Heimo Schwilk Rilke und die Frauen

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Inhaltsangabe zu „Rilke und die Frauen“ von Heimo Schwilk

»Es gibt keine Kraft in der Welt als die Liebe«, schrieb Rainer Maria Rilke. Und nach diesem Credo lebte er: Er feierte die Liebe, verschrieb sich ihr mit ganzer Seele. Die Frauen standen für ihn im Mittelpunkt. Angefangen bei seiner innig geliebten Mutter Sophia und der gestrengen »Übermutter« Lou Andreas-Salomé über die Bildhauerin Clara Westhoff bis zu der großzügigen Mäzenin Fürstin von Thurn und Taxis. Leidenschaftliche Frauen wie die Dichterin Marina Zwetajewa waren verzaubert von Rilkes Poesie. Sie bewunderten, wie es dieser äußerlich unscheinbare Mann verstand, aus heißen Emotionen kühl und formvollendet Kunst zu gestalten. Heimo Schwilk erzählt in seiner neuen, meisterlich geschriebenen Biografie von diesen Frauen und ihren Schicksalen. Ein Buch über die Liebe – und wie sie sich in großer Dichtung vollendet.

Ein Muss für jedes Dichterherz. Rilke im Focus der Liebe.

— LadyRilke

Heimo Schwilk schreibt mit großer Sachkenntnis, sorgfältig recherchiert und sehr unterhaltsam. Nicht nur für Freunde der Lyrik oder Rilkeanh

— JulesBarrois

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  • Die Liebe in Brief und Gedicht

    Rilke und die Frauen

    JoBerlin

    „Biografie eines Liebenden“ nennt Heimo Schwilk sein Buch. Rilke hatte es immer verstanden, außergewöhnliche Frauen für sich zu interessieren, für sich einzunehmen. Sie unterstützen ihn und sein Werk durch Zuspruch und Liebe, aber vor allem auch durch finanzielle Unterstützung. So finden sich hier in erster Linie Adlige und Industriellengattinnen aber auch Malerinnen, Intellektuelle, Dichterinnen haben Rilke auf seinen Lebensweg begleitet. War er wirklich ein Liebender? Sicher, er hatte die „Fähigkeit der gespannten, hochkonzentrierten Zuwendung“ , und als exzessiver Briefeschreiber verfügte er über beste sprachliche Möglichkeiten, dies bezauberte die Frauen. Doch so sehr er die Hilfe dieser Frauen benötigte, so sehr verstand er es, sich Ihnen zu entziehen, sie auf Distanz zu halten. Denn nicht die Liebe war seine Triebfeder – „er musste sich Menschen und Dinge gefügig machen für das große Werk. Hier ist Rilke kompromisslos und zielstrebig bis ins abstoßend Egomane hinein“, so Heimo Schwilk in seiner hervorragend geschrieben Biografie über den großen Dichter. Das Buch überzeugt nicht nur durch den dargestellten Lebenslauf, es führt auch im zeitlichen Zusammenhang an das Werk Rilkes heran und fördert das Verständnis , indem es den Blick auf den Einfluss der jeweiligen Mäzenin freigibt.

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  • Liebe und Kunst sind eins

    Rilke und die Frauen

    JulesBarrois

    15. April 2015 um 11:28

    Rilke und die Frauen: Biografie eines Liebenden – Heimo Schwilk - 336 Seiten, Verlag: Piper (9. März 2015), 22,99 €, ISBN-13: 978-3492056373 Rilkes Lebensweg war geprägt von Frauen. Lou Andreas-Salomé, Eleonora Duse, Claire Goll, Paula Modersohn-Becker, Loulou Albert-Lasard, Regina Ullmann, Elya Maria Nevar, Marie von Thurn und Taxis, Clara Westhoff, Marina Zwetajewa, Herta König, Ellen Kay, Elisabeth Kolossowska und andere. Neben Geld waren Frauen Rilkes Dauerproblem. Und erst durch sein Verhältnis zu Frauen wird dieser Dichter ganz sichtbar. Seine Hauptbeziehungen waren: 1897-1900 Lou Andreas-Salomé (1861-1937; verh.; Schriftstellerin); 1914 Magda von Hattingberg (Benvenuta; 1883-1959; Pianistin); 1914-1916 Lulu Albert-Lasard (1885-1969; verh.; Malerin); 1921-1926 Baladine Klossowska (Merline; 1886-1969; gesch.; Malerin; Mutter des Malers Balthus) und 1893-1895 die Adelige Valerie von David-Rhonfeld genannt Vally; *1874; Offiziertstochter. Als Erste wird seine Mutter Sophia beschrieben, die einen lebenslangen Druck auf ihren Spross ausübte und sein Leben sichtlich dominierte. Überaus wichtig wurde Lou Andreas-Salomé, zunächst als Geliebte, dann als lebenslange Freundin, ja als eine Art Ersatzmutter. Es folgten viele Damen, die dem Charme des begnadeten Poeten erlagen, aber auch dem Reiz seiner Selbstzweifel und Depressionen. Rilke, so scheint mir, hat Frauen immer schnell zu einem Teil seiner Gedichtwelt werden lassen, während die realen Frauen, die eine Verbindung mit ihm einforderten, mehr und mehr als störende Alltagswelt erscheinen. Was ist das Grundmuster von Rilkes Verhältnis zu Frauen? Rilke vermag Frauen wenig mehr zu bieten als seine höchst anspruchsvolle Hilflosigkeit. Dennoch gilt er gemeinhin als Frauenverführer großen Stils. Nicht sie leben von ihm, sondern er von ihnen. Das Prinzip zieht sich durch. Beinahe ist er ein Gigolo. Er perfektioniert die Kunst, Geld zu nehmen und schöne Worte zu geben. Viele seiner Lieben wurden selbst zu Kunstwerken vom Augenblick des Verliebens bis zum Augenblick der Trennung. "Rilkes Liebesgedichte mag man großartig finden. Sein Lieben ist es nicht. Und dauerhafte und verbindliche Freundschaften geht Rilke nur zu mütterlichen Frauen ein, von denen er sich eine Förderung seines Werkes verspricht." (Seite 194) Und Rilke sagt über sich selber: „Ich bin gar kein Liebender“ (Seite 179) Rilke sucht den Schutz, die Nähe starker, sozial überlegener Frauen, Gönnerinnen, denen er nicht übermäßig nahe kommen muss, kommen darf. Projektion ist ein großes Thema und auch Abwehr. Rilke schien eher in die Liebe selbst verliebt zu sein, als in die Frauen. „Jede Frau ist alle Frauen.“ (Seite77) Heimo Schwilk schreibt mit großer Sachkenntnis, sorgfältig recherchiert und sehr unterhaltsam. Nicht nur für Freunde der Lyrik oder Rilkeanhänger.   Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Piper Verlages: http://www.piper.de/buecher/rilke-und-die-frauen-isbn-978-3-492-05637-3   Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

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