Heinrich Böll

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Heinrich Böll

Lebenslauf von Heinrich Böll

Heinrich Böll war ein deutscher Schriftsteller der Nachkriegszeit. Er wurde am 21. Dezember 1917 in Köln geboren und verstarb am 16. Juli 1985 nahe der Stadt Düren in Kreuzau-Langenbroich. Neben vielen weiteren Auszeichnungen erhielt er 1972 „für eine Dichtung, die durch ihre Verbindung von zeitgeschichtlichem Weitblick und liebevoller Gestaltungskraft erneuernd in der deutschen Literatur gewirkt hat“ den Nobellpreis der Literatur. Katholisch und mit selbstverständlicher Ablehnung gegenüber dem Nationalsozialismus aufgewachsen hat sich dieser Zustand noch lange nach dem zweiten Weltkrieg auf seine Schreibweise ausgewirkt. Seine schriftstellerischen Anfänge kamen während einer abgebrochenen Ausbildung als Buchhändler 1937 zustande, seinen literarischen Anfang nahm sein Schreiben aber erst nach dem zweiten Weltkrieg, zumeist in Form von Kurzgeschichten, welche allerdings noch keine größere Bekanntheit erreichten. Erst nach einem in Folge eines Preisgewinns der Gruppe 47, einem von Hans Werner Richter initiierten deutschsprachigen Schriftsteller-Treffen, erlangten Autorenvertrages mit Kiepenheuer & Witsch erreichte er zunehmend seinen bis heute andauernden Ruhm. Sein bis heute bekanntestes Werk, "die verlorene Ehre der Katharina Blum", erschien 1974. Öffentlich aufgetreten ist er zudem als Präsident des PEN-Clubs in Deutschland (1970-1972) und von 1971 bis 1974 als internationaler Präsident des PEN-Clubs. Nach seinem Tod, im Jahre 1987, wurde außerdem die Heinrich-Böll-Stiftung gegründet. Die Stadt Köln stiftet zudem seit 1985 den Heinrich-Böll-Preis für herausragende Literatur auch unbekannter Autoren.

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  • Rezensionen
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  • 100 Seiten zu lang

    Ansichten eines Clowns

    Liebes_Buch

    23. October 2017 um 16:37 Rezension zu "Ansichten eines Clowns" von Heinrich Böll

    Das Buch fängt super an und Heinrich Böll schafft es, 100 Seiten lang Spannung zu erzeugen, obwohl der Held der Geschichte nur raucht, trinkt, telefoniert und badet. Der Inhalt ist nur schwammig. Das Buch erzeugte grosse Resonanz, weil die Leser darin Kritik an der katholischen Kirche sahen, wovon Böll später jedoch Abstand nahm (schreiben Berichte). Das passierte damals 1967.  Ich heute kann das Buch kaum verstehen.Ein junger Mann, der als Clown tingelt, sehnt sich nach seiner Freundin, die ihn verlassen hat, weil er nicht ...

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  • Mehr oder weniger der typische (kritische) Böll.

    Ansichten eines Clowns

    carlacats

    21. August 2017 um 07:43 Rezension zu "Ansichten eines Clowns" von Heinrich Böll

    Wie stets, ist auch dieses Werk Bölls ein Spiegel deutscher ‚Nachkriegszeit‘ mit allen Facetten der für Böll so unliebsamen Scheinheiligkeit und Selbstverlogenheit von Politik und Kirche, auch wenn Böll später bestreitet, das Werk sei von Anti-Katholizismus geprägt. Beschrieben wird die Figur des Hans Schnier, der als Freigeist gegen alle Familientradition sich entscheidet, nicht eine Laufbahn als Unternehmer oder auch Politiker anzutreten, sondern sein Auskommen als recht erfolgreicher ‚Clown‘ (Komiker) hat. Er geht eine ...

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  • Kirche und Gesellschaft gegen menschliche Entfaltungsmöglichkeit.

    Und sagte kein einziges Wort

    Tux

    09. August 2017 um 08:07 Rezension zu "Und sagte kein einziges Wort" von Heinrich Böll

    @page { margin: 2cm } p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 120% } Böll prangert hier die „christlich geordnete“ Schein-Gesellschaft an und beschreibt den ewigen Drang des Menschen nach persönlichem Glück, dessen Erfüllung oft die Erwartungen von Kirche und Gesellschaft im Wege stehen. Die Zeit, in welcher der Roman spielt, sollte für den Leser keine Rolle spielen, denn immer noch sind nicht nur die menschlichen Wünsche und Gefühle, sondern auch die politischen Gegebenheiten die gleichen wie damals.

