Heinrich Böll Ansichten eines Clowns - Roman

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Inhaltsangabe zu „Ansichten eines Clowns - Roman“ von Heinrich Böll

Mittlerweile ist das, was der Roman beschreibt zum Glück Vergangenheit, aber das grundlegende Thema leider noch immer aktuell.

— Hazel93
Hazel93

Absoluter Hammer, melancholisch, nachdenklich, ironisch und vor allem: schonungslos. Das in einer Sprache zum Niederknien! Eben Böll.

— SaraMarieSonneberg
SaraMarieSonneberg

Ansichten des Lebens

— JenniferHilgert
JenniferHilgert

Eines meiner Lieblingsbücher. Immer gültig bleibende Aussage!

— Salzechse
Salzechse
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  • Ansichten eines Clowns

    Ansichten eines Clowns - Roman
    Angel10

    Angel10

    25. March 2017 um 14:34

    - Liebesgeschichte
    - Bonn 1963
    - Verdrängen der NS-Vergangenheit
    - katholische Kirche

  • Buchverlosung zu "Kalte Brandung" von Isa Maron

    Kalte Brandung
    aba

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    Ein neuer Fall für das besondere Ermittler Team aus Amsterdam! Fans von Maud Mertens und Kyra Slagter aufgepasst!Isa Marons ungleiches Amsterdamer Ermittlerduo ist wieder da! Diesmal stellt ein kaltblütiger Mörder das ungleiche Paar vor einer großen Herausforderung.Rechtzeitig zum Erscheinungstermin habt ihr die Möglichkeit, nicht nur 10 Exemplare von "Kalte Brandung" zu gewinnen: Für alle, die den ersten Fall "Dunkle Flut" noch nicht kennen, verlosen wir zusätzlich 5 Buchpakete, die sowohl "Dunkle Flut" als auch "Kalte Brandung" beinhalten.Diese Buchverlosung dürft ihr als Krimifans auf keinen Fall verpassen!Zum InhaltIn einem Streichelzoo in Amsterdam verschwindet am helllichten Tag ein kleiner Junge. Trotz tagelanger Suche bleibt er unauffindbar. Die Polizei ist höchst alarmiert und leitet eine groß an-gelegte Suchaktion ein. Wie sich zeigt, ist der Vorfall bloß der Anfang. Überall in Nordholland werden Kinder vermisst gemeldet, und bald verfolgt das ganze Land fieberhaft das mediale Geschehen. Maud Mertens, die Leiterin der Ermittlungen, gerät immer mehr unter Druck. Schon einmal hat die altgediente Kommissarin durch eine falsche Entscheidung den Tod eines Kindes mitverschuldet, und sie beginnt zu zweifeln, ob sie die Richtige für diesen Job ist. Unterstützung erhält sie durch die junge Kriminalistik-Studentin Kyra Slagter, deren Schwester vor Jahren spurlos verschwand und die Mertens bereits in einem anderen Fall "ungebeten" assistierte: ein ungleiches Paar, das sich dennoch perfekt ergänzt. Als eine erste Kinderleiche auftaucht, ist klar: Der Täter schreckt vor nichts zurück – und jede Minute zählt.Hier geht es zur LeseprobeZur AutorinIsa Maron, geboren 1965, ist Autorin mehrerer erfolgreicher Kriminalromane und gilt in den Niederlanden als eine der Meisterinnen ihres Genres. Ihr Debüt "Passiespel" wurde 2008 als bester Frauen-Thriller des Jahres ausgezeichnet. Beim DuMont Buchverlag erschien bislang "Dunkle Flut" (2016). "Kalte Brandung" ist der zweite Band ihrer Reihe der Nordsee-Morde um das Ermittlerinnenpaar Maud Mertens und Kyra Slagter.Zusammen mit dem DuMont Buchverlag verlosen wir 10 Exemplare von "Kalte Brandung" und 5 Buchpakete, die Band 1 und 2 der Nordsee-Morde Reihe beinhalten.Was müsst ihr dafür tun, um eins der Exemplare oder eins der tollen Buchpakete zu ergattern? Beantwortet einfach über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* bis zum 28.09. folgende Frage:Maud Mertens und Kyra Slagter: ein ungleiches aber erfolgreiches Duo.Kennt ihr auch andere berühmte ungleiche Paare? Was macht sie so besonders?Bitte teilt uns in eurer Bewerbung unbedingt mit, ob ihr euch nur für "Kalte Brandung" interessiert oder für eins der Buchpakete, die beide Titel beinhalten!Ich bin gespannt auf eure Antworten!Viel Glück!* Bitte beachtet auch unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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  • (S)ein Meisterwerk

