Heine Bakkeid

 3,5 Sterne bei 69 Bewertungen
Autorenbild von Heine Bakkeid (©Harriet M. Olsen / Quelle: Salomonsson Agency)

Lebenslauf von Heine Bakkeid

Ein lohnenswerter Abstecher: Heine Bakkeid, geboren 1974, wuchs im Norden Norwegens auf. 2005 veröffentlichte er sein erstes Buch, ein Spionage-Abenteuer für jugendliche Leser. Bakkeid schrieb mehrere Fortsetzungen zu der Reihe, die in Norwegen sehr großen Anklang fanden. Mit „Morgen werde ich dich vermissen“, das erstmals 2017 in Deutschland erschien, wagte er einen Abstecher ins Krimi-Genre. Für diesen literarischen Ausflug wurde er von den Kritikern gelobt, die seine nordische, dunkle Art des Erzählens feiern. Das Buch wurde in mehr als zehn Sprachen übersetzt und avancierte so zu einem internationalen Bestseller. Durch den zweiten Band der Reihe, der 2019 mit „Triff mich im Paradies“ erschien, bewies Bakkeid, dass die Kriminalliteratur für ihn kein einmaliger Erfolg war.

Alle Bücher von Heine Bakkeid

Cover des Buches Morgen werde ich dich vermissen (ISBN: 9783499290565)

Morgen werde ich dich vermissen

 (62)
Erschienen am 22.01.2019
Cover des Buches Triff mich im Paradies (ISBN: 9783499290572)

Triff mich im Paradies

 (5)
Erschienen am 22.01.2019

Neue Rezensionen zu Heine Bakkeid

Cover des Buches Morgen werde ich dich vermissen (ISBN: 9783499290565)BuecherwurmNZs avatar

Rezension zu "Morgen werde ich dich vermissen" von Heine Bakkeid

Durchwachsener Krimi
BuecherwurmNZvor einem Monat

Das Buch fängt sehr spannend an, da man direkt in das Leben von Thorkild hineingeworfen wird. Er ist ein Protagonist, der sich nicht erst langsam entwickelt, sondern schon sehr viel durchgemacht hat. Am Anfang steht Thorkild im Vordergrund und nicht der Fall, da Bakkeid sich Zeit nimmt, den Protagonisten und sein Leben zu beschreiben. Nach und nach lernt man ihn besser kennen und erfährt von Ereignissen aus seiner Vergangenheit. Dabei werden einige Fragen beantwortet, allerdings nicht alle. Die Beziehung zu der jungen Frei, die er vor seinem Gefängnisaufenthalt trifft, kann ich nicht nachvollziehen. Hier sind mir im Buch zu wenige Erklärungen, wieso Thorkild sich ihr gegenüber so verhält. Frei ist mir zudem völlig unsympathisch und unverständlich.

Die Suche nach Rasmus wird spannend, als Thorkild sich auf der Insel umschaut. Dort geschehen Ereignisse, die einige Fragen aufwerfen, so dass man unbedingt wissen will, was dort draußen mit Rasmus geschehen ist. Die Auflösung um sein Verschwinden ist eine der besten Szenen im Buch und schlüssig, so dass hier keine Fragen offen bleiben.

Das Buch ist eher ein Krimi als ein Thriller, in dem auch Geister und Séancen eine Rolle spielen, die nicht nur am Rande vorkommen, sondern in die Geschichte eingebunden sind. Das macht das Buch für mich weniger realitätsnah und hat mir nicht gefallen.

Fazit

Insgesamt bin ich hin und her gerissen, was ich von dem Buch halten soll, da es eben Stellen gibt, die mir wirklich gut gefallen und andere, die mir weniger gefallen. Der Krimi fängt sehr gut an, lässt dann aber etwas nach. Zusammenfassend ist es eine gute Story mit einem Protagonisten mit Ecken und Kanten, der schon einiges erlebt hat.

