Heiko Tessmann Hautunter

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Inhaltsangabe zu „Hautunter“ von Heiko Tessmann

Grundzüge: Berührender Entwicklungsroman, der auf literarisch ansprechende Weise, sensibel, dialogstark und authentisch, die Welt eines Sechzehnjährigen mit ihren Höhen und Tiefen zeigt. Die beiden Einzelkinder Heinrich (Protagonist) und Andi sind dicke Freunde. Während Andi unkompliziert ist und mit beiden Beinen im Leben steht, ist Heinrich sensibel-ernsthaft, quirlig-intelligent, so schüchtern wie reizbar. Die Frauen, auf die er trifft und in die er sich verliebt, sind für einen Sechzehnjährigen mehr als verwirrend. Seine Erfahrungen mit ihnen erschüttern ihn, bis er auf Marion, Sportlerin wie er, trifft und beide sich heftig verlieben. Man fühlt mit ihm mit und ist erschrocken, wie Erfahrungen und Ereignisse (sein bester Freund stirbt bei einem Unfall) kumulieren, die ihn bei aller Intelligenz und Handlungsfähigkeit beinahe aus der Bahn werfen. Der Leser empfindet Empathie für diesen sensiblen aufgeschlossenen Jungen, der sich bemüht, sich im Erwachsenenleben zurecht zu finden. Gerade als Heinrich Vertrauen in eine gemeinsame Zukunft mit Marion fasst, müssen seine Eltern Köln verlassen. Handlung: In einem Feriencamp verliebt sich Heinrich in die zurückhaltende Katharina. Aus ihren Reaktionen erfährt er, dass sie eine Missbrauchserfahrung hinter sich hat, unfähig, eine Beziehung positiv zu leben. Die Zuneigung ist jedoch tief, und gibt den Anstoß zu Veränderung und Bearbeitung bei Katharina. Im Briefwechsel, der sich durch den Roman zieht, läuft ihre Geschichte mit. Heinrich trifft zuhause in Köln auf eine Frau, die fähig ist, ihn Liebe und Nähe spüren zu lassen. Doch sie ist älter und ihr Leben kompliziert, sie trennt sich von ihm. Doch schon macht er eine neue bittere Erfahrung, sein bester Freund Andi verunglückt bei einem Autounfall tödlich, er macht sich schwere Vorwürfe, nicht besser auf ihn acht gegeben zu haben. In dieser Situation geht Marion, die Handball spielt wie er, auf ihn zu. Sie hat beide Eltern verloren, lebt allein mit ihrer Oma. Die beiden verlieben sich mehr und mehr, und alles deutet dieses Mal auf eine positive, in die Zukunft weisende Beziehung hin. Wären da nicht die familiären Schreckensmeldungen. Der Vater hat seine Firma verspielt, die Familie muss umziehen, und Marion bricht auf diese Meldung hin die Beziehung sofort ab. Als die Familie aufbricht, steht Marion da, und die beiden umarmen sich lange. Der Leser wird in einen offenen Schluss mit dem Umzug Heinrichs entlassen.

Berührender Entwicklungsroman, der auf literarisch ansprechende Weise, sensibel, dialogstark und authentisch, die Welt eines Sechzehnjährige

— heikotessmann
heikotessmann
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