Heine Bakkeid ... und morgen werde ich dich vermissen

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Inhaltsangabe zu „... und morgen werde ich dich vermissen“ von Heine Bakkeid

Die Thriller-Entdeckung aus Skandinavien: packend, atmosphärisch, voller Sogkraft.

Wenn man am Tiefpunkt ist, gibt es nur einen Weg: Hoch, in den Norden
Thorkild Aske wird aus dem Gefängnis entlassen. Früher war er interner Ermittler bei der norwegischen Polizei und ein gefragter Verhörspezialist, doch dann lief etwas entsetzlich schief. Nun steht er vor dem Nichts. Von Schuldgefühlen und Schmerzen geplagt, lässt er sich von seinem Freund und Psychologen Ulf überreden, nach einem jungen Mann zu suchen: Rasmus Moritzen arbeitete auf einer verlassenen Leuchtturmwärterinsel im nordnorwegischen Meer. Er ist spurlos verschwunden. Ein Tauchunfall, vermutet die örtliche Polizei, für sie ist der Fall erledigt. Doch damit wollen sich Rasmus' Eltern nicht zufrieden geben.
Thorkild macht sich auf in den Norden, wo die Polarnacht anbricht. Bald schon bemerkt er, dass er nicht allein auf der kargen Felseninsel ist. Und als die Herbststürme wüten, wird tatsächlich eine Leiche angeschwemmt. Thorkilds alter Spürsinn erwacht: Denn es handelt sich nicht um Rasmus.

Düster und verstörend, aber genau deswegen brillant: Thorkild Aske ist eine neue, spannende Ermittler-Figur, von der ich mehr lesen will!

— Thoronris

Ein Thriller, der Spannung und Tiefgang vermissen lässt

— Schugga

Könnte mich leider nicht so begeistern, eher Kriminalroman als Thriller, von mir 3,5 Sterne

— lenisvea

Ein spannender geheimnisvoller Thriller aus Norwegen

— Odenwaldwurm

Ein neuer norwegischer Krimi...

— Sunshine-Jenny

Nette Urlaubslektüre, vorallem in Skandinavien, leider ab und an ein wenig dahinplätschernd. Nichtsdestotrotz ein recht gutes Buch

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  • guter Anfang, aber hat leider stark nachgelassen

    ... und morgen werde ich dich vermissen

    Engelchen07

    01. November 2017 um 14:44

    Thorkild kommt aus dem Gefängnis frei und wird dann gleich um Hilfe gebeten. Ein junger Mann ist auf einer Insel verschwunden. Die örtliche Polizei glaub er sei tot, weil das Boot des jungen Mannes gefunden wurde. Doch seine Mutter glaubt fest daran, dass ihr Sohn noch lebt. Thorkild der als ehemaliger Polizist und Vernehmungsspezialist gilt wird hier als sogenannter Privatdetektiv gebeten, seine Erfahrung spielen zu lassen. Der Anfang war sehr spannend und absolut lesenswert. Mir sind dann nur die Vergleiche zwischen der Gegenwart und Thorkilds irgendwann zu viel geworden. Mit dem Schreibstil habe ich mir ein wenig schwer getan.

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  • Rezension zu ...und morgen werde ich dich vermissen

    ... und morgen werde ich dich vermissen

    KruemelGizmo

    03. October 2017 um 16:08

    Thorkild Aske, ehemaliger interner Ermittler der norwegischen Polizei und ein gefragter Verhörspezialist wird aus dem Gefängnis entlassen. Von Schuldgefühlen und Schmerzen geplagt, steht er vor dem Scherbenhaufen seines Lebens. Von seinem Freund und Psychologen Ulf lässt sich Thorkild überreden nach Rasmus Moritzen, einem jungen Mann zu suchen. Rasmus arbeitet auf einer verlassenen Leuchtturmwärterinsel im norwegischen Meer und ist spurlos verschwunden. Die dortige Polizei geht von einem Tauchunfall aus, aber Rasmus Eltern wollen sich mit dieser Erklärung nicht zufrieden geben. Thorkild fährt in den Norden und beginnt nach Rasmus zu suchen, aber schon bald muss er feststellen das er nicht alleine ist auf der kargen Felseninsel. Während eines starken Herbststurmes wird tatsächlich eine Leiche angeschwemmt, aber es ist nicht Rasmus… …und morgen werde ich dich vermissen stammt aus der Feder von Heine Bakkeid. Thorkild Aske ist ein mehr als ungewöhnlicher Ermittler, völlig kaputt, von Schuldgefühlen zerfressen und von Schmerzen geplagt, unter einem massiven Medikamenteneinfluss stehend, versucht er Rasmus Moritzen zu finden der spurlos verschwunden ist. Thorkild ist als Protagonist kein Sympathieträger, was ich manchmal ganz erfrischend finde, hier war es mir oftmals einfach zu viel, denn die Geschichte braucht wirklich lange um in Fahrt zu kommen, da sich erstmal alles nur um Thorkild dreht. Auch wenn dies im späteren Verlauf abnimmt und die eigentliche Geschichte sich mehr in den Vordergrund stellt, empfand ich seine persönlichen Befindlichkeiten und auch die Beschäftigung mit bestimmten Körperfunktionen manchmal doch recht nervig. Thorkilds Vergangenheit wird dem Leser in eingestreuten Rückblenden erzählt und so erfährt man nach und nach wie es dazu kommen konnte das Thorkild im Gefängnis gelandet ist. Bei der eigentlichen Geschichte flackern immer wieder Spannungsmomente auf, die mir ausgesprochen gut gefallen hat, leider sagte mir der leicht mystische Touch der sich manchmal in die Geschichte einschlich, hier nicht wirklich zu, dies war mich zu flach um bei mir ein Spannungsgefühl auszulösen. Zum Ende kommt wirklich Fahrt auf und es entsteht eine flüssige Erzählung, die die Geschichte flott vorantreibt um in einem für mich gelungenes Finale zu enden. Was mir ausgesprochen gut gefallen hat ist die Atmosphäre, die der Autor erschaffen hat, man kann hier wirklich in die karge, teils einsame Welt auf der Felseninsel mit den düsteren Herbststürmen eintauchen. Mein Fazit: Ein unterhaltsamer Thriller, der einige Zeit brauchte um mich zu fesseln, der mich aber mit einer gelungenen Atmosphäre für sich einnehmen konnte.

