Heiner Wacker

 3.9 Sterne bei 19 Bewertungen
Heiner Wacker

Lebenslauf von Heiner Wacker

Gebürtiger Norddeutscher, Studium Germanistik und Sozialwissenschaften an der WWU Münster, arbeitet(e) als Konzeptioner und Texter für kleinere und größere Kunden in verschiedenen Branchen wie Maschinenbau, Automobildindustrie, Dienstleistungen, für Landes- und Bundesministerien, Verlage und so weiter.

Alle Bücher von Heiner Wacker

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Heiner WackerDie Sprengmeister und der unheilige Gral
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Die Sprengmeister und der unheilige Gral
Die Sprengmeister und der unheilige Gral
 (17)
Erschienen am 01.12.2013
Heiner WackerLevel II
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Level II
Level II
 (1)
Erschienen am 01.04.2011
Heiner WackerGötterdämmerung: Böse Kurzgeschichte
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Götterdämmerung: Böse Kurzgeschichte
Götterdämmerung: Böse Kurzgeschichte
 (0)
Erschienen am 19.02.2014
Heiner WackerLevel II: Ego-Thriller
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Level II: Ego-Thriller
Level II: Ego-Thriller
 (0)
Erschienen am 15.04.2011
Heiner WackerDie Sprengmeister und der unheilige Gral: Social Fiction
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Die Sprengmeister und der unheilige Gral: Social Fiction
Heiner WackerAusgeschlafen: Böse Kurzgeschichte
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Ausgeschlafen: Böse Kurzgeschichte
Ausgeschlafen: Böse Kurzgeschichte
 (1)
Erschienen am 19.02.2014
Heiner WackerKollegentreffen: Böse Kurzgeschichte
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Kollegentreffen: Böse Kurzgeschichte
Kollegentreffen: Böse Kurzgeschichte
 (0)
Erschienen am 19.02.2014
Heiner WackerInterview mit einer Vampirin II: Böse Kurzgeschichte
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Interview mit einer Vampirin II: Böse Kurzgeschichte

Neue Rezensionen zu Heiner Wacker

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Pelikanchens avatar

Rezension zu "Die Sprengmeister und der unheilige Gral" von Heiner Wacker

Dystopie zum Nachdenken
Pelikanchenvor 3 Jahren

>>Die Sprengmeister und der unheilige Gral<< von Heiner Wacker


2040 im Friedenssaal des Rathauses zu Münster findet der Debütantinnenball statt und am Eingang erscheint eine ältere Dame die nicht eingeladen wurde. Als die Polizei sie entfernen will, explodiert eine Bombe. Die Sprengmeister sind im Vormarsch und um so mehr Menschen sterben, um so größer ihr Erfolg. Hier hat Heiner Wacker eine Dystopie erschaffen um den Leser zu zeigen was passiert, wenn immer mehr Personen eine immer höhere Rendite für immer weniger Gegenleistung abschöpfen und für jene, die die Arbeit machen, am Ende nichts mehr übrig ist.
Alle sozialen Systeme sind zusammengebrochen und den oberen Zehntausend fehlt nur noch die Möglichkeit auf ein viel längeres Leben.
Ich habe das Buch von einer Freundin bekommen, die wirklich total begeistert war von diesem Buch, aber ich muss gestehen, ich konnte diese Begeisterung nicht so recht verstehen. Der Schreibstil war zwar flüssig, aber irgendwie war mir der Text anfangs einfach zu schwer und ich war nahe dran das Buch abzubrechen. Als ich mich dann an den Schreibstil einigermaßen gewöhnt hatte und langsam aber sicher in die Geschichte gekommen bin, hat sie mich irgendwann sogar wirklich gepackt. Die Protagonisten waren gut charakterisiert und eben Carsten der in dieser Geschichte im Mittelpunkt steht hat mir immer besser gefallen. Er ist Rentner und verdient sich als Gärtner seinen Lebensunterhalt, da er keine Rente bekommt.
Manch ein Text kann an Sarkasmus fast nicht übertroffen werden und ab und zu bewegt sich die Sprache ins Kneipenniveau und man findet überall Satire die einen zum schmunzeln bringen. Insgesamt werden geschickt die Probleme der heutigen Welt gewollt übertrieben dargestellt und regen zum nachdenken an. Am Schluss war mir das ganze aber doch zu überzogen und es ist viel zu viel passiert.

