Heinrich Böll Das Brot der frühen Jahre

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Inhaltsangabe zu „Das Brot der frühen Jahre“ von Heinrich Böll

Walter Fendrich, Hauptfigur dieser Liebesgeschichte in den Wirtschaftswunderjahren, hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Nach dem Krieg begann er ziellos mehrere Berufsausbildungen, versuchte sich erfolglos als Banklehrling, Tischler und Verkäufer, und auch seine Elektrikerlehre schloß er ohne Begeisterung ab. Schließlich findet er ein einträgliches Auskommen als Waschmaschinen-Mechaniker, ohne jedoch mit seinem Leben zufrieden zu sein. Das ändert sich, als sein Vater ihn in einem Brief bittet, die Tochter eines Kollegen vom Bahnhof abzuholen. Die Begegnung mit der zwanzigjährigen Hedwig, einer flüchtigen Bekannten aus Kindertagen, wird für Walter zum Wendepunkt. Er setzt alles daran, die junge Frau zu gewinnen, und legt dabei eine Entschlossenheit an den Tag, die ihn an seine Kindheit erinnert. Er wuchs auf in ärmlichen Verhältnissen und war von einem gierigen, geradezu zwanghaftem Verlangen nach Brot besessen. Die Hartherzigkeit seiner Umgebung trieb ihn in den Diebstahl, und schließlich ging es Walter nur noch um Geld. Es wurde zum einzigen Lebenszweck, und erst die Macht, mit der ihn die Liebe zu Hedwig erfasst, führt ihn zu lange vergessenen Wertmaßstäben zurück. Informieren Sie sich auch über das größte editorische Unternehmen in der Geschichte des Verlags Kiepenheuer & Witsch: Heinrich Böll, Werke 1 - 27 Kölner Ausgabe

Stark.

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  • Rezension zu "Das Brot der frühen Jahre" von Heinrich Böll

    Das Brot der frühen Jahre

    Hallogen

    21. January 2010 um 07:51

    Schöne, unaufdringliche und minutiöse Erzählung. Schildert in rückblickender Perspektive, wie die Bekanntschaft mit einer jungen Frau binnen eines Tages das Leben eines Waschmaschinenreparateurs, den man bisher als Taugenichts ansah, von Grund auf änderte. Bevor er sich ihr komplett zuwenden kann, gibt es jedoch noch einige Altlasten zu beseitigen... Enthält schöne Bilder (so betrachtet seine Freundin ihn „wie man eine Handgranate betrachtet, die, zum Aschenbecher umgearbeitet, nun auf dem Klavier steht.“), hat aber den kleinen Makel. doch sehr viel offen zu lassen, was den weiteren Verlauf ihres Lebens angeht, wenngleich man es sich aus den Anfangsbildern ableiten kann. Wie so oft gehört aber das Unausgesprochene, Angedeutete zugleich zu den Stärken, denn so denkt man noch ein wenig über das Werk nach. Verwoben in den Rückblick auf diese Liebe auf den (fast) ersten Blick ist eine Biographie, die an allen wichtigen Punkten mit Brot verwoben ist.

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  • Rezension zu "Das Brot der frühen Jahre" von Heinrich Böll

    Das Brot der frühen Jahre

    michella propella

    18. December 2009 um 12:37

    nie werde ich den geschmack des brotes vergessen, wie ihn böll in seinem buch beschreibt. wunderbare sprache und details zu einer beziehung/familie die durch die nachkriegszeit hindurch versucht sich wieder einander anzunähern.

  • Rezension zu "Das Brot der frühen Jahre" von Heinrich Böll

    Das Brot der frühen Jahre

    Leserausch

    17. November 2007 um 10:06

    Heinrich Böll - Das Brot der frühen Jahre Erzählung Klappentext: Walter Fendrich, der Held der Erzählung, hat die bitteren Erfahrungen der Vorwährungsreformzeit hinter sich. Hunger und Ausnutzung, >das Brot der frühen Jahre<, haben ihn zum Nihilisten gemacht, zu einem der vielen, die alle Dinge nur auf ihren Nutzen hin sehen. Die Begegnung mit dem aus seiner Heimatstadt stammenden Mädchen Hedwig verwandelt ihn und damit sein Verhalten in der Welt; sie steht von Anfang an im Zeichen der Dauer. In einer ergreifenden Verschmelzung von Zeitschilderung und Dichtung geht es Böll um das Heil dieser beiden Menschen, um ihren richtigen Weg. Persönliche Meinung: Die Geschichte eines jungen Mannes der durch Hunger und Ausbeutung in den Nachkriegsjahren jeglichen Respekt vor den Menschen verloren hat und seine Zeitgenossen nur danach zu beurteilen scheint ob sie ihm in Zeiten der Not Brot abgeben würden oder nicht. Dann, verliebt er sich völlig überraschend, Hals über Kopf in ein Mädchen und ist bereit, spontan alle Brücken hinter sich abzubrechen. Ich fand die Erzählung ganz interessant, aber vom Hocker gehauen hat die Geschichte mich nicht gerade.

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