Heiko Schwartz

 4.8 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Ritter-Kochbuch.

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Ritter-Kochbuch

Ritter-Kochbuch

 (5)
Erschienen am 01.11.2008

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Rezension zu "Ritter-Kochbuch" von Heiko Schwartz

Vortrefflich gelungene kulinarische Reise in die Ritterzeit
SigiLovesBooksvor einem Monat

Das "Ritter-Kochbuch" von Heiko Schwartz ist im Zauberfeder-Verlag erschienen und ein vortrefflich gelungenes Kochbuch, um den Leser (und Nachkocher) in die Zeit der Ritter zu versetzen: Auf 121 kompakten und mit viel Detailliebe sowie Rezeptfotos versehenen Seiten präsentieren sich vielfältige Gerichte der damaligen Zeit. Der Clou daran ist: Alle Gerichte sind wirklich einfach nachzukochen und haben sowohl bei mir als auch bei meinem Sohn bzw. in der Familie für Furore sorgen können:


Es geht dem Autor nicht nur darum, dass man die Rezepte nachkochen kann, sondern dass man mit diesem Buch die Möglichkeit hat, alte Traditionen wiederzuentdecken - und auszuprobieren; z.B. das Bier brauen oder die Käseherstellung wie auch die Herstellung des leckeren Met, der auf keinem Mittelalter-Markt (wie neulich hier der St. Martins-Mittelaltermarkt) fehlt. Somit ist dieses Kochbuch mehr als ein reines Rezeptregister aus dem Mittelalter: Es transportiert alte kulturhistorische kulinarische Traditionen!

Die einzelnen Rezeptvorschläge reichen von Getränken der damaligen Zeit (unser Winterfavorit: Würzwein ;) über Brot und Frühstück (süßer Brei, Arme Ritter z.B. und Suppen (Linseneintopf, Gerstensuppe, Lauch- und Fischsuppe) bis hin zu den Hauptspeisen, die auf Ritter's Tafel kamen: So findet man "Wildkaninchen am Galgen", Wildschwein und Hirsch (außergewöhnlich lecker zubereitet), eine Gans im Hirsebett wie auch Lamm und Kalbgerichte, die  durchaus in die heutige "Gourmetküche" passen! Es folgt "Leichteres" für Fastentage ("wenn der Pfaffe zu Besuch kommt" ;) und einiges, das wahrlich an "die Verführung der Engel" erinnert: Von Marzipan über Honigwaffeln bis zu den Nonnenpfürzchen, die gerade in der Weihnachtszeit in Süddeutschland ein sehr bekanntes Weihnachtsgebäck darstellen! Zum Schluss werden noch die erforderlichen Grundfertigkeiten angesprochen, die zum Räuchern, Pökeln und Butter herstellen vonnöten sind: Mir hat besonders die liebevolle Darstellungsform der entsprechenden Fotos wie auch der Texte, die teils (als Einleitung) in 'alter', aber gut lesbarer Schrift zu lesen sind, außergewöhnlich gut gefallen.
Ein sehr ausgefallenes Kochbuch für Experimentierfreudige, da man jedes Rezept auch abwandeln kann - und Fantasie hier durchaus gefragt ist. Eine hochwertige Ausstattung mit zahlreichen Fotos und ein weiteres Plus: Die Handlichkeit, es ist sehr gut neben den Zutaten auf dem Küchentisch zu "parken" - und macht große Lust, das nächste Rezept auszuprobieren!

Fazit:

Ein außergewöhnliches, kompaktes, handliches kulinarisches Reisebuch auf die Tische in Burgen und Schlössern zur Zeit der Ritter: Sehr gut nachzukochen, fantasievoll für experimentierfreudige Köche und eine ganz tolle Ausstattung mit zahlreichen Fotos - von mir 5* und eine absolute Weiterempfehlung!





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StMoonlights avatar

Rezension zu "Ritter-Kochbuch" von Heiko Schwartz

Tafelrunde
StMoonlightvor 4 Monaten

Kochen wie damals? Warum nicht einmal etwas unkonventionelle Wege gehen und wie ein Ritter kochen? Doch was haben die Herrschaften denn überhaupt zu essen bekommen und wie werden diese Gerichte überhaupt zubereitet? Antworten auf all diese Fragen bietet das „Ritterkochbuch“. Hier werden allerdings keine Ritter gekocht (außer vielleicht arme ;-)), dafür gibt es leckere Rezepte und auch noch etwas zu lernen.

Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Mittelalters, geht es los mit vielen „alten“ Rezepten. Sei es nun Brot, Brei oder Fleisch bis hin zu Süßspeisen. Dieses Kochbuch bietet einen guten Querschnitt durch die damalige Küche. Die Gerichte sind alle auch gut in der Lagerküche (über dem Lagerfeuer) herstellbar. Einziges Manko: Das Buch ist sehr Fleischlastig und gerade „damals“ war Fleisch tatsächlich eher die Ausnahme, da teuer. (Selbst für Ritter.)

