Heinrich Dieter Neumann Mord an der Förde

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Inhaltsangabe zu „Mord an der Förde“ von Heinrich Dieter Neumann

Eigentlich wollte Kommissarin Helene Christ in den wohlverdienten Segelurlaub mit Freund Simon Simonsen aufbrechen, doch ein Mord durchkreuzt ihre Pläne. Im Wald nahe der Ostseesteilküste wird die Leiche der vierzehnjährigen Clarissa gefunden. Das Mädchen war Teilnehmerin des Ferienlagers Nis Puk und laut Freundin Gesa in einen ihrer Betreuer verknallt. In der Mordnacht hatte sie eine Verabredung mit Alim Tayfur – und von dem fehlt seither jede Spur. Als man Alims DNA an der Leiche identifiziert, steht der Mörder für Christs Kollegen Edgar Schimmel daher schnell fest. Fakten lügen nicht. Helene Christ bekommt jedoch hautnah mit, dass in der Familie des Mädchens einiges im Argen liegt. Bruder Patrick hat keinen Zweifel daran, dass sein Vater Clarissas Mörder ist. Und tatsächlich verhält sich Carl von Sassenheim alles andere als kooperativ. Im Gespräch mit dem Mann überkommt Helene ein ungutes Gefühl. Was haben die von Sassenheims zu verbergen?

Kriminalroman mit ziemlich unfähiger Ermittlerin

— Buecherlabyrinth
Buecherlabyrinth

Die ideale Urlaubslektüre

— vanessa2012
vanessa2012

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Juliane84

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  • Kriminalroman mit ziemlich unfähiger Ermittlerin

    Mord an der Förde
    Buecherlabyrinth

    Buecherlabyrinth

    09. August 2015 um 10:21

    Helene Christ hatte sich auf ihren Urlaub gefreut, doch eine ermordete Jugendliche lässt den Segelurlaub der Kommissarin vorläufig ins Wasser fallen. Die Ermittlungen beginnen etwas zäh. Es gibt nicht viele Spuren, nicht sehr viele Hinweise, dafür umso mehr Gerede. Es kann sein, dass es eine geläufige Arbeitsmethode von Ermittlern ist, zig Möglichkeiten durchzuspekulieren, als Leser hätte ich trotzdem gerne etwas mehr Handlung. Erst als das BKA die Ermittlungen leitet, nimmt die Geschichte endlich Fahrt auf. Ich hatte auch Schwierigkeiten, mir die Personen vorzustellen. Von Helene kann ich mir immer noch kein Bild machen. Ich zweifle sogar an ihren kriminalistischen Fähigkeiten. Dass Familie von Sassenheim ein Geheimnis hat, wird ihr förmlich ins Gesicht geschrieen, andere entscheidende Hinweise findet sie nicht. Der Fall ist eigentlich ohne die Ermittlungen von Helene Christ gelöst worden. Aber die Hauptermittlerin konnte mir das Buch doch nicht komplett vermiesen. Die Landschaftsbeschreibungen habe ich genossen und für mich hätten es gerne ein paar Sätze Dialekt mehr sein können. "Mord an der Förde" ist flüssig geschrieben, schneidet interessante Themen an und alle Geheimnisse werden zufriedenstellend gelüftet. Kann man lesen, muss man aber nicht.

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  • Spannung mit Humor und Tiefgang

    Mord an der Förde
    vanessa2012

    vanessa2012

    25. July 2015 um 15:49

    Den ersten Roman dieser Reihe, "Die Tote von Kalkgrund", habe ich mit Begeisterung gelesen, deshalb war ich schon gespannt auf die zweite Folge, die ja recht schnell hinterherkam. Man kann "Mord an der Förde" zwar ohne Weiteres auch lesen, wenn man den ersten Fall nicht kennt, aber es ist doch schön zu sehen, wie sich die Kommisarin Helene Christ weiterentwickelt. Auch in diesem Buch hat der Autor wieder eine "Geschichte hinter der Geschichte" eingebaut, diesmal ist es die Mafia, die völlig unerwartet auf den Plan tritt. Mehr will ich dazu nicht verraten. Wieder ist Dieter Neumann ein hochspannender Kriminalroman gelungen mit ausgeprägten Charakteren und einem topaktuellen Hintergrundthema, aber wieder mit viel Lokalkolorit von der Küste. Der flüssige, durchaus humorvolle Stil macht diesen Krimi zu einem Lesegenuss für alle Fans von anspruchsvoller Spannungsliteratur. Ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Es hat durchaus Tiefgang, ist aber ist die ideale Urlaubslektüre, insbesondere, wenn man (wie ich gerade) am Meer ist.

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  • Spannender Ostseekrimi

    Die Tote von Kalkgrund
    vanessa2012

    vanessa2012

    Ich kenne schon die beiden Politthriller des Autors, deshalb war ich gespannt auf seinen ersten Kriminalroman. Wieder hat mich H. Dieter Neumann mit seinem unnachahmlichen, ganz besonderen Schreibstil gefesselt, diesmal zudem noch durch seine erkennbare Liebe zur Ostseeküste, wo der Krimi spielt. Er bleibt auch in diesem Buch dabei, nicht zu fabulieren, sondern bringt wieder ein aktuelles Thema zur Sprache. Hier ist es der organisierte Menschenhandel, der im fernen Rumänien beginnt und bei Nacht und Nebel auf der Ostsee zwischen Deutschland und Dänemark endet. Dabei ist nichts so, wie es zu sein scheint und der Leser wird durch ein Wechselbad von Gefühlen und Verdächtigungen gezogen, bis sich in einer überraschenden Wendung, aber realistisch und nachvollziehbar der wahre Täter herausstellt. Die junge Kommissarin Helene Christ war mir sofort sympatisch. Sie und ihr sauertöpfischer Kollege bilden ein ungewöhnliches Ermittlerteam. Fazit: Ein absolut lesenswerter, spannender Krimi, sprachlich auf hohem Niveau, in dem auch immer wieder mal der Humor aufblitzt. Ich freue mich schon auf die angekündigte Fortsetzung. 

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    vanessa2012

    vanessa2012

    25. July 2015 um 15:41

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