Heinrich Böll Die verlorene Ehre der Katharina Blum

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Inhaltsangabe zu „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ von Heinrich Böll

Heinrich Bölls Erzählung Die verlorene Ehre der Katharina Blum oder: Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann sorgte bei ihrem Erscheinen im Jahr 1974, das von einem Vorabdruck im Spiegel flankiert wurde, für eine heftige Auseinandersetzung um die Methoden des Boulevardjournalismus. Die Hauswirtschafterin Katharina Blum, die nebenbei bei Empfängen und Festlichkeiten die kalten Buffets besorgt und sich davon eine Appartementwohnung und einen Volkswagen leisten kann, gerät zufällig in den Mittelpunkt der Sensationsmache und Polithetze einer großen Boulevardzeitung. Bei einer Karnevalsparty verliebt sie sich in einen jungen Mann, der von der Polizei als radikaler Rechtsbrecher gesucht und allgemein 'Bandit' genannt wird. Von da an ist ihr ein Sensationsjournalist auf den Fersen, der ihr Privatleben durchleuchtet und öffentlich macht. Die Folge der Hetze und der Verletzung der Intimität durch die Presse steht am Anfang der Erzählung: Katharina Blum hat den Journalisten erschossen, und ein ebenfalls beteiligter Pressefotograf ist von einer unerkannten Frau erschossen worden. Damit ist der schockierende Akzent gesetzt, der nach Interpretation und Aufklärung verlangt. Das Muster der Moritat von der verlorenen Frauenehre ist hier emanzipatorisch und aggressiv gewendet: Die in der öffentlichen Meinung gefallene Frau weiß sich nach anfänglicher Erschütterung zu wehren, notfalls mit Gewalt.

Das Buch zeigt wie Boulevardpresse und Justiz Menschen ohne Weiteres in die gesellschaftliche Isolation drängen können. Grandios!

— cherisimo

Böll war ein passionierter BILD-Gegner, was man wunderbar auf jeder einzelnen Seite merkt!

— milkshakee

Beeindruckend und berührend

— Seasoon

ein sehr guter Blick auf die Schattenseiten der Medien, aktueller denn je. ich kam mit der zu sachlichen Erzählweise nicht ganz so zurecht.

— rainybooks

Gesellschaftskritik, die heute noch genauso passt wie vor 40 Jahren.

— SaSu13

Aktueller und wichtiger denn je! Jeder sollte dieses Buch lesen und seine Mediennutzung überdenken. Ohne ihre Leser gäbe es die Bild nicht.

— Hazel93

Hat absolut nichts an Aktualität verloren!

— Stefan92

eine beklemmende Sicht auf die Macht der Medien, mit intriganter Berichterstattung und Verleumdung das Leben anderer zu zerstören.

— louella2209

Erschreckend, wie aktuell dieses Buch ist - und bleiben wird!

— MiSS_SPEECHLESS

Tolle Darstellung historischer Umstände. Liefert andere Sichtweise. Must-read, wenn man sich u.a. mit der RAF oder Hetze beschäftigt.

— Senf-mit-Sauce-Blog

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  • Buchverlosung zu "Realitätsgewitter" von Julia Zange

    Realitätsgewitter

    aufbauverlag

    Marlas Leben ist ein einziges Realitätsgewitter. Wenig Sex, viel iPhone. Viel Bewegung, wenig Sicherheit. Sehr globalisiert, aber immer noch ganz schön deutsch. Marla funktioniert perfekt. Sie hat immer die richtige Maske auf. Doch plötzlich bekommt ihr hochglänzender Panzer kleine Brüche. Plötzlich ist da eine schwere Traurigkeit, die langsam von ihrem Bauch nach oben spült. Um nicht zu ertrinken, macht sie sich auf den Weg zurück in ihr Heimatdorf. Und landet schließlich auf Sylt. Eine Reise ins Erwachsenwerden und zu sich selbst. -> Jetzt reinlesen: http://bit.ly/leseprobe-realitaetsgewitterÜber Julia ZangeJulia Zange, geboren 1987, lebt und arbeitet seit 2006 in Berlin. 2005 gewann sie den Literaturwettbewerb Open-Mike, 2008 veröffentlichte sie ihren ersten Roman mit dem Titel Die Anstalt der besseren Mädchen. Sie ist Teil der Web-Serie Translantics. Sie arbeitet als Redakteurin bei L’Officiel und schreibt regelmäßig für Zeit Online und Fräulein. In Philip Grönings Film Mein Bruder Robert, der 2017 Kino-Premiere feiert, hat sie als Hauptdarstellerin debütiert. Außerdem organisiert sie regelmäßig die Veranstaltungsreihe Dead Poets Society im Soho House Berlin.Jetzt bewerben!Bewerbt euch im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", indem ihr folgende Frage beantwortet: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen und wie hat es euch gefallen?Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben.