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Cover des Buches Triff mich im Paradies (ISBN: 9783499290572)Lilith79s avatar

Rezension zu "Triff mich im Paradies" von Heine Bakkeid

Unterhaltsamer Krimi mit einem ziemlich kaputten Ermittler
Lilith79vor 2 Jahren

"Triff mich im Paradies" von Heine Bakkaus ist der zweite Teil einer neuen Krimi-Reihe aus Norwegen rund um den ehemaligen Verhörspezialisten Thorkild Aske. Ich bin zufällig auf das Buch gestoßen und habe den ersten Teil nicht gelesen. Deswegen hatte ich am Anfang durchaus kleinere Schwierigkeiten in die Hintergründe des Charakters Thorkild Aske einzutauchen. Allerdings gibt sich das nach kurzer Zeit, so dass ich sagen würde, dass es ganz gut möglich ist, das Buch unabhängig vom ersten Teil zu lesen.

Thorkild Aske ist am Anfang des Buches eigentlich nicht arbeitsfähig (bedingt durch Ereignisse die vermutlich im ersten Teil der Reihe im Mittelpunkt standen), wird aber (auf etwas schwer greifbare Art und Weise) von der Krimiautorin Milla engagiert, um ihr bei der Recherche für ihr neues Buch zu helfen, indem sie einen realen Vermisstenfall verarbeiten möchte: das Verschwinden zweier Teenager aus einem Heim für Jugendliche. Thorkilds Vorgänger in dem Job wurde ermordet und schnell wird Thorkild klar, dass bei seinem Auftrag nicht alles so harmlos erscheint wie es auf den ersten Blick wirken soll.

Thorkild Aske als Ermittler kann man definitiv zum (vor allem bei nordischen und skandinavischen Krimis beliebten) Genre "kaputter Ermittler" zählen, kaputter als er geht fast nicht mehr: Selbstmordversuche, Gefängnisvergangenheit, ein Hirnschaden (durch einen der Selbstmordversuche), Tablettensucht, ...man könnte dem Autor also durchaus vorwerfen, bei der Charaktergestaltung ein bisschen arg dick aufgetragen zu haben. 

Trotzdem muss ich sagen, dass mir sowohl Hauptcharakter als auch Buch durchaus gefallen haben, was vor allem daher kommt, dass ich einerseits den Plot ganz kreativ und etwas außergewöhnlich fand und auch die Sprache manchmal überrascht. Letzteres passiert bei Krimis und Thrillern ja eher selten. Die Handlung des Buches ist nicht unbedingt besonders glaubwürdig und hat eine Menge an sexuellen Eskapaden und Klischees zu bieten, als Ausgleich dafür ist sie durchweg fesselnd und unterhaltsam, garniert mit ein bisschen Action, aber für einen Thriller relativ wenig Brutalität. Für mich war das eine gute Mischung, die das Buch vor allem empfehlenswert machen, wenn man mal neue Krimikost ausprobieren möchte.

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Cover des Buches Morgen werde ich dich vermissen (ISBN: 9783499290565)Ayleen256s avatar

Rezension zu "Morgen werde ich dich vermissen" von Heine Bakkeid

Verwirrend und ohne roten Faden
Ayleen256vor 2 Jahren

Thorkild Aske, ehemaliger Ermittler der norwegischen Polizei, wurde gerade aus dem Gefängnis entlassen. Ohne Perspektive lässt er sich dazu überreden, einen jungen Mann zu suchen, der spurlos von einer verlassenen Leuchtturmwärterinsel verschwunden ist. Die Eltern des Vermissten wollen sich nicht mit einem Tauchunfall zufrieden geben. Die stürmische See schwemmt tatsächlich eine Leiche an, nur dabei handelt es sich nicht um den Vermissten.

Ich bin ein großer Fan von Skandinavien Krimis und Thrillern. Diesem Debut wollte ich daher auf jeden Fall eine Chance geben. Aber das Gefühl, welches sich bereits am Anfang auftat, zog sich durch das gesamte Buch. Ich habe weder zur Hauptfigur noch zur Handlung eine Verbindung aufbauen können. Das Buch widmet sich im Detail Thorkilds Leben und Personen um ihn herum. Dabei verliert sich der Autor in vielen weniger interessanten Details, was massiv die Spannung nimmt. Viele Einzelszenen, statt ein sich entwickelnder Strang, dominieren das Geschehen.

