Heiko Marc Eckert

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Heiko Marc EckertDer kleine Zauberer: Gerührte Besen
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Der kleine Zauberer: Gerührte Besen
Der kleine Zauberer: Gerührte Besen
 (7)
Erschienen am 13.07.2013

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Rezension zu "Der kleine Zauberer: Gerührte Besen" von Heiko Marc Eckert

Auch zaubern muss gelernt werden
Donaulandvor 3 Jahren

Wer kennt ihn nicht das Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe Der Zauberlehrling"? Für Heiko Marc Eckert dient dieses Gedicht als Vorlage für seine lehrreiche Geschichte "Der kleine Zauberer: Gerührte Besen ... ", die er für Kinder geschrieben.

Filius ist Zauberlehrling, aber statt zu lernen, liegt er lieber faul herum und genießt die Zeit alleine zu Hause. Meister Roggefuss beauftragt ihn einiges für ihn zu erledigen. An Nachmittag beginnt er mit den Aufgaben, doch warum soll Filius selbst die Aufgaben erledigen, er könnte sich ja auch der Zauberei bedienen! Wenn sein Meister nicht hier ist, könne er ja heimlich zaubern. Er spricht seinen Zauber schnell aus und schon fliegt er mit dem Besen in den Wald um Pilze zu sammeln, das klappt doch perfekt, doch dann stürzt er. Oh weh, welch weiten Weg er noch vor sich hat und die Zeit bis sein Meister kommt wird auch immer knapper. Zuhause ist noch so vieles zu tun, das Bad so gerichtet werden. Warum nicht auch hier zaubern? Doch als steht ein weiterer Zauberlehrling Jacob Zampano auftaucht, endet sein Vorhaben in einer Katastrophe. Aber mehr verraten wir nicht!

Dem Autor schafft eine fantasiereiche Geschichte mit Witz und Spannung, wir hatten viel Spaß beim Lesen und tauchten in die Zauberwelt ein. Besonders gut gefiel uns wie der Zauberlehrling Filius mit seinen Zauberbesen Reisigblitz durch den Wald fliegt. Doch als Jacob auftaucht, bricht ein Chaos aus.

Meine Jungs konnten sich vorstellen, dass Filius lieber den Vormittag genießt anstatt seine Aufgaben zu erledigen. Wer verschiebt denn nicht seine lästigen Pflichten nach hinten? Aber spätestens zu Mittag hätte sie das schlechte Gewissen gepackt. Der große meinte, eigentlich sollte Filius stolz sein, zu Hause zu bleiben und sich seine Zeit selbst einzuteilen, an satt nur faul zu sein. Wie soll ihm der Meister ihm beim nächsten Mal vertrauen können?
Für meinen 6jährigen Sohn war die Geschichte nicht so einfach zu lesen, er brauchte viele Erklärungen und hatte später keine Freude mehr beim Zuhören. Ich möchte es mit ihm gerne später nochmals lesen. Mein großer Sohn las die Geschichte und hatte viel Spaß mit dem kleinen Zauberer. Ich würde das Buch für ein Lesealter ab 8 Jahren empfehlen.

Das Cover ist in orange gehalten und im Bild entdeckt man den kleinen Zauberer Filius mit dem Zauberstab in der Hand, er trägt einen viel zu großen Zauberhut und zu langen Zaubermantel. Vor ihm befindet sich das Zauberbuch seines Meisters. In die Geschichte sind einige schwarz-weiß Illustrationen eingebettet, sie lockern den Lesefluss auf und so fällt es einem leicht, sich die Szenen vorzustellen.Im Anhang des Buches ist das Originalgedicht von Goethe nachzulesen!

Wer gerne Märchen liest und einen Einstieg in die Welt der klassischen Literatur sucht, hat mit dieser zauberhaften Geschichte viel Spaß!

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H

Rezension zu "Der kleine Zauberer: Gerührte Besen" von Heiko Marc Eckert

Goethes Zauberlehrling-auch heute noch aktuell u.immer wieder lehrreich
hauskatzenvor 3 Jahren

In diesem ca.100 Seiten umfassenden Büchlein lernt der Leser (aufgeteilt in 10 Kapiteln) Filius-den kleinen Zauberlehrling- u.seinen sprechenden Waldkauz Bartholomäus kennen.Dieser hat mit Filius so seine liebe Not,denn die Aufgaben,die der Zauberer Meister Roggefuss bis zu seiner Rückkehr erledigt haben möchte,machen sich nicht von allein u.die Zeit steht auch nicht still.Filius hat es nicht so eilig,genießt lieber unbeschwert den Sonnenschein.Als dann doch die Zeit drängt versucht er durch -wie er meint ein guter Einfall- ein wenig Zauberei ,alles pünktlich zu schaffen.Doch Theorie ist,wenn es in der Praxis doch nicht klappt u.als dann auch noch ein weiterer kleiner Zauberer namens Jacob Zampano hinzukommt,nehmen die Ereignisse ihren Lauf u.das Chaos ist nicht aufzuhalten.