    Ansichten eines Clowns - Roman
    JenniferHilgert

    JenniferHilgert

    20. September 2016 um 19:25

    Ein agnostischer Clown – ein Künstler mit Hang zum Kognak – verliert im Nazideutschland seine große Liebe Marie an einen Zweiten – das ist Krieg; der Alltag einer wilden Ehe, unbeschönigt und kompromisslos wie Staat und Kirche eh und je.


    http://schriftverkehr.net/2015/05/12/11-ein-buch-das-man-in-der-schulzeit-haette-lesen-sollen-aber-nicht-getan-hat/

  • Rezension zu "Ansichten eines Clowns - Roman" von Heinrich Böll

    Ansichten eines Clowns - Roman
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ist Heinrich Böll vergessen? Natürlich nicht. Vielleicht in dem Bücher-Wust unserer Tage etwas untergetaucht, aber nach wie vor aktuell wie er aktueller nicht sein könnte. - Was ein Anliegen seines Clowns, die Einstellung zur katholischen Kirche, betrifft, nach wie vor gültig; in Bölls Sinne jedenfalls immer noch insofern, als Kritiker aus den Reihen der Christen zunehmend häufiger eine unserer Zeit entsprechende „Reformation“ fordern, allerdings nicht nur der katholischen, sondern auch der evangelischen Kirche. In einem zweiten Punkt noch gültiger als damals, nämlich soweit es um das Bild des Kapitalismus geht. Dass insbesondere die doppelte Moral ein ständiges menschliches Problem bleibt, bedarf eigentlich keiner besonderen Erwähnung. - Die in der Tat etwas konstruierte Geschichte (Böll äußerte sich selbst so) befasst sich mit einem unangepassten, in die Rolle eines Clowns gekleideten jungen Menschen, der seinen Mitmenschen, die er größtenteils als gleisnerische Pharisäer sieht, die Wahrheit ins Gesicht sagt. Er zeigt damit sein eigenes wahres Gesicht, das zwar das eines konsequent aufrechten Menschen ist, aber auch nicht unbedingt nur schöne Züge aufweist. Den eigenen Eltern ständig ihre Charakterlosigkeit im Spiegel vorzuhalten, mehr oder minder liebenswürdigen Mitmenschen unangenehme Wahrheiten, oft sogar unnötigerweise, ins Gesicht zu sagen oder jemanden anzuschnorren und dann unter den Augen des Angebettelten mit einem Taxi wegzufahren, darf wohl nicht als anständig angesehen werden. Seine Kompromisslosigkeit, die es ihm sogar als angemessen erscheinen lässt, Ohrfeigen auszuteilen, ist es wohl, die den Protagonisten letztlich zum Loser macht, als monogam Liebenden und sogar als Clown. Traurig, aber wahr.- Vermutlich wollte Böll mit dieser Zeichnung seines Clowns und mit dem mehrmaligen Hinweis auf „Schweißtropfen auf der Oberlippe“ eines Scham empfindenden Mitmenschen die menschlichen Unvollkommenheiten in ihrem Extrem aufzeigen! Sicherlich ging es ihm nicht um die Geschichte, sondern brauchte er die Geschichte nur, um Ansichten seines Clowns kundzutun. Ansichten, die nicht nur weiterhin lesenswert sind, sondern gelegentlich auch beachtet werden sollten, nicht nur von denen, denen sich Böll politisch zugehörig fühlte.

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