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    • 5
  • Wunderbar nordisch

    ... und morgen werde ich dich vermissen

    Streiflicht

    28. August 2017 um 22:13

    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn der Klappentext hatte mich direkt neugierig gemacht. Und nun habe ich das Buch gelesen und bin begeistert! Zum Glück ist „...und morgen werde ich dich vermissen“ Auftakt einer Reihe, sodass ich mich hoffentlich schon bald über den Nachfolger freuen kann. Der Autor Heine Bakkeid hat eine unglaublich intensive Schreibweise, sodass man als Leser ganz nah am Geschehen ist, quasi direkt mit dabei. Vor dem geistigen Auge entsteht die kalte Schneelandschaft Norwegens, man spürt den Schnee und fühlt die Kälte. Einfach nur genial, wie authentisch und packend hier eine Atmosphäre der Angst, der Verwirrung, der Trauer, der Wut und auch der Hoffnung und dann wieder der Hoffnungslosigkeit entsteht. Ich mochte die Hauptfigur Thorkild Aske von Anfang an, auch wenn er ein zutiefst verletzter, verstörter und zerrissener Mensch ist – oder vielleicht gerade deswegen. Man hofft immer wieder, dass er sich wieder fängt und sein Leben in den Griff bekommt. Gleichzeitig ist er ein genialer Ermittler, der früher eine sehr hochrangige Stelle bei der Polizei hatte. Gekonnt verwebt der Autor Gegenwart und Vergangenheit, Persönliches und Berufliches, Humor und Wut, Stille und Spannung mit einander. Auch das Ende des Falls ist überraschend und anders als erwartet. In der Beschreibung steht: „Bakkeid beherrscht die Kunst des filmischen Erzählens, die raue maritime norwegische Landschaft ist die perfekte Kulisse dafür“. Und genau das trifft es. Der spannende Kriminalfall hat mich gefesselt, begeistert aber hat mich die teilweise fast schon poetische Sprache des Autors. Schade, dass ich das Buch nicht im Original lesen kann – das wäre sicherlich noch beeindruckender. Die Schilderungen von Heine Bakkeid reißen einen mit und machen Gänsehaut. Wer düstere nordische Krimis und Thriller mag, der wird sich hier verlieben.

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  • Düster, verstörend, aber genau deswegen brillant