Untermalt ist das Ganze von vielen, meist ganzseitigen, Fotos, welche das Leben von damals wiederspiegeln sollen. - Allerdings ist deutlich erkennbar, dass es sich hier um nachgestellte Bilder handelt. Schade. 

Die Schrift ist für mich ein großes Manko. Hier wurde, durch eine Schreibschrift, versucht den Text auf alt zu trimmen. Leider ist er dadurch schwer lesbar. (Ich beherrsche das Lesen der Altdeutschen Schrift und hatte dennoch meine Schwierigkeiten die Buchstaben an sich zu erkennen, da sie oft verschwammen.)


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COWs avatar

Rezension zu "Ritter-Kochbuch" von Heiko Schwartz

ritterlich Schlemmen
COWvor 5 Monaten

Ersteinmal hat das Kochbuch bei uns gleich großen Anklang bei meinem Sohn gefunden - die Bilder fand er einfach Klasse. Insgesamt ist das Buch sehr schön aufgemacht. Die Rezepte werden durch die stimmungsvollen Bilder und die informativen Texte gut unterstrichen. Auch die Tipps zur Abänderung oder Alternative sind gut. Dazu kommt noch, dass die Rezepte einfach nachzukommen sind - selbst das Kind konnte seine Honigwaffeln mit nur ein klein wenig Hilfe selbst zubereiten. Bestimmt werden wir öfter was daraus machen, wenn auch vielleicht mit ein paar kleinen Abänderungen - aber so verstehe ich auch Kochbücher: man soll Ideen und Anregungen bekommen um selbst was ausprobieren zu können;) natürlich kann man auch einfach nur die Rezepte nachkochen....

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Gespräche aus der Community

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Zauberfederlings avatar
Die Temperaturen verraten es bereits: Es wird Sommer! Eine wunderbare Zeit, um in alter Tradition gemeinsam zu sitzen, Spaß zu haben und zusammen zu kochen.

Deshalb läutet Zauberfeder hiermit den Sommer der historischen Küche ein! Jede Woche verlosen wir an euch ein anderes der neu in unserem Verlag erhältlichen Historien-Kochbüchern. Also schaut regelmäßig bei uns vorbei, um nichts zu verpassen ;-)

Diesmal verlosen wir das Ritter-Kochbuch: Ritter – wer denkt da nicht an die edelmütigen Helden in schimmernder Rüstung und an liebliche Burgfräulein die dem Minnesang des gepanzerten Kämpfers nur zu gern erliegen? Mystisch und faszinierend sind die Legenden jener fernen Zeit, in der der Arm eines freien Mannes stark genug sein musste ein Schwert siegreich zu führen! Wilde Gelage, martialische Kämpfe aber auch handwerkliches Geschick, höfische Lebensart und Musik prägen unsere Vorstellung des Zeitalters, das häufig als „Das Dunkle“ bezeichnet wird. Wer einmal in den Gewölben einer einst uneinnehmbaren Feste im tanzenden Lichtschein der Fackeln einen guten Wein getrunken und dabei den Harfenklängen längst vergessener Melodien gelauscht hat, oder wer an solch einem Ort ein dunkles Bier zu gegarten Köstlichkeiten von einer sich biegenden Tafel verzehrt hat, weiß, wie schnell man alles um sich herum vergisst und eine Zeitreise in ein alles andere als „dunkles“ Zeitalter beginnt. Dieses Ritterkochbuch gibt Inspiration und Anleitung zu einer kulinarischen Reise an die im Feuerschein glühenden Herdstellen und prunkvollen Tafeln der Ritterzeit. Mannigfaltige Tipps und Variationen lassen uns die historischen Rezepte auf überlieferte Weise oder auch mit modernen Mitteln zubereiten. Wer sich also nicht nur mittelalterlich kleiden und so kämpfen möchte, sondern auch in der Art der Ritter zu speisen wünscht oder seinen Met und Käse nach überlieferter Weise selber herstellen mag, der möge sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

Noch nicht überzeugt? Dann bekommt ihr hier noch mehr Infos: https://www.zauberfeder-shop.de/Ritter-Kochbuch.

Wer eines der fünf Kochbücher gewinnen möchte, beantwortet uns in den Kommentaren einfach folgende Frage: Welcher Leckerbissen lässt euch aus eurer Rüstung steigen und ein Minnelied anstimmen?

Es wäre schön, wenn sich die Gewinner als Dankeschön mit einer Rezension zu dem Buch revanchieren und diese auch auf ihren Kanälen streuen :-) 
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