Heiner Meemken Leise flieht die Nacht: Roman

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Inhaltsangabe zu „Leise flieht die Nacht: Roman“ von Heiner Meemken

Der Abschied vom einsamen Wolf: Eine Geschichte über die Angst vor der Liebe – und von ihrer Kraft. Johannes »Joe« Großmeier gefällt sich in seiner Rolle als einsamer Wolf. Der erfolgreiche Werbetexter lebt gerne allein, menschliche Nähe ist ihm nicht wichtig. Zumindest glaubt er das. Denn wer sich anderen öffnet, macht sich verletzbar. Und Joe wird sich davor hüten, noch einmal verlassen zu werden. Doch dann wird er gezwungen, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen – und mit den Gründen für seine Unfähigkeit, Menschen an sich heranzulassen ...
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  • Leserunde zu "Leise flieht die Nacht: Roman" von Heiner Meemken

    Leise flieht die Nacht: Roman

    neobooks

    Macht mit bei unserer Leserunde zum neuen Ebook "Leise flieht die Nacht" von Heiner Meemken. Joe lebt das Leben eines Großstadtwolfes und er gefällt sich in dieser Rolle. Der Werbetexter ist Ende dreißig, Single und hat eine leidenschaftliche, wenn auch unverbindliche Affäre mit der Geschäftsfrau Bettina. Nach außen zeigt er die glatte Fassade eines urbanen Junggesellen, der Ehe, Familie und festen Beziehungen nichts als Zynismus entgegenbringt. Nach innen jedoch scheint er sein seelisches Gleichgewicht immer mehr zu verlieren, seit Pia, mit der er mehrere Monate lang eine außergewöhnliche und tiefe Liebesbeziehung hatte, von einem Tag auf den anderen spurlos verschwunden ist. Erst durch eine Mitarbeiterin des Jugendamtes erfährt er, dass er Vater eines Sohnes geworden ist und Pia kurz nach der Geburt verstarb. Joe hatte weder von der Schwangerschaft, noch von ihrem chronischen Herzleiden gewusst. Die Tatsache, dass er einen Sohn hat und sich entscheiden muss, ob er ihn zur Adoption freigeben oder selber Verantwortung übernehmen soll, wirbelt sein Leben wie ein zusammenstürzendes Kartenhaus durcheinander und zwingt ihn, sich seiner eigenen Vergangenheit zu stellen. Liebe Leser, bitte sagt uns: Wie trefft Ihr schwere Entscheidungen? Habt Ihr eine Pro-und-Contra-Liste? Oder entscheidet Ihr eher aus dem Bauch heraus? Und habet Ihr auch schon Entscheidungen im Nachhinein bereut? Bis zum 9. Dezember könnt Ihr Euch hier bewerben für ein kostenloses Ebook im Epub-Format und mitmachen bei der Leserunde mit unserem Autor Heiner Meemken! Auf der Homepage des Autoren findet Ihr noch mehr Infos und eine Leseprobe! www.leise-flieht-die-nacht.de Schaut euch zu diesem Titel auch den Trailer auf Youtube an!

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    • 86
  • Flucht aus der Vergangenheit...