    ... und morgen werde ich dich vermissen

    Thoronris

    28. August 2017 um 17:32

    Für mich war der Roman „… und morgen werde ich dich vermissen“ der erste, richtige Krimi seit langer Zeit. Gerade bei skandinavischen Krimis erwarte ich zudem immer spannende Charaktere und seine sehr düstere Atmosphäre. Da Heine Bakkeid bisher eher für Jugendbücher bekannt war, habe ich mich gespannt auf die Lektüre eingelassen – und ich wurde belohnt! Unverstellte NordmännerThorkild Aske ist ein vollständig gebrochener Mann. Als ehemaliger Polizist, der sich auf Verhöre bei internen Ermittlungen spezialisiert hat, weiß er eine Menge über Psychologie, doch natürlich hilft das einem Menschen nie bei eigenen Problemen. Ein Vorfall bei seinem letzten Fall hat ihn nicht nur hinter Gittern gebracht, sondern auch tiefe seelische Wunden hinterlassen. Davon erfahren wir schon zu Beginn sehr viel und über den ganzen Roman hinweg spielen seine Pillen und sein psychologischer Aufpasser eine große Rolle. Seine Schmerzen, seine Halluzinationen und seine gesamte Einstellung dem Leben gegenüber machen Thorkild zu einem spannenden Mann. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von ihm geschrieben, vollständig, auch in den kurzen Rückblenden, die uns mehr Aufschluss darüber geben, was damals geschehen ist. Interessanterweise sind seine inneren Reflexionen durchaus tiefgründig, aber gleichzeitig haben sie bei mir manchmal das Gefühl hinterlassen, es nicht mit einem älteren, erfahrenen Mann, sondern mit einem Jugendlichen zu tun zu haben. Das fiel mir bereits auf, bevor ich von den Jugendbüchern des Autors wusste, doch ich führe das darauf zurück: Er ist ihm noch nicht vollständig gelungen, einen erwachsenen Protagonisten zu kreieren. Glücklicherweise ist es kein ernstzunehmender Störfaktor.Die übrigen Gestalten sind ebenso grob wie glaubwürdig gezeichnet. Hakkeid verschwendet keine Zeit darauf, Nebencharaktere tiefgründig zu gestalten, dennoch erhalten alle genug Charakter, um ernstgenommen werden zu können. Es gibt deutlich mehr Männer als Frauen in diesem Roman, doch daran habe ich mich nicht gestört. Die Beamten, die wir kennenlernen, ebenso wie die einfachen Bewohner des Küstendorfes sind schlichte Leute, die ihre eigenen, nicht unbedingt weltoffenen Meinungen haben, und obwohl sie Fremden gegenüber nicht allzu offen sind, äußern sie ihre Gedanken bereitwillig und ungefiltert. Das macht sie nicht unbedingt sympathischer, aber genau davon lebt der Roman. Ein unerklärliches VerschwindenEigentlich ist Thorkild in den Norden gefahren, um den verschollenen Rasmus zu finden, doch in der stürmischen Nacht auf der Leuchtturminsel findet er stattdessen eine Frauenleiche. Seine Ermittlungen dazu gehen nur schleppend voran, da diverse hindernde Umstände ihn ablenken. Einerseits ist der Schatten seiner Vergangenheit noch immer groß und düster, andererseits ist die örtliche Polizei auch mehr als feindselig. Als Leser hat man unwillkürlich das Gefühl, dass die Dorfbewohner alle mehr wissen, als sie zugeben, jeder von ihnen wirkt verdächtig. Wirklich vorwärts gehen die Ermittlungen erst auf den letzten hundert Seiten, nachdem Thorkild sich daran erinnert, dass er einst ein ernstzunehmender Ermittler, der unerbittlich und scharfsinnig einer Spur folgen kann, war. Ihn dann jedoch bei der Arbeit zu beobachten, macht sehr, sehr viel Spaß. Nichts anderes zählt mehr, als die Aufklärung des Falls. Warum Rasmus verschwunden ist und wer die Leichte ist, scheint sich niemand erklären zu können, doch Thorkild lässt nicht locker.Mir gefallen Krimis, in denen man tatsächlich Polizeiarbeit beobachten kann. Seien es Verhöre, seien es pathologische Befunde, als Laie bin ich davon fasziniert. Und auch, wenn dieser Roman als Auftakt einer längeren Reihe vor allem den Ermittler etablieren muss, bekommen wir doch genug von diesen Dingen präsentiert, um mich zu unterhalten und bei der Stange zu halten. Ein klein wenig konstruiert waren manche Erklärungen zu Verhören oder der Pathologie schon, als wollte der Autor beweisen, wie viel er zu dem Thema recherchiert hat, doch da es amüsant verpackt war, kann ich das verzeihen. Ein wenig Wasser im WeinUm die Worte meines Professors zu benutzen, muss ich am Ende dennoch ein wenig Wasser in den Wein gießen. Nicht alles in diesem Buch ist gelungen. Ich kann akzeptieren, dass es kein reiner Kriminalroman ist, sondern auch ein Thriller mit Mystery-Elementen. Trotzdem hatte ich erwartet, dass alles eine realistische Erklärung erhalten würde. Was Thorkild manchmal sieht und wahrnimmt, lässt sich bspw. problemlos auf seine Psychopharmaka zurückführen. Doch dann gibt es diese eine Episode, die tatsächlich übernatürlich wird, ohne dass es dafür realweltliche Erklärungen geben kann. Ich vermutete kurzfristig, dass es eventuell konstruiertes Theater ist, doch dem war nicht so. Es war wirklich übernatürlich. So gut das auch geschrieben war, ich war vollkommen aus dem Fluss des Lesens rausgerissen. Es wirkte wie ein Fremdkörper. Ich hoffe sehr, dass in weiteren Romanen der Reihe keine weiteren solcher Episoden stattfinden werden.Ebenso sind einige Ereignisse zu verwirrend beschrieben. Ich kann verstehen, dass Thorkild verwirrt ist und seine Umwelt zwischenzeitlich nicht mehr korrekt wahrnehmen kann, doch ich als Leserin bin tatsächlich manchmal verloren gegangen und habe gar nicht mehr verstanden, wo wir sind und was passiert. Das hat mich doch sehr frustriert.FAZIT:Der Kriminalroman „… und morgen werde ich dich vermissen“ von Heine Bakkeid ist ein düsterer, aber auch unterhaltsamer Trip durch die Abgründe der menschlichen Seele. Während der Ermittler Thorkild Aske mit seiner Vergangenheit beschäftigt ist, löst er Stück für Stück das Rätsel um die Vorfälle auf einer abgelegenen Leuchtturminsel. Auf typische Weise bedrückend und zynisch, ist die Lektüre ebenso interessant wie unterhaltsam. Obwohl es einige unpassende Elemente gab, ist die Figur des Ermittlers doch spannend genug und die Fähigkeit des Autors, Atmosphäre zu schaffen, so gut, dass ich schon jetzt weiß, dass diese Krimi-Reihe erfolgreich sein wird. Wer Skandinavien-Krimis mag, wird hier definitiv glücklich. 