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  • Erschreckend aktuell

    Die verlorene Ehre der Katharina Blum

    Jisbon

    30. September 2016 um 23:40

    Mir hat "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" gut gefallen; das Buch lässt sich schnell durchlesen, macht aber an vielen Stellen nachdenklich, gerade, was den Umgang der Presse mit dem Privatleben Katharinas und ihrer Bekannten angeht. Heinrich Böll zeigt gut, dass oft zu weit gegangen wird, wie Aussagen verdreht und im Sinn verkehrt werden und wie jemand, der eigentlich nichts schlimmes getan hat, plötzlich in der Luft zerrissen wird und welche weitreichenden Konsequenzen das haben kann. Zu den Figuren konnte ich keine Bindung aufbauen, obwohl der Leser recht viel über sie erfährt und klar ist, dass sie Sympathieträger sein sollen, aber ich hatte dennoch die ganze Zeit eine gewisse Distanz zu ihnen und war eher an den Abläufen und allem, was Katharina dazu gebracht hat, den Reporter zu erschießen, interessiert als an den Charakteren. Gut fand ich den Schreibstil, der ziemlich nüchtern ist und stellenweise an eine Reportage erinnert, da es ein effektiver Kontrast zu den Ereignissen und auch den skandalösen Berichten der ZEITUNG war. Das Buch war teilweise ein bisschen trocken, aber die meiste Zeit fand ich es interessant; als Schullektüre eignet es sich bestimmt gut, da die Thematik noch heute erschreckend aktuell ist. Von mir gibt es 4 Sterne.

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  • Sollte jeder gelesen haben!

    Die verlorene Ehre der Katharina Blum

    CocuriRuby

    31. August 2016 um 12:50

    Man könnte wohl sagen, dass in diesem Buch, Heinrich Böll mit dem Sensationsjournalismus  der Boulevardpresse abrechnet. Denn Böll sah sich selbst als Opfer einer Rufmord- und Hetzkampange der Bild (1972). In der Vorbemerkung heißt es so auch verkürzt: „(…) Ähnlichkeiten mit den Praktiken der Bild-Zeitung (…) sind weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich.“ Dieses Buch zeigt dabei auf, wie diese Art von Presse funktioniert und was sie verursacht. Dabei sind diese Schilderungen auch durchaus überspitzt dargestellt. Wobei ich mich auch gefragt habe, was ist zwar krass dargestellt, aber trotzdem noch realistische Praxis? Man weiß schließlich wie weit die Boulevardzeitung bereit ist zu gehen, nur um eine Titelseite zu füllen. Das normale Geschehen, wird auffällig ruhig und sachlich geschildert. Vermutlich um den Kontrast zur „ZEITUNG“ (so wird die große Boulevardzeitung in dem Buch genannt) so deutlich wie möglich zu gestalten. Also man erfährt zunächst, was wirklich passiert ist, durch die Schilderungen oder Protokolle der Betroffenen und dann das was die „ZEITUNG“ daraus gemacht hat. Wie harmlose Äußerungen, reißerisch verdreht werden. Den Skandal nicht mal nur aufzuputschen, sondern ihn überhaupt erst erschaffen und so tun als wäre das Journalismus und es ginge nur darum den interessierten Leser zu informieren. Zwischendurch wurde sogar mal ein kurzer Vergleich zur Berichterstattung von seriösen Zeitungen gezogen. Der Unterschied ist natürlich frappierend. Aber auch die polizeilichen Vernehmungen sind mehr als fragwürdig – als würde versucht werden die Protagonistin zu einer Falschaussage zu nötigen. Oder auch wie ungenügend der rechtliche Schutz der einzelnen Person gegenüber der Presse ist – Pressefreiheit, also Schutz eines Konzerns, wird über den des Menschen gestellt. Ich würde zwar sagen, dass das hier überspitzt, aber leider nicht so wirklich unglaubwürdig dargestellt wurde. Man sieht ganz deutlich, was diese Verleumdungen, Lügen und Verdrehungen der „ZEITUNG“ bei der Protagonistin anrichten – wie sich auch ihr Wesen Zusehens verändert. Es ist an der Grenze zu widerlich und ja natürlich drängt sich eine ganz bestimmte Zeitung dabei auf – von der man weiß, dass genau das die angewandten Praktiken sind. Mit Journalismus und Recherche hat das nichts zu tun – das ist einfach nur widerlich und das ekelerregendste daran ist, dass es funktioniert. Die Leute kaufen es, sie zerreißen sich das Maul und scheren sich einen Dreck um dessen Wahrheitsgehalt. Dieses Buch wirft vielleicht auch die Frage auf, wer eigentlich die Presse kontrolliert. Außerdem legt es eine nahe, die eigene Mediennutzung zu überdenken – denn auch außerhalb der Boulevardpresse kann man sich fragen, wie viel Wahrheit und wie viel Sensationsgier liegt in dem Bericht.   Fazit Obwohl das Buch nun doch schon ein paar Jahre auf den Buckel hat (1974 erschienen), ist es noch sehr aktuell. Meiner Meinung nach sollte das jeder einmal gelesen haben, der in irgendeiner Form mit Medien zu tun hat – und das dürften so ziemlich alle sein.