Kommentare: 1
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Kaitos avatar

Rezension zu "Die Sprengmeister und der unheilige Gral" von Heiner Wacker

Düstere Zukunft, schwarzer Humor und ein Hoffnungschimmer.
Kaitovor 4 Jahren

Alle sozialen Systeme sind zusammengebrochen, die Bevölkerung hat sich erwartungsgemäß in zwei Teile gespalten, nämlich in sehr viele Arme und in sehr wenige Reiche. Der trotz alledem erstaunliche soziale Frieden wird gestört, als eine Gruppe namens Sprengmeister beginnt, das Münsterland mit Selbstmordattentaten zu terrorisieren.
Carsten Kluncker, 76, Gärtner, teilzeitbeschäftigt lebt in seiner Mumien-WG mit Kumpel Horst und einem fetten Kater ein ruhiges Leben am Rande des Existenzminimums.
Als unverhofft die trotz ihrer 65 Lenze prächtig anzusehende Mandy Brenning in sein Leben tritt, taucht Carsten ab in einen Strudel aus Liebe und Leidenschaft. Doch als Mandy kurz vor Weihnachten unvermittelt verschwindet, macht er sich mit Horst auf die Suche. Der Verdacht, dass sein Mädel möglicherweise Kontakte zu den Sprengmeistern haben könnte, wird zur Gewissheit, als er Mandy todkrank und als lebende Bombe verdrahtet auf einer Feier seines Arbeitgebers wiedertrifft.

Das Genre Social Fiction war mir bisher völlig unbekannt. Ich bin mir auch nicht sicher ob es überhaupt schon andere Werke gibt, die man in diese Katagorie einordnen kann.
Heiner Wacker hat mit diesem Buch etwas einzigartiges geschaffen.

Der Leser bekommt hier eine spannende und explosive Mischung geboten.
Die Charaktere sind völlig desillusioniert und pragmatisch, dabei haben sie sich einen wunderbaren trockenen, schwarzen Humor bewahrt. Sie sind tiefgründig und vielschichtig.
Die Geschichte behandelt das Leben eines Gärtners, der versucht irgendwie über die Runden zu kommen und das beste aus dem wenigen zu machen, das er hat. Es zeigt, wie die Reichen und Mächtigen einer Stadt versuchen immer noch mehr Reichtum anzuhäufen und wie sie von einem Tag auf den anderen alles verlieren können.
Das alles spielt vor dem Hintergrund einer Welt und einer Gesellschaft die am Ende seind und in denen die wenigen Reichen immer noch nicht aus ihren Fehlern gelernt haben.

Der Stil von Heiner Wacker ist direkt, schonungslos und unverblümt. Sein schwarzer Humor lockert die teilweise recht düstere Stimmung dabei immer wieder auf.
Der Autor kombiniert seine packende und vielschichtige Geschichte mit Exkursionen in das politische und wirtschaftliche Jetzt. Und er zeigt dem Leser schonunglos, was uns erwartet, wenn die oberen Zehntausend einfach so weiter machen, wie bisher.

Nach Aussage des Autors ist dieses Buch "definitiv nichts für Engseher und Humorverweigerer". Ich kann ihm da nur Recht geben.
Absolut lesenswert. Aber vorsicht, diese Zukunft ist näher als man denkt.

