Heinrich Böll Ansichten eines Clowns

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Inhaltsangabe zu „Ansichten eines Clowns“ von Heinrich Böll

Der Klassiker von Heinrich Böll, jetzt in einer limitierten Sonderausgabe
»Ich bin ein Clown, im Augenblick besser als mein Ruf.« Hans Schnier, einst ein gefragter Pantomime und Spaßmacher, sitzt, nachdem ihn seine Frau verlassen hat, zum Bettler degradiert auf den Stufen des Bonner Bahnhofs.

Einerseits banale ‚Alltagsgeschichte‘, andererseits tiefblickend und ergreifend.

— carlacats

Ich kann nichts Überzeitliches darin erkennen.

— Godelewa

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  • 100 Seiten zu lang

    Ansichten eines Clowns

    Liebes_Buch

    23. October 2017 um 16:37

    Das Buch fängt super an und Heinrich Böll schafft es, 100 Seiten lang Spannung zu erzeugen, obwohl der Held der Geschichte nur raucht, trinkt, telefoniert und badet. Der Inhalt ist nur schwammig. Das Buch erzeugte grosse Resonanz, weil die Leser darin Kritik an der katholischen Kirche sahen, wovon Böll später jedoch Abstand nahm (schreiben Berichte). Das passierte damals 1967.  Ich heute kann das Buch kaum verstehen.Ein junger Mann, der als Clown tingelt, sehnt sich nach seiner Freundin, die ihn verlassen hat, weil er nicht heiraten will. Ihm gefällt das Beziehungsmodell der Konkubine besser. Weil er Marie so liebt und so vermisst, leidet er sehr. Wie Marie selber ihre Zukunft gestalten möchte, interessiert ihn nicht, er gibt der Kirche die Schuld. Marie wird hauptsächlich auf Sex reduziert und als von den Katholiken ferngesteuert dargestellt. Er liebt sie, aber ihre Interessen langweilen ihn so.Vielleicht möchte sie einfach ihr Leben nicht so wegwerfen wie er? Wir erfahren es nicht. Die Frage scheint: Wieso muss ich heiraten, wenn ich mit meiner Freundin schlafen möchte und wieso hat meine Freundin von mir die Nase voll? Es ist so ein Ich-finde-alles-Scheisse-und-weiss-nicht-was-mit-mir-los-ist-Text, der keinen Kritikpunkt herausarbeitet, der aber mit Bölls literarischen Talent erfüllt ist. Gekürzt wäre es genial gewesen.Angedeutet wird der Konflikt mit den Nazi-Eltern, der anscheinend in der Kirche sich fortsetzt. Die ganze Gesellschaft war auf Drill, Leistung und Gehorsam aufgebaut. Die Christen waren da keine Ausnahme.Der Clown verweigert sich.Vielleicht ist das der Kern des Buches. Teilweise genial, teilweise inhaltslos. Man muss wohl die Zeit miterlebt haben, um daraus schlau zu werden. Geschichten von Figuren, die sich den Ansprüchen der Gesellschaft verweigern, faszinieren mich. Ich vermute, dass das Buch darin viele Leser ansprach.

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  • Mehr oder weniger der typische (kritische) Böll.

    Ansichten eines Clowns

    carlacats

    21. August 2017 um 07:43

    Wie stets, ist auch dieses Werk Bölls ein Spiegel deutscher ‚Nachkriegszeit‘ mit allen Facetten der für Böll so unliebsamen Scheinheiligkeit und Selbstverlogenheit von Politik und Kirche, auch wenn Böll später bestreitet, das Werk sei von Anti-Katholizismus geprägt. Beschrieben wird die Figur des Hans Schnier, der als Freigeist gegen alle Familientradition sich entscheidet, nicht eine Laufbahn als Unternehmer oder auch Politiker anzutreten, sondern sein Auskommen als recht erfolgreicher ‚Clown‘ (Komiker) hat. Er geht eine Beziehung zu einem streng katholischen Mädchen ein, welche allerdings über der Diskussion, auf welchem Wege die Heirat und spätere Erziehung der Kinder zu erfolgen habe, in die frühzeitigen Brüche geht. Schnier ergibt sich dem Alkohol und erlebt einen rasanten Abstieg.

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