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  • Lässt Spannung und Tiefgang vermissen

    ... und morgen werde ich dich vermissen

    Schugga

    27. August 2017 um 14:12

    Frisch aus der Haft entlassen und des Lebens müde nimmt der ehemalige Polizist und Verhörspezialist Thorkild Aske den Auftrag an, den von einer norwegischen Schäre spurlos verschwundenen Sohn des Mannes zu finden, in dessen Schuld Thorkild Aske steht. Die Gegend im hohen Norden Norwegens ist rau und düster, ebenso die Grundstimmung des Romans. Die Beschreibung des Thrillers klang vielversprechend, leider konnte mich die Story nicht richtig fesseln. Die Protagonisten wirken blass und oberflächlich, die Handlungen teils verwirrend oder wie Lückenfüller, ohne den Roman richtig voranzutreiben. Einige Szenen fallen sogar äußerst unglaubwürdig aus: So glaube ich kaum, dass ein 44-jähriger fraglos als Student durchgeht. Und die Frage, weshalb der ehemals so erfolgreiche Spezialist so dermaßen tief gefallen ist, dass er zwischen Suizid und Tablettenmissbrauch hin- und herschwankt, wurde mir bis zum Ende des Romans nicht eindeutig beantwortet. Auch wenn die Idee der Handlung gut ist, wurde diese doch nicht spannend genug umgesetzt, um den Roman als gelungenen Thriller bezeichnen zu können.

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  • Und morgen werde ich dich vermissen

    ... und morgen werde ich dich vermissen

    lenisvea

    21. August 2017 um 18:12

    Verlag: rororoErscheinungstermin: 23.06.2017Lieferbar416 SeitenISBN: 978-3-499-29055-8übersetzt von: Ursel AllensteinDeutsche Erstausgabe Zum Buch: https://www.rowohlt.de/paperback/heine-bakkeid-und-morgen-werde-ich-dich-vermissen.html Die Thriller-Entdeckung aus Skandinavien: packend, atmosphärisch, voller Sogkraft. Wenn man am Tiefpunkt ist, gibt es nur einen Weg: Hoch, in den Norden Thorkild Aske wird aus dem Gefängnis entlassen. Früher war er interner Ermittler bei der norwegischen Polizei und ein gefragter Verhörspezialist, doch dann lief etwas entsetzlich schief. Nun steht er vor dem Nichts. Von Schuldgefühlen und Schmerzen geplagt, lässt er sich von seinem Freund und Psychologen Ulf überreden, nach einem jungen Mann zu suchen: Rasmus Moritzen arbeitete auf einer verlassenen Leuchtturmwärterinsel im nordnorwegischen Meer. Er ist spurlos verschwunden. Ein Tauchunfall, vermutet die örtliche Polizei, für sie ist der Fall erledigt. Doch damit wollen sich Rasmus' Eltern nicht zufrieden geben. Thorkild macht sich auf in den Norden, wo die Polarnacht anbricht. Bald schon bemerkt er, dass er nicht allein auf der kargen Felseninsel ist. Und als die Herbststürme wüten, wird tatsächlich eine Leiche angeschwemmt. Thorkilds alter Spürsinn erwacht: Denn es handelt sich nicht um Rasmus. Meine Meinung: Ich bin auf das Buch durch wasliestdu.de aufmerksam geworden und hatte die Möglichkeit, mit diesem Buch an einer Leserunde teilzunehmen. Es geht hier um den ehemaligen norwegischen Ermittler und Verhörspezialisten Thorkild, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde. Er lässt sich von seinem Freund und Psychologen Ulf überreden, nach einem vermissten Mann zu suchen, findet aber stattdessen eine Leiche. Die Athmosphäre auf der Insel wurde sehr gut herübergebracht. Man konnte sich gut in die Situation hinein versetzen. Allerdings gab es auch einige Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben. Meiner Meinung nach kann man diese Lektüre nicht als Thriller bezeichnen. Für mich war es eher ein etwas langweiliger Kriminalroman, Spannung habe ich leider vergeblich gesucht. Es wurde auch viel Unbedeutendes ausführlich beschrieben, so wurden z.B. seine Verdauungsprobleme detailliert beschrieben, so etwas muss ich nun wirklich nicht wissen. Auch mit dem Schreibstil und dem Hauptprotagonisten bin ich nicht so gut zurecht gekommen. Alles in allem konnte mich dieses Buch leider nicht begeistern und daher auch nicht überzeugen. Ich werde die Reihe wohl nicht weiter fortführen. Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne.

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  • krass und durchgeknallt

    ... und morgen werde ich dich vermissen

    VroniCaspar

    19. August 2017 um 10:22

    .. und morgen werde ich dich vermissen von Heine Bakkeid So hatte Thorkild Aske sich das nicht vorgestellt, erst Verhörspezialist bei der norwegischen Polizei, dann suspendiert und jetzt im Gefängnis. Sein Versuch im Gefängnis aus dem Leben zu scheiden, verlief auch ergebnislos. Nach seiner Entlassung bringt auch das nette Gespräch bei der Arbeitsvermittlerin keine rosigen Zukunftsaussichten für ihn. Nur deshalb nimmt er das Angebot seines Psychiaters und Freundes an, einen jungen Mann aufzufinden, der bei einem Tauchgang verschwunden ist. Rasmus Eltern sind verzweifelt, denn es gibt bisher keine Leiche. Zur Zeit des Verschwindens lebte Rasmus auf der Leuchtturminsel im Norden Norwegens und die ortsansässige Polizei vermutet einen Tauchunfall. Nachdem Thorkild auf der Insel eintrifft und auf sofortige Spurensuche geht, wird er von einer Leiche überrascht an der ein fremder Unterarm angekettet ist, doch es ist nicht Rasmus. Die gesamte Handlung wird aus Sicht von Thorkild in der Gegenwartsform berichtet und ich habe das Gefühl im Geschehen anwesend zu sein. Der Thriller ist angenehm zu lesen, die Sprache ist ungewöhnlich bildhaft und eindringlich. Mit einigen Längen ab und an nimmt er dann Fahrt auf und wird richtig spannend bis zum Ende. Überraschend und unvorhersehbar ist dem Autor die Auflösung zum Finale gelungen. Thorkild ist ein Ermittler an dessen Eigenarten man sich langsam gewöhnen muss. Er scheint mir recht durchgeknallt, ein Einzelgänger ein krasser und schräger Typ mit immer wiederkehrenden Selbstmordgedanken, vielleicht sind deshalb die restlichen Charaktere so schwer zu greifen und sich vorzustellen. Es gibt für mich wenig Sympathieträger in diesem Thriller. Düster, etwas atmosphärisch und nicht bluttriefend besitzt der Thriller doch eine gewisse Anziehungskraft. Für mich ein positiver Einstieg des Autors Heine Bakkeid ins Kriminalgenre und ein guter Auftakt für den suspendierten Verhörspezialisten Thorkild Aske und seinen Freund und Psychiater Ulf und bestimmt nicht sein letzter Fall als Privat-Ermittler.

