Heinrich Böll Briefe aus dem Rheinland

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Inhaltsangabe zu „Briefe aus dem Rheinland“ von Heinrich Böll

Aus der Reihe ›Schriften und Reden‹»Deine Vorstellungen vom ›Rheinischen‹ sind mir zu ungenau«, schreibt Heinrich Böll spöttisch an einen fiktiven protestantischen Freund, »Köln, das den Ruf der Gemütlichkeit genießt, ist mir aus vielen Gründen unheimlich.« Zur literarischen Durchdringung des »Rheinlands«, das in der frühen Bundesrepublik plötzlich einen gänzlich anderen Stellenwert hatte als z. B. im Deutschen Reich, hat Böll beigetragen wie kein anderer Schriftsteller. »Auch an meine Ohren ist der sehnsüchtige Ruf der CDU nach Kontakt rnit den sogenannten Intellektuellen gedrungen. Ich muß mich leider diesem Liebeswerben versagen, ich bin kein Intellektueller...«, schreibt Böll. »Ich gehöre keiner Gruppe an«, sagt er. Und gleichzeitig öffnet er seinen Lesern mit einer kurzen Glosse über den perfiden Slogan »Hast Du was, dann bist Du was« die Augen über die Ideologie der sogenannten »Eigentumsbildung«.Weitere Informationen zu Heinrich Böll gibt es unter: www.heinrich-boell.de
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