    Leise flieht die Nacht: Roman

    Lesemaus_im_Schafspelz

    20. March 2014 um 11:27

    Inhalt: Der 39jährige Werbetexter Joe führt ein Leben nach seinem Geschmack: unabhängig, in einer losen Beziehung und ohne großartige Verpflichtungen. Doch dann tritt eine Jugendamtsmitarbeiterin an ihn heran und verkündet Joe, dass er Vater ist – mit dieser Nachricht hat er nicht gerechnet und flieht zunächst vor ihr und den Entscheidungen, die sie nach sich zieht. Doch er muss sich seiner Verpflichtung stellen und eine Entscheidung treffen… Mein Eindruck: Joe ist nicht gerade das, was man als einen herzlichen Menschen bezeichnen würde – manche empfinden ihn sogar als kaltherzig. Dabei hat es seine Gründe, warum er so wurde, wie die Menschen ihn wahrnehmen. Diese werden dem Leser mit Hilfe von Rückblenden nach und nach verdeutlicht, so dass er doch an Sympathie oder zumindest Verständnis gewinnt. Meemken legt eine ganz eigene Art an den Tag, Joe und seine Gedankenwelt zu beschreiben, was manchen Leser vielleicht zunächst abschreckt. Mir hingegen gefällt der etwas andere Stil durchaus sehr gut, denn er regte mich direkt von Beginn an nachzudenken und zu erforschen, was wohl in seiner Vergangenheit liegt, wie sich Joes Verhalten beschreiben lässt, oder ob er doch einfach nur ein „Ar***“ (Entschuldigung!) ist. Dies konnte ich mir nicht vorstellen und wurde im Laufe der Seiten auch nicht enttäuscht. Vielmehr scheint er von einigen Dingen in seinem Leben oder vom Leben an sich ein wenig überfordert. Die Rolle Pias und die Beziehung der beiden zueinander wird ebenso häppchenweise deutlich, wie auch seine Kindheit. Es fällt mir ein wenig schwer, hier viel mehr dazu zu schreiben, ohne alles zu verraten, aber so viel vorweg: „Leise flieht die Nacht“ ist ein wundervolles Buch, das auf jeden Fall lesenswert ist, so dass ich es auf jeden Fall weiterempfehlen möchte! Ein wenig langweilig finde ich die Wahl des Covers, welches für mich immer einen wichtigen Teil des Gesamteindrucks ausmacht. Vermutlich wäre ich im Bücherladen leider daran vorbeigegangen, was definitiv ein Verlust gewesen wäre. Der Schreibstil Meemkens hingegen hat mich voll und ganz überzeugt, auch wenn er vielleicht auf den ersten Blick etwas langweilig wirken mag – meines Erachtens passt er genau zum Inhalt der Geschichte, die einfach nicht so aktionsreich ist wie man es von anderen Büchern kennen mag. Aber den Mut zu genau diesem Stil zu finden und diesen auch beizubehalten, finde ich großartig! Fazit: Insgesamt würde ich hier gerne 4,5 Punkte/Sterne vergeben, die ich auf Grund kleiner Mängel (insbesondere das mich leider gar nicht ansprechende Cover) abrunden muss. Dennoch: eine klare Leseempfehlung!!

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  • Die Gespenster der Vergangenheit

    Leise flieht die Nacht: Roman

    marielu

    13. January 2014 um 17:41

    Der 39-jährige Werbetexter Johannes, genannt Joe, gerät in eine Lebenskrise. Er hat alles so satt, seine selbständige Arbeit für eine Agentur, seine lose Beziehung mit der älteren Galeristin Tina. Er selbst ist ein zynischer einsamer Wolf. Da taucht Frau Rose bei ihm auf und teilt ihm mit, dass er Vater eines Sohnes, aus der Beziehung mit der Praktikantin Pia ist. Diese sei kurz nach der Geburt von Lukas verstorben und er müsse nun entscheiden was aus dem Jungen wird. Joe rennt erst mal vor der Verantwortung davon, dann beginnt er seine eigene Vergangenheit und die Beziehung mit Pia nach und nach aufzuarbeiten, was für ihn ein langer schwieriger Prozess ist. Selbst die Beziehung zu Tina, die nun eine feste Verbindung möchte, wird in Frage gestellt. Wie wird sich Joe entscheiden? Joes lose zynische, eigenbrötlerische Art wirkt auf mich am Anfang unsympathisch und ich hatte den Eindruck dass er gefühlskalt ist. Während des Lesens habe ich mich öfter gefragt, ob er überhaupt in der Lage ist für ein Kind zu sorgen oder es besser für den Jungen wäre, ihn zur Adoption freizugeben. Allerdings erfährt man dann so nach und nach mit Hilfe von Rückblenden weshalb Joe sich vor allem und jedem zurückzieht. Er muss selbst viel aufarbeiten um dann eine wichtige Entscheidung über die Zukunft seines Sohnes treffen. Geschrieben in einer für mich „klischeehaften“ männlichen Sprache, kein Wort zu viel. Überraschend fand ich das Ende und den Brief von Pia, der einige offene Fragen klärt. Der Autor Heiner Meemken hat das Buch ist in der Ich-Form aus Sicht von Joe geschrieben und erzählt von all der Verwirrung, Zweifel, Wut und Angst die Joe in seiner Melancholie bewegen und lässt uns so in die Gedankenwelt dieses Mannes eintauchen. Fazit: Die Geschichte eines Mannes, der die Vergangenheit aufarbeiten muss, um in der Zukunft zu bestehen. Ein Roman mit Tiefgang der zum Nachdenken anregt.

