Heinar Kipphardt

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Lebenslauf von Heinar Kipphardt

* 8. März 1922 in Heidersdorf (Łagiewniki) / Schlesien † 18. November 1982 in München Heinar Kipphardt war ein deutscher Schriftsteller und Vertreter des Dokumentartheaters,welcher vor allem mit seinen Schauspielen "In der Sache J. Robert Oppenheimer" und "Bruder Eichmann" seine größte Bekanntheit erreichte. Durch ersteres gelang ihm schließlich 1964 der Durchbruch, als dieses in West-Berlin uraufgeführt wurde. Er erreichte sein Abitur 1940 in Krefeld und begann, nach nazionalsozialistischem Arbeitsdienst, ein Medizinstudium an der Universität Bonn mit Schwerpunkt Psychatrie. Er selbst sagte dazu, „mit 18 Jahren kann noch niemand sagen: Ich werde ein Schriftsteller. Also wurde etwas studiert, und das nächste war mir die Medizin. Ich hielt es für unsinnig, gerade in der Nazi-Zeit Geisteswissenschaften zu studieren". Unterbrochen durch die Abkommandierung an die Ostfront, setzt er nach Ende des Nationalsozialismus im Herbst 1945 sein Studium an der Medizinischen Akademie in Düsseldorf fort und arbeitete später als Assistenzarzt in Krefeld und anschließend in Düsseldorf-Grafenberg an einer psychiatrischen Klinik. Er promoviertr 1050 mit einer Dissertation zur Prognose der Intelligenzentwicklung beim Kinde. Langsam begannen seine literarischen Anfänge, zuerst mit Gedichten. Während er noch 1950 am Ost-Berliner Krankenhaus Charité arbeitete gelangen ihm erste Veröffentlichungen und er erlang einen Vertrag am Deutschen Theater Berlin, vorerst als Redakteur, später als Dramaturg und im Anschluß sogar Chefdramaturg. Er wird 1953 Mitglied der SED, siedelt jedoch wegen eines schärferen Kurses der SED gegen kritische Intellektuelle 1959 nach Düsseldorf über und wurde Intendant des Düsseldorfer Schauspielhauses und bekommt einen Autorenvertrag. Seine Ausreisegenehmigung aus der DDR wird später abgelehnt, seine Familie ist allerdings schon bei ihm. So wird er aus der SED ausgeschlossen. Er zieht später nach München um und findet einen Buchverlag für seine Veröffentlichungen. Kurzzeitig ist er auch Chefdramaturg bei den Münchner Kammerspielen, verliert diese Stelle aber nach weniger als einem Jahr wieder wegen eines Skandals um das Stück "Der Dra-Da" von Wolf Biermann. Ein Jahr vor seinem Tod engagier er sich in der "Belriner Begegnung zur Friedensförderung" und stirbt 1982 in Fraunberg bei Landshut. 2008 wurde die Internationale-Heinar-Kipphardt-Gesellschaft e. V. in Krefeld gegründet, welche sich der Aufgabe verschreibt, die Erinnerung an ihn wachzurufen.

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