Heiko Wolz Spinnerkind

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Inhaltsangabe zu „Spinnerkind“ von Heiko Wolz

"Mein Vater Guinness McGhee war ein so begnadeter Prothesenfußballspieler, dass er mir, als ich fünfzehn Jahre alt war, mit einem Schuss zwei Rippen brach. Ich behauptete zwar, es sei nicht der Rede Wert, trotzdem zeigte Mom ihn wegen Körperverletzung an." Damit beginnt die Geschichte des jungen Jakob und seinen bisweilen etwas eigenwilligen Eltern Guinness und Rachel McGhee. Während sein Vater, ein erfolgloser Erfinder, ihn ständig in missglückte Selbstversuche verstrickt, versucht seine Mutter, eine erfolgreiche Anwältin, mit wachsender Begeisterung alles und jeden zu verklagen. Mittendrin steht Jakob, der mit Hilfe seiner absonderlichen Freunde versucht, einen Weg aus diesem Schlamassel zu finden. Ein wunderbar schrulliges Buch, und mit einer solchen Unbeschwertheit geschildert, als gäbe es nichts Gewöhnlicheres als Jungs, die sich seit der Scheidung der Eltern ständig Buntstifte in die Ohren stecken, oder Mädchen, die ihren Vater mit einer Comicfigur verwechseln. Ganz zu schweigen von einem herrenlosen Elefanten oder experimentierfreudigen Vater, der den eigenen Sohn mit einer Zirkuskanone übers Haus schießen will.

Absolut lesenswerte Geschichte!

— buchjunkie
buchjunkie

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  • Die wundersame Welt des Jakob McGhee

    Spinnerkind
    buchjunkie

    buchjunkie

    Schon lange wollte ich dieses Buch lesen, aber irgendwie hat mich der Titel abgeschreckt. Doch als ich es zufällig in die Finger bekam und die ersten Seiten gelesen hatte, wusste ich ,dass ich das komplette Buch lesen musste. Und ich bin froh darüber, denn es es ist eine ganz bezaubernde skurrile Geschichte! Der junge Jakob McGhee wächst unter außergewöhnlichen Umständen auf. Sein Vater Guiness möchte unbedingt einen Weltrekord aufstellen und benutzt dazu seinen Sohn z.B. um ihn in einer Kanone übers Dach zu schiessen. Und seine Mutter Rachel ist Anwältin, die am liebsten Menschen verklagt, die ihrem Sohn auch nur ein Haar krümmen. Und sie ergreift drastische Maßnahmen, um zum Ziel zu kommen. Auch ein Elefant, der in den Wäldern vor dem Haus der Mc Ghees lebt,spielt eine kleine Rolle. Und noch mehr Personen treten auf, und über die meisten erfährt man ein Stück ihres Lebens und ganz besonders ihre Eigenarten lernt man kennen. Erzählt wird alles mit einer Sprachgewalt, die einfach klasse ist. Die Wortwahl, die Liebe zum Detail und der teils trockene Humor sind besonders hervorzuheben. Um mit welcher Phantasie die skurrilen Gestalten des Buches erdacht wurden, finde ich großartig. Ein bisschen verrückt, ein bisschen abgedreht, aber immer noch im Rahmen des Vorstellbaren. Ich war überrascht, wie gut es geschrieben ist! Der Autor Heiko Wolz ist großer Fan von John Irving ( das weiß ich, weil ich schon einige Jahre mit seiner Frau zusammenarbeite), und das spürt man in jedem Satz. Es passiert so viel in diesen nur 170 Seiten, da flogen die Seiten nur so vorüber. Die Geschichte des Jakob Mc Ghee hat mich sehr gut unterhalten und ist unbedingt lesenswert! „Mein Vater Guinness McGhee war ein so begnadeter Prothesenfußballspieler, dass er mir, als ich fünfzehn Jahre alt war, mit einem Schuß zwei Rippen brach. Ich behauptete zwar, es sei nicht der Rede Wert, trotzdem zeigte Mom ihn wegen Körperverletzung an. Das machte sie am liebsten: Leute vor Gericht zerren, weil sie Rachel McGhees Sohn verletzt hatten.“ „Spinnerkind“ ist für mich ein wirklich sehr lesenswertes Buch! Wer John Irving liebt, wird diesen Roman eh mögen!

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    • 8
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    23. August 2015 um 17:41
  • Rezension zu "Spinnerkind" von Heiko Wolz

    Spinnerkind
    Pankraz

    Pankraz

    23. October 2008 um 18:29

    Der junge Jakob McGhee dient seinem Vater als Objekt für diverse Versuche. So ist es in diesem ungewöhnlichen Buch alles andere als ungewöhnlich, dass der junge Mann mit der Kanone über die Scheune geschossen werden soll. Alles scheint "gut" zu laufen, bis sich der Lauf zu senken beginnt. "Das Rohr klappte ohne weitere Geräusche nach unten und blieb schräg auf den Boden gerichtet liegen. 'Dad!', brüllte ich und versuchte, mich zur Öffnung zu ziehen. Das Zischen der Zündschnur kam näher, wurde lauter und verlosch, ohne dass etwas passierte. Ich atmete erleichtert. Das Schwarzpulver zündete mit zwei Sekunden Verzögerung. Der Zylinder knallte gegen meine Füße und jagte mich aus der Kanone." So kann man sich täuschen, so geht ein Experiment nach dem anderen in die Hose, mit tollen Szenen wie diesen wird man in diesem Buch verwöhnt. Vergleiche mit John Irving sind angebracht, wenngleich hier alles ein wenig konzentrierter verpackt ist. Irving hätte wohl einhundert Seiten gebraucht, die nicht weniger spleenige Mutter - ihrerseits Anwältin - zu beschreiben, Heiko Wolz begnügt sich mit weniger, zeichnet aber trotzdem ganz genau und liebevoll exakt. So ist die Geschichte über die wundersame Welt des jungen Jakob McGee ein Lesevergnügen vom Anfang bis zum Ende, eine skurrile, bizarre, groteske, ungewöhnliche Geschichte, voller Fantasie und Gefühl und man ist froh, dass dieses Buch durch Zufall mich als Leser gefunden hat.

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  • Rezension zu "Spinnerkind" von Heiko Wolz

    Spinnerkind
    Marion

    Marion

    04. May 2007 um 18:30

    Die wunderbar skurrile Geschichte des 14-jährigen Jakob und seiner sehr schrulligen Eltern, einer klagewütigen Rechtsanwältin und einem egoistischen Erfinder, der dauernd erfolglos Weltrekordversuche unternimmt.Das Buch strotzt vor verblüffenden Einfällen und irrwitzigen Situationen.