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Zeitdokument der 70er

    Die verlorene Ehre der Katharina Blum

    winter-chill

    22. November 2015 um 20:23

    Die Springerpresse, an erster Stelle die BILD-Zeitung, war eines der ärgsten Feindbilder der 68er-Generation. Sie machten die BILD verantwortlich für die Gewalt im Land, insbesondere für das Attentat auf den Studentenführer Rudi Dutschke. Auch Heinrich Böll sah sich als Opfer einer Rufmord- und Hetzkampagne der BILD, die ihn nach einer Stellungnahme über Ulrike Meinhof als Sympathisanten der RAF hinstellte. Auf die Berichterstattung der BILD-Zeitung reagiert Böll mit seiner Erzählung „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“. Katharina Blum ist 27 Jahre alt, gutaussehend und arbeitet als Haushälterin, nebenbei hilft sie bei Empfängen und Festlichkeiten aus. Weil sie sehr sparsam lebt, kann sich Katharina mittlerweile eine Eigentumswohnung und ein Auto leisten. Diese bescheidene, unbescholtene Frau gerät nun in den Mittelpunkt der Sensationsmache einer großen Boulevardzeitung: Auf einer Faschingsparty verliebt sie sich in einen jungen Mann, der polizeilich gesucht wird. Sie verbringt mit ihm die Nacht und verhilft ihm zur Flucht. Ab da ist ihr ein Journalist der Zeitung auf den Fersen. Ihr Leben wird ausgeschlachtet, Aussagen von Nachbarn, Verwandten und Freunden werden verdreht, vage Annahmen ins unermessliche aufgeblassen. In Katharinas Leben ist nichts mehr wie zuvor und eines Tages eskaliert die Situation. Böll zeigt in seiner kurzen Erzählung recht deutlich, wie eine moderne Hexenjagd aussehen kann und dass Medien dabei oft keine geringe Rolle spielen. Allerdings klagt Böll nicht nur die Sensationsgier der Boulevardpresse an, sondern auch die Menschen, die diese Medien konsumieren, ihnen Glauben schenken und diese dadurch auch finanzieren. Natürlich könnte Bölls Medienkritik auch noch in heutiger Zeit aktuell sein. Dennoch muss man die Erzählung wohl als Dokument ihrer Zeit sehen und verstehen. Sonst scheint die Geschichte zu übertrieben und drastisch. Nicht ganz so überzeugt hat mich letzten Endes der Erzählstil: Die Ereignisse werden sehr distanziert, als eine Art Protokoll wiedergegeben – dabei arbeitet Böll mit sehr viel indirekter Rede. Das macht die Geschichte extrem trocken und nüchtern. Summa summarum ist „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ ein gutes Zeitdokument der 70er Jahre in der BRD – große Unterhaltung darf man aber nicht erwarten.

