Heiner Geißler

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Autor von Was würde Jesus heute sagen? Wo ist Gott?, Ou Topos und weiteren Büchern.

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Was würde Jesus heute sagen? Wo ist Gott?

Was würde Jesus heute sagen? Wo ist Gott?

 (8)
Erschienen am 01.06.2006
Ou Topos

Ou Topos

 (6)
Erschienen am 01.10.2010
Sapere aude!

Sapere aude!

 (3)
Erschienen am 09.08.2013
'Wo ist Gott?'

'Wo ist Gott?'

 (2)
Erschienen am 18.05.2018
Immer dieser Jesus

Immer dieser Jesus

 (1)
Erschienen am 01.03.2013
Was würde Luther heute sagen?

Was würde Luther heute sagen?

 (0)
Erschienen am 06.03.2015

Neue Rezensionen zu Heiner Geißler

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Rezension zu "Kann man noch Christ sein, wenn man an Gott zweifeln muss?" von Heiner Geißler

Die Frage mit der Hoffnung als Antwort
Duffyvor 8 Monaten

Sind das denn wirklich die Fragen des Lebens: "Gibt es ein Leben nach dem Tod?" und "Gibt es einen Gott"?, die ja immer wieder gemeinsam und im Zusammenhang gestellt werden. Sind denn das richtige Fragen, wenn man schon weiß, dass es keine Antwort darauf gibt (und nie geben wird)? Der überzeugte Christ Heiner Geissler hat sich des Themas im Rahmen des Luther-Jahres angenommen und es so aufgearbeitet, wie man es von ihm gewohnt ist. MIt der Ehrlichkeit und Abgeklärtheit des denkenden Menschen, der sich nicht hinter a priori- Aussagen versteckt und so könnte man seine Äußerungen fast kritisch nennen, wenn sie nicht schon tausendfach so getätigt worden wären. Doch Geissler setzt hinter den Buchtitel ein Fragezeichen und das macht neugierig. Nicht, dass man von ihm ernsthaft eine Antwort erwartet, eher schon eine Richtung, in die sein Ansatz, über dieses Thema nachzudenken, geht und da überrascht seine Kompromisslosigkeit, wenn er den weltlichen Kirchen und insbesondere den christlichen, kurzerhand bescheinigt, dass es Gott, so wie von diesen Institutionen beschrieben, nicht geben kann. Auch sonst spart er nicht mir berechtigter Kritik an unseren irdischen Vertretern der höheren Mächte, dass man sich dann umso mehr freuen kann, dass er einen Hinweis gibt, wie man dieser Frage begegnen kann: Hoffnung und Nächstenliebe, was natürlich erst mal nicht unbedingt den Glauben an einen Gott ersetzen kann, aber immerhin eine gangbare Alternative der Lebensführung zur institutionalisierten Kirche sein kann.
Geissler arbeitet sich am Thema ab, ohne ausufernd zu sein. Er bleibt in seinem Kontext, zitiert und leitet her, wo es dem Verständnis dient. Dieses Büchlein nennt sich zwar Streitschrift, doch man muss nicht dieser Meinung sein, denn alles, was der Autor hier darlegt, ist erst mal nicht zu bestreiten. Ein Vorschlag der Typisierung dieses Essays wäre "Nachdenkschrift". Das würde es mehr treffen.
In jedem Fall lohnt es sich, dem Denker und Christen Geissler hier zu folgen. Den Stein der Weisen wird man genausowenig finden wie Gott, aber vielleicht ein wenig Hoffnung, dass man nicht ganz auf Spiritualität und, ja, Glauben verzichten muss.

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A

Rezension zu "Kann man noch Christ sein, wenn man an Gott zweifeln muss?" von Heiner Geißler

Wer sich damit beschäftigt
Andrea_Schluendervor einem Jahr

Wer kennt das nicht,dass man an Gott zweifelt?Das Buch gibt Antworten dazu und läd zur Diskussion ein.Ich finde das Thema wichtig weil es auch stimmt zumindest für mich persönlich vom Titel.

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Curins avatar

Rezension zu "Kann man noch Christ sein, wenn man an Gott zweifeln muss?" von Heiner Geißler

Eine kritische Streitschrift über das Thema Leid
Curinvor 2 Jahren


In unserer Welt gibt es soviel Leid, aber dennoch glauben viele Menschen an einen Gott, der es gut mit uns meint. Doch ist dieser Glaube berechtigt? Pünktlich zum Lutherjahr hat Heiner Geissler sich mit dieser Frage beschäftigt und eine Streitschrift dazu geschrieben, in der er Kritik an den Antworten der  Kirche übt und dafür plädiert, die Menschen nicht mit fromm klingenden Worten abzuspeisen.
Beim lesen merkt man sofort, dass sich Herr Geissler wirklich intensiv mit dem Thema Leid und Gott beschäftigt hat. Dabei zählt er die meiste Zeit Dinge auf, in denen Gott scheinbar versagt hat und führt Argumente gegen eine perfekte Schöpfung an. 
Allerdings verstrickt er sich aus meiner Sicht in zu vielen Beispielen, in denen Gott in der Leidfrage scheinbar versagt und vermittelt dadurch dem Leser oftmals ein verzerrtes und widersprüchliches Gottesbild. Auch Heiner Geisslers Fazit konnte ich nicht ganz nachvollziehen.
Insgesamt hat mich der Autor kaum überzeugen können. Er wiederholt sich oft und liefert am Ende der Streitschrift auch keine zufriedenstellende Antwort darauf, wie sich der Glaube an Gott und das Leid in der Welt miteinander vereinbar lassen. Dennoch denke ich, dass seine Ausführungen Anlass dazu geben, sich einmal selbst mit der Frage kritisch auseinanderzusetzen und sich nicht nur auf die Antworten der Kirchen zu verlassen.

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