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abetterways avatar

Rezension zu "Die Sprengmeister und der unheilige Gral" von Heiner Wacker

Die Sprengmeister und der unheilige Gral
abetterwayvor 4 Jahren

Inhalt:
"Der Ort: Münster in Westfalen. Die Zeit: Herbst/Winter 2040/41. Die Verhältnisse: Alle sozialen Systeme sind zusammengebrochen, die Bevölkerung hat sich erwartungsgemäß in zwei Teile gespalten, nämlich in sehr viele Arme und in sehr wenige Reiche. Der trotz alledem erstaunliche soziale Frieden wird gestört, als eine Gruppe namens Sprengmeister beginnt, das Münsterland mit Selbstmordattentaten zu terrorisieren. Der Held: Garsten Kluncker, 76, Gärtner, teilzeitbeschäftigt. Die Geschichte: Mit seiner Mumien-WG, seinem Kumpel Horst und einem fetten Kater führt Garsten ein ruhiges Leben am Rande des Existenzminimums, als unverhofft die trotz ihrer 65 Lenze prächtig anzusehende Mandy Brenning in sein Leben tritt. Garsten taucht ab in einen Strudel aus Liebe und Leidenschaft, mit einem Mal ist das Leben – wie wenig davon auch verbleiben mag – wieder bunt geworden. Als Mandy kurz vor Weihnachten unvermittelt verschwindet, macht er sich mit Horst auf die Suche. Der Verdacht, dass sein Mädel möglicherweise Kontakte zu den Sprengmeistern haben könnte, wird zur Gewissheit, als er Mandy todkrank und als lebende Bombe verdrahtet auf einer Feier seines Arbeitgebers wiedertrifft. Er schafft es, sich und Mandy am Stück aus Münster herauszubringen, aber wenn er Mandy wirklich retten will, ist es damit nicht getan. Er muss zurück in die Vergangenheit, mit alten Idealen brechen, neue und alte Feindschaften aktivieren, Gas geben. Das ist nicht nur in seinem Alter anstrengend und gefährlich. Andererseits: Was hat er zu verlieren – außer Mandy? (Staats-)Terrorismus, Groß- und/oder Kleinbürgertum, Extremkatholizismus, (illegale) Genforschung, Kleintierhaltung, massiver Alkoholkonsum, große Gefühle, Leidenschaft und Verzweiflung, durchmischt mit kurzen soziologischen Exkursen zu diversen gesellschaftlichen Dauerbaustellen. Definitiv nichts für Engseher und Humorverweigerer."

Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein.
Der Autor hat eine gute Idee, 2040 was wird da passieren?
Und soweit weg ist es ja gar nicht mehr und wir werden davon so ziemlich alle betroffen sein.

Was wird bis dort hin alles passieren? Gentechnik, Forschung? Wie weit wird es gehen?
Die Zukunftsvision die der Autor an den Tag legt sind gute Ansätze und man kommt zum nachdenken, da es ja mit der Entwicklung immer schneller vorangeht.

Der Humor des Autors lockert das ganze auch noch auf, allerdings hat mich das ganze nicht zu 100% abgeholt.

Fazit:
Sehr gute Ansätze sind in diesem Buch angeschnitten worden. Vor diesen Dingen soll man nicht die Augen verschließen da 2040 noch nicht so weit weg ist und uns mehr oder weniger alle betrifft.

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Gespräche aus der Community

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Heiner_Wackers avatar
Hallo liebe Lovelybookerinnen und -booker,
ich möchte euch gern zu einer Leserunde zu meinem Roman "Die Sprengmeister und der unheilige Gral" einladen. (Es ist mein zweiter Roman, aber meine erste Leserunde, ich bin schon ein bisschen aufgeregt ,-).

Zum Thema
Im letzten Armutsbericht der Bundesregierung fanden sich einige Äußerungen den desolaten Zustand der aktuellen Vermögensverteilung in unserem Ländle betreffend. Die bösen Unterstellungen ("Die Schere zwischen Arm und Reich wird größer, usw.) wurden umgehend als "falsch" identifiziert und gestrichen. Aber was wäre, wenn die Autoren Recht gehabt hätten? "Sprengmeister" nimmt diese sich abzeichnende Entwicklung zum Anlass, eine launige Geschichte aus dem Münster der Zukunft zu erzählen. Also ein Science Fiction? Ein Thriller? Von Allem ein bisschen, aber auch Sozialsatire, Lovestory, Schelmenroman. Auf jeden Fall eines nicht: bierernste Besinnungsliteratur. Lasst euch überraschen.