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  • Zwar nicht hochspannend, aber ungemein atmosphärisch

    ... und morgen werde ich dich vermissen

    Ani

    16. August 2017 um 21:43

    Thorkild Aske ist ein ehemaliger Verhörspezialist der norwegischen Polizei. Früher war er in seinem Beruf angesehen und bei internen Ermittlungen gefragt. Doch dann hat ihn etwas vollkommen aus der Bahn geworfen, was sogar dazu führte, dass Thorkild ins Gefängnis musste. Nun hat er seine Strafe abgesessen. Doch bei der Entlassung steht er ohne Perspektive da. Als er das Angebot erhält, als Gefälligkeit für einen Bekannten nach einem jungen Mann zu suchen, der auf einer Insel im Meer spurlos verschwunden ist, würde Thorkild das am liebsten ausschlagen. Doch sein Psychologe Ulf rät ihm dringend dazu und kann ihn schließlich überreden, sodass Thorkild sich in den hohen Norden Norwegens aufmacht und mit der Suche beginnt. Auf der Insel stellt Thorkild fest, dass an dem Verschwinden des jungen Mannes irgendwas merkwürdig ist und als dann noch eine Leiche angeschwemmt wird, die aber nicht die des Mannes ist, beginnt Thorkild sich in den Fall zu verbeißen. Er ahnt allerdings nicht, was für Folgen das für ihn haben wird...... Dieser skandinavische Thriller wird in der Ich-Form, aus der Sicht des Hauptprotagonisten Thorkild, erzählt. Dadurch taucht man ganz in seine Gedanken- und Gefühlswelt ein. Das ist am Anfang allerdings nicht gerade leicht, da Thorkild durch ein Ereignis in der Vergangenheit völlig aus der Bahn geworfen wurde und nun ein körperliches und seelisches Wrack ist. Er ist depressiv und versucht sich mit Tabletten durch den Tag zu schleppen. Da man erst nach und nach erfährt, was sich damals zugetragen hat, beobachtet man in anfangs deshalb eher distanziert. Durch die gewählte Erzählform ist die Gesamtübersicht über die Handlung auch etwas eingeschränkt, denn man erfährt nicht alles und kann sich bei Thorkilds Zustand auch nicht immer sicher sein, dass er alles richtig wahrnimmt. Dennoch übt die Story von Anfang an einen großen Reiz aus. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Außerdem gelingt es Heine Bakkeid hervorragend, die norwegische Hintergrundkulisse zum Leben zu erwecken. Die Atmosphäre ist düster und stellenweise sogar beklemmend, was sehr gut zum Hauptprotagonisten und auch zur rauen norwegischen Küste, mit dem dunklen Meer und seinen Stürmen, passt. Man kann sich ganz auf die beschriebene Kulisse einlassen und hat beim Lesen beinahe das Gefühl, den rauen Wind und die kalte, durchdringende Nässe zu spüren. Da man dabei ja noch in der Haut eines Protagonisten steckt, der von Angstzuständen, Depressionen, Schuldgefühlen und Selbstmordgedanken geplagt wird, steht einem düsteren Leseabenteuer nichts im Wege.  Obwohl die düstere Grundstimmung dafür sorgt, dass man unwillkürlich in den Sog der Geschichte gerissen wird, bleibt die Spannung leider etwas auf der Strecke. Denn die eigentliche Suche nach dem verschwundenen jungen Mann nimmt nur wenig Raum ein. Es gibt leider auch einige Längen, sodass man das Gefühl hat, dass man ein wenig auf der Stelle tritt. Das ändert sich zum Ende hin aber komplett, da das große Finale einiges zu bieten hat.  Man braucht auch nicht zu befürchten, dass man beim Lesen selbst depressiv wird, denn der Autor versteht es sehr gut, die ein oder andere humorvolle Szene in die Handlung zu flechten, sodass man spontan lächeln muss.  Ich habe mich beim Lesen im Großen und Ganzen sehr gut unterhalten. Auf mich wirkte die Atmosphäre, die der Autor hier erschaffen hat, einfach großartig. Ich konnte mich deshalb ganz auf dieses eher düstere und beklemmende Leseabenteuer einlassen und wurde am Ende noch mit einer Wendung überrascht, die ich nicht erwartet hatte. Deshalb bekommt das Buch auf meiner persönlichen Bewertungsskala auch vier von fünf möglichen Sternen. Das eine ziehe ich ab, da es auch einige Längen gab und ich mir eigentlich etwas mehr Spannung erhofft hatte. Dennoch freue ich mich bereits jetzt auf die Fortsetzung und werde dem etwas gewöhnungsbedürftigen Hauptprotagonisten die Treue halten.  