Walt Disney brachte mit "Fantasia" Klassische Musik kombiniert mit Zeichentrickfilmen Kindern nahe.Der"Struwwelpeter"(auch eine neuzeitliche Version) bringt uns Kinder,wie sie sind,dar.Heiko Eckert veranschaulicht sehr treffend durch diese schöne Geschichte,Verhaltensweisen,die sich jederzeit in unseren Kindern tagtäglich wiederfinden.Es finden sich Ideenreichtum,Selbstüberschätzung,Bequemlichkeit,aber auch Ehrgeiz.Genauso wird der Umgang mit den Gegenständen,das (Be-)Achten von persönlichen Dingen u.Privatsphäre und dessen Missachtung angesprochen.

Der Schreibstil ist bildhaft,lebensnah,amüsant.Die kurzen Kapitel eignen sich gut als Vorlesegeschichten vorm Schlafen,der Text zum Lesen üben-wobei die kleinen Passagen in Schreibschrift den Kindern große, den Erwachsenen manchmal Schwierigkeiten bereiteten.Trotzdem gefiel mir die Verwendung unterschiedlicher Schriftarten zur Darstellung unterschiedlicher Textinhalte.Mir fällt die Einschätzung fürs Lesealters schwer. (meine Zuhörer waren im Alter zwischen 8 u.14J.)Die Jüngeren haben mit einigen Ausdrucksformen Schwierigkeiten,für die älteren ist das Thema eher verständlich,aber vielleicht zum Lesen "uncool".Jedoch,wenn kleinere Geschwister in der Familie sind,als Vorleser mitzuwirken, eine gute Möglichkeit.Gemeinsam Lesen macht eben mehr Spaß.

Ich schrieb:eine lehrreiche Geschichte...Filius lernt,auch Meister Roggefuss lernt (was ich sehr schön fand,denn meist geben Erwachsene ungern o.gar nicht zu,dass sie Fehler gemacht haben bzw.machen ) u.hoffentlich auch der/die Leser.Dieses kleine Werk wurde nicht in einem größeren Verlag produziert.Dennoch sehr liebevoll und,wenn die Illustrationen auch "nur" in schwarz-weiß zu finden sind,paßt es so wie es ist super zusammen-auch ,dass am Schluß das Goethe-Gedicht abgedruckt ist,hilft (den "grauen Zellen" wieder auf die Sprünge und jenen ,die es noch nicht kennen,zum Vergleich).

Von uns gibt´s 4 1/2 Katzenpfötchen-Sterne und hoffentlich ein Wiedersehen.

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CindyABs avatar

Rezension zu "Der kleine Zauberer: Gerührte Besen" von Heiko Marc Eckert

Zauberei
CindyABvor 3 Jahren

Der Zauberlehrling Illius ist nicht der fleissigste, sein Meister hat ihm viele Aufgaben übertragen und da er diese lange hat Schleifen lassen, gerät er kurz vor dessen Rückkehr in Zeitnot. Da bedient er sich unerlaubt der Zauberei und dann taucht auch noch ein weiterer Zauberer auf und jeder möchte den anderen übertreffen da ist Chaos vorprogrammiert...

Eine gelungene kindgerechte Orientierung am Zauberlehrling. Die Diagloge und Figuren sind ansprechend es macht Spaß in die Geschichte einzutauchen.
Die Kapitel sind kurz, somit zum vorlesen sehr schön geeignet. Aber auch Leseanfänger werden hier gut zurecht kommen.

Es gibt in der Geschichte einfach gestaltete schwarz/weiß Zeichnungen,
die die Handlung unterstützen.

Das Cover präsentiert sich in einem schönen Orange, auf der der Zauberlehrling keck unter seinem Hut hervorschaut.

Besonders gut hat uns gefallen das am Ende das Gedicht der Zauberlehrling von Goethe zu finden ist.

Lebendige Geschichte mit viel Zauberei!

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