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die weniger als 250 Seiten haben

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 10 austauschen!

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  • Leise flieht die Nacht

    Leise flieht die Nacht: Roman

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. January 2014 um 20:44

    Inhalt  Joe ist Einzelgänger und zufrieden damit. Bis sich eines Tages alles ändert: Er erfährt, dass er einen Sohn hat, von einer Frau, mit der er eine kurze, aber umso innigere Beziehung hatte - bis sie plötzlich verschwand. Er ist nun gezwungen, sich mit seinem Leben, seiner Vergangenheit und vor allem mit der Zukunft auseinander zu setzen... Meinung Der Einstieg ins Buch fiel mir ziemlich schwer. Der erste Teil war ziemlich langatmig, da viele Fragen aufgeworfen wurden, ohne dass es sonderlich viel Handlung gab. Hier stand hauptsächlich das Innenleben des Protagonisten im Vordergrund. Im zweiten Teil nahm die Handlung dann an Fahrt auf - und somit gefiel mir die Geschichte auch besser. Weiterhin stehen die Gedanken, die Verwirrung und die Zweifel der Hauptfigur im Mittelpunkt und werden in melancholischen und tiefgründigen Stil vom Autor wieder gegeben. Das Ende war schließlich sehr gelungen, hier kam dann nochmal richtig Spannung auf und eine überraschende Wendung sorgte für einen gelungenen Abschluss.  Fazit Das Buch ist lesenswert und hat mir auch gut gefallen, allerdings muss ich einen Punkt abziehen, weil ich wirklich mit dem ersten Teil so meine Schwierigkeiten hatte. 

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  • Joe und Lukas

    Leise flieht die Nacht: Roman

    hoonili

    29. December 2013 um 15:33

    Joe ist in einer offenen Beziehung mit einer älteren Frau. Doch dann erfährt er, dass er Vater geworden ist. Für Joe ist das nicht einfach. Er stellt sich der neuen Situation nicht. Aber es gibt Gründe dafür, die in der Vergangenheit liegen. Nach und nach lernt der Leser Joe besser kennen und somit auch seine Gründe für den "Rückzug". Joe hat selbst keine einfache Vergangenheit und kann sich dadurch nicht öffnen. Wird er sich doch noch seiner Verantwortung stellen? Ich hatte beim Einstieg etwas Probleme, da ich die Handlung von Joe nicht nachvollziehen konnte und er mir nicht gleich sympathisch war. Aber dies hat sich dann geändert, da man mehr über ihn erfahren hat. Ich finde, dieses Buch regt zum Nachdenken an. Es hat mir sehr gut gefallen und ich kann es weiterempfehlen.

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  • ein Wendepunkt im Leben

    Leise flieht die Nacht: Roman

    gusaca

    28. December 2013 um 14:10

    Joe , ein unabhängiger Werbetexter mit einer unverbindlichen Beziehung zu einer älteren Frau erfährt , dass er Vater geworden ist und die dazugehörige MutterPia  gestorben ist. Er ergreift sofort die FLucht und will zunächst nichts von seiner neuen Verantwortung wissen. Erst Stück für Stück erfährt der LEser mehr über Joes VErgangenheit und die Gründe für seine GEfühlskälte. Und es ist ein langer Weg bis Joe sich zu seinem SOhn bekennen kann. Zunächst konnte ich mit Joe überhaupt nicht viel anfangen. Seine unverbindliche und zielose  Art sein Leben zu gestalten gefiel mir zunächst gar nicht. Erst Stückchenweise läßt der Autor den LEser an Joes VErgangenheit teilnehmen. und erst später wird der ganze Zusammenhang klarer. Mit HIlfe von Rückblenden und GEsprächen wird Joes Verhalten verständlicher und erst ganz am Schluss wird klar, wo die Ursachen für Joes anfängliches Verhalten liegen. Das Ende wiederrum ist überraschend und es gefällt mir gut . Ich hätte noch gerne mehr über das zukünftige LEben von Joe und seinem Sohn LUkas gewußt,

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