Thorkild ist schon ziemlich kaputt. Ständiger Tablettenkonsum ist sein Begleiter und er gerät von einem Problem ins Nächste. Ekel- und Gruselelemente wirken etwas zwanghaft reingeschoben, auch einige Logikfehler sind enthalten. Beispielsweise geht der Ermittler wohl kaum mehr als Student durch, der an einer Obduktion teilnimmt. Die anderen Personen bleiben auch eher grau, sind aber eigentlich allesamt etwas kaputt. Das Ende ist für mich weniger ein Showdown, sondern eher absurd.

Der Klappentext war vielversprechend, die Umsetzung war leider nicht meins. Neben einer erfolgreich düsteren, stürmischen Umgebung konnte mich nicht viel begeistern. Mir fehlte der rote Faden und der Zugang zu den einzelnen Personen. Ich vergebe daher nur 2 Sterne.

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Gespräche aus der Community

Neuer Nervenkitzel aus Norwegen

Ein junger Mann verschwindet unter mysteriösen Umständen und wird von der Polizei für tot erklärt. Doch von seiner Leiche fehlt jede Spur. Als die norwegische See doch eine Leiche an Land schwemmt, wird das Szenario noch mysteriöser, denn es handelt sich nicht um den Verschwundenen ... 

Lass dich in der Leserunde zu  "...und morgen werde ich dich vermissen" in die düstere Kälte der norwegischen Polarnacht entführen und finde heraus, ob Thorkild Aske den Fall lösen kann. 

Über das Buch:
Die Thriller-Entdeckung aus Skandinavien: packend, atmosphärisch, voller Sogkraft. Wenn man am Tiefpunkt ist, gibt es nur einen Weg: Hoch, in den Norden. Thorkild Aske wird aus dem Gefängnis entlassen. Früher war er interner Ermittler bei der norwegischen Polizei und ein gefragter Verhörspezialist, doch dann lief etwas entsetzlich schief. Nun steht er vor dem Nichts. Von Schuldgefühlen und Schmerzen geplagt, lässt er sich von seinem Freund und Psychologen Ulf überreden, nach einem jungen Mann zu suchen: Rasmus Moritzen arbeitete auf einer verlassenen Leuchtturmwärterinsel im nordnorwegischen Meer. Er ist spurlos verschwunden. Ein Tauchunfall, vermutet die örtliche Polizei, für sie ist der Fall erledigt. Doch damit wollen sich Rasmus' Eltern nicht zufrieden geben. Thorkild macht sich auf in den Norden, wo die Polarnacht anbricht. Bald schon bemerkt er, dass er nicht allein auf der kargen Felseninsel ist. Und als die Herbststürme wüten, wird tatsächlich eine Leiche angeschwemmt. Thorkilds alter Spürsinn erwacht: Denn es handelt sich nicht um Rasmus.

>> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!

Über den Autor:
Heine Bakkeid, geboren am 15. Januar 1974, wuchs im Norden Norwegens auf. 2005 veröffentlichte er sein erstes Jugendbuch in Norwegen, in dem es um Spionage geht. Seitdem schrieb er zahlreiche Fortsetzungen dieser Reihe, die es bisher aber noch nicht im Deutschen gibt. 2017 erscheint sein erster Kriminalroman "... und morgen werde ich dich vermissen", der in 11 Ländern verkauft werden wird. Für seinen literarischen Ausflug in die Kriminalliteratur wurde er von zahlreichen Kritikern gelobt, die seine nordische, dunkle Art des Erzählens feiern.

Gemeinsam mit Rowohlt Polaris vergeben wir in unserer Leserunde 25 Exemplare von "...und morgen werde ich dich vermissen"
Was ihr tun müsst, um dabei zu sein? Bewerbt euch bis einschließlich 29.06. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: 

Was würdet ihr tun, wenn die Polizei euch bei der Klärung eines Verbrechens im Stich lässt? Würdet ihr euch selbst der Sache annehmen oder alles auf sich beruhen lassen?

Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen. 

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.  
500 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Heine Bakkeid wurde am 15. Januar 1974 in Gratangen (Norwegen) geboren.

Heine Bakkeid im Netz:

Community-Statistik

in 88 Bibliotheken

auf 10 Wunschzettel

von 36 Lesern aktuell gelesen

von 4 Lesern gefolgt

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