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  • Böll gegen Bild

    Die verlorene Ehre der Katharina Blum

    Liebes_Buch

    15. August 2015 um 22:38

    So wie ich es gehört habe,  gaben die 68er der Bild-Zeitung die Schuld an der Gewalt. Umgekehrt gab natürlich die Bild den Studenten die Schuld. Die Gewaltbereitschaft der damaligen Gesellschaft mündete sogar in Terrorismus. Heinrich Böll hat an seiner Romanheldin Katharina Blum dargestellt, wie einen die Medien durch den Kakao ziehen und das Leben zerstören.  Die Hauswirtschafterin Katharina verliebt sich auf einer Party Hals über Kopf in einen Bundeswehrdeserteur und verhilft ihm zur Flucht. Dadurch gerät sie ins Visier einer Boulevardzeitung, die fortan wilde Geschichten erfindet und Mitmenschen belästigt- sogar die krebskranke Mutter. Katharina rächt sich. Böll erzählt die Geschichte sachlich distanziert, fast wie für einen Polizeibericht, aber mit Humor. Dass sich alles während des Karnevals ereignet, verleiht dem Buch einen gewissen Charme.  Damals als das Buch veröffentlicht wurde, waren die Methoden der Medien und unseriöse Pressearbeit ein grosses Thema. Es widerte an, dass die Bild angeblich Hetze betrieb.  Angesichts aktueller Konflikte müssen wir uns noch immer fragen, ob die Medien Gewalt in der Bevölkerung erzeugen bzw. Existenzen vernichten. Menschen an den medialen Pranger zu stellen, ist eine Art Selbstjustiz, die Betroffene in Verzweiflung stürzen kann.  Kurze schlichte Erzählung zum Nachdenken und Schmunzeln.

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  • Wenn Medien Existenzen vernichten...

    Die verlorene Ehre der Katharina Blum

    WilmaFeuerstein

    23. July 2015 um 14:33

    Die Geschichte um Katharina Blum, die von den Medien verfolgt und falsch dargestellt wird, ist interessant, aber ich fand den Schreibstil ein wenig trocken, fast schon langweilig. Heinrich Böll zeichnet ein sehr gutes Porträt der Hauptperson, deren Beweggründe gut nachvollziehbar sind. Später beschäftigte ich mich ein wenig mit der Entstehungsgeschichte des Werks und konnte ihm dadurch ein wenig mehr abgewinnen.

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  • Medienwelt ist nicht so unscheinbar

    Die verlorene Ehre der Katharina Blum

    rheam

    23. April 2015 um 20:23

    Ich finde das Buch super faszinant, mit vielen tiefgründigen Themen, die vor allem heutzutage eine wichtige Rolle spielen. Die Medienwelt ist eine Welt für sich, die jedoch in unseren Leben sehr viel anstellen kann. Es ist eine Art moderne Hexenjagd, bei der jeder auch Unschuldigste beschuldigt werden kann, und man nicht davon loskommen kann. Ich würde das Buch jedem empfehlen, da es Dinge sind über die man nachdenken sollte und für jeden geeignet, der manchmal an unserer Gesellschaft zweifelt. 

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Buchverlosung zu "Mops und Totschlag" von Victor Thoma

    Mops und Totschlag

    Berlin_Verlag

    Das größte Glück ist zweifelsohne die Liebe – und doch endet sie viel zu oft im Unglück des verliebten Menschen. Die Literaturgeschichte erscheint an manchen Tagen wie ein einziger langer Beweis dieser These, und auch Ellermann leistet in MOPS UND TOTSCHLAG seinen Beitrag zu ihrer Untermauerung:   Nach seinem letzten Abenteuer will Ellermann nur noch seine Ruhe: Ohrensessel, ein Glas Bordeaux und ein bisschen Chopin. Aber dann steht Josephine – in die er ja mindestens ein bisschen verknallt ist – in der Tür und hat eine »klitzekleine« Bitte. Und was das heißt, weiß ja wohl jeder.  Aber wenn Ellermann Josephines Sommersprossen sieht und ihre bezaubernden Grübchen, dann kann er nicht Nein sagen. Auch wenn er weiß, dass »Dinge zuweilen klein anfangen, sogar klitzeklein, aber ganz anders enden können. Groß und unberechenbar«.  Genauso kommt es dann auch: ein Mops ist weg, eine ehemalige Klavierschülerin Ellermanns ist tot und ihre Diamanten liegen auch nicht mehr im Safe. Und irgendwie wird Ellermann das Gefühl nicht los, dass alles mal wieder bei ihm zusammenläuft. Hier geht's zur Leseprobe, wenn ihr den neuesten Ellermann-Krimi allerdings ganz lesen wollt, solltet ihr uns wenigstens ein Buch nennen, in dem die Liebe einen Menschen ins Unglück stürzt.  Viel Spaß beim Nachdenken über die Liebe und das Unglück, und schon mal viel Glück bei der Verlosung! Euer Berlin Verlag

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    • 92
  • ehrlos?

