: Auch bei der Wahl der Charaktere punktet der Autor gerade bei der Darstellung der damaligen Einflussgrößen aus Politik, Handel und Gesellschaft. Doch der junge Martin soll den eigentlichen Hauptcharakter darstellen. Durch seine beherzte Rettung Hermann Nienkerkens nach dem Unglück der Kogge und der weiteren Aktion diesen Kaufmann vor dem Tod zu bewahren, begleiten wir Martin mit nach Hamburg, wo er in der Familie Nienkerken ein neues Zuhause findet. Martin genießt eine eher für damalige Zeiten untypisch ausgeprägte Ausbildung und wird schnell erwachsen. Doch der Wunsch nach seinen Wurzeln bleibt. Wo kommt er her, was bedeutet dieses Amulett und was für eine Familie hatte er? Dann erfährt er von einem Zwillingsbruder und eine wichtige Person im Roman findet seinen Platz. Klaus Störtebeker. Eine Geschichte, die seine Gestalt von ganz anderem Glanz zeigt. Das Buch mischt Fiktion und deutsche Vergangenheit. Das zeigt sich auch in den Charakteren, die zwar alle sehr blass und unnahbar wirken, aber dafür ausreichend Wissen und Hintergrund verkörpern. Sehr fein und stimmig umgesetzt. Die Offenbarungen zwischen Dörflern, Piraten, Strandräubern, Kaufmännern, Stadträten, Herrschern und Königshaus, des Handels, des Kontors und der Seefahrerei und weiteren Widersachern im Plot werden den Leser erschüttern, schockieren und an das Gute zweifeln lassen, werden ihn informieren, belehren und zum Staunen bringen. Aber auch eine oder zwei Liebesgeschichten dürfen hier nicht fehlen um das Buch rund und komplett zu machen. Heiko Kraft schafft hier ein stimmiges Bild der Persönlichkeiten und formt das passende Umfeld, die passende Ära, der Charaktere gleich dazu. Eine sehr runde und feine Mischung aus Hauptprotagonisten und wichtigen Nebenrollen. Gleich zu Beginn ermöglicht der Autor seinen Lesern ein klares Bild der einzelnen Persönlichkeiten. Eine hervorragende Auswahl der Protagonisten. Eine stimmige feine Ausarbeitung zur jeweiligen Zeit der Handlung und mit Bezug auf Teile deutscher Geschichte. Meinung: Zuerst möchte ich die vielen versteckten dennoch offensichtlichen Machenschaften und den wunderbaren historischen Lokalkolorit loben, den der Autor in diesem Buch zur Hansezeit und zu den Hansestädten und vor allem Neuwerk, Emden und Hamburg sehr gewissenhaft bedacht hat. Hier ist einmal der Umgang mit den hiesigen Sitten, das gelobte Ansehen der Räte, Bürgermeister, das Leben der Bauern, der Kaufmänner und Handwerker, die Macht des Deckmantels der Vertuschung und des Schweigens, die Korruption, der Raub, die Piraterie, auch der schnelle Abstieg und Verlust von allen Lebensgrundlagen. Aber auch die Wichtigkeit der eigenen Wurzeln, der Familie, die Brocken der Vergangenheit, die das Heute prägen, die Verletzlichkeit der Liebe, das zarte Band der Verbundenheit...der Weg in die Vergangenheit und der eigene Schatten der überwunden werden muss, und auch der sensible Umgang mit Lebenslügen und echter Liebe, sowie historischen Fakten. Hier hat Heiko Kraft sehr genau auf das Ausmaß geachtet und ich finde es ist ihm sehr galant gelungen. Eine perfekte Mischung und ein perfekter Mix aus zwei wichtigen Handlungssträngen, die den unglaublichen Weg zueinander finden. Wenn man von fehlender Tiefe und Emotion absieht, wird man mit einem sehr ausgefeilten historischen Roman überrascht, der eher einem Sachbuch gleicht. Manches wirkte auf mich im Geschehen sehr beklemmend und ich musste beim Lesen häufig meinen Blickwinkel verstellen, das hat mir wirklich gut gefallen. Ich wurde unterhalten, durfte gespannt die Dinge verfolgen, wurde mit Wissen bereichert und fühle mich nun richtig froh, diesen Roman entdeckt zu haben. Kritikpunkt: Autor Kraft bedient leider nur wenige Emotionen und glänzt eher mit Recherche und Fakt. Ich hätte mir gern mehr Details, Umschreibungen und Minenspiel gewünscht. Gerade bei den sehr bewegenden und einprägsamen Momenten im Leben des Martin. Fazit: Ein sachliches und sogleich wunderbares Buch, das den interessierten Lesern das Mittelalter und seine Lebensart, sowie den hohen Norden völlig unaufgeregt und unterschwellig näherbringt. Die verwirrende Politik rund um die den Hansekontor, dem Handel, den Wurzeln und des legendären Klaus Störtebeker. Ein echter Glücksgriff und eine ehrliche Empfehlung für die Liebhaber von sachlich-historischen Romanen.

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