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  • Ein Thriller mit vielen Geheimnissen

    ... und morgen werde ich dich vermissen

    Odenwaldwurm

    13. August 2017 um 19:40

    Bei Thorkild Aske, war Verhörspezialist der norwegischen Polizei, bis etwas schrecklich schief gelaufen ist und er ins Gefängnis musste. Nach seiner Entlassung überredet ihn sein Freund Ulf, sein Psychologe, Privat einen Fall zu übernehmen. Ein junger Mann wird vermisst und seine Mutter will Klarheit. Die Polizei geht von einem Tauchunfall aus, aber die Leiche fehlt. Thorkild begibt sich auf Suche und gerät in große Schwierigkeiten, als er eine Frauen Leiche findet. Wir er heil aus dieser Sache wieder herauskommen?Ich bin sehr gut in die Geschichte gekommen. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und spannend, flüssig geschrieben. Die Charaktere sind sehr bildlich dargestellt. Besonders Thorkild gefällt mir gut, er hat aber auch viele Geheimnisse die der Autor nur langsam lüftet. Das aber sehr gut für die Spannung in der Geschichte gut ist. Die anderen Personen fallen wir auch sehr gut. Wir werden auch in die Vergangenheit von Thorkild versetzt, aber dadurch verstehen wir sein Handel immer besser. Der Autor beschreibt sehr viele Szenen sehr bildlich, das vielleicht nicht jedem Leser gefällt. Ich hatte keine Probleme damit und es passte für mich auch sehr gut in die Geschichte. Der Schluss er Story war für mich sehr überraschend. Ich habe mit diesem Täter nicht gerechnet.Ich finde es ist ein sehr guter spannender Thriller, ich kann ihn nur sehr empfehlen.

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  • Geheimnisvolles im Norden

    ... und morgen werde ich dich vermissen

    Tobi1994

    12. August 2017 um 09:30

    InhaltEin ehemaliger Polizist namens Thorkild Aske war früher Verhörspezialist. Er zählte zu den besten, nur durch sein Gefängnisaufenthalt steht er nach der Entlassung vor dem Nichts. Sein behandelnder Psychologe hat sich es zum Ziel gemacht Thorkild wieder ins Leben zurück zu holen, in dem er nach dem verschwundenen Jungen in Norwegen suchen soll, der heut auf morgen nicht zu erreichen und auffindbar ist. Die örtliche Polizei geht von einen Tauchunfall aus, nur seine Eltern glauben es nicht. Kurze Zeit später macht er sich auf den Weg nach Norwegen und merkt schnell: Irgendetwas stimmt mit den Fall nicht und das er auf der Leuchtturmwärterinsel, wo der junge Mann arbeite, eine Frauenleiche ans Meer gespült wird.... Persönliche MeinungVorab: Schaut euch das Cover an <3. Ist das nicht schön? Ich finde das Cover spiegelt den Inhalt des Buches sehr gut nach und verspricht. So genial das Cover und die Gestaltung der Klappe ist, so ist auch das Buch.Inhaltlich hat mich es auch überzeugt. Man war sofort nach den ersten wenigen Seiten in der Geschichte drinne und man kann es schwer aus der Hand legen. Es sind tolle Charakter die hier mitspielen und wie ich finde sehr realistisch die Handlungen und Ereignisse, was mir persönlich sehr wichtig ist. Was leider etwas schade ist, dass es soweiter man ließt, dann es einen weniger fesselt, so mein Eindruck da es sich etwas zieht. Und sollte man das Buch etwas zur Seite legen, wie es bei mir wegen meiner OP nicht anders ging, findet man schwer wieder rein. Sprich man sollte es zügig ohne viele Unterbrechungen lesen. Aber wenn man davon mal absehen kann, ist es trotzdem ein spannender toller Thriller, der einen die ein oder andere andere schlaflose Nacht bescheren kann. Auch wenn sich etwas zog, wollte ich immer wissen wie es weiter geht und was als nächste passiert. Die Handlungen sind meistens anders als gedacht, wo ich manchmal wusste das jetzt jeden Moment was passiert, dass dann auch kam, aber anders als vermutet. Den Hauptcharakter Thorkild ist eine spannende Person und hebt sich von vielen anderen ab und das ganze das er ein ehemaliger Polizist war und im Gefängnis war, macht es das ganze noch interessanter. Das einzige was nervt ist im Laufe des Buches die Gesundheitszustand des Ermittlers. Klar er gehört dazu, aber es wurde mir manchmal zu viel Gegenstand der Handlung.Empfehlung? Ja! Mag sein das es kein perfekter Thriller ist mit die ein oder andere Macke, aber trotzdem ist es ein toller spannender Thriller, den man schwer aus der Hand legen kann und ein absolutes Highlight fürs Bücherregal. Wer Thriller mag, die nicht blutig sind oder es gerne mal ausprobieren möchte, ob es was für einen ist, kann ich das sehr empfehlen. 

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  • Unerwartet gut!!

