Heinrich Böll Haus ohne Hüter

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Inhaltsangabe zu „Haus ohne Hüter“ von Heinrich Böll

Zwei Schulfreunde, zwölfjährig und vaterlos, stehen im Mittelpunkt dieser Geschichte aus der frühen Nachkriegszeit. Heinrich und Martin wachsen ohne Väter auf, denn diese sind nicht aus dem Krieg zurückgekehrt. Ihre Lebensumstände sind grundverschieden, und doch teilen sie prägende Erfahrungen.Heinrich wächst in ärmlichen Verhältnissen auf und muss früh Verantwortung übernehmen. Seine Mutter lebt in wechselnden »Onkel-Ehen«, worunter Heinrich sehr leidet. Martins Mutter dagegen ist die vermögende Witwe eines anerkannten Dichters, materielle Sorgen kennen die beiden nicht. Doch fühlt sich Martin oft alleingelassen und ahnt, dass seine Mutter trotz des Wohlstands Mangel leidet.Einfühlsam und genau beschreibt Böll den Alltag der beiden Freunde aus wechselnder Perspektive und richtet dabei sein Augenmerk auch auf die Nöte der beginnenden Pubertät. Mit den Schicksalen der Söhne und ihrer Mütter zeichnet er ein Bild der Kriegsgeneration und der frühen Nachkriegszeit, das exemplarische Geltung hat.Bei der Erstveröffentlichung hieß es in der »Deutschen Zeitung«, dem Roman gehe es »um traditionelle Bindungen, deren Verfall selbst die Mütter nicht mehr aufhalten können. Gegen das nervöse Glitzern des neuen Wohlstands erhebt sich das dunkle Gefühl, daß die Welt ebenso fragwürdig sei wie zuvor. Böll gehört zu den wenigen Schriftstellern, die hinter dem vordergründigen Lächeln dieser Epoche von Unruhe um den Menschen bewegt sind.« Informieren Sie sich auch über das größte editorische Unternehmen in der Geschichte des Verlags Kiepenheuer & Witsch: Heinrich Böll, Werke 1 - 27 Kölner Ausgabe

Beschreibung des Verdrängens ohne erhobenen Zeigefinger.

— Tux
Tux
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  • Die Wirren und Probleme der Nachkriegszeit.

    Haus ohne Hüter
    Tux

    Tux

    21. July 2017 um 07:06

    Am Schicksal von zwei 12jährigen Buben ohne Väter, die im Krieg gefallen sind, beschreibt Böll stellvertretend für eine ganze Generation die Probleme Derer, die unter dem letzten großen Krieg zu leiden hatten. Allzu früh muss einer der Knaben erwachsen werden, während der zweite Bub, der keine finanziellen Probleme kennt, doch darunter leidet, dass seine Mutter sich einsam zu fühlen scheint. Tieferer Sinn: Leb weiter, denn das Vergangene änderst Du jetzt auch nicht mehr.

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