  • "Und sagte kein einziges Wort" von Heinrich Böll

    Und sagte kein einziges Wort

    dot

    08. August 2017 um 16:10 Rezension zu "Und sagte kein einziges Wort" von Heinrich Böll

    Der Roman "Und sagte kein einziges Wort" von Heinrich Böll beschreibt das (Ehe-)Leben in der Nachkriegszeit aus der Sicht des Ehepaares Käte und Fred Bogner. Käte sorgt allein für die Kinder und so leben sie räumlich getrennt voneinander, da Fred sich aufgrund von Alkohol- und Aggressionsproblemen aus dem beengendem Wohnraum zurückzog. Fred war im Krieg und schlägt sich aus Liebe zu seiner Frau und den Kindern allein durch's Leben, das von Trostlosigkeit und Armut geplagt wird. Fred und Käte treffen sich zuweilen, bis sie spüren, ...

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    • 2
  • Zum Lachen und Nachdenken und Genießen

    Ende einer Dienstfahrt

    Buchgespenst

    05. August 2017 um 09:47 Rezension zu "Ende einer Dienstfahrt" von Heinrich Böll

    Vater und Sohn Gruhl stehen vor Gericht. Sie sind angeklagt ein Bundeswehrauto mutwillig verbrannt zu haben. Während des Prozesses wird die Absurdität der Angelegenheit immer klarer. Ein weiteres hervorragendes Buch von Böll. Satirisch, witzig, mit einem bitteren Nachgeschmack. Unfähige Bürokraten, die Sinnlosigkeit der Armeebefehle und eine Kunstauffassung, die die Werte verhöhnt. Bölls Geschichten sind unnachahmlich still. Beim Lesen ist man völlig ruhig und ist aufmerksam auf jedes Wort. Kein Witz ist ohne einen bitteren ...

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  • Ein Klassiker, der sich lohnt

    Ansichten eines Clowns

    Buchgespenst

    05. August 2017 um 09:39 Rezension zu "Ansichten eines Clowns" von Heinrich Böll

    Hans Schnier hat seinen Job als Clown verloren. Er ist völlig pleite und deprimiert. In der Gesellschaft des Alkohols sinniert er über sein bisheriges Leben nach. Es kommt zu Auseinandersetzungen mit seinem Vater, seiner Freundin und diversen Freunden. Es war das erste Buch, das ich von Böll gelesen habe. Es ist melancholisch, aber, meiner Ansicht nach, endet es positiv. Die Hauptfigur hat sich mit allem konfrontiert, was bei ihm schief gelaufen ist. Es ist wie eine Katharsis, jetzt ist er bereit für einen neuen Anfang.

  • Die Wirren und Probleme der Nachkriegszeit.

    Haus ohne Hüter

    Tux

    21. July 2017 um 07:06 Rezension zu "Haus ohne Hüter" von Heinrich Böll

    Am Schicksal von zwei 12jährigen Buben ohne Väter, die im Krieg gefallen sind, beschreibt Böll stellvertretend für eine ganze Generation die Probleme Derer, die unter dem letzten großen Krieg zu leiden hatten. Allzu früh muss einer der Knaben erwachsen werden, während der zweite Bub, der keine finanziellen Probleme kennt, doch darunter leidet, dass seine Mutter sich einsam zu fühlen scheint. Tieferer Sinn: Leb weiter, denn das Vergangene änderst Du jetzt auch nicht mehr.

  • Ansichten eines Clowns

    Ansichten eines Clowns - Roman

    Angel10

    25. March 2017 um 14:34 Rezension zu "Ansichten eines Clowns - Roman" von Heinrich Böll

    - Liebesgeschichte- Bonn 1963- Verdrängen der NS-Vergangenheit- katholische Kirche

  • Der Mief der Adenauer-Ära

    Böll. Ansichten eines Clowns

    Hamlets_Erbin

    20. December 2016 um 18:56 Rezension zu "Ansichten eines Clowns" von Heinrich Böll

    "Nicht einmal der Teufel kann so scharfe Augen haben wie Nachbarn." (S.60) Inhalt: Der Clown Hans Schnier kehrt nach längerer, berufsbedingter Abwesenheit in seine Heimatstadt Bonn zurück. Er ist pleite, am Knie verletzt und leidet unter Liebeskummer, weil er von der Frau mit der er sechs Jahre in wilder Ehe gelebt hat, verlassen wurde. In seiner Wohnung angekommen, ruft er diverse Bekannte an, um etwas über ihr gegenwärtiges Leben in Erfahrung zu bringen und sich Geld zu leihen. Dabei erinnert er sich an seine Vergangenheit. ...

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    • 7
  • Unbefriedigend...

    Gruppenbild mit Dame

    Hamlets_Erbin

    01. December 2016 um 18:11 Rezension zu "Gruppenbild mit Dame" von Heinrich Böll

    ...; heute meine ich, daß auch das 'Dafür-Sterben' eine Sache nicht besser, größer oder weniger albern macht;..." (S.119) Meinung: Ich schätze Heinrich Böll für seine Kurzgeschichten, in denen er die Sprache mit äußerster Effektivität einsetzt. Durch seinen knappen, präzisen Stil erzielt er eine Wirkung, die einem Schlag in den Magen gleicht und dem Leser oftmals den Atem raubt. Dies war nun mein erster Roman von Böll und ich muss leider feststellen, dass alles, was seine Kurzgeschichten auszeichnet, hier nicht vorhanden ist. ...

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