Heinrich Böll Es kann einem bange werden

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Inhaltsangabe zu „Es kann einem bange werden“ von Heinrich Böll

Aus der Reihe ›Schriften und Reden‹Die Jahre 1976/77 bringen einen Aufschwung der Bürgerinitiativen und der ökologischen, grünen Bewegung. »Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt«, heißt die Parole der Jungen. An Heinrich BöU wird sie von Dorothee Solle herangetragen, die ihn bittet, »etwas mehr für uns zu tun«. Böll reagiert müde, fast resigniert. »Spürst Du nicht auch, wenigstens vorübergehend, die Versuchung, in Lähmung zu verfallen, auf irgendeine ›Reise‹ zu gehen?« fragt er. »Du rennst und rennst, und wo Du auch hin- oder ankommst, stehen sie schon mit ihrem Grinsen der Ausgewogenheit: Du hast Deine Rolle gespielt.« In der Praxis bedeutet das: In diesen Jahren des »deutschen Herbstes« schreibt Böll wieder mehr Rezensionen, reagiert auf ketzerische, oppositionelle Bücher von anderen, versucht ihnen Popularität zu verschaffen. Der Theologe Horst Herrmann, der Ex-Terrorist Bommi Baumann, der Ex-Dissident Solschenizyn, Lew Kopelew, Horst-Eberhard Richter, Wolfgang Bächler, Reiner Kunze, Wolf Biermann, Jurij Trifonow, Jiri Pelikan und Bernward Vesper gehören dazu. Daneben: die Besinnung auf die eigene Person, die eigene Herkunft, wie in der Betrachtung über den »Husten meines Vaters«.
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