    ... und morgen werde ich dich vermissen

    Sunshine-Jenny

    08. August 2017 um 22:56

    Dies war mein erstes Buch von dem Autor.  Jedoch habe ich gelesen, dass dies sein erster Thriller ist. Thorkild Aske ist der Protagonist der Story. Dieser war einige Jahre im Gefängnis und hat dort auch versucht sich umzubringen. Vor der Haft war er als Polizist tätig, jedoch würde er dann suspendiert.Thorkild untersucht nunmehr einen Vermisstenfall auf einer Insel. Mir gefiel das Buch, der Erzählstil (Ich-Form) ist angenehm und einige Kapitel sind wirklich sehr spannend.An einigen  Stellen wirkt das Buch jedoch auch langatmig, da einige Details bis ins kleinste Detail erzählt werden.Hinzu kommen einige Stellen die ein wenig verwirrend sind. Zum Beispiel gibt es eine Frau namens FREI die immer wieder in dem Buch auftaucht. Man kann nicht gleich einordnen wer diese Frau ist, wo sie sich derzeit befindet oder wie ihr Verhältnis zum Protagonisten ist. Jedoch ist das Geheimnis um Frei gleichzeitig sehr spannend.Das Ende der Geschichte war für mich ein "Wow!"-MomentNiemals hätte ich den Täter erraten können!Das finde ich genial und begeistert mich.Ich war mit dem Buch im Großen und Ganzen sehr zufrieden.Wer gerne Krimis liebt, die nicht zu anspruchsvoll sind, macht mit diesem Buch kein Fehler!Von mir gibt es 4 ****!Der Autor kann stolz auf seinen ersten Thriller sein!

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  • Leserunde zu "... und morgen werde ich dich vermissen" von Heine Bakkeid

    ... und morgen werde ich dich vermissen

    m_exclamationpoint

    Neuer Nervenkitzel aus Norwegen Ein junger Mann verschwindet unter mysteriösen Umständen und wird von der Polizei für tot erklärt. Doch von seiner Leiche fehlt jede Spur. Als die norwegische See doch eine Leiche an Land schwemmt, wird das Szenario noch mysteriöser, denn es handelt sich nicht um den Verschwundenen ... Lass dich in der Leserunde zu  "...und morgen werde ich dich vermissen" in die düstere Kälte der norwegischen Polarnacht entführen und finde heraus, ob Thorkild Aske den Fall lösen kann. Über das Buch:Die Thriller-Entdeckung aus Skandinavien: packend, atmosphärisch, voller Sogkraft. Wenn man am Tiefpunkt ist, gibt es nur einen Weg: Hoch, in den Norden. Thorkild Aske wird aus dem Gefängnis entlassen. Früher war er interner Ermittler bei der norwegischen Polizei und ein gefragter Verhörspezialist, doch dann lief etwas entsetzlich schief. Nun steht er vor dem Nichts. Von Schuldgefühlen und Schmerzen geplagt, lässt er sich von seinem Freund und Psychologen Ulf überreden, nach einem jungen Mann zu suchen: Rasmus Moritzen arbeitete auf einer verlassenen Leuchtturmwärterinsel im nordnorwegischen Meer. Er ist spurlos verschwunden. Ein Tauchunfall, vermutet die örtliche Polizei, für sie ist der Fall erledigt. Doch damit wollen sich Rasmus' Eltern nicht zufrieden geben. Thorkild macht sich auf in den Norden, wo die Polarnacht anbricht. Bald schon bemerkt er, dass er nicht allein auf der kargen Felseninsel ist. Und als die Herbststürme wüten, wird tatsächlich eine Leiche angeschwemmt. Thorkilds alter Spürsinn erwacht: Denn es handelt sich nicht um Rasmus.>> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!Über den Autor:Heine Bakkeid, geboren am 15. Januar 1974, wuchs im Norden Norwegens auf. 2005 veröffentlichte er sein erstes Jugendbuch in Norwegen, in dem es um Spionage geht. Seitdem schrieb er zahlreiche Fortsetzungen dieser Reihe, die es bisher aber noch nicht im Deutschen gibt. 2017 erscheint sein erster Kriminalroman "... und morgen werde ich dich vermissen", der in 11 Ländern verkauft werden wird. Für seinen literarischen Ausflug in die Kriminalliteratur wurde er von zahlreichen Kritikern gelobt, die seine nordische, dunkle Art des Erzählens feiern.Gemeinsam mit Rowohlt Polaris vergeben wir in unserer Leserunde 25 Exemplare von "...und morgen werde ich dich vermissen". Was ihr tun müsst, um dabei zu sein? Bewerbt euch bis einschließlich 29.06. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Was würdet ihr tun, wenn die Polizei euch bei der Klärung eines Verbrechens im Stich lässt? Würdet ihr euch selbst der Sache annehmen oder alles auf sich beruhen lassen?Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen. Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.  

