Das kleine Büchlein lohnt sich allem voran wegen der drei kurzen Geschichten von ACD, die außerhalb des offiziellen Kanons liegen. Apokryphen also.
Der Spielfeld-Basar (1896)
Wie Watson den Trick lernte (1924)
Die bittere Bredouille des Sherlock Holmes (um 1899)
Allein wie Watson den Trick lernt, dürfte für alle Holmes-Fans ein herausragendes Vergnügen sein.
Wie immer bei Heiko Postma ist ansonsten alles wunderbar recherchiert und liest sich gut und informativ. Da es sich aber um ein doch recht kurzes Essay handelt, knapp 40 Seiten, liegt der Mehrwert deutlich in den Apokryphen. Die die restlichen 30 Seiten einnehmen.
Heiko Postma
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Heiko Postma
'Exzellent!' rief ich - 'Elementar', sagte er
BLOOMSDAY
Märchenblumen und der süße Reiz der Sage
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Mit Whisky trotzen wir dem Satan!
Neue Rezensionen zu Heiko Postma
Es ist ganz einfach, man muss Liebhaber von fantastischen Geschichten sein, dann wird man auch hier wieder auf seine Kosten kommen. Das ist ja auch schließlich Postmas Reihe "Kabinett der Phantasten". Wer damit nichts anfangen kann, soll die Finger davon lassen, denn mit alten Schauergeschichten holt man heute niemandem mehr hinterm Kamin vor.
Zu Storms Zeiten hat man sich aber untereinander noch Geschichten am Kamin erzählt. Und hier finden sich viele ganz kurze Erzählungen, die das kleine Grüppchen am Feuer unterhalten und gruseln soll. Für mich wie immer in der Reihe ein kurzweiliger und fantastisch nostalgischer Erzählband.
Der bekannte Spielfilm ist nur an dieses Buch angelehnt.
Wenn man am Ende der Geschichte ankommt, könnte man schmunzeln und sich fragen, was nun die Legende war?
Nach Sleepy Hollow sind noch weitere kurze Erzählungen enthalten.
Ich mochte die alte Sprache des Textes und hatte auch sonst Spaß bei diesem kleinen Werk.