    Die verlorene Ehre der Katharina Blum

    dominona

    20. October 2014 um 20:44

    Manchmal glauben wir den Medien und ihren Schreiberlingen nur allzu gerne und das ist Katharina Blums Pech. Wie schnell ein Ruf in den Schmutz gezogen werden kann, zeigt diese Geschichte und nicht nur das, auch die Folgen werden deutlich. Fesselnd geschildert und ohne viel Federlesen genau auf den Punkt gebracht, ein Lob an den Autor.

  • Die verlorene Ehre der Katharina Blum

    Die verlorene Ehre der Katharina Blum

    HarIequin

    31. May 2014 um 11:36

    Die Hauswirtschafterin Katharina Blum gerät in den Mittelpunkt polizeilicher Ermittlungen, als sie den kriminellen Ludwig Götten auf einer Tanzveranstaltung kennenlernt. Ihr Privatleben wird sowohl von der Polizei als auch von der Boulevardpresse zerlegt. Vier Tage nach besagten Tanzabend gibt sie bei Kriminaloberkommissar Water Moeding zu Protokoll, den Journalisten Werner Tötges erschossen zu haben. Ich muss gestehen anfängliche Bedenken wegen des Buches gehabt zu haben. Irgendwie hatte sich bei mir hartnäckig das Vorurteil festgesetzt, dass Heinrich Böll anstrengend zu lesen sei, daher war ich wirklich sehr positiv überrascht als ich mich an Katharina Blum wagte. Die Sprache ist wunderbar zu lesen – natürlich etwas anspruchsvoll, aber mit einigen humorvollen Zwischenbemerkungen. Durch die kurzen Kapitel wird das lesen zusätzlich erleichtert. Die Geschichte ist universell und zeitlos. Was mit Katharina Blum geschieht, ist damals ebenso wie heute realistisch. Sie enthüllt die Machenschaften der Boulevardpresse und wie diese einem skrupellos die Wörter im Mund verdreht, um an ihre Sensationsstory zu kommen. Das Buch rekonstruiert die Tage Katharinas vor dem Mord an Werner Tötges als polizeilichen Bericht und ich fand die Frage spannend, wie und wo die Gewaltbereitschaft von der ruhigen, fast biederen Katharina denn nun entsteht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, allerdings habe ich es auch freiwillig gelesen – hätte ich es im Deutschunterricht auseinandernehmen müssen, wäre mir die Lust daran vielleicht auch vergangen. So kann ich es aber nur weiterempfehlen. Wer gerne Klassiker liest, sollte Katharina Blum auf jeden Fall im Regal stehen haben.

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  • Rezension zu "Die verlorene Ehre der Katharina Blum"

    Die verlorene Ehre der Katharina Blum

    Tiana_Loreen

    Unglaublich zäh zum Lesen, aber eine Story, die einen die Nackenhaare aufstellt! Inhalt: Am Vorabend von Weiberfastnacht verlässt eine junge Frau von siebenundzwanzig Jahren gegen 18.45 Uhr ihre Wohnung, um an einem privaten Tanzvergnügen teilzunehmen. Vier Tage später klingelt sie an der Wohnungstür des Kriminaloberkommissars Walter Moeding und gibt zu Protokoll, sie habe mittags gegen 12.15 Uhr in ihrer Wohnung den Journalisten Werner Tötges erschossen.... zweiter Titel: "Wie Gewalt entsteht und wohin sie führen kann" meine Meinung: Ich bin mal ganz ehrlich: Ich habe das Buch gehasst! Von der ersten Seite an, wollte ich es am liebsten Abbrechen, aber da ich nur im äußersten Notfall ein Buch abbreche, konnte ich es nicht über mich bringen. Alleine der erste Satz des zweiten Kapitels brachte mich zur Weißglut: "Wenn der Bericht- da hier so viel von Quellen geredet wird- hin und wieder als 'fließend' empfunden wird, so wird dafür um Verzeihung gebeten [...] " Mein erster Gedanke war, nach diesem Satz: "Bitte?? Sollte ein Buch nicht 'fließen'?" "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" war ein Pflichtbuch von der Schule und auch wenn das Lesen von den 146 Seiten beinahe 2 Wochen gedauert hatte, verstehe ich, warum meine Deutschprofessorin wollte, dass wir es lesen. Die Medien haben in diesen Buch sehr ihr Fett wegbekommen und wenn ich ehrlich bin, ich hätte vermutlich in der Situation von Katharina Blum ähnlich, wenn nicht genauso gehandelt. Sie hatte durch die Medien alles verloren, was ihr einmal wichtig war und war ein Mord auch nur ein kleiner Schandfleck mehr, den sie dann wenigstens wirklich verdient hatte. Obwohl mir das Thema des Buches sehr gut gefallen hatte, fand ich die Schreibweise von Heinrich Böll katastrophal! Ich kam mit diesen eintönigen Geschreibe nicht zusammen. Mir ist durchaus bewusst, dass er das Buch wie ein Protokoll führen wollte, aber selbst für mich (die Vielleserin der Klasse), war das Buch die reinste Qual! Ich wechselte von totaler Langweile bis hin zu beinah-Wutausbrüchen, da mich die ZEITUNG so wütend machte. Fazit: Ein Thema, das sich durchaus zeigen lassen kann, vor allem, da das Buch schon ziemlich alt (1976 veröffentlicht) ist, dennoch konnte ich mich mit der Schreibweise von Heinrich Böll einfach nicht anfreunden und da ich jedes andere Buch dem vorgezogen habe, habe ich schlussendlich extrem lange 2 Wochen für diese paar Seiten gebraucht. Ich gebe dem Buch 2 Sterne, die es nur bekommt, da die Handlung zur damaligen Zeit aktuell war und auch wirklich interessant gewesen wäre, wäre die Schreibwese etwas mehr nach meinem Geschmack gewesen.