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  • ... und morgen werde ich dich vermissen

    ... und morgen werde ich dich vermissen

    Martinchen

    31. July 2017 um 19:37

     "Wenn man am Tiefpunkt ist, gibt es nur einen Weg: Hoch, in den Norden Thorkild Aske wird aus dem Gefängnis entlassen. Früher war er interner Ermittler bei der norwegischen Polizei und ein gefragter Verhörspezialist, doch dann lief etwas entsetzlich schief. Nun steht er vor dem Nichts. Von Schuldgefühlen und Schmerzen geplagt, lässt er sich von seinem Freund und Psychologen Ulf überreden, nach einem jungen Mann zu suchen: Rasmus Moritzen arbeitete auf einer verlassenen Leuchtturmwärterinsel im nordnorwegischen Meer. Er ist spurlos verschwunden. Ein Tauchunfall, vermutet die örtliche Polizei, für sie ist der Fall erledigt. Doch damit wollen sich Rasmus' Eltern nicht zufrieden geben. Thorkild macht sich auf in den Norden, wo die Polarnacht anbricht. Bald schon bemerkt er, dass er nicht allein auf der kargen Felseninsel ist. Und als die Herbststürme wüten, wird tatsächlich eine Leiche angeschwemmt. Thorkilds alter Spürsinn erwacht: Denn es handelt sich nicht um Rasmus." - soweit der Klappentext Heine Bakkeid, 1974 geboren, ist ein renommierter norwegischer Jugendbuchautor. Dieses Buch ist sein erster Kriminalroman und der Auftakt einer Reihe um den ehemaligen Polizisten Thorkild Aske. (Quelle: Klappentext) Das Cover ist in metallic-blau gehalten und zeigt die Insel mit dem Leuchtturm, die im Krimi eine große Rolle spielt. Ich finde es sehr gelungen. Heine Bakkeid schreibt einen gut lesbaren und flüssigen Stil, der mir sehr gefällt. Aufgrund der Jahreszeit und dem Spielort hat der Krimi eine sehr düstere Atmosphäre, die zum Fall und zu Thorkild Aske passt. Mit ihm, dem Hauptprotagonisten, bin ich nicht so richtig warm geworden. Im Laufe des Krimis wird seine Geschichte erzählt und sein Verhalten klarer. Teilweise war nicht eindeutig, ob Thorkild das Beschriebene wirklich erlebt oder ob er aufgrund seiner angeschlagenen Gesundheit und den Medikamenten, die er nimmt, halluziniert. Mir hat dieser schriftstellerische Einfall gut gefallen, lässt er doch den Leser ein wenig im unklaren. Die Spannung nimmt im Verlauf der Geschichte zu, so dass ich das Buch am Schluss nicht mehr aus der Hand legen mochte. Und das Ende ist durchaus überraschend. Fazit: Mir hat dieser erste Fall von Thorkild Aske durchaus gefallen, auch wenn einige Ungereimtheiten zu finden sind und einige Fragen offen bleiben.    

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  • Recht gelungen, leider nicht ganz so mitreißend, wie ich gehofft habe

    ... und morgen werde ich dich vermissen

    ManjaEls

    31. July 2017 um 11:54

    Vermutet man hinter dem Titel des Romans zunächst eine Liebesgeschichte ala Cecilia Ahern, verrät ein erster Blick aufs Cover, dass dieses Buch wohl in eine ganz andere Richtung geht..Ich habe das Buch in meinem kürzlichen Skandinavienurlaub gelesen und somit hat es mich schon allein durch die geografische „Nähe“ in den Bann gezogen. Dachte ich zu Beginn ganz genau zu wissen, was mit den vermissten Personen passiert ist und wer der Täter ist, wurde ich letztendlich eines besseren belehrt. Das finde ich super, schließlich sind in viel zu vielen Büchern die Geschichten und Wendungen vorhersehbar. Ganz besonders haben mir zudem die Beschreibungen des Sturms und des Meeres gefallen. Leider bin ich aber nur bedingt mit der Hauptfigur warm geworden, obgleich man viel über seine Psyche erfahren hat, wurden mMn viele Facetten Thorkilds zu oberflächlich dargestellt und auch die Handlung plätscherte an einigen Stellen ein wenig dahin. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch Freude bereitet und ich würde es weiterempfehlen. Auch wenn man nicht zu viel erwarten sollte ist es schließlich ein recht gelungenes Buch und eine gute Urlaubslektüre, besonders in Skandinavien ;)

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  • Ich sehe tote Menschen

    ... und morgen werde ich dich vermissen

    Murksy

    30. July 2017 um 11:55

    Ein Ex-Polizist, der schwer mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat, soll einen vermissten Dänen finden. Alles spricht dafür, dass der junge Mann ertrunken ist. Trotzdem wird der Ermittler sozusagen genötigt, eine Leiche zu finden. Als er in der Provinz ankommt, trifft er unterschiedliche Menschen, die teilweise verdächtig sind, teilweise auch mysteriös, da sie mit Geistern in Verbindung stehen. Statt des toten Mannes wird der gezwungene Detektiv allerdings eine Frau aus dem Meer fischen. Die Wasserleiche löst eine Serie von teilweise merkwürdigen Ereignissen und Todesfällen aus. Der Fall wird immer verzwickter und bringt den Polizisten an die Grenzen seines Verstandes.Viele Einzelteile werden in dem Buch verarbeitet, von der klassischen Krimivariante über eine Geistergeschichte bis zu der tragischen Psychostudie eines gescheiterten Menschen. Leider ist das manchmal zu viel des Guten. Der Versuch, dies alles glaubhaft und logisch zu verknüpfen, scheitert leider zu oft. Dass der Mörder letztendlich nicht auf der Rechnung stand, ist dagegen nur konsequent. Allerdings hätte man auch jeden anderen auf die Schnelle zum Täter ernennen können. Die Sprache des Autors ist durchaus schön, trotzdem kommt weder richtige Spannung auf, noch überzeugt der mystische Teil des Buches. 

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