Zum Buch (Klappentext)
"Der Ort: Münster in Westfalen. Die Zeit: 2040. Die Verhältnisse: Alle sozialen Systeme sind zusammengebrochen, die Bevölkerung hat sich erwartungsgemäß in zwei Teile gespalten, nämlich in sehr viele Arme und in sehr wenige Reiche. Der trotz alledem erstaunliche soziale Frieden wird gestört, als eine Gruppe namens Sprengmeister beginnt, das Münsterland mit Selbstmordattentaten zu terrorisieren.Der Held: Carsten Kluncker, 76, Gärtner, teilzeitbeschäftigt. Die Geschichte: Mit seiner Mumien-WG, seinem Kumpel Horst und einem fetten Kater führt Carsten ein ruhiges Leben am Rande des Existenzminimums, als unverhofft die trotz ihrer 65 Lenze prächtig anzusehende Mandy Brenning in sein Leben tritt. Carsten taucht ab in einen Strudel aus Liebe und Leidenschaft, mit einem Mal ist das Leben – wie wenig davon auch verbleiben mag – wieder bunt geworden. Als Mandy kurz vor Weihnachten unvermittelt verschwindet, macht er sich mit Horst auf die Suche. Der Verdacht, dass sein Mädel möglicherweise Kontakte zu den Sprengmeistern haben könnte, wird zur Gewissheit, als er Mandy todkrank und als lebende Bombe verdrahtet auf einer Feier seines Arbeitgebers wiedertrifft. Er schafft es, sich und Mandy am Stück aus Münster herauszubringen, aber wenn er Mandy wirklich retten will, ist es damit nicht getan. Er muss zurück in die Vergangenheit, mit alten Idealen brechen, neue und alte Feindschaften aktivieren, Gas geben. Das ist nicht nur in seinem Alter anstrengend und gefährlich. Andererseits: Was hat er zu verlieren – außer Mandy?
(Staats-)Terrorismus, Groß- und/oder Kleinbürgertum, Extremkatholizismus, (illegale) Genforschung, Kleintierhaltung, massiver Alkoholkonsum, große Gefühle, Leidenschaft und Verzweiflung, durchmischt mit kurzen soziologischen Exkursen zu diversen gesellschaftlichen Dauerbaustellen. Definitiv nichts für Engseher und Humorverweigerer."

Zum Autor
Ich habe Germanistik und Sozialwissenschaften studiert, arbeite aber seit vielen Jahren als selbstständiger Kommunikationsdesigner, Konzeptionerund Texter. Vor vier Jahren habe ich angefangen Fiction zu schreiben. Ausführlichere Informationen über mich, meine Bücher sowie Rezensionen finden sich auf meiner Autorenseite heinerwacker.de. Leseproben gibt's bei Amazon ("Blick ins Buch"). Facebooker sind herzlich eingeladen, mir eine Freundschaftsanfrage zu schicken.

Zum Ablauf
Den allgemeinen Gepflogenheiten folgend würde ich gern 20 Leseexemplare von "Sprengmeister" zur Verfügung stellen, wahlweise als Hardcover oder Ebook (ePub oder Mobi-Format). Gibt's mehr Bewerber als Bücher wird verlost. Wer leer ausgeht oder das Buch schon hat, kann natürlich trotzdem gern teilnehmen.
"Bewerbungs"runde bis einschließlich 3. August 2014
"Verlosung" und Benachrichtigung der Mitleset am 4./5. August 2014, danach zeitnaher Versand der Bücher.

Bei der Runde bin Ich natürlich gern dabei.

Ich freue mich auf euch
Heiner
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Heiner Wacker wurde am 01. April 1960 in Bremerhaven (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 30 Bibliotheken

auf 3 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

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