Heinrich Dieter Neumann Die Narben der Hölle

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Inhaltsangabe zu „Die Narben der Hölle“ von Heinrich Dieter Neumann

Hat er bei seinem letzten Einsatz in Afghanistan, den er selbst nur knapp überlebte, zwei unschuldige Kinder getötet? Johannes Clasen kann sich an die Minuten, die sein Leben scheinbar für immer zerstört haben, nicht erinnern: Kongrade Amnesie. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus hofft er, auf einem Segeltörn in der Ägäis seinen Frieden zu finden. Doch kaum in der Türkei angekommen, wird er dort von Unbekannten verfolgt. In einer abgelegenen Bucht kommt es schließlich zum Kampf auf Leben und Tod zwischen ihm und seinen geheimnisvollen Gegnern. Erneut muss er sein Leben riskieren und dabei erkennen, dass er einen erbarmungslosen Feind hat, dessen mächtiger Arm vom Hindukusch bis an die Ägäisküste reicht …

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  • Rezension zu "Die Narben der Hölle" von Heinrich Dieter Neumann

    Die Narben der Hölle
    Sophia!

    Sophia!

    04. November 2012 um 20:39

    Lässt den Puls höher schlagen _ „Sich fallen lassen – verlockende Versuchung. Doch das durfte er sich nicht gestatten. Er hatte vor langer Zeit seine Entscheidung getroffen. Und er wurde hier gebraucht. Er musste funktionieren. […] Sein Auftrag, sein Beruf.“ _ Gleich zu Beginn gibt H. Dieter Neumann seinen Lesern ein Rätsel auf. Soldat Johannes Clasen, der Protagonist der Geschichte, wurde bei seinem letzten Einsatz in Afghanistan derart stark verwundet, dass er sein Gedächtnis verloren hat. Zurück blieb ein Trauma und die Ungewissheit, möglicherweise für den Tod zweier Kinder verantwortlich zu sein. Um sich von diesem furchtbaren Erlebnis zu erholen, bricht er auf in die Ägäis. Die wunderbare Küstenlandschaft ist der ideale Ort für einen Segeltörn, der ihm letztlich auch dabei helfen soll, seine Erlebnisse zu verarbeiten und neue Kraft zu schöpfen. Doch schon bald geschehen merkwürdige Ereignisse und aus dem erholsamen Urlaub wird ein regelrechter Horrortrip. Plötzlich wird Johannes selbst zum Mittelpunkt eines Mordkommandos. _ Voller Dramatik und Spannung präsentiert Neumann den Handlungsablauf der Geschichte. Dank einer gelungenen Schreibweise sowie authentischen Darstellung gelingt es relativ früh, in den Text einzusteigen. Neben den äußeren Bedingungen des Soldatenlebens geht es zudem um das innerseelische Befinden des Protagonisten. Trauma, Beziehungsgeflechte und Gefühle der Verlassenheit spielen dabei eine entscheidende Rolle. Auch aktuell hochbrisante Themen werden angesprochen. Dazu zählt insbesondere die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines Truppeneinsatzes in Afghanistan. Der Text stellt eine interessante Kombination der Genres Thriller und Politkrimi dar. Er wurde völlig zurecht für den Friedrich-Glauser-Debütpreis vorgeschlagen. _ Fazit: Fesselnd und mitreißend. Sehr zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Die Narben der Hölle" von Heinrich Dieter Neumann

    Die Narben der Hölle
    norbert_schreiber

    norbert_schreiber

    15. October 2012 um 21:57

    Top Buch sehr spannend und fesselnd

  • Rezension zu "Die Narben der Hölle" von Heinrich Dieter Neumann

    Die Narben der Hölle
    vanessa2012

    vanessa2012

    15. October 2012 um 18:32

    Weil in meiner Familie (Brüder, Neffen) der Einsatz in Afghanistan eine gewichtige Rolle gespielt hat, habe ich mich für alle Bücher zu diesem Thema interessiert und viele davon gelesen. Der Autor dieses Buches war selbst früher Bundeswehrsoldat und hat es geschafft, die Problematik dieses Krieges hervorragend in einem spannenden Roman zu verarbeiten. Dabei erkennt man auf jeder Seite, dass intensive Recherchen dahinter stecken. Vor dem Szenarium des Afghanistankrieges shcreibt H. Dieter Neumann einen so packenden Thriller, dass man kaum merkt, wie viel Insiderwissen man ganz beiläufig mitbekommt. Ich habe das Buch "verschlungen"! Es ist bei aller Dramatik voller menschlicher Wärme und zeigt, dass es einfache Urteile über das, was dort geschieht, nicht geben kann. Dabei schreibt der Autor in einem flüssigen und mitreißenden Stil. Egal, ob man sich für die politischen Aspekte interessiert oder nicht, allein als ungewöhnlicher und fesselnder Thriller ist dieses Buch schon lesenswert. Absolute Leseempfehlung!

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