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    • 4

    Gulan

    16. April 2014 um 22:23
  • Rezension zu "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" von Heinrich Böll

    Die verlorene Ehre der Katharina Blum

    buchfeemelanie

    Nettes Mädchen trifft Mann, der ihr nicht gut tut und begeht einen Mord. Generell finde ich den Sprachstil nicht schlecht, allerdings ist das Buch so langweilig geschrieben, dass ich es am liebsten nach 10 oder 15 Seiten weggelegt hätte. Da unser Deutschlehrer darauf bestand, dies im Unterricht zu lesen also Augen zu und duch. Und versuchen, es halbwegs interessiert zu lesen. Allerdings für mich recht nichtssagend und langweilig. Vielleicht habe ich es auch einfach nicht kapiert ^^

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    • 3

    LillianMcCarthy

    26. January 2014 um 12:53
    juni_mond schreibt Entschuldige.. aber "Nettes Mädchen trifft Mann, der ihr nicht gut tut und begeht einen Mord." stimmt einfach überhaupt nicht mit der Aussage des Buches überein.. der Mord wird nicht begangen, ...

    Da muss ich juni_mond rechtgeben! Musste es auch in der Schule lesen und es war für mich auch genauso schlimm. Ich war in der neunten Klasse und habe mich da nur durchgequält. Jetzt, nach einem ...

  • Ähnlichkeiten mit der BILD-Zeitung sind nicht zu vermeiden

    Die verlorene Ehre der Katharina Blum

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. June 2013 um 22:51

    Die Geschichte ist ja teilweise sogar schon Bestandteil des Deutsch-Unterrichts. Dennoch hier noch einmal die Zusammenfassung: Eine junge Frau wird mit einem gesuchten Straftäter in Verbindung gebracht - als dies publik wird, gerät sie in die Mühlen einer medialen Hetzkampagne. Böll kommt sehr schnell zur Sache und schildert die Begebenheiten in Form eines Berichtes: sachlich und eher trocken erzählt. Obwohl man aus dieser Handlung auch einen spannenden mitreißenden Roman hätte machen können. Die sachliche Berichterstattung erweckt im Leser aber eher noch das Gefühl, dass es sich bei der Handlung um eine reale Begebenheit handele, was die Geschehnisse spannend genug machen.  Hintergrund dieser Geschichte sind die Machenschaften der BILD-Zeitung, welche der Autor in seinem Vorwort namentlich erwähnt und offen kritisiert. Wer sich etwas näher mit Günter Wallraf fund dem "Aufmacher" beschäftigt hat, ahnt welche Macht dieses Medium auch damals schon hatte. Von dieser Macht hat die BILD nur wenig eingebüßt, aber nicht nur deswegen ist die Erzählung aktueller denn je. Wer schon mal einen Shitstorm näher verfolgt oder gar selbst erlebt hat, weiß wie schnell sich eine Hexenjagd ausbreiten kann, und wehe dem, wenn der Betroffene sie einmal nicht aussitzen kann. Kurzum: damals wie heute und vermutlich auch morgen noch wärmstens zu empfehlen

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